(11.2.) Musik, Diazpora, Mojo, 19 Uhr

Ob im kleinen Club, auf großen Festivalbühnen oder auf den Straßenmusik-Tourneen quer durch Europa: die Hamburger haben ihren ureigener Stil stetig weiterentwickelt ohne dabei ihre großen Vorbilder der 60er/70er Jahre zu vergessen. Authentisch analog wurde live im Studio das eingefangen, was Diazpora bei ihren Konzerten ausmacht: pure Energie, wilde Virtuosität und ungebändigte Spielfreude. Im Mojo feiern sie mit diesem Konzert die Veröffentlichung ihres Albums “Islands”.

Mojo
11.2.17, 19 Uhr

(10.2.) Nachtleben, 3000 Grad Wanderzirkus, Docks, 23 Uhr

Bass in der Manege. Während es draußen regnet, schneit, friert, graupelt – und was diese Jahreszeit noch so zu bieten hat – werden im Docks im Februar einmal mehr satte 3000 Grad, denn der Wanderzirkus ist wieder in der Stadt und schlägt seine Manege für zwei Tage im Docks zum „surreal club festival 3017“ auf, um das Publikum durch Klangvisionen, Farben und Skurrilitäten zu führen. Mit dabei sind einige der besten Artisten.

Namentlich: Schlepp Geist, Molle aka Mollono. Bass, Seth Schwarz, Tim Engelhardt u.a. / MME

AK: 18 € VVK: 15 € zzgl. Geb.

Docks
10.2. – 11.2.17, 23 Uhr

(14.2.) Musik, The Notwist, Große Freiheit 36, 20 Uhr

Indie-Wunder aus Weilheim. Kaum eine Band zeigt so wenig Interesse an Selbstvermarktung und ist dabei trotzdem so erfolgreich wie The Notwist. Der Grund ist einfach: Die im bayrischen Weilheilm gegründete Indie-Band veranlasst regelmäßig Kritiker und Fans zu unvergleichlich überschwänglichen Lobeshymnen.

Die Visions sprengt gerne mal die Grenzen des Möglichen auf ihrer Bewertungsskala und verteilt 6 von 5 Punkten an die Indietronic-Meister, und ihr 2002 erschienenes Meisterwerk „Neon Golden“ gilt etlichen Kritikern weltweit als das beste Album des Jahrzehnts – noch vor Radiohead und Co. Zu Recht: The Notwist stehen für eine experimentierfreudige Mischung aus elektronischen Klängen und zerbrechlichen Gitarren mit Suchtgarantie beim Hörer. Immer zutiefst traurig, aber trotz aller Melancholie tanzbar. / UT / Patrick Morarescu

Große Freiheit 36
14.2.17, 20 Uhr

(9.2.) Kunst, Jahresausstellung, Hochschule für bildende Künste, 19 Uhr

Bei der Eröffnung der HFBK-Jahresausstellung (Abb.: Arbeit von Gesa Troch) gibt es nicht nur die Arbeiten der Studierenden aller Semester zu sehen, sondern auch 15 Wettbewerbsentwürfe für den Erweiterungsbau der Kunsthochschule. Darunter auch das Siegerprojekt, das 2019 realisiert werden soll. Erstmal aber gilt es bei Drinks und Snacks einen Blick in die aktuelle Produktion an der Hochschule zu werfen – und im besten Fall auf die Zukunft der Kunst. / SD

HFBK – Hochschule für bildende Künste
9.2.17, ab 19 Uhr

(9.2.) Literatur, Gerhard Spörl, Literaturhaus, 19.30 Uhr

Gerhard Spörl war politischer Redakteur der ZEIT und langjähriger Spiegel-Redakteur. Jetzt hat er ein großartiges Buch über die Liebesgeschichte von Artur und Grete geschrieben, die Großeltern seiner Frau. Als Gast des Literaturzentrums wird er aus “Es muss noch etwas anderes geben als Angst und Sorge und Herrn Hitler“lesen.

Die Moderation übernimmt Patricia Paweletz.

Karten gibt es unter Telefon 227 92 03 oder 207 69 037 oder per Mail an  lit@lit-hamburg.de  

Literaturhaus
9.2.17, 19.30 Uhr

(9.2.) Musik, The American West, Marias Ballroom, 20 Uhr

The American West – alias Matthew Zeltzer –  kommt im Februar 2017 zurück nach Deutschland, um seine neue CD „The Soot Will Bring us back“ vorzustellen.  Erschienen ist es am 5. Februar, und es ist vor allem für Fans des Americanas empfehlenswert.  Aufgenommen wurde das Werk in Portland, Oregon von Jordan Richter (Band Of Horses, Legendary Shack Shakers, Plastic Ono Band).  Der Eintritt ist frei. / Photo: Sam Gehrke

Marias Ballroom
9.2.17, 20 Uhr

(9.2.) Film, Savoy Film Club, Trainspotting (OV), 20.45 Uhr

Wo steht die dreckigste Toilette in ganz Schottland? Trainspotting-Liebhaber wissen das. Zu Recht ist dieser Film Kult, die Erzählweise, Timing und Tempo waren wegweisend.  Am 16. Februar startet der zweite Teil des Kultfilms. Und wir sind gespannt, ob der mithalten kann. Um sich wieder in die Materie einzuarbeiten, zeigt das Savoy-Lichtspielhaus in seinem Film Club noch einmal den ersten Teil in der Originalversion.

Savoy Filmtheater
9.2. 17, 20.45 Uhr

(8.2.) Termin VERLEGT! Theater, VIDA! ARGENTINO, Kampnagel, 20 Uhr

***********Aufgrund kurzfristiger TV-Verpflichtungen von Nicole Nau & Luis Pereyra in Frankreich kann die VIDA! ARGENTINO Shows in Hamburg  nicht wie geplant stattfindenDie Show in Hamburg wird am 24.03.2017 im First Stage Theater nachgeholt. Aus organisatorischen Gründen, wird der Beginn der Veranstaltung  auf 19:30 Uhr vorverlegt. Bereits gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit.********

 „VIDA! ARGENTINO“ bringt die kulturelle Vielfalt Argentiniens auf die Bühne. Die traditionelle Tanzkultur des südamerikanischen Landes ist modern inszeniert, die verschiedenen Musikstile, die das Land bis heute prägen, reichen von archaisch bis zeitgenössisch.

Eines der Leitmotive dieser abendfüllenden Darbietung ist unter anderem die Faszination Tango in seiner puren Form. Musik- und Tanzeinlagen im Wechsel fügen sich für das Publikum zu einem stimmigen Gesamtgefüge. / AR / Foto: A. Gockisch

Kampnagel
8.2.17, 20 Uhr

(8.2.) Literatur, Terezia Mora, Literaturhaus, 19.30 Uhr

In ihrem 2016 erschienenen Erzählband „Die Liebe unter Aliens“ erzählt Terezia Mora von Menschen, „die sich verlieren, aber nicht aufgeben, die verloren sind, aber weiter hoffen“. Im Februar trifft die in Ungarn geborene Autorin, die auch als Übersetzerin arbeitet, im Literaturhaus auf den Feuilletonredakteur der Süddeutschen Zeitung Lothar Müller.

Bei der Literatursoiree sprechen die beiden über Grundfragen der Literatur und Mora berichtet von ihrer Arbeit. / JVW / Foto: Peter von Felbert

Literaturhaus
19.30 Uhr

 

(8.2.) Film, Was hat uns bloß so ruiniert?, Abaton, 20 Uhr

Drei Wiener Hipster-Paare bekommen Kinder. „Wo fing es an und wann? Was hat dich irritiert? Was hat dich bloss so ruiniert?“ Der Hit von „Die Sterne“ durchklingt den neuen Film der österreichischen Regisseurin Marie Kreutzer. Eine schmerzliche Tonspur, ein fieser Zweifel hinter all dem, was eigentlich so schön sein müsste. Die befreundeten Paare Stella und Markus, Mignon und Luis sowie Ines und Chris haben alle zu einer ähnlichen Zeit ein Kind bekommen. Dass ihre Elternschaft sie so enttäuschen könnte, hätte keiner von ihnen gedacht. Stella, die sich als Filmemacherin verwirklichen möchte, fängt alles mit ihrer Kamera ein: Wie Mignons und Luis Perfektionsansprüche nach hinten losgehen, wie Ines sich dem eigenen Kind und dessen Vater von Anfang an entzieht und es dann doch annimmt, wie ihr Partner Markus nach außen den Bohémien mimt, sich aber allzu fest im gemeinsamen Nest einrichtet – das schließlich von ihr selbst aus den Grundfesten gehoben wird.

Es ist ein heilloses Chaos, in das die scheinbar so weltläufige, stets toll gestylte Hipster-Clique aus Wien hineingerät. Nicht zuletzt liegt das an den eigenen Ansprüchen der Mittdreißiger ans Leben, mit denen sich die scheinbar so schnöde Alltagsroutine und auch die Unbequemlichkeiten, die das Familienleben mit sich bringt, nicht vertragen. Vom Scheitern wird in diesem Film, der auf dem Filmfest Hamburg für den Art Cinema Award nominiert wurde, klug und unpathetisch erzählt. Teilweise komisch, teilweise tragisch.

Der Frust der Protagonisten rührt an, führt manchmal aber auch zum ärgerlichen Stirnrunzeln. Bisweilen kann es vorkommen, dass man sich fast freut, dass der ein oder andere Erwachsene endlich einmal so richtig auf den Topf gesetzt wird. Während die kleinen Mädchen – wirklich bezaubernd besetzt – herumtollen und Mami oder Papi dazu zwingen, wieder aufzustehen. So macht das vermeintliche Scheitern Veränderung und Entwicklung möglich. Und die Frage „Was hat uns bloß so ruiniert?“ klingt weniger bitter. Eher ehrlich. So wie das Leben sich – gerade für frischgebackene Eltern – gewiss niemals immer nur großartig, intensiv und traumhaft anfühlen kann. / Katharina Mantzke

Regie: Marie Kreutzer. Mit Pheline Roggan, Vicky Krieps, Pia Hierzegger. Ab 9. 2.

Premiere mit Regisseurin Marie Kreutzer und Darstellerin Pheline Roggan am 8.2.17!

Abaton
8.2.17, 20 Uhr