Crowdfunding gegen Bienensterben

Otmar Trenk, Nils Gerber und Wolfgang Reuter von Beesharing wollen Hamburgs Bienen retten.

Das Projekt BEEsharing möchte Hamburgs Bienen retten und so dem Bienensterben entgegenwirken. Denn: der Rückgang der Völker gefährdet die Artenvielfalt und stellt die heimische Landwirtschaft vor ein großes Problem. Die drei Bestäubungsimker Otmar Trenk, Nils Gerber und Wolfgang Reuter wollen mit einer Crowdfunding-Kampagne dagegen vorgehen. Sie soll einen Bienenbildungscontainer finanzieren. Der umgebaute Schiffscontainer soll interaktive Wissensmodule und Imkerzubehör zum Anfassen enthalten. Noch viel wichtiger: Es ist geplant, dass der Container ab April das neue Zuhause von 20 Bienenvölkern wird. Bei einer Besichtigung des Containers am Großmarkt werden Besucher Bienenvölker aus nächster Nähe beobachten können und außerdem die Chance haben, frischen Honig aus der Wabe zu kosten. Die Initiatoren rechnen damit, dass im Sommer etwa eine Million Bienen in den Stöcken leben werden. Das Crowdfunding läuft bis zum 28. März. Ziel ist es, 30.000 Euro für das Projekt zu sammeln. „Wir können die Bienen nicht auf der ganzen Welt retten, aber in Hamburg damit anfangen“, freut sich Otmar Trenk. Bereits 2014 haben die drei Imker das Netzwerk www.beesharing.eu gegründet und beschlossen, gemeinsam Lösungen für aktuelle Herausforderungen in der Imkerei und in der Landwirtschaft zu entwickeln.

/MES

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