(28.9.) Nachtleben, Science Slam, Mojo, 20 Uhr

Die Welt der Wissenschaft ist wahnsinnig vielfältig – und sie kann auch wirklich unterhaltsam sein.

Beim Science Slam im Mojo stellen heute wieder Wissenschaftler ihre Forschungsprojekte vor. Wer da schon an langweilige Vorlesungen oder Seminare denkt, der täuscht sich gewaltig. Denn im Rahmen der 9. Hamburger Klimawoche erklären junge Forscher, wie sie die Welt verbessern wollen. Und das tun sie auf möglichst unterhaltsame Weise.

Am Ende entscheidet das Publikum, wer gewonnen hat.

/ MT

Mojo Club
28.9.17, 20 Uhr

(27.9.) Theater, „Vlksvrnchtng“, Oberhafenquartier, 20 Uhr

In vier offene Bühnenräumen werden die unterschiedlichen Parteien eines Mietshauses dargestellt. Die konfliktgeladenen Leben der dort wohnenden Menschen haben sich zu hyperrealen Welten verselbständigt, in dem sie sich der Virtualisierung und Maschinisierung unterwerfen.

Ein Science-Fiction Szenario im märchenhaft-ambivalenten Raum einer Zukunftsgesellschaft mit dem Titel „Vlksvrnchtng“ –  ein Codewort für eine skelettierte, zeichenhafte Wirklichkeit.

/ HED

Oberhafenquartier
27.9.17, 20 Uhr

(27.9.) Literatur, Sven Regener liest „Wiener Straße“, Laeiszhalle, 20 Uhr

Mit seinem neuen Roman „Wiener Straße“ hat Sven Regener der Künstlerszene im West-Berlin der 1980er-Jahre seine Liebe erklärt. Er hat eine beinahe surreale Welt erschaffen aus Punks, Freaks, Hausbesetzern und den Künstlern jener Zeit, die zehn Jahre vor dem Fall der Mauer von kreativen Ausbrüchen geprägt war.

Der Frontmann von Element of Crime hat sich mit Büchern wie „Herr Lehmann“ und „Neue Vahr Süd“ ohnehin schon einen Ruf als einer der besten Pop-Autoren dieses Landes erschrieben. Seinen Figuren bleibt er in „Wiener Straße“ ebenso treu wie den schnellen Dialogen, der skurrilen Situationskomik und einem wunderbaren Blick auf ein schräges Leben und ein vergangenes Lebensgefühl.

/ MT / Foto: Charlotte Goltermann

Laeiszhalle
27.9.17, 20 Uhr

Die Lesung ist Teil des Harbour Front Literaturfestivals, das noch bis zum 15. Oktober läuft.

(27.9.) Musik, Bordfreiheit 2017, MS Stubnitz, 19 Uhr

Ein Abend mit dem australischen Singer-Songwriter Musketeer, dem Hamburger Liedermacher Roland Prakken und dem Komponisten und Gitarristen Ferdinand Feil: Auf der MS Stubnitz ist heute viel Kultur an einem Ort versammelt, die nicht nur der eigenen Horizonterweiterung dient – sondern auch dem Gemeinwohl.

Alle Erlöse kommen dem Balticult e.V. zugute, der sich für den freien Austausch von Kultur und Bildung über Regionen hinweg einsetzt. Wer selbst mitmischen möchte, hat auf der offenen Bühne in der Vorschiffslounge die Chance, mit Liedern, Gedichten oder Kurzgeschichten das Bord-Publikum zu bereichern.

Kultur ahoi!

/ MT

MS Stubnitz
27.9.17, 19 Uhr

(26.9.) Musik, Phoenix, Große Freiheit 36, 20 Uhr

Eine catchy Melodie, prägnante Indie-Gitarren, ein leichtfüßiges Keyboard und die samtige Stimme von Thomas Mars: Es braucht häufig nur wenige Takte, um einen Phoenix-Song zu erkennen. Zusammen mit Bands wie Da Punk und Air hat das Quartett aus Versailles in den Nullerjahren den Trademark-Sound für französischen Elektro– und IndiePop geprägt wie kaum eine andere Band.

Nebenbei haben die vier Herren den DJs dieser Welt stets gutes Material für die Beschallung des Indie-Dancefloors geliefert, zuletzt mit ihrem Album „Ti Amo“, auf dem ihr eleganter French-Pop mit Italo-Disco flirtet.

/ KGR

Große Freiheit 36
26.9.17, 20 Uhr

(26.9.) Musik, Tori Amos, Laeiszhalle, 20 Uhr

Bereits als Zweijährige haute Tori Amos zum ersten Mal in die Tasten, mit fünf war die in North Carolina geborene Künstlerin die jüngste Schülerin, die jemals am Peabody-Konservatorium in Baltimore aufgenommen wurde.

Hier entwickelte die Musikerin mit dem Mezzosopran ihren unnachahmlichen Stil aus Klassik und Pop, mit dem sie 1992 auf ihrem Debüt „Little Earthquakes“ für Aufsehen sorgte: Eine zarte Frau am Konzertflügel, die rätselhaft-bizarre Songs spielt und poetische Texte zwischen Verletzlichkeit und Selbstermächtigung singt, kannte die Generation MTV bis dato nicht.

Ein Konzept, das auch 25 Jahre später nichts von seiner Magie verloren hat.

/ KGR

Laeiszhalle
26.9.17, 20 Uhr

(26.9.) Literatur, Lesung: Shumona Sinha „Staatenlos“, Cohen + Dobernigg, 20:30 Uhr

Nachdem Shumona Sinha 2011 „Erschlagt die Armen!“ veröffentlicht hatte, verlor sie ihre Arbeit bei der französischen Migrationsbehörde. Trotz oder wegen seiner Brisanz wurde der Roman mit etlichen Literaturpreisen ausgezeichnet.

Die textlich und illustratorisch stark erzählte Geschichte dreier entwurzelter Frauen porträtiert das patriarchale Paris und Kalkutta. Sinhas Themen in ihrem neuen Roman „Staatenlos“, aus dem sie heute liest, sind Rassismus, Sexismus und Unterdrückung in Frankreich und Indien.

/ JVW / Foto: Patrice Normand

Cohen + Dobernigg, Sternstraße 4
26.9.17, 20:30 Uhr

(25.9.) Film, „David Gilmour Live at Pompeii“, Savoy, 20:30 Uhr

1971 spielte Pink Floyd „Live in Pompeii“. 45 Jahre später lieferte Sänger und Gitarrist David Gilmour dort zwei weitere Shows ab. Die Highlights daraus bastelte Regisseur Gavin Elder zu einem Film zusammen: „David Gilmour Live at Pompeii“, ein audiovisuelles Spektakel mit Lasereffekten, Pyrotechnik und Songs aus Gilmours gesamter Karriere.

Am 13. September ist der spektakuläre Konzertfilm bereits im im CinemaxX Dammtor (19.30 Uhr) und Harburg (20.15 Uhr) zu sehen.

/ MAS

Savoy Filmtheater
25.9.17, 20:30 Uhr

(25.9.) Musik, The Maine, Markthalle, 20 Uhr

Dass The Maine aus Arizona einmal groß herauskommen wollen, war ihnen schon während der High School klar. Und siehe da: Schon im ersten Jahr der Bandgründung hat das PopRockQuintett einen Platten-Deal an Land gezogen. Das ist nunmehr zehn Jahre, Touren mit Good Charlotte und Metro Station und mehrere Alben her, die auch immer ihren Platz in den US-Billboard-Charts hatten.

Auf dem Weg dahin haben sie schnell herausgefunden, was ihnen am besten liegt: Songs schreiben, die mächtig rocken – aber auch immer als Radio-Hit rotieren können.

/ MT

Markthalle Hamburg
25.9.17, 20 Uhr

(25.9.) Film, „Kapitäne“, Abaton, 20 Uhr

Ein Leben lang arbeiten sie auf See, tragen Verantwortung für eine ganze Besatzung und treffen manchmal heikle Entscheidungen. Kapitäne sind oft monatelang unterwegs und von ihrer Familie getrennt. Über fünf dieser Menschen mit all ihren Facetten haben die Regisseure Frank und Lennart Stolp einen Dokumentarfilm gedreht, der heute im Abaton läuft.

Dafür haben sie Kapitäne von kleinen und großen Schiffen auf hoher See und im Hafen begleitet. Sie erzählen ihre Geschichten aus einem Leben auf Reisen.

/ MT

Abaton
25.9.17, 20 Uhr