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SZENE HAMBURG ESSEN+TRINKEN: Die 10 besten Burger-Dealer der Stadt

Hoch gestapelt! Das lieben wir. Diese Burgerbrater tischen echte Prachtexemplare auf. Die Top 10 der Hamburger Burger-Dealer


Ein Beitrag aus unserem Gastro-Guide SZENE HAMBURG ESSEN + TRINKEN 2017/18. Hamburgs Kulinarik-Welt auf 292 Seiten. Jetzt im Handel erhältlich


Billy The Butcher

Die Mädels und Jungs in dem hippen Burgerladen servieren bestes Fleisch, ob in Billy’s Strammem Max oder als Beeftatar. Nur Fleisch aus artgerechter und handverlesener Haltung. Das schmeckt man! Wir freuen uns, denn Billy gibt’s auch noch mal in Ottensen.

  • Preisklasse: €
  • Poststraße 8 (Neustadt), Telefon 57 28 32 99, Mo-Sa 12–21.30 Uhr
  • Kreditkarten: alle; EC-Karte

www.billythebutcher.de

Brian’s Steak & Lobster

Im edlen Pöseldorf gibt’s dank Brian Strandhaus-Feeling, Champagner und üppige Burger mit 180 Gramm feinstem Beef vom Josper-Ofen. Passt nicht? Passt exzellent!

  • Preisklasse: €€€€
  • Milchstraße 25 (Rotherbaum),Telefon 57 01 67 37, Mo-So 13–23.30 Uhr,
  • Kreditkarten: alle; EC-Karte

www.brians-steak-lobster.com

Burgerlich

Am Speersort bei Burgerlich ist alles homemade, alles frisch und alles richtig lässig. Vielfältige Burgervariationen klingen verführerisch und schmecken auch genauso. Dazu empfiehlt sich Lavendel- und Orangen-Thymian-Limonade, exotisch und erfrischend anders.

  • Preisklasse: €
  • Speersort 1 (Altstadt), Telefon 35 71 56 32, So-Do 11.30–23, Fr-Sa 11.30–24 Uhr
  • Kreditkarten:Visa, Mastercard; EC-Karte

www.burgerlich.com

Dieter Sanchez

Im Ami-Lokal in Langenhorn isst der Burgerfan ganz chillig seinen Pulled Pork Burger und dippt die obligatorischen Pommes in Mayo aus Papiernäpfchen. Das Streetfood aus den Vereinigten Staaten schmeckt verdammt lecker, vielleicht liegt das auch daran, dass man mit den Fingern isst. Sehr charmant, da ein Mischmasch aus Diner, Imbiss und Restaurant.

  • Preisklasse: €
  • Langenhorner Chaussee 174 (Langenhorn), Telefon 98 23 47 44, Di-Do 17–22, Fr 17–23, Sa 15–23, So 15–22 Uhr
  • Kreditkarten: keine

www.dietersanchez.de


Die kulinarische Karte:

Die Burger-Tempel dieser Stadt


 

Dulf’s Burger

Bei Dulf’s wird hoch gestapelt: Hier gibt’s richtig saftige Buletten mit kräftigem Grillaroma aus regionalen Fleischbetrieben mit allerlei Belag. Zu den dünnen Süßkartoffelpommes gibt es großartige Saucen und natürlich  eine Buddel Bier in die Hand. Alles übrigens auch to go!

  • Preisklasse: €€
  • Karolinenstraße 2 (St. Pauli), Telefon 46 00 76 63, Mo-Sa 11.30– 22.30 Uhr
  • Kreditkarten:  EC-Karte

www.dulfsburger.de

Jim Block

Vor allem bei jüngeren Gästen beliebt, der Laden brummt. Zum Essen quetscht man sich gern bunt gemischt an den Tischen zusammen, spontane Freundschaften werden schnell geschlossen. Der beste Burger-Brutzler unter den Systemgastronomen.

  • Preisklasse: €
  • Jungfernstieg 1 (Innenstadt), Telefon 30 38 22 17, So-Do 11–22,
  • Fr-Sa 11–23 Uhr
  • Kreditkarten: Mastercard, Visa, Amex EC-Karte

www.jim-block.de

Meat Market

Wer bestes Fleisch will, fährt im Meat Market auf Nummer sicher. Es gibt’s Handverlesenes, das man von der Geburt über Fütterung und Schlachtung bis zur Ankunft nachverfolgen kann – für die Kochsession zu Hause oder zum Verzehr direkt vor Ort. Tipp: Unbedingt einen Burger bestellen. Der steht nicht auf der Karte, gehört aber längst zum Publikumsliebling. Lohnt!

  • Preisklasse: €€
  • Hoheluftchaussee 30 (Hoheluft-Ost), Telefon 42 93 94 44, Mo- Mi 11–20Uhr, Do-Sa 11–22 Uhr,
  • Kreditkarten: Mastercard, Visa; EC-Karte

www.meat-market.com

Otto’s Burger

Die Zutaten für Otto’s Prachtexemplare (siehe Beitragsbild) beziehen die Brutzler aus Hamburg und der Region. Glückliche Weiderinder aus Lüneburg garantieren glückliche Burgerfans. Legga! Den Laden gibt’s gleich dreimal.

  • Preisklasse: €€
  • Bahrenfelder Straße 175 (Ottensen), Telefon, 64 83 98 15, Mo-So 11.30–21.45 Uhr
  • Kreditkarten: Mastercard, Visa; EC-Karte

www.ottosburger.com

 

Peter Pane

peter pane

Im Märchenwald der „Peter Pane“- Restaurants dreht sich alles ums Konzept. Alle Burger sind mit verschiedenen Brotvarianten oder komplett brotlos zu haben, im Menü oder ohne. Abgerundet wird der Zauber mit hipper Chart-Musik. Und jetzt, im Sommer, gibt es eine Extra-Sommerkarte: Peter’s Burger mit leckerem grünen Spargel und Rucola steht da drauf. Unser Favorit. Oder der Honigmund mit Quinoa-Cranberry-Bratling mit Walnusskernen und Salat. Brotlos. Quinoa sättigt schließlich schon alleine ganz gut! Und, zum Verlieben, die Avocado Fries. Seufz.

  • Preisklasse: €
  • Schäferkampsallee 1 (Eimsbüttel), Telefon 41 62 36 67, Mo-So 11–1 Uhr,
  • Kreditkarten: keine; EC-Karte

www.peterpane.de

Restaurant & Bar Sagici

Im Sagici braucht es nur fünf Schritte zum vollkommenen Burger-Glück. Man wählt sein favorisiertes Fleisch, das Gemüse, die Käsesorte, leckere Extras wie karamellisierte Zwiebeln und im finalen Schritt eine Lieblingsbeilage. Macht satt. Und glücklich.

  • Preisklasse: €€€
  • Borgweg 11 (Winterhude), Telefon 27 87 39 18, Mo-Fr ab 16, Sa-So ab 12 Uhr,
  • Kreditkarten: Visa, Mastercard; EC-Karte

www.restaurant-sagici.de


Essen+Trinken 2017/18

Ein Beitrag aus unserer aktuellen SZENE HAMBURG ESSEN + TRINKEN 2017/18. 292 Seiten Hamburger Gastronomie- und Food-Kultur & über 500 Restaurant-Empfehlungen. Den Premium-Gastro-Guide gibt es ab sofort im Handel. Oder in unserem Shop zu bestellen!

Serie: SZENE Hamburg Essen+Trinken 2017/18. Philipps Restaurant

Philipp scheint ein verdammt cooler Kerl zu sein. Er setzt auf unaufdringlichen Style, unkompliziertes Essen und Musik von The Cure. Unser Testsieger in der Kategorie Szene-Läden.

Mit seinem gleichnamigen Souterrain-Restaurant mitten im Karoviertel hat er sich in den vergangenen zwei Jahren längst etabliert. Nur wer rechtzeitig einen Tisch im Philipps reserviert, hat auch gute Chancen, seinen Wunschtermin zu finden. Und obwohl es fast immer ausgebucht ist, wirkt es nicht voll.

Phillips

Gehoben, aber nicht abgehoben. Und richtig satt wird man auch.

Hier sitzen die Gäste in vielen kleinen Separees – ja, sogar im Weinregal – und im Sommer auch auf einer lauschigen Terrasse. Chef Philipp Johann steht in der Küche, als wir direkt neben dem Tresen am hohen Tisch Platz nehmen.

Der Service ist freundlich, aufmerksam und alles andere als aufgesetzt. Wir starten mit drei selbst gebackenen kleinen Brötchen, zu denen Algenbutter und Portwein- Schalotten-Quark gereicht wird.

Philipp versteht offenbar, wie man Gäste stilvoll willkommen heißt. Kein Wunder, dass es das Philipps 2016 auch in den Guide Michelin geschafft hat.

Ein Satéspieß mit kerniger selbst gemachter Erdnussbutter versüßt als Amuse gueule die Zeit bis zur Vorspeise. Auf den Tisch kommen dabei ein frisches Ceviche vom Kabeljau mit Limetten, Koriander, Chili und roten Zwiebeln (12,50 Euro) sowie Pulpo à la Gallega (15,50 Euro). Letzter war für unseren Geschmack ein Tickchen zu lang in der Pfanne.

Der Service stimmt. Er erkundigt sich regelmäßig gut gelaunt nach dem Befinden und hat ein Auge auf sich langsam leerende Gläser.

Das Restaurant ist sein Baby, der Funke springt über

Als Hauptgang werden knusprig gebratene Filets von der Meerbarbe auf Bärlauchrisotto (22,50 Euro) sowie verdammt zartes Cordon bleu vom Kalbsrücken mit grünem Spargel (21,50 Euro) serviert. Die Portionen sind viel größer als erwartet, darum bleibt am Ende nur noch Platz für ein gemeinsames Dessert. Die Crème brûlée (7,50 Euro) überzeugt und macht eine rundes Menü aus allen drei Gängen.

Küche stimmt, Service stimmt. Wir kommen wieder.

Als alle Gäste satt und zufrieden sind, kommt Philipp aus der Küche. Er plaudert kurz an den Tischen, fühlt sich sichtlich wohl auf seiner Bühne. Auch hinterm Tresen packt er gern selbst mit an. Mehr als sympathisch!

Das Restaurant ist sein Baby, der Funke springt über. Wir kommen gern wieder!

/ Getestet von Ilona Lütje / Fotos: Philipps

Preisklasse: €€€

Adresse:Turnerstraße 9, (Karolinenviertel), Telefon 63 73 51 08, Di-Sa 12–14.30, 18–21.30 Uhr, Kreditkarten: Mastercard, Visa, Amex; EC-Karte; www.philipps-restaurant.de


Kulinarische Karte


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Essen+Trinken 2017/18

Ein Beitrag aus unserer aktuellen SZENE HAMBURG ESSEN + TRINKEN 2017/18. 292 Seiten Hamburger Gastronomie- und Food-Kultur & über 500 Restaurant-Empfehlungen. Den Premium-Gastro-Guide gibt es ab sofort im Handel. Oder in unserem Shop zu bestellen!

 

Serie: SZENE Hamburg Essen+Trinken 2017/18. Leche de Tigre

Viva la Esskalation! Darum ist das Leche de Tigre unser Testsieger in der Kategorie Weltweit

Leche Le Tigre

Diese Fritten machen glücklich

NEU! Stolz schreitet Aurelio Moreno durch den brummenden Laden: Küsschen hier, Umarmung dort, ein paar Scherze mit seinem Gastro-Partner Tschabi Lopez. Die beiden dürfen stolz sein, denn was das Team im Leche de Tigre auftischt, ist schlicht und einfach grandios.

Bunte Teller voller bunter Speisen füllen den Tisch, die Karte nennt sie Tapas, das Auge ruft „Yeah!“ – und der Gaumen?

Der geht ab, besser gesagt, der ist schon längst abgehauen. Nach Südamerika.

Schuld daran sind Yuca frita (6 Euro) und Rib-Eye-Steak (14 Euro), Causa Veggie (7 Euro) und Lomo saltado (13 Euro). Vor allem die beiden letzten krachen göttlich. Rote-Bete-Tatar, Avocado und Süßkartoffelchips machen es sich beim Causa Veggie auf kaltem (!) Kartoffel-Chili-Püree gemütlich, drum herum ein cremig-würziger See mit Tschabis Mayo. Lomo saltado daneben bringt Hitze in die Sache – mit Nikkei-Wok-Beef auf scharfem Huancaina-Risotto (Salsa huancaina: eine typisch peruanische Sauce) und mit Tomaten-Zwiebel-Koriander-Party.

Soul Food trifft Sonne. In der Küche: offene Flammen und lautes Gelächter. Wie kann ein Laden nur so viel Spaß machen? Auch die Einrichtung ist gut drauf: Etwas Kantinengefühl und viel Neon mischen sich zum perfekten Provisorium, Schalen mit gepopptem Mais stehen auf gestempelten Papiertischdecken, in der Luft liegt Feuer und südamerikanische Musik. Der Grüne Veltiner (6,60 Euro) ist maisfarben – wie passend – und laut genug, um mit den Tapas mitzuhalten. Wir gucken nach rechts, das Paar neben uns verschwindet kurz nach Japan und freut sich über dicke Lachsstücke an Soja-Tigermilch (Ceviche Nikkei, 10 Euro).

Wir wollen das auch, aber sind so satt. Denn mal ehrlich: Wer hätte gedacht, dass kalter Kartoffelbrei so gut schmecken kann?

/Mirco Wolf Wiegert / Beitragsbild: Leche Le Tigre

Kosten-Klasse €€–€€€

Adresse: Nernstweg 32–34 (Ottensen), Telefon 0176 23 75 39 38, Mo-Sa 16–23, So 17–22 Uhr, Kreditkarten: alle; EC-Karte; www.lechedetigre.de


Er hat’s getestet: VIP-Tester Mirco Wolf Wiegert

Mirco Wolf Wiegert, Schlafräuber & fritz-kola Geschäftsführer

Mirco ist frisch gebackener Leche Le Tigre-Fan, steht aber auch auf den Mittagstisch im Grilly Idol. Und nachts? Da treibt es ihn gerne mal in die Kleine Pause.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Kulinarische Karte


Essen+Trinken 2017/18

Ein Beitrag aus unserer aktuellen SZENE HAMBURG ESSEN + TRINKEN 2017/18. 292 Seiten Hamburger Gastronomie- und Food-Kultur & über 500 Restaurant-Empfehlungen. Den Premium-Gastro-Guide gibt es ab sofort im Handel. Oder in unserem Shop zu bestellen!

Serie: SZENE Hamburg Essen+Trinken 2017/18. Das Henriks

Großes Kino im Henriks. Darum ist das Restaurant unser Testsieger in der Rubrik International & kreativ

Henriks

Das Team von seiner Schokoladenseite

Die Vorspeise, die in diesem Moment in einer riesigen, hellblauleuchtenden Kaviardose serviert wird, ist schlicht eine Sensation: Tataki vom Tuna (22,90 Euro). Die fast rohen, kurz angegarten Thunfischscheiben kommen mit japanischer Yuzu-Sauce, Brunnenkresse und Fliegenfisch-Kaviarkügelchen und beeindrucken mit asiatischer Säure und essbaren Blüten. Mit dieser wahrlich kreativen Ouvertüre korrespondiert vorzüglich der goldgelbe Sancerre le Chêne du Roy (28,90 Euro pro Flasche). Auch die Kalbshaxen-Scheiben mit Cipriani-Dip, Nüssen und herben Wildkräutern meiner Begleitung (18,90 Euro) kommen zart und unverschämt delikat daher, wenn auch einen Tick weniger aufregend als das Tataki.

Henriks

Weiß, wie’s geht: Claas-Henrik Anklam

Bei den Hauptgerichten brillieren perfekt gewürzte Jakobsmuscheln vom Grill mit Nudelrisotto (26,90 Euro) sowie ein gegrillter Teriyaki-Lachs mit Rahmgurkensalat und Kartoffel-Nusspüree (26,90 Euro).

Claas-Henrik Anklam, ehemals Chefkoch im Tarantella und Küchenchef im Landhaus Scherrer, hat mit dem Henriks eine stilvolle Gourmet-Anlaufstelle nahe der Moorweide geschaffen

Das Ambiente ist mondän-elegant, ein bisschen James-Bond-Style, mit offener Showküche und begehbarem Weinschrank sowie einem sympathischen Service.

Die beeindruckende Qualität hat ihren Preis: Empfehlenswert ist daher besonders der Mittagstisch, der sich ausgezeichnet für einen Business- Lunch eignet. Das gute hausgemachte Vanilleeis mit warm schmelzender Valrhona-Schokoladensauce (10,90 Euro) krönt diese kulinarische Nacht: Chapeau, Henrik, großes Kino! /MAE

Kategorie: €€€€

Adresse: Tesdorpfstraße 8 (Rotherbaum), Telefon 288 08 42 80, Mo-So ab 12 Uhr, Kreditkarten: Amex, Visa, Mastercard; EC-Karte; www.henriks.cc


Kulinarischer Lageplan


Essen+Trinken 2017/18

Ein Beitrag aus unserer aktuellen SZENE HAMBURG ESSEN + TRINKEN 2017/18. 292 Seiten Hamburger Gastronomie- und Food-Kultur & über 500 Restaurant-Empfehlungen. Den Premium-Gastro-Guide gibt es ab sofort im Handel. Oder in unserem Shop zu bestellen!