(14.10.) Stadtleben, Welthospiztag, Hühnerposten, ab 13 Uhr

Wie geht man damit um, wenn ein Angehöriger im Sterben liegt? Wie kann die letzte Zeit eines schwerkranken Menschen noch so lebenswert wie möglich gestaltet werden? Fragen, auf die die Hospizwoche auch in diesem Jahr wieder hilfreiche Antworten liefern möchte. Mehr als 60 Veranstaltungen im gesamten Stadtgebiet bieten vom 15. bis zum 22. Oktober Raum für Begegnungen vor Ort.

Auf dem Programm stehen Vorträge, Hospizbesichtigungen, Kulturveranstaltungen und vieles mehr. Schon beim Auftakt der 11. Hamburger Hospizwoche am 14. Oktober im Hühnerposten gibt’s Musik, Literatur und Information rund um die Unterstützungsmöglichkeiten am Lebensende: Bei fünf kurzen Lounge-Gesprächen geht es um das KinderVersorgungs-Netz-Hamburg, „Letzte Hilfe“-Kurse für Angehörige und Nachbarn, Einblicke in die ehrenamtliche Hospizarbeit, Wissenswertes zur Trauer und das Recht auf palliative Versorgung in stationären Pflegeeinrichtungen.

Ein Dankeschön für Spenden

Den Auftaktabend will der Landesverband Hospiz- und Palliativarbeit Hamburg stellvertretend für seine Mitgliedsorganisationen auch für ein großes Dankeschön nutzen: Schließlich sind mehr als 725.000 Euro bei der letzten NDR-Benefizaktion „Hand in Hand für Norddeutschland“ zugunsten der Hospiz- und Palliativarbeit in Hamburg gespendet worden.

Ermöglicht wurden so zum Beispiel sogenannte Abschiedskoffer für Sterbebegleiter vom Hospizverein Hamburger Süden e.V., eine Schulung für Angehörige schwersterkrankter Menschen im UKE, musik-und tiergestützte Therapiestunden für sterbenskranke Kinder und Jugendliche sowie ihre Geschwister und Eltern, die von KinderPaCT Hamburg betreut werden, ein Dienstauto für das Malteser Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard sowie eine professionelle Küche im Hamburger Hospiz.

/ ILO

Hühnerposten 1a (Hammerbrook)
14.10.17, 13-17 Uhr