(1.7.) Nachtleben, Koletzki, Stimming & Co, Dockville-Gelände, 14 Uhr

Anfang Juli lockt das „Stil vor Talent“- Festival mit vielen tollen Acts der Elektro-Szene Tanzbegeisterte und Techno-Fans aufs Dockville-Gelände. Darunter auch Headliner und Labelboss Oliver Koletzki, der ordentlich für Stimmung sorgen wird.

Neben Koletzki können sich Besucher auf Stimming (live), Reinier Zonneveld live, Moonwalk und Illesnoise freuen. Und wer guter Dinge ist, kann sich danach auf den Weg zu einer anderen Party machen. Die anschließende Aftershow-Party des Festivals findet ab 22 Uhr im Ballsaal statt. Early-Bird und Second-Release-Tickets sind bereits ausverkauft, der Verkauf für die regulären Tickets (18 Euro) läuft zurzeit noch – also ranhalten! / DK (falls dieses Kürzel noch nicht vorhanden ?!)

Dockville-Gelände
1.7.17, 14 Uhr

 

(30.6.) Kunst, Schattenlinie, Künstlerhaus Sootbörn, 19 Uhr

Eine „Schattenlinie“ zieht sich durch das Künstlerhaus Sootbörn, in dem die Fotokünstler Alexander Rischer, Claus Sautter und Knut Sennekamp und die Zeichner und Maler Peter Boué (Abb.: Stahlwerk, 2012) und Ralf Jurszo zeigen, was es bedeutet sich künstlerisch in dunklen Zonen zu bewegen.

Stadt und Architektur flackern in ihren Motiven auf, das Ruinöse des Alten und auch das Fragile des Neuen, Erinnerungen an Landschaft und Natur. Die Künstler sind bei der heutigen Eröffnung anwesend.

/ SD

Künstlerhaus Sootbörn
30.6.17, 19 Uhr

(30.6.) Nachtleben, FLUUTEN, Frau Hedi, 19 Uhr

Elbblick 360 Grad und Bier mit Wellengang, ganz unabhängig vom Alkoholgehalt, gibt es regelmäßig auf der MS Hedi.

An diesem Abend laden FLUUTEN zur Tour durch Hafengewässer auf der kleinen Barkasse und bieten dazu elektronische Tanzmusik und Bier aus Eimern. Die große Tour startet um 19 Uhr, wem nach einer kleineren Wasserrunde ist, bieten sich Möglichkeiten um 22 Uhr zum Late Ride oder um 23 Uhr zum Last Ride an Board zu kommen, um etwas Seeluft, Musik und kühle Getränke abzustauben. MME

Frau Hedi
30.6.17, 19 Uhr

(29.6.) Musik, Kevin Morby, Nochtspeicher, 19 Uhr

Dass ein Musiker, dessen Nachname fast wie das Wort morbide klingt, häufig den Tod zum Leitthema seiner Songs macht, kann eigentlich kein Zufall sein.

Im Fall des Texaners Kevin Morby ist das frühe Ableben eines guten Freundes der Grund dafür, dass der Musiker mit Vorliebe gegen die eigene Sterblichkeit ansingt.

Das tut das ehemalige Mitglied der Folk-Psych-Bands Woods und The Babies meist in komplexen und groß angelegten Folk-Songs auf entrückt-zwielichtige Art und mit cleveren musikalischen Kniffen, die von Chören über Streicher bis Mariachi-Trompeten reichen und alle melancholischen Nostalgiker ganz fest in den Arm nehmen. / KGR

Nochtspeicher
29.6.17, 19 Uhr

 

(30.6.) Nachtleben, Damaged Goods, Hafenklang, 23 Uhr

Bock auf einen Abend an der Elbe mit Post Punk, New Wave, Synthie Pop und Minimal Wave? Hafenklang und Goldener Salon öffnen ihre Pforten und laden zum Damage Goods-Abend mit Reklovski, M. Flöß und Herr_Brand.

Ganz klassisch könnte das musikalisch vielleicht bedeuten: Joy Division meets B-52s meets Depeche Mode? Kommt sicher gut unter der Diskokugel des Goldenen Salons. Gute Musik in bester Gesellschaft. Und wer zwischendurch ein bisschen große weite Welt schnuppern möchte, der geht einfach vor die Tür und stellt sich an die Elbe. Tanzen geht aber auch. / DAK

Hafenklang
30.06.17, 23 Uhr

(29.6.) Musik, The Avalanches, Mojo Club, 20 Uhr

Bands, die sich zwischen ihrem ersten und zweiten Album satte 16 Jahre Zeit lassen, müssen schon sehr besonders sein – ansonsten wären Anhänger der ersten Stunde kaum so lange bei der Stange zu halten.

The Avalanches aus Melbourne, die 2000 mit ihrem Mix aus Soul-Samples und French-House berühmt wurden (Debütalbum „Since I Left You“), sind tatsächlich so speziell, dass man ihnen im vergangenen Jahr sofort wieder ein Ohr schenkte, als sie ihr Langspiel-Comeback namens „Wildflower“ veröffentlichten. / EBH / Foto- Steven Gullick

Mojo Club
29.6.17, 20 Uhr

(29.6.) Musik, Plewka & Schmedtje: Between the Bars, Schanzenzelt, 20 Uhr

Mit seiner Band „Selig“ gehört Jan Plewka seit Mitte der 90er Jahre zum Erfolgreichsten, was die deutschsprachige Musikszene zu bieten hat. Mit BETWEEN the BARS hält er nun Rückschau, gemeinsam mit Marco Schmedtje, seinem Freund und langjährigen musikalischen Weggefährten, der ihn kongenial an der Gitarre begleitet.

Plewka und Schmedtje lassen sich musikalisch durch die Jahrzehnte treiben. Sie spielen Lieder von Ton Steine Scherben und Rio Reiser, eigene Stücke aus ihrer gemeinsamen Zeit bei Zinoba und Simon & Garfunkel – Songs aus ihrer Sound of Silence – Produktion, Lieder von Jan Plewkas Solo-Album und von Schöne Geister, dem ersten Album von Marco Schmedtje.

Und das Ganze stilecht unterm Zelthimmel inmitten der noch friedlichen Schanze.

/ Foto: Sven Sindt

Schanzenzelt
29.6.17, 20 Uhr

 

(28.6.) Musik, Rap for Refugees, Markthalle, ab 13 Uhr

HipHop und Politik – das gehört seit Bestehen des musikalischen Genres zusammen. Unzählige Rapper haben sich bereits engagiert, ob für Minderheiten und Außenseiter oder gegen Ausgrenzung und Gewalt. Rap for Refugess ist nun ein Hamburger Benefizkonzert, bei dem Künstler wie DISARSTAR, Jin, Kayeah und BOZ antreten, um Geflüchteten ein Gefühl von neuer Stärke und Selbstbewusstsein zu geben.

Vor den Konzerten (ab 20 Uhr) wird es Workshops in den Bereichen Grafitti, Breakdance und Beatbox geben (13-15 Uhr), deren Ergebnisse in die Abendshows integriert werden.

Spendenempfänger ist die Organisation „basis und woge e.V.“, die Hilfe durch Bildungs- und Eingliederungsmaßnahmen für unbegleitete minderjährige und jugendliche Flüchtlinge gibt und sich darüber hinaus um Straßenkinder kümmert. Ein starkes Projekt, das erst der Anfang sein soll für einen gleichnamigen, eigenständigen Verein.

„Rap for Refugess“, das soll künftig für noch mehr Workshops und Konzerte stehen. Geplant sind eine Show in Hamburg pro Jahr sowie eine weitere in einer anderen Stadt, in Kooperation mit einer lokalen Flüchtlingsorganisation.

/ EBH/ Foto: Rap for Refugees

Infos unter: www.rapforrefugees.org

Markthalle
28.6.17, ab 13 Uhr

(28.6) Theater, Billy Elliot, Mehr Theater, 19.30 Uhr

Erinnern Sie sich an den Film? Ein richtiger Junge muss boxen lernen, das findet jedenfalls sein Vater. Aber Billys Herz schlägt für das Tanzen. Als er heimlich den Boxring gegen die Ballettstange tauscht, flippt sein Vater aus.

Familienkonflikte und das Unverständnis seines Umfeldes, machen Billy das Leben schwer. Doch mit Unterstützung seiner Tanzlehrerin kämpft er für sein Recht auf Selbstbestimmung.

Billy Elliot

Tanzen statt boxen. Henry Farmer als Billy Elliot. Foto Alastair Muir

Ein Musical, das die ganz eigene Familiendynamik, die Genderthematik und die Eigenverantwortung für sein Leben auf rührende Weise aufgreift, vor dem Hintergrund des Minenarbeiterstreiks von 1984 in Nordengland. Seit seiner Uraufführung 2005 im Londoner Victoria Palace Theatre, wurde das Musical, mit der Musik von Elton John, unter anderem mit zehn Tony Awards ausgezeichnet. Die Produktion wird in in der englischsprachigen Originalversion mit deutschen Untertiteln gezeigt.

Tickets und Infos gibt es hier

Mehr! Theater
28.6.17 (bis 23.7.17), 19.30

(28.6.) Musik, The Twang, Knust, 21 Uhr

The Twang zählten Ende der 1990er Jahre zu den Pionieren der Countryfication-Szene, machten also aus bekannten Pop- und Rock-Stücken von u.a. Ramones, Abba und Adele teils sehr spannende Cowboyversionen.

Richtig spannend wird es aber erst jetzt, wenn die Gruppe sich auf ihrem ersten deutschsprachigen Album „Wüste Lieder“ Songs von etwa Fettes Brot, Seeed und Tocotronic widmet – und von letzteren dafür hoch gelobt wird. Auch die Gäste auf „Wüste Lieder“ können sich hören lassen: Bela B und Jon Flemming Olson.

/ EBH

Knust
28.6.17, 21 Uhr