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Hamburgerin des Monats: Barbara Barberon

Auch, wenn ihr Name so klingt, Barbara Barberon (50) ist keine waschechte Französin, aber eine im Herzen. Das von ihr mitgegründete „arabesques“ Festival (bis 7. März 2018) vereint Künstler aus beiden Ländern, um die deutsch-französische Freundschaft zu stärken und solidarisch über die Grenzen hinauszuschauen

SZENE HAMBURG: Barbara, woher kommt deine enge Bindung zu Frankreich?
Barbara Barberon: Durch die Familie. Meine Großmutter war Wahlfranzösin und mein Vater hat seine Kindheit dort verlebt. Ich habe sieben Jahre in Chinon, einem gemütlichen mittelalterlichen Städtchen im Val de Loire, gelebt und meine Kinder wurden dort geboren.

Und wie bist du 2012 dazu gekommen, ein deutsch-französisches Festival hier zu initiieren?
Damals hat Nicolas Thiébaud, der Solo-Oboist an der Staatsoper ist, eine Konzertreihe veranstaltet und mich gefragt, ob ich Lust hätte, ergänzende Kulturveranstaltungen zu organisieren. Im ersten Jahr haben wir mit 25 angefangen, im zweiten waren es bereits 55, ein Mix aus Lesungen, Konzerten, Theater und Debatten.

Wie stemmt ihr das?
Anfangs haben wir alles zu zweit gemacht. Mittlerweile sind wir in unserer Organisation etwas breiter aufgestellt. Ich bin für die Programmplanung verantwortlich, also im ständigen Austausch mit Künstlern und Veranstaltungspartnern im In- und Ausland. Trotz Unterstützung einiger Stiftungen, sind wir leider institutionell noch nicht fest aufgestellt. Wir bekommen durch die Kulturbehörde eine jährlich neu zu beantragende Projektförderung, die sehr hilft, aber noch keine sichere langfristige Planung zulässt. Diese Festival-Ausgabe steht unter dem Motto „Gegenwelten“.

Was bedeutet der Begriff?
Ich gestalte jedes Jahr ein Thema, um zu vermeiden, dass das Festival in eine inhaltliche Beliebigkeit rutscht. Wir wollen eine Bindung erzeugen und zeigen, dass wir uns kulturpolitisch für ein Ziel einsetzen. Zu dem Thema „Gegenwelten“ gibt es noch den französischen Zusatz „repenser le monde“, also die Welt noch einmal anders denken. Für mich ist es sehr wichtig, den Mut zu haben und sich der Kraft bewusst zu sein, dass wir die Welt auch immer wieder ganz anders gestalten können. Dazu gehört natürlich die Stärke der Solidarität, des Sicheinsseins in dem Willen, etwas aktiv zu verändern. Wir müssen nicht feststecken – wir können hinterfragen und selbst eine Richtung angeben, kommunizieren, gestalten.

Wie ziehst du von der Systemkritik den Bogen zur deutsch-französischen Beziehung?
Bei der Programmgestaltung gehen wir von der deutsch-französischen Freundschaft aus, denn die Zusammenarbeit dieser beiden Länder ist essenziell für den Frieden in Europa. Wir arbeiten viel mit französischen Künstlern und Institutionen in Deutschland, Frankreich und anderen europäischen Partnerländern zusammen. Es geht um die Idee, gemeinschaftlich über die Grenzen hinauszuschauen.

Welche Konzepte fördern eine stärkere Solidarität in der Gesellschaft?
Wenn ich auf die Welt blicke, ist für mich ein fehlender Zusammenhalt das Erschreckende, aber auch das Herausfordernde.

Welche Veranstaltung findest du besonders erwähnenswert?
Ende Januar findet ein sehr schönes Projekt in der Klangmanufaktur statt. Dort wird der Komponist und Pianist Thierry Pécou mit seinem Musiker-Ensemble ein sehr besonderes Programm mit Klarinette, Saxophon und Klavier spielen. Sie spüren der Groupe des Six nach, den Klängen von Tango, Disco und Jazz im Paris der 20er. Am Tag darauf werden die Musiker mit Schülern in einem Kompositionsworkshop zusammenkommen.

Die Klangmanufaktur ist ja für sich schon ein schönes Projekt …
Ja, ich finde die Idee und Vision großartig. Ausgehend von dem Gedanken, dass sich viele Künstler und Kulturstätten keinen so guten Flügel leisten können, restaurieren ehemalige Steinway-Mitarbeiter alte Steinway-Flügel. Investoren können, anstatt vielleicht eine Wohnung zu kaufen, einen dieser Flügel erwerben, der dann vermietet wird. Es gibt so viele bezaubernde Kulturstätten, die sich sonst keinen guten Flügel leisten können.

Was bedeutet die 60-jährige Städtepartnerschaft von Marseille und Hamburg für unsere Stadt?
Sie ist ein Symbol dafür, über seine Grenzen hinauszusehen und eine Aufforderung, sich mit der Kultur des Nachbarlandes zu befassen. Das ist nicht überall sichtbar, aber eine sehr schöne Möglichkeit, gemeinsam kulturelle Projekte ins Leben zu rufen und in beiden Ländern zu präsentieren – wie wir es beim Eröffnungskonzert tun werden. Das Ensemble arabesques widmet sich, unter der Leitung von Nicolas Thiébaud, gemeinsam mit Musikern des „Institut des vents français“ südfranzösischen und deutschen Komponisten. Dazu arbeiten wir eng mit dem Goethe-Institut zusammen und planen im Juni ein gemeinsames Hamburg-Marseille-Filmfest im Metropolis.

Woran hängt dein Herz mehr, Hamburg oder Frankreich?
Das kann ich gar nicht sagen. Hamburg war und ist meine Wahlheimat, ich habe hier schon studiert. Ich liebe die Stadt und als ich in Frankreich war, habe ich viel an Hamburg gedacht. Von hier aus habe ich immer Heimweh nach Frankreich. Und dann trage ich auch noch Celle im Herzen, die Stadt, aus der ich komme …

An welchen Ort in der Stadt gehst du, wenn dich die Sehnsucht packt?
Ein für mich wichtiger Ort, seit ich hierher zurückkam, ist das Lycée français geworden, an dem meine Kinder zur Schule gehen. Aber auch das Ensemble Voix de Femmes, in dem ich jeden Mittwochabend singe – ein sehr privater französischer Ort, den Rémi Laversanne geschaffen hat. Und wenn man genau hinsieht, findet man hier überall Frankreich wieder – im Theater, im Kino, in den Konzertsälen …

Das klingt, als würdest du nie Feierabend machen?
Doch, durchaus. Aber da treffe ich auch auf Frankreich: Meine Kinder sind Franzosen, in Frankreich geboren, es war ihre erste Heimat. Jetzt sind sie auch Hamburger, aber eben mit französischen Wurzeln.

Wenn dir mal alles zu viel wird, hast du dagegen eine Strategie?
Die Stille genießen. Und ich reise unglaublich gern, nicht nur nach Frankreich!

Interview: Hedda Bültmann

Foto: Michael Kohls

7. Deutsch-Französisches Kulturfestival arabesques, 22.Januar 2o18 – 7. März 2018, verschiedene Veranstaltungsorte in und um Hamburg; www.arabesques-hamburg.de

 


 Dieser Text ist ein Auszug aus SZENE HAMBURG, Januar 2018. Das Magazin ist seit 22. Dezember 2017 im Handel und zeitlos in unserem Online Shop oder als ePaper erhältlich!

Klub Katarakt – Spannung durch Sprengung

Marktorientierung machen andere: Das Internationale Festival für Experimentelle Musik präsentiert auf Kampnagel Kunst unangestrengt, offen, zugänglich.

Experimente kann jeder, sie der breiten Masse schmackhaft machen wird schon schwieriger. Den Machern des Hamburger Festivals klub katarakt gelingt genau das seit nunmehr zwölf Jahren. Musikalische Wagnisse werden von ihnen dermaßen spannend gestaltet, dass damit mehr als nur ein Fach- und Nerd-Publikum angesprochen werden. Die teilnehmenden Künstler: Größen ihres Genres. Die allgemeine Festivalatmosphäre: offen, spannend wie entspannend.

1992 von Kompositionsstudenten der Hamburger Musikhochschule als Verein katarakt gegründet, damit die Kompositionen der Mitglieder auch außerhalb der Hochschule aufgeführt werden konnten, entstand 2005 erstmals das gleichnamige Festival. Bisherige Gastkünstler mit Porträtkonzerten, Vorträgen und Präsentationen waren u. a. Marc Sabat, Gerard Pape, Marko Ciciliani, Christian Wolff, Alvin Lucier und Charles Curtis. Auch Hamburger Komponisten werden regelmäßig vorgestellt, diese Ausgabe des Festivals bietet etwa Alexander Schubert eine Bühne.

Höhepunkte beim diesjährigen klub katarakt gibt es gleich zu Beginn mit der Konzertinstallation, die das Schweizer Insub Meta Orchestra in Zusammenarbeit mit der künstlerischen Leitung vom klub katarakt in einem vorausgehenden Arbeitsprozess präsentieren wird. Hierbei geht es auch um neue Formen der Musikvorführung, etwa die Auflösung von festen Plätzen und das Zusammenfinden von immer neuen Gruppierungen an unterschiedlichen Orten. Am zweiten Festivaltag folgt dann Alexander Schubert mit der Erstaufführung seines einstündigen Werks „Supramodal Parser“. Musikalisch und szenisch erinnert hierbei alles an die Techno- und Ravekultur: Keine Stuhlreihen, keine Bühne, stattdessen eine Kulisse wie ein Club, in dem das israelische Ensemble Nikel und die Hamburger Sängerin Mohna die Klangästhetik bestimmen. Die Sprengung der typischen Konzertformen in Vollendung. Tag drei steht dann ganz im Zeichen der Blechbläser. Das Tubisten-Trio Microtub und die drei Trompeterinnen, die sich zusammen Tritop nennen, treten auf. Und am vierten und letzten Festivaltag gibt es noch die „Lange Nacht“ mit allerhand Erst- und Uraufführungen aus der Hamburger Szene sowie die abschließende Party mit Nikae und F#X.

Text: Erik Brandt-Höge 

Beitragsbild: Jamasp Jhabvala

Kampnagel
17.–20.1.18

 


 Dieser Text ist ein Auszug aus SZENE HAMBURG, Januar 2018. Das Magazin ist seit 22. Dezember 2017 im Handel und zeitlos in unserem Online Shop oder als ePaper erhältlich!

Operation Ton #11. Das Festival für musikalische Zukunftsfragen

Unbändige Vorfreude jetzt! RockCity lädt vom 3. – 4. November zum 11. Mal die Crème de la Crème der musikalischen Szenen zum Festival für musikalische Zukunftsfragen nach Hamburg: Start frei für die Operation Ton

Operation Ton #11

Teil des Loop Session-Teams: Leila Akiny

Blick zurück: 2007 startete Operation Ton als lokaler Szenetreff. Elf Jahre später, sprich heute, hat sich dieses Format zu einem spannenden bundesweit in dieser Form einmaligen Festival gemausert.

Operation Ton, so die RockCity Hamburg e.V.-Crew um Geschäftsführerin Andrea Rothaug, ist popkultureller Aufschlag, Denktank, Entdeckerformat und Gegenstrombecken zugleich, nie gefällig und erfrischend nah am Herzschlag einer dissonanten Popkultur.

Oder anders: Einfach BÄM.

Killing me softly lautet das diesjährige Motto des Festivals.  Überall Krise, Klick sticht Inhalt, Qualität ist nicht relevant, das Musikbusiness windet sich. Ja, ein harter Wind bläst da draußen. Aber nein, hier wird nicht gejammert, sondern mit Sendungsbewusstsein aufbegehrt. Kreativität hat keine Grenzen. Nieder mit der Depression und den Ängsten, Netzwerke spinnen, Inspirationen suchen und gemeinsam Lösungen erdenken und erkunden, darum geht’s am 3. & 4. November.

In diesem Jahr präsentiert sich die bundesweite Festivalkonferenz mit neuer Mainstage im resonanzraum. Der OP-Plan ist gut gefüllt: Ein umfangreiches Programm aus Talks, Diskussionen, Konzerten, DJ-Sets, Demochecks, Performances, Installationen und ein erweitertes Workshop-Programm erwartet die Teilnehmer.

Operation Ton #11

Heimspiel: Der Hamburger Musiker Enno Bunger. Foto: Benedikt Schnermann

Neben handfesten Themen wie KSK, GVL oder Social Marketing behandelt das Festival für Musikmacher*innen auch kritische Fragen des Musikgeschäfts wie u.a. „How to survive prekäre Kunst“, „Artificial Intelligence“, „Ohne Noise keine Zukunftsmusik“ oder „Get Paid – The Technology behind Bitcoin“.

Operation Ton #11

Margarete Stokowski zündelt mit Worten

Lässige und kundige Speaker wie Josh Hall, das feminist punk Quartett Dream Nails, eine Lesung der wortstarken Kolumnistin und Autorin Margarete Stokowski inklusive Talk mit Linus Volkmann sind Teil des Programms. Weitere Appetizer:  ein intimes Konzert des Hamburger Songwriter-Paares JaKönigJa und die erstmals im Norden gastierenden LOOP Sessions mit Tribes Of Jizu, Pierre Sonality, Pöbel MC, Milli Dance (Waving the Guns), Mine, Maniac (Demograffics) & Keno (Moop Mama).

Operation Ton #11

Poebel MC. Foto: Jonas Friedrich

Weiterhin bestätigt für Abendprogramm, Workshops und Konferenz: Anna Schürmer, Booty Carrell, Blurry Future, Cosmic DJ, Die Achse (Farhot + Bazzazian), Fabian Reifarth, Gunnar Astrup, Hilde Kappes, Jan Dietrich, Joachim Griebe, Louise Vind Nielsen, Manuel Schwiers, Martina Mahnke, Marven Burchert, Michelle Leonard, Nils Finkeisen, Pfadfinderei, Tim Neuhaus, …, und, und, und.

Wir raten: Geht auf Entdeckungstour und lasst euch anstecken von einem Aufbruchsgeist voll knallbuntem Spaß und echter Inspiration.

Facts

  • Operation Ton #11 – Festival für musikalische Zukunftsfragen / Fr, 03.11.2017 + Sa, 04.11.2017
  • Orte: resonanzraum, Feldstr. 66 / Terrace Hill / Uebel & Gefährlich / Hamburg School of Music / SAE Institute Hamburg / Just Music / Groove City
  • Eintritt (beinhaltet Vorträge, Workshops und Festivalprogramm): 2-Tagesticket: 24€ zzgl. Gebühren // 1-Tagesticket: 15€ zzgl. Gebühren
    Tickets unter: www.operationton.de

/REM / Beitragsbild: Tim Rosenbohm

Gewinnt 2×2 Konzertkarten für Kapelle Herrenweide & Shred Kelly/Sommer in Altona

Sie sind wohl eine der energiegeladenste Kapellen Hamburgs: Kapelle Herrenweide.  Und am 24. August treffen die Jungs auf mehrfach Award-ausgezeichneten Powerpop aus Kanada: Shred Kelly!

Beide Bands verbinden tanzwütigen Off-Beats und grenzenloser Spielfreude. Während die Kapelle Herrenweide die lokale Szene seit vielen Jahren mit intelligenter, deutschsprachiger Punkpoesie und euphorisch-positiver Melancholie bereichert, setzen die Kanadier Shred Kelly für ihre Pophymnen auf temporeiche Banjo-Riffs und Mehrstimmigkeit. 

Sommer in Altona, Kapelle Herrenweide & Shred Kelly, 24. 8.17, 19.30 Uhr

 

Wir verlosen 2×2 Gästelistentickets für Kapelle Herrenweide und Shred Kelly

Wie könnt Ihr mitmachen? Na so:

  • Mail senden an verlosung@vkfmi.de
  • Betreff: Kapelle Herrenweide & Shred Kelly
  • Einsendeschluss: 22.8.17, 10 Uhr

Bitte gebt euren vollständigen Namen an. 

Sommer in Altona: Kultur im Biergarten

Das Zirkuszelt am Nobistor feiert Bergfest. Knapp zwei Wochen hat der Sommer in Altona jetzt schon auf dem Buckel – jetzt kommt die Kultur in den Biergarten – für lau und open air!

Klar ist: Das Konzept begeistert. Das Festival aus Musik und Kunst hat sich schon in die Herzen der Hamburger gespielt. Für sie gab’s laue Nächte im Zirkuszelt, unter anderem mit Tinariwen, Ronja von Rönne, Lambchob oder Me And My Drummer.

Jetzt legt das Sommerfestival noch einen drauf:

Neben den Konzerten im Zelt gibt’s ab nächster Woche jede Menge toller Events im Biergarten:

Mo, 14.08. Tim Jaacks / Hamburger Küchensession gehen raus!
Mi, 16.08. Leserpistole (Lesung)

Do, 17.08. OVE / Hamburger Küchensession gehen raus!

Sa, 19.08. „Zwei wie Ironie & Sarkasmus“ / Geschichten aus der Hölle des Alltags: Ein Biergarten-Abend mit Viktor Hacker und Jan Turner

Di, 22.08. Sebastian Hackel / Hamburger Küchensession gehen raus!
Sa, 26.08. Joe Astray

Eintritt: Ein Experiment – jeder gibt das, was es ihm wert ist.

Beginn ist jeweils um 19:00 Uhr.

 

Sommer in Altona, 30.7-30.8.17, www.sommerinaltona.de

 


Diese Konzerte im Zelt solltet ihr auch nicht verpassen:


Serie: Altona. Sommer in Altona – Das Zirkuszelt am Nobistor

Es kommt was Neues auf uns zu: Am Nobistor wird ab dem 30. Juli bis Ende August ein neuer Festival-Ort für Musik und Kunst entstehen. Sommer in Altona!

Ein Zirkuszelt, ein abwechlsungsreiches Kulturprogramm und dazu Sommer, Sonne, Leichtigkeit. Das sind die Zutaten für Sommer in Altona. Das Event, das den Hamburgern den August versüßen möchte, erlebt in diesem Jahr seine Premiere und hat eine Menge Überraschungen im Programm. Wir verschaffen euch einen kleinen Überblick.

 Laue Nächte unterm Zirkuszelt

So, 30.07.
Musik: Tinariwen

Das bereits mit einem Grammy geehrte Kollektiv aus dem Süden der Sahara verbindet traditionelle Musik und Instrumente mit europäischen Pop- und Rockeinflüssen, wozu auch elektrische Gitarren zählen.
Eintritt: 25 Euro

Mo, 31.07.
Lesung: Ronja von Rönne

Ronja-von-Roenne

Foto-Carolin-Saage

Ronja von Rönne, der laut Deutschlandfunk Kultur „neue Stern am Himmel des deutschen Popliteratentums“, liest bei SOMMER IN ALTONA aus ihrer zweiten Buchveröffentlichung.
Eintritt: 13 Euro

Di, 01.08.
Musik: Lambchop

Kurt Wagner hat es wieder getan. Mit knapp 57 Jahren hat der Musiker aus Nashville sich und sein musikalisches Vehikel namens Lambchop nochmals komplett neu erfunden.
Eintritt: 30 Euro

 

Do, 3.08.2017
Musik: MAECKES & Die Katastrophen

Maeckes hat bei all seinen bisherigen Releases ein sprachliches Labyrinth um sich herum gebaut. Er hatte in dieser Labyrinth-Welt immer schon seine Hörer, trotzdem hat er sie selten an sich herangelassen. Sein aktuelles Album †il† beinhaltet den Schlüssel zu seiner Welt.
Eintritt: 25,50 Euro

 

Fr, 4.08.
Musik: Me And My Drummer

Man sieht kaum mehr eine Band musizieren, hier stehen zwei Vertraute eng bei einander. Sind abwechselnd Liebespaar und wieder getrennt, umkreisen einander im Boxring wie im Ballsaal.
Eintritt: 16 Euro

 

Sa, 5.08.2017
Musik: Stereo Total

Stereo Total kombinieren eine minimalistische Produktion (im positiven Sinne) mit einem Garagen-Underground-Sound, zugleich authentisch und dilettantisch, ironisch und effektiv, poppig und (subversiv) politisch. Genug geschwafelt. Hingehen.
Eintritt: 20 Euro

 

Di, 8.08.2017
Musik: Brant Bjork + special guest: Sean Wheeler

Seit mehr als einem Vierteljahrhundert steht der Multiinstrumentalist, Produzent, Label- und Festivalgründer damit im Epizentrum des kalifornischen Stoner- und Desert Rock, der längst ein weltweites Phänomen darstellt.
Eintritt: 20 Euro

 

Mi, 9.08.2017
Musik: Jesper Munk

Jesper Munk hat praktisch im Alleingang Blues (und seine Spielarten) für eine neue Generation auch in Deutschland wieder populär gemacht, kein Wunder, dass in der Musikpresse wie dem Rolling Stone Vergleiche mit Jack White, The Black Keys und Gary Clark Jr. gezogen wurden.
Eintritt: 22 Euro

 

Do, 10.08.2017
Musik: Malky

Sie sind ein unzertrennliches Team – Brüder im Geiste, die sich so vertraut sind, dass sie nicht viele Worte brauchen. Mit Malky verzichten sie bewusst auf große Effekte, Pop in der Nude-Version.
Eintritt: 19 Euro

Fr, 11.08.2017
Musik: Nick Waterhouse

nick waterhouse
Nachdem die letzte Show des R&B-Revivalisten aus Kalifornien im Mojo Club bereits Wochen vorher ausverkauft war, steht Nick Waterhouse mit seiner vorzüglichen Band für eine Zugabe der besonderen Art bereit! Einlass nur mit tadellos polierten Tanzschuhen.
Eintritt: 25 Euro

Sa, 12.08.2017
Musik: The Baboon Show

The Baboon Show sind kein Geheimtipp mehr und haben sich in den vergangenen Jahren durch ihre unfassbar guten Liveauftritte, egal ob als Headliner oder als Gast bei Donots, Pascow oder Die Toten Hosen, einen beachtlichen Bekanntheitsgrad und einen ausgezeichnet Ruf erspielt.
Eintritt: 15 Euro

Di, 15.08.2017
Musik: Torpus & The Art Directors

Sönke Torpus und seine tollkühne Crew sind kurzrfristig eingesprungen, nachdem die ursprünglich geplanten Lower Than Atlantis abgesagt hatten. Ein sehr cooler Ersatz! Denn mit ihrem Northern-Country-Folk liefern die vier Burschen aus Nordfriesland mit ihrer schwedischen Bassistin ganz sicher einen rührenden, lustigen, sommerlichen Abend mit toller Musik aus großen Herzen.
Eintritt: 13 Euro

Mi, 23.08.2017
Musik: Jochen Distelmeyer

Foto: Sven Sindt

Überraschende Versionen von Britney Spears’ „Toxic“ über „Video Games“ von Lana Del Rey und The Verves „Bitter Sweet Symphony“ sowie Evergreens und Instant Classics von Kris Kristofferson, Al Green, Avicii, Joni Mitchell und Radiohead werden durch die elegant-einfühlsame Produktion (Swen Meyer) und Distelmeyers mal hell sehnsuchtsvollen, dann dunkel schimmernden Gesang unmittelbar zu seinen eigenen. Eigen wie der Künstler selbst.
Eintritt: 18 Euro

Do, 24.08.2017
Musik: Kapelle Herrenweide & Shred Kelly

 Sommer in AltonaHamburgs energiegeladenste und charmanteste Kapelle trifft auf mehrfach Award-ausgezeichneten Powerpop aus Kanada! Verbunden sind die zwei Bands in tanzwütigen Off-Beats und schwer vergleichbarer, grenzenloser Spielfreude.
Eintritt: 15 Euro

Fr, 25.08.2017
Musik: DeWolff

Sommer in Altona

Foto: Melanie Marsman

Inspiriert von Legenden wie DeepPurple und Led Zeppelin, zwischen Leon Russel, den Black Keys und den Allman Brothers, bieten DeWolff feinsten psychedelischen Blues-Rock, der aktuell seines Gleichen sucht.
Eintritt: 19 Euro

Di, 29.08.2017
Musik: Hans Söllner & Band

Seit 20 Jahren ist er nun unterwegs, der Mann aus Bad Reichenhall und irgendwo zwischen Bob Dylan, Johnny Cash und einem bayerischen Wilderer treibt Söllner sein Wesen – singt in der Songwriter-Tradition amerikanischer Direktheit.
Eintritt: 25 Euro

Mi, 30.08.2017
Musik: Amsterdam Klezmer Band

Was Mitte der 1990er Jahre mit Straßenmusik in Hollands Hauptstadt begann, füllt längst große Konzertsäle und Festivalgelände überall auf der Welt, ihre „street credibility“ hat sich die Amsterdam Klezmer Band (AKB) dennoch bis heute bewahrt.
Eintritt: 21 Euro
 / Beitragsbild: Lambchop by Elise Tyler

Sommer in Altona, 30.7-30.8.17, www.sommerinaltona.de


Verlosung: Gewinnt 3×2 Tickets fürs Surf & Skate Festival

Pralle 10 Jahre gibt es das Surf & Skate Festival in Hamburg bereits. Das Jubiläumsfestival vom 15. bis 18. Juni in Hamburg wartet mit dem bis dahin größten Musikprogramm auf. Ein Jahrzehnt schicke Festivalpräsenz muss schließlich gefeiert werden. Beginnend mit einem würdigen Open-Air-Auftakt am Freitag auf dem MLOVE Future City Campus am Bakenhöft direkt an der Elbe wird anschließend bis in die frühen Morgenstunden auf dem legendären Partyschiff, der MS Stubnitz weitergefeiert. Kunst, Film, Workshops und kreative Aussteller erwarten euch zusätzlich an diesen Tagen.

 

Programm-Highlights

DONNERSTAG // 15.6. 20:00 -22:30 Surf & Skate Movie Night im Savoy Filmtheater Proximity (US, 2017, 55min, Taylor Steele) OV We Skate In Iran (CH, 2017, 20min, Benjamin Aryani) OmU

FREITAG // 16.6. MLOVE Future City Campus 16:00 – 22:00 Konzerte / DJs / Live Acts 16:00 – 22:00 Surf & Skate Street Art Vernissage 22:00 – 06:00 Party MS Stubnitz LINE-UP FREITAG: Kollektiv Ost (3000 Grad), Sascha Funke, Heimlich Knüller, Sutsche, Robert Etzold, Mononoid, SCHAEFER & SØN, Epikur, Disco Jogger

SAMSTAG // 17.6. MLOVE Future City Campus 12:00 – 20:00 Workshops, Brand Village, Surf & Skate Street Art 13:00 – 15:00 Iriedaily Miniramp Skate Contest „Warm Up“ 15:00 – 18:00 Iriedaily Miniramp Skate Contest 12:00 – 22:00 Konzerte / DJs / Live Acts 23:00 – 06:00 O’Neill Party im Mojo Club LINE-UP SAMSTAG: Pool, Sion Hill, Jules Ahoi & The Deepsea Orchestra, VIKJA, AKVA, ACID PABLO & TONI LINE-UP O’NEILL PARTY: Afrob Soundsystem, Die Boys, Shorty Banks

SONNTAG // 18.6 MLOVE Future City Campus 12:00 – 20:00 Workshops, Brand Village, Surf & Skate Street Art 12:00 – 22:00 Konzerte / DJs / Live Acts LINE-UP SONNTAG: Extrawelt, Petar Dundov, SHI

Tagestickets gibt es ab 10 Euro, das Ticket für alle Tage kostet 34,50 Euro. Mehr Informationen unter www.surf-skate-festival.de/hamburg/

Wir verlosen 3×2 Tickets für das Surf & Skate Festival in Hamburg vom 15.-18. Juni 2017. Einfach eine Mail senden an verlosung@vkfmi.de, Betreff Surf & Skate, Einsendeschluss 13.6.17, 10 Uhr

/REM / Fotos: Surf&Skate Festival

Blurred Edges 2017. Offenheit für die Ohren

Urbane Kultur für Hamburg! Das Festival präsentiert analoge sowie elektronische Sounds in Fieldrecording, Komposition, Improvisation, Film, Performances und Ausstellungen

Frei sollen sie sein, die teilnehmenden Künstler ebenso wie die Besucher des Festivals für aktuelle Musik Hamburg: Blurred Edges. Deshalb sind Songs und Sounds auch über die gesamte Stadt verteilt.

Zum zwölften Mal erlebt Hamburg, wie es klingt, wenn an 32 völlig verschiedenen Orten Konzerte, Ausstellungen, Filme und Performances stattfinden.

Ob im Park Fiction, in der Hanseplatte, der Alfred Schnittke Akademie oder Baustelleeins: Dutzende Künstler werden für ein spektakuläres und dabei doch angenehm unaufgeregtes Hörerlebnis sorgen.

Erstmals steht in diesem Jahr das Projekt „SoundCaching“ auf dem Blurred Edges-Programm: Besucher laufen hierbei bestimmte Punkte in der Stadt ab und finden versteckte QR Codes, die es ihnen ermöglichen, eigens für die jeweiligen Orte komponierte Klänge auf dem Smartphone abzuspielen – ein noch nie dagewesenes, faszinierendes Hamburger Hör-Abendteuer.

/ EBH /Foto: Foto- Sarah Bernhard

Das Festival findet vom 2.-18.6.17 statt. Alle Infos und Veranstaltungsorte unter: www.blurrededges.de. Das Programmheft findet ihr hier!

 

Hamburger Küchensessions Gehen Raus 2017

Es ist wieder so weit. Am Freitag startet die Hamburger Küchensessions GEHEN RAUS 2017-Saison. Und wir freuen uns wie Bolle, dass wir das Ganze mit präsentieren dürfen!

Klasse Programm, klasse Künstler. Und das Ganze auf dem Lattenplatz vorm Knust. Im Herzen dieser Stadt. Für umsonst. Die Hamburger Küchensession Gehen raus 2017. Obwohl: Der Hut geht rum, und wer knauserig ist, ruiniert sein Karma. Nur mal so.

Meine Damen und Herren, hier kommt es, das Küchensession Gehen Raus-Programm 2017

Musik und dazu ’ne Wurst? Geht klar. Foto: Katja Boehm

26.05.2017: The Grand Summer Opening

Moderation: Jon Flemming Olsen

Dabei sein werden zur Eröffnung:  Fayzen (D) & Jonathan Kluth (D) & Hamburger Kneipenchor (D). Das wird groß, ein Festival der guten Laune. Und der guten Musik.

09.06.2017: Rue Royale (UK) & Burkini Beach (UK)

Moderation: Jon Flemming Olsen


https://www.facebook.com/events/253643581766786

30.06.2017: Tom Klose (D) & Tim McMillan (AUS) mit Rachel Snow (AUS)

Moderation: Katie Freudenschuss


https://www.facebook.com/events/1868579720131379

 14.07.2017: Johanna Amelie (D) & Georg auf Lieder (D)


Moderation: Jon Flemming Olsen

https://www.facebook.com/events/635739449965609

25.08.2017: Fee Badenius (D) & Jesco Schneemann (D) & Nils Ferguson (D)


Moderation: Jon Flemming Olsen
https://www.facebook.com/events/538951849827099

08.09.2017: Svavar Knutur (ISL) & Denya Okhra (TUN)


Moderation: Jon Flemming Olsen
https://www.facebook.com/events/1931315973819125

05.11.2017:  6. Hamburger Küchensessions Festival. Die Küchensessions Gehen Rein. Das Finale!

Mit Rhonda (D) // The Lake Poets (UK) // Relaén (D) // Tim McMillan &Rachel Snow (AUS) // Melanie Horsnell (AUS) plus Special Guest: Filter Happier (LBN)
Moderation: Jon Flemming Olsen

Tickets ab 28 Euro unter  www.kuechensessions.de/festival
/ Beitragsbild: Katja Boehm 

Wo? KNUST LATTENPLATZ – Jeweils von 18 – 20 Uhr

Mehr Informationen auch unter www.kuechensessions.de