(28.4.) Nachtleben,10 Jahre Dead Disco, Molotow, 23 Uhr

Preller versüßt Geburtstagsfest. Seit einem Jahrzehnt veredelt das Dead Disco-DJ-Team nun schon Tanzabende im ganzen Land. Ob als Hauptact im Club oder als krönender Abschluss bei einer Aftershow für Kakkmaddafakka oder Frittenbude – sie haben immer ein gutes Händchen für die richtige Platte zum passenden Moment. Für die große Jubiläumsparty haben sie Verstärkung aus Leipzig angefordert. Preller versüßt das Geburtstagsfest mit einer wilden musikalischen Mischung namens SlomoDiscoGarageIndieRap ’n’ B. Gastgeber 1MANDISCO verspricht Indie, Britpop und Electronica. Geht ab! Totentanz sieht irgendwie anders aus. / DAK

Molotow
28.4.17, 23 Uhr

(3.5.) Lesung, Crime Live, St. Pauli Theater, 19.30 Uhr

Wahre Verbrechen – wahre Geschichten: Eine inszenierte Lesung mit Christian Redl, der Geschichten aus dem True-Crime-Magazin vom Stern vorträgt.

Krimis boomen, sie gehören zur am meisten verkauften Literatur in Buchläden und bei Online-Händlern. Es gibt Krimi-Festivals, Krimi-Dinner und natürlich jede Menge Lesungen mit den Stars des Genres.
Und es gibt ein Wochenmagazin: Stern Crime.  Christian Redl liest auf packende Weise die ergreifendsten Fälle vor.

St. Pauli Theater
3.5. 2017, 19.30 Uhr

 

(30.4.) Literatur, Arbeiterroman, Polittbüro, 20 Uhr

Großes Autorenaufgebot im Polittbüro: Dort schicken heute Gerhard Henschel (Foto), die Journalistin Silke Burmester („Mutterblues“) und der Schriftsteller Frank Schulz („Kolks blonde Bräute“) die Zuschauer auf eine Zeitreise durch die späten 80er Jahre. Sie lesen gemeinsam aus Henschels „Arbeiterroman“, dem siebten Band seiner autobiografischen Martin-Schlosser-Chronik. Der Hilfsarbeiter träumt davon Schriftsteller zu werden und muss dabei allerhand Hürden überwinden. / ILO / Foto: Foto- Jochen Quast

Polittbüro
30.4.17, 20 Uhr

 

(3.5.) Musik, Lauren Oakley, kukuun, 21 Uhr

Lauren Oakley hat Großes vor: Sie wird die “Forbidden List” der Theater-Songs für Sängerinnen performen. Darauf stehen Songs wie Glitter and be gay, On my own, Think of me und einige mehr. Am Piano begleitet sie Roun Zieverink. Das wird ein charmanter Abend!

kukuun
3.5.17, 21 Uhr

(29.4.) Nachtleben, Alice im Wunderland, Docks, 24 Uhr

Sie ist vielleicht die Mutter der elektronischen Motto-Partys: „Alice im Wunderland“. Seit einigen Jahren verwandelt sich das Docks regelmäßig in eine verwunschene Welt samt Hutmacher und leuchtender Grinsekatze. Liebevolle Deko und gutes Lineup müssen sich nicht hintereinander verstecken. Beides passt perfekt. In diesem Jahr wird die Herzkönigin von der Königin des Techno besucht. Monika Kruse (Foto) kommt mit ihrem druckvoll anschiebenden Sound und wird u.a. von Khainz, Aparde (live) und Lovra unterstützt. / OMA

Docks
29.4.17, 24 Uhr

(2.5.) Theater, Unwiderstehlich, Ernst Deutsch Theater, 19.30 Uhr

Er ist Anwalt, sie Lektorin. Passt, alles wunderbar. Und dann? Dann kommt die Krise in Form einer Begegnung mit einem erfolgreichen Schriftsteller.  Sie erzählt ihrem Mann von dieser Begegnung, erwähnt, dass der Autor, zugegeben, »ziemlich unwiderstehlich« sei – »ziemlich« – mehr nicht. Warum hat sie dann eine Einladung zu einem Abendessen ausgeschlagen? Und jetzt greift das Kopfkino: Er unterstellt ihr, dass sie vor uneingestandenen Gefühlen und Begierden flieht, weil der andere für sie genau das sei: unwiderstehlich. Getrieben von seiner manischen Eifersucht beginnt er ein Kreuzverhör, welches sie aus dem Haus und dem anderen Mann in die Arme treibt. War’s das?

Regie: Antoine Uitdehaag / Bühne: Momme Röhrbei / Kostüme: Erika Landertinger / Musik: Het Paleis van Boem / Ensemble: Boris Aljinovic, Anika Mauer // bis 27.05.2017

Ernst Deutsch Theater
2.5.17, 19.30 Uhr

(28.4.) Literatur, 8min Eimsbüttel, Auster Bar, 20 Uhr

Poetry Slam in Eimsbüttel. Wie jeden letzten Freitag im Monat sind Dichter, Poeten, Erzähler eingeladen, um die Gunst des Publikums zu buhlen, reimen, lesen, performen. Im Unterschied zu den traditionellen 5 Minuten-Poetry Slams bieten maximal 8 Minuten Lesezeit endlich die Chance, auch längere Texte zu präsentieren. Ob hitzig oder lyrisch, klug oder wüst – alle Beiträge sind willkommen.  

Moderation: Friederike Moldenhauer. Eintritt: 5 €, für Dichter selbstverständlich frei.

Auster Bar
28. 4. 2017, 
20 Uhr

(2.5.) Film, Happy Burnout, Abaton, 20 Uhr

Und was willst du mal werden, wenn du groß bist? Es ist diese Frage, die Fussel fast aus den Springerstiefeln haut. Der 43-jährige Alt-Punk (unfassbar gut: Wotan Wilke Möring) hat sich, so glaubt er, prima in seinem Leben eingerichtet: nette Bude in der Schanze, jede Menge Frauen, jede Menge Zeit zum Chillen. Verantwortung, Verbindlichkeiten, Arbeit – warum das denn??? Er ist aus Prinzip dagegen, warum, hat er schon lange vergessen.

Doch dann landet er im Sanatorium. Denn die Interne Revision der Arbeitsagentur will ihm die Hartz-IV-Bezüge streichen, die er sein Leben lang schon bezieht, ohne jemals eine Bewerbung geschrieben zu haben – gedeckt von seiner Sachbearbeiterin Frau Linde, die nun die Notbremse zieht und ihm auch zum eigenen Schutz eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung besorgt: Burnout – sein angebliches soziales Engagement hat Fussel emotional ausgelaugt, so die fingierte Diagnose. Sofortiger mehrwöchiger stationärer Aufenthalt unumgänglich. Mit Schluffenschritt rein in die Nobelklinik. Out of comfort zone. Rock’n’Roll im Sanatorium. Klar: Die Leiterin des Sanatoriums und auch Psychologin Alexandra (Anke Engelke) durchschauen die Komödie sofort, engagieren Fussel aber als “Undercover-Therapeuten” / MAS / Foto: Riva Film

Regie: André Erkel. Mit Wotan Wilke Möring, Anke Engelke, Torben Liebrecht, Kostja Ullmann. Am 2. Mai Vorführung im Beisein der Darsteller

Abaton
2.5.17, 20 Uhr

(28.4.) Musik, Pink Martini, Laeiszhalle, 20 Uhr

Zeitlos lässig. Nicht viele Bands schaffen, auf einem Album acht verschiedene Sprachen unterzubringen. Die 14-köpfige Easy-Listening-Band Pink Martini aus Oregon befördert die halbe Welt in die Laeiszhalle – von Portugal über Armenien bis in die arabische Welt. Nach über 20 Jahren Bandgeschichte kehrt das Kollektiv um den Pianisten Thomas Lauderdale zu Coverversionen von zeitlosen Klassikern der Weltmusik zurück. /LS / Foto: Chris Hornbecker

Laeiszhalle
28.04.17, 20 Uhr

(1.5.) Theater, Polaris und das Rätsel der Polarnacht, Planetarium, 11 Uhr

Feiertag. Zeit für einen Familienausflug in den Stadtpark. Ins Planetarium. James, ein um die Welt reisender wissensdurstiger Pinguin vom Südpol, trifft in der eisigen Welt des Nordpols den Eisbär Vladimir. Beide werden Freunde und berichten einander von ihrer Heimat. Zusammen schauen sie sich die Sterne an und wundern sich über die unterschiedlichen Polarnächte am Südpol und Nordpol. Um dieses Rätsel zu lösen, bauen die beiden Freunde eine Sternwarte und beobachten den Nachthimmel. Dabei erkennen sie wunderbare Sternbilder und den Planeten Saturn mit seinen Ringen. Beide kommen zu dem Schluss, dass sie weitere Informationen brauchen und die Erde mit den anderen Planeten vergleichen müssen. James und der geniale Ingenieur Vladimir bauen sich ein Raumschiff und fliegen in den Weltraum.

Sie erkunden Mars und Saturn und stellen fest, dass Planeten unterschiedlich sind, aber auch ähnlich wie die Erde Tage, Nächte und Jahreszeiten haben. Beim Blick auf die Erde aus dem Weltraum finden sie schließlich die Antwort, warum die Nächte mal lange dauern und dann wieder so kurz sind. Eine liebevolle und unterhaltsame, aber auch lehrreiche Entdeckungsreise für Jung und Alt. Ab 8 Jahre / Foto: Planetarium de Saint Etienne

Planetarium
1.5.17, 11 Uhr