(23.5.) Musik, The Kooks, Sporthalle, 20 Uhr

The Kooks. Wenn Brit-Pop und Charts in den frühen 00ern zusammenkamen, dann wegen The Kooks: Seit ihrem Debüt „Inside In/Inside Out“ gehört der charmante UK-Sound in die Boxen der Indieclubs. Damals trieb „Naive“ alle auf die Tanzfläche, heute verzeichnet die Brightoner Kombo eine fast ausverkaufte Jubiläumstour, die das Best-Of jener Dekade auf die Bühne bringt – doch keinesfalls als zusammenhangslose Hitparade.

Vor 13 Jahren gegründet, gilt für die zu Deutsch „Verrückten“ noch immer, den Wurzeln treu zu bleiben, ihre Songs selbst zu schreiben und das zu tun, was ihnen musikalisch beliebt. / JVW

Sporthalle
23.5.17, 20 Uhr

(17.5.) Theater, Die Jungs im Herbst, Kammerspiele, 20 Uhr

Fast jeder kennt und liebt die Geschichte von Tom Sawyer und Huckleberry Finn. Tom, der als Waise bei seiner Tante Polly in Missouri am Ufer des Mississippi aufwächst, die Schule schwänzt, sich prügelt und sich mit seinem besten Freund Huckleberry Finn herumtreibt. Der Huck Finn, dessen Mutter verstorben und dessen Vater ein stadtbekannter Trinker ist.

Jetzt kann man endlich erfahren, wie es nach dem Ende des Romans mit den beiden weitergegangen ist. Denn der Regisseur Christian Nickel, der auch „Rain Man“ an den Kammerspielen inszenierte, bringt die Fortsetzung von Bernard Sabath auf die Bühne. Die beiden Jungs sind mittlerweile Männer und heißen heute Thomas Gray und Henry Finnegan, ein fahrender Varietékünstler und ein Einsiedler, der am liebsten Kreuzworträtsel löst. Eine erneute Begegnung am Ufer des Flusses wird zu einem Abend offener Bekenntnisse und Erinnerungen. Für den Schauspieler Hardy Krüger Jr. ist dies eine Herzensproduktion. / HED / Foto: Anatol Kotte

Kammerspiele
17.5.17, 20 Uhr

 

(21.5.) Literatur, Fête du Livre – Altonaer Verlage laden ein, 18 Uhr

Verlagsvorstellungen, Lesungen und Gespräche im Rahmen der altonale: Altonaer Verlage laden ein. For free…

Es ist Sommeranfang, die einen feiern traditionell die Musik, in Altona wird das Buch gefeiert. Mit einer Schau ausgewählter Altonaer Verlage. Mit dabei sind die Edition Nautilus, der Junius Verlag und PUNKTUM Bücher!. 

Der Junius Verlag, der seit fast vierzig Jahren in Bahrenfeld sitzt, präsentiert eine Ausstellung mit Büchern zu geistes- und kulturwissenschaftlichen Themen, zu Architektur und Hamburg.

Die Edition Nautilus öffnet ihre Verlagsräume für eine Lesung aus der Streitschrift »Antiromantisches Manifest« mit der seit zehn Jahren in Hamburg lebenden Französin Marie Rotkopf (Foto) – ein Plädoyer für das Fremdsein als einzig mögliche Lebensweise.

Der Verlag PUNKTUM Bücher! ist mit einer musikalisch begleiteten Lesung zu Gast bei Tisch & Stuhl. Günter Märtens, Bassist der Band »Rhythmus Boys« von Ulrich Tukur, erzählt in seinem autobiografischen Roman »Die Graupensuppe« von einer jugendlichen Achterbahnfahrt durchs Leben in den späten 1970er Jahren, von Freundschaft, Verrat, überbordender Lust und einer beinahe tödlichen Heroinsucht. Eintritt? Frei!

Facts:

Junius Verlag Stresemannstraße 375, 18 Uhr
Edition Nautilus, Schützenstraße 49a. 19.30 Uhr
Punktum Bücher, Gaußstraße 60, 21 Uhr

/Foto: © Dirk Fellenberg.

(17.5.) Musik, Ensemble Resonanz, Laeiszhalle (Großer Saal), 20 Uhr

Streicher-Stars. Es ist eines der führenden Kammerorchester der Welt: das Ensemble Resonanz. Die 18 Streicher agieren ohne festen Dirigenten, holen sich dafür immer wieder künstlerische Partner à la Tabea Zimmermann an der Bratsche oder Isabelle Faust an der Geige dazu. Zusammen setzen alte und neue Musik in einen Kontext und bespielen damit in Hamburg die Elbphilharmonie, die Laeiszhalle und den Resonanzraum St. Pauli. / EBH / Foto: Thies Ratzke

Laeiszhalle (Großer Saal)
17.5.17, 20 Uhr

(16.5.) Musik, Jake Isaac, Knust, 21 Uhr

Herz auf der Zunge. Wer im Südosten Londons aufwächst, wird in der Regel musikalisch mit Garage und Grime sozialisiert. Nicht so Jake Isaac, dessen Vater zu Hause meistens Paul Simon auflegte und damit möglicherweise die Weichen für die Singer-Songwriter-Karriere des Filius stellte.

Denn wenige Jahre später griff Isaac in bester Paul-Simon-Manier selbst zur Gitarre und begeistert seitdem die Netzgemeinde mit offenherzigen, folkigen Soul-Pop-Songs wie „Home“, die bereits millionenfach gestreamt und geklickt wurden. So viel Talent bleibt auch von Sir Elton John nicht unbemerkt, der sich Isaac direkt für sein Label Rocket Music krallte. / KGR

Knust
16.5.17, 21 Uhr

(22.5.) Theater, Lisa Feller, Schmidt Theater, 20 Uhr

Der Nächste, bitte!“ Lisa Feller lädt zur Hamburg Premiere ihres neuen Programms. Worum geht’s? Um Liebe. Um Kerle. Um Frauen. Und um das Dazwischen. Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. So steht es schließlich im Buch der Bücher. Dumm nur, wenn der Nächste ein Vertreter des angeblich starken Geschlechts ist und aus Bindungsangst nicht geliebt werden will. Schon gar nicht von einer selbstbewussten und witzigen Frau, die keine Lust hat, sich zu ihren zwei Kleinkindern noch ein erwachsenes Unvernunftswesen ins Haus zu holen. Dann doch lieber: „Der Nächste, bitte!“

Also macht sich die erfolgreiche Komödiantin in ihrem neuen Programm daran, dem Rätsel „Homo Testosteron“ durch eigene Feldforschung näher zukommen.

Lisa Feller versprüht auch in ihrem neuen Erfolgsprogramm wie immer warmherzigen Esprit und Charme. Dabei steht sie mit beiden Beinen fest im Leben und verliert nie ihre Gabe, dem alltäglichen Wahnsinn mit Witz, Improvisation und unerschütterlichem Optimismus entgegenzutreten.

Karten von 19,80 € bis 29,70 € (zzgl. 2,- € Systemgebühr je Ticket)

Schmidt Theater
22.5.17, 20 Uhr

(16.5.) Literatur, Rachel Kushner, Cohen + Dobernigg Buchhandel, 20.30 Uhr

Das Debüt der amerikanischen Schriftstellerin Rachel Kushner erschien bereits 2008 in ihrem Heimatland. Nach ihrem Durchbruch hierzulande mit „Flammenwerfer“ vor zwei Jahren dürfen sich die deutschsprachigen Leser nun auch über die Übersetzung ihres Erstlingswerks freuen. „Telex aus Kuba“ erzählt packend und verdichtet von der kubanischen Revolution aus Sicht von zwei Jugendlichen. Während der zweisprachigen Lesung liest Kushner aus dem englischen Original, Sigrid Behrens aus der deutschen Übersetzung. / UT /Foto: Chloe Aftel

Cohen + Dobernigg Buchhandel
16.5.17, 20.30 Uhr

(21.5.) Theater, Die Odyssee, Thalia Gauß, 19 Uhr

Eine Irrfahrt nach Homer. Regietalent Antú Romero Nunes inszeniert im Rahmen von „Theater der Welt“ die 20-jährige Irrfahrt des Geschichtenerzählers Odysseus – die er mit den Schauspielern Thomas Niehaus und Paul Schröder mehr erspinnt als erzählt. Nachdem Odysseus zehn Jahre lang vor Troja gekämpft hat, macht er sich auf den Weg nach Hause zu seiner Frau Penelope und seinem Sohn Telemach.

Doch das ist gar nicht so einfach, wie gedacht, denn sein Weg ist gezeichnet von skurrilen Begegnungen: Eine erotische Verfolgungsoffensive durch eine Nymphomanin, ein bipolarer Zyklop, eine echte Gehörschädigung durch Sirenen und jede Menge Gemetzel.

Die Erzählungen sind von splattermoviehafter  Brutalität und von einem Leben als Schiffbruch, bei dem es um das nackte Überleben geht. / HED / Foto: Fabian Hammerl

Thalia Gauß
21.5.17, 19Uhr.
Weitere Vorstellungen: 22., 29.–30.5.17

(15.5.) Film, I, Daniel Blake, Metropolis Kino, 18 Uhr

Das „Soziale Europa“ steht heute im Mittelpunkt eines kostenlosen Filmabends mit Vorfilm und anschließender Diskussion. Gezeigt wird das wunderbare 2016er Cannes-Gewinner-Drama „I, Daniel Blake“ (OmU) über einen 08/15-Briten, der aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten kann und auf der Suche nach staatlicher Unterstützung in einen bürokratischen Strudel gerät. Anmeldung mit Betreff „Europawoche“ bei info@ced-hamburg.eu ist erwünscht, spontane Besucher sind auch willkommen. / MAS

Metropolis Kino
15.5.17, 18 Uhr