(11.3.) Musik, Johnossi, Docks, 19 Uhr

Zwei-Menschen-Bands können den klanglichen Wumms von Fünf-Menschen-Bands haben – das bewiesen von den Whites Stripes bis zu den Blood Red Shoes bereits zig minimal besetzte Rock-Formationen. Auch Johnossi haben sich in die Liste der Duos eingetragen, die mit nicht mehr als Gitarre, Schlagzeug und Stimmen eine überraschend starke Show auf die Bühne bringen. Johnossi-Songs wie „Man Must Dance“ und „18 Karat Gold“ besitzen ja auch eine geradezu gewaltige Hymnik. / EBH

Docks
11.3.17, 19 Uhr

(11.3.) Nachtleben, Frau Hedi, MS Hedi, 19 Uhr

Es ist soweit. Wenn die Hedi die erste Frühlingsparty schmeißt, ändert sich das Wetter in Hamburg von alleine. Alternativer Fakt, an den wir fest glauben! Mit besagter Veranstaltung schippert die Partybarkasse im März gleich mehrmals über die Elbe. Diesen Samstag schmeißt Malinka (Foto) ihre Schallplatten aufs Mischpult und verursacht damit ein deftiges Balkan-Ska-Elektro-Swing-Dub-Massaker, welches jedes Tanzbein zucken lässt. Und egal wie das Wetter wirklich ist, die Party wird super! / OMA

Frau Hedi auf der MS Hedi
11.3.17, 19 Uhr

(9.3.) Live Let’s Play op Platt, Museum für Kunst und Gewerbe, 19 Uhr

Der NDR- Moderator Yared Dibaba und Gunnar Krupp vom Kult-Sender RocketbeansTV führen als Showmaster – mal auf Platt, mal auf Hochdeutsch durch digitale Fußballspiele mit norddeutschen Lokal-Vereinen und Meeresspielen mit echtem Wasser, sprechen mit einem plattdeutschen Let’s Player über seine Lieblingssimulationen und suchen mit dem Publikum nach den richtigen Begriffen für die plattdeutsche Spielekultur. Ein großes Vergnügen für Gamer und Freunde der Plattdeutschen Sprache. Frei nach dem Motto: Geiht nich gift nich.

Museum für Kunst und Gewerbe
9.3.17, 19 Uhr

(10.3.) Musik, Schrottgrenze, Molotow, 20 Uhr

„Ich bezeichne mich selbst als Teil der Queer Community und finde es generell schwach, dass Themen wie Geschlechterkonstruktionen, sexuelle Identitäten und Orientierungen so selten eine Rolle im Rahmen von deutschsprachigen Punk- und Indie-Texten spielen“, sagt Schrottgrenze-Sänger Alex Tsitsigias, der auf dem neuen Album der Band („Glitzer auf Beton“) dem Thema „Empowerment“ viel Raum gibt. Neben Markus Wiebuschs „Der Tag wird kommen“ ist dieses tatsächlich ein seltenes Statement und deshalb umso wichtiger. / EBH /Foto: Chantal Weber

Molotow
10.3.17, 20 Uhr

(10.3.) Musik, Binoculers, Prinzenbar, 20 Uhr

Obwohl die Hamburger nominell nur ein Duo sind, erzeugen Nadja Rüdebusch und Daniel Gädicke auf der Bühne mühelos die Illusion einer Band, weil sie mit minimalen Mitteln maximale Wirkung erzielen. Ihr folklastiger Minimal-Pop, angereichert durch Fieldrecordings, steigert sich durch den Einsatz von Gitarre, Klavier, Schlagzeug, Vintage-Synthesizern und Harmoniegesängen gerne mal zu einer ausgewachsenen Dream-Pop-Euphonie mit Psychedelia-Momenten. Besucher können im Übrigen davon ausgehen, dass es nicht nur euphonisch, sondern auch euphorisch zugehen wird: Mit dem Konzert feiert das Duo nämlich das Erscheinen seines vierten Albums „Sun Sounds“. / KGR / Foto: David Rankenhohn

Prinzenbar
10.3.17 , 20 Uhr

(10.3.) Nachtleben, Casual Lab, Bahnhof Pauli, 23 Uhr

Musikalische Kollaborationen und Support zwischen der Haupt- und der Hansestadt sind ja nicht neu, mit dem Berliner Independent Label Casual Lab sind mittlerweile schon freundschaftliche Bande geknüpft worden. Labelhead A.N.I.C.E. und Lars Neubert kreieren zusammen mit dem kongenialen Hamburger Duo Schaefer & Søn (Foto) einen musikalischen Klangteppich, dessen künstlerisches Fundament detailliert alle Facetten der House-Musik abbildet. Jazzige Beats treffen auf deepen Sound und bringen den Untergrund des Spielbudenplatzes zum Beben. / KF / Foto: Timo Sommer

Bahnhof Pauli
10.3., 23 Uhr

(11.3.) Literatur, Inside Fukushima, Museum für Völkerkunde, 19.30 Uhr

Wenige Wochen nach dem Unfall besuchte der investigativ arbeitende Journalist Tomohiko Suzuki – getarnt als Leiharbeiter – die Ruinen des havarierten Atomkraftwerks. Seine Reportage „Inside Fukushima“ zeigt die Arbeiter des Atomkraftwerks, ihre dubiose Rekrutierung, ihre Ausbeutung und auch die besorgniserregende Lage der Anwohner. Im Rahmen der Lesung treffen Günther Wallraff und Monika Griefhan auf den Autor, Anna Thalbach liest Abschnitte des investigativen Reportage-Romans. / MM

Museum für Völkerkunde
11.3.17, 19.30 Uhr

(4.3.) Musik, MIU, Spielbank Hamburg, 20 Uhr (Verlosung!)

Soul mit Groove! Nach einer musikalischen Reise zum Big Apple wurde der Hamburgerin MIU bewusst, dass sie ihr Leben der Musik widmen möchte. Gedacht, gefühlt, getan. Stück für Stück formte sie ihre eigene Band, schrieb mit ihr an groovigen Arrangements und schulte ihre markant soulige Stimme. Der Invest lohnte sich. Und tut es immer noch. MIU ist eine kleine, musikalische Perle, ein aufstrebendes, ehrgeiziges Talent. In der Spielbank Hamburg wird Sie am kommenden Wochenende live zu sehen sein und den Gästen einen unvergesslichen Abend bereiten.

Einlass in die Lounge ab 20 Uhr – Livemusik ab 22.00 Uhr. Eintritt: 2,-€ (ab 18 Jahre). Der Preis beinhaltet das Live-Event und den Casinobesuch. Geöffnet: Lounge bis Veranstaltungsende, Casino bis 4 Uhr.

Spielbank Hamburg
4.3.17, 20 Uhr

Wir verlosen 2×2 Tickets für das Konzert mit MIU. Einfach eine Mail senden mit dem Betreff “MIU“ an verlosung@vkfmi.de. Bitte geben Sie Ihren Namen und Ihr Alter an. Einsendeschluss: 3.3.17, 10 Uhr. Viel Glück.

(7.3.) Lesung, Die Leichtigkeit, Übel & Gefährlich, 19 Uhr

Vor über zwei Jahren kam Catherine Meurisse zu spät zur Redaktionssitzung der Zeitschrift Charlie Hebdo und entkam so dem traumatisierenden Anschlag auf die Satirezeitschrift. Durch den Schock verliert sie ihre Kunst, will nicht mehr zeichnen. In ihrer Graphic Novel  „Die Leichtigkeit“ verarbeitet sie den Schock des Attentats und zeichnet humorvoll, ausdrucksstark und facettenreich gegen diesen Verlust ihrer Kunst an. “Wir haben die Kunst, damit wir nicht an der Wahrheit zugrunde gehen“, stellt sie ihrem Werk vorran. /MM

 

Uebel & Gefährlich
7.3.17,  19 Uhr