Beiträge

Jannes Woche 17 28: Orient und Okzident

Wir dürfen seit einigen Jahren mit dem ensemble reflektor gemeinsame Sache machen. Wir helfen ein wenig bei Moderation, Spenden und Kooperationspartnern und sie erfüllen unsere Herzen dafür mit Musik und frischer Liebe

Seit vergangener Woche geht es wieder los:

Das junge Hamburger Kammerorchester widmet sich in seinem sechsten Projekt in Eigenregie »Transformation« vom 21. bis zum 27. August dem kulturell-musikalischen Dialog zwischen Orient und Okzident. In Kooperation mit uns wird während eines Dialog-Festivals für Geflüchtete vom 21. bis 23. August in der Halle 424, sowie in Konzerten (23. August, 20 Uhr, Halle 424) die Integration der orientalischen Kultur im Fokus stehen.

ensemble reflektor_Transformation, dessen Titel an die derzeitige Transformation der europäischen Gesellschaft durch die Immigration von Geflüchteten angelehnt ist, soll das erste von mehreren Projekten sein und somit den Grundstein für eine langfristige Arbeit des Ensembles mit Geflüchteten, insbesondere aus Syrien und anderen orientalischen Ländern, bilden. In Workshops wird auf dem dreitägigen Dialog-Festival zunächst der unmittelbare Kontakt über die Musik mit geflüchteten Musikern und Familien gesucht.

In Jam-Sessions und gemeinsamen Proben wird dann das Konzertprogramm für die anschließenden Konzerte erarbeitet, in denen die Arrangements erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert werden. 

Für das Pilot-Projekt konnte die Band Syriab als Vertreter der traditionellen morgenländischen Musikkultur gewonnen werden. Gemeinsam werden Bausteine des Konzertprogramms erarbeitet, die neben Schumanns Caesar-Ouvertüre und Mendelssohns Reformationssinfonie unter der Leitung von Thomas Klug zu hören sein werden. Außerdem wird die iranisch-stämmige und klassisch ausgebildete Pianistin Schaghajegh Nosrati das Programm mit Ihrer Interpretation des Klavierkonzerts von Clara Schumann bereichern.

 Nun meine Frage: Welche Musikprojekte in Hamburg machen ähnlich schöne Sachen?

Jannes

Foto: Heide Benser


Info: Zeit für Neues! Mit dieser Kolumne endet Jannes Woche auf Szene-Hamburg.com. Schön war’s und wir danken dem Autoren für seine Inspiration und Ideen für ein schöneres und netteres Hamburg. Aber, hey, das soll kein Abschied sein. Wir sehen uns wieder 😉 Danke Jannes!


Who the fuck is… Jannes Vahl*?

Jannes Kolumne SZENE HAMBURGVision von und für Hamburg 
Kein Schwarz und Weiß, Kreativität Tag und Nacht, Natur grün und blau. 
 Rezept zum Runterkommen bei zu hohem Lebenstempo 
Meditation. Basketball. Radfahren. 
Karma-Cocktail für ein korrektes Leben 
Rumcola. Und jeden Tag versuchen, ein besserer Mensch zu sein.

*Jannes Vahl ist Clubkinder-Gründer und Inhaber der Agentur Polycore. Und gibt jede Woche bei uns seine persönliche Sicht auf seine Woche. 

 

 

 Jannes Woche 17 26: Help Here

Was haben fast alle gemeinnützigen Vereine gemein? Sie brauchen Hilfe beim Helfen.

Manchmal Geld für ihre Projekte. Manchmal Geld für Arbeitsplätze. Manchmal Platz, Zeit, Presse oder Ehrenamtliche. Manchmal aber auch einfach nur eine Bierzeltgarnitur, warme Schlafsäcke oder 20 Erotikmagazine. Und genau dafür gibt es nun die digitale Hilfsplattform Help Here.

 Genau dafür? Genau. Alle Bedarfe, die ein sozialer Träger so haben und ein normaler Bürger so lösen kann. Wer hat eine Bierzeltgarnitur? Wer seinen Schlafsack vom letzten Festival und wer olle Magazine in seinem Keller oder unter dem Bett? Eben. Jeder. Und genau da setzen wir an: Help Here bringt Bedarfe und Helfer in der Nachbarschaft zusammen.

Postleitzahl und Umkreis eingeben und los! Wir starten in Hamburg, dann geht es deutschlandweit, dann … mal sehen.

Zum Start haben wir nun 25 gemeinnützige Vereine aus unserem Hamburger Freundeskreis gebeten, Help Here zu testen und ihnen 25 clubkinder helfend zur Seite gestellt.

Die altonale und die Millerntor Gallery von Viva con Agua haben darüber ihre Bedarfe koordiniert. Weitere Vereine sind der Nabu, das Teemobil, das ensemble reflektor, ein Kinderzirkus und natürlich unsere clubkinder selber.

Ja, wir sind das auch mit den Schmuddelblättchen. Aus den Erotikmagazinen machen wir Buttons gegen Spenden. So einfach kann gemeinnützige Arbeit sein! Also schaut Euch die Seite an und helft uns zu helfen!

 Wir lesen uns Montag wieder, 

Jannes

 /Foto: Help Here e.V.


Who the fuck is… Jannes Vahl*?

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Kein Schwarz und Weiß, Kreativität Tag und Nacht, Natur grün und blau. 
 Rezept zum Runterkommen bei zu hohem Lebenstempo 
Meditation. Basketball. Radfahren. 
Karma-Cocktail für ein korrektes Leben 
Rumcola. Und jeden Tag versuchen, ein besserer Mensch zu sein.  ?

*Jannes Vahl ist Clubkinder-Gründer und Inhaber der Agentur Polycore. Und gibt jede Woche bei uns seine persönliche Sicht auf seine Woche. 

 

Jannes Woche 17 25: Global Citizen

G20 allerorten. Wir planen eine Reihe von Aktionen, um die Politiker an die 17 Global Goals der UN zu erinnern. Start war Samstag, das Finale wird ein Hashtag-Takeover auf Twitter am Freitag.

Die Vertreter der mächtigsten Nationen sind zu Gast in unserer Stadt. Allerdings hermetisch abgeriegelt. Wir möchten sie dennoch daran erinnern, wofür sie politisch gewählt wurden. Budni als lokales Unternehmen möchte den Hamburgern dabei helfen. Mit Global Citizen als Partner mit prominenten Headlinern. Und einer digitalen Idee, die mit dem Bürger auf der Straße beginnt: »Think global, act local«.

Jeder, der Freitag auf den Hashtag #G20 klickt, wird dort unseren kreativen Protest sehen.

Wir haben fünf der drängendsten Global Goals mit Budni und Global Citizen ausgewählt und platzieren diese seit Samstag in Form von Toren in der Stadt. Die Hamburger lösen einen Tweet mit Foto aus, indem sie durch eins der Tore (Goals) gehen. Der Clou: In jedem Tweet sind G20-Politiker verlinkt. Die Posts werden also zu persönlichen Statements an die Staatschefs. Je mehr Menschen die Ziele erreichen, desto mehr Politiker werden an ihre Pflicht erinnert, aktiv an den Global Goals zu arbeiten.

Kein »gegen G20«, sondern – eben unsere Art – Tausende »freundliche Reminder« aus Hamburg: Jeder, der Freitag auf den Hashtag #G20 klickt, wird dort unseren kreativen Protest sehen. Und das heißt vor allem die Delegierten, Medienvertreter und Staatschefs vor Ort.

So wirkt sich die Haltung eines jeden Individuums positiv auf die globale Politik aus. Und das in Zeiten, wo der Einzelne, wo Demonstrationen, kaum noch gehört werden – in den sozialen Medien allerdings funktioniert das gerade… wir werden dort auftauchen, sobald Trump seinen Twitter-Kanal öffnet. Und das ist doch mal was…

Wir lesen uns Montag wieder, 

Jannes

 / Foto: Julia Schwendner

 


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Jannes Woche 17 24: Plastikfreies Hamburg

Die vergangenen 30 Tage habe ich versucht, plastikfrei durch Hamburg zu kommen. Gar nicht so einfach, aber auch gar nicht so schwer

Wie kam es dazu? Neben der Tatsache, dass wir die Eröffnung des Unverpackt-Ladens Stückgut von Tag 1 an mit betreut haben, gab es noch zwei weitere konkrete Anlässe: Meine Reise nach Borneo, genauer: ins Tauchparadies Mabul, wo man zwischen Cola-Dosen und Windeln schnorchelt, solange man nicht mit den Einheimischen jeden Morgen den Plastik aus dem Meer fischt.

Und einen Film der großartigen Reihe »Ocean Film Tour«. In dem saß ich eines Abends im Mai mit meiner Schwester Ronja und als er um 23 Uhr endete, entschloss ich spontan, ab Mitternacht mit einem weitestgehend plastikfreien Leben zu beginnen. Weitestgehend, da ich mir ohne Vorbereitungszeit das Schlupfloch ließ, alles aufbrauchen zu dürfen, was ich noch habe.

 

Was waren drei Haupt-Erkenntnisse?

 

  1. Obwohl Barpersonal fast gedankenlos sicher zu Strohhalmen greift, gibt es doch auch viele Gastronomen, die sich sehr viel Mühe bei ihren Einkaufs- und Produktionsprozessen geben. Beispielhaft: der Juwelier und das benachbarte Cook Up in der Weidenallee. oder das Piccolo Paradiso. Oder viele Streetfood-Stände auf dem Spielbudenplatz.
  2. Es ist erstaunlich, wie oft am Tag man mit Plastik in Berührung kommt. Zählt das mal mit: Mein Rekord lag bei 307. Und daraus abgeleitet…
  3. Ich habe ein Asthmaspray, trage Kontaktlinsen mit Behältnis, für mein Büro habe ich noch keine Toner-Alternative gesucht, weil wir das in dem Monat nicht brauchten, aber: Den meisten Scheiß braucht man nicht! Es gibt Pfand, Glas, Papier, Verzicht, »auf die Hand« oder viele andere Alternativen! Mein Resultat: 20 Teile.
Jannes Woche

Foto Privat

Ich habe meine »Plastinenz« nun verlängert. Warum? Weil ich natürlich unter 20 Teile kommen will. Und weil Ihr in 4 Wochen hier darüber lesen und nachdenken sollt.

Wir lesen uns Montag wieder,

 Jannes

/ Foto: privat


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Jannes Woche 17 23: Künstlerinnen

Die vergangene Woche ist mir ein Thema besonders aufgefallen und zwar, weil eine Freundin und wir selber jede Menge damit zu tun haben: Frauen im Veranstaltungsgeschäft 

 Dieses Jahr durfte ich auf der vom Jahrgang der Veranstaltungskaufleute organisierten Meet Hamburg eine Diskussion über das Thema moderieren und das Blogmagazin Mit Vergnügen Hamburg stellte seine letzte Party unter das Motto »Girl Power«. 

In der vergangenen Woche haben wir in unserem Spendenclub Unterm Strich unsere Female DJ Night veranstaltet, in der wir zeigen wollten, was Hamburg für tolle weibliche DJs hat. Bei uns haben alleine fünf an der Zahl aufgelegt. Gleichzeitig hat das Musikerinnen-Kollektiv Ladies Artists Friends den Vorverkauf für ihr zweites Konzert begonnen. 

Und unsere Freundin Andrea Rothaug vom RockCity Hamburg e.V. hat uns mit der größten Nachricht beglückt: Der Verein hat eine eigene Interessenvertretung namens musicHHwomen – art.business.media gegründet.

Im Rahmen eines Frühschoppens versammelten sich 50 selbständige Musikfrauen aus den Bereichen Art, Business und Media im St. Pauli Club kukuun, um die neue Plattform zu initiieren. Neben Qualifikation, Evaluation, Präsentation, Jobvermittlung, Mentoring-Programm, Training, Politik, Nachwuchspflege und Netzwerktreffen wird musicHHwomen auch eigene Formate entwickeln, die Frauen die Arbeit in der Musikbranche erleichtern.

Andrea Rothaug dazu: »Die gezielte Förderung von Frauen in Führungspositionen, als Urheberinnen oder Firmeninhaberinnen in der Musikbranche ist uns ein besonderes Anliegen.“

Drei Zahlen zum Verdeutlichen:

  • Anteil der Mitgliedsunternehmen des VUT, die von Frauen geführt werden: 7,4 %
  • Anteil von Frauen auf Festivals: unter 8 %
  • Anteil von Produzentinnen, Schlagzeugerinnen, Frauen in Führungspositionen, Labelbetreiberinnen in Hamburg: unter 6 %.

Wir lesen uns Montag wieder, 

Jannes

 /Foto: RockCity Hamburg e.V.


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Jannes Woche 17 22: Hamburg für Haifa

Eine Ehre, die zuvor gerade mal Helmut Schmidt oder Johannes Rau zuteil wurde: Die Hamburgerin Sonja Lahnstein-Kandel ist vergangene Woche mit der Ehrendoktorwürde der Universität Haifa ausgezeichnet worden

Titel Doctor honoris causa (Dr. h. c.). Wie schafft man sowas? Und dann noch verliehen von Amos Oz, einer der wichtigsten Friedensstimmen Israels? Durch ihren Einsatz für Toleranz, interkulturelle Verständigung und Minderheiten in Deutschland und in Israel. Lahnstein-Kandel tritt für die Koexistenz von Juden und Arabern ein.

Als Vorstandsvorsitzende der Deutschen Freunde des Israel Museums. Als Gründerin der Jugendinitiative step21 für Toleranz und Verständigung. Als Vorstandsvorsitzende des Deutschen Fördererkreises, der zahlreiche Programme wie das Jewish-Arab Community Leadership Program und das Arab Women Graduate Program (beide unter www.uni-haifa.de) ins Leben gerufen hat. 

Das Besondere an der Universität Haifa: Friedlich studieren hier Juden und Nichtjuden auf einem Campus. Seit 45 Jahren setzt sich die drittgrößte Hochschule des Landes für den jüdisch-arabischen Dialog ein.

Die Universität Haifa gilt mit ihren rund 18.000 Studenten als die liberalste wissenschaftliche Einrichtung in Israel. Ein Fünftel der Studenten und viele Professoren sind arabische Israelis. Täglich treffen tausende arabische Studenten auf ihre jüdischen Kommilitonen, um gemeinsam zu lernen. In dieser Größenordnung gibt es weltweit keinen vergleichbaren Ort.  Ich bin einfach so unheimlich beeindruckt von dieser Frau.

Wir lesen uns Montag wieder,

Jannes

Foto: Sonja Lahnstein-Kandel 


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Jannes Woche 17 21: Hamburg 2030

Ich als Jannes weiß manchmal vor lauter Terminen, Projekten und To Dos im Agentur-, Vereins- und Privatleben nicht mal, was ich morgen mache. Wir als Agentur haben uns nun aber eines überaus spannenden Projektes angenommen, das sich mit dem Hamburg im Jahre 2030 beschäftigt

Dannie Quilitzsch ist eine Hamburgerin, mit der man sich jeden Morgen treffen könnte und mit der man jeden Morgen auf mindestens eine gute neue Idee kommen würde. Da Dannie, Joko und ich aber schon jede Menge Ideen konkret verfolgen, ist es wohl ganz gut, dass wir uns nicht täglich sehen. Beim letzten Mal ist die Nachhaltigkeitsexpertin aus dem Social Impact Lab nun aber auf uns zugekommen, um mit uns über die Initiative »Innovative City« zu sprechen. Zack, ins Leben gerufen.

Innovative City steht für soziale Innovationen, bürgerschaftliche Partizipation und gesellschaftliches Engagement. Was heißt das? Wir bieten eine Plattform, auf der sich alle sozialen Einrichtungen präsentieren dürfen, die dafür antreten, Hamburg 2030 zu einer noch lebenswerteren Stadt zu machen.

Um uns vorzustellen und neben den Einrichtungen auch konstruktiv-engagierte, kreative Bürger zu Wort kommen zu lassen, veranstalten wir vom 16.-18. Juni im Betahaus die »Social Innovation Challenge 2017« – ein Startup Camp, bei dem gemeinsam innovative Lösungen für die gesellschaftlichen Herausforderungen in Hamburg entwickelt werden. In 48 Stunden können Teams aus Ideen soziale Geschäftsmodelle entwickeln. Wer möchte mitmachen?

Wir lesen uns Montag wieder,

Jannes

Foto: clubkinder e.V.


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Jannes Woche 17 20: Clowns

Ein Thema hat mich in der vergangenen Woche besonders bewegt. Für dieses Thema darf auch einmal Platz sein in dieser sonnigen Stadt, in der jeden Tag, jede Woche und jedes Wochenende so schön viel los ist. Depression.

 Ich habe Donnerstagabend Jörn Einmannmusik auf der großen clubkinder Zirkusgala im Schanzenzelt den Text von Heinz Rühmanns »Der Clown« gereicht. Jörn hat ein Format namens Liedermacherlabor erfunden, von dem er auch bei den Wohnzimmergeschichten im Sommersalon erzählen wird. Dabei geht es darum, spontan mitgebrachte Texte zu vertonen. So großartig wie genial. 

Großartig und genial fand ich auch Grunge-Ikone Chris Cornell, der sich zur gleichen Zeit nach einem Konzert seiner Band Soundgarden in Detroit dazu entschieden hat, sich das Leben zu nehmen. Black Hole Sun. Der Sänger litt lange an Depressionen. Wie auch sein Weggefährte Kurt Cobain. Wie auch Joy Division Sänger Ian Curtis, dessen Todestag am Sonnabend im Golem gedacht wurde. Und so viele andere.

Mein Freundeskreis geht mit Depressionen glücklicherweise so um, wie mit jeder anderen Krankheit. Es ist nicht peinlich, deswegen zu einem Profi zu gehen oder das zu erzählen. Im Gegenteil. Meine Freunde sehen das so wie jede andere Krankheit auch.

Sie macht keinen Unterschied, ob man Clown, Rockstar oder Kolumnenschreiber ist. Macht Ihr bitte keinen Unterschied, ob ihr Fieber, einen Knochenbruch oder Depressionen habt. Geht zum Arzt.

Wir lesen uns nächste Woche wieder, 

Jannes

 /Foto: clubkinder e.V.


Sie haben suizidale Gedanken? Hilfe bietet die Telefonseelsorge. Sie ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr unter 0 800 / 111 0 111 und 0 800 / 111 0 222 erreichbar. Auch eine Beratung über E-Mail ist möglich. Eine Liste mit bundesweiten Hilfsstellen findet sich auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.


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Jannes Woche 17 19: Haltung

Hamburger Haltungen: Einige Medien hatten berichtet, dass die Initiative Haltung.Hamburg eine Demonstration zum G20-Gipfel am 8. Juli veranstalten will

Das war nicht ganz richtig, aber eben auch nicht ganz einfach: Die Demonstration wird von der Initiative HamburgzeigtHaltung veranstaltet. Zwischen den beiden Initiativen für Haltung in Hamburg gibt es allerdings personelle und ideelle Überschneidungen. HamburgzeigtHaltung will indes bunt demonstrieren, während Haltung.Hamburg auf weiße Kleidung an den Gipfeltagen setzt. Aber wer Haltung hat, kann das ja eigentlich auch halten wie er will.

Wir als clubkinder sind jetzt noch angefragt worden, ob wir nicht Kulturprogramm zu »Hamburg handelt« vom Landesmusikrat beisteuern mögen. Außerdem hat das »Global Citizen Hamburg« Festival angefragt. Machen wir auch. Machen wir alles. Solange wir den Überblick behalten, was genau sich im Juli jetzt eigentlich in Hamburg abspielen wird. Kann uns da vielleicht jemand helfen?

Wir lesen uns Montag wieder,

Jannes

 Foto: Basfi


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Jannes Woche 17 18: Weltstadt Hamburg

Vergangene Woche habe ich ja schon vom Flughafen Hamburgs geschwärmt, diese Woche ist mal wieder die ganze Stadt dran

Joko und ich waren gerade wegen des Help Here e.V. und wegen eines Craft Beer Kunden in New York und haben uns in sechs Tagen durch einen fantastischen Guide wirklich jede Menge Essen, Trinken und Produkte angeschaut.

Also Shopping im Sinne von Craft, Artisan und sie diese Dinge jetzt alle heißen. Was sollen wir sagen? New York ist sicherlich die aufregendste Stadt der westlichen Welt und hier ist wirklich alles bigger und better, aber erstens ist das ja auch nicht immer das Richtige und zweitens muss sich Hamburg wirklich in keinem Punkt hinter New York verstecken.

Hamburg ist eine große und tolle und grüne und fahrradfreundliche Stadt. In der es alles gibt. Egal, welche Musik man mag oder wie viel Geld man hat oder was man erleben möchte. Hamburg hat einen großen Fluss mit einer großen Brücke, dahinter wohnen coole Leute, davor wohnen coole Leute, alles konzentriert sich auf einzelne Viertel, viele konzentrieren sich in erster Linie auf sich selber, junge Leute bringen die Stadt voran und erfinden und kreieren neue Trends in Essen, Trinken und Produkten.

Hamburg und New York sind sich sehr ähnlich. Nur, dass Wilhelmsburg hier Williamsburg heißt. Gut, und ein zwei andere Dinge vielleicht…

Wir lesen uns Montag wieder,

Jannes

Foto: Jannes Vahl


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