(22.10.) Film, Tatortklub, Schanzenkino 73, 20 Uhr

War es der Ehemann? Ein Schulfreund? Oder doch wieder der Gärtner? Sonntagabend ist „Tatort“-Zeit und damit niemand alleine herausfinden muss, wer der Täter ist, öffnet das Schanzenkino 73 (Haus 73) wieder seine Türen. Da kann man heute mit anderen Krimi-Fans in netter Kino-Atmosphäre den Bremer Kommissaren Inga Lürsen und Stedefreund dabei zuschauen, wie sie in „Zurück ins Licht“ Bösewichte jagen. Das könnte für sie allerdings gar nicht so einfach werden, denn die einzigen Beweise sind ein abgetrennter Finger und ein Auto mit Blutspuren.

Der Eintritt ist frei!

/ MT

Schanzenkino 73 (Haus 73)
22.10.17, 20 Uhr

#Vorfreude aufs Stadtpark Open Air

Rock’n’Roll auf legendärem Rasen.  Amy Macdonald, Rag ’N’ Bone Man und Freundeskreis werden auf der Freilichtbühne auftreten – um nur drei der diesjährigen Top-Acts zu nennen.

Eingerahmt von dichten, hochgewachsenen Buchenhecken und mit der denkbar schönsten Überdachung, dem freien Hamburger Sommerhimmel, ist die Musikbühne am Rand des Stadtparks das Schmuckstück unter den deutschen Open-Air-Arealen.

Eines mit Geschichte zudem: Leonhard Cohen, James Brown, Dave Gahan, Santana, Sting, Herbert Grönemeyer und Lady Gaga haben hier bereits ihre Shows gespielt. Bis zu 4.000 Freilichtbühnen-Besucher dürfen sich auch in diesem Jahr wieder Abend für Abend über starke Programmpunkte freuen. Die mittlerweile obligatorische Saisoneröffnungssause mit Lotto King Karl (und DBDB) findet am 13.5.2017 statt.

 

Es folgen die  Auftritte der Söhne Mannheims (18.5.) und Alan Parsons Live Project (27.5.) und Rag ’N’ Bone Man (1.6.). US-Soul-Star Norah Jones’ Konzert (13.7.) wird sicher ebenso besonders wie das der schottischen Sängerin und Songschreiberin Amy Macdonald (24.7.).

Alleinunterhalter Helge Schneider wird mit seinem grandiosen Quatsch zum wiederholten Mal das Stadtparkpublikum begeistern (18.8.).

Nicht zu vergessen: Y’akoto (19.8.) und die beiden HipHop-Abende mit Freundeskreis, die den 20. Geburtstag ihres Albums „Quadratur des Kreises“ feiern.

Logisch, dass das Hamburger Rock’n’Roll-Rondell zu den hierfür ausgewählten Party-Orten zählt./ EBH /Foto: Isabel Schiffler

Wir freuen uns, auch 2017 als Medienpartner dabei zu sein. Das wird ein fantastischer Sommer

Mehr Infos findet ihr auf der der Website Stadtpark Open Air

Außerdem bereits bestätigt:

  • Gregor Meyle & Band (1.7.)
  • Fury In The Slaughterhouse (14./15.7.)
  • Runrig (4.8.)
  • Schandmaul (5.8.)
  • Patti Smith And Her Band (16.8.)
  • Kaleo (22.6.)
  • Alligatoah (25.8.)
  • Roland Kaiser (26.8.)
  • Deine Freunde (27.8.)
  • Michael Kiwanuka (8.9.)
  • Dieter Thomas Kuhn & Band (15./16.9.)
  • Max Giesinger (17.9.)

    Stadtpark Open Air

    Lotto King Karl & the Barmbek Dreamboys – der Hamburger Sänger alias Gerrit Heesemann bei einem Konzert auf der Openair-Bühne im Stadtpark Hamburg am 20.05.2016. Foto: Isabel Schiffler

(22.10.) Film, „Das verordnete Geschlecht“, Passage Kino, 13 Uhr

Im Jahr 2001 wurde der Dokumentarfilm „Das verordnete Geschlecht“ in Hamburg uraufgeführt. Der Film thematisiert die Situation intersexueller Menschen, die medizinisch und gesellschaftlich häufig zu einer Angleichung ihres Geschlechts an ein männliches oder weibliches Ideal getrieben werden. Im Zuge der Lesbisch Schwulen Filmtage wird der Film von Bertram Rotermund und Oliver Tolmein erneut gezeigt, um ein Bewusstsein für den gesellschaftlichen Umgang mit intersexuellen Menschen zu schaffen. Und auch, um eine Diskussion mit Filmemachern und Protagonisten und Aktivisten anzustoßen, die als Frage in den Raum stellt: Was hat sich in den letzten 16 Jahren eigentlich getan?

/ MT / Foto: Bertram Rotermund, Oliver Tolmein

Passage Kino
22.10.17, 13 Uhr

BierSZENE. Die Top 5 Frühlingsbiere

Moin Hamburg,

was für ein Fest am letzten Samstag. Herrlich! 3.500 Bierverrückte haben den Spring Beer Day in den Schanzenhöfen gefeiert und ordentlich angestoßen – auf den Frühling, auf Hamburg, auf die Liebe zum Bier!

Ich gebe zu, alle 90 Biere, die am Samstag von den 20 Craft-Beer-Brauereien aus Hamburg, Berlin, Franken, Dänemark und Co. ausgeschenkt wurden, habe ich nicht probiert. Aber viele! Hier ein Schluck, da ein Schnack, da eine Nase im Glas. Hier kommt für euch meine Top 5 der Frühlingsbiere:

Citra Pils von Hops & Barley

Seit 2008 braut Hops & Barley in Berlin-Friedrichshain. Die Philosophie von Brauer Philipp Brokamp: Er kombiniert traditionelle Braukunst mit innovativen Bierstielen. Heraus kommen Klassiker wie Pilsner, Dunkel und Weizen – aber eben auch Superspezialbiere wir das Citra Pils. Was für ein mega Frühlingssonnen-Pils! Extra gestopft mit Citra-Hopfen und herrlich rund mit 5,3 Umdrehungen, das schmeckt sogar unserem Altes-Mädchen-Restaurantleiter Ronny. Und der ist wirklich schwer zu überzeugen …

IPA von Brewer’s Tribute

Noch eine Berliner Brauerei, noch ein Spitzenbier: Marcel Siewa bleibt seinem Ruf treu – weg vom Einheitsbrei, hin zu echter Geschmacksvielfalt. Sein IPA schmeckt wahnsinnig karamellig und erdbeerig. Ein echtes Sommererlebnis!

Tutti Frutti von Hopper Bräu

Ok, mal ehrlich: Hopper Bräu aus Hamburg hat mal wieder den Vogel abgeschossen! Ihr Tutti Frutti mit Gurke geht sowas von gut runter, ist wunderbar frisch, herb und gurkig. Kein Wunder, ganze 130 kg Gurken mussten für das Frühlingsbier dran glauben. Danke an Brauer Sascha, dieses Bier ist einfach gut und echt anders!

Wildhopp von Wildwuchs Brauwerk

Für das Wildhopp kommt zusammen, was zusammen gehört: Friedrich Matthies von der Wildwuchs Brauwerk und Sascha Bruns von Hopper Bräu haben original Finkenwerder Hopfen aus eigenem Anbau in ein nordisches Ale verwandelt. Leichte Säure, ausgewogen lecker – tausche jeden Cider gegen dieses richtig gute Bier!

Zwickel von Nikl Bräu

Brauer Mike Schmidt von Nikl Bräu ist extra aus der Fränkischen Schweiz angereist, um uns die Frühlingssonne auf die Zunge zu zaubern. Sein Zwickel ist frisch, grasig, rassig und drinkable. Bei jedem Schluck geht einem das Herz auf!

Ich kann euch nur empfehlen, euch durch diese fünf Zaubertränke zu probieren, bevor sie ausgetrunken sind. Ich bin gespannt, was ihr sagt.

Jetzt aber erstmal: Arbeit aus, Wochenende an. Prost, Hamburg!

Euer Daniel

 Fotos: Henning Angerer


Daniel Elich

Foto: Altes Mädchen

Daniel Elich (33) ist Biersommelier im Alten Mädchen. Seit 10 Jahren in Norddeutschland, seit 3 Jahren in den Schanzenhöfen, seit 2 Jahren Biersommelier: Das Leben von Daniel Elich dreht sich um Bier – jeden Tag. Ab sofort trinken wir mit ihm die besten Biere, besuchen mit ihm befreundete Brauer und erkunden mit ihm die Bierszene. Alle 14 Tage neu. Alle 14 Tage anders. Wein kann ja jeder. Ps: Auf Instagram trägt Daniel den Namen@bieronkelHH_ und postet beharrlich rund ums Thema Bier. Macht Spaß! 

(11.11.) Nachtleben, Belle Rouge, Schmidts Tivoli, 23.30 Uhr

Ist man mit 20 schon erwachsen? Die Wäscherei gibt sich auch in diesem Alter gewohnt verspielt und feiert den Geburtstag am 11.11.2017 exklusiv im Schmidts Tivoli in Hamburg. Das „Belle Rouge“-Programm mit internationalen Künstlern und Showacts steht in der legendären Tradition exzentrischer Wäscherei-Partys – und ist garantiert nicht jugendfrei.

In 20 Jahren ist man einiges von der Wäscherei gewohnt – nur nichts Gewöhnliches. Zum runden Geburtstag am 11.11. kommt jetzt die Sängerin Conchita Wurst nach Hamburg, die ein Ensemble von einzigartigen Künstlern komplettiert. Die Party im Schmidts Tivoli verspricht einen legendären Abend voller Burlesque, Travestie und Maskerade.

Seit 20 Jahren macht das Haus, wozu es Lust hat. Zur Jubiläumsfeier wurde mit Conchita Wurst jemand engagiert, der genauso einzigartig ist wie der Gastgeber. Die bärtige Sängerin gewann 2014 den Eurovision Song Contest und passt in keine Schublade. Zwischen Popmusik, Botschafterin für LGBT-Rechte und Auftritten in großen Opernhäusern wird Conchita am 11. November 2017 auch im Schmidts Tivoli performen und Begriffe wie „normal“ und „anders“ ad absurdum führen. Wenige Tage nach ihrem Konzert „From Vienna in Love“ in der Laiszhalle präsentiert sie sich auf der Hamburger Reeperbahn den Gästen der Wäscherei hautnah.

Dazu kommen Künstler und Showacts aus aller Welt sowie dem Umfeld des Hamburger Möbelhauses, darunter das französische Model Francois Sagat und Henry Licett aus Venezuela. Auf die Auftritte der Berliner Make-Up Künstlerin und „Distortet Drag“ Hungry sowie der spanischen Performerin M.A.K.O., die im Sommer durch die Clubs auf Ibiza tourt, darf sich Hamburg ebenfalls freuen. Die exzentrischen Acts werden mit ihren Shows zwischen Burlesque, Travestie und Maskerade das Schmidts in ein wildes Rot tauchen.

Für die Wäscherei ist die Geburtstagsfeier eine Ehrensache. „Über die Jahre sind viele enge Freund- und Partnerschaften entstanden, ohne die das alles nicht möglich gewesen wäre“, so Geschäftsführer Michael Eck. „Mit dieser Feier möchte ich auch ein bisschen Danke sagen.“

„Belle Rouge“ im Schmidts Tivoli
11.11.2017 ab 23.30 Uhr, 15 Euro
In Kooperation mit Belle Etage
www.bellerouge.de

 

Jannes Woche 17 14: Frühlingsdom

Ich schreibe nach Adam Riese ja 52 Kolumnen im Jahr und gerade beschleicht mich das Gefühl, dass ich an dieser Stelle in jeder zweiten Woche ein Geständnis ablegen muss.

Scheint so eine Art Therapie zu sein, mein Wochenrückblick.

Jedenfalls: Ich mag den Dom.

Ich komme aus Oldenburg und da gibt es eine Woche im Jahr den Kramermarkt. Also quasi den Oldenburger Dom im September. Ich mag es, wenn die kleinen Besucher sich schon in der U3 kaum einkriegen vor Freude auf die Fahrgeschäfte und Ausnahmsweise-Süßigkeiten. Ich mag es, wenn die großen Besucher sich in der U3 kaum einkriegen vor Bier vom 1-Euro-Stand, kleiner Feigling und große Klappe vom Autoscooter.

Und dann mag ich diesen Mikrokosmos aus Kirmesboxen, einer Wahrsagerin für 16 Euro, Geisterbahnen, diesen Gaga-Häusern da mit Irrgarten, Zerrspiegel oder Wasserspielen und natürlich den Ausblick vom Riesenrad.

Und ob man den Dom dumm oder teuer oder langweilig oder überflüssig oder so ironisch retro-toll findet wie ich: Wenn man aus der U3 nach oben kommt und das Riesenrad sieht, freut man sich.

Da kann man mir erzählen, was man will. 

Wir lesen uns Montag wieder, 

Jannes

Foto: Henning Angerer (PR)


Who the fuck is… Jannes Vahl*?

Jannes Kolumne SZENE HAMBURGVision von und für Hamburg 
Kein Schwarz und Weiß, Kreativität Tag und Nacht, Natur grün und blau. 
 Rezept zum Runterkommen bei zu hohem Lebenstempo 
Meditation. Basketball. Radfahren. 
Karma-Cocktail für ein korrektes Leben 
Rumcola. Und jeden Tag versuchen, ein besserer Mensch zu sein.  ?

*Jannes Vahl ist Clubkinder-Gründer und Inhaber der Agentur Polycore. Und gibt jede Woche bei uns seine persönliche Sicht auf seine Woche. 

 

(21.10.) Nachtleben, Mousse T., Mojo, 23 Uhr

Tatsächlich, der MousseT.! Er ist Songwriter und Produzent, hat uns den nicht wegzudenkenden Ohrwurm „Horny“ beschert, zeichnet verantwortlich für Gassenhauer wie „Sexbomb“ und Remixes für QuincyJones über MichaelJackson bis Moloko: Der Mousse T. lässt die wilden 90er wieder auferstehen und die Wände im Mojo wackeln.

Sein mitreißender Mix aus Disco, Funk und House bringt die Plattenteller zum Qualmen und die Crowd in Bewegung. Glückseliges Grinsen, glänzende Gesichter und glühende Sohlen garantiert.

/ KF / Foto: Jens Koch

Mojo Club
21.10.17, 23 Uhr

Abtauchen mit Filmemacher Nicolaas Schmidt

Was haben die Berlinale, die Experimentalfilm-Plattform Veto und die Hochschule für bildende Künste Hamburg (HfbK) gemeinsam? Nicolaas Schmidt 

Nicolaas Schmidt

Nicolaas Schmidt

Er macht eine abgefahrene Mischung aus Essay-, Spielfilm und Videokunst: Nicolaas Schmidt. Der Hamburger Filmemacher studierte an der HfbK Kunst/Zeitbezogene Medien und Visuelle Kommunikation/Film, und sein Abschlussfilm „Final Stage“ lief auf der Berlinale in der Sektion „Perspektive Deutsches Kino“. Außerdem ist das etwa halbstündige Werk über die Widersinnigkeit des „Kauf-dich-glücklich“ in der Hamburger Meile Teil der Film Edition #5 von Veto, die am 7.4. (21.30 Uhr) im Metropolis Kino vorgestellt wird. Maike Schade hat mit dem Regisseur gesprochen.

 

Szene Hamburg: Was ist der Schwerpunkt deiner Arbeit? 

Nicolaas Schmidt: Ich mag das Arbeiten mit verschiedenen Medien, immer konzeptuell, aber überwiegend schon zeitbasiert. Mein Interesse gilt vor allem atmosphärischen Langzeitdramaturgien, Emotion, Reduktion, Banalität und subtil ambivalenter Radikalität.

Schon Preise bekommen?  

Zuletzt bei der Berlinale. An dieser Stelle möchte ich nochmal den drei Juroren Feo Aladag, Sigrid Hoerner und Johannes Naber von der Perspektive Deutsches Kino Jury danken. Sie haben spontan einen Sonderpreis erschaffen.

Was schoss dir auf der Berlinale bei der Premiere von „Final Stage“ durch den Kopf? 

Ich glaube ganz banal: Hoffentlich kommen die Farbframes gut. Ich habe erst Tage vorher geschafft den Film fertigzustellen, und einem geplanten Testscreening im Metropolis kam was dazwischen.

Der Film ist mit seinem 12-minütigen Track-on sehr ungewöhnlich. Wie waren die Reaktionen des Publikums?  

Zufriedenstellend, maximal ambivalent – man muss sich halt drauf einlassen können und wollen, das ist schwer heute, mir geht’s da selbst auch so. Und dann gibt es noch Menschen, die z.B. auch Sonnenuntergänge einfach langweilig finden, also echt im negativen Sinne, die sind dann halt froh, dass „Final Stage“ ein Kurzfilm ist. Aber ich hab auch ganz liebe Fanpost bekommen…

Was wäre dein Traumprojekt? 

Das Traumprojekt ist und bleibt hoffentlich immer das, an dem ich gerade arbeite. Ich hatte da mal eine 100-teilige Serie für YouTube produziert, „36000 FRAMES RGB“, die ist ganz gut zum Träumen.

Dein Lieblingsfilm? 

Spielfilm? Liebe ist ja schwierig, nein, hab auch keine Lieblingsfarbe. Ich bin ein Fan von Philippe Garrel und es gab mal eine Zeit, da hab ich manchmal auf die Frage mit „Der Siebente Kontinent“ von Haneke geantwortet, aber vielleicht nur wegen der Szene, in der die Familie im TV Jennifer Rush beim Performen von „The Power of Love“ zuschaut, mag sein, dass ich da geweint hatte. Bei Kurzfilm und Videokunst soll ich jetzt echt nichts rauspicken, oder?

Was ist dein nächstes Ziel?  

Erstmal der Frühling und dann vielleicht noch Sommer. Ich würde unter anderem auch gern noch an den zweiten Teil rangehen, vorher dafür Geld und/oder Zeit sammeln – krass, Geld und Zeit, jeweils vier Buchstaben, schön symmetrisch. Ungewöhnlich für deutsche Worte.


Und hier kommt der Film!

(21.10.) Nachtleben, Drumbule & Jungle Massive, Hafenklang, 23 Uhr

Der Hafenklang bietet regelmäßig allen „Drum ’n’ Bass“-Jüngern eine kuschelige Heimat. An diesem Samstag hämmert sich Drumbule wieder charmant ins Hirn und – Überraschung – es wird mal wieder auf zwei Floors gefeiert! Der wunderschöne Goldene Salon lockt mit Jungle Massive und einem exklusiven Blick auf die Elbe. Mit von der Partie: Soundclash Myor Massive vs. Dubcore, FFF, Coco Bryce sowie der Hamburger mit dem wohlklingenden Namen Istari Lasterfahrer. Geboten wird Drum’n’ Bass und Jungle in seinen verschiedenen Spielarten.

Na los, dann tanz‘ dich irre!

/ DAK

Hafenklang
21.10.17, 23 Uhr

Ab in die Crowd. Der Crowdfunding-Wettbewerb

Die Idee ist da. Und jetzt? Vor allem im kreativen und kulturellen Bereich setzen Gründer auf Crowdfunding, wenn es um die Finanzierung geht. Wir rufen zum Wettbewerb auf!

Gemeinsam mit der Hamburg Kreativ Gesellschaft (HKG) starten wir darum jetzt den Nordstarter Crowdfunding Contest. Was dahintersteckt und worauf es beim Crowdfunding ankommt, erzählt Isabel Jansen (auf dem Foto mit Kollege Jean Rehders) von der HKG.

SZENE HAMBURG: Für wen ist das Crowdfunding mit Nordstarter geeignet?

Isabel Jansen: Für alle Projektstarter aus Hamburg, die eine Idee aus dem kreativwirtschaftlichen oder kulturellen Bereich realisieren wollen.

Worin besteht der Vorteil einer regionalen Plattform?

Auf der Plattform unseres Kooperationspartners Startnext sind immer sehr, sehr viele Projekte gleichzeitig im Rennen. Mit Nordstarter kuratieren wir die Projekte aus Hamburg, sodass sie dort noch einmal eine größere Sichtbarkeit bekommen. Und Interessenten können gezielt schauen, was eigentlich in ihrer Nähe los ist: Welche Projekte gehen an den Start, wer braucht noch Unterstützung, wo kann ich vielleicht auch mal vorbeischauen und mir das Projekt genau ansehen.

 Wie viele Projekte habt ihr in den vergangenen fünf Jahren unterstützt?

Wir haben jetzt über 400 Projekte auf der Seite gehabt, davon waren natürlich nicht alle erfolgreich.

Etwa 250 Projekte haben ihr Funding-Ziel erreicht und wurden umgesetzt. Mittlerweile sind etwa 2 Millionen Euro für erfolgreiche Projektstarts zusammengekommen.

Was muss man mitbringen, um ein Projekt erfolgreich umzusetzen?

Natürlich erst mal eine gute Idee, und dann auch die Motivation, diese Idee in die Welt zu tragen, Mitstreiter zu finden, oft auch die gute Geschichte dahinter zu erzählen – und das bedingt dann natürlich eine gute Vorbereitung und eine authentische Projektpräsentation inklusive Kampagnenplanung.

Woran kann es scheitern?  

Unsere Erfahrung zeigt, dass viele Projektstarter denken, dass es ein Selbstläufer wird und sie deshalb nicht richtig rausgehen mit ihrer Idee. Das funktioniert nicht. Man muss möglichst ein eigenes Netzwerk mitbringen, das Projekt engagiert vermarkten und unter die Leute bringen. / Interview Ilona Lütje

Nordstarter Crowdfunding Contest

 Vivie Ann

Finanzierte ihr erstes Album „Flowers & Tigers“, das im September 2016 erschien, über Crowdfunding. Die Hamburger Musikerin Vivie Ann. Foto: Sandra Ludewig

Gemeinsam mit der Hamburg Kreativ Gesellschaft startet SZENE HAMBURG den Nordstarter Crowdfunding Contest. Mithilfe einer Crowdfunding-Kampagne auf Nordstarter.de können Kreative ihre Projekte vorstellen, finanzielle Unterstützer finden und es in die Tat umsetzen. Die Crowd entscheidet

Die drei Projekte mit den meisten finanziellen Unterstützern am Ende der Kampagne gewinnen Preisgelder in Höhe von insgesamt 3.000 Euro (1. Platz: 1.500 Euro, 2. Platz: 1.000 Euro und 3. Platz: 500 Euro) und werden medial von SZENE HAMBURG begleitet.

Die Spannbreite der möglichen Projekte ist groß: Kurzfilme, Designprodukte, Apps, Hörspiele, Prototypenentwicklung, Studioaufnahmen, Kunstmagazine, Ausstellungen, Modelabel, Festivals … 

Und so könnt ihr mitmachen

Registrierung und Vorbereitungsphase: 1. April bis 19. Juni 2017

Am 1. April startet die Registrierungsphase: Hier können Projekte auf der Crowdfunding-Seite Nordstarter in der Entwurfsphase eingepflegt werden. Der Entwurf ist nicht öffentlich sichtbar, alles kann bis zum Beginn der Finanzierungsphase geändert werden. Am 9. und 19. Mai können die Wettbewerbsteilnehmer an Workshops für die Vorbereitung der eigenen Crowdfunding-Kampagne teilnehmen und die Projektpräsentationen weiter bearbeiten. Referenten sind Maike Gosch und das Team von „Mit freundlicher Gestaltung“.

Vorstellung in SZENE HAMBURG

Alle Projektstarter, die bis zum 10. Juni ihr Crowdfunding-Projekt in der sogenannten Startphase veröffentlichen, werden in der Juli-Ausgabe von SZENE HAMBURG präsentiert. In der Startphase ist die Projektpräsentation online. Hier können die Projektstarter Feedback einholen, um ggf. Änderungen an der Projektpräsentation vorzunehmen.

Finanzierungsphase und Wettbewerbslaufzeit: 29. Juni bis 7. August 2017

Um am Wettbewerb teilzunehmen, müssen die Bewerbungen  bis zum 28. Juni (23:59 Uhr) für die Finanzierungsphase auf Nordstarter eingegangen sein. Alle Wettbewerbsteilnehmer absolvieren dann vom 29. Juni bis 7. August gemeinsam die Finanzierungsphase auf Nordstarter. In der Finanzierungsphase müssen die Teilnehmer genügend finanzielle Unterstützer finden, um das Finanzierungsziel zu erreichen – wenn nicht, geht das Geld an die Unterstützer zurück und das Projekt nicht in die Wertung des Wettbewerbs ein.

Verkündung der Gewinner

In die Wertung kommen alle Projekte, die ihr Crowdfunding-Projekt erfolgreich in der Finanzierungsphase des Wettbewerbs (29. Juni bis 7. August) finanzieren konnten. Die drei Projekte mit den meisten finanziellen Unterstützern gewinnen den Wettbewerb. Entscheidend ist allein die Anzahl der Geldgeber und nicht die Höhe der eingeworbenen Mittel.

Teilnahmebedingungen

Teilnehmen können Privatpersonen ab 18 Jahren, als Team, Unternehmen, Verein, Stiftung oder als sonstige Organisation mit Wohnsitz/Firmensitz in Hamburg. Das Crowdfunding-Projekt muss ein Mindestfinanzierungsziel von 2.000 Euro anstreben und zu den Richtlinien von Nordstarter passen.

Pexels

Tipps und Facts:

  • Registrierung: 1. April bis 19. Juni
  • Vorbereitungsworkshops:
  • 9. Mai – Storytelling für das eigene Crowdfunding-Projekt
  • 19. Mai – Wie erstelle ich ein authentisches Pitchvideo?
  • Wettbewerbslaufzeit: 29. Juni bis 7. August Finanzierungsphase auf Nordstarter
  • Registrierung und weitere Infos: www.kreativgesellschaft.org/nordstarter