(21.2.) Musik, Izzy Bizu, Mojo, 19 Uhr

Isobel Beardshaw kam aus dem Londoner Internat auf die Weltbühne und ist ungebremst in die Herzen der Kritiker und Hörer gerast. Nachdem uns die Singer-Songwriterin mit musikalischen Wurzeln in äthiopischen Jamsessions den Sommer 2016 durch ihr Debüt-Album „A Moment of Madness“ versüßt hat, geht sie nun folgerichtig im zarten Alter von 22 Jahren auf Europa-Tour.

Falls der Winter sich im Februar hoffentlich langsam dem Ende zuneigt, erhellt sie das Mojo mit ihrer sonnigen Indie-Soul-Stimme. Die entspannte Mischung aus funkigem Jazz mit elektronischen Pop-Einflüssen sollte genau die richtige Einstimmung für den nahenden Frühling sein. / LS

Mojo
21.02.17, 19 Uhr

(21.2.) Sonstiges, Das Lumpenpack, Nochtspeicher, 20 Uhr

Und plötzlich befindet man sich in der Phase, in der man erstmals Salate auf Partys mitbringt. So wie „Das Lumpenpack“ Max Kennel und Indiana Jonas. Was, wenn man dann plötzlich ein Liegefahrrad besitzt? Oder Socken in Sandalen trägt? Gefahren, denen sich nur mit Hilfe des Steil-geh-Tags begegnen lässt.

Davon singen und erzählen die beiden Mittzwanziger heute in ihrem Programm „Steil-geh-Tour“. Songs garnieren sie mit Konfetti, Anekdoten und Tiergedichten. Partyhüte auf und: Steil gehen! / ILO /Foto: Kai Myller

Nochtspeicher
21.2.17, 20 Uhr

 

(21.2.) Stadtleben, So oder So. Der Szene Kultur Talk, kukuun, 20 Uhr

 2 Gäste, 2 Perspektiven und 1 Prise Wahnsinn: Willkommen zu unserer Talk-Reihe SO ODER SO

So oder So

Unser Premieren-Thema: Teure Tickets. Wer verdient an steigenden Konzertpreisen?

Yippie Yeah! Wir starten unsere neue Talk-Reihe. Der Titel: SO ODER SO. Der Fokus: Kultur. Was geht, was nicht – und was sollte gehen in Hamburg? Wir sprechen über Ideen & Visonen, Krisen & Krawalle, Kohle und Kommerz. Und wir sprechen mit den Kultur-Machern und Kreativen hinter diesen Ideen. Informativ, aber mit Kante. Schnell, schlau und ein bisschen Gaga.

Am 21. Februar ab 20 Uhr  findet im kukuun die erste Ausgabe von SO ODER SO statt. Unser Thema: Gagen, Gigs und Kohle. Wer verdient eigentlich an Konzerten? Bands, Booker oder Veranstalter?

Unser Moderator Heinrich von Handzahm (Foto oben) wird an diesem Abend die Hamburger Musikerin Vivie Ann und den Veranstalter Frehn Hawel von Karsten Jahnke Konzertdirektion als Gäste auf der Bühne begrüßen.

Was wir wollen?

Nicht bloß quatschen, sondern auch machen. Wir wollen miteinander reden, Diskussionen anregen und vor allem: Spaß haben. Unsere Gäste werden sich Herausforderungen und Battles stellen müssen, und auch das Publikum ist eingeladen, mitzumachen.

Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung von unserer Hausband Dreiviertelweinstdu.

Fazit: Wer an diesem Abend das kukuun nicht mit einem breiten Grinsen verlässt, der hat selber Schuld.

Seid Ihr dabei? Hier kommen die Fakten

  • Wo?  kukuun
  • Wann? 21.2.17, Februar, 20 Uhr
  • Tickets: Abendkasse 10 Euro, VVK 8 Euro

Unsere Gäste

So oder so Vivie Ann

Die Musikerin Vivie Ann finanzierte ihr erstes Album „Flowers & Tigers“, das im September 2016 erschien, über Crowdfunding und ohne Label im Rücken. Was sie an der Hamburger Musikszene so schätzt? „Diese Szene ist nicht groß, und ich habe das gute Gefühl, dass sich alle irgendwie lieb haben und jederzeit unterstützen.“ Foto: Sandra Ludewig

So oder So, Frehn hawel

Frehn Hawel, Head of Communications bei Karsten Jahnke, kennt das Geschäft genau und hat schon unzählige Konzerte veranstaltet. Musik ist dabei mehr als Geschäft. Die hat er im Blut: Hawel ist selber Musiker, war unter anderem Sänger bei den Tigerbeats oder The Last Things. Musik machen – und von Musik leben. Als Veranstalter weiß er, wie sich beide Seiten anfühlen. Und wird uns mit auf diese Gradwanderung nehmen.

(21.2.) Musik, Anthony Bauer & his Orchestra, Imperial Theater, 20 Uhr

In seinem Programm “Hamburg bei Nacht” huldigt Anthony Bauer Jr. der schönsten Stadt der Welt – begleitet vom seinem hervorragenden Orchester unter der Leitung von Jesse Gomes aus Brasilien. Das Publikum darf sich, neben den gefühlvollen Eigenkompositionen, auch auf unvergessene Titel von Elvis, Ray Charles, Roger Cicero, Tom Jones und andere freuen.

Imperial Theater
21.2.17, 20 Uhr

(18.2.) Musik, Wenzel, kukuun, 19 Uhr

Wenzel. Da klingelt bei euch nichts? Wer den deutschen Liedermacher und Poeten noch nicht kennt, der sollte am Sonnabend ins kukuun spazieren. Denn dort ist Wenzel  mit seinem Programm „Wenn wir warten“ zu Gast. Warum sich das lohnt, verrät uns kukuun-Booker und Kapelle Herrenweide-Band-Mitglied Sönke Tongers.

kukuun

Freut sich auf den Abend mit Wenzel. Und über die guten Vorverkaufszahlen. Denn Wenzel hat das verdient. Musik-Missionar Sönke Tongers vom kukuun

“Über 15 Jahre ist es her, dass ich in der Fabrik einem Konzert von Billy Bragg beiwohnen durfte. Thema des Abends: Woody Guthrie. An der Seite des britischen Protest-Songwriters erschien ein komischer Kauz, der Guthrie’s Lieder an Klavier, Gitarre und Akkordeon spielerisch ins Deutsche übertrug, ohne ihnen die Scharfzüngigkeit oder den Humor zu nehmen. Eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit.

So verliebte ich mich in Hans-Eckardt Wenzel. Oder auch einfach “Wenzel”, der, obwohl zehn Jahre jünger, in einem Atemzug mit den beiden anderen großen deutschen Liedermachern Hannes Wader und Konstantin Wecker genannt werden darf.

Wenzel ist trauriger Clown, Dichter, politisch-soziales Gewissen, Multi-Instrumentalist und ein gleichermaßen unterhaltsamer wie berührender Geschichtenerzähler.

In seinen Liedern und drumherum. Leidenschaftlich und augenzwinkernd tanzt seine musikalische Welt zwischen Fernweh, Liebe, Gesellschaftskritik und Tod. Verpackt in kluge, poetische Texte, getragen von seinem ganz eigenen wundervollen Humor. Es gibt kaum Songwriter die Wenzels inhaltliche und musikalische Bandbreite auch nur annähernd abdecken. 

Im Osten der Republik ist Wenzel eine echte Größe, an seinem 60. Geburtstag begeisterte er einen ausverkauften Admiralspalast in Berlin. Hier bei uns im Norden erlebt man ihn weiterhin in intimer Atmosphäre, und genau so funktioniert ein Wenzel-Konzert mit all seiner Liebe, dem Entertainment und der Systemkritik ohne wedelnden Zeigefinger, am allerbesten.

Mit ihm einen Künstler ins kukuun zu buchen, den ich von ganzem Herzen bewundere und verehre, macht mich wirklich stolz und glücklich.”

Tickets (ab 22 Euro) gibt es im VVK oder an der Abendkasse. / Foto Wenzel: Markus Altmann

kukuun
18.02.17, 19 Uhr

(20.2.) Theater, Isabell H., Thalia in der Gaußstraße, 20 Uhr

Das Stück „Isabelle H. (geopfert wird immer)“ vom preisgekrönten Jungdramatiker Thomas Köck besteht eher aus Szenen, als das es sich an einer Story entlang hangelt. Das Themengebiet ist hochaktuell, es geht um Flucht, Krieg, Macht, Mord, Medien, Schuld, Kriegstraumata, Vergewaltigung, posttraumatische Belastungsstörung, moderne Lebensentwürfe. Gleichzeitig will das Stück keine mitleidserregende, individuelle Leidensgeschichte erzählen. Ein Spaziergang ist das Stück nicht, dennoch ist es Regisseurin Franziska Autzen gelungen die Figuren mit ein wenig schwarzem Humor auszustatten. / Text: Lisa Scheide / Foto: Krafft Angerer

Thalia Theater in der Gaußstraße
20.2.17, 20 Uhr

(19.2.) Musik, Raketengirl lädt zum Tanztee, Salon Stör, 15 Uhr

Kaffee, Kuchen und gute Musik. Der Salon Stör an der Hafenkante lädt zum Sonntags-Tanztee. Das Raketengirl legt auf und spielt Indie Pop, Post Punk,  Jangle Pop,  Twee, Shoegaze,  Scandinavian Pop und Schokoladen Pop. Bis 21 Uhr geht die Sause. Heißt, statt Käffchen darf auch irgendwann mal ein Bierchen sein. Tanz den Sonntag.

Salon Stör
19.2.17, 15-21 Uhr

(19.2) Musik, Die Höchste Eisenbahn, Große Freiheit 36, 20 Uhr

Die Songwriter-Supergroup ist zurück! Max Schröder, Moritz Krämer, Francesco Wilking und Felix Weigt haben als Die Höchste Eisenbahn bereits im vergangenen Sommer ein starkes zweites Album veröffentlicht („Wer bringt mich jetzt zu den anderen“), nun folgen neue Live-Termine. Was es dabei zu bestaunen gibt: Angenehm lulatschige Typen mit tollen und vor allem schlauen Geschichten aus dem Alltag. Jeder Song ist eine Kurzgeschichte, getragen vom warmen, frotteweichen Sound der Band. / EBH

Große Freiheit 36
19.02.17, 20 Uhr

(18.2.) Musik / Talk, 18.02. Transitions #1, Häkken, 20 Uhr

Diskussion – Konzert – Club. Ausgabe #1 – Kreative Frauen in Hamburg. Hamburg, die Hafenstadt, Kultur- und Medienstadt, Heimat kreativer Köpfe. In den hiesigen Agenturen, Verlagen und Kreativwerkstätten der Metropolregion werden täglich neue Geschichten geschrieben, Identitäten verhandelt und Perspektiven konstruiert, die das binäre Verhältnis zwischen Mann und Frau aufbrechen. Im Zentrum der Stadt, entlang und abseits der Reeperbahn, findet sich dagegen das Derivat patriarchaler Machtverhältnisse. Welchen Einfluss hat dieser Kontrast auf das kreative Schaffen von Frauen in Hamburg?  In der neuen Talk-Reihe Transitions wird darüber diskutiert. Moderation: Jessica Nitschke. Gäste: Natalie Richter (Leev), Luise Ganser, Juliana Holtzheimer und Anna Bronowski (Jan’n June). Musik: das Songwriter-/Produzentenduo  SHI.

Häkken
18.2.17, 20 Uhr