(10.2.) Nachtleben, Kann denn Liebe Synthie sein?, Moiré (PAL), 24 Uhr

Der Golem und „Kann denn Liebe Synthie sein?“ waren das perfekte Paar: Der musikalische Mix aus Synth- und Spacepop, Nu-Disco, New Wave, Italo, Disco, EBM, 80s, Dark Disco und Electro ist ebenso abwechslungsreich und einmalig in der Stadt. Genauso wie die Nachtleben-Location am Fischmarkt und sein heterogenes, aber immer angenehmes Publikum einmalig war. „Ich fand es toll, sowohl mit 18-Jährigen, als auch mit 50-Jährigen zu feiern. Die ,Älteren‘ blieben meistens bis ca. zwei Uhr, genau dann, wenn die Clubkids erst ankamen“, erzählt Veranstalterin Katja Ruge von ihren Partys im Interview mit der SZENE HAMBURG.

Sechs glückliche Jahre lang hielt die Liebesbeziehung von Golem und Ruge, bis die Location im November ihr Aus verkündete. Die gute Nachricht: Nur wenige Monate später hat Katja Ruge einen Neuen gefunden. Das Moiré wird das zukünftige Nest von „Kann denn Liebe Synthie sein?“. Neben Ruge stehen bei jeder Party erlesene Gäste hinter den Plattentellern.

Beim ersten Gig im Moiré am 10. Februar legt Perel aus Berlin auf. Die Produzentin liebt den Sound der Achtziger, den Übergang von Disco zu House und so klingen auch ihre Sets. Noch in diesem Jahr wird sie beim New Yorker Label DFA Records als erste deutsche Künstlerin ihr Debütalbum veröffentlichen. Zunächst wird die geborene Sächsin aber Hamburg mit ihrem Sound anstecken.

/ Andra Wöllert / Foto: Wolfram

Moiré (PAL) 
10.2.18, 24 Uhr