(21.2.) Sonstiges, Das Lumpenpack, Nochtspeicher, 20 Uhr

Und plötzlich befindet man sich in der Phase, in der man erstmals Salate auf Partys mitbringt. So wie „Das Lumpenpack“ Max Kennel und Indiana Jonas. Was, wenn man dann plötzlich ein Liegefahrrad besitzt? Oder Socken in Sandalen trägt? Gefahren, denen sich nur mit Hilfe des Steil-geh-Tags begegnen lässt.

Davon singen und erzählen die beiden Mittzwanziger heute in ihrem Programm „Steil-geh-Tour“. Songs garnieren sie mit Konfetti, Anekdoten und Tiergedichten. Partyhüte auf und: Steil gehen! / ILO /Foto: Kai Myller

Nochtspeicher
21.2.17, 20 Uhr

 

(21.2.) Musik, Anthony Bauer & his Orchestra, Imperial Theater, 20 Uhr

In seinem Programm “Hamburg bei Nacht” huldigt Anthony Bauer Jr. der schönsten Stadt der Welt – begleitet vom seinem hervorragenden Orchester unter der Leitung von Jesse Gomes aus Brasilien. Das Publikum darf sich, neben den gefühlvollen Eigenkompositionen, auch auf unvergessene Titel von Elvis, Ray Charles, Roger Cicero, Tom Jones und andere freuen.

Imperial Theater
21.2.17, 20 Uhr

(22.2.) Musik, Beach Slang, Molotow, 20 Uhr

Verlegt vom 13.11.16 ist Beach Slang jetzt zurück in Hamburg und sie sind eine unglaublich gute Live Band. Seit Veröffentlichung ihrer beiden EPs ist die Band in aller Munde und erhält begeisterte Kritiken der Musikpresse. Ihr Debütalbum knüpft nahtlos an ihre EPs an: mitreißende Songs, Einflüsse der 90er und Shoegaze Elemente. / Foto: David LaMason

Molotow
22.2.17,20 Uhr

(20.2.) Musik, Max Paul Maria, Astra Stube, 21 Uhr

Max Paul Maria spielte zuvor in den Straßen Portugals, bereiste Italien und performte seinen wehmütigen Singer/Sonwriter-Blues mit gekonntem Charisma.  Auf der neuen Platte hat er dafür nun Verstärkung und mit befreundeten Musikern wandelt er nun vom einsamen Songwriter zum dynamischen Bluesrocksänger. Eine willkommene Abwechslung, nachdem er noch im Oktober für The Dead South solo die fulminanten Shows eröffnete.

Astra Stube
20.2.17, 21 Uhr

 

(20.2.) Theater, Isabell H., Thalia in der Gaußstraße, 20 Uhr

Das Stück „Isabelle H. (geopfert wird immer)“ vom preisgekrönten Jungdramatiker Thomas Köck besteht eher aus Szenen, als das es sich an einer Story entlang hangelt. Das Themengebiet ist hochaktuell, es geht um Flucht, Krieg, Macht, Mord, Medien, Schuld, Kriegstraumata, Vergewaltigung, posttraumatische Belastungsstörung, moderne Lebensentwürfe. Gleichzeitig will das Stück keine mitleidserregende, individuelle Leidensgeschichte erzählen. Ein Spaziergang ist das Stück nicht, dennoch ist es Regisseurin Franziska Autzen gelungen die Figuren mit ein wenig schwarzem Humor auszustatten. / Text: Lisa Scheide / Foto: Krafft Angerer

Thalia Theater in der Gaußstraße
20.2.17, 20 Uhr

(20.2.) Film, Paula Modersohn-Becker, Abaton, 17.30 Uhr

Dieser Dokumentarfilm begleitet die junge Malerin Paula Modersohn-Becker auf ihren künstlerischen Stationen: das Leben in der Worpsweder Malerkolonie zu Beginn des 20. Jahrhunderts, ihre Entdeckungsreisen nach Paris, die Begegnung mit den französischen Impressionisten und der daraus resultierende Malstil. In ihren Tagebüchern und ihrem Briefwechsel öffnet sich die intime Welt der Künstlerin — bis zu ihrem frühen Tod 1907.  Die Regisseurin Nathalie David begleitet die Vorstellung ihres Dokumentarfilms.

Abaton
20.2.17, 17.30 Uhr

(20.2.) Theater, „Freudenschuss plus …“, Schmidt Theater, 20 Uhr

Ehrlich, spontan und voller Überraschungen. Katie Freudenschuss, Sängerin, Musikerin und Sachensagerin aus Hamburg, liebt es, Gastgeberin zu sein. In ihrer brandneuen Show lädt sie nun Künstler und Künstlerinnen auf ihr Sofa und die Showbühne ein, um in Hamburgs bekanntestem Kieztheater gemeinsam mit dem Publikum einen fulminanten Abend zu erleben. In heimeliger Atmosphäre wird gesungen, getrunken, geplaudert, improvisiert und musiziert, und das Publikum ist ganz nah mit dabei. / Foto: Marco Sensche

Schmidt Theater
20.2.17, 20 Uhr

3. „AndersSein vereint“- Festival im Knust

„Grenzen sind relativ e.V.“ bringt Künstler unterschiedlichster Couleur zusammen, um die Vielfalt der Künste, Menschen und Netzwerke zu feiern

„AndersSein vereint“ lautet das Motto dieses Konzertabends im Hamburger Knust. Am 18. November performen dort live on stage Künstler wie der Orange Blue-Sänger Volkan Baydar, die Rock- und Blues-Lady Jessy Martens, Tom Klose, Still in Search, Mischa Gohlke Band oder Katrin Wulff. Um nur einige zu nennen, denn das Programm ist reichhaltig. Und verdammt bunt, wie das Leben.

Mischa Gohlke, der diese Idee mit dem Verein „Grenzen sind relativ e.V.“ vorantreibt und einer der Initiatoren des Festivals ist, will an diesem Abend genau das vermitteln: Grenzen sind relativ. Wir sitzen alle im selben Boot und haben alle mit irgendwelchen Behinderungen zu kämpfen.

„Wir sind doch alle in irgendeiner Form eingeschränkt“, sagt er. „Strukturell, finanziell, emotional oder körperlich.“

Er selber  ist hörbehindert, fast taub. Trotzdem arbeitet er als Gitarrist, Musik ist sein Leben. Grenzen sind eben auch da um überwunden zu werden. Auch zwischen den Betroffenen. „Jeder arbeitet nur für sich“, sagt Gohlke. „Die Rollstuhlfahrer, die Sehbehinderten,…. Ich möchte alle an einen Tisch holen. Das ist Inklusion!“ Und was kann die Idee eines Festivals für die Inklusion besser transportieren als ein Song? Wenig. Deshalb hat Mischa Gohlke diesen mitsamt Video bereits produziert. Ein Inklusionssong für Deutschland.

Das „AndersSein vereint“ Festival findet bereits zum dritten Mal statt. Nach dem Konzert findet eine After JAM Party statt. Ein praller Abend, der vor allem eines machen soll: Spaß! Und zwar allen gemeinsam.

Mehr zum Programm finden Sie hier.

Die Facts in aller Kürze:
3. AndersSein vereint Festival
Fr. 18.11.2016 im Knust
Einlass Bar 19 Uhr, Einlass Saal 19:30 Uhr, Beginn Uhr
AK 12 Euro , VVK 10 Euro

 

(21.2.) Musik, Izzy Bizu, Mojo, 19 Uhr

Isobel Beardshaw kam aus dem Londoner Internat auf die Weltbühne und ist ungebremst in die Herzen der Kritiker und Hörer gerast. Nachdem uns die Singer-Songwriterin mit musikalischen Wurzeln in äthiopischen Jamsessions den Sommer 2016 durch ihr Debüt-Album „A Moment of Madness“ versüßt hat, geht sie nun folgerichtig im zarten Alter von 22 Jahren auf Europa-Tour.

Falls der Winter sich im Februar hoffentlich langsam dem Ende zuneigt, erhellt sie das Mojo mit ihrer sonnigen Indie-Soul-Stimme. Die entspannte Mischung aus funkigem Jazz mit elektronischen Pop-Einflüssen sollte genau die richtige Einstimmung für den nahenden Frühling sein. / LS

Mojo
21.02.17, 19 Uhr

(21.2.) Stadtleben, So oder So. Der Szene Kultur Talk, kukuun, 20 Uhr

 2 Gäste, 2 Perspektiven und 1 Prise Wahnsinn: Willkommen zu unserer Talk-Reihe SO ODER SO

So oder So

Unser Premieren-Thema: Teure Tickets. Wer verdient an steigenden Konzertpreisen?

Yippie Yeah! Wir starten unsere neue Talk-Reihe. Der Titel: SO ODER SO. Der Fokus: Kultur. Was geht, was nicht – und was sollte gehen in Hamburg? Wir sprechen über Ideen & Visonen, Krisen & Krawalle, Kohle und Kommerz. Und wir sprechen mit den Kultur-Machern und Kreativen hinter diesen Ideen. Informativ, aber mit Kante. Schnell, schlau und ein bisschen Gaga.

Am 21. Februar ab 20 Uhr  findet im kukuun die erste Ausgabe von SO ODER SO statt. Unser Thema: Gagen, Gigs und Kohle. Wer verdient eigentlich an Konzerten? Bands, Booker oder Veranstalter?

Unser Moderator Heinrich von Handzahm (Foto oben) wird an diesem Abend die Hamburger Musikerin Vivie Ann und den Veranstalter Frehn Hawel von Karsten Jahnke Konzertdirektion als Gäste auf der Bühne begrüßen.

Was wir wollen?

Nicht bloß quatschen, sondern auch machen. Wir wollen miteinander reden, Diskussionen anregen und vor allem: Spaß haben. Unsere Gäste werden sich Herausforderungen und Battles stellen müssen, und auch das Publikum ist eingeladen, mitzumachen.

Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung von unserer Hausband Dreiviertelweinstdu.

Fazit: Wer an diesem Abend das kukuun nicht mit einem breiten Grinsen verlässt, der hat selber Schuld.

Seid Ihr dabei? Hier kommen die Fakten

  • Wo?  kukuun
  • Wann? 21.2.17, Februar, 20 Uhr
  • Tickets: Abendkasse 10 Euro, VVK 8 Euro

Unsere Gäste

So oder so Vivie Ann

Die Musikerin Vivie Ann finanzierte ihr erstes Album „Flowers & Tigers“, das im September 2016 erschien, über Crowdfunding und ohne Label im Rücken. Was sie an der Hamburger Musikszene so schätzt? „Diese Szene ist nicht groß, und ich habe das gute Gefühl, dass sich alle irgendwie lieb haben und jederzeit unterstützen.“ Foto: Sandra Ludewig

So oder So, Frehn hawel

Frehn Hawel, Head of Communications bei Karsten Jahnke, kennt das Geschäft genau und hat schon unzählige Konzerte veranstaltet. Musik ist dabei mehr als Geschäft. Die hat er im Blut: Hawel ist selber Musiker, war unter anderem Sänger bei den Tigerbeats oder The Last Things. Musik machen – und von Musik leben. Als Veranstalter weiß er, wie sich beide Seiten anfühlen. Und wird uns mit auf diese Gradwanderung nehmen.