(8.9.) Musik, Michael Kiwanuka, Stadtpark, 19 Uhr

Sorry, Kurt Cobain: Als der junge Michael Kiwanuka das erste Mal den Otis-Redding-Klassiker „(Sittin’ On) The Dock Of The Bay“ hörte, waren die Rock ’n’ Roll- und Grunge-Tage für ihn gezählt. Fortan war es Soul, dem sich der britisch-ugandische Junge mit Haut und Haar verschrieb.

Zwei EPs reichten später aus, um Weltstar Adele davon zu überzeugen, den ehemaligen Studiogitarristen als Support mit auf Tour zu nehmen. Auf Schützenhilfe ist Kiwanuka mittlerweile nicht mehr angewiesen – mit seinem staubig-souligen RetroFolk füllt der 30-Jährige auch solo längst große Konzert-Locations.

/ KGR

Freilichtbühne im Stadtpark
8.9.17, 19 Uhr 

(8.9.) Sonstiges, Tag des offenen Denkmals, Hauptkirche St. Jacobi, 16 Uhr

Am Tag des offenen Denkmals gibt es dieses Jahr wieder an 140 Orten in Hamburg die Geschichte alter Baukultur zu atmen, zum Beispiel an der Köhlbrandtreppe in Altona (Foto). Bis zum 10. September steht dabei alles unter dem Motto „Macht und Pracht“.

Die Auftaktveranstaltung in der Hauptkirche St. Jacobi dreht sich heute um das Thema „Kirche, Staat und Bürgertum“. Am Wochenende werden Vorträge, Führungen und Rundgänge ergänzt durch ein buntes Kulturprogramm.

/ ILO

Hauptkirche St. Jacobi
8.9.17, 16 Uhr 

Weitere Informationen zu Orten und Programm finden Sie hier.

(8.9.) Kunst, Saisoneröffnung der Galerien im Kontorhausviertel, 19 Uhr

Die Galerien im Kontorhausviertel eröffnen erneut gemeinsam die Herbstsaison. Während in der Galerie Borchardt Johannes Speder in der Schau „welcome to my world“ Traumbild-Collagen und Skulpturen zeigt, sind in der Evelyn Drewes Galerie Figuren aus Kunststoff, Glas und Silikon von Hirofumi Fujiwara zu sehen, einem Meisterschüler Stefan Balkenhols.

Darüber hinaus eröffnen u.a. die Mikiko Sato Gallery und die Galerie HengevossDuerkop.

/ SD

Kontorhausviertel
8.9.17, 19 Uhr 

(8.9.) Sonstiges, Gloria & Pilsener Urquell Tankbier, Gloria, 19 Uhr

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Einer unserer beliebtesten Gastroklassiker, das Gloria, feiert 20jähriges Jubiläum – und verlost zur Feier des Tages ein Abendessen für vier Personen.

Mit viel Musik, der leckeren GloriaPizza, frisch gezapftem Pilsner Urquell Tankbier und vielen weiteren Überraschungen, steigt am 8. September ab 19 Uhr die große Geburtstagsfeier.

Gloria
8.9.17, 19 Uhr 

SZENE HAMBURG verlost ein Essen für vier Personen an einem Abend nach freier Wahl. E-Mail mit Betreff „gloria“ und einer schönen Geschichte, was Hamburgs Kneipenklassiker so besonders und einen Besuch der Geburtstagsfeier so erlebenswert macht, an verlosung@vkfmi.de

(8.9.) Nachtleben, Orängättäng: Release Party, Hafenklang, 21:30 Uhr

Zugegeben, bei „Findet Emo“ (am 29. im Molotow) haben wir kurz gezuckt, doch das Blech fürs Wortspiel des Monats geht dann doch an diese „affge“ Veranstaltung. Worum geht’s? Die Hamburger Orängättäng veröffentlichen mit „The Beast Bites Back“ einen neuen albumlangen Rundumschlag PolitHardcorePunk, so lärmig, grell und garstig wie das irre Cover-Artwork.

Zur Unterstützung spielen die Elektropunk-Kollegen von Disco Crunch. Awhoo oder wie es im Facebook-About von Orängättäng steht: HCPUNKNOISESKAGESCHREDDERHHCIDDYMOINMOINHASCHALLAHPENGPENG!

/ FR

Hafenklang, Goldener Salon
8.9.17, 21:30 Uhr 

(7.9.) Nachtleben, Bingo Boat, Frau Hedi, 19:30 Uhr

Feierabend, Afterwork: Ladies and Gentlemen, it’s BingoTime! Am Donnerstag geht es auf der schönsten Barkasse Hamburgs wieder mal um die Wurst, und zwar diagonal, senkrecht oder waagerecht. Wer Bingo hat, gewinnt!

Dazu spielt das wohl passendste Musik-Ensemble der Welt: Bingo Ingo & die Bingo Band, eine Punk-Rock-Gniedel-Girl-Boy-Garage-Band, die eure Welt garantiert ins Wanken bringt – oder zumindest ins Schunkeln oder wild Rumhüpfen.

Also, Scheinchen eingepackt und raus aufs Wasser mit euch!

/ IV

Frau Hedi
7.9.17, 19:30 Uhr 

(7.9.) Märkte/Feste, Ink & Ride WarmUp, Hafenkante, 19 Uhr

Jetzt tut´s nochmal richtig weh. Beim Festival Ink & Ride dreht sich am Samstag und Sonntag im Millerntor Stadion alles um Tattoos, Streetart, Bikes, Fixed Gear, BMX und Skateboards. Wer sich traut, kann sich auch gleich vor Ort ein neues Tattoo stechen lassen.

Für die nicht ganz so Mutigen gibt es Poster, Skateboards oder FixedGearRäder. Und für die Ungeduldigen: Heute startet bereits ein ordentliches WarmUp in der Hafenkante.

/ JB / Foto: Lennart Ritscher

Hafenkante
7.9.17, 19 Uhr

 

(7.9.) Theater, „Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war“, Altonaer Theater, 20 Uhr

Der Schauspieler Joachim Meyerhoff (siehe auch „Die Welt im Rücken“) kann nicht nur spielen, sondern auch schreiben – und das sehr gut, witzig und berührend. Das Stück im Altonaer Theater basiert auf seinem gleichnamigen, zum Teil autobiografischen Roman und erzählt von einer ungewöhnlichen Kindheit.

Als Sohn des Leiters der Kinder- und Jugendpsychiatrie im kleinen Hesterberg bei Schleswig lebt und wächst er mit harmlosen „Irren“ auf, die ein selbstverständlicher Teil seines Alltags sind. Er erzählt von schrägen Begegnungen und für Außenstehende absurde Situationen, die zum Brüllen komisch sind.

Doch dieser literarische Rückblick ist vor allem eine Familiengeschichte, die hinter der scheinbar heilen Fassade zerbricht und geprägt ist von Schicksalsschlägen, Abschieden und tiefer Traurigkeit. Bei dieser Textvorlage kann nicht viel schiefgehen.

/ HED / Foto: G2 Baraniak

Altonaer Theater
7.9.17, 20 Uhr (Premiere)

(7.9.) Musik, Knarf Rellöm & Albert Pöschl, Hanseplatte, 20:30 Uhr

Hamburg und München mögen bei vielen Dingen weit auseinander liegen, aber in der Musik finden sie manchmal zusammen – zum Beispiel heute, wenn Knarf Rellöm, Jünger der Hamburger Schule, mit Albert Pöschl, Musiker und Labelbetreiber aus München, ein gemeinsames Konzert spielen.

Die beiden verstehen sich sogar so gut, dass sie für Pöschls neue Soloplatte gemeinsam an zwei Songs gearbeitet haben.

Wie diese Begegnung zweier Szenen klingt, das hören Besucher heute Abend in der Hanseplatte.

/ MT

Hanseplatte
7.9.17, 20:30 Uhr 

(7.9.) Kunst, Alex Soth: „Gathered Leaves“, Deichtorhallen, 19 Uhr

Mit der Ausstellung „Gathered Leaves“ von Alec Soth (Abb.: Crazy Legs Saloon, Watertown, New York, USA, 2012) zeigen die Deichtorhallen das Werk eines der zur Zeit gefeiertsten amerikanischen Fotografen. Den Mittleren Westen der USA fest im Blick, fängt Soth deren Bewohner in ganz besonderen Porträts ein und sagt selbst, dass für ihn das Schönste die Verletzlichkeit sei.

Heute wird die Schau mit 65 Arbeiten des MagnumFotografen eröffnet.

/ SD /Foto: Alec Soth, Magnum Photos

Deichtorhallen (Internationales Haus der Photografie)
7.9.17, 19 Uhr