Pflanz was! Tipps zum Gärtnern auf kleinem Raum

Heute ist Jäte-Deinen-Garten-Tag. Da soll man sich von ungeliebten Unkraut trennen. Ihr habt gar keinen Garten? Macht nichts, in der Stadt gibt es viele Möglichkeiten in Blumenerde zu wühlen

Wer von seinem Wohnungsfenster aus auf einen ungenutzten Innenhof hinabschaut, sollte ernsthaft darüber nachdenken diesen Freiraum zu erobern. Etwa mit einem kleinen Hochbeet. Das tut niemandem weh und ist schnell installiert. Im Internet finden sich Schritt-für-Schritt-Anleitungen zum Bau aus Holz oder Stein. Lohnt sich das jetzt überhaupt noch? Und ob! Im Juni kann noch einiges gesät werden, etwa späte Stangenbohnen und Möhren, Radieschen, Wurzelpetersilie und Radicchio. Außerdem ist Pflanzzeit für Blumenkohl, Brokkoli, Salate, Knollenfenchel, Porree und Stangensellerie. Ab dafür!

Auch auf dem eigenen Balkon oder einer noch so kleinen Fensterbank kann man eigenes Gemüse oder Kräuter anbauen. „Vertikales Pflanzen“, ist die Zauberformel für beengte Platzverhältnisse. Schon mal etwas von einem Salatbaum oder einem Kräuterturm gehört? Oder dass man Kartoffeln sogar in einem Eimer großziehen kann? Solche Tipps findet man auf dem neuen Wohnfreude-Blog. Eine Einzimmerwohnung ist also keine Ausrede mehr!

Ihr wollt doch im größeren Rahmen gärtnern? Dann reserviert euch doch für das Frühjahr 2017 einen eigenen Gemüsegarten in Hamburg, der mit über 20 unterschiedlichen Gemüsesorten bepflanzt ist. So könnt ihr den ganzen Sommer über knackiges Gemüse ernten. Dafür gibt es diverse Angebote. Der Anbieter Meine Ernte kooperiert beispielsweise mit zwei Höfen in der Region: dem Hof Delfs in Stapelfeld und mit Familie Rehders in Norderstedt. Auch gut: Apfelbaumpate werden!