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Draußen baden: Hamburg bietet in fast jedem Stadtteil einen Ort zum Planschen mit Wiese, Strand oder Kies. Wir zeigen euch die schönsten Freibäder und besten Badestellen

Texte: Jenny V. Wirschky & Natalia Sodovnik

Freibäder in Hamburg

Freizeitbad Billstedt

Arschbomben-Alarm! Vom Ein-, Drei- oder Fünf-Meter-Turm springen wir ins kühle Freibadwasser. Gediegenere Badegäste ziehen gesittet 50-Meter-Bahnen. Für Familien mit Kindern gibt es außerdem ein Nichtschwimmerbecken mit entspannten 32 Grad C und einen weiteren Nichtschwimmer-Pool. Den etwas größeren Kiddies dürften die Waterclimbing-Wand und eine Reifen- und Turborutsche gefallen.

Archenholzstraße 50a (Billstedt), Mo-Do 10–20, Fr 8.30–20, Sa-So 10–18 Uhr, Preis 6,10 Euro, Kinder 3 Euro, barrierefrei (ausgenommen Kiosk und WC)

Freibad Bramfeld

Neben dem klassischen Programm aus Frühschwimmen und Badespaß legt man großen Wert auf die Gesundheit. Zum Standardprogramm des Bramfelder Freibades gehören Aqua-Fitness, Gesundheitskurse und eine Schwimmschule. Eine gigantische 80-Meter-Rutsche lässt trotzdem viel Raum für ausgelassene Wildwassernachmittage.

Fabriciusstraße 223 (Bramfeld), Mo geschlossen, Di-Do 10–20, Fr 8.30–21, Sa-So 10–18 Uhr, Preis 6 Euro, Kinder 2,90 Euro, barrierefrei

Freibad Duvenstedt

Nachdem die Betreiber das Bad 1984 wegen Unrentabilität schließen mussten, gründeten die Duvenstedter einen Verein, um den öffentlichen Pool für die Anwohner zu erhalten. Das Engagement hat sich ausgezahlt – das Freibad mit großem Naturschwimmbecken und kleinem Strandbereich hat mittlerweile viele Mitglieder und Spender gewonnen und ist jederzeit einen Besuch wert.

Puckaffer Weg 3 (Duvenstedt), Mo-So 11–18 Uhr, bei schlechtem Wetter geschlossen; Preis 2,50 Euro, Kinder 1 Euro

Freibad Eidelstedt

Vor knapp 50 Jahren eröffnete der SV Poseidon sein eigenes Freibad. Zwei 50-Meter-Becken, ein Nichtschwimmerbecken und ein integriertes Baby-Becken sind in großzügige Rasenflächen eingelassen. In den Öffnungsmonaten von Mai bis September können Badegäste außerdem Beachvolleyball oder Tischtennis spielen. Der Kinderspielplatz mit Sandkiste, Wippe und Schaukel sorgt bei den Kleinsten für spaßige Abwechslung.

Olloweg 51 (Eidelstedt), Mo-Fr 7–21, Sa-So 9–19 Uhr, Preis 6 Euro, Kinder und Schüler 3,50 Euro

Freizeitbad Finkenwerder

Aus dem Badebecken schaut man ins Schiffsbecken – und danach gibt’s Ballsport vom Feinsten. In Finkenwerder kann man nicht nur mit Elbblick sporteln, tauchen und Delphinsprünge üben: Das Freibad in Hamburgs Süden hat alles, was man für ein Freundschaftsspiel im Tischtennis, Fuß-, Beachvolley- und Basketball braucht. Das große Mehrzweckbecken steht auch für professionelles Training, Frühschwimmen, Aqua-Fitness und Schwimmschulen zur Verfügung. Entspannen? Das geht auf bequemen Liegestühlen, während die Kleinen im Kinderplanschbecken mit Wasserspielzeug toben.

Finksweg 82 (Finkenwerder), Mo-Do 10–20, Fr 8.30–20, Sa-So 10–18 Uhr, Preis 6 Euro, Kinder 2,90 Euro (unter 16 Jahren)

Freibad Marienhöhe (Foto: Wusel007)

Freibad Marienhöhe (Foto: Wusel007)

Freibad Marienhöhe

Wiese so weit das Auge reicht – auf über 26 Hektar lässt es sich besonders chillig bräunen, lesen und toben. Für allzu bewegungsfreudige Badegäste bietet das Freibad Marienhöhe ein großes Beachvolleyball-Feld. Während Sportskanonen sich auf dem sandigen Platz verausgaben, tummeln sich die ganz Kleinen im Planschbecken.

Luzerneweg 1–3 (Sülldorf), Mo-So 10–18 Uhr, Preis 3,20 Euro, Kinder 1,60 Euro

Freibad Osdorf

Im Hamburger Westen warten nicht nur eine 41 Meter lange Kurvenrutsche und ein 50-Meter-Becken: Auf dem badeigenen
Beachvolleyball-Feld ist der Sportsgeist von Landgängern gefordert. Ein perfekter Sommertag für Sandfreunde und Wasserfans.

Am Osdorfer Born (Osdorf) , Mo-So 10–18 Uhr, Preis 3,20 Euro, Kinder 1,60 Euro

Freibad Ostende

Das Naturbad unweit der Trabrennbahn Farmsen ist mit sehr gutem Wasser, einem Sandstrand und einem abgetrennten Nichtschwimmerbereich bestens ausgestattet. Stranden kann man auf einer großen Liegewiese mit einem Spielplatz, die etwas Sportlicheren stratzen zur Wasserrutsche und den Sprungbrettern. Toiletten, Duschen und Umkleidekabinen sind vorhanden, es gibt sogar einen eingezäunten Parkplatz für Fahrräder.

Tonndorfer Strand 37 (Tonndorf), Mo-So 9–19 Uhr, Preis 3 Euro, Kinder 1,50 Euro

Freibad Süderelbe

Für Spaßbader, Frühaufsteher, Fitness-Freaks und Schwimmschüler: Das barierrefreie Freibad an der Süderelbe hat sich sogar auf die Kleinsten eingestellt und stellt mit dem Wasserspielbereich „Krokoka“ Kids bis zwölf Jahren ein eigenes Becken zur Verfügung.

Neugrabener Markt 9 (Neugraben-Fischbek), Di-Do 10–20, Fr 8.30–21, Sa-So 10–18 Uhr, Preis 6 Euro, Kinder 2,90 Euro (bis 16 Jahren), barrierefrei

Holthusenbad

Zwischen Winterhude und Harvestehude liegt die Therme im klassizistischen Stil mit Spa-, Sauna- und Badebereichen. Dazu gehören der beheizte Außenpool mit Unterwasserbeleuchtung, das Hallenwellenbad, bequeme Sprudelliegen und der Kinderspielplatz im Wasser. Für maritime Zweisamkeit verwandelt sich die Therme von Oktober bis April immer freitags ab 20 Uhr in einen Candlelight-Tempel.

Goernestraße 21 (Winterhude), Mai-Aug: Mo-So 9–22 Uhr, Sep-Apr: Mo-So 9–23 Uhr, Wellenbad: Mo-Do ab 11.30, Fr–So ab 9.30, Sauna ab 10 Uhr (Mo+ Mi Damensauna), Preis 10,40 Euro (mit Sauna 18,50 Euro), Kinder 7,50 Euro (mit Sauna 10,50 Euro)

Kaifu-Bad

Mit über 100 Jahren auf den Fliesen ist dies Hamburgs ältestes Bad! Den stadtweiten Kultstatus hat das Kaifu seinem vielfältigen Angebot zu verdanken: Schwimmbad, ganzjähriger Außenpool, Freibad mit 50-Meter-Pool und 10-Meter-Sprunganlage, Kleinkinderbereich, Sonnenwiese und Saunalandschaft. Letztere liegt in der Hohen Weide und erstreckt sich auf zwei Etagen über 600 Quadratmeter. Achtung: dienstags Damensauna! Besonders beliebt ist das Freibad nicht zuletzt wegen der zentralen Lage.

Hohe Weide 15 (Eimsbüttel), Mo-Fr 9–21, Sa-So 10–21 Uhr, Lichterschwimmen von Okt-Apr (jeden 3. Sa ab 19 Uhr, Preis 6,10 Euro (mit Sauna 17,50 Euro), Kinder 3 Euro (mit Sauna 9,50 Euro)

Naturbad Kiwittsmoor

Das frisch sanierte Naturbad im Norden der Stadt wird gespeist aus quellfrischem Brunnenwasser und ist ein Paradies für Familien und Bewegungslustige, die Beachvolleyball, Tischtennis und Minigolf spielen können, während die Kinder ihren Spaß im abgetrennten Beckenbereich haben. Ein Kiosk mit einem kleinen Biergarten stillt den Hunger nach all dem Sport.

Hohe Liedt 9 (Langenhorn), Mo-So 11–19 Uhr, bei schlechtem Wetter geschlossen, Preis 3 Euro, Kinder 1,50 Euro

Naturbad Stadtparksee

Ein Naturgewässer mitten in der Stadt – und das schon seit Jahrzehnten. Das große Mehrzweckbecken hat eine sportliche Temperatur von 20,5 Grad C – perfekt, um das hitzige Sommergemüt zu kühlen. Für die Kiddies gibt’s außerdem eine Plattform mit Rutsche und einen Spielplatz. Für urbane Entspannung sorgt die schwimmende Sonnenplattform.

Südring 5b (Winterhude), Mo-So 11–20 Uhr, Preis 3,20 Euro, Kinder 1,60 Euro (unter 16 Jahren)

Stadtparksee Hamburg

Stadtparksee Hamburg

Parkbad Volksdorf

Mit dem Blick ins Grüne zieht man in Volksdorf seine Bahnen wie ein echter Naturbursche. Das 25 Meter lange Freiluftbecken ist im Parkbad angenehm beheizt. Doch nicht nur Fitness-Schwimmer finden sich gut zurecht, der Wasserratten-Nachwuchs kommt Indoor in der Kinderlandschaft „Taka Tuka“ auf seine Kosten. Für Wellnessfreunde ist die Sauna mit anschließender Abkühlung im Kalttauchbecken, eine Schwalldusche und die Kneipp-Anlage.

Parkbad Rockenhof (Volksdorf), Mo-So 9–23 Uhr, Do Damensauna, Preis 9,20 Euro, Kinder 4,70 Euro

Sommerbad Farmsen

Ein Naturbad, aus dem man das Wasser trinken könnte, ein langer Sandstrand und eine 50-Meter-lange Rutsche – alles Gründe genug für einen Abstecher nach Farmsen. Hier mangelt es einem an nichts: Es gibt ein Spielhaus für Kinder, Badeaufsicht, Toiletten, Duschen, Schließschränke,
kostenlose Parkplätze und einen Kiosk. Das Beste: Das Bad ist sehr ruhig gelegen, für eine gelegentliche Stadtflucht also bestens geeignet.

Neusurenland 67 (Farmsen-Berne), Mo-So 11–19 Uhr, Preis 4 Euro, Kinder 2 Euro

Sommerbad Volksdorf

Das einzige FKK-Bad Hamburgs liegt inmitten einer bildschönen Grünanlage mit einem eigenen Strand, einer Wasserrutsche, Sprungbrettern sowie Tischtennis- und Volleyballspielplätzen. Gäste in Badekleidung sind ebenfalls willkommen. Zudem ist das Sommerbad Anlaufpunkt für verschiedene Sportvereine. Während der Badesaison ist die Sauna für alle geöffnet.

Morbekweg 100 (Volksdorf), 1.6.–31.8.: Mo-So 10.30–18 Uhr, Preis 4 Euro, Kinder 2 Euro (ab 6 Jahren)

Badeseen in Hamburg

Allermöher See

Unweit vom See Hinterm Horn (siehe Seite 13) liegt dieses Kleinod mit Sandstrand und langer Liegewiese. Der Allermöher See besticht vor allem durch Komfort: Es gibt Toiletten und Duschen, kostenlose Parkplätze, einen Nichtschwimmerbereich und einen Spielplatz für Kinder. Auch das Grillen ist erlaubt!

Elly-Heuss-Knapp-Ring 80 (Bergedorf), Anfahrt: S21 bis Nettelnburg, Bus 234 bis Elisabeth-von-Thadden-Kehre

Boberger See

Einer der schönsten Plätze in Hamburg: Der vom Naturschutzgebiet Boberger Dünen umgebene Baggersee mit Sandstrand am Nordostufer. Der Boberger See hat eine tolle Wasserqualität und bietet viel Platz zum Baden und Plantschen. Aber Achtung, das anfangs seichte Wasser wird schnell tief. Essen und Getränke am besten selber mitbringen – eine Gastronomie gibt es nicht.

Billwerder Billdeich (Bergedorf), Anfahrt: S21 Mittlerer Landweg, Bus 330 bis Billwerder Kirche, von hier noch 10 Minuten Fußweg

Dove Elbe

Von den Pontons am Flussrand genießt man eine schöne Aussicht. Auch zum Baden, für Kajak-Touren oder ausgedehnte Spaziergänge ist die Dove Elbe sehr empfehlenswert. Jedes Jahr finden im Wasserpark zudem internationale Meisterschaften statt, bei denen man den Ruder- oder Kanumannschaften zusehen kann. Auch der Strand am Moorfleeter Deich ist einen Abstecher wert.

Allermöher Deich 36 (Allermöhe), Anfahrt: S21 Mittlerer Landweg, Bus 321 bis Eichbaumsee

Falkensteiner Ufer

Das Falkensteiner Ufer wird oft der schönste Ort Hamburgs genannt – völlig zu Recht. Fernab von der Großstadt kann man zwischen Dünen, Wald und Vorstadtvillen in der Elbe baden, vorbeifahrenden Containerfrachtern zugucken und wunderschöne Sonnenuntergänge erleben – hier verbringt man die besten Sommertage, vor allem weil der Strand sich weitläufig erstreckt und Platz für alle bietet.

Falkensteiner Ufer (Blankenese), Anfahrt: S 21 Blankenese, Bus 286 bis Falkenstein

Hohendeicher See (Foto)

Das klare Wasser des Hohendeicher Sees bietet viel Platz zum Schwimmen und zieht Surfer, Segler und Taucher an. Gerne kommen auch Urlauber, die sich mit ihren Wohnwagen und Campingzelten am Ostufer niederlassen. Schattige Wiesen und eine Badebucht mit Sandstrand sorgen für Entspannung, eine Surfschule mit Brettverleih, Tauchkurse sowie mehrere Imbisse, Grillbuden und kostenlose Parklplätze lassen keine Wünsche offen. Mehrere barrierefreie Toiletten sind
entlang des Spazierwegs aufgestellt.

Oortkatenufer 1 (Ochsenwerder), Anfahrt: S21 bis Tiefstack, Bus 120 bis Ooarkarten

Öjendorfer See

Inmitten einer wunderschönen Grünanlage mit weitläufigen Wiesen liegt der beschauliche Öjendorfer See. Auch für Nichtschwimmer und Kinder eignet sich das seichte, relativ klare Wasser sehr gut zum Baden. Ein kleiner Sandstrand, ein großer Spielplatz, Kioske mit Toiletten und kostenlose Parkplätze – was will man mehr. Auch das Grillen ist erlaubt!

Bruhnrögenredder (Jenfeld), Anfahrt: U1 bis Wandsbek Markt, Bus 10 oder 263 bis Gleiwitzer Bogen, von hier noch 5 Minuten Fußweg

See Hinterm Horn (Allermöhe)

Wem zu volle Freibäder und Seen zum Hals heraushängen, findet hier, wonach die Seele dürstet: Ruhe, Natur und sonst nichts. Der See ist sehr gut erreichbar, die kleine Bucht mit dem 150 Meter langen Sandstrand wird aus dem Grundwasser gespeist, und ist daher sehr klar. Nichtschwimmer müssen aufpassen, hier wird’s schnell tief.

Hinterm Horn/Allermöher Deich (Allermöhe), Anfahrt: S21 Mittlerer Landweg, Bus 321 bis See Hinterm Horn

Sommerbad Altengamme

1936 wurde das Sommerbad für die Hitlerjugend eröffnet, zum Glück muss man nicht mehr Nazi sein, um darin zu baden. Das abgelegene Bad östlich von Bergedorf ist ein wunderbares Ausflugsziel für Familien: ein Nichtschwimmerbereich mit naturbelassenem Sandufer, ein Spielplatz und gepflegte Rasenflächen mit Plätzen an der Sonne und im Schatten. Rettungsschwimmer überwachen das mit Grundwasser gefüllte Becken. Toiletten sind vorhanden und für die Pommes zwischendurch gibt es einen Kiosk mit Sitzplätzen.

Horster Damm 1 (Altengamme), Eintritt frei!, Mo-So 11–19 Uhr, Anfahrt: S21 Bahnhof Bergedorf, Bus 228 bis Horster Damm

Strandbad Wedel

Eine gute Alternative zum Elbstrand bietet das Strandbad Wedel in unmittelbarer der Nähe des jüngst umgebauten Schulauer Hafens – vor allem, was die Aussicht angeht. Schwimmer sollten aufpassen, denn die Elbströmungen sollten nicht unterschätzt werden. Für einen Hauch Karibik und kühle Getränke sorgt die Beachbar „28 Grad“.

Hakendamm (Wedel), Anfahrt: S1 Wedel, Bus 189 bis Wedel bei der Doppeleiche