(10.6.) Theater der Welt, Kraniche-Finale, MS Stubnitz, 22 Uhr

Kraniche laden zum Finale. 18 Tage lang macht sich das Theater der Welt Hamburg zur Bühne, krempelt Orte rum und holt Künste und Künstler*innen aus aller Welt in die Hansestadt. Zum Ende des Festivalsprogramms laden die nun im Exil agierenden Kraniche für eine Nacht auf die MS Stubnitz zur kollektiven Zusammenkunft. Neben altbekannten Freunden, kümmern sich der Sizillianer Shapednoise, der Brite Samuel Kerridge und der Berliner Rashad Becker um experimentelle Technoklänge. / MME

MS Stubnitz
10.6.17, 22 Uhr

(30.5.) Musik, Sean Rowe, Mojo Jazz Café, 21 Uhr

Blues-Heuler. Es gibt sie noch, die Männer mit Gitarre, die einfach losziehen, immer weiter, die Geschichten sammeln und sie in jedem sich bietenden Rahmen vortragen. Sean Rowe, US-amerikanischer Folk- und Blues-Musiker mit eben jenem Werdegang, hat seine neuesten Storys auf seinem vierten Album „New Lore“ gebündelt, darunter hymnisch-schöne Stücke wie „Gas Station Rose“. Eine Station, an der er auf seinem Weg demnächst hält: Hamburg. / EBH / Foto- Dayak
Mojo Jazz Café
30.5.17, 21 Uhr

 

(10.6.) Nachtleben, Broken Forms, Schanzenzelt, 24 Uhr

Schanzenzelt #1. Dass man im Schanzenpark überragende Partys feiern kann, ist bekannt. Wenn aber zwei der wohl angesagtesten elektronischen DJs des Landes ihren Besuch ankündigen, wird es vermutlich zu einem unvergesslichen Rausch und völliger musikalischer Ekstase kommen. Die Rede ist von Super Flu, bestehend aus Feliks Thielemann und Mathias Schwarz.

Ihre Sets überzeugen durch Vielfalt und Abwechslung, durch Chill Out-Phasen und himmelhochjauchzende Höhepunkte. Willkommen im Elektro-Nirvana! Und wenn ihr danach noch nicht völlig fertig seid, werden euch Davidé, Christoph Cabrio, Schmidde und Justin Cowley sicher liebend gern den Rest geben.

/ IV/  Foto- Carmen Jopek

Schanzenzelt
10.6.17, 24 Uhr

(30.5.) Musik, Paul Weller, Markthalle, 20 Uhr

Bauspar-Mod. Paul Weller live, das ist ein bisschen wie Bausparen: Die Nummer ist eine sichere Bank. Der „Modfather“ und ehemalige Kopf von The Jam und The Style Council veröffentlicht Mitte Mai sein 13. Studioalbum „A Kind Of Revolution“ – eine klassische Weller-Platte zwischen Rock, R&B, Soul, Mod, Funk und Folk. Aufgenommen hat Weller sie mit seiner vierköpfigen Band, in der unter anderem Steve Cradock von Ocean Colour Scene mitspielt und die den 58-Jährigen auch auf Tour begleiten wird. Wie beim Bausparen gilt: Zeit mitbringen. So eine Weller-Show umfasst schon mal 30 Songs, natürlich inklusive ein paar The-Jam- und Style-Council-Hits. / NW/ 
 Markthalle
30.5.17, 20 Uhr

 

(10.6.) Nachtleben, DJ Format, Mojo Club, 23 Uhr

Matt Form, besser bekannt als DJ Format, beglückt bereits seit 2003 von England aus die HipHop-Welt. Zusammen mit dem kanadischen Rapper Addominal bringt er regelmäßig die Party Crowd zum Schwitzen.

Kürzlich erschien ihr gemeinsames Album „Still Hungry“. Neben anderen Stücken werden die beiden HipHop-Heads heute einige der darauf zu findenden funky Uptempo-Beats mit versierten Texten auf der Bühne des Mojo zum Besten geben. Pflichttermin für jeden Rap-Liebhaber! / OMA

Mojo Club
10.6.17, 23 Uhr

(29.5.) Musik, Matt Anderson, Mojo Jazz Café, 21 Uhr

Storys in der Stimme. Die Finger fallen auf die Tasten, die Saiten erklingen, und dann, ja dann kommt diese Stimme: rau und warm und die besten Geschichten erzählend, allein durch ihren Klang. Die Lieder von Matt Anderson, kanadischer Singer/Songwriter mit ebenso viel Können an der Gitarre wie am Klavier, nehmen ein, hallen nach, bleiben. Ein bisschen bluesig, ein bisschen poppig, vor allem aber allem Anschein nach extrem ehrlich. Nur konsequent, dass der Titel seines aktuellen Albums „Honest Man“ lautet. / EBH / Foto- Good Noise Photography

Mojo Jazz Café
29.5.17, 21 Uhr

(9.6.) Nachtleben, Bucovina Club, Mojo Club, 23 Uhr

Balkan Beats by Shantel. Dem akut angekratztem Image der Stadt Mannheim als Musikexportort, wirkt dieser Mann als beständige Kraft entgegen: Shantel. Sofern man den musikalischen Tausendsassa überhaupt einem Ort zurechnen möchte, schwingen in seinem Sound doch seit jeher Einflüsse aus aller Welt, insbesondere des Balkan-Pops, als dessen gefühlter Erfinder er wohl als Urheber von „Disco Partizani“ und „Disco Boy“ in den meisten Köpfen rangiert. Dass es sich hier bloß um die Spitze eines umtanzbaren Eisberges handelt, wird sich im Bucovina Club im Mojo mit Sicherheit einmal mehr beweisen.

/ MME / Foto: Matthias Hombauer

Mojo Club
9.6.17, 23 Uhr

(31.5.) Literatur, Wortpicknick: Frühlingsgefühle, Planten un Blomen (Musikpavillon), 20.15 Uhr

Passend zur Jahreszeit und passend zum Ambiente dreht sich beim „Wortpicknick: Frühlingsgefühle“ in Planten un Blomen alles rund um das schönste Gefühl der Welt.

Der dänische Autor Arne Nielsen trägt eine Ode an die Liebe vor, MachtClub-Mitbegründer und Autor Alexander Posch (Foto) berichtet von der „Liebe im Frühling“, die seiner hochbetagten Protagonistin im Altersheim geschieht. Musikalisch begleitet wird die Lesung vom Hamburger Songwriter Guido Goh. / UT

Planten un Blomen (Musikpavillon)
31.5.17, 20.15 Uhr

 

(10.6.) Theater, Hundewetter, Komödie Winterhuder Fährhaus, 19. 30 Uhr

In „Hundewetter“ sitzen drei Frauen aus Platzmangel in einem Café an einem Tisch: Helene, taffe Geschäftsfrau, gleichzeitig aufopfernde Ehefrau und Mutter und kurz vor dem Burnout, die alleinerziehende Dessous-Fachverkäuferin Lulu und Gabriele, der tablettensüchtige Single. Aus einem anfänglichen Gespräch wird eine lange Nacht, in der sie lachen, tanzen, streiten und trinken. Eine Schicksalsnacht, in der Illusionen sterben und Lebensentwürfe zerbrechen.

Und das alles unter den wachsamen Augen des spöttischen Kellners.

/ HED/ Beitragsbild: Moritz Tau

Komödie Winterhuder Fährhaus
10.6.17, 19. 30 Uhr

 

(29.5.) Kunst, Max Pechstein: Geschichten hinter den Bildern, Bucerius Kunst Forum, 20 Uhr

Zur neuen Ausstellung im Bucerius Kunst Forum, der ersten Hamburger Einzelschau des Malers Max Pechstein (1881-1955), wird dieser als Künstler der Moderne gezeigt, der schon früh die Strömungen der Zeit in seinen Arbeiten umsetzte (Abb.: Das Gelbschwarze Trikot, 1910). Von den „Geschichten hinter den Bildern“ erzählt heute sein Enkel Alexander Pechstein, der viel Zeit im Atelier seines Großvaters in der Berliner Kurfürstenstraße und den vielen weiteren Stationen verbrachte. / SD

Bucerius Kunst Forum
29.5.17, 20 Uhr