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BierSZENE – Auf diesen Festivals gibt’s richtig gutes Bier

Bye bye, Industriebier: Daniel Elich zeigt, auf welchen europäischen Festivals gute Craft Biere aus den Hähnen fließen.

„Welcome to Rock am Ring – powered by Carlsberg!“ Seid Ihr es auch leid, auf Mainstream-Festivals zu gehen, die von großen Bierkonzernen gesponsert werden? Ich finde, deren Zeit sollte sich langsam aber sich dem Ende zuneigen. Für alle, die keine Lust mehr auf Astra & Co. haben, gibt es hier deshalb eine kleine feine Liste mit unabhängigen Festivals, bei denen beste Kreativbiere aus den Zapfhähnen fließen.

1) „Wilde Möhre“

Seit 2013 gibt es das Festival „Wilde Möhre“ in Brandenburg. Das Kunst- und Musikfestival ist ein gemeinschaftliches Festival für alle – ungeachtet von Geschlecht, Alter, Hautfarbe oder Herkunft. Musikalisch geht die Wilde Fahrt von Techno bis HipHop. Das beste ist aber: Hier gibt es auch jedes Mal tolles Craft Beer von der Berliner Bierfabrik.

Wann? 9. bis 13. August 2018
Wo? Brandenburg (Deutschland) 
Mehr Infos: wildemoehrefestival.de

2) „Green Man“

Seit 2003 öffnet das Green Man Festival seine Tore für Musik- und Kunst-Liebhaber aus aller Welt. Eingebettet ist das Festival in die majestätischen Brecon Beacons – eine Bergkette in Wales. Eine ganze Woche lang kann hier gecampt werden, um tagsüber die Wälder, Wasserfälle und Flüsse zu erkunden oder um mehr als 1.000 Künstler zu erleben. Auf die Ohren gibt es hier Alternative, Indie, Rock und Folk. Für den Durst: das eigens fürs Festival gebraute Craft Beer, das es nirgends sonst zu kaufen gibt.

Wann? 16. bis 19. August 2018
Wo? Brecon Beacons (Wales, Großbritannien)
Mehr Infos: www.greenman.net

3) „Garbicz Festival“

Das „Garbicz Festival“ ist ein Musik- & Kunstfestival direkt am See und mit einer traumhaften Waldkulisse. Das Festival lebt aber auch von der Wahrnehmung, dass wir alle gemeinsam für Mensch und Natur verantwortlich sind. Eine Anreise mit Auto, ist der Umwelt zuliebe, deshalb auch nicht möglich. Musikalisch gibts vor allem Elektronisches. Nach dem Abdancen erfrischt Bier aus diversen polnischen Craft-Beer-Brauereien.

Wann? 2. bis 5. August 2018
Wo? Garbicz (Polen)
Mehr Infos: garbiczfestival.com

In diesem Sinne: Prost.

Euer Daniel

Text: Daniel Elich
Beitragsfoto: Florian Forsbach


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Daniel Ehlich

Foto: Felix Valentin / Jupiter Union

Daniel Elich (33) ist Biersommelier im Alten Mädchen. Seit 10 Jahren in Norddeutschland, seit 3 Jahren in den Schanzenhöfen, seit 2 Jahren Biersommelier: Das Leben von Daniel Elich dreht sich um Bier – jeden Tag. Ab sofort trinken wir mit ihm die besten Biere, besuchen mit ihm befreundete Brauer und erkunden mit ihm die Bierszene. Alle 14 Tage neu. Alle 14 Tage anders. Wein kann ja jeder.

Ps: Auf Instagram trägt Daniel den Namen @bieronkelHH_ und postet beharrlich rund ums Thema Bier. Macht Spaß!

BierSZENE – Craft Beer auf Reisen

1700 Kilometer, ein Mann, ein Fahrrad und ein Kasten Hamburger Bier. Kreativling und Bierliebhaber Nico Heimann ist noch bis Anfang Juni für das „Projekt Bottle Post on Pedals“ auf großer Fahrradtour durch Frankreich, Belgien, die Niederlande und Deutschland. Seine Mission: Die Leidenschaft für handwerklich gebrautes Bier mit anderen Menschen teilen. Da sind wir doch dabei!

Eine Art Kulturaustausch für Biernerds – so könnte man wohl beschreiben, was bei „Bottle Post on Pedals“ zurzeit passiert. Nico Heimann ist seit knapp zwei Wochen im Namen der Braugasthäuser Dolden Mädel in Berlin und Binz, Altes Mädchen in Hamburg sowie das Fritz in Greifswald und Stralsund unterwegs. 26 Tage und 1700 Kilometer sind für die Tour geplant. Auf seinem Weg durch Frankreich, Belgien, die Niederlande und Deutschland macht er Halt bei befreundeten Brauereien – um sie zu besuchen und um Flaschen seines Bieres, das er im Anhänger umherfährt, gegen deren Biere zu tauschen.

 Ein Wegbier mit Geschmack

Gebraut wurde das Bier von den Küchenchefs der verschiedenen Braugasthäuser unter der Leitung von Ian Pyle, Kreativbraumeister der Ratsherrn Brauerei in Hamburg. Die Idee war es, ein Bier zu kreieren, das grundsätzlich jedem schmeckt und doch etwas ganz Besonderes und Mutiges hat. Nicht zu hopfenbetont, nicht zu malzig, vielleicht etwas Beeriges, fast Säuerliches – und definitiv gut trinkbar. Schnell landete die Brew-Crew mit diesen Vorlieben in der belgischen Bierküche. So entstand ein Farmhouse Ale, das sich durch Frische und einen schlanken Körper auszeichnet. Kurzum: Sommer im Glas, den man zurzeit in jedem der Partner-Braugasthäuser am Hahn findet.

Bottle on Pedals

Jeden Tag ein neuer Brauer: Auf seiner Reise schließt Nico viele Freundschaften mit anderen Biernerds.Foto: Bottle post on Pedals

Foto: Bottle on Pedals

Große Liebe: Der Drahtesel macht ganz schön was mit. Foto: Bottle post on Pedals

Auf seiner Tour begleiten kann man Nico Heimann auch – via Facebook und Instagram. Hier teilt er täglich Fotos und Videos seiner fast einmonatigen Reise und spricht über Bier, Brauereien und Berge, die er mit seinem Drahtesel erklimmen muss.

Ich finde, ein tolles Projekt, das Durst auf mehr macht.

In diesem Sinne: Prost!

Euer Daniel


Daniel Ehlich

Foto: Felix Valentin / Jupiter Union

Daniel Elich (33) ist Biersommelier im Alten Mädchen. Seit 10 Jahren in Norddeutschland, seit 3 Jahren in den Schanzenhöfen, seit 2 Jahren Biersommelier: Das Leben von Daniel Elich dreht sich um Bier – jeden Tag. Ab sofort trinken wir mit ihm die besten Biere, besuchen mit ihm befreundete Brauer und erkunden mit ihm die Bierszene. Alle 14 Tage neu. Alle 14 Tage anders. Wein kann ja jeder.

Ps: Auf Instagram trägt Daniel den Namen @bieronkelHH_ und postet beharrlich rund ums Thema Bier. Macht Spaß!

BierSZENE – Schnaps trifft Craft Beer

Die Craft-Beer-Szene in Hamburg wächst und wächst. Ich habe für euch Simon und Nienke in ihrer neuen Oorlam Bar besucht. In den Kohlhöfen in der Neustadt packen die beiden bestes Buddelship-Craft-Beer und handwerklich gebrannten Jenever auf die Karte.

Aus 15 Zapfhähnen strömt in der neuen Oorlam Bar in der Hamburger Neustadt köstliches Craft Beer von einer der Top-Brauereien: Buddelship. Kaum verwunderlich, denn Anfang April wurde die Bar von niemand Geringerem als Brauerei-Chef Simon Siemsglüß mit seiner Freundin Nienke Oostra eröffnet. Die ist wiederum die Inhaberin des Spirituosen-Labels Filosoof Jenever. Die feinen Jenever, die die Holländerin in kleinen Margen brennt, gibt es deshalb selbstverständlich auch auf der Getränkekarte.

Das perfekte Paar: Craft Beer & Jenever

„Wir wollten eine Bar in Hamburg eröffnen, in der man zur Abwechslung beides trinken kann: tolles Craft Beer und guten Schnaps.“, erklärt mir Nienke bei meinem Besuch. Dass Bier und Jenever – ein Wacholderschnaps aus den Niederlanden und Belgien –  bereits einzeln gut schmecken, war mir klar. Ein Kracher wird es aber, wenn man sie als Pairing genießt. Das frisch gezapfte Porter „Gotland 1394“ ist süßlich-herb und schmeckt nach Kaffee, dunkler Schokolade und Schwarzbrot. Der Jenever Wieke, den ich dazu gereicht bekomme, hat eine fruchtige Süße, geprägt von den verwendeten Wachholderbeeren. Noten von Seegras und Vanille gesellen sich ebenfalls dazu. Diese sorgen dafür, dass sich das Bittere des Bieres noch ein bisschen in die Länge zieht. Eine bombastische Kombi, die ihresgleichen sucht.

Craft Beer und Jenever-Schnaps

Ein ungleiches, aber harmonisches Paar: Craft Beer von Buddelship und Jenever-Schnaps. Foto: Felix Valentin / Jupiter Union

In der Hamburger Craft-Beer-Szene ist noch Luft nach oben

Das Oorlam ist nach dem Birrificio Shanghait bereits die zweite Bier-Bar, die innerhalb kurzer Zeit in Hamburg ihre Türen für Craft-Beer-Nerds und Bier-Neulinge öffnet. Angst haben, dass man sich in der Craft-Beer-Szene gegenseitig das Geschäft wegnimmt, brauche aber keiner haben, so Nienke. „In Amsterdam gibt es viel mehr kleine Bier-Bars als hier – und gleichzeitig laufen sie besser.“

Foto: Felix Valentin / Jupiter Union

Jenever in der Oorlam-Bar

In der Oorlam-Bar wird Jenever serviert – Wacholderschnaps. Foto: Felix Valentin / Jupiter Union

Für Simon muss in der Hansestadt ohnehin noch viel Pionierarbeit geleistet werden: „Solange nicht auch in Standardkneipen Craft Beer am Hahn ist, ist eigentlich noch nichts passiert“, so der Braumeister. „Craft Beer ist noch längst nicht im Mainstream angekommen – und das ist unser Ziel.“ Viele vergessen, dass Craft Beer vor allem auch lokales Bier sein sollte. Es sei absurd, dass das meiste Bier, das in Hamburg getrunken wird, nicht hier gebraut werde. „Für mich ist Astra keine Hamburger Brauerei, sondern Carlsberg mit einer anderen Marketingstrategie. Solange Astra als lokale Brauerei gesehen wird bedeutet das für mich, dass da noch kein Umdenken bei der großen Masse stattgefunden hat.“ Bis dahin heiße es weitermachen. Eine Sicht der Dinge, die ich nur zu gerne unterstütze.

In diesem Sinne: Trinkt mehr Craft Beer, ihr Lieben! Prost!

Euer Daniel

Oorlam: Kohlhöfen 29 (Neustadt), Telefon 0176 34367697, Mi-Fr 16–22, Sa-So 12-22 Uhr; www.facebook.com/Oorlambar

Beitragsfoto: Felix Valentin / Jupiter Union


Daniel Ehlich

Foto: Felix Valentin / Jupiter Union

Daniel Elich (33) ist Biersommelier im Alten Mädchen. Seit 10 Jahren in Norddeutschland, seit 3 Jahren in den Schanzenhöfen, seit 2 Jahren Biersommelier: Das Leben von Daniel Elich dreht sich um Bier – jeden Tag. Ab sofort trinken wir mit ihm die besten Biere, besuchen mit ihm befreundete Brauer und erkunden mit ihm die Bierszene. Alle 14 Tage neu. Alle 14 Tage anders. Wein kann ja jeder.

Ps: Auf Instagram trägt Daniel den Namen @bieronkelHH_ und postet beharrlich rund ums Thema Bier. Macht Spaß!

BierSZENE: 5 Gründe, warum ihr unbedingt Hamburger Craft Beer trinken solltet

Wir Hanseaten gehören ja grundsätzlich eher zu den skeptischen Geschöpfen des Landes. Deshalb hat die Craft-Bier-Bewegung in Hamburg auch etwas später Einzug gehalten als in anderen Metropolen. Trotzdem entwickelt sich in unserer schönen Stadt gerade eine grandiose Craft-Bier-Szene, die in Zukunft unsere Gastronomie und unsere Art, Bier zu trinken maßgeblich beeinflussen könnte. Wie ihr das unterstützen könnt und warum das ganz toll wäre, erfahrt ihr hier.

1) Best beer is fresh beer

Bier ist ein Frischeprodukt, das Umwelteinflüsse wie Wärme, Sonne, Luft und Bakterien nicht mag; sein Geschmack kann sich dadurch verändern und im schlimmsten Fall wird es schlecht. Dies betrifft vor allem unfiltrierte, helle, hopfenbetonte Biere, wie zum Beispiel New England IPAs, IPAs, Pilsener und Lagerbiere. Also: Bier am besten ohne lange Transportwege bei Eurem Hopfendealer des Vertrauens vor Ort trinken. Frischeres und damit köstlicheres Bier habt ihr noch nie gekostet.

2) Support your local brewery

In Sachen kleine Brauereien herrschte in Norddeutschland über Jahrzehnte Ebbe. Bierbrauen lag hier oben vollständig in den Händen großer Industriebrauereien. Seit 2010 ändert sich das glücklicherweise langsam. Qualitativ hochwertige und vielseitige Biere sind bei Biertrinkern in der Region Hamburg wieder gefragt. Dies führte in den vergangenen Jahren zum größten Wachstum an Brauerei-Neugründung im bundesweiten Vergleich. Damit das auch so bleibt, brauchen die kleinen Brauereien mit Liebe zum Brauhandwerk eure Unterstützung.

3) Make Hamburg great again

Noch vor 500 Jahren war Hamburg bekannt für seine Biervielfalt. Bier galt als das wichtigste Exportprodukt unserer Stadt. So sprach man auch vom „Brauhaus der Hanse“. 2018 liegen wir bei der Anzahl der Hamburger Brauereien gerade so wieder im zweistelligen Bereich. Um jedoch europäische Städte wie London, Amsterdam oder Stockholm einzuholen, muss noch viel Bier aus Hamburger Hähnen getrunken werden. (Ja, das war ein Motivations-Appell!)

4) Support your local pub

Endlich nimmt in der Hamburger Gastronomie das Thema Craft Beer Fahrt auf. Das Alte Mädchen in den Schanzenhöfen feierte jüngst seinen fünften Geburtstag. Seit 2017 bereichert aber auch der Überquell Brewpub am Hafen die Szene, im Februar feierte das Malto in Altona Eröffnung und seit dem 5. April fließt auch im Oorlam in der Neustadt richtig gutes Bier. Bis Jahresende werden sich zudem die Wildwuchs Brauerei in Wilhelmsburg sowie ein bis zwei weitere Brewpubs dazu gesellen. Viele spannende Projekte, die so oder so Eure Unterstützung verdienen.

5) Past, present and future

Muss die Hamburger Bierzukunft eigentlich unbedingt wieder glanzvoll sein? Nun, nicht nur der Tradition unserer Stadt sind wir das eigentlich schuldig. Wir haben hier viel Raum für Innovation – etwas, das in der DNA einer Hafenstadt wie Hamburg fest verankert ist. Bier ist ein tolles Produkt, auch um als Speisebegleiter zu glänzen. Zudem kommen jedes Jahr zwei bis drei neue Bierstile, meist aus Übersee, hinzu, wie zuletzt die American Wild Ales oder das NEIPA. Innovation an den Braukessel ist also gefragt und dass auch Hamburg Neues kann zeigen Biere wie das Sour IPA „Rote Hanse“ von Bunthaus oder die „Rauchbirne“ – ein Rauchbier mit Birnenpüree – von Ratsherrn. Schritte in die richtige Richtung, aber da geht definitiv noch mehr, Hamburg!

In diesem Sinne: Prost! Auf die Frauen!

Euer Daniel


Foto: Altes Mädchen // Beitragsbild: Jennifer Meyer / Jupiter Union

Daniel Elich (33) ist Biersommelier im Alten Mädchen. Seit 10 Jahren in Norddeutschland, seit 3 Jahren in den Schanzenhöfen, seit 2 Jahren Biersommelier: Das Leben von Daniel Elich dreht sich um Bier – jeden Tag. Ab sofort trinken wir mit ihm die besten Biere, besuchen mit ihm befreundete Brauer und erkunden mit ihm die Bierszene. Alle 14 Tage neu. Alle 14 Tage anders. Wein kann ja jeder.

Ps: Auf Instagram trägt Daniel den Namen @bieronkelHH_ und postet beharrlich rund ums Thema Bier. Macht Spaß!

BierSZENE – Ein Bier für ein besseres Hamburg

Gute Sache: Das erste Charity Beer von And Social Drinkers geht kommende Woche an den Hahn. Das limitierte Craft Beer schmeckt nicht nur grandios, sondern macht Hamburg ein kleines bisschen besser.

Ein leichter Körper, der von feiner Säure umspielt wird. Dieses komplexe Aroma, das an Kirschen, Strauchblüten und Basilikum erinnert. Eine dezente Schärfe, die den Geschmack gekonnt abrundet. Die Rote Hanse ist ein bemerkenswertes Red Sour IPA – nicht nur, weil es La Bamba auf eurer Zunge tanzt, sondern auch, weil es euch die Möglichkeit gibt, beim Biertrinken etwas Gutes für Hamburg zu tun. Klingt toll? Ist es auch! Denn die Rote Hanse wurde speziell für den guten Zweck gebraut.

Es ist ein Charity Beer: das Red Sour Beer die Rote Hanse. Foto: Jennifer Meyer

Die Idee dazu kommt von And Social Drinkers. Ein bunter Haufen von Biernerds, die die Leidenschaft für Craft Beer teilen – und ja, auch ich gehöre seit der ersten Stunde im Frühling 2017 dazu. Gemeinsam unseren Bierdurst zu stillen und zu Fachsimpeln war uns aber bereits nach kurzer Zeit zu langweilig. Ein Projekt musste her, etwas, dass Hamburg zeigt, dass man mit Craft Beer viel Schönes und Gutes erreichen kann. Dafür arbeiten wir ab sofort regelmäßig mit kleinen Kreativbrauereien zusammen, brauen mit ihnen ein einzigartiges Bier und verkaufen dieses für gemeinnützige Zwecke in Hamburg. Unser erstes Charity Beer haben wir mit Jens Block und Jens Hinrichs von Bunthaus aus Wilhelmsburg kreiert: die Rote Hanse.

Das Bier ist stark limitiert. Gerade einmal 110 Liter gibt es von dem besonderen Hopfentropfen. Wer ein Glas davon abbekommen möchte, sollte beim Fassanstich am Donnerstag, den 18. Januar 2018 dabei sein. Ab 18 Uhr fließt es dann an den Hähnen des Alten Mädchen, des Bunthaus Schankraums, des Galopper des Jahres und des Landgang Schankraums – natürlich nur so lange der Vorrat reicht. Der Erlös geht an das Hamburger Kinderhospiz Sternenbrücke.

Wir sehen uns an der Biertheke.

In diesem Sinne: Prost!

Euer Daniel

Fotos: Jennifer Meyer


Daniel Elich

Foto: Altes Mädchen

Daniel Elich (33) ist Biersommelier im Alten Mädchen. Seit 10 Jahren in Norddeutschland, seit 3 Jahren in den Schanzenhöfen, seit 2 Jahren Biersommelier: Das Leben von Daniel Elich dreht sich um Bier – jeden Tag. Ab sofort trinken wir mit ihm die besten Biere, besuchen mit ihm befreundete Brauer und erkunden mit ihm die Bierszene. Alle 14 Tage neu. Alle 14 Tage anders. Wein kann ja jeder.

Ps: Auf Instagram trägt Daniel den Namen @bieronkelHH_ und postet beharrlich rund ums Thema Bier. Macht Spaß!

 

BierSZENE: 5 Biere, die du diesen Winter nicht verpassen darfst

Winter is coming! Also machts euch muckelig, bewaffnet euch mit Flaschenöffnern und kommt auf die dunkle Seite des Bieres …

…denn schwer, cremig und tiefschwarz ist in dieser Saison mal wieder sehr angesagt. Welche der zahlreichen Winter-Craft-Biere ihr auf keinen Fall gegen Glühwein eintauschen solltet, erfahrt ihr hier. Und ein paar davon könnt ihr sogar am Samstag, den 25. November 2017 beim Winter Beer Day (#WBD2017) kosten.

1) Xocoveza – Stone Brewing Berlin

Kakao, Vanille, Kaffee, Chili, Zimt und Muskat – all diese Aromen und noch ein paar mehr findet man in diesem herrlichen Mokka-Stout. Dieses ursprünglich mexikanische Rezept bringt Schärfe in die winterliche Kälte und wärmt herrlich von innen!

 

2) Lumberjack – Ratsherrn Brauerei (#WBD2017)

Mach den Holzfäller für mich, Baby! Ein winterliches Ale aus dem Hause Ratsherrn darf in dieser Liste natürlich nicht fehlen. Das obergärige Ale besticht durch eine feine Kräuter- und Fruchtnote. Dadurch, dass es im Lagertank auf Eichenholzchips gereift ist, entwickelt es tolle Aromen, die an Vanille und holzige Noten erinnern.

 

3) X-Mas Ale – Circle 8 Brewery (#WBD2017)

Unser liebster englischer Brauer aus Alsterdorf gehört hier einfach hin. Nikhil Jani bezaubert uns mit Orange, Zitrone, Muskatnuss, Fenchel, Nelken und Sternanis. Ja, ihr ahnt richtig: Nikhil hat quasi Lebkuchen verflüssigt und in Flaschen abgefüllt. Das Beste – dieser Lebkuchen hat kuschelige 4,7 Prozent Alkohol und kann damit gemütlich unter dem Christbaum getrunken werden. Bei uns im Mädchen wird das Ale während der gesamten Adventszeit vom Fass verfügbar sein. Willkommen im Winterhopfenland!

4) Hoppy Christmas – Brew Dog

Der schottische Brauhund legt uns ein hopfiges und optisch leckeres IPA unter den Weihnachtsbaum. Darin befindet sich der US-Hopfen Simcoe, der alleinig in der Hopfengabe Verwendung findet. Das gibt dem IPA vor allem Aromen, die an Citrus, Papaya und Pinie erinnern. Eine Hopfendröhnung, die auch unseren Hopheads ein harmonisches Weihnachtsfest beschert.

5) Salonsozialist – Landgang Brauerei (#WBD2017)

Die Weihnachtszeit ist eine besinnliche Zeit. In dieser muss geradezu gefrönt und geschlemmt werden. Damit das möglichst jeder kann, braut Sascha und das Team der Landgang Brauerei jedes Jahr in der Voradventszeit den Salonsozialisten für die Arbeiterklasse. In diesem Weizendoppelbock kommt eine Champagner Hefe zum Einsatz, die dem Bier feine Noten verleiht und an weißen Pfirsich und Rosinen erinnern. Der spezielle Bock für jedermann!

In diesem Sinne: Prost!

Euer Daniel

/Fotos: Henning Angerer


Daniel Elich

Foto: Altes Mädchen

Daniel Elich (33) ist Biersommelier im Alten Mädchen. Seit 11 Jahren in Norddeutschland, seit 4 Jahren in den Schanzenhöfen, seit 3 Jahren Biersommelier: Das Leben von Daniel Elich dreht sich um Bier – jeden Tag. Ab sofort trinken wir mit ihm die besten Biere, besuchen mit ihm befreundete Brauer und erkunden mit ihm die Bierszene. Alle 14 Tage neu. Alle 14 Tage anders. Wein kann ja jeder.

Ps: Auf Instagram trägt Daniel den Namen @bieronkelHH_ und postet beharrlich rund ums Thema Bier. Macht Spaß!

BierSZENE: Warum zur Hölle ist Craft Beer eigentlich so teuer?

Diese Frage hat sich wahrscheinlich jeder von euch schon gestellt, als er vor den Regalen seines Lieblings-Bierhändlers stand. 5,99 Euro für ein 0,33-Flaschenbier? Warum zum Teufel ist das so teuer?! Ist doch nur Bier, oder? Nicht ganz. Es ist vor allem ein Hopfensmoothie mit viel, viel Inhalt.

Massenproduziertes Bier ist billig hergestellt, aus 08/15-Zutaten gebraut und waaaahnsinnig verwässert. Daher schmeckt es nur nach wenig oder im schlimmsten Fall – wie bei Oettinger – auch mal nach Klo. Bei guten Bieren ist es nicht anders als bei guten Speisen: Will man, dass mehr und vor allem gute Zutaten drinstecken, muss man dafür auch tiefer in die Tasche greifen. Die Craftbrauer unseres Vertrauens benutzen also gefragte, qualitativ hochwertige und deshalb teure Rohstoffen, um uns ein leckeres Bier zu kredenzen.

Jede Menge gute Tropfen: In Hamburger Fachgeschäften wie dem Craft Beer Store kommen keine Massenprodukte ins Regal.

HOPFEN – das grüne Gold

Der Preis für Hopfen wird auf dem internationalen Markt von Angebot und Nachfrage bestimmt. Da die Craft-Beer-Szene in den vergangenen Jahren in vielen Ländern gewachsen ist, sind auch die Nachfrage nach besonderen Hopfensorten und somit auch ihre Einkaufspreise gestiegen. Prominentes „Opfer“ ist der Citra-Hopfen aus den USA: Er ist mega beliebt unter den Hopheads und daher sehr teuer geworden in den letzten Jahren. Ein Kilo Citra kostet um die 80 bis 90 Euro. Noch vor ein paar Jahren lag der Preis bei weniger als der Hälfte! Auch Dry Hopping (auf Deutsch: Hopfenstopfen) liegt im Trend. Wie der Name vermuten lässt, braucht man für dieses Verfahren jede Menge Hopfen – auch das macht das fertige Bier am Ende natürlich teurer.

MALZ – ein teurer Spaß

Im Mittelalter galt Weizenbier als Getränk der Fürsten und Könige. Klar, damals war das vor allem der Knappheit dieses edlen Getreides geschuldet, aber so ein Körnchen kann auch heutzutage noch recht teuer sein. Wird es lange veredelt oder – wie bei Rauchmalzen – zusätzlich behandelt, kann dies die Geldbörse des Braumeisters gut strapazieren. Zudem stecken in fast jedem Craft Beer deutlich mehr Malze als bei industriell hergestelltem Bier.

LAGERUNG – weniger Kopp, mehr Kosten

Einen weiteren Faktor stellt die Lagerung von Jungbier in Gärtanks da. Aus Kostengründen verweilt industriell gefertigtes Bier meist eine Woche in der Lagerung. Die Lagerung stellt unter anderem sicher, dass Alkaloide, die wir nicht im Bier haben wollen, auf natürliche Weise herausgefiltert werden. Ja, das sind die bösen Fuselstoffe, die für unser Kopfaua am Folgetag zuständig sind. Je länger man dem Bier Zeit zum Ruhen gibt, desto besser und sauberer ist es am Ende. Unter dem Gütesiegel Slow Brewing haben sich mittlerweile sogar Brauereien zusammengeschlossen, die für eine langsame und schonende Brauweise stehen.

Das teuerste Bier der Welt

… kommt übrigens aus Bayern. Woher auch sonst? Bei Schorsch Bräu wird ein Eisbock produziert, der einen Alkoholgehalt von 57 Prozent erreicht. Dies geschieht durch Einfrieren eines ohnehin schon alkoholreichen Bockbiers. Durch die lange Lagerung von mindestens vier und bis zu sechs Monaten, erreicht der Eisbock sein hohes Alkoholvolumen. Er ist damit das stärkste und mit knapp 100 Euro für 0,2 Liter auch das teuerste Bier der Welt. Und soll ich euch was sagen? Der teure Tropfen lohnt sich richtig!

In diesem Sinne: Prost!

Euer Daniel

/Fotos: Henning Angerer


Daniel Elich

Foto: Altes Mädchen

Daniel Elich (33) ist Biersommelier im Alten Mädchen. Seit 10 Jahren in Norddeutschland, seit 3 Jahren in den Schanzenhöfen, seit 2 Jahren Biersommelier: Das Leben von Daniel Elich dreht sich um Bier – jeden Tag. Ab sofort trinken wir mit ihm die besten Biere, besuchen mit ihm befreundete Brauer und erkunden mit ihm die Bierszene. Alle 14 Tage neu. Alle 14 Tage anders. Wein kann ja jeder.

Ps: Auf Instagram trägt Daniel den Namen @bieronkelHH_ und postet beharrlich rund ums Thema Bier. Macht Spaß!

 

 

BierSZENE: Diese 6 Biere MUSST du probieren!

Hamburg, halt dich fest: Ich verrate euch die „Biere meines Lebens“. Diese sechs glorreichen Sude haben mich in den letzten Jahren einfach umgehauen – und glaubt mir, ich habe viele Biere probiert. SEHR viele. Die Besten der Besten gibt’s jetzt. Hier. Für euch. Und los!

1. Hoppebräu: West Coast IPA

Was für eine Hopfengranate! Das West Coast IPA von Markus Hoppe aus Oberbayern ist sehr jung (geb. 2017) und mächtig feierwütig. Schluck für Schluck verwandelt das American IPA deinen Gaumen in eine Karibik-Party: super süffig, mega weich, fein perlig. Aber Vorsicht: Im Abgang schlagen die 90 IBU durch und kleben präsent bitter im Rachen. Kein Getränk für Hopfenspießer!

2. McGargles: Fancy Frank’s Lager

Das Glück der Iren liegt – in diesem Bier! Fancy Frank’s Lager ist ein absolutes „Must-drink“ von der grünen Insel. Toll würzig, schön schlank und dazu noch super selten, denn die McGargles-Familie hat sich mit dem Lager an einen für Irland ganz und gar untypischen Bierstil gewagt. Lagertest bestanden – und wie!

West Coast IPA, Vancouver Weisse und Clear Alcohols Are For Rich Women On Diets

3. Bierfabrik: Clear Alcohols Are For Rich Women On Diets

Sebastian Mergel von der Berliner Bierfabrik ist für mich der „King of Barrel-aged Beer“ und mit diesem fassgelagerten Rauchbier hat der Brauer und frühere Winzergeselle (!) endgültig Heldenstatus erreicht. Das Geheimnis: Sebastian hat seinen Rauchbock The Swanson für 4 Monate in einem Holzfass aus amerikanischer Eiche gelagert; vorher reifte darin noch Pinot Noir aus der Pfalz. Das Ergebnis: ein butterweicher Bock, ein schokoladig-fruchtig-herber Gaumenstreichler – einfach ein Traum (mit einem seeeeeeehr langen Namen).

Der „King of Barrel-aged Beer“: Sebastian Mergele von der Berliner Bierfabrik

4. Ratsherrn: Dreizack

Dieses Bier ist eine Offenbarung! Und für mich der geilste Coup von Ratsherrn-Braumeister Ian Pyle. Das Belgian Tripel fährt mit 8,4 % Vol. voll auf. Diesen hohen Alkoholgehalt schmeckt man null, stattdessen tanzt der Dreizack fruchtig und weich über die Geschmacksknospen. Und das Allerbeste: Aus erster Bierquelle weiß ich, dass die neue Charge des Dreizacks kurz vor Abfüllung steht. Ab November fließt er wieder – im Craft Beer Store von Ratsherrn oder beim Bierdealer deines Vertrauens.

5. Steamworks: Vancouver Weisse

Sauerbiere sind in – und dieses Sauerbier ist der Kracher! Die Vancouver Weisse wird von Steamworks in Kanada im Berliner Stil gebraut und mit frischen Himbeeren fermentiert. Es entsteht: ein trockener, saurer Hochgenuss. Die Himbeeren kommen erst im Abgang, dann aber volle Pulle zur Geltung. Insidertipp: Ich habe noch drei Fässer des limitierten Sondersuds im Alten Mädchen auf Vorrat. Come in and drink out.

Katerfrühstück Vanilla Stout, Fancy Frank’s Lager und Dreizack

6. Schoppe Bräu: Katerfrühstück Vanilla Stout

Holy Shit! Dieses Katerfrühstück knallt mit 12 Prozent und der ultimativen Vanilledröhnung. 200 Vanilleschoten haben die Brauer von Schoppe Bräu aus Berlin mühsam per Hand ausgeschabt und daraus dieses Imperial Vanilla Stout zusammengebraut. Würzig, zimtig, nelkig, geil: Dieser teuflisch gute Kater lohnt sich.

In diesem Sinne: Prost!

Euer Daniel

PS: Die Zusammenstellung dieser Liste basiert auf meinem persönlichen Ranking bei Untappd. Über Jahre hinweg habe ich jedes Bier sorgfältig verkostet, bewertet und nun für euch meine absoluten Favoriten herausgefiltert.

 /Fotos: hfr


Daniel Elich

Foto: Altes Mädchen

Daniel Elich (33) ist Biersommelier im Alten Mädchen. Seit 10 Jahren in Norddeutschland, seit 3 Jahren in den Schanzenhöfen, seit 2 Jahren Biersommelier: Das Leben von Daniel Elich dreht sich um Bier – jeden Tag. Ab sofort trinken wir mit ihm die besten Biere, besuchen mit ihm befreundete Brauer und erkunden mit ihm die Bierszene. Alle 14 Tage neu. Alle 14 Tage anders. Wein kann ja jeder.

Ps: Auf Instagram trägt Daniel den Namen @bieronkelHH_ und postet beharrlich rund ums Thema Bier. Macht Spaß!

 

 

BierSZENE mit Daniel Elich – 2016 in Bieren

Moin Hamburg,

was war 2016 bitte für ein Jahr? Kurios und traurig, voller Höhen und Tiefen, ein Fass randvoll mit gemischten Gefühlen. Zumindest – und immerhin – kann ich eines sicher sagen: Für die Craft-Beer-Szene war 2016 ein gutes Jahr. Denn: Es ist viel passiert …

Zahlreiche neue Biere haben in 2016 das Licht der Welt erblickt.

Mein Favorit des Jahres: der fruchtige, trocken-süße „Dreizack“ aus der Microbrauerei, sprich der kleinen Test- und Experimentierbrauerei von Ratsherrn. Ian Pyle beweist damit mal wieder sein Können in Sachen belgische Bierstile. So muss ein Tripel schmecken! Ein echter Hit ist auch das „Schlanke“ von Wildwuchs aus Lüneburg, mit dem Brauer Friedrich Matthies aka „Fiete“ einen tollen und sehr trinkbaren Tropfen gezaubert hat. Unfiltriert, weich, schlank mit einem Hauch von Südfrüchten (Cascade Hopfen!) – markant, aber ohne herbe Kanten.

bierszene

Das Highlight unter den Events? Der Winter Beer Day in den Schanzenhöfen, unter anderem mit Fräulein Brauer aus Berlin. Foto: Henning Angerer

Mein Event-Highlight 2016?

Eindeutig der Winter Beer Day im November in den Schanzenhöfen! Für mich ein Tag der Superlative: 2.000 Gäste, 18 Brauereien aus Deutschland, Dänemark, USA und Italien – und 60 süffige Winterbiere. So voll, so gut, so biervernarrt wie nie. Genial war auch mein Abstecher in die heiligen Hallen von Heller-Bräu, wo das weltbekannte fränkische Rauchbier „Schlenkerla“ entsteht. Den parallel stattfindenden Bockbieranstich in Bamberg hab ich natürlich direkt mitgenommen. (Bierliebhaber aufgepasst: Hin da, das lohnt sich!) Auch für mein Bierwissens war 2016 ein zünftiges Jahr – mit der Weiterbildung zum Master BeerKeeper, Ausflügen zur Hopfenernte in Hallertau sowie zur Hopfenforschungsanstalt der Barth-Haas Group.

Die ambitioniertesten Projekte in 2016…

…gehen auf das Konto von zwei ausländischen Brauereien: Stone Brewing aus Kalifornien und Brew Dog aus Schottland. Beide haben Ende 2016 nach Berlin expandiert, Stone Brewing nach dem Motto: „think big“. Mit einer 100hl-Anlage in einem alten Gaswerk in Mariendorf versorgen die kalifornischen Craft-Beer-Pioniere mehr als 1.200 Gäste vor Ort und den ganzen europäischen Markt mit ihren Bieren. Brew Dog in Berlin Mitte verköstigt immerhin 200 Gäste und verspricht maximal Abwechslung mit 30 Bieren am Hahn. Außerdem neu in Berlin: Fräulein Brauer, die Biere ohne Chichi, aber mit unheimlich viel Geschmack kreieren.

hopfenernte szene Hamburg

Ernte gut, alles gut: 2016 – ein spitzen Jahr für den Hopfen. Foto: Sybille Fischer

Und was war im Rest vom Norden los?

Viel! Mit ihrer neuen Brauerei in Bahrenfeld beweisen Sascha und Lars von Hopper Bräu (est. 2014) ebenfalls Mut zur Größe. Was für eine Bereicherung für die Hamburger Bierlandschaft! Gleiches gilt für die Wacken Brauerei in und aus Wacken in Holstein, die auf einen Schlag eine 30hl-Brauerei eröffnete und deftig Leben in die Branche bringt.

Kurz gesagt: geile neue Biere, geile neue Brauereien, eine richtig gute Hopfenernte und ein steigender Craft-Beer-Marktanteil gen 2 Prozent – da geht noch was in 2017!

 

Prost & rutscht gut ins neue Jahr.

Euer Daniel

Fotos: Jennifer Meyer (oben), Sybille Fischer (Hopfen), Henning Angerer (Winter Beer Day)

Ihr habt weitere Fragen rund um Bier? Dann immer her damit an bierszene@altes-maedchen.com


Szene Hamburg

Daniel Elich (33) Foto: Privat


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 Who the fuck is…Daniel?

Seit 10 Jahren in Norddeutschland, seit 3 Jahren in den Schanzenhöfen, seit 2 Jahren Biersommelier: Das Leben von Daniel Elich dreht sich um Bier – jeden Tag. Ab sofort trinken wir mit ihm die besten Biere, besuchen mit ihm befreundete Brauer und erkunden mit ihm die Bierszene. Alle 14 Tage neu. Alle 14 Tage anders. Wein kann ja jeder.

Ps: Auf Instagram trägt Daniel den Namen Bieronkel und postet beharrlich rund ums Thema Bier. Macht Spaß! Adresse: instagram.com/bieronkel_