FoodSZENE – The Roastery

Der neue Café-Conceptstore der Hanseatic Coffee Roastery versorgt Bahrenfeld mit besten Kaffee-Kreationen aus eigener Röstung, Lunchangebot und Zubehör rund um die heimische Zubereitung

Text: Laura Lück

Die Liebesgeschichte zwischen Niklas Geise und dem Kaffee beginnt in England. Der Besuch des London Coffee Festivals entfachte nicht nur seine Leidenschaft, er begegnete dort außerdem seinem ersten Arbeitgeber in der Branche. Bei Extract Coffee Roasters in Bristol hieß es dann dreieinhalb Jahre Kaffesäcke schleppen, Bohnen rösten und Kenner-Geschmack entwickeln. Heute ist er der Mann fürs Rösten in der Roastery in Bahrenfeld. In der Wichmannstraße nahe der Trabrennbahn hat Inhaber Sven Peters der Hanseatic Coffee Company ein neues Zuhause gegeben. Die großzügige Fläche mit gläsernen Flügeltüren zum Außenbereich ist mit bunt zusammengewürfelten Stühlen, viel Holz und frische Blumen gemütlich-rustikal eingerichtet.

Röstmeister Niklas Geise verarbeitet den Kaffee auch direkt im Laden

In der neuen Homebase befinden sich neben dem ersten eigenen Hanseatic-Coffe-Café auch Verkaufsregale mit allerhand Zubehör, Gewürzen (natürlich gibt’s auch Kaffe-Salz) und dem hauseigenen „Barista Club Gin“. Der war ursprünglich als kleines Goodie für gute Kunden gedacht, kam aber so gut an, dass er schlussendlich doch in den Handel ging. Röstmeister Niklas gibt zukünftig auch Seminare in der Roastery. Interessierten erklärt er Geschichte, Anbau und Verarbeitungsprozesse des Kaffees und gibt Tipps für die Zubereitung mit Steppkanne und Mokka Pot – Nespresso-Kapsel kann ja jeder. Mit etwas Glück erwischen Café-Besucher den richtigen Moment und können Niklas in Aktion mit dem große Giesen-Röster über die Schulter gucken. Beim manuellen Zeichnen der Röstkurve zum Beispiel (ja, das funktioniert noch mit Zettel und Stift!). Beim „First Crack“, dem Moment, wenn sich das Silberhäutchen von der Bohne löst, lauscht man einem Geräusch, das an ploppendes Popcorn erinnert.

Die Roastery befindet sich seit zwei Wochen in der Soft-Opening-Phase. Bis zur offiziellen großen Eröffnungsfeier am 8. August soll noch ein weiterer Röster dazukommen und der sonnige Außenbereich mit bequemen Sitzsäcken vergrößert werden. Für die Nachbarschaft ist der Café-Conceptstore auch durch sein Mittagsagebot ein echter Gewinn – viele gastronomische Perlen hat das Viertel nämlich noch nicht zu bieten. Suppen, Flammkuchen, Stullen und kleine warme Gerichte sind frisch zubereitet und hübsch angerichtet. Tipp: Unbedingt Platz im Magen für den leckeren Cheesecake lassen. Das Geheimrezept verwahrt ein Freund, der den Kuchen im heimischen Backofen zubereitet und täglich frisch liefert.

Wichmannstraße 4 (Bahrenfeld); https://www.facebook.com/theroasteryhh/


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Das Ensemble Reflektor entstaubt die Klassik-Szene

Ensemble Reflektor – Das 40-köpfige Orchester hat einen Plan: Klassikkonzerte ohne steifes Korsett, dafür mit Witz und Bier.

Interview: Lilli Gavrić
Foto: Heide Benser

SZENE HAMBURG: Conny und Selma, ihr seid zwei von vierzig jungen Klassikmusikern, die das Ensemble Reflektor gegründet haben. Warum?

Conny: Wir sind ausgebildete Klassikmusiker. Das Studium ist darauf ausgelegt, in einem Orchester zu spielen, was zwar großen Spaß macht, aber in festen Strukturen verläuft. Häufig stellt sich bereits während des Studiums eine Arbeitsroutine ein, die musikalisch dröge macht, ernüchternd ist. Bei einigen Kollegen war das aber nicht so. Die wollten auf der Stuhlkante ganz vorne sitzen. Hatten Lust die Musik, wie wir sie empfinden auch so zu spielen. Das war der Grundimpuls.

Selma: In staatlichen Orchestern hat man den Job nach der Probezeit sein Leben lang. Die Stücke werden festgelegt, der Dirigent, die Proben, dein Dienst. Wir waren Studenten, die darüber hinausgehen wollten. Lust hatten, vieles selbst und anders zu machen.

Auf das Publikum zuzugehen. Spielt man in der Oper, betritt man das Haus durch eine andere Tür als der Gast, sitzt unten im Graben, trinkt anschließend mit den Kollegen in der Kantine ein Bier und geht nach Hause. Das Publikum sieht man nicht. Es gibt diese Barriere, alles hat eine gewisse Starrheit. Das wollten wir aufbrechen.

Ihr fragt euch immer wieder: „Wie kann man als klassisch ausgebildeter Musiker Leidenschaft vermitteln?“ Ist das in sich ein Widerspruch?

Conny: Nicht unbedingt. Wir lernen im Studium vor allem das Handwerk. Natürlich auch leidenschaftliches Spielen. Aber in wieweit das Publikum berührt oder gar abholt wird, darum geht es nie. Was braucht es also, um dieBegeisterung rüberzubringen? Distanz abzubauen. Die Musiker sehen, ihnen in die Noten schauen, die Kommunikation untereinander spüren.

 

Ihr habt kein Geld? Dann bezahlt mir eben die Heizung

 

Wie seid ihr in eurem „Wohnzimmer“, dem Proberaum im Oberhafenquartier, gelandet?

Selma: Das war etwas chaotisch. Anfangs haben wir nur ein Konzert gespielt, ein halbes Jahr später waren es schon vier. Allerdings haben wir erst kurz zuvor überlegt, wo überhaupt. Allen Bescheid gesagt, aber null Euro für das Projekt gehabt und keine Location (lacht). Bei 40 Leuten gibt es zum Glück immer irgendeinen, der irgendwen kennt.

Einer arbeitete mit der Stadt Hamburg zusammen, hat alle Hebel in Bewegung gesetzt und die Halle gefunden. Der Besitzer hat uns mit offenen Armen empfangen: „Ihr habt kein Geld? Dann bezahlt mir eben die Heizung.“ Das war 2015, die Heizung gab es da noch nicht. Wir saßen mit dicken Wintermänteln in der Probe.

Conny: Es gab zu dem Zeitpunkt auch nur eine Toilette für 40 Leute.

Was zeichnen eure Konzerte neben der Musik noch aus?

Conny: Jeder kann so, wie er ist, auch direkt nach der Arbeit, zum Konzert kommen, sich ein Bier aufmachen und einfach entspannen. Niemand muss sich verbiegen.

Eure Konzerte im Gruenspan sind auch anders. Moderiert von Jannes Vahl, werden auch viele Witze gerissen. Nimmt das der Klassik den Staub?

Selma: Seine Art nimmt den Staub. Seit eine Kollegin ihn auf der Tagebuchlesung der Clubkinder kennengelernt hat, ist er dabei. Es ist etwas Neues und Eigenes zwischen ihm und uns.

Eure Arbeit folgt einem Beethoven-Zyklus, zuletzt habt ihr Beethovens Achte „Liebeslied“ im Gruenspan gespielt. „Eine Schaffensphase, in der Beethoven stark verliebt war.“ In der Fünften, eurer Debüt-CD „Gewaltakt“, war er demnach mies drauf?

Selma: Als er die Fünfte schrieb, äußert er im „Heiligenstädter Testament“, ein Brief an seine Brüder, depressive Gedanken. Der Moment, in dem er merkt, er wird taub. Die Fünfte ist aber keine aggressive Musik. Am Ende eher strahlend und triumphal. Wir hatten den Wunsch, seine innerlich düsteren Aspekte herauszuarbeiten. Man kann den Schluss als Überwindung des Schmerzes sehen, oder gezwungenes Glück hören. Das überlassen wir dem Publikum.

Ensemble Reflektor


 Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG Stadtmagazin, April 2019. Das Magazin ist seit dem 28. März 2019 im Handel und zeitlos im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


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Top 10 – Diese zehn Orte in Hamburg sind was fürs Herz

Herzensorte: Jeder tankt auf seine Weise neue Energie – abhängig von Lust und Laune. Diese Plätze sind gut fürs Gemüt.

Text: Luisa Uhlig
Foto (o.): Elena Ochoa Lamiño

Luftiges

 

1) Römischer Garten

Eine echte hamburgische Perle: Der Römische Garten ist ein gepflegtes Paradies mit mediterranem Flair. Rasenflächen, romantische Steinbänke und ein Seerosenteich laden zum Verweilen im Grünen mit Blick auf die Elbe ein. Im Juli und August wird der Park zur Bühne, wenn das Theater N.N. hier seine Inszenierungen zeigt. Dann wird der Picknickkorb gepackt, die Decke auf der Rasenfläche ausgebreitet und unter freiem Himmel Theater genossen. Außerhalb der Spielzeiten kann man zwischen den Eibenhecken hervorragend die Ruhe genießen oder Verstecken spielen. Der Garten ist entweder vom Falkensteiner Ufer aus über eine Treppe oder vom Schinckelspark über eine Brücke zu erreichen.

Römischer Garten (Blankenese)

 

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2) Fähre nach Finkenwerder

Wer einfach mal den Kopf in den Wind halten, Elbe schnuppern und Möwenkreischen hören will, der sollte der Linie 62 der Hamburger Fähren einen Besuch abstatten. Für wenig Geld oder kostenlos für alle HVV-Kartenbesitzer, kann man von den Landungsbrücken aus ganz entspannt über Altona nach Finkenwerder und wieder zurück schippern. Mit Blick auf das Wasser und dem Rauschen der Fähre im Ohr, lässt es sich hervorragend abschalten und frei fühlen.

Ab Anleger Landungsbrücken (Brücke 3), bis nach Finkenwerder (Linie 62) (St. Pauli)

 

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Powern

 

3) I-Punkt Skateland

Zeitreisen gibt es nicht – oder etwa doch? Der Eintritt ins Mandalay fühlt sich zumindest an wie ein Trip durch die Jahrzehnte, denn der Club, der in einer ehemaligen Bank ansässig ist, ist im Stil der 20er Jahre gestaltet. Jeden Mittwochabend ab 20 Uhr lädt das Mandalay ein zu Swing, Charleston und Flic Flac Jive. Dann leben hier die 20er bis 50er Jahre wieder auf. Dreimal im Monat gibt es ab 20.30 Uhr einen kostenlosen Swing-Tanzkurs für alle Neulinge, die das Tanzbein in authentischer Atmosphäre s(ch)wingen möchten.

I-Punkt SkatelandSpaldingstraße 131 (Hammerbrook)

 

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4) Bouldern

Bouldern ist eine Sportart, die rasant an Beliebtheit gewonnen hat. In zwei bis drei Meter Höhe wird über gepolstertem Boden frei geklettert. Die Boulerrouten haben unterschiedliche Schwierigkeits stufen, sodass auch Anfänger eine geeignete zum Einstieg finden. Bouldern ist nicht nur körperlich eine Herausforderung, auch der Kopf muss arbeiten und jeden Schritt abwägen. Seine Ängste zu überwinden und sich auszupowern, kann Hochstimmung bewirken. Nach dem Klettern bietet das hauseigene Café „Refugium“ die nötige Stärkung.

Nordwandhalle; Am Inselpark 20 (Wilhelmsburg)

 

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Zappeln

 

5) Mandalay

Zeitreisen gibt es nicht – oder etwa doch? Der Eintritt ins Mandalay fühlt sich zumindest an wie ein Trip durch die Jahrzehnte, denn der Club, der in einer ehemaligen Bank ansässig ist, ist im Stil der 20er Jahre gestaltet. Jeden Mittwochabend ab 20 Uhr lädt das Mandalay ein zu Swing, Charleston und Flic Flac Jive. Dann leben hier die 20er bis 50er Jahre wieder auf. Dreimal im Monat gibt es ab 20.30 Uhr einen kostenlosen Swing-Tanzkurs für alle Neulinge, die das Tanzbein in authentischer Atmosphäre s(ch)wingen möchten.

Mandalay; Neuer Pferdemarkt 13 (Sternschanze)


6) Südpol

Hammerbrook galt lange Zeit als grauer Stadtteil, in dem es außer Bürokomplexen und alten Fabrikanlagen nicht viel Sehenswertes gibt. Das war bevor die Kunst- und Kulturszene das Potenzial hinter der grauen Fassade entdeckte: Auf dem ehemaligen Betriebshof der Hamburger Wasserwerke hat sich der Südpol eingenistet, ein Mix aus Kulturzentrum und Club. Das emanzipatorische Projekt bietet ein buntes Programm aus Konzerten, Partys, Kinound Infoabenden an. Als Club ist der Südpol besonders gütig gestimmt: Teilweise kann man hier von Freitagnacht bis Montagmorgen zu elektronischer Musik durchfeiern.

Südpol; Süderstraße 112 (Hammerbrook)


Feierabendbier

 

7) Tonis Kiosk und Getränkeshop

Für die, die es bodenständig mögen, bietet dieser Kiosk neben dem Feierabendbier alles, was man nach einem anstrengenden Arbeitstag begehrt. Der Kiosk punktet mit seiner Lage, denn mit dem Bierchen in der Hand lässt es sich gemütlich in Richtung Park Fiction und Elbe schlendern. Innerhalb von drei Minuten kann man den Blick auf das Wasser und eventuell sogar den Sonnenuntergang genießen. Wer ein zweites Feierabendbier mag, kann entspannt zum Kiosk zurückgehen, denn Tonis Kiosk versorgt seine Kunden unter der Woche bis 22 Uhr mit Nachschub.

Antonistraße 12 (Altona-Altstadt)


8) Berliner Betrüger

Der Berliner Betrüger ist eine der Hamburger Bars, die sowohl im Sommer als auch im Winter eine top Adresse ist. Draußen auf der schmalen Terrasse sitzt man wie in einer Laube und drinnen wartet ein gemütlicher, schummriger Barraum. Der Laden ist zweigeteilt, im vorderen Bereich stehen kleine Tische mit Bänken, durchquert man diesen, gelangt man zu dem durch eine Glastür abgetrennten Raucherbereich mit Sitzecken und einem stufenähnlichen Podest – rumlümmeln ausdrücklich erlaubt. Es vergeht kaum ein Abend, an dem man hier nicht mit anderen Gästen ins Gespräch kommt – spätestens am Kickertisch hat man neue Freunde gefunden.

Berliner Betrüger; Juliusstraße 15 (Sternschanze)

 

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Herzerwärmend

 

9) Photomat

Spontane Erinnerungen, die nicht wieder abruf- oder veränderbar sind. Sich gemeinsam in einen Fotoautomaten zu quetschen, ist eine schöne Art, den Moment festzuhalten. Mehr als zehn Fotoautomaten stehen verteilt in Hamburg, und ein ganz besonderer in der Wohlwillstraße. Der sogenannte Photomat ist holzvertäfelt und von innen bunt dekoriert. Und besonders charmant: Neben den ganzen digitalen Handyfotos, die meist auf diesem bleiben, kann man den Fotostreifen an den Kühlschrank bappen, wo man ihn jeden Tag sieht und und sich an den Moment erinnert.

Wohlwillstraße 34 (St. Pauli)

Photomat-c-Morris-Kaya.jpg

Um besondere Momente zu archivieren: der Photomat. Foto: Morris Kaya


10) Colors & Vino

Wer schon immer mal den Pinsel schwingen wollte, aber noch nicht den richtigen Zugang gefunden hat, ist bei Colors & Vino gut aufgehoben. Hier geht es nicht darum, das beste Bild zu malen, sondern um das Zusammensein. Deshalb finden die zweistündigen Mal-Sessions auch in einer Bar oder einem Restaurant statt. Bei einem guten Drink und Musik kann man seine künstlerischen Fähigkeiten testen und sich mit Farbe auf Leinwand austoben. Kreativ sein in entspannter Atmosphäre räumt manchmal auch die Seele auf. Die nächsten Termine sind am 3. und 24. April.

Colors & Vino

 

 

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 Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG Stadtmagazin, April 2019. Das Magazin ist seit dem 28. März 2019 im Handel und zeitlos im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


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Art & Brothers: Techno’s Coming Home

Das DJ-Künstlerkollektiv Art & Brothers feiert den ersten Stadion-Rave der Stadt – am Millerntor des FC St. Pauli!

Text: Mirko Schneider
Foto: Art & Brothers

Was haben der Hinterhof des Thomas Read, der Flughafen, die U-Bahn und das Millerntor-Stadion gemeinsam? Es sind perfekte Orte für den Rave! Der international weit gereiste und erfolgreiche DJ Iman Hanzo, besser bekannt als „Me and My Monkey“, wirkt elektrisiert wie nach einem Feuerwerk guter Beats. Sein Ende 2016 gegründetes Hamburger Künstlerkollektiv „Art & Brothers“ steht der nächste Coup bevor: eine Rave-Sause in den heiligen Hallen des Hamburger Fußballclubs FC St. Pauli. Bespielt wird der Ballsaal, geöffnet auch die überdachte Terrasse samt Sitzmöglichkeiten und Blick auf den Rasen. „Der Stadion-Rave am Millerntor, das wird unser bisher größtes Ding“, sagt Hanzo.

„Dynamische elektronische Tanzmusik voller Energie plus echtes Stadionfeeling.“

Das Line-up mit Artenvielfalt, Me and My Monkey, Kiianu, Dirty Dominguez, Aartmn und dem japanischen Headliner Taichi Kawahira zum Auftakt verspricht Großes, die Herren der guten Setlists nicht minder: „Wir sind wie eine kleine Krake. Das Letzte, was man uns nach­sagen kann, ist Langeweile“, kündigt Ben Sachau vom Duo Artenvielfalt an. „Ich bin nicht umsonst gegen Ende dran, denn ich haue ­allen gerne noch mal so richtig harten Techno um die Ohren“, verspricht Dirty Dominguez. Und Hanzo fragt: „Dynamische elektronische Tanzmusik voller Energie plus echtes Stadionfeeling – was wollen die Leute mehr?“

Eine Frage, die sich Art & Brothers vermutlich häufiger stellen. „Als ich Ende 2016 nach Hamburg zurückkam, fand ich die Clubszene hier total langweilig“, erinnert sich Hanzo. Er als liebevoller Plattensammler macht das im Nachhinein weniger an Hamburg fest, als an einem ­unheilvollen Auswuchs der digitalen Entwicklung. Viele Clubs hätten eher DJs gesucht, die das Drücken des Sync-Buttons beherrschen, nur um Geld zu sparen. Hanzos erste Reaktion darauf hätte ebenfalls eine gute Story abgegeben. „Ich wollte eine Gewerkschaft für DJs gründen, damit die Preise nicht weiter fallen“, erinnert er sich mit einem Lächeln.

„Viel mehr als kommerziellen Shit, aber nicht nur tiefsten Underground.“

Doch da war noch ein anderer Impuls in ihm. Und der hieß, vereinfacht gesagt: ungewöhnliche Orte mit Rave wachküssen – und die Raver gleich mit. „Ich wollte den Leuten etwas Neues geben. Viel mehr als kommerziellen Shit, aber nicht nur tiefsten Underground. Ich wollte ein DJ-Künstlerkollektiv an der Schnittstelle zwischen Underground und Kommerz, dass an ungewöhnlichen Locations Menschen aus unterschiedlichen Kulturen zusammenbringt.“ Hanzo hörte sich in der Szene nach Teamplayern um – und fand begeisterte Mitstreiter, um die Menschen hemmungslos tanzen zu lassen.

So wurde der Hinterhof des Thomas Read liebevoll zum „Sommergarten“ umdeklariert und mit „Der letzte Tanz“ ein Sommer-Open-Air ins Leben gerufen. Der 45-minütige U-Bahn-Rave in einer historischen U-Bahn samt Aftershowparty im Club Bahnhof Pauli mauserte sich zur etablierten Partyreihe. Und im letzten Jahr startete der erste Flughafen-Rave mit 199 Gästen. Insgesamt zwei Jahre dauerten die Vorbereitungen samt dem Einholen sämtlicher Genehmigungen.

„Wir hoffen, dass der Rave der Startschuss für eine neue Veranstaltungsreihe in unserem Stadion wird.“

Die Idee, am Millerntor zu raven, entstand kurze Zeit später. An einem Ort, an dem der frühere Fast-Fußballprofi Hanzo mit elf Jahren zum ersten Mal ein Fußballspiel live sah. Er selbst spielte damals bei den Amateuren des 1. FC Kaiserslautern und musste seine Karriere mit 19 Jahren wegen Knieproblemen beenden. Zurück am Millerntor zeigte sich der ­FC St. Pauli offen für das Konzept des Künstlerkollektivs. „Art & Brothers ist ein hochprofessioneller Veranstalter, der bereits in ganz Hamburg tolle Partys organisiert und durchgeführt hat“, sagt Benjamin Bendel, Event- und Cateringleiter beim FC St. Pauli, „Hier treffen jetzt eine der besten Locations der Stadt mit den besten Techno-DJs zusammen, um gemeinsam was Tolles auf die Beine zu stellen.“ In Aussicht stellt er sogar, der Stadion-Rave müsse, ähnlich wie „Der letzte Tanz“ und die U-Bahn-Raves, keine einmalige Sache bleiben. „Der FC St. Pauli ist bekannt für seine Weltoffenheit – so auch im Bereich der Kunst und der Musik. Wir hatten zwar noch keine Techno-Veranstaltung in dieser Form am Millerntor. Aber wir hoffen, dass der Rave von den Techno-Fans angenommen und somit der Startschuss für eine neue Veranstaltungsreihe in unserem Stadion wird.“

 

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Zu Spekulationen lädt die Facebook-Ankündigung ein, die Raver erwarte ein „spezielles Licht- und Soundkonzept“. Hanzo: „Es wird keine Las-Vegas-Show und kein Mainstage-Tomorrow-Land-Feeling. Wir haben uns unter anderem mit Lichtexperten getroffen. Ich garantiere, es wird was Cooles da sein.“

Nicht einfach nur cool, sondern in den heutigen Zeiten notwendiger denn je ist die politische Ausrichtung des Sta­dion-Raves, die den linksalternativen FC St. Pauli umso mehr überzeugt haben dürfte. „Wir möchten darauf hinweisen, dass jeder bei uns willkommen ist, unabhängig von ethnischer, religiöser oder sexueller Zugehörigkeit, denn kein Mensch ist illegal!“, heißt es auf der Facebook-Seite von Art & Brothers. Ein starkes Statement vor der starken Party.

Ballsaal Millerntor-Stadion, 21.4.19, 21 Uhr


 Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG Stadtmagazin, April 2019. Das Magazin ist seit dem 28. März 2019 im Handel und zeitlos im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


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SZENE HAMBURG ESSEN+TRINKEN 2019 – Rekord!

Von Bistroküche bis Fine-Dining-Etablissement – Welche Restaurants Sie unbedingt einmal kennenlernen und wo Sie sich den Besuch lieber sparen sollten, erfahren Sie im neuen SZENE HAMBURG ESSEN+TRINKEN.

Wir haben ordentlich zugelegt! Mit 34 Jahren ist das aber ja auch kein Wunder, ein bisschen Speck auf den Hüften haben wir uns jetzt verdient. Über 90 Tester haben sich – wie immer anonym, kritisch und unabhängig – durch die Stadt und das Umland geschlemmt und ausgewählte Restaurants auf Herz, Nieren und Filetsteaks geprüft.

In unserem Gastro-Guide erhalten Sie aber nicht nur Einblicke in rund 600 Restaurants, sondern auch jede Menge News aus der Gastroszene und tolle Geschichten von den Menschen dahinter. Fakt ist: 388 Seiten, das ist Rekord! Auch das gab es bislang noch nicht: eine eigene App. Die ist passend zum Erscheinungstermin ab sofort in den App-Stores zu haben und soll Ihnen auch unterwegs den Weg durch unsere kulinarische Perle Hamburg weisen. Wenn das nicht preisverdächtig ist! Apropos Preis: Zum allerersten Mal verleihen wir einen eigenen Gastropreis! Für den Genuss-Michel haben wir uns sieben ausgewiesene Food-Experten ins Boot geholt, die all unsere Testsieger noch einmal unter die Lupe genommen haben. Wer ist der Newcomer des Jahres, welches das beste Restaurant 2019 und wer hat den Preis für das Lebenswerk verdient?

Drei neue Sternerestaurants und knapp 60 Neueröffnungen seit Frühjahr 2018 – die Hansestadt hat sich längst zum kulinarischen Hotspot gemausert. Als Drehkreuz des Nordens war sie schon immer Ankerpunkt für Genüsse aus aller Welt. Das zieht auch die Gastronomen in die Hansestadt. Sechs von ihnen erzählen, was sie mit Hamburg verbindet und an unserer Gastroszene besonders schätzen.

Glutenfrei, laktosefrei, histaminfrei… kann man überhaupt noch essen gehen, ohne den Service in Verlegenheit zu bringen? Wie viel Rücksicht muss die Gastronomie nehmen? Wir haben zwei bekannte Gastronomen, Thomas Imbusch und Hannes Schröder, zum Thema Unverträglichkeiten “auch vermeintliche“ befragt und darüber zusammen mit unseren VIP-Testern ausführlich bei einem Dinner diskutiert.

Handy auf dem Tisch und in Lümmelhaltung: Ist das die neue Tischkultur? Welche Dos und Don’ts gelten 2019? Dazu haben wir ein Etiketteseminar im Hotel Vier Jahreszeiten besucht. Aber wie zeitgemäß ist der Knigge überhaupt noch? Hamburgs Gastronomen erzählen von Fettnäpfchen und den wichtigsten Tischmanieren, die alle Gäste kennen sollten. Und sie geben Tipps, wie und wo man garantiert immer einen guten Eindruck machen kann.

Worauf Sie in dieser Ausgabe achten sollten, wie wir gestestet und bewertet haben und woran Sie unsere Testsieger und Hanseperlen erkennen? Das haben wir alles für Sie zusammengefasst. Und natürlich finden Sie auch dieses mal wieder unsere Top 10 der besten Fischbrötchen, Ramen-Läden, kinderfreundlichen Orte und Mittagstische. Machen Sie’s wie wir: Schmausen Sie sich gehörig durch die Stadt und lassen Sie sich dabei auch mal auf etwas Neues ein. Meistens lohnt es sich . . .

Ihr Team von SZENE HAMBURG ESSEN + TRINKEN

Das Team der SZENE HAMBURG ESSEN+TRINKEN © Roeler

© Roeler

 


Ab dem 3.4.2019 im Handel: Der neue SZENE Hamburg Gastroguide

 Der Gastro-Guide SZENE HAMBURG ESSEN+TRINKEN ist ab dem 3. April 2019 für 9,90 Euro im Handel und zeitlos im Online-Shop erhältlich!

 

 


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Bühne frei für den Genuss-Michel!

Zum allerersten Mal hat die SZENE HAMBURG ESSEN+TRINKEN einen eigenen Gastropreis verliehen: den „Genuss-Michel“! Hier zeigen wir euch, wie es war: Die Verleihung des Hamburger Genussmichel im Film und auf Bildern.

Für die Verleihung des Genuss-Michel hat sich die Redaktion sieben ausgewiesene Food-Experten mit an Bord geholt. Sie sollten entscheiden: Wer ist der Newcomer des Jahres, welches das beste Restaurant 2019 und wer hat den Preis für das Lebenswerk verdient? Keine leichte Aufgabe – schließlich kann Hamburg mit einer vielfältigen Gastroszene trumpfen. Zum Release-Event der neuen Ausgabe – diesmal im Thalia Theater Gaußstraße – wurde das Geheimnis gelüftet: Bester Newcomer des Jahres wurde das 100/200 in Rothenburgsort, zum besten Restaurant 2019 wurde das Stüffel am Isekai gekürt, und der Ehrenpreis für das Lebenswerk ging an den kürzlich verstorbenen „Fischpapst“ Rüdiger Kowalke. Herzlichen Glückwunsch!

/ Film: Heiko Volkmer
/ Fotos: Roeler

 

Der Film zur Gala


Der Abend in Bildern


Ab dem 3.4.2019 im Handel: Der neue SZENE Hamburg Gastroguide

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FoodSZENE – Atlantic Grill & Health

Küchenchef Christian Michel setzt im neuen Restaurant des Hotel Atlantic ganz selbstverständlich auf Nachhaltigkeit und bewussten Genuss.

Text: Jasmin Shamsi

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Ziegenkäse von Kober auf Sellerie. Foto: Jasmin Shamsi

Das Hotel Atlantic hat gastronomischen Zuwachs bekommen. Mit dem frisch eröffneten Atlantic Grill & Health weht ein neuer Wind durch das Traditionshaus an der Alster. Küchenchef Christian Michel, der letztes Jahr vom Münchener Restaurant Schwarzreiter nach Hamburg wechselte, möchte ein jüngeres Publikum ansprechen – mit einer Küche, die auf hochwertige Produkte aus der Region und lokale Superfoods wie Berberitzen, Buchweizen und Leinsamen setzt. Dogmatisch soll es aber nicht werden: Bei Gerichten „für die Seele“ kommen auch mal schön Butter und Zucker zum Einsatz. Auf Nachfrage werden übrigens alle vegetarischen Speisen auch als vegane Variante angeboten. Auf Extrawünsche flexibel zu reagieren, stellt für den 35-jährigen Küchenchef kein Problem dar. Im Gegenteil – das sei heutzutage eine Selbstverständlichkeit, bekräftigt der gebürtige Hesse.

Der ökologische Gedanke setzt sich auch in der Getränkekarte fort: Viele der Säfte und Weine sind aus biologischem Anbau und die hausgemachten Limos werden mit Strohhalmen aus Glas serviert. Einziger Wermutstropfen: Für’s gute Gewissen muss man tief in die Tasche greifen. Für eine gegrillte Hühnerbrust von Odefey & Töchter zahlt man 31 Euro. Kennt man die Aufzuchtbedingungen und den Einkaufspreis, ist das allerdings mehr als fair: Für ein Weidehuhn, das viel Platz, Tageslicht, Ruhe und Futtermittel von Bio-Qualität genossen hat, werden Küchenchef Christian Michel rund 24 Euro in Rechnung gestellt. Belohnt wird der bewusste Genuss mit einem tollen Blick auf die Alster. Kann man sich ja mal gönnen!

An der Alster 79 (St. Georg); www.atlantic-grillhealth.com


Foto: Philipp Jung

Unsere Kollegin Jasmin Shamsi schlemmt sich für uns durch Hamburg. Als Foodredakteurin schlägt ihr Herz für Kultur und Kulinarik – die zwei großen Ks, für die sie brennt. Für uns spürt sie die Geschichten über Macher und Marken auf und serviert sie brühwarm und immer neu gewürzt – online und in jeder Ausgabe der SZENE HAMBURG.


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Premiere für den Genuss-Michel

Große Freude: Erstmals verleihen wir in diesem Jahr den Genuss-Michel. Für den Hamburger Gastropreis haben sieben Food-Experten alle Testsieger aus SZENE HAMBURG ESSEN+TRINKEN 2019/20 noch einmal genau unter die Lupe genommen. Wer ist DER Newcomer des Jahres? Welches Restaurant hat 2019 mit gleichbleibend hervorragender Küche und tollem Service überzeugt? Und wer verdient den Ehrenpreis „Lebenswerk“?

Fotos: Roeler


Bester Newcomer – 100/200

Restaurantleiter Jan-Phillip Fricke und seine Frau nahmen strahlend den Genuss-Michel für das 100/200.kitchen entgegen.

„Thomas Imbusch ist Hamburgs kulinarische Domina: Man geht ins 100/200, um sich zu unterwerfen und genussvoll das zu essen, was auf den Tisch kommt.“

 

100/200 Thomas Imbusch hat viele Monate Arbeit in sein erstes eigenes Restaurant 100/200 gesteckt und mit einem innovativen und radikalen Konzept die Aufmerksamkeit der ganzen Stadt auf sich gezogen. Ein Raum, ein Herd, ein Koch – Thomas Imbusch reduziert Fine Dining in Hamburg auf das Wesentliche. Er bezieht seine Lebensmittel direkt vom Erzeuger und verarbeitet sie in Gänze. Im Februar 2019 die große Überraschung: Imbuschs Küche wurde vom Guide Michelin mit einem Stern ausgezeichnet.

100200.kitchen


Bestes Restaurant – Stüffel

Küchenchef Sebastian Böhning und Restaurantleiter Philip Reusch vom Stüffel freuen sich über ihre Auszeichnung mit dem Genuss-Michel.

„Das ist unaufdringliche Perfektion: Hervorragender Service, eine ­Consommé auf Sterneniveau und ­ ein wirklich solides Preis- Genuss-Verhältnis – Chapeau!“

 

Drei Jahre lang tischte Ondrej Kovar in Bergstedt auf, doch dann zog es ihn (was für ein Glück) in die Hamburger City. Seit Jah­ren wird sein Restaurant Stüffel regelmäßig mit dem „Bib Gourmand“ ausge­zeich­net. Zu Recht: Hier bekommt man eine kon­tinuierlich her­vorragende Küche geboten. Und seit dem Umzug nach Eppendorf im Sommer 2018 sogar einen wunder­baren Blick auf den Isebek­kanal. Frische, norddeutsche Pro­dukte sind die Basis für die boden­stän­digen Gerichte im Stüffel. Interessant wird es aber vor allem dann, wenn Klassiker neu interpretiert und effekt­voll aufgetischt werden.

www.restaurantstueffel.de


Ehrenpreis Lebenswerk – Rüdiger Kowalke

Dirk Kowalke nahm den Genuss-Michel als Auszeichnung für das Lebenswerk seines Vaters Rüdiger Kowalke in Empfang.

„Rüdiger Kowalke hat die Spitzengastronomie für jedermann erlebbar gemacht.“

 

Bewirtete auch schon Prinz Charles und Lady Di: Rüdiger Kowalke. (Foto: Jakob Börner)

Er galt als Fischpapst und hat das Fischereihafen Restaurant weit über die Grenzen Hamburgs, gar Deutschlands hinaus bekannt gemacht – ohne Show und Stern, dafür immer mit Qualität und einer gehörigen Portion Lei­den­schaft. Sogar Prinz Charles und Lady Di aßen bei ihm, Angela Merkel, Udo Lindenberg und Helmut Schmidt ebenfalls. Ab­gehoben ist Rüdiger Kowalke deswegen aber nie, blieb nahbar und immer auf dem Boden. Vollkommen verdient: der Ehrenpreis für sein Lebenswerk. Leider kann er ihn nicht entgegennehmen: Am 16. Februar 2019 ist der Gastgeber im Alter von 71 Jahren verstorben.

fischereihafenrestaurant.de


Die Jury

Jost Deitmar // Geschäftsführender Gesellschafter Romantik Hotel Das Lindner

Jost Deitmar // Geschäftsführender Gesellschafter Romantik Hotel Das Lindner

Gerd Rindchen // Weinexperte und Autor © Bertold Fabricius

Gerd Rindchen // Weinexperte und Autor © Bertold Fabricius

Anke Harnack // Radiomoderatorin NDR 90,3

Anke Harnack // Radiomoderatorin NDR 90,3

Koral Elci // Koch und Unternehmer Kitchen Guerilla © Seren Dal

Koral Elci // Koch und Unternehmer Kitchen Guerilla © Seren Dal

Onur Elci // Koch und Unternehmer © Seren Dal

Onur Elci // Koch und Unternehmer © Seren Dal

Christin Siegmund // Foodbloggerin und Unternehmerin

Christin Siegmund // Foodbloggerin und Unternehmerin

Stevan Paul // Foodjournalist und Kochbuchautor © Daniela Haug

Stevan Paul // Foodjournalist und Kochbuchautor © Daniela Haug


Ab dem 3.4.2019 im Handel: Der neue SZENE Hamburg Gastroguide

Dieser Beitrag stammt aus dem neuen Gastro-Guide SZENE HAMBURG ESSEN+TRINKEN. Dieser ist ab dem 3. April 2019 für 9,90 Euro im Handel und zeitlos im Online-Shop erhältlich!

 

 


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SZENE HAMBURG ESSEN + TRINKEN: Unsere Testsieger 2019

Italien, Asien, Griechenland. Fleisch, Fisch oder Veggie und Vegan. Gutbürgerlich oder Szene. Hamburg City und Speckgürtel. Wir haben uns durch mehr als 600 Restaurants geschlemmt und sie auf Herz und Nieren geprüft. Das sind unsere 17 Testsieger.

Fotos: Yelda Yilmaz

Kategorie: Szene – Hippe Läden mit Stil

Szenerestaurants – Brüdigams // Hier steckt viel Liebe drin. Und die Leidenschaft von Inhaber Frank Brüdigam

Brüdigams: Hier steckt viel Liebe drin. Und die Leidenschaft von Inhaber Frank Brüdigam.

Eppendorfer Weg 98 (Eimsbüttel); www.bruedigams.de


Kategorie: Gutbürgerlich – Futtern wie bei Muttern

Gutbürgerlich – Stüffel // Was für ein Glück: Im Sommer zog es Ondrej Kovar von Bergstedt nach Eppendorf

Restaurant Stüffel: Was für ein Glück: Im Sommer zog es Ondrej Kovar von Bergstedt nach Eppendorf.

Isekai 1 (Eppendorf); www.restaurantsueffel.de


Kategorie: Gourmet – Feinschmecker hier entlang

Gourmetrestaurants – Haco // Haco-Chef Björn Juhnke (links) und Souschef Sebastian Sae-Hor haben das Cornern kultiviert

Haco: Haco-Chef Björn Juhnke (links) und Souschef Sebastian Sae-Hor haben das Cornern kultiviert.

Clemens-Schultz-Straße 18 (St. Pauli); www.restaurant-haco.com


Kategorie: Sterneküche – Unvergleichlich gut

Edle Küchen, beste Weine und große Künstler hinterm Herd: 2019 können wir mit 14 Sternerestaurants auftrumpfen. Ein echtes Feinschmecker-Paradies! Und in dem ist Kochen einzigartige Kunst. Einen Testsieger gibt es darum in dieser Kategorie nicht.


Kategorie: Fisch – Der gepflegte Fischgenuss

Fisch – Fischereihafen Restaurant // Ihnen geht es nie um Show, immer nur um Qualität: Inhaber Dirk Kowalke (links) und Küchenchef Jens Klunker

Fischereihafen Restaurant: Ihnen geht es nie um Show, immer nur um Qualität: Inhaber Dirk Kowalke (links) und Küchenchef Jens Klunker.

Große Elbstraße 143 (Altona-Altstadt); www.fischereihafenrestaurant.de


Kategorie: Fleisch – Filetstücke für Meatlover

Fleisch – Theo's // Peter Sikorra beschert seinen Gästen ein unvergleichliches Steak-Erlebnis © Roeler

Foto: Roeler

Theo’s: Peter Sikorra beschert seinen Gästen ein unvergleichliches Steak-Erlebnis.

Rothenbaumchaussee 10 (Rotherbaum); www.theos-hamburg.de


Kategorie: Italien – Pizza, Pasta und Amore

Italien – Pavoni // Führen das Pavoni mit Liebe, Leidenschaft und italienischer Gastfreundschaft: Die Brüder Enrico (links) und Giovanni Pavoni mit Sandra Marongiu

Pavoni: Führen das Pavoni mit Liebe, Leidenschaft und italienischer Gastfreundschaft: Die Brüder Enrico (links) und Giovanni Pavoni mit Sandra Marongiu.

Löwenstraße 12 (Hoheluft-Ost); www.casapavoni.de


Kategorie: Frankreich – Kulinarisches Savoir-vivre

Frankreich – Bistro Carmagnole // Lässig französisch: die Inhaber Alvaro Rodrigo Otey und Maria Endrich mit Küchenchef Florian Ruß

Bistro Carmagnole: Lässig französisch: die Inhaber Alvaro Rodrigo Otey und Maria Endrich mit Küchenchef Florian Ruß.

Juliusstraße 18 (Sternschanze); www.carmagnole.kr


Kategorie: Iberien – La vida lecker

Iberien – Claudio's // Hat die besten Tapas in Hamburg: Inhaber und Küchenchef Claudio Carlin Williams

Claudio’s: Hat die besten Tapas in Hamburg: Inhaber und Küchenchef Claudio Carlin Williams.

Tschaikowskyplatz 2 (St. Pauli); www.claudios.hamburg


Kategorie: Griechenland – Abseits des Fleischberg-Klischees

Griechenland – Oniro // Nächstes Mal tanzen wir mit ihnen Sirtaki: Restaurantleiterin Nikoletta Louizou und Barmann Pavlos Thano

Oniro: Nächstes Mal tanzen wir mit ihnen Sirtaki: Restaurantleiterin Nikoletta Louizou und Barmann Pavlos Thano.

Lattenkamp 29 (Winterhude); www.oniro.hamburg


Kategorie: Orient & Indien – Tausendundeine Delikatesse

Orient & Indien – Ashoka // Inhaberin Maria Manuela Santos Martins und Küchenchef Jaspal Singh lassen uns an Wiedergeburt glauben

Ashoka: Inhaberin Maria Manuela Santos Martins und Küchenchef Jaspal Singh lassen uns an Wiedergeburt glauben.

Budapester Straße 25 (St. Pauli); www.ashoka.de


Kategorie: Asien – Sushi, Ramen, Pekingente

Asien – Han-Mi // Inhaber Soon-Moon Jeong und Suk-Hee Lee tischen mit Restaurantleiterin Hye-Kyong Jeong authentisch koreanisch auf

Han-Mi: Inhaber Soon-Moon Jeong und Suk-Hee Lee tischen mit Restaurantleiterin Hye-Kyong Jeong authentisch koreanisch auf.

Kleine Seilerstraße 1 (St. Pauli); www.hanmi.de


Kategorie: International – Der Welt in die Töpfe geschaut

International – Heritage // Man isst nur mit dem Herzen gut, heißt es im Heritage. Unseres hat das Team im Sturm erobert

Heritage: Man isst nur mit dem Herzen gut, heißt es im Heritage. Unseres hat das Team im Sturm erobert.

An der Alster 52 (St. Georg); www.heritage-hamburg.com


Kategorie: Veggie & Vegan – Grüner wird’s nicht

Veggie & Vegan – An Vegan House // Vegan und vietnamesisch: Chefkoch Tienhop Ta sorgt für den gesunden Kick

An Vegan House: Vegan und vietnamesisch: Chefkoch Tienhop Ta sorgt für den gesunden Kick.

Mühlenkamp 19 (Winterhude); facebook.com/anveganhouse/


Kategorie: Speckgürtel Nord – Pinneberg, Quickborn und Co

Speckgürtel Nord – Meusel's Landdrosterei // Betreiben ein liebevolles Kleinod: Aggi und Mario Meusel

Meusel’s Landdrosterei: Betreiben ein liebevolles Kleinod: Aggi und Mario Meusel.

Dingstätte 23 (Pinneberg); www.meusels-landrostei.de


Kategorie: Speckgürtel Ost – Geheimtipps für hungrige Wanderer

Speckgürtel Ost – Alte Schule Siek // Liebt Details und beste Produkte: Kay Franze, Küchenchef im Restaurant Alte Schule

Alte Schule Siek: Liebt Details und beste Produkte: Kay Franze, Küchenchef im Restaurant Alte Schule.

Hauptstraße 44 (Siek); www.alte-schule-siek.de


Kategorie: Speckgürtel Süd – Das Angebot ist außergewöhnlich

Speckgürtel Süd – Seabreeze // Sternekoch Jens Rittmeyer kocht hier – ohne Stern

Seabreeze: Sternekoch Jens Rittmeyer kocht hier – ohne Stern.

Navigare NSB-Hotel – Harburger Straße 4 (Buxtehude); www.hotel-navigare.com


Kategorie: Lüneburg Spezial – Kleine aber feine Gastroszene

Lüneburg – Restaurant Einzigartig // Ein einzigartiges Team: Inhaber Jörg Laser, Restaurantleiter Michael Bolte und Küchenchef Sascha Engelmann (von links)

Restaurant Einzigartig: Ein einzigartiges Team: Inhaber Jörg Laser, Restaurantleiter Michael Bolte und Küchenchef Sascha Engelmann (von links).

Lünertorstraße 2 (Lüneburg); www.restauranteinzigartig.de


Ab dem 3.4.2019 im Handel: Der neue SZENE Hamburg Gastroguide

 Der Gastro-Guide SZENE HAMBURG ESSEN+TRINKEN ist ab dem 3. April 2019 für 9,90 Euro im Handel und zeitlos im Online-Shop erhältlich!


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