Serie: SZENE Hamburg Essen+Trinken 2017/18. Philipps Restaurant

Philipp scheint ein verdammt cooler Kerl zu sein. Er setzt auf unaufdringlichen Style, unkompliziertes Essen und Musik von The Cure. Unser Testsieger in der Kategorie Szene-Läden.

Mit seinem gleichnamigen Souterrain-Restaurant mitten im Karoviertel hat er sich in den vergangenen zwei Jahren längst etabliert. Nur wer rechtzeitig einen Tisch im Philipps reserviert, hat auch gute Chancen, seinen Wunschtermin zu finden. Und obwohl es fast immer ausgebucht ist, wirkt es nicht voll.

Phillips

Gehoben, aber nicht abgehoben. Und richtig satt wird man auch.

Hier sitzen die Gäste in vielen kleinen Separees – ja, sogar im Weinregal – und im Sommer auch auf einer lauschigen Terrasse. Chef Philipp Johann steht in der Küche, als wir direkt neben dem Tresen am hohen Tisch Platz nehmen.

Der Service ist freundlich, aufmerksam und alles andere als aufgesetzt. Wir starten mit drei selbst gebackenen kleinen Brötchen, zu denen Algenbutter und Portwein- Schalotten-Quark gereicht wird.

Philipp versteht offenbar, wie man Gäste stilvoll willkommen heißt. Kein Wunder, dass es das Philipps 2016 auch in den Guide Michelin geschafft hat.

Ein Satéspieß mit kerniger selbst gemachter Erdnussbutter versüßt als Amuse gueule die Zeit bis zur Vorspeise. Auf den Tisch kommen dabei ein frisches Ceviche vom Kabeljau mit Limetten, Koriander, Chili und roten Zwiebeln (12,50 Euro) sowie Pulpo à la Gallega (15,50 Euro). Letzter war für unseren Geschmack ein Tickchen zu lang in der Pfanne.

Der Service stimmt. Er erkundigt sich regelmäßig gut gelaunt nach dem Befinden und hat ein Auge auf sich langsam leerende Gläser.

Das Restaurant ist sein Baby, der Funke springt über

Als Hauptgang werden knusprig gebratene Filets von der Meerbarbe auf Bärlauchrisotto (22,50 Euro) sowie verdammt zartes Cordon bleu vom Kalbsrücken mit grünem Spargel (21,50 Euro) serviert. Die Portionen sind viel größer als erwartet, darum bleibt am Ende nur noch Platz für ein gemeinsames Dessert. Die Crème brûlée (7,50 Euro) überzeugt und macht eine rundes Menü aus allen drei Gängen.

Küche stimmt, Service stimmt. Wir kommen wieder.

Als alle Gäste satt und zufrieden sind, kommt Philipp aus der Küche. Er plaudert kurz an den Tischen, fühlt sich sichtlich wohl auf seiner Bühne. Auch hinterm Tresen packt er gern selbst mit an. Mehr als sympathisch!

Das Restaurant ist sein Baby, der Funke springt über. Wir kommen gern wieder!

/ Getestet von Ilona Lütje / Fotos: Philipps

Preisklasse: €€€

Adresse:Turnerstraße 9, (Karolinenviertel), Telefon 63 73 51 08, Di-Sa 12–14.30, 18–21.30 Uhr, Kreditkarten: Mastercard, Visa, Amex; EC-Karte; www.philipps-restaurant.de


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Essen+Trinken 2017/18

Ein Beitrag aus unserer aktuellen SZENE HAMBURG ESSEN + TRINKEN 2017/18. 292 Seiten Hamburger Gastronomie- und Food-Kultur & über 500 Restaurant-Empfehlungen. Den Premium-Gastro-Guide gibt es ab sofort im Handel. Oder in unserem Shop zu bestellen!

 

Serie: Altona. Altona 93: „Wir können alles werden“

Berkan Algan, Trainer von Altona 93, blickt auf ein bewegtes Fußballerleben zurück – und das im Alter von erst 40 Jahren. Ein Gespräch über frühe Straßen-Kicks in Altona, unzählige Vereinswechsel und schmerzhafte Höhepunkte im UEFA-Cup

 *Das Interview haben wir vor dem Aufstieg von Altona 93 geführt. 

SZENE HAMBURG: Berkan Algan, Sie haben in Ihrer Kindheit und Jugend sowohl für Altona 93, als auch für den FC St. Pauli und den HSV gespielt. Wie haben Sie diese so unterschiedlichen Vereine damals wahrgenommen?

Berkan Algan: Ich war viereinhalb Jahre alt, als ich beim FC St. Pauli angefangen habe, Fußball zu spielen. Schon als Kind fand ich, dass es ein rundum toller Verein ist, mit angenehmen Strukturen und vor allem Zeit für die Spieler, sich zu entwickeln. Hinzu kam damals natürlich noch das schöne alte Stadion. Alles Gründe, warum ich insgesamt 14 Jahre geblieben und er erst mit 18 zum HSV gegangen bin, wo natürlich alles komplett anders war, viel professioneller, ohne damit St. Pauli als unprofessionell bezeichnen zu wollen.

Und Altona?

Mit Altona verbinde ich nicht nur den wunderbaren Verein, den ich immer geliebt habe und bis heute liebe. Ich bin auch in Altona aufgewachsen, habe jede freie Minuten nach der Schule in den Straßen gekickt. Ich war schon früh gut genug, um bei den 14-, 15-Jährigen mitspielen zu dürfen.

Was haben Sie beim Straßenfußball gelernt?

Dass man schon mal gegen den Zaun geworfen wird, wenn man einen von den Großen tunnelt (lacht). Wer die Älteren bloß stellte, musste auch mit der Quittung umgehen können. Allgemein habe ich mir auf der Straße ein dickes Fell zulegen können, was mir später in meiner Karriere geholfen hat. Wobei mein unbedingter Wille, immer zu gewinnen, eher nicht von der Straße kommt, sondern vom Training beim HSV.

Weil dort jedem Spieler von Beginn an beigebracht wurde, dass Verlieren keine Option ist?

Genau. Ich war zwar an sich schon sehr ehrgeizig und fleißig, hatte die besten körperlichen Werte. Aber bei einem Verein wie dem HSV entwickelt ein junger Spieler noch einen zusätzlichen Kämpfergeist. Das ist einerseits natürlich gut, weil es leistungssteigernd wirken kann. Andererseits kann es einen auch zermürben, weil man für besondere Anstrengungen nicht unbedingt besonders belohnt oder auch nur beachtet wird.

Ehrgeiz, Fleiß und offensichtlich Talent waren also vorhanden. Irgendwelche Defizite? Es heißt, mit der Geduld hätten Sie es nicht so gehabt, was auch die vielen Vereinswechsel im Karriereverlauf erklären würde.

Dazu kann ich nur sagen: Den besten Honig können nur Bienen liefern, die an vielen verschiedenen Blüten waren.

Eine dieser „Blüten“ war in Ihrem Fall der finnische Verein Haka Valkeakoski, für den Sie von 2000 bis 2001 aktiv waren und sogar zwei UEFA-Cup-Spiele gegen Union Berlin absolvierten. Für Sie auch die beiden wichtigsten Begegnungen Ihrer Laufbahn?

Von der Wertigkeit vielleicht, aber ich habe mit Buraspor auch in der ersten türkischen Liga gegen Fenerbahce Istanbul gespielt (1998; Anm. d. Red.), das war auch ziemlich spannend. Und was die UEFA-Cup-Spiele angeht, habe ich davon gar nicht so viel mitbekommen. Ich stand zu dem Zeitpunkt unter starken Schmerzmitteln, weil mir zuvor so ein Riesen-Finne im Haka-Training gegen meine Schulter gesprungen war. Um spielen zu können, habe ich heftige Pain-Killer genommen, die man normalerweise nur beim Eishockey einsetzt.

 

„Ich will mit Altona einfach jedes denkbare Ziel erreichen.“

 

Wie genau sahen die Nebenwirkungen aus?

Ich bin im Rückspiel in der Halbzeit umgekippt. Als ich wieder zu mir kam, war das Spiel schon wieder in vollem Gange. Kurz darauf wurde ich dann operiert, ein Knochen wurde aus der Hüfte gesägt und oben wieder eingesetzt. Das Ende meiner aktiven Karriere.
Dafür könnte Ihre Trainerkarriere bald an Höhepunkten gewinnen. Nach dem verpassten Aufstieg in die Regionalliga mit Altona 93 im vergangenen Jahr könnte es jetzt gelingen …

… was eine schöne Geschichte wäre. Man muss sich hierzu auch mal die Lage des Vereins vergegenwärtigen: Altona 93 ist fest verankert in einem wachsenden, polarisierenden, einfach starken Stadtteil. Wir sind offen für alle und können gemeinsam auch alles werden.

 

Welches Ziel wäre in Ihren Augen das höchstmögliche?

Ich will jetzt erst mal aufsteigen. Und dann will ich noch mal aufsteigen. Und am liebsten nochmal. Ich will mit Altona einfach jedes denkbare Ziel erreichen. Wir Verantwortlichen wollen von der Fan-Kultur bis zum letzten Mann auf der Bank alles schaffen, was irgendwie geht.

/ Interview: Erik Brandt-Höge / Foto: Philipp Jung


Berkan Algan…

…wurde 1977 in Hamburg geboren. Als Jugendfußballer spielte er für Altona 93, den FC St. Pauli, den Hamburger SV und den VfL Pinneberg. Nur einige seiner späteren Stationen: 1. FC Köln II, Buraspor, Haka Valkeakoski, SC Concordia Hamburg, FC Sylt. Algan wurde für die U-21-Nationalmannschaften von Deutschland und der Türkei eingesetzt. Seit Sommer 2015 ist er Trainer bei Altona 93 und ist mit dem Club von der Griegstraße jetzt aus der Oberliga in die Regionalliga aufgestiegen.

Serie: Altona. Das Künstler-Kombinat. Hausbesuch Teil 1

Im Eschelsweg hat sich über 16 Jahre hinweg ein Ort entwickelt, der Musiker, Tonstudios und kreative Werkstätten unter einem Dach vereint. Hier macht jeder sein Ding. Allein – und doch zusammen. Teil 1 unseres Hausbesuches: Die Schaltzentrale & die Esche

/ von Regine Marxen. Fotos: Philipp Jung

Ein Gewerbehaus, Baujahr 1960. Die Südseite ist eingerüstet, auf der Nordseite sieht man die langen Laubengänge, die sich an zwei Stockwerken entlangziehen. Eigentlich an drei, aber eine der Etagen ist ein Zwischengeschoss, also nur von der Nordseite sichtbar. Steht auch dran, in großen schwarzen, abblätternden Buchstaben auf der Fensterfront. Das C und das G fehlen inzwischen ganz. „Der Lack ist ab“, wird Achim Köllner vom Zwischengeschoss Musikkombinat später in unserem Gespräch sagen. Stimmt nicht. So ganz und gar nicht.

Eschelsweg

Im Nirgendwo in Altona hat sich über fast 16 Jahre hinweg eine Hausgemeinschaft entwickelt, die eines eint: Hier wird nicht gechillt, sondern gemacht! Musik. Bücher. Grafiken. Texte. Illustrationen. Fotos. Modelle. Und wilde Basteleien. Willkommen im Eschelsweg. Foto: Philipp Jung

An diesem Morgen beginnt unser Besuch in der Kreativ-WG im Eschelsweg bei Torsten Meyer. In seinen Räumen im Zwischengeschoss auf dem Laubengang links laufen alle Fäden zusammen. Er verwaltet das Gebäude für die HGG Immobilien, die das Haus im Auftrag einer Hamburger Familie betreut. 2012/13 hat diese den  Komplex von einem großen Immobilienunternehmen gekauft. Von einer „Heuschrecke“, die das Haus vor Jahren von der Hamburger Immobiliengesellschaft Sprinkenhof erworben hatte – und der es vor allem um den Werterhalt, weniger um Wertsteigerung ging. Investitionen gab es keine, ein Interesse an dem Haus auch nicht.

„Die machen hier richtig Alarm.“

Anders bei der Hamburger Familie, die namentlich nicht genannt werden möchte. „Wir suchten bereits lange nach einem Gebäude dieser Art, um ein Jugendkunsthaus zu gründen und der Stadt etwas zurückzugeben“, heißt es auf Nachfrage. „Das konnten wir im Eschelsweg im Erdgeschoss mit der Esche sehr gut umsetzen. Deshalb kauften wir das Haus. Wir haben viel investiert in dieses Objekt, in die Esche und in das Gebäude selber, und haben großen Spaß daran.“

Torsten Meyer, der Mittelsmann vor Ort, ist seit 2016 mit im Boot. „Ich hatte schon langweiligere Jobs“, sagt der 54-Jährige und schmunzelt. Das liegt vor allem an den Mietern, diesem Mix aus mehreren Musik- und Tonstudios und kreativen Freigeistern. „Turbulent. Normal ist das hier nicht“, sagt Torsten Meyer. „Aber erfrischend.“ Im Eschelsweg herrsche immer Betriebsamkeit, 24 Stunden, sieben Tage die Woche. „Die Chillgeneration“, sagt Torsten, „ist hier nicht unterwegs. Alle die hier sind, machen irgendwas. Die machen hier richtig Alarm.“

Erdgeschoss. Esche. Das Jugendkunsthaus

 

Esche

Andreas Fleischmann von der Esche hat den Laden im griff und starke Partner im Boot. Foto: Philipp Jung

 

Esche-Geschäftsführer Andreas Fleischmann (35) sieht müde aus heute. „Meine Kollegin ist im Urlaub, da habe ich hier gut zu tun”, sagt er und begrüßt parallel die hereinströmenden Kids. Der Graffiti-Kurs unter Leitung des legendären und nicht minder lässigen Beat Boy Delles startet gleich. Die Esche im Erdgeschoss ist jüngstes Mitglied der umtriebigen Mieterschar im Eschelsweg. Am 1. Februar 2016 feierte das Jugendkunsthaus seine Eröffnung. Das Ziel: Kinder und Heranwachsende ab der 5. Klasse an die Kunst heranzuführen und sie langfristig zu halten. Die Esche ist spendenfinanziert – und wird wunderbar angenommen.

Rund 150 bis 200 Kinder nutzen die insgesamt 18 kostenlosen Kurse von Tanz bis Songwriting, DJing, Trickfilm oder Rap jede Woche. „Bei uns wird nicht gechillt“, betont Andreas. „Wir haben eine Küche, in der immer Äpfel oder Tee und Wasser stehen. Aber ausruhen dürfen sich die Kinder hier nicht. Sie müssen dann schon an einem der Kurse teilnehmen.“ Schlaflose Nächte hatte Andreas, als die Esche loslegte. Der Wahl-Hamburger und geborene Münchner begleitete den Verein von Anfang an, vernetzte sich, bildete Schulkooperationen und holte starke Partner wie Lütville oder DeluxeKidz ins kommt, wenn wir eröffnen.“ Immerhin hat die Hamburger Familie, die die Esche ins Leben rief, viel investiert und auf rund 600 Quadratmeter helle und moderne Trainings- und Gruppenräume geschaffen, die auch bespielt werden wollen. Andreas’ Sorge hat sich inzwischen erledigt. Denn für das, was die Esche bietet, herrscht großer Bedarf – in Altona und darüber hinaus.

„Die Esche, glaube ich, kann Lebenswege ändern.“

Die Jugendlichen kommen aus der ganzen Stadt, auch wenn Andreas seinen Schwerpunkt in der Vernetzung auf diesen Stadtteil legt. „Wir möchten hauptsächlich Kinder erreichen, deren Eltern sich keine Tanz- oder Malschule leisten können. Wenn man Eltern hat, die Flyer lesen, dann sind das meistens engagierte Eltern. Deren Kinder kommen sowieso. Wie aber erreiche ich die anderen? Das versuche ich über die Jugendberatungszentren, die Schulen, das Jugendamt, den Jugendschutz. Die Jugendschutz- Polizei hat auch gerade Kinder vorbeigebracht“, so Andreas. „Wir wollen eine Ergänzung für die offene Kinder- und Jugendarbeit sein. Jugendzentren bieten auch Kickern und Ähnliches an, das machen wir nicht. Hier gibt es nur feste Kurse.“

Neben dem eigenen Programm vermietet die Esche auch Räume für Veranstaltungen oder organisiert Workshops,  zum Beispiel an die Zeit-Stiftung, um diese möglichst gut auszulasten und weitere Synergien zu bilden. Das funktioniert auch innerhalb des Hauses. „Wir passen wunderbar rein hier. Mit den Grafik- Büros und mit den Werbetextern habe ich mich schon abgestimmt für Flyer und mit Attraktor e.V. sind wir vernetzt und nutzen auch deren Räume, um Schaltkreise oder Lego-Roboter zu produzieren. Das ist total gut und nett mit den Leuten.”

Klingt klasse, läuft klasse und fühlt sich klasse an.

„Die Esche, glaube ich, kann Lebenswege ändern. Wir wollen Jugendliche nachhaltig für Kunstformen begeistern. Die hängen sich echt rein. Ich weiß, einige haben es nicht leicht da draußen. Aber hier finden sie ihre Struktur.“

Mehr Informationen über das Jugendkunsthaus ESCHE gibt es im Internet unter www.esche.eu

Kilians. Comeback dank WhatsApp

Vor zehn Jahren erschien „Kill The Kilians“, das erste Album der blutjungen Dinslakener Band um Sänger Simon den Hartog. Der Beginn einer Achterbahnfahrt von einer Karriere: Thees Uhlmann übernahm das Management, Universal lieferte den Major-Deal, die Kilians gingen mit Coldplay auf Tour. So steil es bergauf ging, so rasant ging es auch wieder bergab.

Das Musikgeschäft hatte die Gruppe müde gemacht. 2013 gaben die Kilians ihr Ende bekannt. Für eine – vorerst – einmalige Tournee zum Debüt-Jubiläum ist sie nun zurück. Am 2. Juni werden sie im Hamburger Schanzenzelt spielen.  Ein Gespräch mit Simon (Foto Mitte) übers frühe Rockstarleben, Kapitulation und Comeback

 SZENE HAMBURG: Simon, was musste passieren, damit ihr euch wieder für eine Tour entscheidet? Ging es euch ums Geld? Um Aufmerksamkeit? Oder etwas ganz Anderes?

Simon den Hartog: (lacht) Um Geld ging es uns auf jeden Fall nicht, auch Geltungsdrang war kein Grund. Es war vielmehr so, dass sich ein sehr guter Freund von uns gewünscht hatte, drei Songs von uns auf seiner Hochzeit im letzten Jahr zu hören – und zwar live. Wir aus der Band hatten uns lange nicht gesehen, kamen dort wieder zusammen und haben darüber gesprochen, wie es uns mit dem Ende der Kilians so geht.

Und?

Wir waren alle Meinung, dass der Schlussstrich an sich richtig war, es aber doch sehr schade ist, dass wir seitdem gar nicht mehr so viel miteinander zu tun haben. Wir haben dann eine WhatsApp-Gruppe gründet und angefangen, an der Idee von neuen Konzerten zu arbeiten.

Folgten darauf strikte Proben? Die letzten sind ja schon eine Weile her.

Sagen wir es mal so: Man verlernt zwar nie das Fahrradfahren, aber durch die längere Pause fehlte uns natürlich die Routine. Deshalb hat erst mal jeder für sich seine musikalischen Hausaufgaben gemacht, und danach haben wir gemeinsam am Repertoire gefeilt. Jetzt freuen wir uns, dass es los geht und glauben an wirklich tolle Konzerte.

Habt ihr bei aller Euphorie auch wieder Gedanken an das Musikgeschäft, das euch damals so ermüdet hat? Du selbst hast es ja einst als „menschenfressend“ bezeichnet.

Das stimmt, aber ich meinte damit ja nur die Industrie, nicht die Musik und auch nicht das Touren. Gemeinsam unterwegs zu sein, fand ich immer total schön, und im Moment denken ich und die anderen auch nur daran.

Wagen wir doch mal einen Blick zurück. In einem Satz zusammengefasst, könnte man wohl sagen: Eure Karriere nahm von Beginn an ruckzuck an Fahrt auf, es ging steil bergauf, ebenso steil bergab und kam schließlich zur Stagnation.

Ja, so kann man es formulieren. Aus heutiger Sicht erscheint einem der Start tatsächlich als sehr steil. Damals haben wir das allerdings kaum realisiert. Ist ja oft so: Vom Aufstieg bekommt man selten etwas mit. Was einem von einer bestimmten Lebensphase eher in Erinnerung bleibt, ist das Gefühl von eben dieser Stagnation, vielleicht sogar Kapitulation vor den Mechanismen der Industrie und ein bisschen auch vor sich selbst. Uns fehlte am Ende einfach der letzte Push. Wir waren mit unserer Unzufriedenheit irgendwann zufrieden.

Zwischendurch jedoch muss es wie ein Rausch gewesen sein, etwa als ihr mit Coldplay auf Tour gegangen seid. Kamen da Gefühle von unkaputtbaren Rockstars auf?

Klar hat sich irgendwann etwas verändert. Als wir erfolgreicher und in der Öffentlichkeit erkannt wurden, sind wir in unserer jugendlichen Naivität auch mal abgedriftet, haben die Bodenhaftung verloren. Wir haben zu allem „ja, klar“ gesagt und überall gespielt, wo wir spielen konnten. Wir waren kleine Jungs auf einem riesigen Spielplatz. Wir haben uns wie Rockstars benommen, uns aber ehrlich gesagt nie wirklich wie welche gefühlt.

„Wir können jetzt ganz unbedarft an alles herangehen“

 

Bereut ihr etwas?

Wir würden manches sicher nicht wiederholen. Trotzdem finde ich: Man ist nur einmal jung, und in dieser Zeit darf man auch bestimmte Erfahrungen machen. Wenn man zum Beispiel auf einer Veranstaltung ist, auf der man sich nicht wohl fühlt, darf man sich auch mal daneben benehmen. Und wenn man jemanden scheiße findet, darf man ihm das auch sagen.

Vielleicht bewirken die Erfahrungen von damals auch eine gewisse Entspanntheit, wenn ihr jetzt wieder zusammen auf die Bühne geht.

Bestimmt. Wir haben in den frühen Jahren nichts versäumt und deshalb auch nicht mehr den unbedingten Drang, bestimmte Dinge erleben zu müssen. Wir können jetzt ganz unbedarft an alles herangehen.

Könnte dabei womöglich doch noch ein neues Album entstehen?

(überlegt lange) Wir spielen jetzt erst mal die Konzerte, und dann sehen wir weiter.

/ Interview: Erik Brandt-Höge /Alexander Malecki

 Save the Date: Schanzenzelt, 2.6.17, 20 Uhr

G20-Protest in Hamburg. Interview mit Innensenator Andy Grote

„Ein Festival der Demokratie.“ So bezeichnet Innensenator Andy Grote die nahenden G20-Protest-Aktionen. Sein Rat? Cool bleiben! 

Ilona Lütje: Macht Ihnen der G20-Gipfel Angst?

Andy Grote: Nein. Ich bin sicher, dass wir uns das als Stadt zutrauen können.

Der Tagungsort mitten im linken St. Pauli und nur einen Steinwurf von der Schanze entfernt bietet allerdings mächtig Zündstoff, oder?

Auch auf St. Pauli und in der Schanze können Dinge passieren, die nicht jedem inhaltlich gefallen. St. Pauli ist aber auch der internationalste, toleranteste und offenste Ort, den wir in der Stadt haben. Und ich finde es ehrlich gesagt ein schwieriges Signal, zu verlangen, dass sich hier keine Regierungen treffen sollen.

Was kommt auf die Hamburger zu?

Wir werden, ähnlich wie beim OSZE-Gipfel im Dezember 2016, die Einschränkungen für die Hamburger so gering wie möglich halten. Der Gipfel wird allerdings Verkehrsbehinderungen mit sich bringen, durch die – zwar nur sehr wenigen – Sperrungen und durch die An- und Abreise der Delegationen von und zum Flughafen. Das ist aber alles nichts, womit man als Hamburger nicht einigermaßen gelassen umgehen könnte.

Alles andere liegt in den Händen derjenigen, die von außen Gewalt und Militanz hereintragen wollen. Damit müssen wir leider rechnen. Es wird voraussichtlich nicht ganz störungsfrei verlaufen. Aber wir werden alles unternehmen, um die Hamburger und die Gäste des Gipfels zu schützen.

Der Vergleich mit OSZE hinkt möglicherweise ein wenig: Das G20-Treffen hat allein durch Teilnehmer wie Trump und Erdogan eine ganz andere Qualität …

Ich glaube, es hat noch nie einen Gipfel mit so viel zivilgesellschaftlicher Begleitung gegeben. Gerade durch die Teilnehmer sind natürlich viele Menschen besonders motiviert, auf die Straße zu gehen und zu zeigen, was man von ihnen hält. Das soll auch alles seinen Raum haben. Es wird mehr Versammlungen in kürzester Zeit und mit mehr Teilnehmern als jemals zuvor in Hamburg geben. Man könnte fast von einem Festival der Demokratie sprechen. Und das steht Hamburg auch gut zu Gesicht.

Sie erwarten 4.000 gewaltbereite Demonstranten …

Die 4.000 ist eine Richtgröße aus der Situation vom 21.12.2013 (an dem Tag eskalierte eine Demonstration für den Erhalt der Roten Flora, Anm. d. Red.). Aktuell schätzt die Polizei das Potenzial gewaltbereiter Extremisten sogar auf bis zu 8.000 ein. Im Verhältnis zur Gesamtzahl der Teilnehmer ist es natürlich nur eine deutliche Minderheit. Aber es ist eine hohe Zahl, wenn es darum geht, ein friedliches, gewaltfreies Bild wahren zu wollen. 4.000 bis 8.000 gewaltorientierte Extremisten können uns eine Menge Ärger machen.

Mit welchen Maßnahmen gehen Sie dagegen vor?

Vor allem durch eine hohe Polizeipräsenz. In dem Moment, in dem es zu Gewalt kommt, zu Störungen, zu militanten Aktionen, wird die Polizei mit großer Klarheit und Konsequenz auftreten.

Welche Sicherheitsmaßnahmen werden konkret getroffen?

Im Vorbereitungsstab der Polizei planen rund 85 Kollegen den Einsatz. Wir bauen dabei auf die Erfahrungen mit dem OSZE-Gipfel auf. Die Dimensionen sind dieses Mal zwar größer, aber wir haben ein bewährtes Fundament. Die Szenarien, auf die man sich ganz konkret einstellt, werden fortlaufend angepasst.

Wie viele Beamte werden im Einsatz sein?

Mehr als 15.000 Polizisten aus verschiedenen Bundesländern. Zusätzlich ist die Bundespolizei deutschlandweit an Grenzen, Autobahnen oder Bahnhöfen im Einsatz. Die Bundeswehr übernimmt darüber hinaus Aufgaben wie Luftraumüberwachung und die Behandlung der beim Einsatz verletzten Beamten, um die Kapazitäten der zivilen Krankenhäuser zu schonen.

Im Netz werden bereits schlimme Szenarien gemalt …

Die Ankündigungen sind nicht alle realistisch. Wir nehmen zwar sehr ernst, was uns bereits an Gewalt angedroht wurde. Trotzdem: Wir hatten auch vor OSZE Szenarien wie „Die Stadt steht in Flammen“ und nichts ist passiert. Wir haben diesmal eine hohe Zahl an Gewaltbereiten, die sich nicht nur auf eine Parkbank setzen werden, aber die Polizei ist gut vorbereitet. Es gibt keinen Grund zur Hysterie. Mein Rat ist: Cool bleiben!

/ Interview: Ilona Lütje / Foto: Jakob Börner

Szene Hamburg 2017Das vollständige Interview mit Andy Grote über den G20 Gipfel lesen Sie in der Juni-Ausgabe der  SZENE HAMBURG. Erhältlich am Kiosk oder in unserem Online-Shop

Serie: SZENE Hamburg Essen+Trinken 2017/18. Das Henriks

Großes Kino im Henriks. Darum ist das Restaurant unser Testsieger in der Rubrik International & kreativ

Henriks

Das Team von seiner Schokoladenseite

Die Vorspeise, die in diesem Moment in einer riesigen, hellblauleuchtenden Kaviardose serviert wird, ist schlicht eine Sensation: Tataki vom Tuna (22,90 Euro). Die fast rohen, kurz angegarten Thunfischscheiben kommen mit japanischer Yuzu-Sauce, Brunnenkresse und Fliegenfisch-Kaviarkügelchen und beeindrucken mit asiatischer Säure und essbaren Blüten. Mit dieser wahrlich kreativen Ouvertüre korrespondiert vorzüglich der goldgelbe Sancerre le Chêne du Roy (28,90 Euro pro Flasche). Auch die Kalbshaxen-Scheiben mit Cipriani-Dip, Nüssen und herben Wildkräutern meiner Begleitung (18,90 Euro) kommen zart und unverschämt delikat daher, wenn auch einen Tick weniger aufregend als das Tataki.

Henriks

Weiß, wie’s geht: Claas-Henrik Anklam

Bei den Hauptgerichten brillieren perfekt gewürzte Jakobsmuscheln vom Grill mit Nudelrisotto (26,90 Euro) sowie ein gegrillter Teriyaki-Lachs mit Rahmgurkensalat und Kartoffel-Nusspüree (26,90 Euro).

Claas-Henrik Anklam, ehemals Chefkoch im Tarantella und Küchenchef im Landhaus Scherrer, hat mit dem Henriks eine stilvolle Gourmet-Anlaufstelle nahe der Moorweide geschaffen

Das Ambiente ist mondän-elegant, ein bisschen James-Bond-Style, mit offener Showküche und begehbarem Weinschrank sowie einem sympathischen Service.

Die beeindruckende Qualität hat ihren Preis: Empfehlenswert ist daher besonders der Mittagstisch, der sich ausgezeichnet für einen Business- Lunch eignet. Das gute hausgemachte Vanilleeis mit warm schmelzender Valrhona-Schokoladensauce (10,90 Euro) krönt diese kulinarische Nacht: Chapeau, Henrik, großes Kino! /MAE

Kategorie: €€€€

Adresse: Tesdorpfstraße 8 (Rotherbaum), Telefon 288 08 42 80, Mo-So ab 12 Uhr, Kreditkarten: Amex, Visa, Mastercard; EC-Karte; www.henriks.cc


Kulinarischer Lageplan


Essen+Trinken 2017/18

Ein Beitrag aus unserer aktuellen SZENE HAMBURG ESSEN + TRINKEN 2017/18. 292 Seiten Hamburger Gastronomie- und Food-Kultur & über 500 Restaurant-Empfehlungen. Den Premium-Gastro-Guide gibt es ab sofort im Handel. Oder in unserem Shop zu bestellen!

Blurred Edges 2017. Offenheit für die Ohren

Urbane Kultur für Hamburg! Das Festival präsentiert analoge sowie elektronische Sounds in Fieldrecording, Komposition, Improvisation, Film, Performances und Ausstellungen

Frei sollen sie sein, die teilnehmenden Künstler ebenso wie die Besucher des Festivals für aktuelle Musik Hamburg: Blurred Edges. Deshalb sind Songs und Sounds auch über die gesamte Stadt verteilt.

Zum zwölften Mal erlebt Hamburg, wie es klingt, wenn an 32 völlig verschiedenen Orten Konzerte, Ausstellungen, Filme und Performances stattfinden.

Ob im Park Fiction, in der Hanseplatte, der Alfred Schnittke Akademie oder Baustelleeins: Dutzende Künstler werden für ein spektakuläres und dabei doch angenehm unaufgeregtes Hörerlebnis sorgen.

Erstmals steht in diesem Jahr das Projekt „SoundCaching“ auf dem Blurred Edges-Programm: Besucher laufen hierbei bestimmte Punkte in der Stadt ab und finden versteckte QR Codes, die es ihnen ermöglichen, eigens für die jeweiligen Orte komponierte Klänge auf dem Smartphone abzuspielen – ein noch nie dagewesenes, faszinierendes Hamburger Hör-Abendteuer.

/ EBH /Foto: Foto- Sarah Bernhard

Das Festival findet vom 2.-18.6.17 statt. Alle Infos und Veranstaltungsorte unter: www.blurrededges.de. Das Programmheft findet ihr hier!

 

SZENE HAMBURG präsentiert: Stadion Slam im Stadtpark

Hazel Brugger, Felix Lobrecht, Jule Weber, Jan Philipp Zymny und UK-Poetry Slam Champion Harry Baker: Sie alle kämpfen mit dem Wort als Waffe

Zwei Jahre nach dem Weltrekord-Slam auf der Trabrennbahn geht es jetzt mit dem Stadion Slam weiter. Ursprünglich im Millerntor Stadion geplant, findet der Wettkampf der poetischen Texte und geschliffenen Wortbeiträge jetzt am 4. Juni im Hamburger Stadtpark statt. Die Wortpoeten erhalten musikalische Unterstützung von Gisbert zu Knyphausen. Moderiert wird das Ganze von Michel Abdollahi (Foto). Der Mann kennt sich aus. Seit 2000 ist er in der deutschsprachigen und europäischen Poetry Slam-Szene aktiv. Sein trockener Humor, der galant-wortgewaltige Moderationsstil, die improvisierten Plaudereien mit dem Publikum und sein persisch-selbstironischer Charme gepaart mit hanseatischem Understatement sind legendär. Das wird eine runde Sache. Im Park. Mit bestimmt tollem Wetter. Und großen Worten. Wir freuen uns, den Event zu präsentieren!

Tickets für Stadion Slam – Best of Poetry Slam am 4. Juni 2017, 20 Uhr, im Hamburger Stadtpark sind ab sofort für 21 Euro (zzgl. Gebühren) auf www.fkpscorpio.comunter der Hotline 01806 – 853 653 (0,20 €/Min. aus dem deutschen Festnetz/Mobilfunk max. 0,60 €/Min., Mo.-Fr. 10 bis 18 Uhr) und an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

/ REM / Foto: Ilona Henne 

 

Verlosung. Mit BILLY ELLIOT den Sommer feiern

Das Erfolgsmusical startet die Aktion FAMILY & FRIENDS . Wir verlosen 2×2 Karten zur Feier des Tages

Billy Elliot

Tanzen statt boxen. Henry Farmer als Billy Elliot. Foto Alastair Muir

Das Erfolgs-Musical kommt endlich nach Hamburg! BILLY ELLIOT feiert am 29. Juni in der Hansestadt Deutschlandpremiere. Mit über 11 Millionen Besuchern weltweit ist das Stück eines der beliebtesten und erfolgreichsten Musicals unserer Zeit. Die Ausnahme-Produktion wurde mit über 80 Preisen weltweit ausgezeichnet, darunter fünf Laurence Olivier sowie zehn Tony Awards. Die bewegende Story, bekannt aus dem gleichnamigen Film, handelt von dem kleinen Billy, der sich in einer nordenglischen Stadt zur Zeit des Minenarbeiterstreiks 1984 entgegen aller Widerstände seinen Weg vom Boxring an die Ballettstange bahnt.

BILLY ELLIOT – THE MUSICAL wurde von Stephen Daldry (Regie), Lee Hall (Buch und Liedtexte) sowie Peter Darling (Choreografien), die sich schon für den gleichnamigen Film verantwortlich zeichneten, für die Bühne adaptiert. Die Musik schrieb Sir Elton John. Mit über 250 Millionen verkauften Tonträgern weltweit und über 40 Gold- und Platinalben zählt der Mann zu den erfolgreichsten Künstlern aller Zeiten. Dieses vielfach preisgekrönte Kreativteam hat mit BILLY ELLIOT – THE MUSICAL ein ergreifendes Theatererlebnis geschaffen, das vom Time Magazine zum „besten Musical der Dekade“ gekürt wurde.

Die Kids haben’s drauf. Billy Elliot im Tanzfieber. Foto Alastair Muir

Das „beste Musical des Jahrzehnts“ (sagt das Time Magazine) lädt alle Musical-Fans mit einem besonderen Angebot ins Mehr! Theater am Großmarkt ein!

Vom 28.06. bis zum 23.07.2017 erleben vier Freunde oder fünf Familienmitglieder (mindestens zwei Kinder bis einschließlich 14 Jahre) BILLY ELLIOT live in Hamburg. Zum Sonderpreis! Ob mit der ganzen Familie oder den besten Freunden – ab 99 Euro erlebt man mit BILLY ELLIOT ein  internationales Musical-Meisterwerk der Extraklasse. Damit sparen Besucher pro Gruppe bis zu 180 Euro gegenüber dem Normalpreis!

 

Buchbar ist das Sommerangebot ab sofort auf www.billy-elliot.hamburg/family-friends, telefonisch unter 01805-2001 (0,14 €/ Min. a. d. dt. Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min.) oder bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.

/Beitragsbild: Alastair Muir / Fotorechte: Mehr Theater

Wir verlosen 2×2 Karten für die Vorstellung von BILLY ELLIOT – THE MUSICAL am 28.6.2017 um 19.30 Uhr! Ihr wollt dabei sein? Dann sendet uns eine Mail an verlosung@vkfmi.de, Betreff BILLY ELLIOT, Einsendeschluss: 11.06.17, 23 Uhr. Bitte nennt uns für den Versand der Karten euren vollständigen Namen und eure Adresse.

Viel Glück!  

Verlosung: Gewinnt ein Wohnzimmerkonzert für euch und eure Freunde!

Holt euch die Künstler nach Hause! Wir verlosen ein Wohnzimmerkonzert mit Antonia Vai und Mörk 

 Immer diese lästige Fahrerei zu den Konzerten. Und diese ganzen Menschen. Herje. Wir haben die Lösung. Wir schicken euch die Künstler nach Hause. In euer Wohnzimmer. Ihr bestimmt, wer auf der Gästeliste stehen darf. Und wer nicht. Ist das geil? Und ob.

Und hier die Facts

Wer kommt? Antonia Vai (SWE / HUN) und Mörk.

Die Sängerin Antonia Vai ist eine Soul Diva, die Soul mit Folk, Pop, Balkan Beats mixt. In Musik gegegossene Geshcichten, poetisch, melodisch, dramatisch. Vergleiche mit Amy Winehouse oder Regina Spector sind bereits gefallen. WOW. https://www.youtube.com/watch?v=PaACLSxhpWE


MÖRK servieren Pop und Jazz auf hohem Niveau. Die Band war „Reeperbahn Fesival official Performer“ 2016 und „Seazone festival 2017 official performer“. Im August letzten Jahres veröffentlichten die Profi-Musiker ihr erstes Album. Die Jungs sind heiß.

Wann soll das Konzert stattfinden?

Der Termin des Konzerts ist fix. Es wird am Sonntag, dem 4.06. 2017 stattfinden. Die Uhrzeit kann mit den Bands abgesprochen werden. 

Was muss ich bieten, um mitzumachen?

Wenn Du ein Wohnzimmer hast, das 20-30 Leute aufnehmen kann, dann hast du schon eine der Bedingungen erfüllt. Wenn deine Leute Musik mögen, lieben, Bock auf ein Wohnzimmerkonzert haben, wenn sie zahlreich kommen, dann hast du alles, um dabei zu sein.

Wie kann ich mitmachen?

Mit einem Video oder coolem Bild von deinem Wohnzimmer. Und deinem Statement. Warum sollten Antonia Vai und Mörk zu dir kommen? Die originellste Bewerbung gewinnt.

Sendet euer Video / Bild und euer Statement an verlosung@vkfmi.de. Stichwort: Wohnzimmerkonzert. Bitte nennt eure Adresse und euren vollständigen Namen. Wichtig: Ihr müsst in Hamburg leben und wohnen, um mitzumachen und mindestens 18 Jahre alte sein.

Wie sind die Fristen?

Ab sofort könnt ihr mitmachen. Die Bewerbungsphase endet am 1. Juni 2017 um 10 Uhr.

PS: Mit der Teilahme erklärt ihr euch bereit, dass wir eure Bewerbung und Bilder von der Veranstaltung für unsere Berichterstattung auf unserer Website und in Social Media nutzen. Eure Adresse wird selbstverständlich NICHT veröffentlicht. Auch euer vollständiger Name nicht. 

Viel Glück!

Antonia Vai. Soulstimme mit starken Texten und einer Menge Dramatik.