(28.9.) Nachtleben, Die Standups, Jolly Jumper, 20 Uhr

Drei der besten StandupComedians aus Berlin sorgen heute dafür, dass ab 20 Uhr aus dem Jolly Jumper nur noch schallendes Gelächter zu hören sein wird.

Mit ihren originellen und witzigen Bühnenprogrammen zeigen Ben Schmid, Jonas Imam und Kawus Kalantar, dass Humor oft einfach die beste Antwort auf das Leben ist. Dafür brauchen sie keine Klischees, keine Kostüme und keine Rollen, sondern einfach das, was sie am besten können: gute Stand-up-Comedy.

/ MT

Jolly Jumper
28.9.17, 20 Uhr

(28.9.) Theater, Martin Sonneborn: Krawall und Satire, Schauspielhaus, 20 Uhr

So gekonnt Satire machen wie Martin Sonneborn es tut, ist ein Kunststück. Der Vorsitzender der PARTEI und Mitglied des Europaparlaments wird heute im Deutschen Schauspielhaus diese Kunst auf eine renommierte Bühne bringen.

Der Abend wird mit den Filmen und Worten Sonneborns zeigen, wie geschickt und unterhaltend Satire sein kann – und was sie uns über die politische Welt verrät.

/ MT

Deutsches Schauspielhaus
28.9.17, 20 Uhr

(28.9.) Nachtleben, Science Slam, Mojo, 20 Uhr

Die Welt der Wissenschaft ist wahnsinnig vielfältig – und sie kann auch wirklich unterhaltsam sein.

Beim Science Slam im Mojo stellen heute wieder Wissenschaftler ihre Forschungsprojekte vor. Wer da schon an langweilige Vorlesungen oder Seminare denkt, der täuscht sich gewaltig. Denn im Rahmen der 9. Hamburger Klimawoche erklären junge Forscher, wie sie die Welt verbessern wollen. Und das tun sie auf möglichst unterhaltsame Weise.

Am Ende entscheidet das Publikum, wer gewonnen hat.

/ MT

Mojo Club
28.9.17, 20 Uhr

(27.9.) Theater, „Vlksvrnchtng“, Oberhafenquartier, 20 Uhr

In vier offene Bühnenräumen werden die unterschiedlichen Parteien eines Mietshauses dargestellt. Die konfliktgeladenen Leben der dort wohnenden Menschen haben sich zu hyperrealen Welten verselbständigt, in dem sie sich der Virtualisierung und Maschinisierung unterwerfen.

Ein Science-Fiction Szenario im märchenhaft-ambivalenten Raum einer Zukunftsgesellschaft mit dem Titel „Vlksvrnchtng“ –  ein Codewort für eine skelettierte, zeichenhafte Wirklichkeit.

/ HED

Oberhafenquartier
27.9.17, 20 Uhr

(27.9.) Literatur, Sven Regener liest „Wiener Straße“, Laeiszhalle, 20 Uhr

Mit seinem neuen Roman „Wiener Straße“ hat Sven Regener der Künstlerszene im West-Berlin der 1980er-Jahre seine Liebe erklärt. Er hat eine beinahe surreale Welt erschaffen aus Punks, Freaks, Hausbesetzern und den Künstlern jener Zeit, die zehn Jahre vor dem Fall der Mauer von kreativen Ausbrüchen geprägt war.

Der Frontmann von Element of Crime hat sich mit Büchern wie „Herr Lehmann“ und „Neue Vahr Süd“ ohnehin schon einen Ruf als einer der besten Pop-Autoren dieses Landes erschrieben. Seinen Figuren bleibt er in „Wiener Straße“ ebenso treu wie den schnellen Dialogen, der skurrilen Situationskomik und einem wunderbaren Blick auf ein schräges Leben und ein vergangenes Lebensgefühl.

/ MT / Foto: Charlotte Goltermann

Laeiszhalle
27.9.17, 20 Uhr

Die Lesung ist Teil des Harbour Front Literaturfestivals, das noch bis zum 15. Oktober läuft.

(27.9.) Musik, Bordfreiheit 2017, MS Stubnitz, 19 Uhr

Ein Abend mit dem australischen Singer-Songwriter Musketeer, dem Hamburger Liedermacher Roland Prakken und dem Komponisten und Gitarristen Ferdinand Feil: Auf der MS Stubnitz ist heute viel Kultur an einem Ort versammelt, die nicht nur der eigenen Horizonterweiterung dient – sondern auch dem Gemeinwohl.

Alle Erlöse kommen dem Balticult e.V. zugute, der sich für den freien Austausch von Kultur und Bildung über Regionen hinweg einsetzt. Wer selbst mitmischen möchte, hat auf der offenen Bühne in der Vorschiffslounge die Chance, mit Liedern, Gedichten oder Kurzgeschichten das Bord-Publikum zu bereichern.

Kultur ahoi!

/ MT

MS Stubnitz
27.9.17, 19 Uhr

(26.9.) Musik, Phoenix, Große Freiheit 36, 20 Uhr

Eine catchy Melodie, prägnante Indie-Gitarren, ein leichtfüßiges Keyboard und die samtige Stimme von Thomas Mars: Es braucht häufig nur wenige Takte, um einen Phoenix-Song zu erkennen. Zusammen mit Bands wie Da Punk und Air hat das Quartett aus Versailles in den Nullerjahren den Trademark-Sound für französischen Elektro– und IndiePop geprägt wie kaum eine andere Band.

Nebenbei haben die vier Herren den DJs dieser Welt stets gutes Material für die Beschallung des Indie-Dancefloors geliefert, zuletzt mit ihrem Album „Ti Amo“, auf dem ihr eleganter French-Pop mit Italo-Disco flirtet.

/ KGR

Große Freiheit 36
26.9.17, 20 Uhr

(26.9.) Musik, Tori Amos, Laeiszhalle, 20 Uhr

Bereits als Zweijährige haute Tori Amos zum ersten Mal in die Tasten, mit fünf war die in North Carolina geborene Künstlerin die jüngste Schülerin, die jemals am Peabody-Konservatorium in Baltimore aufgenommen wurde.

Hier entwickelte die Musikerin mit dem Mezzosopran ihren unnachahmlichen Stil aus Klassik und Pop, mit dem sie 1992 auf ihrem Debüt „Little Earthquakes“ für Aufsehen sorgte: Eine zarte Frau am Konzertflügel, die rätselhaft-bizarre Songs spielt und poetische Texte zwischen Verletzlichkeit und Selbstermächtigung singt, kannte die Generation MTV bis dato nicht.

Ein Konzept, das auch 25 Jahre später nichts von seiner Magie verloren hat.

/ KGR

Laeiszhalle
26.9.17, 20 Uhr

(26.9.) Literatur, Lesung: Shumona Sinha „Staatenlos“, Cohen + Dobernigg, 20:30 Uhr

Nachdem Shumona Sinha 2011 „Erschlagt die Armen!“ veröffentlicht hatte, verlor sie ihre Arbeit bei der französischen Migrationsbehörde. Trotz oder wegen seiner Brisanz wurde der Roman mit etlichen Literaturpreisen ausgezeichnet.

Die textlich und illustratorisch stark erzählte Geschichte dreier entwurzelter Frauen porträtiert das patriarchale Paris und Kalkutta. Sinhas Themen in ihrem neuen Roman „Staatenlos“, aus dem sie heute liest, sind Rassismus, Sexismus und Unterdrückung in Frankreich und Indien.

/ JVW / Foto: Patrice Normand

Cohen + Dobernigg, Sternstraße 4
26.9.17, 20:30 Uhr

(25.9.) Film, „David Gilmour Live at Pompeii“, Savoy, 20:30 Uhr

1971 spielte Pink Floyd „Live in Pompeii“. 45 Jahre später lieferte Sänger und Gitarrist David Gilmour dort zwei weitere Shows ab. Die Highlights daraus bastelte Regisseur Gavin Elder zu einem Film zusammen: „David Gilmour Live at Pompeii“, ein audiovisuelles Spektakel mit Lasereffekten, Pyrotechnik und Songs aus Gilmours gesamter Karriere.

Am 13. September ist der spektakuläre Konzertfilm bereits im im CinemaxX Dammtor (19.30 Uhr) und Harburg (20.15 Uhr) zu sehen.

/ MAS

Savoy Filmtheater
25.9.17, 20:30 Uhr