(28.1.) Nachtleben, Othercult, Uebel & Gefährlich, 24 Uhr

Wer in den vergangenen zwei Jahrzehnten einen Fuß in die schwedische Elektronikszene setzte, bekam es nach wenigen Metern mit Pär Grindvik zu tun. Jede Menge Hits, kein starkes Label – von Semantica über Marbacka und Sinister bis hin zu Dystopian – ohne Grindvik-Veröffentlichung. 2016 hat er wieder zahlreiche funktionale Technotools an den Start gebracht, die im Club ordentlich Dampf machen. Ebenfalls bei „Othercult“ mit dabei: der Niederländer Keith Carnal. Der 31-Jährige ist ein Garant für treibenden Techno, siehe die aktuelle Single „Illusion“. / MF/

 Uebel & Gefährlich
28.1.17, 24 Uhr

(28.1.) Musik, The Audacity, Molotow, 23 Uhr

Die kalifornische Garage-Punk-Band The Audacity ist laut, charmant schrammelig, aber definitiv anbetungswürdig – und somit perfekt für eine durchzechte Punk-Nacht im Karatekeller des Molotows. Begleitet werden sie in dieser Nacht von The Dutts, Besuchern des Komets oder der Kobra Bar (schluchz) für feinsten Punkrock aus Hamburg bestens bekannt. Und keine Sorge, danach muss keiner mit seinen Glücksgefühlen nach Hause gehen, denn DJ Starry Eyes wird die Nacht noch ein bisschen mit Punk/Rock/Indie versüßen. / IV

Molotow
28.1.17, 23 Uhr

(28.1.) Stadtleben, Stilbruch-Aktion im VHH-Bus, MetroBus-Linie 3, Rathausmarkt, 14 Uhr

Zeitreise im Linienbus in die 70er Jahre. Das Gebrauchtwarenkaufhaus Stilbruch und die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein GmbH (VHH) haben seit April 2010 hunderttausende Fahrgäste glücklich gemacht – mit einer Million kostenfreier Bücher. Die Lektüre steht in speziellen Bücherregalen in den VHH-Bussen bereit. Die Fahrgäste können während ihrer Fahrt im Bus lesen oder ein Buch einfach mit nach Hause nehmen.

Am Samstag um 14 Uhr, an der Haltestelle der MetroBus-Linie 3, Rathausmarkt (Richtung Kraftwerk Tiefstack), wird diese Kooperation mit einer Fahrt im Zeitmaschine-Bus im Steampunk-Design gefeiert! Die Fahrt, die zusätzlich zum festen Fahrplan stattfindet, geht entlang der MetroBus-Linie 3, zunächst zum Kraftwerk Tiefstack, dann bis zur Bahrenfelder Trabrennbahn und wieder zurück zum Rathausmarkt. Unterwegs können die Fahrgäste wie gewohnt an allen Haltestellen der Linie 3 ein- und aussteigen.

Der Innenraum des Busses ist dekoriert, zudem erwartet die Fahrgäste 70s Disco-Musik. Jeder Fahrgast mit gültigem HVV-Ticket, der in einem 70er-Jahre-Outfit in den Bus steigt, bekommt einen Gutschein im Wert von zehn Euro, einzulösen in den beiden Stilbruch-Filialen Helbingstraße 63 (Wandsbek) und Ruhrstraße 51 (Altona).

Und: Ab Montag, dem 30. Januar wird in jedem der 150 VHH-Busse mit Bücherregalen je ein Stilbruch-Gutschein im Wert von zehn Euro in einem zufällig ausgewählten Buch zu finden sein. Bereits im Vorfeld werden je 20 Gutscheine bei Facebook und Instagram über @vhhbus verlost.

 

(28.1.) Musik, Cut Out Club, kukuun, 19 Uhr

Der israelischen Musiker Nitzan Horesh ging ins Studio, um in Ruhe an seinem Soloprojekt zu arbeiten. Raus kam Cut Out Club, das Debütalbum der gleichnamigen und immerhin achtköpfigen Band. Immer wieder blitzen bei den Tracks  80er Jahre Sounds durch. Es kommt einiges an musikalischen Stilen zusammen. Experimentelle Spielfreude hört man dem Cut Out Club aber vor allem auf der Bühne an. Dann wird aus dem Funk-Bass, dem Synthie-Geplucker und der Rock-Gitarre ein lautstarkes Monster. Macht euch auf was gefasst! Foto: Shahar Shtibel

kukuun
28.1.17, 19 Uhr

(26.1.) Essen + Trinken, Hamburger Senatsbockanstich, 18 Uhr

Es ist wieder so weit: Der offizielle Senatsbock-Anstich im Blockbräu steht an.  Offiziell geht es erst um 19 Uhr los, aber ab 18 Uhr können sich Hopfenanhänger ihren Platz sichern. Serviert wird Grünkohl, die Moderation übernimmt Arne Welenz. Das 30 Liter Fass wird durch Eugen Block angestochen. Und ab 21 Uhr gibt es Live-Musik.

Blockbräu
26.1.17, 18 Uhr

(27.1.) Theater, Tschako und Lorke, Mut!Theater, 19 Uhr

Mahmut Canbay, Projektleiter und Theaterpädagoge beim Mut!Theater, hat ein kurdisch-deutsches Märchen geschrieben, dass die Themen Vorurteile, Freundschaft, gesellschaftliche und persönliche Akzeptanz behandelt.

Lorke wird in ihrem Dorf aufgrund eines Handicaps schlecht behandelt und zieht sich immer weiter in ihre Gehbehinderung zurück. Nur der Bär Tschako schätzt sie und will ihr helfen, doch Lorke hat Angst vor ihm und kann nicht glauben, das jemand sie mag. Weil Tschako aber beharrlich bleibt, erkennt sie nach einer Weile ihre eigenen Werte und kommt wieder aus sich heraus.

Dem Verein „Inkultur – Hamburger Volksbühne“ gefiel das Konzept so gut, dass sie das Stück für Kinder ab fünf Jahren mit 1000 Euro fördert. Zur großen Freude von Mahmut Canbay, der das Geld unter anderem in ein richtig gutes Bärenkostüm investieren will. / LIS

Mut!Theater
27.1.17 (Premiere), 19 Uhr
Weitere Vorstellungen: 28.1 & 29.1. 17

(27.1.) Film, Sneak Preview, Savoy, 22.45 Uhr

Kein Tag ohne Abenteuer, und Freitag Abend darf man sowieso mal mutig sein. Im Savoy Filmtheater jedenfalls setzen Zuschauer heute auf Risiko. Die Sneak Preview verspricht doppelt Spannung. Weil man a) nicht weiß, was gezeigt wird. Und b) eventuell auch einen ziemlich aufregenden Film erwischen kann. Altersfreigabe ist jedenfalls ab 18 Jahre. Letzten Freitag lief übrigens Hacksaw Ridge mit Mel Gibson. Die Zuschauerbewertung des Films findet Ihr online auf der Website des Savoys.

Savoy Filmtheater
27.01.17, 22.45 Uhr

(27.1.) Theater, Luv & Lee Impro-Theater, kukuun, 19 Uhr

Die beliebtesten Games der Improvisationswelt bringt das Impro-Theater Luv & Lee in ihrer Show „Windwechsel“ auf die Bühne des kukuuns. Zu Beginn des Abends werden einige Charaktere festgelegt – in Zusammenarbeit mit dem Publikum. Im Verlauf des Stücks tauchen diese Protagonisten ein in überraschende Wendungen und Situationen, müssen für sich Handlungsläufe erschließen und spontan auf der Bühne agieren. Situative Komik und hohes Lach-Potential dürfen vorausgesetzt werden! / REM / Foto: Kai Myller

kukuun
27.1.17, 19 Uhr

 

(14.12.) Verlosung! Der Fall Böse, Mojo, 19 Uhr

Das neue Album „Phönix Baby!“ verschafft der Hamburger Band Der Fall Böse Respekt. Die 7 Multi-Instrumentalisten aus Hamburg-St. Pauli klingen nach 20 Jahren Bandgeschichte und damit 650 Konzerten in 10 Ländern auf drei Kontinenten ungeheuer frisch und schaffen mit ihrem neuen Album „Phönix Baby!“ einen spannenden Stil-Crash aus analogem Bandsound und elektronischen Big-Beat-Einflüssen: Der Fall Böse ist zurück. Aufgenommen und produziert wurden die elf deutschsprachigen Songs im Hamburger Off Ya Tree Studio von Florian Sommer und im Festland Studio von Swen Meyer. Letzterer produzierte auch die Single „Nie wieder schlafen“, die einen noch verfolgen wird. Am 14.12.2016 präsentieren sie ihr neues Album im mojo Club. Das wird ein Garant für eine fette Party!

Wir verlosen 2×2 Gästelisten-Plätze für diesen Abend! Einfach eine Mail mit dem Betreff „Der Fall Böse“ schreiben an verlosung@vkfmi.de. Bitte geben Sie ihren vollständigen Namen und ihre Adresse an. Einsendeschluss ist der 12. Dezember, 10 Uhr.

https://youtu.be/FW5F2Fb22qA

(11.11.) Musik, Überjazz Festival 2016, Kampnagel

Zum siebten Mal präsentiert das Überjazz Festival an zwei Tagen in vier Kampnagel-Hallen genrebefreite Musik: Jazz, HipHop, Elektronik, Soul und andere popkulturell prägende Spielarten verschmelzen hier zu neuen Formen. Neben Highlights wie dem Auftritt des Cinematic Orchestra stehen diesmal Musiker aus der musikalischen Zukunfts-Schmiede Los Angeles im Fokus, wo HipHop und Jazz schon länger eins geworden sind. Darunter sind der Über-Bassist Thundercat (Flying Lotus, Kamasi Washington usw.) und der Grammy-Preisträger und Kendrick Lamar-Kollaborateur Terrace Martin mit ihren ersten Hamburg Auftritten.

Und auch mit dem Dublab-Mitbegründer Carlos Niño sind weitere prägende LA-Musiker zu Gast. Ins Spirituell-Kosmische erweitert wird das Überjazz-Festival von Idris Ackamoor und seinen 1972 gegründeten Pyramids sowie dem Ninja Tune-Labeldebütanten, Tablaspieler und Percussionisten Sarathy Korwar. Zu ihrem dritten Auftritt beim Überjazz-Festival kommen GoGo Penguin nach Hamburg zurück, die gemeinsam mit dem US-Saxofonisten Marcus Strickland beim legendären Blue Note Label zu Hause sind.

Und dass schließlich auch Hamburger Bands in dem avancierten Rahmen für Aufregung sorgen können, beweisen Meute, Andi Otto & Love-Songs und Rocket Man. All das und sehr viel mehr macht das Überjazz-Festival zum Parcours der musikalischen Zukunfts-Welten.

Kampnagel
11.11. – 12.11.2016

1-Tagesticket (Fr. oder Sa.): Vvk 42 Euro
2-Tagsticket (Fr. und Sa.): Vvk 67 Euro
Das finale Line Up sowie der Timetable zum diesjährigen Überjazz Festival, Infos, Tickets & Timetable auf ueberjazz.com 

Foto: The Comet is coming. By Fabrice Bourgelle