(9.3.) Film, The Silence of the Lambs, Savoy, 20.45 Uhr

Welcome back, Hannibal! Der Savoy Filmclub lässt Mr. Lecter los, und das in der Originalversion auf Riesenleinwand. Brrr. Der 1992 mit den fünf wichtigsten Oscars ausgezeichnete
Thriller von Jonathan Demme mit Jodie Foster und Anthony Hopkins als FBI-Agentenanwärterin Clarice Starling und psychopathischer Kannibale in den Hauptrollen geht so richtig schön unter die Haut. Zuhause lieber schon einmal für die Heimkehr das Kuscheltier bereitlegen!  /MAS / Foto: MGM

Savoy
9.3.17, 20.45 Uhr

(8.3.) Stadtleben, Poetry Slam Städte Battle, Thalia Theater, 20 Uhr

Wer hat die besseren Wortkünstler – Hamburg oder Berlin? Hier geht es nicht um die Texte oder die Performance, hier geht es um die Ehre. Vielleicht wird sich noch immer nicht klären, welche Stadt der bessere Platz zum Leben ist, aber in jedem Fall wird sich zeigen, welche Stadt sich für das nächste Jahr als wahre Hauptstadt des Poetry Slams bezeichnen darf. Durch den Abend leitet Michel Abdollahi, das Team Hamburg wird vertreten durch David Friedrich, Sven Kamin, Theresa Hahl und Andy Strauß. / Foto: Jan Brandes

Thalia Theater
8.3.17, 20 Uhr

(8.3.) Film, Wilde Maus, Abaton, 20 Uhr

Georg arbeitet als angesehener Musikkritiker bei einer Wiener Tageszeitung. Eines Tages wird er gekündigt. Fortan sinnt der 50jährige auf Rache. Er hilft seinem alten Schulkameraden Erich bei der Reparatur einer alten Achterbahn (mit Namen „Wilde Maus“) und dieser begleitet Georg bei den nächtlichen Feldzügen gegen den ehemaligen Chef. Was mit kleinen Mini-Anschlägen beginnt, gerät schon bald ziemlich aus dem Ruder. ,Wilde Maus‘ ist das Regie-Debüt von Kabarettisten Josef Hader, der auch die Hauptrolle spielt und das Drehbuch schrieb. / Foto: Wega Film / Majestic

Abaton Kino
Premiere 8.3.17, 20 Uhr

(11.3.) Musik, Johnossi, Docks, 19 Uhr

Zwei-Menschen-Bands können den klanglichen Wumms von Fünf-Menschen-Bands haben – das bewiesen von den Whites Stripes bis zu den Blood Red Shoes bereits zig minimal besetzte Rock-Formationen. Auch Johnossi haben sich in die Liste der Duos eingetragen, die mit nicht mehr als Gitarre, Schlagzeug und Stimmen eine überraschend starke Show auf die Bühne bringen. Johnossi-Songs wie „Man Must Dance“ und „18 Karat Gold“ besitzen ja auch eine geradezu gewaltige Hymnik. / EBH

Docks
11.3.17, 19 Uhr

(11.3.) Nachtleben, Frau Hedi, MS Hedi, 19 Uhr

Es ist soweit. Wenn die Hedi die erste Frühlingsparty schmeißt, ändert sich das Wetter in Hamburg von alleine. Alternativer Fakt, an den wir fest glauben! Mit besagter Veranstaltung schippert die Partybarkasse im März gleich mehrmals über die Elbe. Diesen Samstag schmeißt Malinka (Foto) ihre Schallplatten aufs Mischpult und verursacht damit ein deftiges Balkan-Ska-Elektro-Swing-Dub-Massaker, welches jedes Tanzbein zucken lässt. Und egal wie das Wetter wirklich ist, die Party wird super! / OMA

Frau Hedi auf der MS Hedi
11.3.17, 19 Uhr

(9.3.) Live Let’s Play op Platt, Museum für Kunst und Gewerbe, 19 Uhr

Der NDR- Moderator Yared Dibaba und Gunnar Krupp vom Kult-Sender RocketbeansTV führen als Showmaster – mal auf Platt, mal auf Hochdeutsch durch digitale Fußballspiele mit norddeutschen Lokal-Vereinen und Meeresspielen mit echtem Wasser, sprechen mit einem plattdeutschen Let’s Player über seine Lieblingssimulationen und suchen mit dem Publikum nach den richtigen Begriffen für die plattdeutsche Spielekultur. Ein großes Vergnügen für Gamer und Freunde der Plattdeutschen Sprache. Frei nach dem Motto: Geiht nich gift nich.

Museum für Kunst und Gewerbe
9.3.17, 19 Uhr

(10.3.) Musik, Schrottgrenze, Molotow, 20 Uhr

„Ich bezeichne mich selbst als Teil der Queer Community und finde es generell schwach, dass Themen wie Geschlechterkonstruktionen, sexuelle Identitäten und Orientierungen so selten eine Rolle im Rahmen von deutschsprachigen Punk- und Indie-Texten spielen“, sagt Schrottgrenze-Sänger Alex Tsitsigias, der auf dem neuen Album der Band („Glitzer auf Beton“) dem Thema „Empowerment“ viel Raum gibt. Neben Markus Wiebuschs „Der Tag wird kommen“ ist dieses tatsächlich ein seltenes Statement und deshalb umso wichtiger. / EBH /Foto: Chantal Weber

Molotow
10.3.17, 20 Uhr

(10.3.) Musik, Binoculers, Prinzenbar, 20 Uhr

Obwohl die Hamburger nominell nur ein Duo sind, erzeugen Nadja Rüdebusch und Daniel Gädicke auf der Bühne mühelos die Illusion einer Band, weil sie mit minimalen Mitteln maximale Wirkung erzielen. Ihr folklastiger Minimal-Pop, angereichert durch Fieldrecordings, steigert sich durch den Einsatz von Gitarre, Klavier, Schlagzeug, Vintage-Synthesizern und Harmoniegesängen gerne mal zu einer ausgewachsenen Dream-Pop-Euphonie mit Psychedelia-Momenten. Besucher können im Übrigen davon ausgehen, dass es nicht nur euphonisch, sondern auch euphorisch zugehen wird: Mit dem Konzert feiert das Duo nämlich das Erscheinen seines vierten Albums „Sun Sounds“. / KGR / Foto: David Rankenhohn

Prinzenbar
10.3.17 , 20 Uhr

(10.3.) Nachtleben, Casual Lab, Bahnhof Pauli, 23 Uhr

Musikalische Kollaborationen und Support zwischen der Haupt- und der Hansestadt sind ja nicht neu, mit dem Berliner Independent Label Casual Lab sind mittlerweile schon freundschaftliche Bande geknüpft worden. Labelhead A.N.I.C.E. und Lars Neubert kreieren zusammen mit dem kongenialen Hamburger Duo Schaefer & Søn (Foto) einen musikalischen Klangteppich, dessen künstlerisches Fundament detailliert alle Facetten der House-Musik abbildet. Jazzige Beats treffen auf deepen Sound und bringen den Untergrund des Spielbudenplatzes zum Beben. / KF / Foto: Timo Sommer

Bahnhof Pauli
10.3., 23 Uhr