(8.9.) Sonstiges, Gloria & Pilsener Urquell Tankbier, Gloria, 19 Uhr

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Einer unserer beliebtesten Gastroklassiker, das Gloria, feiert 20jähriges Jubiläum – und verlost zur Feier des Tages ein Abendessen für vier Personen.

Mit viel Musik, der leckeren GloriaPizza, frisch gezapftem Pilsner Urquell Tankbier und vielen weiteren Überraschungen, steigt am 8. September ab 19 Uhr die große Geburtstagsfeier.

Gloria
8.9.17, 19 Uhr 

SZENE HAMBURG verlost ein Essen für vier Personen an einem Abend nach freier Wahl. E-Mail mit Betreff „gloria“ und einer schönen Geschichte, was Hamburgs Kneipenklassiker so besonders und einen Besuch der Geburtstagsfeier so erlebenswert macht, an verlosung@vkfmi.de

(8.9.) Nachtleben, Orängättäng: Release Party, Hafenklang, 21:30 Uhr

Zugegeben, bei „Findet Emo“ (am 29. im Molotow) haben wir kurz gezuckt, doch das Blech fürs Wortspiel des Monats geht dann doch an diese „affge“ Veranstaltung. Worum geht’s? Die Hamburger Orängättäng veröffentlichen mit „The Beast Bites Back“ einen neuen albumlangen Rundumschlag PolitHardcorePunk, so lärmig, grell und garstig wie das irre Cover-Artwork.

Zur Unterstützung spielen die Elektropunk-Kollegen von Disco Crunch. Awhoo oder wie es im Facebook-About von Orängättäng steht: HCPUNKNOISESKAGESCHREDDERHHCIDDYMOINMOINHASCHALLAHPENGPENG!

/ FR

Hafenklang, Goldener Salon
8.9.17, 21:30 Uhr 

(7.9.) Nachtleben, Bingo Boat, Frau Hedi, 19:30 Uhr

Feierabend, Afterwork: Ladies and Gentlemen, it’s BingoTime! Am Donnerstag geht es auf der schönsten Barkasse Hamburgs wieder mal um die Wurst, und zwar diagonal, senkrecht oder waagerecht. Wer Bingo hat, gewinnt!

Dazu spielt das wohl passendste Musik-Ensemble der Welt: Bingo Ingo & die Bingo Band, eine Punk-Rock-Gniedel-Girl-Boy-Garage-Band, die eure Welt garantiert ins Wanken bringt – oder zumindest ins Schunkeln oder wild Rumhüpfen.

Also, Scheinchen eingepackt und raus aufs Wasser mit euch!

/ IV

Frau Hedi
7.9.17, 19:30 Uhr 

(7.9.) Märkte/Feste, Ink & Ride WarmUp, Hafenkante, 19 Uhr

Jetzt tut´s nochmal richtig weh. Beim Festival Ink & Ride dreht sich am Samstag und Sonntag im Millerntor Stadion alles um Tattoos, Streetart, Bikes, Fixed Gear, BMX und Skateboards. Wer sich traut, kann sich auch gleich vor Ort ein neues Tattoo stechen lassen.

Für die nicht ganz so Mutigen gibt es Poster, Skateboards oder FixedGearRäder. Und für die Ungeduldigen: Heute startet bereits ein ordentliches WarmUp in der Hafenkante.

/ JB / Foto: Lennart Ritscher

Hafenkante
7.9.17, 19 Uhr

 

(7.9.) Theater, „Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war“, Altonaer Theater, 20 Uhr

Der Schauspieler Joachim Meyerhoff (siehe auch „Die Welt im Rücken“) kann nicht nur spielen, sondern auch schreiben – und das sehr gut, witzig und berührend. Das Stück im Altonaer Theater basiert auf seinem gleichnamigen, zum Teil autobiografischen Roman und erzählt von einer ungewöhnlichen Kindheit.

Als Sohn des Leiters der Kinder- und Jugendpsychiatrie im kleinen Hesterberg bei Schleswig lebt und wächst er mit harmlosen „Irren“ auf, die ein selbstverständlicher Teil seines Alltags sind. Er erzählt von schrägen Begegnungen und für Außenstehende absurde Situationen, die zum Brüllen komisch sind.

Doch dieser literarische Rückblick ist vor allem eine Familiengeschichte, die hinter der scheinbar heilen Fassade zerbricht und geprägt ist von Schicksalsschlägen, Abschieden und tiefer Traurigkeit. Bei dieser Textvorlage kann nicht viel schiefgehen.

/ HED / Foto: G2 Baraniak

Altonaer Theater
7.9.17, 20 Uhr (Premiere)

(7.9.) Musik, Knarf Rellöm & Albert Pöschl, Hanseplatte, 20:30 Uhr

Hamburg und München mögen bei vielen Dingen weit auseinander liegen, aber in der Musik finden sie manchmal zusammen – zum Beispiel heute, wenn Knarf Rellöm, Jünger der Hamburger Schule, mit Albert Pöschl, Musiker und Labelbetreiber aus München, ein gemeinsames Konzert spielen.

Die beiden verstehen sich sogar so gut, dass sie für Pöschls neue Soloplatte gemeinsam an zwei Songs gearbeitet haben.

Wie diese Begegnung zweier Szenen klingt, das hören Besucher heute Abend in der Hanseplatte.

/ MT

Hanseplatte
7.9.17, 20:30 Uhr 

(7.9.) Kunst, Alex Soth: „Gathered Leaves“, Deichtorhallen, 19 Uhr

Mit der Ausstellung „Gathered Leaves“ von Alec Soth (Abb.: Crazy Legs Saloon, Watertown, New York, USA, 2012) zeigen die Deichtorhallen das Werk eines der zur Zeit gefeiertsten amerikanischen Fotografen. Den Mittleren Westen der USA fest im Blick, fängt Soth deren Bewohner in ganz besonderen Porträts ein und sagt selbst, dass für ihn das Schönste die Verletzlichkeit sei.

Heute wird die Schau mit 65 Arbeiten des MagnumFotografen eröffnet.

/ SD /Foto: Alec Soth, Magnum Photos

Deichtorhallen (Internationales Haus der Photografie)
7.9.17, 19 Uhr

(6.9.) Film, „Die Wunde“, Abaton, 20 Uhr

Filmförderanstalten haben einen ambivalenten Ruf. Blinden Lokalpatriotismus sollte ihnen aber niemand unterstellen. Neuester Beweis: „Die Wunde“. Der Eröffnungsfilm der Berlinale 2017 genoss aufgrund des Co-Produzenten Hamburger Riva Film die Unterstützung der Filmförderung Hamburg/Schleswig-Holstein. Also Michel, Elbe und Elphi? Nix da! Regisseur John Trengove entführt die Kinogänger in ein südafrikanisches Bergdorf, die Heimat des Fabrikarbeiters Xolani (Nakhane Touré).

Jedes Jahr kehrt Xolani als Betreuer zum Initiationsritual zurück. Eine Gruppe etwa 15-jähriger Jungen stellt sich der Beschneidung. Das archaische Ritual ist das Insigne der Mannwerdung. Die Aufgabe des Betreuers ist die medizinische Betreuung der Wunde plus die Ausübung der Vorbildfunktion mit mächtig viel Männlichkeitsgehabe. Xolanis Schützling in diesem Jahr ist der angeblich mimosenhafte städtische Junge Kwanda (Niza Jay Ncoyini). Als wenn dieses Thema nicht genug brisanten Stoff böte, setzt Trengove noch einen drauf, denn Xolani leidet selbst unter einer klaftergroßen Wunde: Er ist homosexuell, verliebt ihn seinen Kindheitsfreund Vija. Der bietet ihm jedes Jahr heimliche Schäferstündchen auf dem Berg – und frönt ansonsten seinem Machogehabe.

In einem Außenseiter erwacht der Mut

Dieser Film besitzt mehr als einen doppelten Boden. Trengove transportiert in ruhigen, oft beklemmend dunklen Farben und vielschichtigen Dialogen die Geschichte eines Außenseiters, die Spannungen zwischen Tradition und Moderne, aber vor allem das in Südafrika oftmals tabuisierte Thema Homosexualität. Die zentrale Rolle kommt hierbei dem vom Naturell her eigentlich schweigsamen Kwanda zu. Seine aufgeklärten Ansichten und der immer stärker in ihm erwachende Mut, diese konfrontativ zur Sprache zu bringen, werden zum Gradmesser für die moralischen Dilemmata der Akteure. Feuilletonistisch betrachtet ist dieser vielfach verschachtelte Film lehrreiche Kunst aus einer faszinierend fremden Welt, cineastisch ist er unglaublich spannend. Ein Kammerspiel par excellence in der nur scheinbar freien Natur. Große Klasse!

/ Mirko Schneider

Abaton, (Premiere mit dem Produzenten Michael Eckelt)
6.9.17, 20 Uhr

Foto: Salzgeber & Co. Medien GmbH

(6.9.) Theater, „Als ob es regnen würde“, Winterhuder Fährhaus, 19:30 Uhr

Es heißt, wer einmal viel Geld in den Fingern hatte, wird gierig. So wie das Ehepaar Laurence und Bruno, die plötzlich zu ganz viel Geld kommen, was ihre Welt auf den Kopf stellt. Bis dahin haben die Schuldirektorin und der Anästhesist ein beschauliches Leben geführt – ohne Risse in der heilen Fassade.

Als es eines Tages Geld quasi auf sie regnet und sie nicht wissen wieso, müssen sie sich mit ganz neuen Fragen auseinandersetzten: Ist Reichtum ein Segen oder ein Fluch? Und was würde passieren, wenn sie das Geld einfach behielten?

Autor Sébastian Thiéry hat eine intelligente Komödie über Geld und Gier geschrieben, wobei er absurden Humor und die Elemente des Boulevardtheaters miteinander verbindet.

/ HED

Winterhuder Fährhaus (Premiere)
6.9.17, 19:30 Uhr

Foto: Thomas Grünholz

(6.9.) Film, „Rocker“, Oberhafenkantine, 19:30 Uhr

Beim Elbblick Open Air sind nicht nur internationale KinoKlassiker zu sehen, sondern auch Hamburger Originale, die es verdient haben, in der Oberhafenkantine auf der Leinwand zu flimmern. Heute gibt es dort mit „Rocker“ genau so einen Kultfilm zu sehen. Er erzählt die Konflikte zwischen Rocker– und Zuhälterszene in St. Pauli Anfang der 1970erJahre.

Gerd, der soeben aus dem Knast entlassen wurde, ist ein Rocker alter Schule. Er lernt den jungen Lehrling Mark kennen und freundet sich mit ihm an. Doch Mark gerät durch diese Begegnung schnell in gefährliches Fahrwasser, denn die beiden beschließen, zusammen den Tod von Marks Bruder Uli zu rächen.

Der Eintritt ist gratis. Die Veranstaltung kann bei Regen leider nicht stattfinden.

/ MT

Oberhafenkantine
6.9.17, 22 Uhr