(17.2.) Theater, Eine neue Era, Hamburger Sprechwerk, 20 Uhr

Wer glaubt an das Schicksal? Die drei WG-Freundinnen zunächst nicht. Bis es an der Tür klopft und das Schicksal in Form eines Mannes mit nettem Lächeln um Unterschlupf bittet. In der Komödie „Eine neue Era“ stecken drei Frauen in ihren inneren Blockaden fest, das Leben geht nicht vorwärts. Aurora ist ständig überfordert, Cosma wagt sich nicht mehr aus der Wohnung und Era traut sich nichts zu. Da ist das Schicksal gefordert, ein bisschen nachzuhelfen. Doch dieses hat auch seine Probleme. / HED / (c) G2 Baraniak

Hamburger Sprechwerk
17.02.17, 20 Uhr

(17.2.) Nachtleben, Lost Diaries, Baalsaal, 24 Uhr

Brizzelnder Techhouse. Er ist einer der gar nicht mehr so geheimen Stars der Hamburger Elektronikszene: Local Player Miyagi schiebt die Veröffentlichungen auf Labels wie Katermukke, SOSO und Einmusika über den Tresen, agiert auf eigene Rechnung bei Rennbahn Records und Lost Diaries und ist im Club ein Verschmelzer: An den Kanten abgeschliffener Techno, brizzelnder Techhouse und schlüssiger Deep House bringen sich bei ihm in Stellung, gerne auch mal etwas länger. Apropos: Im Februar spielt er im Baalsaal ab Mitternacht ein achtstündiges Set. Für Freunde der ganz großen Schleife ein hypnotischer Kurzurlaub in heimischen Gefilden. / MF

Baalsaal
17.02.17, 24 Uhr


(13.2.) Film, Elle, Abaton Kino, 20 Uhr

In seinem neuen Film entfaltet Paul Verhoeven das verwirrende Psychogramm eines auf Vergeltung sinnenden Vergewaltigungsopfers. „Elle“ startet mit einem Paukenschlag: Bereits in der ersten Einstellung wird die Hauptfigur Michelle, eine attraktive, allein lebende Mittfünfzigerin, von einem Maskierten, der gewaltsam in ihre Wohnung eindringt, brutal vergewaltigt. Nachdem der Übeltäter geflüchtet ist, liegt sie benommen auf dem Parkett ihrer exklusiven Pariser Altbauwohnung, rappelt sich aber schnell wieder auf, beseitigt mit ruhiger Hand Blutspuren und herumliegende Scherben, greift zum Telefon und ordert seelenruhig Sushi. / Calle Claus

Abaton Kino
13.2.17 (Preview), 20 Uhr
Spielzeit ab 16.2.17

(16.2.) Stadtleben, Backpack Stories, Grüner Jäger, 19 Uhr

Zum ersten Mal finden in Hamburg die Backpack Stories statt. Die Idee hinter dieser Veranstaltung: Reiselustige sollen zusammengebracht werden und Geschichten, Erfahrungen und natürlich die besten Geheimtipps austauschen. Auch für alle, die nach neuen Reisezielen suchen, bietet sich hier die Möglichkeit, potentielle Reiseziele besser kennen zu lernen und vielleicht sogar jemanden zu treffen, mit dem man gemeinsam die Reise antreten möchte. Kurz: einen „Travel-Mate“ zu finden.

Das Thema zum Auftakt lautet „Zwischen Fernweh und Meer“Vier Reisebegeisterte werden über ihre Erfahrungen auf Reisen und die Liebe zum Meer sprechen. Zwischendurch gibt es einen Pause um den Austausch der Gäste zu fördern und die ersten Fragen zu beantworten. Ein Abend für Fernweh-Geplagte. Impressionen findet ihr hier.

VVK: 16 /Ak: 19Euro

Grüner Jäger
16.02.17, 19 Uhr

(16.2.) Musik, AnnenMayKantereit, Sporthalle, 20 Uhr

Christopher Annen, Henning May und Severin Kantereit aus Köln haben es geschafft: Sie sind von der Straßen-Combo zu Popstars avanciert. Zusammen mit Malte Huck, der zwar nicht im Bandnamen verewigt, aber seit 2014 auch dabei ist, eroberten AnnenMayKantereit mit feinen Melodien und deutschsprachigen Songs über Leid und Freud von Anfang-20-Jährigen unzählige Herzen – und große Hallen. / EBH / Foto: Fabien J Raclet

Sporthalle
16.02.17, 20 Uhr

(13.2.) Theater, Soul Kitchen, Ohnsorg Theater, 19.30 Uhr

Der gleichnamige Film von Fatih Akin aus dem Jahre 2009 war ein Knaller und die Messlatte hoch für die Theateradaption im Ohnsorg. Doch die Inszenierung unter der Regie von Ingo Putz hat nicht enttäuscht: Ein Hamburg-Stück mit Soul Kitchen-Atmosphäre. Und deswegen ist es ab dem 13.2. wieder im Programm des Theaters vertreten! Vor allem das hervorragende Ensemble verkörpert die eigenwilligen Figuren auf seine ganz eigene Weise und macht aus dem Stoff eine charmante Theaterversion des Kultfilms – mit einem blonden Sino und (fast) alles auf Plattdeutsch.  /HED /Foto: Sinje Hasheider

Ohnsorg Theater
13.2.17, 19.30 Uhr

 

(16.2.) Musik, Haiyti aka Robbery & Trettmann, Uebel & Gefährlich, 20 Uhr

Gangster & Realkeeper. Wenn Deutschraps Girlboss-Gangster Haiyti und der Dancehall-Realkeeper Trettmann aus den anderen Clubs rauskommen sollten, kann man sich auf eine krasse Show im Uebel & Gefährlich freuen. Nachdem die beiden 2016 gut durchgestartet sind und Trettmann bei Megaloh anscheinend Blut geleckt hat, was Hip-Hop angeht, touren die beiden per Drive-by durch Deutschland. Noch mehr „Passion in die Session“ bringt Joey Bargeld mit den 102 Boyz als Support. / LS

Uebel & Gefährlich
16.02.17, 20 Uhr

(12.2.) Theater, Faisal Kawusi, Schmidt Theater, 19 Uhr

Faisal Kawusi, der sympathische Afghane von nebenan, erobert mit seinem ersten Soloprogramm „Glaub nicht alles, was du denkst“ die Bühnen der Republik. Selbstironisch, komisch, mit gedanklicher Schärfe und viel Humor geht es um die Vorurteile, die das junge Comedy Schwergewicht jeden Tag umkreisen. Foto: BRAINPOOL Live Entertainment GmbH / Guido Schröder

Schmidt Theater
12.2.17, 19 Uhr

 

(15.2.) Musik, Nick Waterhouse, Mojo Club, 20 Uhr

Smooth und schmutzig. Mit zeitgenössischer Musik konnte Nicholas Ryan Waterhouse noch nie viel anfangen: Schon als Teenager begeisterte sich der heute 30-Jährige vor allem für die Legenden des US-amerikanischen Souls und Rhythm and Blues der 1950er und 1960er Jahre.

Als er während seines Studiums als Aushilfe in einem Plattenladen arbeitete, war das eine willkommene Gelegenheit, um sich tief in Materie einzuarbeiten – mit dem Ergebnis, dass Nick Waterhouse 2010 eine erste eigene Single veröffentlichte. Mittlerweile zählt der Kalifornier zu den Protagonisten der aktuellen Retro-Soul und -R’n’B-Bewegung, der er seinen smooth-schmutzigen Stempel aufdrückt. / KGR

Mojo Club
15.2.17, 20 Uhr