Savoy – Kino in Bestform

Glaube, Liebe, Straßenkampf. In unserer Oktober-Ausgabe stellen wir euch den Stadtteil St. Georg und seine Bewohner vor. Dieses Mal: das Savoy

Es ist ein Kino mit langer Tradition. Und mit einer wechselhaften Geschichte: Seit seiner ersten Eröffnung 1957 wurde das Savoy Filmtheater immer mal wieder geschlossen, war Schnäppchenmarkt und Bollywood-Kino und einige Jahre auch mal Ausweichtheater für das Metropolis.

Doch seit der Wiedereröffnung 2013 hat es sich seinen Platz in der Hamburger Kinolandschaft zurückerobert. „Wir haben unser Ziel erreicht und sind heute das Kino für Originalfassungen in Hamburg“, freut sich Theaterleiter Gary Rohweder. Auf dieser Basis will er das Standing weiter ausbauen. So werden längst nicht nur Blockbuster gezeigt, sondern auch Filmklassiker und einmal im Monat die Vorstellungen des English Theatre aus London. Was dort auf der Bühne gezeigt wird, findet in Hamburg seinen Weg direkt auf die Leinwand. An Halloween zum Beispiel lehren Jonny Lee Miller und Benedict Cumberbatch die Zuschauer das Gruseln. Beliebt bei allen, die auf Überraschungen stehen: die Friday-Late-Night-Sneak-Show. Dabei gibt’s freitags einen ganz neuen Film bereits vor dem offiziellen Deutschlandstart zu sehen. Welcher das ist, wird vorher nicht verraten.

Etabliert hat sich auch der Queer Movie: „Strike a Pose“, eine Doku über Madonnas Tänzer, steht am 24. Oktober auf dem Programm. Was macht das Savoy über die Originalfassungen hinaus so besonders? 324 riesige Ledersessel – zum Teil zum Liegen – vor einer 8×20 Meter großen Leinwand, 50er-Jahre Flair bei neuester Ton- und Projektionstechnik und ein exklusiver Barbetrieb – ein Kinoparadies jenseits der engen Multiplex-Säle. Wie wichtig ist die Lage in St. Georg? „Wir profitieren hier extrem von den vielen Hotels im Viertel –  und damit von den Touristen aus aller Welt.“ / ILO / Foto: Philipp Jung

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