Mit Liebe zum Fahrrad

Impressionen von den Altonaer Bicycle Days – die Welt ist schöner, wenn man von Fahrrädern umgeben ist

Was hat zwei Räder, eine Klingel und peest sowohl über Straße als auch Gehweg? Easy: das Fahrrad. Auch in Hamburg satteln immer mehr Menschen auf Pedalpower um.

Wir haben uns an diesem Samstag (23.5.) bei den Altonaer Bicycle Days umgeschaut. Kurz nach 12 Uhr, als sich langsam der ekelige Sprühregen verzog und sich die ersten Menschen an die frische Luft trauten.

Im und rund um das Haus Drei bewunderten wir opulente Rikschas, Rennräder und schwerfällige alte Schätze mit Gaslampen. Der Altonaer Bicycle-Club hat da eine feine Ausstellung zusammenbekommen.

Und wir haben auf dem angeschlossenen Flohmarkt mit den Menschen gesprochen, die ihre Garagen geplündert haben und Sättel, Rahmen, Pedale oder Bremsgriffe auf ihren Tischen ausbreiteten. Auch komplette Räder wurden angeboten – zu ziemlich fairen Preisen.

Am Sonntag (24.5.) kann man sich hier wieder umsehen und beispielsweise einen Kaffee trinken. Der Erlös fließt in die Erhaltung der Roten Flora. Wir sind nun wieder zu Hause – und um eine Hinterradfelge und einen totschicken roten Ledersattel reicher.

Text: Lena Frommeyer

August-Lütgens-Park (Altona)
23.+24.5., 12 bis 19 Uhr

Impressionen

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Kinderbühne frei!

Auf Kampnagel begegnen sich Generationen in zwei Theaterstücken aus Hamburg: “Gans der Bär” und “Nimmer & Nimmermehr”

Ausgrenzung aufgrund von Andersartigkeit – ein zeitloses Thema. Um es bühnen- und kindgerecht aufzubereiten, braucht es Experten. Zu ihnen gehören “Meine Damen und Herren” – ein Theater-Ensemble mit geistig behinderten Schauspielern – und “Hajusom”, eine Performance-Gruppe aus jugendlichen Flüchtlingen. Dafür haben sich die Beiden eines der besten Kinderbücher vorgenommen: „Gans der Bär“.

Wen auch immer kleine Gänse nach dem Schlüpfen als Erstes erblicken, den adoptieren sie als Muttertier. Dass es im preisgekrönten Bilderbuch zufällig einen ausgewachsenen Bären trifft, der die Wahl auf keinen Fall annehmen will, sorgt im Laufe der Geschichte für allerlei Unverträglichkeiten. Doch am Ende siegt der Wunsch des winzigen Vogels nach Zugehörigkeit zum wilden Raubtierriesen.

Beim Erarbeiten des Theaterstücks mit Puppen und Livemusik brachten Grundschüler zweier Hamburger Schulen ihre Vorstellungen von Andersartig- und Gemeinsamkeiten ein. Eine sehr persönliche Bühnenfassung ist für Zuschauer ab acht Jahren herausgekommen – Gans anders eben.

Einer ähnlichen Thematik widmet sich die Hamburger Choreografin Antje Pfundtner. Sie will herausfinden, wie sich Erwartungen von Kindern und Erwachsenen an ein Theaterstück unterscheiden. Im vergangenen Jahr zeigte sie das Stück “Nimmer” für Kinder ab sechs Jahren über das Verschwinden von Dingen.

Für den zweiten Teil “Nimmer & Nimmermehr” befragte sie Kinder und Erwachsene nach ihren unterschiedlichen Erfahrungen mit dem Verschwinden. Diese Bühnenfassung gibt nun beiden Generationen genug Raum, einander sowie verschwundenen Dingen zu begegnen. Aber können sie sich tatsächlich eine Aufführung teilen? Oder müssen die einen oder die anderen zeitweise verschwinden, damit der Genuss für die jeweils andere Altersgruppe größer wird?

Text: Dagmar Ellen Fischer
Foto: Christian Martin

Kampnagel
Jarrestraße 20 (Winterhude)
Gans der Bär: 29.–31.5.
Nimmer & Nimmermehr: 8.–10.5.

ByteFM-Kolumne Vol. 2: Bitte loslassen!

Tanzen im Museum. Genial! Monique Schmiedl besuchte die “Junge Kunstnacht”. Dort waren die Leute aber mehr mit ihren fancy Turnschuhen beschäftigt, als mit den Künsten

Die Ernüchterung kam mit einem Elektrobeat – laut und hart. Zwischen impressionistischer Malerei, feministischer Avantgarde-Kunst und szenigem DJing brüllte mir der Realismus ins Gesicht: Es geht schon lange nicht mehr um die Künste! Es geht um Selbstdarstellung, um sehen und gesehen werden, um Schau-ich-hab-jetzt-auch-diese-fancy-Turnschuhe.

Man stelle sich vor, man befinde sich im Mai 2015 in der Kunsthalle bei “Junge Kunstnacht. Avantgarde”. Jener Veranstaltung, die sich dadurch auszeichnet, dass sie die Künste miteinander vereint – vornehmlich bildende Kunst und Musik. Da ist die Musik der Catcher – Tanzen im Museum! Was für eine Idee. Was für ein genialer Streich der Intermedialität. Wie naheliegend und abstrus zugleich.

Da stehe ich nun, inmitten dieser Party. Zwischen Arty People und Kunstliebhabern, zwischen vermeintlich Gleichgesinnten und stellt fest: Es geht nicht um die Musik. Der DJ ist wirklich gut, die Stimmung ok, der Alkohol fließt. Und doch: Niemand gibt sich der Klangkunst hin. Niemand lässt los und tanzt einfach nur. Niemand genießt das Flair und die Atmosphäre und einfach sich selbst. Stattdessen wird gezuppelt, geguckt, sich in Stellung gebracht, abgecheckt, beäugt und belächelt.

Neben mir taucht der Kunstliebhaber auf und tröstet: Auch der bildenden Kunst wurde wenig Achtung geschenkt. Auch hier schauten die Menschen durch Handykameras auf die Gemälde. Auch hier ist das Ich wichtiger als die Kunst.

Wir gucken uns an und lachen – lass sie doch rumstehen und gut aussehen, lass sie sich doch unwohl fühlen und sich vergleichen, lass sie doch ihre Bilder in die digitalen Sphären schießen und alle drei Sekunden nach einem neuen Like suchen. Wir sind hier, um zwei so ungleiche und doch so gleiche Künste zu feiern. Nur wir. Und die Gemälde. Und der Elektrobeat.

Text: Monique Schmiedl

Who the fuck are ByteFM & Monique Schmiedl?

Monique Schmiedl_ByteFM

ByteFM ist moderiertes Internetradio mit handverlesener Musikauswahl, Sammelbecken für Musiknerds und Auffanglager für Kulturjunkies. Hier leben Journalisten, Musiker, Kenner und Liebhaber gemeinsam ihre Liebe zur Musikkultur jenseits der Mainstream-Hitgarantie. Monique Schmiedl ist Teil dieses Geklüngels. Ob Nerd oder Junkie – ohne Musikkultur geht bei ihr nichts. Stets den Schreiber-Stift am Anschlag, ist Monique mit offenen Ohren und Augen in Hamburgs Musikszene unterwegs. Für die Liebe zur Stadt, für sich, für euch, für ByteFM und für SZENE HAMBURG.

 

Clubkinder Festival (21.-23.5.)

Zum dritten Mal laden die Clubkinder zum Festival

Der gemeinnützige Verein Clubkinder e.V. hat für 2015 an seinem Konzept geschraubt: Diesmal übernehmen acht Clubs der Stadt jeweils eine “Patenschaft” für einen unbegleiteten jugendlichen Zuwanderer aus Krisengebieten. Die Erlöse des Festivals fließen in direkte Unterstützung der Schützlinge: Deutschunterricht, Bewerbungstrainings, Therapie oder andere Angebote. Die hiesige Dependance des Deutschen Kinderschutzbundes und elterliche Vormünder unterstützen dabei.

Clubkinder Festival (Foto: Julia Schwendner)

Clubkinder Festival (Foto: Julia Schwendner)

Nun zum Vergnügungsprogramm vom 21. bis 23. Mai

Festivaltag No. 1 beginnt nicht, wie ursprünglich geplant, mit einer Spezial-Tagebuchlesung mit Hamburger Musikern – diese Veranstaltung musste verschoben werden. Stattdessen eröffnet das Festival mit einem clubbigen Paukenschlag: der “Jeudi-Nacht”. Im Baalsaal legt Tobi Tob von Moonbootica und 5 Sterne Deluxe auf.

Festivaltag No. 2 gehört den Hamburger Soundfricklern. DJs bespielen den Bunker an der Feldstraße. Im Moondoo empfängt DJ Schowi den ehemaligen Profikicker Ferdinand Owusu Ansah a.k.a. Frizzo.

Festivaltag No. 3 führt aufs flüssige Glatteis. Die MS Stubnitz, die nach wie vor in der HafenCity festmacht, wird in ihrem Bauch eine wilde Party beherbergen. Die Nachtleben-Institutionen iLL, Hafenklang, Drumbule und Trap sorgen für den passenden Schiffs-Soundtrack. Im Kaiserkeller der Großen Freiheit findet derweil eine Nacht zu Ehren der Grunge-Ikone Nirvana mit jeder Menge Seattle-Sounds statt. Im Baalsaal laden Julez Cordoba und DirrtyDishes zur Deep- und Tech-House-Sitzung.

Text: Lena Frommeyer

MS Stubnitz

MS Stubnitz

Samy Deluxe: Beef im Karolinenviertel

“Spieß-bürgerliche” Küche im Gefundenen Fressen. Der Hamburger Rapper eröffnete sein BBQ-Deluxe-Lokal mit strengem Reglement

Der Hamburger Rapper Samy Deluxe sorgt für Beef im Karoviertel. Im übertragenen wie im wortwörtlichen Sinn: Denn einerseits kommt in seinem Restaurant Gefundenes Fressen das Rindfleisch, aber auch Hühnchen, Lamm und Schwein, direkt vom Grill auf die Teller und an die Spieße. Andererseits hat das “BBQ Deluxe”-Lokal im Vorfeld auch für verstärkte Hipster-Angst gesorgt.

Er werde das Viertel aber sicher nicht gentrifizieren, kontert der Rapper in seinem “Onetakewonder”-Video, das er zur Eröffnung herausgebracht hat, “höchstens mc-fizieren”. Na ja, mal sehen. Wobei – die hippen People sind ja längst da. Und jetzt sitzen sie eben auch im Gefundenen Fressen. So auch an einem Samstagabend, gestopft voll ist es, dazwischen freie Zweiertische. An denen darf man zu dritt leider nicht Platz nehmen. “Die Stühle sind abgezählt”, erklärt der Empfangsmensch. Hm. “Und Versprechungen, dass später etwas frei wird, möchte ich keine mehr machen.” Okay, okay. Dann gehen wir eben ins ebenfalls neue, aber weniger gehypte Lokal Fidelio gegenüber …

Zweiter Versuch tagsüber zum Mittagstisch: Die Stimmung ist viel entspannter. Das gilt auch für die Küche, für die der “fliegende Koch” Christoph Brand verantwortlich ist. Während abends das “spieß-bürgerliche” Programm um einiges größer ist, umfasst die Mittagskarte nur eine Handvoll Gerichte. Zum Beispiel das Clubsandwich “Jerk in the club” (11 Euro) mit Hühnchen, Bacon, Spiegelei und Salat. Eine amtliche Mahlzeit. Lecker auch der Bratwurstwrap (8,50 Euro) mit hausgemachter Bratwurst, gegrillter Zucchini und Paprika, Salatblättern, Wiesenkräutern und feinem Senftopping. Einziges Manko: Die “Veggie-Version” ist nur mit gegrilltem Tofu bestückt statt mit Tofuwurst.

Ach ja, zwischendurch kam auch Samy Deluxe ins Lokal und verschwand, scheu wie ein Reh, gleich im Keller …

Text: Julia Braune

Gefundenes Fressen
Markstraße 130 (Karoviertel)
Telefon 43 09 60 60
Mo-Fr 11.30–15, 18–22, Sa 14–22 Uhr

Alles Elbe

Spezialitäten aus dem Elbtal gibt es im neuen “Tante-Emma-Laden” von Jennifer und Nigel Robinson-Schuré

Die St. Pauli-Kneipe Zum Kicker war jahrzehntelang im Souterrain der Hein-Hoyer-Straße 63 ansässig. Als der Pächter aus Altersgründen zumachte, wollte ein italienisches Restaurant die Räumlichkeiten beziehen. Das hat aber nie geklappt, stattdessen stand der Laden leer. Ein Glück für Jennifer und Nigel Robinson-Schuré, die genau dort jetzt mit Alles Elbe eine Mischung aus Kneipe, Bar, Spezialitätenladen und Café eröffnet haben.

Jennifer ist in dem Haus in der Hein-Hoyer-Straße aufgewachsen; zum Studieren zog sie nach Prag, wo sie ihren Mann kennenlernte. Der ist gebürtiger Neuseeländer und gelernter Winzer. Seiner Affinität für hochwertige und kreative alkoholische Getränke sowie einem Wurst- und Craft Beer-Laden in der Nachbarschaft ist es geschuldet, dass die beiden nicht nur ihre Bürojobs kündigten, sondern auch zurück nach Hamburg zogen.

Alles Elbe ist eine Art moderner Tante Emma-Laden: Hier gibt es erlesene Produkte aus dem Elbeeinzugsgebiet – von Single Malt Whisky aus dem Spreewald über Gin aus Altona, Wein aus der Region Saale-Unstrut, Salz aus Soltau, Jahreszeitenmilch von den Öko-Melkburen bis zu Craft Beer aus Tschechien. Alles aus kleinen Manufakturen, Familien- und Hobbybetrieben; und geprüft durch die hauseigene Jury: “Die besteht aus Jen und mir, ein paar Freunden und Stammgästen”, erzählt Nigel.

Wenn es denen nicht mehrheitlich schmeckt, hat das Produkt keine Chance. Besonders lecker ist beispielsweise der Heide-Katenschinken aus Basedahl, von Hand gesalzen und bis zu zehn Wochen gereift. Der ist, wie die meisten Leckereien bei Alles Elbe, in zwei Preiskategorien erhältlich – verpackt zum Mitnehmen für Zuhause oder für den Verzehr im Lokal: auf einem Wurstteller oder in einer leckeren Stulle.

Text: Julia Braune
Foto: Sabine von Bassewitz

Veranstaltungen im Mai bei Alles Elbe

20.5., 19.30 Uhr
Learning by Tasting 15 Wines – Hamburg Wine Tasting Club
Der Hamburger Wine Tasting Club ist zu Gast. Loic Carlier bringt 15 feine Weine zum Verkosten mit.
35 Euro pro Person inkl. 15 Weinen und Fingerfood
Anmeldung via Meetup oder E-Mail

29.5., 19.30 Uhr
Bierverköstigung mit Neuentdeckungen aus Tschechien. Dazu gibt es Fingerfood mit Leckereien aus der Elbregion.
29 Euro pro Person
Anmeldung via E-Mail bis zum 24.Mai 2015

Alles Elbe
Hein-Hoyer-Straße 63 (St. Pauli)
Mi-Sa ab 17 Uhr; wenn St. Pauli spielt So 11–18 Uhr

Kritik: Das Käthchen von Heilbronn

Das Käthchen folgt unbeirrt ihrem inneren Kompass. So ist das Stück mit Birte Schnöink im Thalia Theater

Wie kann diese Frau sich selbst nur so erniedrigen? Unermüdlich rennt sie diesem Mann hinterher, der sie behandelt, als sei sie ein Hund! Manchmal gibt es für das Käthchen von Heilbronn ein paar Streicheleinheiten von dem Grafen Friedrich Wetter vom Strahl, dann wieder harsche Worte und sogar Hiebe mit der Peitsche.

Bastian Kraft inszeniert am Thalia Theater “Das Käthchen von Heilbronn” und damit ein für heutige Zeiten ziemlich problematisches Beziehungsgefälle. Zu Lebzeiten Kleists war das historische Ritterschauspiel sehr populär. Es geht darin um den Traum von der großen Liebe eines jungen Mädchens, der nach vielen Irrungen und Wirrungen wahr wird.

Das klingt zu Unrecht nach einer Schnulze. Nichts an diesem Stück ist simpel und erst recht nicht die auf den ersten Blick so unterwürfig und naiv anmutende Protagonistin. Birte Schnöink, die im Thalia Theater bereits in “Romeo und Julia” als mädchenhafte Rebellin überzeugte, schafft es auch im “Käthchen von Heilbronn”, eine Heldin auf den zweiten Blick zu sein.

Durch ihre absolute Hingabe und ihre Rätselhaftigkeit ist Käthchen stark. Keine Sekunde zweifelt sie an der Wahrhaftigkeit ihres Traums. Sie folgt konsequent ihrem inneren Kompass, was von außen manchmal sonderbar wirkt. Das Käthchen erklärt sich nicht, es handelt einfach und ihre Überzeugung strahlt nach außen. Diese umgibt auch Birte Schnöink im Spiel wie eine unwiderstehliche Aura.

Auch der störrische Graf, gespielt von Jens Harzer, erweicht schließlich. So rührend es ist, dass er sie am Ende als wahre Braut erkennt, so problematisch ist dies auch. Wie groß dürfen die Opfer sein, die man für die Erfüllung eines Traumes bringt? Und wie geht es nach dem Erwachen weiter?

Einfache Antworten gibt es selten, nicht im Traum, nicht im wahren Leben, nicht in der Liebe und erst Recht nicht im “Käthchen von Heilbronn”. Die Vielschichtigkeit des Kleist’schen Textes umzusetzen, ist Bastian Kraft mit seiner Inszenierung gut gelungen.

Text: Katharina Manzke
Foto: Krafft Angerer

Thalia Theater
Raboisen 67 (Altstadt)
weitere Vorstellungen: 26.5., 7.6., 10.6.

(4.4.) Der Szene Hamburg Kultur Talk, So oder So, kukuun, 20 Uhr

Ärger im Block. Zu alt, zu schraddelig, zu laut oder einfach im Weg. Für neue Eigenheime und schicke Hotels muss so manch alt eingesessener Klub das Feld räumen. Zahn der Zeit oder Negativtrend? Braucht Hamburg kulturelle Schutzzonen für Klubs?

Wolf von Waldenfels

Wolf von Waldenfels

Falko Droßmann.Foto: Stefan Graef_

Falko Droßmann.Foto: Stefan Graef_

Dieses Mal begrüßen wir Clubkombinat-Vorstand Wolf von Waldenfels vom Uebel & Gefährlich / Golem und den Leiter des Bezirksamtes Hamburg-Mitte, Falko Droßmann, als Gäste. Zwei Leute, zwei Meinungen, ein Thema.

Heinrich von Handzahm So oder So

Moderieren wird Heinrich von Handzahm, Musiker, Autor, kreativer Allesdenker und Meister der pointierten Witze.

Special Guest: Chaplin (Tapete Records)

 

 

 

 

 

kukuun
4.4.17, 20 Uhr

Tickets: Abendkasse 10 Euro, VVK 8 Euro. Mehr Infos unter www.szene-hamburg.com und www.kukuun.com

 

 

 

 

(18.3.) Festival: Viva Altona!, Fabrik Ottensen, 21 Uhr

Herzog Records wird zehn – und lässt zum Geburtstag einen springen. Das Label mit Sitz am Ottensener Spritzenplatz veranstaltet zum Jubiläum ein Festival, das fortan jedes Jahr stattfinden soll, und zwar nur einen Steinwurf entfernt in der Fabrik. Die Highlights bei “Viva Altona!” in diesem Jahr: die Hamburger Soul-Sängerin Miu (Foto), Jeff Cascaro aus demselben Genre, die Brassband Marschall Cooper und die Electro-Jazzer Nighthawks. (EBH)

Foto: Elena Zaucke

Fabrik
Barnerstraße 36
18.-19.3., 21 Uhr
Tickets ab 29 Euro