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Y’akotos Hood #4 – Hamburger Meile

Die Sängerin und Songschreiberin lebt mittlerweile in Paris. In Hamburg war Barmbek ihre Basis.

Mit uns hat Y’akoto Ausflüge zu ihren fünf Lieblingsorten gemacht. Lest hier, was die Sängerin mit der Hamburger Meile verbindet.

Hamburg ist nicht nur Schanze, sondern auch Ghetto. Viele Hamburger können sich das Leben im Zentrum ja auch gar nicht leisten. Mir ging es genauso. Ich habe auch nie so getan, als würde ich es mir leisten können. Also kam ich nach Barmbek. Barmbek ist echt, irgendwie roh. Hier gibt es nichts Künstliches. Und die Meile ist ein Ort, der mich in den Blues getrieben hat. Hier auf der Brücke stand ich nachts schon oft, habe auf die Straße geguckt und Musik gehört. Wenn ich gerade an einem Album gearbeitet habe, kam ich teils um vier Uhr morgens aus dem Studio und direkt hierher. Nachts sieht es hier extrem cool aus, wenn überall die Lichter an sind. Aber: Die Meile macht auch vieles drum herum kaputt. Sie bewirkt, dass die kleinen Läden in der Gegend sich nicht mehr halten können.

Protokoll: Erik Brandt-Höge

Foto: Ana Maria Arevalo

Hamburger Meile: Hamburger Straße 27.

Y’akoto Live: 21.4.18, 20 Uhr, Gruenspan


Februar-Ausgabe SZENE Hamburg

 Dieser Text ist ein Auszug aus SZENE HAMBURG, März 2018. Das Magazin ist seit dem 24. Februar 2018 im Handel und zeitlos in unserem Online Shop oder als ePaper erhältlich!

Y’akotos Hood #3 – Osterbekkanal

Die Sängerin und Songschreiberin lebt mittlerweile in Paris. In Hamburg war Barmbek ihre Basis.

Mit uns hat Y’akoto Ausflüge zu ihren fünf Lieblingsplätzen gemacht und erzählt, was daran so besonders ist. Hier kommt Tipp Nummer 3: Der Osterbekkanal.

Barmbek ist in meinen Augen voll unterbewertet. Klar, jeder kennt den Stadtpark, aber nicht viele wissen von anderen schönen Ecken wie dieser. Hier kommen viele Menschen aus vielen verschiedenen Kulturen zusammen, weshalb ich mich hier auch sehr wohlfühle. Im Gegensatz zum Elbstrand, wo die Altonaer Hipster-Werber barfuß Beck’s trinken, hängt hier einfach nicht nur eine Sorte Mensch ab. Am Osterbekkanal gibt es natürlich auch Hipster, aber eben auch türkische Familien, die sich ein Picknick aufbauen, viele Afrikaner, einfach eine Mischung von Menschen. Und Wasser finde ich sowieso sehr charmant. Wasser bricht das Stadtbild immer ein bisschen auf. Meine Wohnung war sehr nah am Kanal. Bei gutem Wetter ein echter Lieblingsort.

Protokoll: Erik Brandt-Höge

Foto: Ana Maria Arevalo

Y’akoto Live: 21.4.18, 20 Uhr, Gruenspan


 

Februar-Ausgabe SZENE Hamburg

 Dieser Text ist ein Auszug aus SZENE HAMBURG, März 2018. Das Magazin ist seit dem 24. Februar 2018 im Handel und zeitlos in unserem Online Shop oder als ePaper erhältlich!

Y’akotos Hood #2 – Zinnschmelze

Die Sängerin und Songschreiberin lebt mittlerweile in Paris. In Hamburg war Barmbek ihre Basis.

Mit uns hat Y’akoto Ausflüge zu ihren fünf Lieblingsplätzen gemacht und erzählt, was daran so besonders ist. Hier kommt Tipp Nummer 2: Die Zinnschmelze.

Als ich neu in Barmbek war, habe ich nach Orten gesucht, wo man gut abhängen kann. Wo immer ein paar Leute zusammenkommen. Und dieser Platz gehört definitiv dazu, direkt am Barmbeker Bahnhof. Im Sommer ist es hier richtig schön, Skateboardfahrer kommen, auch Tänzer, es ist jederzeit was los. Außerdem habe ich eine Schwäche für die alten Backsteinhäuser, die ehemaligen Fabriken. Davon gibt es hier ja reichlich. Sieht ein bisschen aus wie in Brooklyn oder Detroit. Irgendwann hätte ich gerne mal ein Loft in der Zinnschmelze. Und bis dahin gehe ich ins Café Lütt Liv. Die machen ziemlich gute Salate!

Protokoll: Erik Brandt-Höge

Foto: Ana Maria Arevalo

Zinnschmelze: Maurienstraße 19; www.zinnschmelze.de

Y’akoto Live: 21.4.18, 20 Uhr, Gruenspan


 

Februar-Ausgabe SZENE Hamburg

 Dieser Text ist ein Auszug aus SZENE HAMBURG, März 2018. Das Magazin ist seit dem 24. Februar 2018 im Handel und zeitlos in unserem Online Shop oder als ePaper erhältlich!

Y’akotos Hood #1 – Schmidtchen Barmbek

Die Sängerin und Songschreiberin lebt mittlerweile in Paris. In Hamburg war Barmbek ihre Basis.

Mit uns hat Y’akoto Ausflüge zu ihren fünf Lieblingsplätzen gemacht und erzählt, was daran so besonders ist. Hier kommt Tipp Nummer 1: Das Schmidtchen.

„Ich bin aus Geldmangel nach Barmbek gezogen, konnte mir die Schanze nicht mehr leisten. Und diese Rotklinkergegend mochte ich sofort, vor allem dieses damals noch total unaufgeregte Café. Hier saß ich immer und habe geschrieben. Ich habe Espresso aus guten Maschinen getrunken und an Konzepten gearbeitet, zum Beispiel an Storys für Videos. Manchmal habe ich auch einfach Mails beantwortet. Für solche Sachen bin ich immer gerne raus gegangen. Im Café ist man ja alleine, aber doch nicht alleine. Als das Schmidtchen noch ganz neu war, kam ich oft her. Mittlerweile ist es mir zu voll. Barmbek wird ja jetzt cool.”

Protokoll: Erik Brandt-Höge

Foto: Ana Maria Arevalo

Schmidtchen Barmbek: Friedrichsberger Straße 66 (Barmbek), www.schmidt-und-schmidtchen.de

Y’akoto Live: 21.4.18, 20 Uhr, Gruenspan

 


 

Februar-Ausgabe SZENE Hamburg

 Dieser Text ist ein Auszug aus SZENE HAMBURG, März 2018. Das Magazin ist seit dem 24. Februar 2018 im Handel und zeitlos in unserem Online Shop oder als ePaper erhältlich!