(19.4.) Theater, Hauptsache Frei, Kampnagel, 19.30 Uhr

Das spartenübergreifende Festival der Freien Darstellenden Künste Hamburgs geht in die dritte Runde. Ziel ist es, das Schaffen der Freien Szene sicht- und erlebbar zu machen sowie den Schaffenden der Freien Szene Mehrwerte in Form von Workshops, Informationsveranstaltungen und  Vernetzungsmöglichkeiten (national wie lokal) zu bieten. Hauptsache Frei macht die lebendige und vielseitige Kreativität der Hansestadt für Akteur_innen wie Publikum erfahrbar und schafft Strukturen, in denen ohne Druck neue Prozesse entstehen und befeuert werden können. Innerhalb von nur vier Tagen werden eine Reihe von Produktionen gezeigt – zudem bieten Expertengespräche, Diskurse und Workshops den Rahmen für Vernetzungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Mit geballter Energie fällt die Freie Szene Hamburgs vom 19.-22. April 2017 kurz aber heftig in vier Spielstätten ein, zur Eröffnung adaptiert K3|Tanzplan Hamburg in Zusammenarbeit mit Hauptsache Frei das Format Probebühne Eins. 10 minütige Showings aus den Bereichen Tanz, Theater sowie Performance stellen unterschiedliche Arbeitsansätze zur Disposition und bieten Anlass zum Austausch. /HED /Foto: Sven Heine

Eröffnung auf Kampnagel
19.4.17, 19.30 Uhr

 

(20.4.) Stadtleben, Street Food Session Summer Season, Spielbudenplatz, 17 Uhr

Die Street Food Session Summer Season verwandelt den Spielbudenplatz in eine kulinarische Großstadtoase. Hier trifft man sich und kann sich gemeinsam durch das Street Food Angebot futtern. Ab 17 Uhr sind mehr als 15 wechselnde Food-Trucks, -Trailer und Stände vor Ort und bieten Hochwertiges, Experimentelles, Eigenes und vor allem Leckeres aus aller Welt. Hungrig geht hier niemand nach Hause. / REM

Spielbudenplatz
20.4.17, 17–23 Uhr

(19.4.) Film, dokumentarfilmwoche, z.B. Metropolis, 20 Uhr

Nichts gegen Blockbuster! Aber Kino kann ja noch mehr: Gerade Dokumentarfilme geben uns Ein- und Ausblicke auf reale Schicksale und Begebenheiten, die uns berühren und inspirieren. Die dokumentarfilmwoche Hamburg feiert diese Genre vom 19. bis 23. April. Gezeigt werden im Metropolis, B-Movie, Lichtmeß und Gängeviertel (hier ist in der Galerie linksrechts auch das Festivalzentrum) 32 Filme aus 12 Ländern, darunter große, internationale Produktionen, aber auch viele kleine, abseitige Werke. Und: wunderbare regionale Filme. Zum Beispiel „Casa Paraíso“ von Pablo Narezo (Foto). Der HfbK-Absolvent hat aus privaten historischen 8-mm-Filmen, Fotos, Tonbändern und kunstvoll einge- fangenen Filmschnipseln ein poetisches Gesamtkunstwerk geschaffen, das die gewalttätige Geschichte und Gegenwart Mexikos aufzeigt – und zwar am Beispiel Narezos eigener Familie über mehrere Generationen. / MAS

Eröffnung im Metropolis Kino
19.4.17, 20 Uhr

 

 

(18.4.) Musik, Circa Waves, Molotow, 20 Uhr

Mit ihrem 2006er-Debütalbum haben die damals noch pickelgesichtigen Arctic Monkeys seinerzeit Millionen Teenagern den Rock ’n’ Roll-Floh ins Ohr gesetzt. Auch Circa Waves aus Liverpool haben sich in Sachen Ungestüm und Drive viel von Alex Turner und Co abgeschaut hat. Auch das zweite Album des Quartetts hat wie schon das Debüt aus dem Jahr 2014 ordentlich Druck auf dem Kessel, ist aber noch fordernder und hymnischer geraten. Mit „Different Creatures“ sagt das Quartett in Zukunft ganz klar Lebewohl zum Underground-Club und Hallo zur großen Festivalbühne. Heute sagen sie nochmal Hallo zum Molotow und zeigen wie sich das neue Album live anhört. / KGR

Molotow
18.4.17, 20 Uhr

(18.4.) Literatur, Tex Rubinowitz, Nochtspeicher, 20 Uhr

Zu Gast beim Yachtclub ist meist nur ein einziger Schriftsteller, der umso mehr zu sagen hat. Dem Publikum und den Skipperinnen Friederike Moldenhauer & Tina Uebel. Heute ist Tex Rubinowitz am Start. Er kann alles und macht das auch: Er ist Schriftsteller, Witzezeichner, Blogger, Kunstkurator, Reisejournalist, Maler und Musiker, und in jeder Hinsicht ein ernstzunehmender Meister der Albernheit. „Lass mich nicht allein mit ihr“ ist ein Buch voll intimer Bekenntnisse, Abschweifungen, Kunstreflektionen und Reflexionen über Kunstbetrüger. Auch die Lesung wird vermutlich glänzen „durch Virtuosität“ und „unterhalten aufs Köstlichste“ wie der Rowohlt Verlag jüngst über das neue Werk von Bachmann-Preisträger Rubinowitz zu sagen wagte. / Foto: Hertha Hurnaus

Nochtspeicher
18.4.17, 20 Uhr

 

(18.4.) Musik, José James, Mojo, 20 Uhr

José James unternimmt einen weiteren Schritt weg von seinen Wurzeln im Jazz und bringt mehr Rhythmus und Blues in Beats sowie Texten. Um seine neue Kreation zu präsentieren, tingelt er mit „Love In A Time Of Madness“ um die ganze Welt und kehrt auch zurück ins Mojo. Der stimmgewaltige Mid-Dreissiger aus Minneapolis will den R&B zurück in die Clubs bringen, jedoch nicht ohne moderne Trap- und elektronische Beats einfließen zu lassen. Durchtränkt mit etwas Gospel und Funk, macht das seine Auftritte zu einem abwechslungsreichen Erlebnis, auf das man gespannt sein kann. / LS / Foto: Shervin Lainez

Mojo Club
18.4.17, 20 Uhr

(16.4.) Essen + Trinken, Osterbrunch, Heritage @ Le Méridien, 12 Uhr

Osterbrunch

Foto: Pexels

Osterzeit ist Schlemmerzeit. Im Heritage kann das am Ostersonntag und Ostermontag hemmungslos umgesetzt werden. Dann dann veranstaltet das Restaurant die Easter Edition seines beliebten Brunches. Jeweils von 12 – 15 Uhr bietet das Heritage ein abwechslungsreiches Genuss-Buffet an. Beispiel gefällig? Geboten werden Brunnenkresse-Suppe, Austern, Salate, Lachs, Shrimps, frische Eier- und Fischspeisen, Osterhuhn, Lammkeule, Pasta mit Kirschtomaten und Bärlauch, feines Osterlamm und natürlich Ostereier.

Liebhaber der süßen Kulinarik tummeln sich an der Schokoladen Fontaine oder treffen sich beim Altländer Apfelkuchen, Eierlikörmousse oder bei den Nougatbällchen.

Und das ist nur eine Auswahl.

Die Kosten für dieses Oster-Brunch-Buffet betragen pro Person 69 Euro inklusive Sekt, Wein, Bier, Säfte, Kaffee und Tee. 

Anmeldung und weitere Informationen unter www.heritage-restaurant.de oder Telefon 21 00 10 70

Heritage @ Le Méridien Hamburg
Ostersonntag, 16. April 2017
Ostermontag, 17. April 2017, jeweils 12-15 Uhr

(17.4.) Musik, Jens Lekman, Nochtspeicher, 20 Uhr

Im Angesicht der Angst. Gerade erschienen ist das fünfte Album von Jens Lekman mit dem Titel „Life Will See You Now“, und der in Australien lebende Schwede beschreibt es als eines mit sehr ersten Themen. Es gehe um die Auseinandersetzung mit den eigenen Ängsten, auch den Entscheidungen, die zu treffen waren und noch zu treffen sind, sagt der Sänger und Songschreiber. So schwerwiegend das klingt, so einfühlsam und auffangend ist dafür der die Geschichten untermalende, typische Lekman-Pop. / EBH  / Foto: Ellika Henrikson

Nochtspeicher
17.4.14, 20 Uhr

 

(16.4.) Musik, Lewis Watson, Prinzenbar, 20 Uhr

Metamorphose mit Spannung. Vor drei Jahren brachte Lewis Watson sein letztes Album raus, zog sich danach in einen Kokon zurück und ist jetzt als kaum wiederzuerkennender Schmetterling auf einem Dach in East London aufgetaucht. In seinem neuen Video „Little Light“ kann man erahnen, welches Potenzial der 24-Jährige aus Oxford mithilfe seiner Band entfalten kann. Ab Mitte März geht es nämlich das erste Mal als Gruppe auf Tour, anstatt in trauter Einsamkeit. Obwohl die gänsehauterregenden Lovesongs und der alte Stil erhalten bleiben, verspricht die neue Unterstützung mehr Power und Pop. /LS

Prinzenbar
16.4.17, 20 Uhr

 

(17.4.) Theater, Misery, Theater das Zimmer, 16 Uhr

Stephen Kings „Misery“ war jahrelang ein Bestseller, jetzt ist der Psychoschocker im Theater das Zimmer zu sehen. Nach einem Autounfall wird der verletzte Autor Paul Sheldon von der Einsiedlerin Annie gerettet, die zudem ein großer Fan von seinen Büchern ist. Als sie erfährt, dass Paul ihre geliebte Titelheldin sterben lässt, fordert sie deren Rückkehr – Mit zunächst subtilen, dann immer gröberen Bosheiten, denen der mittlerweile tablettenabhängige Autor machtlos ausgesetzt ist, zwingt sie ihn zum Schreiben. / HED

Theater das Zimmer
17.4.17, 16 Uhr