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Kühles Nass – Wo wir in Hamburg am liebsten baden gehen

Der schönste Badesee ist natürlich Ansichtssache, aber bei den folgenden kommt definitiv jeder auf seine Kosten – und zwar in der ganzen Saison vom 10. Mai bis 9. September. Ach so, eine Sache noch: Die Badewasserqualität sieht in Hamburg übrigens durchweg sehr gut aus! An diesen 4 Badeseen hüpfen wir besonders gern ins Wasser.

 

1. Boberger See

(siehe Beitragsfoto)

Der circa 7,9 Hektar große See ist mit seinem vielseitigen Umland ein besonderer Spot für Naturliebhaber. Mitten im Naturschutzgebiet Boberger Niederung bei Bergedorf gelegen, lässt er sich gut mit der Bahn S21 Haltestelle Mittlerer Landweg und einem anschließenden 40-minütigen Spaziergang erreichen. Für Eilige bietet sich der Bus 330 Richtung Billstedt an, Ausstieg an der Station Billwerder Kirche – dann sind es nur noch 15 Minuten zu Fuß. Nun aber zum See: Seine maximale Tiefe beträgt 11,5 Meter bei einer Breite von knapp 400 Metern. Gespeist wird der Boberger See durch Grundwasser und überzeugt damit mit einer ausgezeichneten Badewasserqualität. Die Badestelle befindet sich am nordöstlichen Ufer und misst einen über 16 Meter langen Strandlauf plus Liegewiese. Wenn das nicht verlockend klingt! Am Südufer gibt es ein FKK-Gelände, also Vorsicht vor unliebsamen Überraschung für Leute, die sich augenscheinlich schnell aus der Fassung bringen lassen. Entstanden ist der See übrigens um 1950 bei einer Ausbaggerung zur Kiesabtragung für den Bau der A1. Heute gewinnt er immer mehr an Beliebtheit und ist definitiv einen Ausflug wert. Und wer schon mal da ist, dem seien die Boberger Dünen ebenfalls ans Naturherz gelegt – Hamburgs letzte Wanderdüne inmitten von Heidekraut und Marschwiese.

Adresse: Billwerder Billdeich
Anreise: S21 bis Mittlerer Landweg
Grillen erlaubt: Nein
Sandstrand: Ja
Liegewiese: Ja
Parkplatz: Nein
Nichtschwimmerbereich: Nein
Toiletten: Ja
Shops: Kiosk im Besuchergarten
Hunde erlaubt: Ja, an kurzer Leine

2. Hohendeicher See

Badeseen in Hamburg: der Hohendeicher See Foto: Philipp Schmidt

Er wird auch Oortkatensee genannt und liegt mitten in den Marschlanden im Bezirk Bergedorf. Direkt hinter dem Elbdeich erstreckt er sich mit einer Fläche von circa 62 Hektar. Beachtlich! Bei der Größe ist klar: Es gibt mehr als eine Badestelle und ordentlich Platz für viele Menschen. Bekannt und beliebt sind folgende: Eine am westlichen Ufer mit kleinem Sandstrand und Liegewiese, die andere am südlichen Ufer – großer Strand und ebenfalls viel Platz um in die Horizontale zu gehen. Genutzt wird das kühle Nass nicht nur von erholungsbedürftigen Besuchern, sondern auch von der einen oder anderen Wasserratte. Wie jetzt?! Keine Panik: Von Zeit zu Zeit sind Taucher, Segler, Paddler und Surfer anzutreffen. Manchmal lässt sich auch das eine oder andere Partyvolk hier nieder. Nichtsdestotrotz lässt sich das umliegende Land sehen: Grün, Grün, Grün, wohin das Auge blickt! Kein Wunder, wurde der See doch bereits 1977 als Landschafts- schutzgebiet ausgewiesen und vegetiert seitdem friedlich vor sich hin. Das freut natürlich die Tier- und Pflanzenwelt, die sich hier herrlich verbreitet und Lebensraum für sich beansprucht. Also: Respekt vor der Umwelt. Versteht sich hoffentlich von selbst. Noch ein Fakt für den nächsten Smalltalk: Anfang Juni ist der Hohendeicher See Austragsort des Vierlande-Triathlons. Erst werden 500 bis 1.500 Meter geschwommen, dann eine zehn Kilometer-Radstrecke zur Tatenberger Schleuse zurückgelegt und schlussendlich zurück zum Seeufer gelaufen. Äußerst sportliche Angelegenheit! Ruhesuchende sollten am 3. Juni eine andere Badestelle anvisieren.

Adresse: Overwerder Hauptdeich
Anreise: S21 Tiefstack
Grillen erlaubt: Ja
Sandstrand: Ja
Liegewiese: Ja
Parkplatz: Ja
Nichtschwimmerbereich: Nein
Toiletten: Ja, barrierefrei
Shops: Nein
Hunde erlaubt: Ja, an kurzer Leine

3. See im großen Moor

Hamburgs beste Badeseen: Großmoor Foto: Philipp Schmidt

Raus aus Hamburgs Gefilden und hinein ins niedersächsische Seevetal. Ganz easy mit der Regionalbahn oder dem Bus zu erreichen, liegt der 21 Hektar große See zwischen den Stationen Meckelfeld und Maschen. Umgeben von Feldern, Marschland und Mini-Wäldern lässt sich hier in der Sonne wunderbar entspannen. Aber Achtung! Folgendes sollte beim Genießen des kühlen Nass beachtet werden: Es gibt erstens keine Badeaufsicht. Und der See ist zweitens 21 Meter tief. Das ist nicht ohne! Nichtsdestotrotz ist dieser ehemalige Baggersee heute ein beliebtes Ausflugsziel zum Baden und Seele baumeln lassen. Das haben sich auch einige Sportbegeisterte gedacht. So treffen am See im großen Moor Surfer, Segel und Modellboot-Fahrer aufeinander. In der Idylle ist Grillen erlaubt, allerdings mit Vorsicht: Dadurch, dass es keine offizielle Aufsicht gibt und der Aufenthalt in und um den See auf eigene Verantwortung hin geschieht, sollte der Grill nicht den Boden berühren. Also möglichst keine Einweggrills verwenden (die sind eh total umweltschädlich). Wegen des moorigen Untergrunds können schnell Schwelbrände entstehen, die nur schwer unter Kontrolle zu bekommen sind. Nachdem die Asche verglüht und die Mägen gefüllt sind, bietet sich die 2,4 Kilometer lange Strecke um den See für einen gemütlichen Verdauungsspaziergang geradezu an.

Adresse: Zum Großen Moor (Seevetal)
Anreise: RB31 bis Meckelfeld
Grillen erlaubt: Ja, aber verantwortungs­bewusst: Es gibt keine offenen Feuer­stellen. Grillbehältnisse sollten nicht den Boden berühren
Sandstrand: Ja
Hunde erlaubt? Ja, an kurzer Leine

4. See hinterm Horn

Wo sind Hamburgs beste Badeseen? Der See hinterm Horn gehört dazu. Foto: Philipp Schmidt

Unweit des Allermöher Sees plätschert der See hinterm Horn vor sich hin. Eine gute Alternative, falls drüben mal zu viel los sein sollte. Der versteckte, circa zehn Hektar große See liegt zwischen der A25 und der Dove-Elbe. Früher wurde hier Kies abgebaut. Er wird von Grundwasser gespeist, was ihn besonders klar und sauber macht. Die Badestelle mit Sandstrand liegt am nordwestlichen Ufer. Eine ungefähr 20 Meter breite Liegewiese bietet Platz zum Verweilen, einem Picknick oder einfach nur in der Sonne dösen. Mini-Waldgebiete spenden Schatten und umliegende Felder geben dem Landschaftsbild eine Atmosphäre, als wären Besucher mitten auf dem Land. Kein Wunder! Sind doch auch hier die Vier- und Marschlanden gleich zur Stelle, die eigentlich immer einen Ausflug wert sind. Wer also Lust hat auf besonders viel Ruhe, dem sei dieses Fleckchen Erde empfohlen. Denn hier verirren sich nicht so viele Besucher hin, wie an andere Seen.

Adresse: Allermöher Deich
Anreise: S21 bis Mittlerer Landweg
Grillen erlaubt: Ja
Sandstrand: Ja
Liegewiese: Ja
Parkplatz: Ja
Nichtschwimmerbereich: Nein
Toiletten: Ja
Shops: Nein
Hunde erlaubt: Ja, an kurzer Leine

Text: Christiane Mehlig
Fotos: Philipp Schmidt


Jetzt noch ‚was essen?


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 Dieser Beitrag stammt aus dem Summerguide 2018, SZENE HAMBURG STADT LAND SOMMER. Das Magazin ist seit dem 27. Juni 2018 im Handel und zeitlos online erhältlich. 

BierSZENE – Auf diesen Festivals gibt’s richtig gutes Bier

Bye bye, Industriebier: Daniel Elich zeigt, auf welchen europäischen Festivals gute Craft Biere aus den Hähnen fließen.

„Welcome to Rock am Ring – powered by Carlsberg!“ Seid Ihr es auch leid, auf Mainstream-Festivals zu gehen, die von großen Bierkonzernen gesponsert werden? Ich finde, deren Zeit sollte sich langsam aber sich dem Ende zuneigen. Für alle, die keine Lust mehr auf Astra & Co. haben, gibt es hier deshalb eine kleine feine Liste mit unabhängigen Festivals, bei denen beste Kreativbiere aus den Zapfhähnen fließen.

1) „Wilde Möhre“

Seit 2013 gibt es das Festival „Wilde Möhre“ in Brandenburg. Das Kunst- und Musikfestival ist ein gemeinschaftliches Festival für alle – ungeachtet von Geschlecht, Alter, Hautfarbe oder Herkunft. Musikalisch geht die Wilde Fahrt von Techno bis HipHop. Das beste ist aber: Hier gibt es auch jedes Mal tolles Craft Beer von der Berliner Bierfabrik.

Wann? 9. bis 13. August 2018
Wo? Brandenburg (Deutschland) 
Mehr Infos: wildemoehrefestival.de

2) „Green Man“

Seit 2003 öffnet das Green Man Festival seine Tore für Musik- und Kunst-Liebhaber aus aller Welt. Eingebettet ist das Festival in die majestätischen Brecon Beacons – eine Bergkette in Wales. Eine ganze Woche lang kann hier gecampt werden, um tagsüber die Wälder, Wasserfälle und Flüsse zu erkunden oder um mehr als 1.000 Künstler zu erleben. Auf die Ohren gibt es hier Alternative, Indie, Rock und Folk. Für den Durst: das eigens fürs Festival gebraute Craft Beer, das es nirgends sonst zu kaufen gibt.

Wann? 16. bis 19. August 2018
Wo? Brecon Beacons (Wales, Großbritannien)
Mehr Infos: www.greenman.net

3) „Garbicz Festival“

Das „Garbicz Festival“ ist ein Musik- & Kunstfestival direkt am See und mit einer traumhaften Waldkulisse. Das Festival lebt aber auch von der Wahrnehmung, dass wir alle gemeinsam für Mensch und Natur verantwortlich sind. Eine Anreise mit Auto, ist der Umwelt zuliebe, deshalb auch nicht möglich. Musikalisch gibts vor allem Elektronisches. Nach dem Abdancen erfrischt Bier aus diversen polnischen Craft-Beer-Brauereien.

Wann? 2. bis 5. August 2018
Wo? Garbicz (Polen)
Mehr Infos: garbiczfestival.com

In diesem Sinne: Prost.

Euer Daniel

Text: Daniel Elich
Beitragsfoto: Florian Forsbach


mehr BierSZENE:


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Daniel Ehlich

Foto: Felix Valentin / Jupiter Union

Daniel Elich (33) ist Biersommelier im Alten Mädchen. Seit 10 Jahren in Norddeutschland, seit 3 Jahren in den Schanzenhöfen, seit 2 Jahren Biersommelier: Das Leben von Daniel Elich dreht sich um Bier – jeden Tag. Ab sofort trinken wir mit ihm die besten Biere, besuchen mit ihm befreundete Brauer und erkunden mit ihm die Bierszene. Alle 14 Tage neu. Alle 14 Tage anders. Wein kann ja jeder.

Ps: Auf Instagram trägt Daniel den Namen @bieronkelHH_ und postet beharrlich rund ums Thema Bier. Macht Spaß!

BierSZENE – Die schönsten Craft-Bier-Gärten der Stadt

Entschuldigung! Aber was haben wir bitte für einen geilen Start in den Sommer dieses Jahr in Hamburg!? Wo ihr das in Hamburg am besten bei feinstem Kreativbier genießen könnt, habe ich euch hier mal sorgsamst zusammengetragen.

 

Überquell

Auf der Terrasse des Überquells kommt zusammen, was zusammen gehört: Solide Craft Biere, leckere Pizza und eine fancy Location mit hip-rustikalem Charme und Blick auf den Hafen. Hier lässt sich in entspannter Gesellschaft wunderbar ein Feierabendbierchen genießen. Also: Herkommen, hinfläzen, Birkenstocks aus und Bier trinken.

St. Pauli Fischmarkt 28-32; Mo-Do 17–23 Uhr, Fr-So ab 12 Uhr; www.ueberquell.com

Bunthaus

Im letzten Herbst hat die Elbinsel-Brauerei Bunthaus ihren ersten Schankraum im alten Wasserwerk mitten auf dem neuen Kulinarischen Campus eröffnet. Seitdem strömt hier donnerstags und freitags ab 18 Uhr feinstes Craft Beer aus den Hähnen. Besonders gut: die Sauerbiere der Brauer Jens Block und Jens Hinrichs. Auf der Terrasse, umgeben vom Grün des Inselparks, lässt sich die Woche besonders schön ausklingen.

Kurdamm 24; Do + Fr 18–0 Uhr; www.bunthaus.beer

Altes Mädchen

Biergarten "Altes Mädchen" in Hamburg; Foto: Henning Angerer

Foto: Henning Angerer

Wer an einem lauen Sommerabend gerne ein lauschiges Plätzchen in der Schanze hätte, ist auf der Terrasse des Alten Mädchen ziemlich gut aufgehoben. Mit Blick in die Ratsherrn Brauerei kann man hier aus 30 verschiedenen Bieren vom Fass und 70 Flaschenbieren aus aller Welt wählen. An schönen Tagen gibt es Burger, Süßkartoffelpommes und Co. aus dem Foodtruck.

Lagerstraße 28B; Mo-Sa 18–0 Uhr; www.altes-mädchen.de

Malto

Seit ein paar Monaten fließt im Malto an der Max-Brauer-Allee nicht nur richtig gutes Bier, in dem kleinen Biergarten im Hinterhof kann man auch wunderbar lässige Abende genießen. Ein paar köstliche Kleinigkeiten kann man zu den guten Hopfentropfen von Birrificio Shanghait hier auch wegschnabulieren.

Max-Brauer-Allee 88; Mo-So 10–21 Uhr; malto.shanghait.beer

In diesem Sinne: Prost!

Euer Daniel

Beitragsfoto: Überquell


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Daniel Ehlich

Foto: Felix Valentin / Jupiter Union

Daniel Elich (33) ist Biersommelier im Alten Mädchen. Seit 10 Jahren in Norddeutschland, seit 3 Jahren in den Schanzenhöfen, seit 2 Jahren Biersommelier: Das Leben von Daniel Elich dreht sich um Bier – jeden Tag. Ab sofort trinken wir mit ihm die besten Biere, besuchen mit ihm befreundete Brauer und erkunden mit ihm die Bierszene. Alle 14 Tage neu. Alle 14 Tage anders. Wein kann ja jeder.

Ps: Auf Instagram trägt Daniel den Namen @bieronkelHH_ und postet beharrlich rund ums Thema Bier. Macht Spaß!

Karo Beach – Der Sommer wird öko

Deutschlands erster Zero Waste Beach Club, das Karo Beach, haucht einer langweiligen Asphaltfläche Stadtleben ein.

Zigarettenkippen, Plastikflaschen und Einweggrills im Sand, überquellende Mülleimer… Am Elbstrand vielleicht, aber nicht im Karo Beach! Auf der Freifläche vor der Rindermarkthalle eröffnen die Betreiber der zwei unverpackt-Läden „Stückgut“ einen Strandclub, in dem (fast) kein Müll produziert wird. Er ist der erste seiner Art in Deutschland. 

Der nachhaltige Dorfplatz

Die „Betonwüste“ vor der Rindermarkthalle soll zum urbanen Dorfplatz werden. Den Gründerinnen und Gründern schwebt ein ökologisches Idyll inmitten des Partytrubels vor; eine Großstadtoase, an der die Besucher rasten, ihre Füße hochlegen und klönen können. Eltern, die fair gehandelten Eiskaffee aus pflanzlichen Stroh-Halmen schlürfen, die Kinder backen den köstlichen Kuchen mit Sand aus der Region, Anzugträger und Studenten spielen nach Feierabend eine Partie Volleyball im Sonnenuntergang. Wenn die hamburgische Sommerluft bei Einbruch der Dunkelheit empfindlich frisch wird (also an den meisten Abenden), wärmt man sich am Lagerfeuer. Denn im Karo Beach wird es keine Heizpilze geben, die extrem viel CO2 abgeben. Ein Feuer zu machen, ist nicht nur gemütlich, sondern auch deutlich nachhaltiger.

Details machen den Unterschied: Hier gibt es keine To go-Becher, Plastik-Strohhalme oder Einwegflaschen. Die Gäste essen Gerichte aus den Läden in der Rindermarkthalle, die so regional wie möglich sind. Zero Waste, also wirklich gar kein Müll, ist das hehre Ideal, das die Richtung vorgibt. Zumindest gibt es weder Einweggeschirr noch Plastiktüten. Doch an jeder Lieferkette kommt irgendwann der Punkt, der sich nicht mehr beeinflussen lässt. Für das Karo Eck sind das die Kooperationspartner: „Wenn jemand in der Rindermarkthalle bestellt, um das nach draußen zu bekommen und ein Gastwirt eine Stück Fleisch aus einer Plastikhülle nimmt, können wir das nicht kontrollieren“, so Betreiber Dominik Lorenzen.

„eine Plattform für das Thema Zero Waste“

Die Betreiber vertreten aber ohnehin keine dogmatische „ganz oder gar nicht“-Einstellung. Stattdessen wollen sie es sich und ihren Gästen gut gehen lassen. „Müllvermeidung hat nichts mit Verzicht zu tun, sondern mit Spaß und der Bejahung von Leben“, sagt Mitgründerin Insa Dehne. Der Club will allen Interessierten Tipps für einen müllfreien Lebensstil geben und eine Plattform für das Thema sein ein. „Denkbar sind Sessions und vielleicht Mini-Kongresse zu Müllvermeidung.“, so Lorenzen. Das Karo Beach ist also nicht nur ein Club, sondern auch ein Versuchslabor für kreative Ideen im Bereich Müllvermeidung. Ideenklau ist erwünscht: Sie wollen eine Zero Waste Bewegung in der ganzen Hamburger Gastronomie. Der erste Schritt ist gemacht und das Karo Beach eröffnet.

Karo Beach, Neuer Kamp 31, (St.Pauli), ab 9.5.18, täglich 10–22 Uhr; www.karo-beach.de

Text: Sabrina Pohlmann


 Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Mai 2018. Das Magazin ist seit dem 28. April 2018 im Handel und zeitlos in unserem Online Shop oder als ePaper erhältlich!