(11.2.) Nachtleben, Motorbooty-Live!, Molotow, 23 Uhr

Das Motorbooty-Team hat an diesem Abend Besuch von den Foreign Diplomats aus dem fernen Kanada, genauer gesagt aus den Laurentinischen Bergen nordöstlich von Quebec City – und auch dort weiß man, wie eine gute Indie-Pop-Nummer heute funktionieren muss: sensibel und stolz zugleich, ein bisschen Zweifel, ein bisschen Hymne, klassisch in der Struktur, clever und mit einer Idee Arcade Fire in den Arrangements. Der Fünfer tourt aktuell noch mit dem Debüt „Princess Flash“ von 2015 – neue Songs in der Setlist wären aber keine Überraschung. / FR

Molotow
11.2.17,  23 Uhr

(14.2.) Theater, Maik’s Subkultur, St. Pauli Museum, 19.30 Uhr

Maik's Subkultur

Moderatorin Melanie Weirather

Talk meets Bühne. Maik’s Subkultur stellt in Form einer Live-Sendung die verschiedensten Künstler aus Musik, Schauspiel, Kabarett, Malerei, Comedy und anderen Bereichen vor.  Die Moderatoren Maik Möller und Melanie Weirather laden ein zu Live-Musik, Kabarett und Interviews. Am 14. Februar werden  Jana Osterhus (Malerin), Markus Sommer (Sänger und Liedermacher) und Nils Lagoda (Musiker) zu Gast sein. Foto: Surideco.de

Eintritt: 8 € / Ermäßigung für Studenten & Rentner

St. Paulimuseum
14.02.17, 19.30 Uhr

(10.2.) Musik, feel.jazz Festival (bis 11.2.), Gängeviertel, 20 Uhr

Wie feel.jazz passt in zwei Abende? Das will jetzt das erste feel.jazz Festival zeigen und die Musik mit allen Sinnen erlebbar machen. Am Freitag gibt’s traditionelle Jazzmusik, Samstag wird’s experimenteller und elektronischer – eine Reise in die junge Hamburger Jazzszene.

Außerdem darf getanzt werden – erst zu Soul/Funk/HipHop und am zweiten Tag zu Elektro. Eintritt? Darf sich der Besucher selbst aussuchen. Alle Überschüsse kommen dem Gängeviertel e.V. zugute. / ILO

Gängeviertel
10.2.17, 20 Uhr

(11.2.) Musik, Heaven Can Wait Chor, St. Pauli Theater, 18 Uhr

An diesem Abend gehört die Bühne 32 “(G)Oldies” mit über 2000 Jahren Lebenserfahrung und richtig Bock auf Rock! Beim Heaven Can Wait Chor unter der Leitung von Jan Christof Scheibe stehen ausschließlich Hits wie “Viva la Vida” von Coldplay, “Sie ist weg” von den Fantastischen Vier, “Haus am See” von Peter Fox oder “Oh Johnny von Jan Delay auf dem Notenblatt. Begleitet werden sie von einer fetzigen Band von Profimusikern. Und das Publikum? Ist zwischen 17 und 87 und feiert. Foto: Stefan Malzkorn

St. Pauli Theater
11.2.17, 18 Uhr
Zusatztermin am 05.5.17 um 19.30 Uhr

(10.2.) Musik, Tegan and Sara, Uebel & Gefährlich, 20 Uhr

Findet man in den meisten Popstar-Merch-Shops: künstlereigene Kosmetikartikel. Auch Tegan and Sara haben mittlerweile ein Gesichtsreinigungs-Produkt auf den Markt gebracht. In den aalglatten Perry-Bieber-Beyoncé-Kosmos passen sie aber freilich nicht. Die Musik der kanadischen Zwillingsschwestern ist zwar fast durchweg radiotauglich, dennoch aber so rau, verspielt und quirlig, dass man schnell über den Fan-Artikel-Irrsinn hinweg sieht. / EBH / 

Uebel & Gefährlich
10.2.17, 20 Uhr

(12.2.) Film, Der zerbrochene Klang, Metropolis Kino, 19 Uhr

Bis Anfang des 20. Jahrhunderts lebten jüdische und Roma-Musikerfamilien im heutigen Moldawien zusammen, formten eine einzigartige Musikkultur – die durch den Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. 70 Jahre später begeben sich 14 international bekannte Musiker aus aller Welt auf eine Reise in diese Vergangenheit. Doch was zunächst als musikalische Suche beginnt, führt völlig unerwartet zu einer auch sehr schmerzlichen Erforschung der eigenen Identität und ihrer Stellung als Juden und Roma in und außerhalb Europas. /MAS

Metropolis Kino
12.2.17, 19 Uhr

(10.2.) Musik, Between the Bars, Nochtspeicher, 19 Uhr

Jan Plewka, Musiker und Selig-Sänger, und sein Freund Marco Schmedtje sind schon lange musikalische Weggefährten. In ihrem Programm „Between the Bars“ singt Plewka, Schmedtje begleitet ihn an der Gitarre, ein eingespieltes Team. Zumal viele der Songs, die sie spielen, aus dem Repertoire der einst gemeinsamen Band „Zinoba“ stammen. Doch auch Perlen von Rio Reiser oder Simon & Garfunkel werden die beiden Hamburger Künstler interpretieren – und dazu die eine oder andere Geschichte erzählen. / REM / Foto: Sven Sindt

Nochtspeicher
10.02.17, 19 Uhr

(11.2.) Musik, Diazpora, Mojo, 19 Uhr

Ob im kleinen Club, auf großen Festivalbühnen oder auf den Straßenmusik-Tourneen quer durch Europa: die Hamburger haben ihren ureigener Stil stetig weiterentwickelt ohne dabei ihre großen Vorbilder der 60er/70er Jahre zu vergessen. Authentisch analog wurde live im Studio das eingefangen, was Diazpora bei ihren Konzerten ausmacht: pure Energie, wilde Virtuosität und ungebändigte Spielfreude. Im Mojo feiern sie mit diesem Konzert die Veröffentlichung ihres Albums “Islands”.

Mojo
11.2.17, 19 Uhr

(10.2.) Nachtleben, 3000 Grad Wanderzirkus, Docks, 23 Uhr

Bass in der Manege. Während es draußen regnet, schneit, friert, graupelt – und was diese Jahreszeit noch so zu bieten hat – werden im Docks im Februar einmal mehr satte 3000 Grad, denn der Wanderzirkus ist wieder in der Stadt und schlägt seine Manege für zwei Tage im Docks zum „surreal club festival 3017“ auf, um das Publikum durch Klangvisionen, Farben und Skurrilitäten zu führen. Mit dabei sind einige der besten Artisten.

Namentlich: Schlepp Geist, Molle aka Mollono. Bass, Seth Schwarz, Tim Engelhardt u.a. / MME

AK: 18 € VVK: 15 € zzgl. Geb.

Docks
10.2. – 11.2.17, 23 Uhr

(14.2.) Musik, The Notwist, Große Freiheit 36, 20 Uhr

Indie-Wunder aus Weilheim. Kaum eine Band zeigt so wenig Interesse an Selbstvermarktung und ist dabei trotzdem so erfolgreich wie The Notwist. Der Grund ist einfach: Die im bayrischen Weilheilm gegründete Indie-Band veranlasst regelmäßig Kritiker und Fans zu unvergleichlich überschwänglichen Lobeshymnen.

Die Visions sprengt gerne mal die Grenzen des Möglichen auf ihrer Bewertungsskala und verteilt 6 von 5 Punkten an die Indietronic-Meister, und ihr 2002 erschienenes Meisterwerk „Neon Golden“ gilt etlichen Kritikern weltweit als das beste Album des Jahrzehnts – noch vor Radiohead und Co. Zu Recht: The Notwist stehen für eine experimentierfreudige Mischung aus elektronischen Klängen und zerbrechlichen Gitarren mit Suchtgarantie beim Hörer. Immer zutiefst traurig, aber trotz aller Melancholie tanzbar. / UT / Patrick Morarescu

Große Freiheit 36
14.2.17, 20 Uhr