(12.+13.5.) Nachtleben, Komm Tanzen Festival, StrandPauli, 10 Uhr

Sommer, Sonne, StrandPauli! Am Wochenende des 829. Hafengeburtstages gibt es keinen schöneren und tanzbareren Ort in Hamburg als die Hafenstraße 89. Von 10 Uhr morgens bis Mitternacht legen hier jede Menge DJs der Extraklasse auf, wie Martin Eyerer, Oliver Eich und Finn Rechenburg am Samstag und Karotte, Julez Cordoba und Steven Haß am Sonntag. Dazu gibt’s eiskalte Drinks, eine laue Brise im Haar und einen spitzenmäßigen Blick auf das Geschehen im Hafen. Alles was das elektronische Herz begehrt!

/ IV

Strand Pauli
12.+13.5.18, 10 Uhr

Verlosung: Gewinnt 3×2 Tickets fürs Surf & Skate Festival

Pralle 10 Jahre gibt es das Surf & Skate Festival in Hamburg bereits. Das Jubiläumsfestival vom 15. bis 18. Juni in Hamburg wartet mit dem bis dahin größten Musikprogramm auf. Ein Jahrzehnt schicke Festivalpräsenz muss schließlich gefeiert werden. Beginnend mit einem würdigen Open-Air-Auftakt am Freitag auf dem MLOVE Future City Campus am Bakenhöft direkt an der Elbe wird anschließend bis in die frühen Morgenstunden auf dem legendären Partyschiff, der MS Stubnitz weitergefeiert. Kunst, Film, Workshops und kreative Aussteller erwarten euch zusätzlich an diesen Tagen.

 

Programm-Highlights

DONNERSTAG // 15.6. 20:00 -22:30 Surf & Skate Movie Night im Savoy Filmtheater Proximity (US, 2017, 55min, Taylor Steele) OV We Skate In Iran (CH, 2017, 20min, Benjamin Aryani) OmU

FREITAG // 16.6. MLOVE Future City Campus 16:00 – 22:00 Konzerte / DJs / Live Acts 16:00 – 22:00 Surf & Skate Street Art Vernissage 22:00 – 06:00 Party MS Stubnitz LINE-UP FREITAG: Kollektiv Ost (3000 Grad), Sascha Funke, Heimlich Knüller, Sutsche, Robert Etzold, Mononoid, SCHAEFER & SØN, Epikur, Disco Jogger

SAMSTAG // 17.6. MLOVE Future City Campus 12:00 – 20:00 Workshops, Brand Village, Surf & Skate Street Art 13:00 – 15:00 Iriedaily Miniramp Skate Contest „Warm Up“ 15:00 – 18:00 Iriedaily Miniramp Skate Contest 12:00 – 22:00 Konzerte / DJs / Live Acts 23:00 – 06:00 O’Neill Party im Mojo Club LINE-UP SAMSTAG: Pool, Sion Hill, Jules Ahoi & The Deepsea Orchestra, VIKJA, AKVA, ACID PABLO & TONI LINE-UP O’NEILL PARTY: Afrob Soundsystem, Die Boys, Shorty Banks

SONNTAG // 18.6 MLOVE Future City Campus 12:00 – 20:00 Workshops, Brand Village, Surf & Skate Street Art 12:00 – 22:00 Konzerte / DJs / Live Acts LINE-UP SONNTAG: Extrawelt, Petar Dundov, SHI

Tagestickets gibt es ab 10 Euro, das Ticket für alle Tage kostet 34,50 Euro. Mehr Informationen unter www.surf-skate-festival.de/hamburg/

Wir verlosen 3×2 Tickets für das Surf & Skate Festival in Hamburg vom 15.-18. Juni 2017. Einfach eine Mail senden an verlosung@vkfmi.de, Betreff Surf & Skate, Einsendeschluss 13.6.17, 10 Uhr

/REM / Fotos: Surf&Skate Festival

(13.5.) Musik, Men I Trust, Molotow SkyBar, 20 Uhr

Bremsen, jetzt! Die Stunden, Tage, Wochen, Monate verlaufen schon wieder wie im Flug. Eben lag doch noch Schnee auf den Dächern der Stadt! Zeit, die Zeit anzuhalten. Zeit für Entschleunigung. Und Zeit für eine Band, die ihre Hörer und alles um sie herum einfach mal anhält: Men I Trust. Beruhigende Basslinien, Harmonien wie langsam, ganz langsam verbeiziehende Wolken, und die Stimme von Sängerin und Gitarristin Emma, die einem ihre Geschichten ins Ohr flüstert, fast schon haucht. Men I Trust, das Trio aus Kanada, das live zu einem Quintett wird, wirkt wie ein Tritt auf die Bremse, wenn alles mal wieder viel zu schnell geht.

/ EBH / Foto: Dragos.ca

Molotow SkyBar
13.5.18, 20 Uhr

Neu im Kino: Loving. Lieben! Und Lieben lassen

Lieben und lieben lassen – es könnte ja so einfach sein. War es aber nie, und ist es bis heute nicht, wie wir gerade heute wieder in Diskussionen über die gesetzliche Gleichstellung Homosexueller erleben können.

Loving

Ihre Liebe als Stein des Anstoßes: Mildred und Richard

„Loving“ behandelt dagegen eine Zeit, in der die gleichgeschlechtliche Ehe noch undenkbar war. In den 50er Jahren war es in manchen Staaten der USA noch verboten, als Weißer eine schwarze Frau zu heiraten, und umgekehrt. Dieser Problematik widmet sich das Drama von Jeff Nichols („Take Shelter“) aus der sehr persönlichen Sicht von Mildred und Richard Loving. Als sie schwanger wird, macht er ihr ohne zu zögern einen Antrag. Obwohl die sogenannte interracial marriage im Staat Virginia illegal ist. Noch während der Schwangerschaft werden die beiden verhaftet. Der Beginn eines Kampfes, der den Liebenden alles abverlangt.

Nicht zuletzt dank Robert Kennedy wurden die Lovings zum Gegenstand einer Gesetzesänderung, dank der sich die Geschichte der USA maßgeblich verändern sollte. Ein Präzedenzfall, aus dem Nichols allerdings kein Justizdrama macht, sondern eine Liebesgeschichte, die ganz ohne Kitsch auskommt.

Mildred und Richard sind keine Bürgerrechtler. Sondern einfache Menschen, mit dem einfachen Traum, ihr Leben miteinander zu verbringen. Eine Liebe, die glaubwürdig wird durch das würdevoll zurückhaltende Spiel von Joel Edgerton und Ruth Negga, die für ihre Performance eine Oscar-Nominierung erhielt.

„Sagen Sie dem Richter nur, dass ich meine Frau liebe“, sagt der wortkarge Richard seinem Anwalt in einer anrührenden Szene. Davon gibt es einige im Film, verpackt in wunderschöne Landschaftsbilder. Die Kamera schweift über die endlosen Weiten Virginias, und man beginnt zu ahnen, was es bedeutet, wenn Menschen durch irrationale Gesetze von ihrer Heimat getrennt werden.

„Loving“ ist ein Film, der seine durchaus aktuelle politische Aussage sozusagen auf natürlichem Weg vermittelt: Wo das individuelle Glück illegalisiert wird, hat die Gesellschaft ein menschliches Problem. Damals wie heute.

/ Karin Jirsak

Regie: Jeff Nichols. Mit Joel Edgerton, Ruth Negga, Marton Csokas. Ab 15.6.17 im Kino

Preview im Abaton Kino am 13.6.17, 20 Uhr

(12.5.) Nachtleben, DJ Raph & Gebrüder Teichmann, Pudel, 21 Uhr

Elektronische Musik der besonderen Art erwartet euch heute im Pudel. Im kenianischen Untergrund gehört DJ Raph aus Nairobi bereits zu den spannendsten Sound-Künstlern seiner Zeit – mit seinem Debütalbum „Sacred Groves“ und seinen hypnotischen Beats aus afrikanischen Chants und traditionellen Rhythmen kommt er nun endlich auch nach Hamburg.

DJ Raph gehört zu „Noland“, dem neuen Label der Gebrüder Teichmann, die in den letzten Jahren fleißig durch die Welt getingelt sind, immer auf der Suche nach neuen musikalischen Einflüssen. Dabei sind viele coole DJ-Sets entstanden, die man sich unbedingt mal genehmigen sollte.

/ IV / Foto: Gebrüder Teichmann

Golden Pudel Club
12.5.18, 21 Uhr

(14.6.) Musik, Kante & Hamburger Camerata, Großer Saal, 20 Uhr

Rock trifft Kammerorchester. Es ist der Abschluss der Saison – und was für einer: Die Hamburger Camerata hat sich zum großen Finale die Band Kante an Land gezogen. Gemeinsam werden sie Rock- mit Orchestermusik vermengen und sich dabei thematisch dem widmen, was bereits Voltaire und Brecht beschäftigte, nämlich die Schlechtigkeit der Welt. Im Gegensatz zu manchen Philosophen, die nur an das Gute glaubten, waren diese ganz anderer Meinung – was wiederum Paul Dessau, Hanns Eisler und eben Kante ermunterte, sich die dazu passende Musik zu überlegen. Zusammen mit der Camerata klingt diese freilich noch wuchtiger, ja schlichtweg beeindruckend stark.

/ EBH / Beitragsbild: Copyright: vivianewild.com

Laeiszhalle, Großer Saal
14.6.17, 20 Uhr

(12.5.) Musik, Scott Matthew, Gruenspan, 19:30 Uhr

Für die anderen „Ode To Others“ – der Titel von Scott Matthews sechstem Album (erschienen am 20. April) klingt so wohlwollend wie die dazugehörigen Songs. Dieses Mal geht es dem australischen Melancholiker nicht um Geschichten von alter und neuer Liebe, sondern um welche von den omnipräsenten Lieben in seinem Leben: von Familie und Freunden. Außerdem gibt es auf „Ode To Others“ eine Hommage an Matthews Kindheit in Down Under sowie eine an seine Wahlheimat New York, wo er bereits seit 15 Jahren lebt.

/ EBH / Foto: Michael Mann

Westwerk
12.5.18, 20 Uhr

(11.+12.5.) Film, Deframed: Disco, Westwerk, 20 Uhr

Deframed öffnet das Hirn: Avantgarde, Experimentelles, Kunstvolles. Angelehnt an das diesjährige IKFF-Sonderprogramm „Disco“ zaubert das Deframed-Sichtungsteam aus der Archivkiste, was sich nerdige BastlerInnen und etablierte KünstlerInnen alles haben einfallen lassen, um die Leinwand zum Schwingen zu bringen. Von No Budget bis High Volume. Trashig, flickerig und blitzig.

Westwerk
11.+12.5.18, 20 Uhr