Sich einlassen und abtauchen. Filmemacher Nicolaas Schmidt

Was haben die Berlinale, die Experimentalfilm-Plattform Veto und die Hochschule für bildende Künste Hamburg (HfbK) gemeinsam? Nicolaas Schmidt 

Nicolaas Schmidt

Nicolaas Schmidt

Er macht eine abgefahrene Mischung aus Essay-, Spielfilm und Videokunst: Nicolaas Schmidt. Der Hamburger Filmemacher studierte an der HfbK Kunst/Zeitbezogene Medien und Visuelle Kommunikation/Film, und sein Abschlussfilm „Final Stage“ lief auf der Berlinale in der Sektion „Perspektive Deutsches Kino“. Außerdem ist das etwa halbstündige Werk über die Widersinnigkeit des „Kauf-dich-glücklich“ in der Hamburger Meile Teil der Film Edition #5 von Veto, die am 7.4. (21.30 Uhr) im Metropolis Kino vorgestellt wird. Maike Schade hat mit dem Regisseur gesprochen.

 

Szene Hamburg: Was ist der Schwerpunkt deiner Arbeit? 

Nicolaas Schmidt: Ich mag das Arbeiten mit verschiedenen Medien, immer konzeptuell, aber überwiegend schon zeitbasiert. Mein Interesse gilt vor allem atmosphärischen Langzeitdramaturgien, Emotion, Reduktion, Banalität und subtil ambivalenter Radikalität.

Schon Preise bekommen?  

Zuletzt bei der Berlinale. An dieser Stelle möchte ich nochmal den drei Juroren Feo Aladag, Sigrid Hoerner und Johannes Naber von der Perspektive Deutsches Kino Jury danken. Sie haben spontan einen Sonderpreis erschaffen.

Was schoss dir auf der Berlinale bei der Premiere von „Final Stage“ durch den Kopf? 

Ich glaube ganz banal: Hoffentlich kommen die Farbframes gut. Ich habe erst Tage vorher geschafft den Film fertigzustellen, und einem geplanten Testscreening im Metropolis kam was dazwischen.

Der Film ist mit seinem 12-minütigen Track-on sehr ungewöhnlich. Wie waren die Reaktionen des Publikums?  

Zufriedenstellend, maximal ambivalent – man muss sich halt drauf einlassen können und wollen, das ist schwer heute, mir geht’s da selbst auch so. Und dann gibt es noch Menschen, die z.B. auch Sonnenuntergänge einfach langweilig finden, also echt im negativen Sinne, die sind dann halt froh, dass „Final Stage“ ein Kurzfilm ist. Aber ich hab auch ganz liebe Fanpost bekommen…

Was wäre dein Traumprojekt? 

Das Traumprojekt ist und bleibt hoffentlich immer das, an dem ich gerade arbeite. Ich hatte da mal eine 100-teilige Serie für YouTube produziert, „36000 FRAMES RGB“, die ist ganz gut zum Träumen.

Dein Lieblingsfilm? 

Spielfilm? Liebe ist ja schwierig, nein, hab auch keine Lieblingsfarbe. Ich bin ein Fan von Philippe Garrel und es gab mal eine Zeit, da hab ich manchmal auf die Frage mit „Der Siebente Kontinent“ von Haneke geantwortet, aber vielleicht nur wegen der Szene, in der die Familie im TV Jennifer Rush beim Performen von „The Power of Love“ zuschaut, mag sein, dass ich da geweint hatte. Bei Kurzfilm und Videokunst soll ich jetzt echt nichts rauspicken, oder?

Was ist dein nächstes Ziel?  

Erstmal der Frühling und dann vielleicht noch Sommer. Ich würde unter anderem auch gern noch an den zweiten Teil rangehen, vorher dafür Geld und/oder Zeit sammeln – krass, Geld und Zeit, jeweils vier Buchstaben, schön symmetrisch. Ungewöhnlich für deutsche Worte.


Und hier kommt der Film!

(4.4.) Der Szene Hamburg Kultur Talk, So oder So, kukuun, 20 Uhr

Ärger im Block. Zu alt, zu schraddelig, zu laut oder einfach im Weg. Für neue Eigenheime und schicke Hotels muss so manch alt eingesessener Klub das Feld räumen. Zahn der Zeit oder Negativtrend? Braucht Hamburg kulturelle Schutzzonen für Klubs?

Wolf von Waldenfels

Wolf von Waldenfels

Falko Droßmann.Foto: Stefan Graef_

Falko Droßmann.Foto: Stefan Graef_

Dieses Mal begrüßen wir Clubkombinat-Vorstand Wolf von Waldenfels vom Uebel & Gefährlich / Golem und den Leiter des Bezirksamtes Hamburg-Mitte, Falko Droßmann, als Gäste. Zwei Leute, zwei Meinungen, ein Thema.

Heinrich von Handzahm So oder So

Moderieren wird Heinrich von Handzahm, Musiker, Autor, kreativer Allesdenker und Meister der pointierten Witze.

Special Guest: Chaplin (Tapete Records)

 

 

 

 

 

kukuun
4.4.17, 20 Uhr

Tickets: Abendkasse 10 Euro, VVK 8 Euro. Mehr Infos unter www.szene-hamburg.com und www.kukuun.com

 

 

 

 

Ab in die Crowd. Der Crowdfunding-Wettbewerb

Die Idee ist da. Und jetzt? Vor allem im kreativen und kulturellen Bereich setzen Gründer auf Crowdfunding, wenn es um die Finanzierung geht. Wir rufen zum Wettbewerb auf!

Gemeinsam mit der Hamburg Kreativ Gesellschaft (HKG) starten wir darum jetzt den Nordstarter Crowdfunding Contest. Was dahintersteckt und worauf es beim Crowdfunding ankommt, erzählt Isabel Jansen (auf dem Foto mit Kollege Jean Rehders) von der HKG.

SZENE HAMBURG: Für wen ist das Crowdfunding mit Nordstarter geeignet?

Isabel Jansen: Für alle Projektstarter aus Hamburg, die eine Idee aus dem kreativwirtschaftlichen oder kulturellen Bereich realisieren wollen.

Worin besteht der Vorteil einer regionalen Plattform?

Auf der Plattform unseres Kooperationspartners Startnext sind immer sehr, sehr viele Projekte gleichzeitig im Rennen. Mit Nordstarter kuratieren wir die Projekte aus Hamburg, sodass sie dort noch einmal eine größere Sichtbarkeit bekommen. Und Interessenten können gezielt schauen, was eigentlich in ihrer Nähe los ist: Welche Projekte gehen an den Start, wer braucht noch Unterstützung, wo kann ich vielleicht auch mal vorbeischauen und mir das Projekt genau ansehen.

 Wie viele Projekte habt ihr in den vergangenen fünf Jahren unterstützt?

Wir haben jetzt über 400 Projekte auf der Seite gehabt, davon waren natürlich nicht alle erfolgreich.

Etwa 250 Projekte haben ihr Funding-Ziel erreicht und wurden umgesetzt. Mittlerweile sind etwa 2 Millionen Euro für erfolgreiche Projektstarts zusammengekommen.

Was muss man mitbringen, um ein Projekt erfolgreich umzusetzen?

Natürlich erst mal eine gute Idee, und dann auch die Motivation, diese Idee in die Welt zu tragen, Mitstreiter zu finden, oft auch die gute Geschichte dahinter zu erzählen – und das bedingt dann natürlich eine gute Vorbereitung und eine authentische Projektpräsentation inklusive Kampagnenplanung.

Woran kann es scheitern?  

Unsere Erfahrung zeigt, dass viele Projektstarter denken, dass es ein Selbstläufer wird und sie deshalb nicht richtig rausgehen mit ihrer Idee. Das funktioniert nicht. Man muss möglichst ein eigenes Netzwerk mitbringen, das Projekt engagiert vermarkten und unter die Leute bringen. / Interview Ilona Lütje

Nordstarter Crowdfunding Contest

 Vivie Ann

Finanzierte ihr erstes Album „Flowers & Tigers“, das im September 2016 erschien, über Crowdfunding. Die Hamburger Musikerin Vivie Ann. Foto: Sandra Ludewig

Gemeinsam mit der Hamburg Kreativ Gesellschaft startet SZENE HAMBURG den Nordstarter Crowdfunding Contest. Mithilfe einer Crowdfunding-Kampagne auf Nordstarter.de können Kreative ihre Projekte vorstellen, finanzielle Unterstützer finden und es in die Tat umsetzen. Die Crowd entscheidet

Die drei Projekte mit den meisten finanziellen Unterstützern am Ende der Kampagne gewinnen Preisgelder in Höhe von insgesamt 3.000 Euro (1. Platz: 1.500 Euro, 2. Platz: 1.000 Euro und 3. Platz: 500 Euro) und werden medial von SZENE HAMBURG begleitet.

Die Spannbreite der möglichen Projekte ist groß: Kurzfilme, Designprodukte, Apps, Hörspiele, Prototypenentwicklung, Studioaufnahmen, Kunstmagazine, Ausstellungen, Modelabel, Festivals … 

Und so könnt ihr mitmachen

Registrierung und Vorbereitungsphase: 1. April bis 19. Juni 2017

Am 1. April startet die Registrierungsphase: Hier können Projekte auf der Crowdfunding-Seite Nordstarter in der Entwurfsphase eingepflegt werden. Der Entwurf ist nicht öffentlich sichtbar, alles kann bis zum Beginn der Finanzierungsphase geändert werden. Am 9. und 19. Mai können die Wettbewerbsteilnehmer an Workshops für die Vorbereitung der eigenen Crowdfunding-Kampagne teilnehmen und die Projektpräsentationen weiter bearbeiten. Referenten sind Maike Gosch und das Team von „Mit freundlicher Gestaltung“.

Vorstellung in SZENE HAMBURG

Alle Projektstarter, die bis zum 10. Juni ihr Crowdfunding-Projekt in der sogenannten Startphase veröffentlichen, werden in der Juli-Ausgabe von SZENE HAMBURG präsentiert. In der Startphase ist die Projektpräsentation online. Hier können die Projektstarter Feedback einholen, um ggf. Änderungen an der Projektpräsentation vorzunehmen.

Finanzierungsphase und Wettbewerbslaufzeit: 29. Juni bis 7. August 2017

Um am Wettbewerb teilzunehmen, müssen die Bewerbungen  bis zum 28. Juni (23:59 Uhr) für die Finanzierungsphase auf Nordstarter eingegangen sein. Alle Wettbewerbsteilnehmer absolvieren dann vom 29. Juni bis 7. August gemeinsam die Finanzierungsphase auf Nordstarter. In der Finanzierungsphase müssen die Teilnehmer genügend finanzielle Unterstützer finden, um das Finanzierungsziel zu erreichen – wenn nicht, geht das Geld an die Unterstützer zurück und das Projekt nicht in die Wertung des Wettbewerbs ein.

Verkündung der Gewinner

In die Wertung kommen alle Projekte, die ihr Crowdfunding-Projekt erfolgreich in der Finanzierungsphase des Wettbewerbs (29. Juni bis 7. August) finanzieren konnten. Die drei Projekte mit den meisten finanziellen Unterstützern gewinnen den Wettbewerb. Entscheidend ist allein die Anzahl der Geldgeber und nicht die Höhe der eingeworbenen Mittel.

Teilnahmebedingungen

Teilnehmen können Privatpersonen ab 18 Jahren, als Team, Unternehmen, Verein, Stiftung oder als sonstige Organisation mit Wohnsitz/Firmensitz in Hamburg. Das Crowdfunding-Projekt muss ein Mindestfinanzierungsziel von 2.000 Euro anstreben und zu den Richtlinien von Nordstarter passen.

Pexels

Tipps und Facts:

  • Registrierung: 1. April bis 19. Juni
  • Vorbereitungsworkshops:
  • 9. Mai – Storytelling für das eigene Crowdfunding-Projekt
  • 19. Mai – Wie erstelle ich ein authentisches Pitchvideo?
  • Wettbewerbslaufzeit: 29. Juni bis 7. August Finanzierungsphase auf Nordstarter
  • Registrierung und weitere Infos: www.kreativgesellschaft.org/nordstarter

Trinken gegen Trump. Der Soli-Mexikaner

Manchmal beginnen große Ideen ganz simpel: am Tresen. Der Soli-Mexikaner jedenfalls hat genau dort seine Wurzeln

Soli Mexikaner

An einem Donnerstag, Ende Februar, tranken Nico Berg (27) und Frank Gerber (33) zusammen ein Bier in ihrer Stammkneipe Zoo. Die beiden sind politisch aktiv bei der interventionistischen Linken. Sie diskutierten.  Wie, fragten sie sich, kann es eigentlich sein, dass man den G20-Gipfel ausgerechnet in
St. Pauli und in der Schanze stattfinden lässt? Und wie soll man damit umgehen, dass Trump in Hamburg gastiert? Der Alkohol floss. Irgendjemand am Tresen bestellte einen Mexikaner. Das war die Geburt des Soli-Mexikaners.

„Trump? Mauern? Mexikaner? Wir schwadronierten, witzelten. Und am Ende lag da diese Idee auf dem Tisch.“

Die ist kurz erklärt: Kneipen können sich bereit erklären, den Umsatz, den sie mit dem Verkauf des roten Kultschnapses erwirtschaften, an die G20-Protestaktion zu spenden. Die Idee machte die Runde: Nachdem zu Beginn vor allem Kneipen auf St. Pauli mitmachten, ist nun ganz Hamburg im Soli-Mexikaner-Fieber. Täglich ergänzen Nico und Frank die Liste der teilnehmenden Läden auf der Internet-Plattform #NoG20 2017. Inzwischen hat sich die Protestaktion auch über die Grenzen Hamburgs hinaus bis nach Leipzig oder Cottbus herumgesprochen. Und auch international macht der Mexikaner Karriere. Die St. Pauli Minibar in Kopenhagen zum Beispiel schenkt neuerdings Soli-Mexikaner aus.

Die gesammelten Gelder fließen unter anderem in die zweite große G20-Aktionskonferenz am 8. und 9. April. Im Ballsaal des Millerntorstadions sind alle protestbereiten Gruppierungen und politisch Aktiven eingeladen, den gemeinsamen Widerstand zu planen, zu üben und zu formieren. Damit Hamburg und das Viertel ein Zeichen setzen.  Denn, so Nico Berg: „Der G20-Gipfel steht für Mauern und Grenzen, für Abschottung. Für alles, wofür dieses Viertel und diese Stadt eben nicht stehen.“ / Text: Regine Marxen / Foto: Foto: Jacob Börner

Die aktuelle Liste der teilnehmenden Kneipen findet ihr hier:
www.g20hamburg.org/de/mexikaner  / www.facebook.com/realsolimexikaner/

Hier gibt’s den Soli Mexikaner! Teilnehmende Kneipen und Gaststätten in Hamburg

Stand: März 2017

 

Soli Mexikaner

Der Mexikaner. Das Rezept

1 FL 0,7 l Korn,
3 Fl. 0,7 l Tomatensaft,
1 FL 0,5 l Taki Taki (oder Sangrita Pikant).
3 cl Tabasco,
1 EL Pfeffer und
1 Tl Salz
Am besten in einem großen Topf und verrühren. Ergibt ca. 4 Fl / 0,7 l

Natürlich kann der Mexikaner durch die Zugabe weiterer Zutaten wie zum Beispiel Chilipulver oder Zucker noch weiter nach eigenem Geschmack verfeinert werden. Prost

BierSZENE. 5 Gründe, warum Dosenbier geiler ist als ihr denkt

Moin Hamburg,

in anderen Ländern wird es längst als einer der Biertrends des Jahres gefeiert, bei uns hingegen schaut man noch immer in skeptische Gesichter, wenn man es seinen Gästen fernab von Fußball und Festivals einschenkt – die Rede ist von Dosenbier. Den schlechten Ruf hat Bier aus der Büchse meiner Meinung nach völlig zu Unrecht, denn die Dose bringt unschlagbare Vorteile gegenüber der Bierflasche mit sich.

BierSZENE

 

1) Mach dir Frische auf

Dass Biere aus der Dose geschmacklich so oft danebenliegen, liegt daran, dass man Bier in Blechbüchsen bislang vor allem in der Getränke-Billigabteilung von Supermärkten findet. Grundsätzlich sorgen Dosen aber dafür, dass weniger Sauerstoff und keine UV-Strahlen (super für den flüchtigen Hopfen) an das Bier kommt. Die guten Hopfentropfen bleiben in den „Mini-Fässchen“ also länger frisch und behalten ihren Geschmack.

BierSZENE

2) Kein Bock auf warmes Bier

Bierdosen lassen sich im Kühlschrank deutlich schneller kühlen als Glasflaschen.

BierSZENE

3) Umweltschützer aus dem Bierregal

Weniger Müll durch fehlende Kronkorken und ablösbare Etiketten; ein geringeres Eigengewicht als Bierflaschen, was beim Transport für einen kleinen CO2-Abdruck sorgt; 100 Prozent recyclebar – Getränkedosen sind wahre Umweltschützer.

BierSZENE

 

4) Schwere Bierkästen adé

Mit den leichteren Dosen müsst ihr euch auf dem Weg nach Hause oder in den Stadtpark nicht mehr so abschleppen.

BierSZENE

 

5) Stabiles Ding

Wer eine Bierflasche und eine -Dose fallen lässt, erkennt schnell den entscheidenden Unterschied: Während die Bierflasche mit hoher Wahrscheinlichkeit in zig Scherben zersplittert, ist die Dose oftmals noch ganz.

BierSZENE

 

Einer der deutschen Vorreiter in Sachen gutes Bier aus der Dose ist Broy aus München. Wer deren guten Stoff selbst einmal probieren will oder noch Fragen zum Thema Dosenbier hat, kann die Macher am 1. April 2017 beim Spring Beer Day in den Hamburger Schanzenhöfen treffen. Ich bin natürlich auch am Start.

Bis dahin: Prost und eine schöne Zeit!

Euer Daniel

 Fotos: Broy

 


Daniel Elich

Foto: Altes Mädchen

Daniel Elich (33) ist Biersommelier im Alten Mädchen. Seit 10 Jahren in Norddeutschland, seit 3 Jahren in den Schanzenhöfen, seit 2 Jahren Biersommelier: Das Leben von Daniel Elich dreht sich um Bier – jeden Tag. Ab sofort trinken wir mit ihm die besten Biere, besuchen mit ihm befreundete Brauer und erkunden mit ihm die Bierszene. Alle 14 Tage neu. Alle 14 Tage anders. Wein kann ja jeder. Ps: Auf Instagram trägt Daniel den Namen@bieronkelHH_ und postet beharrlich rund ums Thema Bier. Macht Spaß! 

Redaktionskonzert Edition 3: Fotos

Spaceman Spiff war klasse, Tim Vantol begeisternd. Jetzt kommen die Fotos!

Am 30. März spielt die Band Fotos bei uns ein Konzert unter Freunden. Die Gästelistenplätze sind limitiert und nur per Los erhältlich!

„Giganten“ war einer ihrer großen Hits: Fotos eroberten 2006 mit ihrer Mischung aus Indie-Pop mit britischen Einflüssen und deutschen Texte als einer der Newcomer des Jahres.

Es folgten zwei weitere Alben und insgesamt mehr als 300 Konzerte weltweit. Das letzte Album aber ließ auf sich warten.

Und wenn man über die Band sprach, hieß es oft:

„Fotos, gibt es die noch?“ Ja, die gibt es noch. Und wie! Am 31.März 17 erscheint ihr neues Album „Kids“.

 

 

Wir freuen uns, dass die Jungs bei uns ein kleines Unplugged-Konzert unter Freunden geben werden. Am 30. März 2017 ab 19 Uhr werden sie live in unserer Redaktion auftreten. Die Plätze sind limitiert und werden nur per Los vergeben.

Wir verlosen 10×2 Gästelistenplätze für Fotos. Sendet uns eine Mail an verlosung@vkfmi.de. Betreff: Fotos. Einsendeschluss: Dienstag, 28.3.17 um 10 Uhr.

PS: Zum Trost für alle, die nicht dabei sein können: Wir werden da Konzert live auf Facebook und Instagram übertragen.

 

Start frei fürs Schanzenzelt

 Vom 18.05. – 2.07.2017 bietet das Schanzenzelt im  Sternschanzenpark wieder ein volles Programm. Der Vorverkauf hat bereits begonnen

Schanzenzelt

Die Kilians treten am 2. Juni auf.

Der Frühling klopft zaghaft an, und es hagelt Festival- und Konzerttermine in Hamburg. Auch das Schanzenzelt hat wieder einiges zu bieten. Start frei für Hamburgs Konzert- und Kulturzelt im Grünen. 

Den Startschuss geben am 18. Mai die Clubkinder mit der großen Clubkinder Zirkus-Gala.

schanzenzelt

Die Clubkinder eröffnen das Schanzenzelt.

Und dann geht es Schlag auf Schlag.

Rodrigo González‘ Musikfilm „El Viaje“ wird gezeigt (19.5.), Viva Con Agua präsentiert den Live Art Battle „Secret Wars“(20.5.). Größen wie die Kilians (2.6.), Joseph aus den USA (20.6.) oder Keine Zähne im Maul aber La Paloma pfeifen (16.6.) schauen vorbei. Felix Meyer & Project Ile treten ebenfalls auf (1.7.). Weitere Acts (Auswahl): Das BO+4, The Lytics (15.6.), Skampida (30.6.) oder Heinz Ratz.

Es wird bunt im Park. Fehlt nur noch die Sonne. Obwohl: Der Sommer, der wird groß in Hamburg. Egal, wie das Wetter wird!

Infos zum Programm und Tickets gibt es hier. / REM / Fotos: Carmen Jopek

Schanzenzelt

 

Törn – das Improtheater-Festival

Hamburgs Impro-Gruppe Steife Brise wird in diesem Jahr 25 Jahre alt und lädt zum ausgiebigen Törn durch sechs Theater ein.

Törn Festival

2017 wird die Steife Brise 25 Jahre alt. Dies nimmt das Ensemble zum Anlass fünf Tage lang das improvisierte Theater zu feiern mit einem neu ins Leben gerufenem Festival für Improvisationstheater in Hamburg: Törn. Gemeinsam mit dem eigens für das Festival zusammengestellten internationalen Ensemble möchte die Steife Brise ihrem Hamburger Publikum, langjährigen und neuen Freunden und Bekannten und ihren internationalen Kollegen eine Reihe von Improtheater-Formaten präsentieren.

13 unterschiedliche Improtheater-Formate aus aller Welt werden an fünf Tagen präsentiert. „Die Late-Night-Game-Show“ im Imperial, in der die schlagfertigsten Spieler blitzschnell auf Quizfragen reagieren müssen. Oder die Zuschauer können ein Musical so kreieren, wie sie es schon immer mal sehen wollten. Das geht in der Fabrik bei den Showstoppers aus dem Londoner West End. Im Nachtasyl, hoch oben unter dem Dach des Thalia Theaters, liefern sich die Steife Brise ein Ehrenduell gegen die Thalia Tigers – ob Gesangseinlagen, Sprachwitz oder wiederverwertete Sujets aus dem Thalia-Fundus, hier kämpft Improvisation gegen Schauspielkunst.

Was ganz Anderes kann man im Monsun Theater erleben: In „Choose your own Adventure“ liegt die gesamte Macht in den Händen der Zuschauer. Darsteller aus aller Welt erzählen nach den Vorgaben des Publikums eine Story, die vom Publikum immer wieder gestoppt werden kann und somit die Improvisateure so richtig ins Schwitzen bringt. Beim Improtheater gilt, nur wer schnell witzig und gnadenlos ist, überlebt. Einige Shows sind in leicht verständlicher englischen Sprache. Foto: Billy Wong

Törn – Improtheaterfestival
29.3.–2.4.17; Infos unter www.toern-festival.de

 

Frittenbude & CC: neues Video zugunsten Viva con Agua

Ein Song, eine Geschichte. Frittenbudes & CCs neue Single „Die Glocke“ entstand in Nepal. Während einer Reise mit Viva con Agua

Frittenbude

©Pascal Buenning

Seit 10 Jahren unterstützt die Band Frittenbude das internationale Netzwerk Viva con Agua. Jetzt begleiteten sie gemeinsam mit CC ein Projektteam der Organisation auf ihrer Reise nach Nepal. Die Crew besuchte die Projektregion Chitwan, in welcher Viva con Agua vor allem die Wasserversorgung an Schulen und für insgesamt fast 40.000 Menschen unterstützt.  

Inspiriert von den Erlebnissen und den Begegnungen mit der Kultur und den Menschen Nepals ist dabei der Track „Die Glocke“ entstanden. 

Alle Erlöse des Tracks fließen in das Wasserprojekt in Nepal.

Und der klingt so. Viel Spaß!

Fotos: Pascal Buenning

Neu: Sommer in Altona. Das Festival-Zirkuszelt in Kieznähe

Sommerloch? Nicht in Hamburg. Im August wird ein Zirkuszelt am Nobistor für feinstes Musik- und Kulturprogramm sorgen. 

Ein neuer Ort für Musik und Theater wird im August unweit des Kiezes auf der Grünfläche am Nobistor entstehen. Genau hier, im Herzen der Stadt, wird er stattfinden, der Sommer in Altona. Von Ende Juli bis Ende August werden hier Lesungen, Theater und Musik geboten. Zu den Bands zählen Hochkaräter wie Lambchop (1.08.17), Me and my Drummer (4.8.17) oder Stereo Total (5.8.17). Das Programm ist noch nicht ganz fix, doch schon jetzt macht es Lust auf Sommer, Musik und laue Nächte unterm Zirkuszelt.

Sommer in Altona wird präsentiert von Jever live. Und wir freuen uns, als Medienpartner mit im Boot zu sein. 

Der Vorverkauf hat begonnen.