Reeperbahn Festival: Sicher, weil getestet

Das Club-Festival geht in die nächste Runde. Die erste Durchführung während der Pandemie im vergangenen Jahr lässt auf einen weiteren Erfolg hoffen

Text: Erik Brandt-Höge

 

Im September 2020 staunten Fans von Live-Kultur nicht schlecht: Die Pandemie war in vollem Gange, aber das Reeperbahn Festival fand statt. Dank eines ordentlichen Sicherheits- und Hygienekonzepts konnte das weltberühmte Club-Festival möglich gemacht werden.

Reeperbahn Festival-Spielort, das Molotowcocktail; Foto: Robin Schmiedebach

Reeperbahn Festival-Spielort, das Molotowcocktail; Foto: Robin Schmiedebach

Und: Es war ein voller Erfolg. RBF-Geschäftsführer Alexander Schulz: „Wir wollten zeigen und erleben, wie sich ein Festival unter Pandemiebedingungen anfühlt – und zwar für uns als Veranstalter, für das Publikum, die Künstlerinnen und Künstler, als auch die Spielorte selbst, immerhin gab es so eine Situation vorher glücklicherweise noch nie.“ Die Durchführung des RBF 2020 habe gezeigt, dass „der Kulturbetrieb auch in einer Krise nicht nur von großer Wichtigkeit ist, sondern sich dieser immensen Herausforderung mit viel Umsicht und Kreativität gestellt hat“. Es wären „weder unmittelbar, noch in einem längeren Zeitraum nach der Veranstaltung Infektionsketten bekannt“ geworden. Gründe genug, auch in diesem Jahr wieder loszulegen – in Abstimmung mit den zuständigen Behörden und der Gesundheit aller Beteiligten stets im Blick. Das Musik- und Konferenzangebot ist auch in diesem Jahr wieder reich an Highlights.

 

Von Sting bis Jupiter Jones

 

An rund 35 Spielorten – davon drei Open-Air-Bühnen –, werden Bands und Solo-Künstler aus dem Pop und Rock ebenso präsent sein wie aus dem Punk, Soul, HipHop und Jazz. RBF-Besucher dürfen sich auf Shows von etwa Balbina, Die Höchste Eisenbahn und Jupiter Jones freuen. Ebenso auf internationale Acts à la Tom Odell und William Fitzsimmons. Der wohl größte Name spielt gleich zu Eröffnung: Neben Joy Denalane gibt sich Sting am 22. September im Stage Operettenhaus die Ehre – zu sehen via Stream.

Gewöhnungsbedürftig, aber immerhin: Reeperbahn-Festival-Live-Moment 2020; Foto: Tom Heinke

Gewöhnungsbedürftig, aber immerhin: Reeperbahn Festival-Live-Moment 2020; Foto: Tom Heinke

 

Mehr als Live-Musik

 

Auch Konferenztechnisch verspricht zum Beispiel der Beitrag von Speaker Lyor Cohen (Youtube/Google, Global Head of Music) spannend zu werden, der von dem Vorhaben erzählt, sein Unternehmen zum größten Umsatzträger des globalen Musikmarktes zu machen. Und wer sich ein paar Einblicke in die bunte Welt von „TikTok LIVE“ verschaffen möchte, bekommt diese von Dr. Yasmina Banaszcuk (Head of Content Programming & Strategy at TikTok Germany) und Michael Kümmerle (Head of Music Operations at TikTok Germany).

Reeperbahn Festival, 22. – 25.9.; reeperbahnfestival.com


 SZENE HAMBURG Stadtmagazin, September 2021. Das Magazin ist seit dem 28. August 2021 im Handel und auch im Online Shop oder als ePaper erhältlich!

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Hamburger Kandidaten: Was wollen die denn?

Die Programme von CDU, Grünen, Die Linke, SPD, FDP und AfD könnten unterschiedlicher nicht sein. Vor der Bundestagswahl haben Hamburger Kandidaten für den Bundestag einen SZENE HAMBURG-Fragebogen ausgefüllt – und mit ihren Antworten nicht bloß politische Vorhaben verraten

Fragebögen: Marco Arellano GomesFelix Willeke, Erik Brandt-Höge

 

SZENE HAMBURG hat allen im Bundestag vertretenen Parteien im Vorfeld der Bundestagswahl 2021 einen einheitlichen Fragebogen zugesendet. Dieser dient der politischen Meinungsbildung der Leser:innen. Für die Antworten sind die Kandidat:innen und Parteien selbst verantwortlich. Sie stellen nicht die politische Meinung der SZENE HAMBURG-Redaktion dar.

Christoph Ploß, 36, CDU

 

CDU-Kandidat Christoph Ploß; Foto: Tobias Koch

CDU-Kandidat Christoph Ploß; Foto: Tobias Koch

 

SZENE HAMBURG: Wann haben Sie sich zum ersten Mal für Politik interessiert?

Christoph Ploß: Bei der Bundestagswahl 1998.

Wer war Ihr erstes politisches Vorbild?

Die Arbeit des Hamburger CDU-Senats zwischen 2004 und 2008 fand ich sehr beeindruckend. Die CDU hat damals viele neue Impulse geschaffen, von denen Hamburg bis heute profitiert. Verstärkt in Wissenschaft und Forschung zu investieren: Daran müsste Hamburg auch heute wieder anknüpfen.

Warum sind Sie der CDU beigetreten?

Weil die CDU die großen Herausforderungen wie Klimaschutz europäisch und mit Sozialer Marktwirtschaft lösen möchte, sich für eine konse quente Bekämpfung von Kriminalität und Extremismus ausspricht und weil die CDU immer für gute Bildung gekämpft hat.

Und warum sind Sie Berufspolitiker geworden? Weil ich mich einbringen möchte, um unser Land voranzubringen. Ich hatte die Möglichkeit, für ein Bundestagsmandat zu kandidieren. Das war eine großartige Chance, um Themen für unsere Gesellschaft voranzutreiben – etwa den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs oder Investitionen in die Infrastruktur Hamburgs.

Was wären Sie sonst wohl geworden?

Vorher habe ich in der Unternehmenskommunikation in einem großen Hamburger Medienhaus gearbeitet.

Zwischendurch mal über einen Parteiwechsel nachgedacht?

Nein.

 

Infrastruktur, Bildung und Kriminalität als zentrale Probleme in Hamburg

 

Welches sind Ihrer Ansicht nach die derzeit drei zentralen Probleme der Stadt?

Wir brauchen bessere Bildung, wir müssen die Hamburger Infrastruktur endlich stärker ausbauen und wir müssen die Kriminalität in Hamburg stärker bekämpfen.

Und welche Lösungen haben Sie konkret dafür?

Als CDU wollen wir mehr Mittel insbesondere für frühkindliche Bildung bereitstellen, wir setzen uns für notwendige Investitionen, wie etwa in den Hamburger Hauptbahnhof, ein und stärken der Polizei sowie den Sicherheitskräften den Rücken.

Wie beurteilen Sie die bisherige Hamburger Pandemie-Politik?

Die Leidtragenden der CoronaKrise sind in Hamburg die Kinder und Jugendlichen. Hier hätte man viele Probleme verhindern können. Leider hat der rot-grüne Senat die Situation an den Schulen völlig falsch eingeschätzt und zu spät gehandelt. Von der unzureichenden Digitalisierung des Unterrichts bis zu den zu spät bestellten Luftreinigungsanlagen: Wir brauchen in Hamburg dringend einen Politikwechsel, damit unsere Kinder besser lernen können.

Sind Sie für oder gegen eine Impfpflicht?

Dagegen.

Was wollen Sie gegen den Klimawandel tun?

Mehr Klimaschutz erreichen wir vor allem mit neuen Technologien und Innovationen, nicht mit Verboten oder Gängelung. Daher setze ich mich für den Aufbau einer Wasserstoff-Infrastruktur und klimaneutrale Kraftstoffe wie E-Fuels ein, wovon der Hafen und der Luftfahrtstandort Hamburg profitieren werden.

Mit welchem Wahlergebnis wären Sie zufrieden?

Bundesweit wollen wir über 30 Prozent erreichen.

 

Kurze Fragen – kurze Antworten mit Christoph Ploß

 

Elbe oder Alster?

Alster.

Fisch- oder Franzbrötchen?

Franzbrötchen.

St. Pauli oder HSV?

HSV.

Molotow oder Elphi?

Elphi.

Haus oder Wohnung?

Wohnung.

Auto oder Fahrrad?

Fahrrad.

Fitnessstudio oder Sofa?

Fitnessstudio.

Fleisch oder vegetarisch oder vegan?

Ab und zu mal Fleisch, aber häufig auch vegetarisch.

Komödie oder Drama?

Beides.

Gendern oder nicht gendern?

Nicht gendern.


 

Katharina Beck, 39, Grüne

 

Grüne-Kandidatin Katharina Beck; Foto: Christine Fiedler

Grüne-Kandidatin Katharina Beck; Foto: Christine Fiedler

 

SZENE HAMBURG: Wann haben Sie sich zum ersten Mal für Politik interessiert?

Katharina Beck: Meine allererste Hausarbeit im Studium war zu Kommunalpolitik in Lateinamerika und wie dort „nachhaltige Entwicklung“ lokal umgesetzt wird. Bei der Recherche fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Wir „Homo sapiens sapiens“, also die „Weisen“ unter den Menschen, handeln alles andere als klug, sondern eher ziemlich blöd: Wir vernichten unsere Lebensgrundlagen – unser Zuhause –, wir holzen unseren Regenwald – die Lungen der Welt – ab, zerstören die lebensnotwendige Diversität und mit dem Klimawandel unsere Aussicht auf eine gute Zukunft. Irgendwie bin ich da aus einer rosaroten Wolke aufgewacht und seitdem engagiert.

Wer war Ihr erstes politisches Vorbild?

Zunächst fand ich Joschka Fischer gut, weil er so anders war, mutig und inhaltlich selbstbewusst und mit seinen Turnschuhen irgendwie auch cool. Und Mutter Teresa, weil sie Nächstenliebe wirklich gelebt hat. Heute habe ich einige politische Vorbilder aus unterschiedlichen Gründen, vor allem weil sie für ihre Visionen einer besseren Welt positiv und aktiv einstehen oder eingestanden sind, zum Beispiel Jacinda Ardern, Nelson Mandela, Alexandria Ocasio-Cortez und Mahatma Gandhi.

Warum sind Sie den Grünen beigetreten?

Weil wir nur einen Planeten haben. Für mich war klar: Wenn ich einer Partei beitrete, dann den Grünen, denn unsere Lebensgrundlagen sind die Voraussetzungen für ein schönes Leben für alle.

Und warum sind Sie Berufspolitikerin geworden?

Berufspolitikerin werde ich erst nach der Wahl sein, sehr wahrscheinlich. Bisher habe ich 14 Jahre außerhalb der Politik meine hauptberuflichen Erfahrungen gesammelt. Immer wieder musste ich dabei erleben, dass positiver Wandel an schlechten politischen Rahmenbedingungen scheitert. Das will ich ändern und das geht nur in der Politik. Darum möchte ich nun meine Energie voll in die politische Gestaltung stecken.

Was wären Sie sonst wohl geworden?

Das was ich bisher mache: Unternehmensberaterin für Nachhaltigkeit. Oder erstes weibliches Mitglied bei Die Ärzte.

Zwischendurch mal über einen Parteiwechsel nachgedacht?

Nein, nie. Natürlich findet man immer irgendwas, das einen stört, aber mein politischer Heimathafen sind zu 100 Prozent die Grünen.

 

Bezahlbarer Wohnraum, wirtschaftliche Perspektiven und Energie, Gebäude und Mobilitätswende als zentrale Probleme in Hamburg

 

Welches sind Ihrer Ansicht nach die derzeit drei zentralen Probleme der Stadt?

Erstens: bezahlbaren Wohnraum schaffen. Zweitens: wirtschaftlich neben dem Hafen auch in weiteren Bereichen florieren. Drittens: wie wir die Energie-, Gebäude- und Mobilitätswende noch schneller hinbekommen können – für Klimaschutz und leider auch, um uns für die Klimafolgen zu rüsten.

Und welche Lösungen haben Sie konkret dafür?

Für bezahlbares Wohnen planen wir ein nationales Aktionsprogramm, unter anderem mit einer endlich wirksamen Nachschärfung der Mietpreisbremse, deutlich mehr Sozialwohnungen, Wohngemeinnützigkeit und genossenschaftlichem Wohnen. Außerdem brauchen wir bessere und andere Anlageoptionen zum Beispiel für die Altersvorsorge, damit Immobilien nicht Spekulationsobjekte sind – Wohnen ist ein Grundrecht. Wirtschaftlich möchte ich eine großartige Zukunft für die Hamburger Kultur-, Kreativ- und Veranstaltungswirtschaft mit bereiten und mich für bessere Arbeitsbedingungen für die vielen (Solo-)Selbstständigen und Kleinunternehmer*innen einsetzen. Für den Energie-, Gebäude- und Mobilitätsbereich haben wir Grünen das umfassendste Programm mit diversen Maßnahmen, die den Planeten schützen und wirtschaftlichen Aufschwung bedeuten. Ich möchte mich besonders für eine finanzielle und ideelle Aufwertung der dafür dringend notwendigen Handwerksberufe einsetzen, auch weil ich selbst einer Bäckerei-Handwerksfamilie entstamme und so die Situation der Handwerker kenne.

Wie beurteilen Sie die bisherige Hamburger Pandemie-Politik?

Die Corona-Krise war so schlimm für viele, dass positive Politik-Bewertungen einfach nicht passend sind. Vielmehr ging es um ein Abmildern des Allerschlimmsten. Das ist in Hamburg einigermaßen gut gelungen, und zum Beispiel in einigen Kulturbereichen haben manche Abfederungen vergleichsweise gut funktioniert. Zwei Punkte sind aktuell absolut wichtig: Wir müssen jetzt endlich wirklich die Kinder und die teils völlig überlasteten Familien in den Mittelpunkt der Politik stellen, gerade auch in den bundesweiten Leitplanken der Corona-Politik. Noch einen Lockdown mit Homeschooling stehen viele Familien einfach nicht mehr durch – das höre ich von allen Seiten. Der zweite Punkt ist, dass sehr viele Kleinunternehmer*innen aktuell Rückforderungen für Soforthilfe und Co. erhalten, die teils extrem verunsichernd sind. Hier muss die Politik, vor allem im Bund, Wort halten, dass sie unbürokratisch hilft und das dann auch so bleibt.

Sind Sie für oder gegen eine Impfpflicht?

Das ist eine echt schwierige Abwägung. Ich bin dafür, dass alle geimpft sind und finde aktive Gegnerschaft gegen das Impfen schlimm, weil sie mir eher unbegründet und vor allem unsolidarisch scheint. Gleichzeitig ist Selbstbestimmung als Grundprinzip unserer Gesellschaft extrem wichtig. Und deshalb bin ich aktuell gegen eine Impfpflicht. Wichtig für Politik und Gesellschaft ist es, dass wir die besseren Argumente für eine Impfung haben, um die Zweifelnden zu überzeugen.

Was wollen Sie gegen den Klimawandel tun?

Natürlich haben wir Grünen in unserem Programm dazu einen umfassenden Plan. Gerne hier in Kürze ein kleiner Überblick. Das Allerwichtigste ist, dass wir endlich ins Tun kommen, und die Regierung nicht weiter nur Ziele beschließt und dann aber nicht entsprechend handelt. Wenn wir diese Regierung anführen, werden wir sofort und nicht irgendwann mit Folgendem beginnen: den Kohleausstieg auf 2030 vorziehen, endlich die Hürden für den Ausbau Erneuerbarer Energien beenden und die günstigen Energieformen Solar und Wind durchstarten lassen, die 57 Milliarden umweltschädlichen Subventionen abbauen, neue Technologien wie Wasserstoff fördern, einen Pakt mit der Industrie schließen, Klimaneutralität wirtschaftlich lohnenswert auch für Kleinunternehmer*innen und ärmere Menschen machen, die Mobilitäts- und Gebäudewende vorantreiben, und die Landwirtschaft ökologischer machen.

Mit welchem Wahlergebnis wären Sie zufrieden?

Kanzlerin, stärkste Kraft in Hamburg und wenn ich das Direktmandat in Hamburg-Nord gewinne.

 

Kurze Fragen – kurze Antworten mit Katharina Beck

 

Elbe oder Alster?

Ich liebe beide von ganzem Herzen. Aber mein Wahlkreis ist an der Alster und ich liebe den Spaziergang um das Wasser zu jeder Tages- und Nachtzeit. Ich genieße diese wunderbare Oase inmitten der pulsierenden Großstadt. Seit Neuestem natürlich sehr gern und oft mit meiner kleinen Tochter im Kinderwagen.

Fisch- oder Franzbrötchen?

Fischbrötchen, im Zweifel mag ich lieber salzig als süß. Ist bei Pommes vs. Schokolade auch so.

St. Pauli oder HSV?

St. Pauli!!! Ich bin ja im rauen Ruhrgebiet aufgewachsen, darum fühle ich mich am ehrlichen Millerntor wohl. Ich finde es aber immer gut, wenn man sich zu seinem Verein bekennt: Mein Herz schlägt für den FCSP, aber ich respektiere den HSV und drücke immer die Daumen, wenn sie nicht gegen Pauli spielen.

Molotow oder Elphi?

Ich liebe Punkrock, Rock und Indie, ich hatte früher diverse Muskelkater vom Headbangen auf Konzerten, in Clubs oder in unserer WG-Küche. Ich spiele aber auch klassische Geige, war in mehreren Orchestern, unter anderem in St. Jacobi, und träume von einem Konzert in der Laeiszhalle.

Haus oder Wohnung?

Wohnung.

Auto oder Fahrrad?

Ich bin bei den Grünen … Natürlich Fahrrad!

Fitnessstudio oder Sofa?

Fitnessstudio oder Yoga und danach Sauna und dann Sofa.

Fleisch oder vegetarisch oder vegan?

Vegetarisch mit der Ausnahme, dass ich im Bergurlaub alles esse.

Komödie oder Drama?

Komödie. Humor ist einer meiner Grundansätze durchs Leben zu gehen.

Gendern oder nicht gendern?

Ich selbst gendere gerne, aber nicht dogmatisch.


 

Zaklin Nastic, 41, Die Linke

 

Die Linke-Kandidatin Zaklin Nastic; Foto: Konstantin Eulenburg

Die Linke-Kandidatin Zaklin Nastic; Foto: Konstantin Eulenburg

 

SZENE HAMBURG: Wann haben Sie sich zum ersten Mal für Politik interessiert?

Zaklin Nastic: Meine ersten Demos habe ich in den 90er Jahren besucht. Als Schüler und Schülerinnen im Osdorfer Born sind wir gegen Kürzungen in den Schulen auf die Straße gegangen. Massiv erschüttert und vollends politisiert hat mich 1999 der Jugoslawien-Krieg: Unter zum Teil heute klar widerlegten Argumenten von der damaligen rot-grünen Regierung, ging von deutschem Boden erstmals nach dem Faschismus im „Dritten Reich“ wieder Krieg aus. Gerade vor dem Hintergrund unserer Geschichte war das für mich ein äußerst einschneidendes Erlebnis.

Wer war Ihr erstes politisches Vorbild?

Rosa Luxemburg und sie ist es auch bis heute. Die für mich beeindruckendste, mutigste Frau der Geschichte, die für ihre Überzeugungen gekämpft hat und letztlich für diese ermordet wurde. Eine gehbehinderte, jüdisch-polnische Frau in Zeiten der vorletzten Jahrhundertwende, deren Stimme bis heute nachhallt und ihre Widersacher so um Jahrhunderte überlebt hat.

Warum sind Sie Die Linke beigetreten?

Weil ich fest davon überzeugt bin, dass in einem der reichsten Länder der Welt Teilhabe und Menschenwürde für alle Menschen möglich sein müssen. Dass Chancengerechtigkeit für Kinder nicht von der Armut ihrer Eltern abhängen darf, dass niemand arm trotz Arbeit sein sollte und dass Altersarmut nicht Gott gegeben ist, sondern das Ergebnis von politischen Entscheidungen. Und dass Kriege und Rüstungsexporte beendet gehören. Manche Fragen liegen doch auf der Hand: Wie kann es sein, dass in einem so reichen Land so viele Menschen nicht partizipieren? Keine andere Partei steht so klar für Frieden und soziale Gerechtigkeit wie Die Linke.

Und warum sind Sie Berufspolitikerin geworden?

Ich bin ehrlich gesagt ziemlich überraschend in den Bundestag gewählt worden. Bei der letzten Bundestagswahl wurden wir zum ersten Mal mit zwei Linken-Abgeordneten in den Bundestag gewählt, ich war auf Platz zwei der Liste. Ich war jahrelang Bezirksabgeordnete in Eimsbüttel und bin 2017 überraschend von der Bezirksversammlung in die Hamburgische Bürgerschaft nachgerückt, da eine Kollegin ihr Mandat aus gesundheitlichen Gründen niedergelegt hatte. Und nur knapp zwei Monate später wurde ich in den Bundestag gewählt. Einen Karriereplan dafür hatte ich nicht. Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen der Wähler*innen und der Partei und versuche, dieses Vertrauen in meiner täglichen Arbeit zu rechtfertigen.

Was wären Sie sonst wohl geworden?

Ich habe nach meinem Abitur Slawistik studiert, irgendwas wäre schon aus mir geworden. Ich habe mich die Jahre vor meiner Wahl als Angehörigenpflegerin um meine schwerstbehinderte Tochter gekümmert.

Zwischendurch mal über einen Parteiwechsel nachgedacht?

Ein ganz klares Nein, mein Herz schlägt links.

 

Bezahlbares Wohnen, Armut und Verkehr als zentrale Probleme in Hamburg

 

Welches sind Ihrer Ansicht nach die derzeit drei zentralen Probleme der Stadt?

Bezahlbares Wohnen, Armut und Verkehr.

Und welche Lösungen haben Sie konkret dafür?

Der Wohnungsmarkt ist aus den Fugen gebracht worden, Einkommen und Miete stehen längst in keinem Verhältnis mehr. Dies gilt nicht nur für Hamburg, aber es ist eine der besonders betroffenen Städte. Das Menschenrecht auf Wohnen, auf ein Zuhause, ist eine Grundsäule der Daseinsvorsorge und darf nicht dem Profitstreben der Wohnkonzerne überlassen werden. Ein bundesweiter Mietendeckel muss her, auf städtischem Boden darf es nur noch zu 100 Prozent sozialen Wohnungsbau geben. Dann die Armut. Hamburg ist Hauptstadt der Reichen in Deutschland und gleichzeitig Hauptstadt der Altersarmut. Wenn Rentner und Rentnerinnen Flaschen sammeln müssen, um über die Runden zu kommen, läuft etwas gehörig schief! Wir brauchen eine Mindestrente, die vor Altersarmut schützt und einen Mindestlohn von mindestens 13 Euro, denn nur so können extreme Arbeit im Berufsleben, aber auch im Alter verhindert werden. Auch der Verkehr ist und bleibt ein riesiges Problem: Wer den Verkehr in der Stadt minimieren möchte sollte die Fahrpreise im ÖPNV – Hamburg hat bundesweit die höchsten – senken, statt ständig zu erhöhen. Damit würden wir übrigens auch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die Bürgerschaftsfraktion meiner Partei macht seit Jahren konkrete Vorschläge hierzu, der Wille für eine echte Verkehrswende ist für mich unter diesem Senat allerdings nicht erkennbar.

Wie beurteilen Sie die bisherige Hamburger Pandemie-Politik?

Grundsätzlich ist festzuhalten: die Regierenden – ob auf Bund- oder Länderebene – haben in den letzten eineinhalb Jahren eine Menge Vertrauen verspielt, weil sie leider selten angemessen reagiert und ihr Wort vielfach nicht gehalten haben. Da waren etwa die Verwirrungen um die Ostertage, als sowohl Bundesregierung als auch der Hamburger Senat in vorderster Reihe erst mehrere und dann einen „Ruhetag“ verkündeten, dann aber nicht umsetzen konnten, weil die rechtlichen Bedingungen nicht geprüft worden waren. Besonders verstört hat viele Hamburgerinnen und Hamburger auch die völlig unverhältnismäßige Verfolgungsjagd im Jenischpark: Hier hatte ein junger Mann nach Monaten der Isolation Freunde umarmt und wäre dafür fast von einem Polizeiauto überfahren worden. Mir ist völlig klar, dass die Pandemie-Situation ganz besonders zu Anfang des Jahres 2020 überfordernd war und ein Umgang damit erst erlernt werden musste. Aber leider habe ich nicht den Eindruck, dass die Bundesregierung oder der Senat besonders lernfähig sind. Und ganz besonders übel nehme ich ihnen, dass auf die Schwächsten und Verletzlichsten unserer Gesellschaft nicht ausreichend Acht gegeben wurde. Es ist doch längst erwiesen, dass Menschen, die ärmer sind und in ärmeren Stadtteilen leben ein sechsmal höheres Risiko haben, sich mit Corona zu infizieren. Das hat sowohl mit den beengten Wohnverhältnissen zu tun, in denen sie leben müssen, als auch mit den Arbeitsbedingungen in den Betrieben, denn die Betroffenen können oft eben nicht im Homeoffice arbeiten. Auch die Ausgangssperre hat diskriminierende Züge gehabt, weil die Polizei die Einhaltung dieser eben selten in Blankenese, aber regelmäßig in den Wohnquartieren prüfte.

Sind Sie für oder gegen eine Impfpflicht?

Ich bin gegen eine Impfpflicht, weil ich der festen Überzeugung bin, dass nur mehr Aufklärung und vor allem flexible Impfangebote dazu führen können, dass sich mehr Menschen für eine Impfung entscheiden. Man muss sich doch einmal etwa in Alleinerziehende oder pflegende Angehörige hineinversetzen, die Sorge haben, wegen eines Impf­termins oder anschließender Nebenwirkungen auszufallen. Und ich möchte die Regierenden eindringlich daran erinnern, dass sie ihr Wort, es werde keine Impfpflicht geben, mehrfach gegeben haben. Daran werden sie gemessen und auch hier geht es um Vertrauen, das nicht verspielt werden darf.

Dass jetzt versucht wird, eine Impfpflicht durch die Hintertür einzuführen, halte ich für äußerst gefährlich. Rufe nach einem Lockdown nur für Ungeimpfte sind wissenschaftlich höchst umstritten und bieten zudem großen gesellschaftspolitischen Zündstoff. Das gleiche gilt für pauschale Verbote für Ungeimpfte sowie für die Abschaffung kostenloser Testmöglichkeiten. Ganz besonders macht mir Sorgen, dass es wieder einmal ärmere Menschen besonders treffen würde. Denn Wohlhabende könnten sich jeden Tag „freitesten“.

Was wollen Sie gegen den Klimawandel tun?

Um das Klima zu retten, ist ein grundlegender Wandel unserer Gesellschaft notwendig, doch wir können uns nicht leisten, die Menschen auf diesem Weg zu verlieren, in dem wir die Akzeptanz für diese notwendigen Maßnahmen beispielsweise durch explodierende Energiekosten unterminieren. Wir haben ein sehr umfangreiches, konkretes Klimaschutzprogramm verabschiedet, im Kern wollen wir bis 2030 aus der Kohle raus, bis 2035 Klimaneutralität erreichen. Diese Transformation bietet die Chance, Wirtschaft unter der Beteiligung der Menschen neu zu denken.

Mit welchem Wahlergebnis wären Sie zufrieden?

Mit einem guten zweistelligen für Die Linke, denn es braucht eine starke soziale Stimme wie uns im Parlament.

 

Kurze Fragen – kurze Antworten mit Zaklin Nastic

 

Elbe oder Alster? Elbe. Fisch- oder Franzbrötchen?

Ich mag Fisch, bin nur dummerweise allergisch gegen die meisten. Ein fieses Dilemma.

St. Pauli oder HSV?

Beide Teams spielen letztlich für unsere Stadt und repräsentieren uns, ich freue mich auch über Punkte für den HSV. Aber im Zweifel: St. Pauli.

Molotow oder Elphi?

Molotow.

Haus oder Wohnung?

Beides ist in Hamburg schlicht zu teuer für die meisten Menschen. Für mich ist es am wichtigsten, schnell ins Grüne zu können und ruhig zu wohnen.

Auto oder Fahrrad?

Ich fahre am liebsten mit dem öffentlichen Nahverkehr. Trotzdem bin auch ich gelegentlich auf ein Auto angewiesen. Wir müssen sowohl die Infrastruktur für Fahrradfahrer verbessern, als auch den ÖPNV attraktiver gestalten, um mehr Menschen eine echte Alternative aufzuzeigen.

Fitnessstudio oder Sofa?

Fitnessstudio, ich mache gerne Sport.

Fleisch oder vegetarisch oder vegan?

Ich habe großen Respekt vor Menschen, die aus ethischen Gründen auf tierische Produkte verzichten. Ich esse Fleisch nur selten, schaffe es aber noch nicht, komplett drauf zu verzichten.

Komödie oder Drama?

Komödie. Ich lache lieber.

Gendern oder nicht gendern?

Ich versuche zu gendern, erhebe aber nicht den moralischen Zeige­finger, wenn es jemand nicht tut. Wichtiger ist mir, dass die Lohnungleichheit zu Ungunsten von Frauen von mindestens 18 Prozent endlich beseitigt wird und dass Posten in Wirtschaft und Politik endlich paritätisch vergeben werden


 

Aydan Özuğuz, 54, SPD

 

SPD-Kandidatin Aydan Özoguz; Foto: SPD/Özoguz

SPD-Kandidatin Aydan Özoguz; Foto: SPD/Özoguz

 

SZENE HAMBURG: Wann haben Sie sich zum ersten Mal für Politik interessiert?

Aydan Özoğuz: Es gab nicht den einen Zeitpunkt. Ich durfte früher in der Körber-Stiftung viele Politiker und Politikerinnen zusammenbringen, um heikle Themen zu debattieren. Irgendwann habe ich da gedacht: Ich möchte auch mitreden und mit gestalten. Als Kind von Einwanderern kam meine Perspektive damals in Politik und Gesellschaft kaum vor.

Wer war Ihr erstes politisches Vorbild?

Ich hatte nie ein richtiges Vorbild. Aber Johannes Rau hat mich sehr beeindruckt. Und Anke Fuchs war meine Heldin, nachdem sie damals dem Rechtspopulisten Ronald Schill bei seinen Hasstiraden im Bundestag das Mikrofon abgedreht hat.

Warum sind Sie der SPD beigetreten?

Weil sie die einzige richtige Partei für mich ist.

Warum sind Sie Berufspolitikerin geworden?

Das hat sich aus den Mandaten ergeben, für die ich gewählt wurde. Und ich wollte gern mitmischen und mehr Respekt und Fairness in den Debatten einfordern, besonders bei sozialen Fragen. Die Kategorisierungen in Einwanderer oder Ausländer/Migranten waren und sind ein völlig falscher Weg. Gegen solche Schubladen kämpfe ich immer an.

Was wären Sie sonst wohl geworden?

Ich war ja schon Projektleiterin bei der Körber-Stiftung. Irgendwann kommt immer etwas Neues. Wer weiß…

Zwischendurch mal über einen Parteiwechsel nachgedacht?

Nie! Auch wenn ich nicht immer mit allen Parteikollegen und -kolleginnen gleicher Meinung bin.

 

Wohnungsbau, Verkehr/Baustellen und Klimaneutralität im Einklang mit einer starken Wirtschaft als zentrale Probleme in Hamburg

 

Welches sind Ihrer Ansicht nach die derzeit drei zentralen Probleme der Stadt?

Wohnungsbau, Verkehr/Baustellen, Klimaneutralität im Einklang mit einer starken Wirtschaft.

Und welche Lösungen haben Sie konkret dafür?

Unser Bundesprogramm mit fünf Milliarden Euro für mehr Wohnungen und Sozialwohnungen umsetzen. Das erfolgreiche „Bündnis für das Wohnen“ zwischen Stadt und Wohnungswirtschaft muss fortgesetzt werden. Die Anbindung Hamburgs an den Fernverkehr muss von der Deutschen Bahn verbessert und der Hauptbahnhof modernisiert werden. Den Umstieg auf den ÖPNV immer attraktiver machen, zum Beispiel durch eine bessere Anbindung von Stadtteilen wie Rahlstedt durch eine S-Bahn. Die Finanzierung haben wir jetzt im Bund gesichert. Und auch den Sanierungsstau auf den Autobahnen müssen wir in der nächsten Legislatur endlich anpacken. Klimaschutz muss Chefsache werden. Nach dem Vorbild Hamburgs sollte der Bund einen Klimaplan mit konkreten Maßnahmen, CO2-Reduzierungsbeiträgen und Umsetzungsschritten vorlegen und zügig umsetzen.

Wie beurteilen Sie die bisherige Hamburger Pandemie-Politik?

Keine Hektik, kein Starker-Mann-Getöse – angenehm ruhig, mit Augenmaß. Diese Pandemie hat uns alle sehr herausgefordert, einigen schlimme Ängste bereitet. Durch eine gemeinsame Bund-Land-Unterstützung konnten wir viele Unternehmen und Arbeitsplätze retten, die Digitalisierung anschieben. Hamburg hat immer wieder neue Finanzierungsund Unterstützungsmöglichkeiten geschaffen und deshalb bin ich zuversichtlich, dass wir gut durch die Pandemie kommen.

Sind Sie für oder gegen eine Impfpflicht?

Ich finde Impfpflichten grundsätzlich schwierig. In diesem Fall haben wir es nicht nur mit Gegnern sondern auch mit Angst und Verunsicherung zu tun. Das sollte erst einmal ausgeräumt werden.

Was wollen Sie gegen den Klimawandel tun?

Zusammengefasst: Die Umsetzung der Pariser Klimaziele und des deutschen Klimaschutzgesetzes, das wir verabschiedet haben, mit einigen Nachbesserungen, um dabei mehr sozialen Ausgleich zu berücksichtigen. Ein Vorbild könnte der Hamburger Klimaplan sein.

Mit welchem Wahlergebnis wären Sie zufrieden?

Wenn wir eine Regierung jenseits der Union gründen können.

 

Kurze Fragen – kurze Antworten mit Aydan Özuğuz

 

Elbe oder Alster?

Bramfelder See.

Fisch- oder Franzbrötchen?

Morgens Franz, abend Fisch.

St. Pauli oder HSV?

Hauptsache wieder 1. Liga.

Molotow oder Elphi?

Molotow ist schon lange her …

Haus oder Wohnung?

Hauptsache nette Nachbarn.

Auto oder Fahrrad?

Meistens U- und S-Bahn.

Fitnessstudio oder Sofa?

Wenn ich die Wahl habe: Sofa.

Fleisch oder vegetarisch oder vegan?

Auch Fleisch – aber nicht aus Massentierhaltung.

Komödie oder Drama?

Komödie.

Gendern oder nicht gendern?

Jede*r nach seinem Geschmack.


 

Jimmy Blum, 51, FDP

 

FDP-Kandidat Jimmy Blum; Foto: braunphotography.de

FDP-Kandidat Jimmy Blum; Foto: braunphotography.de

 

SZENE HAMBURG: Wann haben Sie sich zum ersten Mal für Politik interessiert?

Jimmy Blum: Als ich in der 5. Klasse zum Klassensprecher gewählt wurde!

Wer war Ihr erstes politisches Vorbild?

Nelson Mandela, die Apartheid und seine Verhaftung haben mich früh geprägt. Noch heute unterstütze ich ein Kinderheim in KwaZulu-Natal (Südafrika) und setze mich dort für Chancengleichheit ein.

Warum sind Sie der FDP beigetreten?

Beim Wahl-O-Maten schlackern mir zwar manchmal die Ohren, was da so rauskommt. Allerdings bietet mir nur die FDP das passende Zuhause. Freiheit und Liberalismus sind die Grundsteine unserer Demokratie.

 

Zwischendurch mal über einen Parteiwechsel nachgedacht?

In einer Partei ist es wie in einer Familie… nicht immer leicht. Und genau so bleibe ich der FDP treu. Also: Nein!

 

Verkehrsplanung, die fehlende Chancengleichheit für alle Kinder und Grundrechtseinschränkungen während der Pandemie als zentrale Probleme in Hamburg

 

Welches sind Ihrer Ansicht nach die derzeit drei zentralen Probleme der Stadt?

Die Verkehrsplanung, die fehlende Chancengleichheit für alle Kinder in Hamburg und die Grundrechtseinschränkungen während der Pandemie.

Und welche Lösungen haben Sie konkret dafür?

Zu 1.: Beim Verkehr wird in Hamburg zu sehr in „gut“ und „böse“ gedacht: Auto = böse, Fahrrad und ÖPNV = gut. Ich werde mich für ein ganzheitliches Konzept einsetzen. Ich selber fahre in der Stadt fast nur mit dem Fahrrad, und wenn ich mal mit dem Auto losmuss, kann ich einige Stadtteile in Hamburg-Mitte gar nicht mehr erreichen. Das kann so nicht bleiben. Wir müssen auch an ältere oder eingeschränkte Menschen denken.

Zu 2.: Wir erleben momentan, wie unterschiedlich die Inzidenzen in Hamburg-Mitte sind. Der Wert war in Billstedt zumeist höher, dort sind die Bildungsmöglichkeiten auch erheblich schlechter. Für mich ist es eine Herzensangelegenheit, dass alle Kids die gleichen Startmöglichkeiten erhalten. Dafür werde ich mich einsetzen. Nur so ist unsere Gesellschaft langfristig sicher und stabil.

Zu 3.: Wir müssen zukünftig individueller auf die aktuelle Situation eingehen. Warum muss man in Finkenwerder um 21 Uhr zu Hause bleiben, wenn in Horn die Inzidenz hoch ist? Und die Einschränkung unserer Grundrechte darf nicht endlos fortgesetzt werden.

Wie beurteilen Sie die bisherige Hamburger Pandemie-Politik?

Ich achte seit Beginn der Pandemie penibel auf alle gängigen Regeln und musste für knapp sechs Monate mein Geschäft schließen. Das machte gar keinen Sinn, weil beispielsweise in Supermärkten auch keine Ausbrüche zu verzeichnen waren. Wir müssen, wie oben schon beschrieben, individueller auf jede Situation eingehen. Wir müssen lernen, mit dem Virus zu leben und können nicht jedes Mal das komplette Leben herunterfahren.

Sind Sie für oder gegen eine Impfpflicht?

Das sollte jeder für sich frei und selbstbestimmt entscheiden. Also bin ich gegen eine Impfpflicht.

Was wollen Sie gegen den Klimawandel tun?

Wir wollen den CO2-Emissionshandel ausweiten. Unternehmen, die CO2 einsparen, werden belohnt, wer viel emittiert, muss zahlen. Über die anfallenden Kosten werden alle Verursacher schnell Wege finden, nachhaltiger zu produzieren.

Mit welchem Wahlergebnis wären Sie zufrieden?

Ich will Rot-Rot-Grün verhindern! Nur mit einer starken FDP ist das möglich, darum bitte ich um beide Stimmen für mich und für die FDP. Damit es zu einem Wechsel in Berlin kommt, der Hamburg nach vorne bringt, möchte ich es als erster nach dem Krieg schaffen, das Direktmandat für die FDP zu bekommen, dafür bitte ich um Vertrauen.

 

Kurze Fragen – kurze Antworten mit Jimmy Blum

 

Elbe oder Alster?

Elbe.

Fisch- oder Franzbrötchen?

Fischbrötchen.

St. Pauli oder HSV?

Ich freue mich immer, wenn beide ihre Spiele gewinnen.

Molotow oder Elphi?

Das Logo in de Grindelallee.

Haus oder Wohnung?

Wohnung.

Auto oder Fahrrad?

In der Stadt nur Fahrrad.

Fitnessstudio oder Sofa?

Fitness.

Fleisch oder vegetarisch oder vegan?

Alles.

Komödie oder Drama?

Komödie.

Gendern oder nicht gendern?

Gendern.


 

Dr. Bernd Baumann, 63, AfD

 

AfD-Kandidat Dr. Bernd Baumann; Foto: AfD

AfD-Kandidat Dr. Bernd Baumann; Foto: AfD

 

SZENE HAMBURG: Wann haben Sie sich zum ersten Mal für Politik interessiert?

Dr. Bernd Baumann: Ich habe mich schon immer für Politik interessiert, und bin aber erst 2013 aktiv in die Politik eingestiegen.

Wer war Ihr erstes politisches Vorbild?

Ich halte viel von Gerechtigkeit und Verantwortung und ich bin Kaufmann. Friedrich der Große hat schon vor fast 300 Jahren gesagt: „Es ist gerecht, dass jeder einzelne dazu beiträgt, die Ausgaben des Staates tragen zu helfen. Aber es ist nicht gerecht, dass er die Hälfte seines jährlichen Einkommens mit dem Staate teilen muss.“

Warum sind Sie der AfD beigetreten?

Es ist die einzige Partei, die bürgerliche, freiheitliche und wertkonservative Positionen vertritt – und nicht Teil des linksgrünen Mainstreams ist. Auch die CDU unter Merkel hat sich dort in existenziellen Fragen eingereiht: Von unkontrollierte Massenmigration bis hin zu gigantischen Schuldenübernahmen für unsolide Staaten in der EU.

Und warum sind Sie Berufspolitiker geworden?

Ich bin ein ausgesprochener Anhänger der freiheitlich demokratischen Grundordnung. Diese ist in Gefahr – nicht nur die Meinungsfreiheit. Auch bürgerlich-wertkonservative Einstellungen müssen eine Stimme in den Parlamenten haben.

Was wären Sie sonst wohl geworden?

Ich bin in der komfortablen Lage, nicht noch etwas werden zu müssen. Ich habe gedient, studiert, promoviert und war in unterschiedlichsten Positionen in der Wirtschaft tätig.

Zwischendurch mal über einen Parteiwechsel nachgedacht?

Nein, ein Parteiwechsel kommt für mich nicht infrage.

 

Sicherheit und Recht, Verkehr und Energie als zentrale Probleme in Hamburg

 

Welches sind Ihrer Ansicht nach die derzeit drei zentralen Probleme der Stadt?

1. Sicherheit und Recht, unkontrollierte Masseneinwanderung und importierte Kriminalität

2. Verkehr: Mobilität ist ein Freiheitsrecht, Dauerstau und Parkplatzvernichtung, einseitige Politik gegen Autofahrer

3. Energie: Umweltschutz statt Klimahysterie, Wohnkosten und Energiepreise auf künstlichen Rekordhöhen

Und welche Lösungen haben Sie konkret dafür?

Zu 1. Die Bürger müssen wieder in Sicherheit leben können, das heißt Opferschutz statt Täterschutz. Die Grenzen müssen gegen unkontrollierte Einreise in die Sozialsysteme geschützt werden, die Ausreisepflicht muss konsequent durchgesetzt werden.

Zu 2. Der grün-rote Senat reduziert Parkplätze und plant sogar ganze Stadtteile ohne Autos zugunsten von teuren Fahrradschnellwegen. Die krude Baustellenkoordination des grün-roten Senats hat vor Kurzem sogar den gesamten Zugang zum Hafen, der Herzkammer der Stadt, blockiert. Also nicht nur teure Fahrradwege ausbauen, sondern auch die anderen Verkehrsteilnehmer nicht vergessen, denn im Stau kommt auch der Bus nicht voran und der Rettungsdienst. Und ohne Strom fährt die S-Bahn auch nicht.

Zu 3. Die Weltbevölkerung wächst und die Stadt wächst auch. Der Energieverbrauch wird also steigen. Die Energieversorgung der Stadt mit grundlastfähiger und günstiger Stromerzeugung muss sichergestellt werden. Bei Dunkelheit und wenig Wind sind wir schon jetzt auf Strom-importe aus dem Ausland angewiesen. Der überzogene Ausbau volatiler Energieerzeugung ist ein Irrweg. Die Abschaltung des Kraftwerks Moorburg war ein Fehler.

Wie beurteilen Sie die bisherige Hamburger Pandemie-Politik?

Das lässt sich leicht zusammenfassen: Pleiten und Pannen. Die Corona-Politik des grün-roten Senats ist desaströs. Dänemark hebt am 1. Oktober alle Corona-Maßnahmen ohne Einschränkung auf und Bürgermeister Tschentscher (SPD) wünscht sich künftig einen kostenpflichtigen PCR-Test von jedem Bürger, der ein Restaurant betreten möchte, schaffte es aber lang genug nicht einmal, den Impfwilligen genügend Impfstoff zur Verfügung zu stellen. Diese unverhältnismäßigen Drangsalierungen müssen aufhören.

Sind Sie für oder gegen eine Impfpflicht?

Artikel 2 Absatz 2 Grundgesetz: Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. Impfen ist freiwillig. Jeder hat das Recht, für sich selbst zu entscheiden, ob er sich impfen lässt oder nicht. Ich lehne eine Impfpflicht ab, egal, ob diese direkt oder indirekt durch die Hintertür eingeführt werden soll.

Was wollen Sie gegen den Klimawandel tun?

Es ist ein Denkfehler, das globale Klima von deutschem Boden durch völlige Vermeidung nationaler CO2- Emissionen „retten“ zu wollen. Das Klima wandelt sich seit es die Erde gibt. Hamburg ist keine Insel, Deutschland ist es nicht und Europa auch nicht. Es hilft dem Weltklima nicht, wenn in Deutschland unsere heimische Industrie wettbewerbsunfähig wird durch zu hohe Kosten und Auflagen – weil die weltweite Konkurrenz das nicht auch muss und sich kaputtlacht. Das zerschlägt unsere Industrie – und an anderer Stelle stößt die ausländische Konkurrenz, die die gleiche Produktion hat, viel mehr CO2 ins Weltklima hinaus. Am Ende müssen alle Bürger die Rechnung bezahlen: die weltweit höchsten Strom- und Spritpreise, Arbeitslose, durch Windräder zerschnittene Landschaften, explodierende Bodenpreise, die immer mehr Bauern von ihren Äckern verdrängen. Wir als AfD treten dafür ein, dass wir unsere Natur und Landschaft schützen, aber eine wild gewordene Klimahysterie in Deutschland lehnen wir ab.

Mit welchem Wahlergebnis wären Sie zufrieden?

Wir streben ein zweistelliges Ergebnis für die AfD an.

 

Kurze Fragen – kurze Antworten mit Dr. Bernd Baumann

 

Elbe oder Alster?

Es ist schade, dass unsere schöne Stadt immer nur auf die Elbe und die Alster reduziert wird. Es gibt viele wunderschöne Orte entlang der Bille, der Este, der Dove Elbe, der Wandse, der Süderelbe, der Tarpenbek, der Engelbek, der Kollau, viele Fleete, die immer einen Ausflug wert sind.

Fisch- oder Franzbrötchen?

Da sage ich ganz ehrlich: Ich mag das Herzhafte, nichts geht über ein gutes Fischbrötchen!

St. Pauli oder HSV?

Auch hier: Schade, dass Sport in Hamburg sich auf Fußball, auf HSV und St. Pauli zu konzentrieren scheint. Selbstverständlich freue ich mich, dass Hamburg mit zwei Vereinen in der zweiten Bundesliga aufwarten kann, aber es gibt sehr viele nichtkommerzielle Vereine in jedem Stadtteil, die für eine sehr lange Zeit nicht spielen durften aufgrund der Corona-Maßnahmen. Diese Vereine verdienen Anerkennung.

Molotow oder Elphi?

Ganz klar: Elphi! Die Elbphilharmonie auf dem alten Kaispeicher spaltete vor zehn Jahren die Hamburger Gesellschaft. Das Gebäude ist schon imposant. Jedes Bauteil ist eine Sonderanfertigung. Wir wollen hoffen, dass die Corona-Maßnahmen wie in Dänemark alsbald komplett zurückgenommen werden und so viel Konzerte wie nur irgend möglich gegeben werden können, um möglichst viele Hamburger in den Genuss der Konzerte bringen zu können.

Haus oder Wohnung?

Das ist eine sehr individuelle Frage. Der eine wünscht sich ein Haus, wo die Kinder im Garten spielen können. Der andere liebt die abgeschlossene Wohnung ohne Schneeräumverpflichtung im Winter und Rasenmähenim Sommer. Wichtig ist, dass es Raum gibt für jeden Wunsch, was heute durch die grün-rote Verbotspolitik leider nicht mehr gegeben ist. Neue Bebauungspläne für Einfamilienhäuser sind in einem Hamburger Bezirk laut Koalitionsvertrag ausgeschlossen. Auch Eigentumswohnungen sind fast nicht mehr bezahlbar. Eigentum ist die beste Altersvorsorge und schützt vor Mieterhöhungen.

Auto oder Fahrrad? Beides! Sowohl als auch. Es darf keine Bevormundung geben. Es muss für jeden Verkehrsteilnehmer Raum zur Verfügung stehen.

Fitnessstudio oder Sofa?

Beides! Ich würde es auch nicht so einengen. Wichtig ist die frische Luft. Wir haben so schöne Orte in der Stadt, wo frische Luft getankt werden kann. Insofern würde ich die Fragestellung mit einer dritten Option erweitern wollen: Stadtpark, Elbstrand, Alsterwanderweg, der Weg um die Außenmühle oder Baden im Oortkatensee beispielsweise.

Fleisch oder vegetarisch oder vegan?

Auch das möge wirklich jeder für sich selbst entscheiden. Ich persönlich ernähre mich gesund. Ich habe Spaß an einem frischen Salat an heißen Sommertagen, genieße aber auch ein Steak und – wie oben schon geschrieben – ein Fischbrötchen. Es muss abwechslungsreich sein. Ich genieße das vielfältige Angebot in den Restaurants und unterstütze die Gastwirte so oft es mir möglich ist, um den Verlust, den die Unternehmen durch den unverhältnismäßigen Corona-Lockdown erlitten haben, auszugleichen.

Komödie oder Drama?

Sowohl als auch! Der Mix macht’s. Je nach Inszenierung kann eine Komödie genauso inspirieren wie ein Drama. Das hängt auch von der persönlichen Stimmung ab.

Gendern oder nicht gendern?

Die deutsche Sprache ist ein zentrales Element der deutschen Identität. Bei der sogenannten „Genderwissenschaft“ handelt es sich um eine politische Ideologie. Es geht nicht um Erkenntnisgewinn, sondern um eine irrlichternde linksgrüne Ersatzreligion. Gleichberechtigung der Geschlechter ist eines der obersten Gebote. Aber der Genderunsinn ist mit der Lebenswirklichkeit der Menschen nicht in Einklang zu bringen. Die Gendersprache ist künstlich erschaffen und wird von den meisten abgelehnt – auch von mir.


 SZENE HAMBURG Stadtmagazin, September 2021. Das Magazin ist seit dem 28. August 2021 im Handel und auch im Online Shop oder als ePaper erhältlich!

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Corona in Hamburg: Aktuelle Entwicklungen

Hier fassen wir für euch die aktuellen Entwicklungen und geltenden Corona-Regelungen für Hamburg zusammen

 

 

Dienstag, 28. September 2021

In Hamburg wurden 223 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 64,9 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 111 Menschen stationär behandelt.

Wie bereits seit Wochen bekannt, sind Corona-Schnelltest ab dem 11. Oktober 2021 nicht mehr für alle kostenlos  – ausgenommen sind hierbei Schwangere im ersten Drittel der Schwangerschaft unter 18-Jährige, Infizierte in Quarantäne und Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht Impfen lassen können. Hamburg hat die Bestimmungen jetzt weiter konkretisiert. Demnach dürfen nur noch medizinische Einrichtungen Testbescheinigungen ausstellen. Laut Gesundheitsbehörde sind das Arztpraxen, Apotheken und Labore. Die privaten Testzentren müssen damit ihren Betrieb einstellen.

 

Montag, 27. September 2021

In Hamburg wurden 112 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 61,4 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 110 Menschen stationär behandelt.

 

Sonntag, 26. September 2021

In Hamburg wurden 129 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 60,4 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 110 Menschen stationär behandelt.

 

Samstag, 25. September 2021

In Hamburg wurden 191 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 61,2 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 110 Menschen stationär behandelt.

 

Freitag, 24. September 2021

In Hamburg wurden 157 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 59,0 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 113 Menschen stationär behandelt.

 

Donnerstag, 23. September 2021

In Hamburg wurden 217 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 59,4 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 117 Menschen stationär behandelt.

 

Mittwoch, 22. September 2021

In Hamburg wurden 207 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 59,4 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 121 Menschen stationär behandelt.

Zum 25. September 2021 lockert der Hamburger Senat einige Corona-Regeln im Rahmen des 2G-Modells. Alles Informationen dazu gibt es hier.

 

Dienstag, 21. September 2021

In Hamburg wurden 157 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 63,0 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 120 Menschen stationär behandelt.

 

Montag, 20. September 2021

In Hamburg wurden 92 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 64,7 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 132 Menschen stationär behandelt.

 

Sonntag, 19. September 2021

In Hamburg wurden 144 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 68,0 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 132 Menschen stationär behandelt.

 

Samstag, 18. September 2021

In Hamburg wurden 150 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 67,4 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 132 Menschen stationär behandelt.

 

Freitag, 17. September 2021

In Hamburg wurden 165 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 68,9 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 139 Menschen stationär behandelt.

 

Donnerstag, 16. September 2021

In Hamburg wurden 216 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 74,4 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 143 Menschen stationär behandelt.

 

Mittwoch, 15. September 2021

In Hamburg wurden 275 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 76,5 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 144 Menschen stationär behandelt.

 

Dienstag, 14. September 2021

In Hamburg wurden 190 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 79,6 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 127 Menschen stationär behandelt.

 

Montag, 13. September 2021

In Hamburg wurden 155 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 82,5 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 127 Menschen stationär behandelt.

Heute startet die Bundesweite Aktionswoche „#HierWirdGeimpft“. In Hamburg gibt es aktuell 34 mobile Impfangebote, darunter ist am heutigen Montagabend auch die Wunderbar in der Talstraße auf St. Pauli. Hier können sich Impfwillige von 19 bis 23 Uhr mit BioNTech (Erstimpfung und Zweitimpfung; Zweitimpfung an selber Stelle am 04. Oktober) oder Johnson und Johnson (einmalige Impfung) impfen lassen. Und nach dem Pieks gibt es eine gratis Pizza für den/die Geimpfte:n. Eine Übersicht über alle aktuellen mobilen Impfangebote findet sich auf hamburg.de.

 

Sonntag, 12. September 2021

In Hamburg wurden 133 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 84,6 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 127 Menschen stationär behandelt.

 

Samstag, 11. September 2021

In Hamburg wurden 178 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 86,4 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 127 Menschen stationär behandelt.

 

Freitag, 10. September 2021

In Hamburg wurden 269 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 90,1 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 124 Menschen stationär behandelt.

 

Donnerstag, 9. September 2021

In Hamburg wurden 256 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 89,7 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 133 Menschen stationär behandelt.

 

Mittwoch, 8. September 2021

In Hamburg wurden 335 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 94,5 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 130 Menschen stationär behandelt.

 

Dienstag, 7. September 2021

In Hamburg wurden 245 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 90,2 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 122 Menschen stationär behandelt.

 

Montag, 6. September 2021

In Hamburg wurden 195 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 90,7 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 108 Menschen stationär behandelt.

 

Sonntag, 5. September 2021

In Hamburg wurden 168 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 88,8 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 108 Menschen stationär behandelt.

 

Samstag, 4. September 2021

In Hamburg wurden 248 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 90,0 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 108 Menschen stationär behandelt.

 

Freitag, 3. September 2021

In Hamburg wurden 262 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 88,3 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 123 Menschen stationär behandelt.

Erinnerung: Heute gibt es ab 14 Uhr die Möglichkeit, sich ohne Voranmeldung in der Elbphilharmonie impfen zu lassen. Einfach mit gültigem Ausweisdokument und wenn vorhanden, dem eigenen Impfpass vorbeikommen und am Container auf dem Vorplatz der Elbphilharmonie anmelden.

Zusätzlich zur Elbphilharmonie wird beim Hamburger SV geimpft. Heute von 17 bis 23 Uhr – im Fall von einer Impfung mit BioNTech mit Zweitimpfung am 1. Oktober – wird im Volksparkstadion geimpft. Verimpft werden die Impfstoffe von BioNTech sowie Johnson & Johnson. Ruhebereich nach der Impfung in den VIP-Räumen sind die Sitzplätze auf der Osttribüne. Als besonderen Anreiz gibt es die Möglichkeit anschließend an einer kostenfreien Stadionführung teilzunehmen, zudem gibt es einen exklusiven 20-Prozent-Rabatt auf das gesamte Arena-Fanshopsortiment.

Darüber hinaus gibt es weiterhin über die Stadt verteilt die Möglichkeit sich impfen zu lassen bevor die kalte Jahreszeit anbricht.

 

Donnerstag, 2. September 2021

In Hamburg wurden 347 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 90,8 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 116 Menschen stationär behandelt.

 

Mittwoch, 1. September 2021

In Hamburg wurden 253 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 86,8 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 120 Menschen stationär behandelt.

Gestern wurde zum letzten Mal im Impfzentrum in den Messehallen geimpft. Zum Abschluss gibt es einen Film über die Arbeit im Impfzentrum, produziert von KV Hamburg  / Kliemannsland GmbH.

 

Dienstag, 31. August 2021

In Hamburg wurden 255 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 91,4 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 120 Menschen stationär behandelt.

Heute ist der letzte Tag im Impfzentrum in den Messehallen. Knapp acht Monate lang konnte man sich hier gegen das Corona-Virus impfen lassen, heute Abend ist Schluss. Dabei gilt der Dank den unzähligen Helfer:innen, die im Impfzentrum für einen reibungslosen, freundlichen und sicheren Ablauf gesorgt haben. Verständlicherweise ist heute ein Tag des Abschieds, aber auch der Party: Die Stimmung unter den Helfer:innen und den 7.500 erwartetet Impflingen wird sicherlich noch einmal großartig sein. Wer sich ab dem ersten September noch gegen das Virus impfen lassen möchte, kann dies beim Hausarzt oder bei den vielen kleinen Impfzentren in der Stadt tun.

An diesem Freitag, den 3. September 2021, von 14 bis 22 Uhr gibt es eine wohl einmalige Impfmöglichkeit: Die Elbphilharmonie bietet Impfungen für alle Interessierten ab 12 Jahren an. Verimpft werden die Impfstoffe von BioNTech/Pfizer oder Johnson & Johnson (für Menschen im Alter von 12-18 Jahren nur der BioNTech/Pfizer-Impfstoff) – im Fall von BioNTech/Pfizer gibt es am 2. Oktober die Zweitimpfung, ebenfalls in der Elbphilharmonie. Das besondere Highlight: Geimpft wird in den Künstlerzimmern mit Panoramablick im 12. Stock und von dort aus geht es in den Ruheraum, die Bühne im Großen Saal. Eine Voranmeldung ist nicht nötig. Einfach mit gültigem Ausweisdokument und wenn vorhanden, dem eigenen Impfpass vorbeikommen und am Container auf dem Vorplatz der Elbphilharmonie anmelden.

 

Montag, 30. August 2021

In Hamburg wurden 159 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 88,4 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 108 Menschen stationär behandelt.

 

Sonntag, 29. August 2021

In Hamburg wurden 190 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 89,6 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 128 Menschen stationär behandelt.

 

Samstag, 28. August 2021

In Hamburg wurden 215 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 87,8 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 128 Menschen stationär behandelt.

 

Freitag, 27. August 2021

In Hamburg wurden 311 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 87,1 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 112 Menschen stationär behandelt.

 

Donnerstag, 26. August 2021

In Hamburg wurden 271 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 83,3 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 113 Menschen stationär behandelt.

 

Mittwoch, 25. August 2021

In Hamburg wurden 339 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 80,8 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 112 Menschen stationär behandelt.

 

Dienstag , 24. August 2021

In Hamburg wurden 198 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 79,0 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 106 Menschen stationär behandelt.

Hamburg führt ab Samstag, den 28 August 2021 die sogenannte 2G-Regelung ein.  Damit erhalten Einrichtungen mit Publikumsverkehr wie Restaurants oder Theater die Möglichkeit, Angebote ausschließlich für Geimpfte und Genesene anzubieten. Das hätte zur Folge, dass in diesen Einrichtungen die Beschränkungen bezüglich Abstandsvorgaben, Testpflicht, Tanzverbot und die Vorgaben zu Sitzplätzen und Tischanordnung wegfallen würden, das bestätigte Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD). Im Detail bedeutet dies:

    • Theater, Kinos, Museen, Bibliotheken, Tierparks und andere kulturelle Einrichtungen dürfen im Fall der 2G-Regelung wieder alle Plätze anbieten. Im Innenbereich muss allerdings eine medizinische Maske getragen werden, das gilt auch fürs Tanzen.
    • In Musikclubs, bei Livemusik-Veranstaltungen und bei Sport-Events dürfen in geschlossenen Räumen 1.300 Menschen kommen, im Freien bis zu 2.000.
    • Bei Tanzveranstaltungen liegt die Höchstgrenze im Innenbereich bei 150 und draußen bei 750 Personen.
    • In Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und Saunen, entfallen bei Anwendung der 2G-Option das Abstandsgebot und die Kapazitätsgrenzen. In Innenräumen gilt aber weiterhin: Eine medizinische Maske muss getragen werden.

Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren können für die nächsten sechs Wochen unabhängig von ihrem Impfstatus an Angeboten nach 2G-Regelung teilnehmen, danach haben auch die Jüngeren die Chance auf eine Impfung gehabt und damit würde diese Ausnahme nach eben sechs Wochen wegfallen, so der Bürgermeister.

Außerdem fällt in Geschäften ab Samstag die Verpflichtung zur Kontaktverfolgung (per Luca-App oder Namenszettel) weg.

 

Montag , 23. August 2021

In Hamburg wurden 182 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 79,4 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 89 Menschen stationär behandelt.

Corona-Tests sind ab sofort in Hamburg nicht mehr so lange gültig. Für Schnelltest gilt eine Gültigkeit von 24 Stunden und für PCR-Tests 48 Stunden, das teilte der Senat mit. Damit wurde die Gültigkeitsdauer der Tests jeweils halbiert. Ausgenommen von dieser neuen Regelung sind Kinder bis zur Vollendung des siebten

 

Sonntag , 22. August 2021

In Hamburg wurden 157 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 81,2 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 89 Menschen stationär behandelt.

 

Samstag , 21. August 2021

In Hamburg wurden 200 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 82,5 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 89Menschen stationär behandelt.

 

Freitag , 20. August 2021

In Hamburg wurden 239 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 87,3 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 95 Menschen stationär behandelt.

 

Donnerstag , 19. August 2021

In Hamburg wurden 224 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 88,2 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 83 Menschen stationär behandelt.

 

Mittwoch , 18. August 2021

In Hamburg wurden 304 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 90,7 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 83 Menschen stationär behandelt.

Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, sollen Betreiber:innen von Kinos, Konzerthallen und Theatern sowie Restaurants und Event-Veranstalter:innen in Hamburg künftig die Wahl haben, ob sie weiter mit den aktuellen Corona-Auflagen operieren wollen, oder ob sie nur Geimpften und Genesenen (2G) Zutritt gewähren wollen. Das hätte zur Folge, dass die Betreiber:innen und Veranstalter:innen auch jeweils mehr Gäste begrüßen dürften. Die Details zum sogenannten 2G-Modell sollen in der nächsten Woche beschlossen werden.

 

Dienstag , 17. August 2021

In Hamburg wurden 207 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 86,8 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 66 Menschen stationär behandelt.

 

Montag , 16. August 2021

In Hamburg wurden 216 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 87,4 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 66 Menschen stationär behandelt.

Alle Informationen zu mobilen Impfangeboten gibt beim Online-Überblick der Impfstellen in Hamburg, wie heute in Othmarschen.

 

Sonntag , 15. August 2021

In Hamburg wurden 182 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 85,1 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 66 Menschen stationär behandelt.

 

Samstag , 14. August 2021

In Hamburg wurden 290 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 83,6 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 66 Menschen stationär behandelt.

 

Freitag, 13. August 2021

In Hamburg wurden 256 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 82,4 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 63 Menschen stationär behandelt.

Die Gesundheitsbehörde hat eine Liste mit dezentralen Impfzentren in der Stadt zusammengestellt. Hier gibt es darüber hinaus nochmal die offiziellen Infos der Gesundheitsbehörde zu den aktuellen Impfaktionen beim FC St. Pauli und im Impfzentrum in den Messehallen:

 

Donnerstag, 12. August 2021

In Hamburg wurden 273 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 77,4 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 61 Menschen stationär behandelt.

Am Freitag steht um 18.30 Uhr im Millerntor Stadion das Derby zwischen dem FC St. Pauli und dem HSV an. Am darauffolgenden Sonntag, den 15. August 2021 gibt es eine besondere Impfaktion am Millerntor. Von 11 bis 18 Uhr können sich alle ab 16 Jahren ohne Voranmeldung impfen lassen. Mitgebracht werden muss lediglich der Personalausweis sowie – falls vorhanden – der Impfpass. Minderjährige müssen von einer oder einem Erziehungsberechtigten begleitet werden. Verimpft wird der mRNA-Impfstoff von BioNTech, die zweite Impfung findet dann am 5. September 2021 statt. An beiden Terminen kann man sich auch mit dem Vakzin von Johnson&Johnson impfen lassen. Neben dem Blick ins Stadion gibt es für alle, die geimpft werden, einen Gutschein für den Fanshop des FC St. Pauli.

Außerdem sind im Impfzentrum vorerst auch wieder Erstimpfungen möglich. In den Messehallen wird zu diesem Zweck der Impfstoff von Johnson&Johnson verimpft, bei dem eine Impfung ausreicht. Dieser Impfstoff wird allerdings nur für über 60-Jährige empfohlen, nach einer gründlichen Aufklärung durch die Ärztinnen und Ärzte kann er aber auch bei jüngeren Menschen verimpft werden.

 

Mittwoch, 11. August 2021

In Hamburg wurden 230 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 72,7 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 61 Menschen stationär behandelt.

 

Dienstag, 10. August 2021

In Hamburg wurden 218 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 69,1 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 56 Menschen stationär behandelt.

Heute ist die letzte Möglichkeit, im Impfzentrum – geöffnet bis 20 Uhr – eine Erstimpfung zu bekommen. Das zentrale Impfzentrum schließ Ende August, ab dem 11. August werden dort nur noch Zweitimpfungen vorgenommen. Wenn das Impfzentrum in den Messehallen endgültig schließt, gibt es weiterhin dezentrale Angebote, wo sich Menschen abseits des Hausarztes impfen lassen können.

 

Montag, 9. August 2021

In Hamburg wurden 172 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 63,3 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 56 Menschen stationär behandelt.

 

Sonntag, 8. August 2021

In Hamburg wurden 153 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 56,6 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 56 Menschen stationär behandelt.

 

Samstag, 7. August 2021

In Hamburg wurden 268 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 54,5 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 56 Menschen stationär behandelt.

 

Freitag, 6. August 2021

In Hamburg wurden 160 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 44,9 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 48 Menschen stationär behandelt.

Heute gibt es im Impfzentrum Hamburg die „Lange Nacht des Impfens“. „Wenn man Musik mag, sollte man vorbeigehen“, sagte Senatssprecher Marcel Schweitzer und lud damit zum Impfen am Abend ein. Bis 23 Uhr ist das Impfzentrum Hamburg am 6. August geöffnet und es gibt auf jeden Fall gute Musik zur Immunisierung.

 

Donnerstag, 5. August 2021

In Hamburg wurden 184 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 43,5 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 41 Menschen stationär behandelt.

 

Mittwoch, 4. August 2021

In Hamburg wurden 161 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 38,5 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 41 Menschen stationär behandelt.

 

Dienstag, 3. August 2021

In Hamburg wurden 113 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 35,8 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 44 Menschen stationär behandelt.

Impfen mit Party, das geht am Freitag in Hamburg. Am 6. August ist das Hamburger Impfzentrum bis 23 Uhr statt wie sonst 2o Uhr geöffnet. „Wenn man Musik mag, sollte man vorbeigehen“, sagte Senatssprecher Marcel Schweitzer, mehr verriet er nicht bei der heutigen Pressekonferenz des Senats. Vor einigen Wochen kursierte noch die Meldung über ein vom Senat gecanceltes Benefizkonzert für die Mitarbeiter:innen im Impfzentrum mit Headliner Jan Delay. Jetzt geht am Freitag die „Lange Nacht des Impfens“ an den Start.

Weiterhin gilt: Bis zum 10. August 2021 können sich alle Hamburger:innen über 16 Jahre im Impfzentrum ohne Termin impfen lassen. Den Termin für eine Zweitimpfung – dann bis spätestens zum 31. August – erhalten die Geimpften beim Verlassen des Impfzentrums. In den Messehallen wird ausschließlich mRNA-Impfstoff (Biotech oder Moderna) verimpft. Das Impfzentrum hat täglich von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Wer sich ohne Termin impfen lassen möchte, sollte bis 19 Uhr vor Ort sein. Mitzubringen sind der Personalausweis und, wenn vorhanden, der Impfausweis.

 

Montag, 2. August 2021

In Hamburg wurden 37 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 34,4 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 44 Menschen stationär behandelt.

 

Sonntag, 1. August 2021

In Hamburg wurden 114 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 37,6 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 44 Menschen stationär behandelt.

 

Samstag, 31. Juli 2021

In Hamburg wurden 87 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 35,4 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 44 Menschen stationär behandelt.

 

Freitag, 30. Juli 2021

In Hamburg wurden 132 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 35,7 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 40 Menschen stationär behandelt.

 

Donnerstag, 29. Juli 2021

In Hamburg wurden 89 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 31,8 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 36 Menschen s

 

Mittwoch, 28. Juli 2021

In Hamburg wurden 109 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 33,1 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 36 Menschen stationär behandelt.

Nach Bundes-Infektionsschutz-Gesetz müssen ab einer Inzidenz von mehr als 35 innerhalb von sieben Tagen strengere Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens ergriffen werden, ob dies allerdings auch für Hamburg gilt ist fraglich, da die Maßnahmen in der Hansestadt ohnehin strenger sind, als in anderen Bundesländern. Wörtlich heiß es im Gesetzestext: „Bei Überschreitung eines Schwellenwertes von über 35 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen sind breit angelegte Schutzmaßnahmen zu ergreifen, die eine schnelle Abschwächung des Infektionsgeschehens erwarten lassen.“

 

Dienstag, 27. Juli 2021

In Hamburg wurden 87 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 30,6 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 32 Menschen stationär behandelt.

Laut dem NDR gibt es beim Impfen ohne Termin nur wenig Andrang. Deswegen gilt weiterhin der Aufruf der Hamburger Behörde für Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration: Bis zum 10. August 2021 können sich alle Hamburger:innen über 16 Jahre im Impfzentrum ohne Termin impfen lassen. Den Termin für eine Zweitimpfung – dann bis spätestens zum 31. August – erhalten die Geimpften beim Verlassen des Impfzentrums. In den Messehallen wird ausschließlich mRNA-Impfstoff (Biotech oder Moderna) verimpft. Das Impfzentrum hat täglich von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Wer sich ohne Termin impfen lassen möchte, sollte bis 19 Uhr vor Ort sein. Mitzubringen sind der Personalausweis und, wenn vorhanden, der Impfausweis.

 

Montag, 26. Juli 2021

In Hamburg wurden 99 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 29,4 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 32 Menschen stationär behandelt.

Weiterhin gilt: Bis zum 10. August 2021 können sich alle Hamburger:innen über 16 Jahre im Impfzentrum ohne Termin impfen lassen. Den Termin für eine Zweitimpfung – dann bis spätestens zum 31. August – erhalten die Geimpften beim Verlassen des Impfzentrums. In den Messehallen wird ausschließlich mRNA-Impfstoff (Biotech oder Moderna) verimpft. Das Impfzentrum hat täglich von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Wer sich ohne Termin impfen lassen möchte, sollte bis 19 Uhr vor Ort sein. Mitzubringen sind der Personalausweis und, wenn vorhanden, der Impfausweis.

 

Sonntag, 25. Juli 2021

In Hamburg wurden 72 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 26,6 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 32 Menschen stationär behandelt.

Ab sofort und bis zum 10. August 2021 können sich alle Hamburger:innen über 16 Jahre im Impfzentrum ohne Termin impfen lassen. Den Termin für eine Zweitimpfung erhalten die Geimpften beim Verlassen des Impfzentrums. In den Messehallen wird ausschließlich mRNA-Impfstoff (Biotech oder Moderna) verimpft. Das Impfzentrum hat täglich von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Wer sich ohne Termin impfen lassen möchte, sollte bis 19 Uhr vor Ort sein.

 

Samstag, 24. Juli 2021

In Hamburg wurden 92 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 24,6 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 32 Menschen stationär behandelt.

 

Freitag, 23. Juli 2021

In Hamburg wurden 57 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 21,5 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 29 Menschen stationär behandelt.

 

Donnerstag, 22. Juli 2021

In Hamburg wurden 114 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 21,0 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 32 Menschen stationär behandelt.

 

Mittwoch, 21. Juli 2021

In Hamburg wurden 62 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 17,6 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 32 Menschen stationär behandelt.

Wie Wissenschafts- und Gesundheitsbehörde am gestrigen Dienstag bekannt gaben, können sich Studierende vom 21. bis 27. Juli 2021 jeweils von 8 bis 19 Uhr ohne Termin im Impfzentrum in den Messehallen impfen lassen. Sie müssen lediglich den Studierendenausweis oder eine Immatrikulationsbescheinigung, den Personalausweis oder Reisepass und, wenn vorhanden, den Impfpass mitbringen.

 

Dienstag, 20. Juli 2021

In Hamburg wurden 63 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 16,9 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 28 Menschen stationär behandelt.

 

Montag, 19. Juli 2021

In Hamburg wurden 47 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 15,4 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 28 Menschen stationär behandelt.

 

Sonntag, 18. Juli 2021

In Hamburg wurden 33 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 14,0 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 28 Menschen stationär behandelt.

 

Samstag, 17. Juli 2021

In Hamburg wurden 33 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 13,5 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 28 Menschen stationär behandelt.

 

Freitag, 16. Juli 2021

In Hamburg wurden 47 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 13,8 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 29 Menschen stationär behandelt.

Am Samstag, den 17. Juli, kann man sich von 8–19 Uhr ohne Termin im Hamburger Impfzentrum in den Messehallen Impfen lassen.

 

Donnerstag, 15. Juli 2021

In Hamburg wurden 50 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 12,8 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 32 Menschen stationär behandelt.

 

Mittwoch, 14. Juli 2021

In Hamburg wurden 49 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 12,2 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 32 Menschen stationär behandelt.

 

Dienstag, 13. Juli 2021

In Hamburg wurden 35 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 11,1 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 33 Menschen stationär behandelt.

 

Montag, 12. Juli 2021

In Hamburg wurden 19 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 11,2 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 33 Menschen stationär behandelt.

 

Sonntag, 11. Juli 2021

In Hamburg wurden 24 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 10,8 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 33 Menschen stationär behandelt.

 

Samstag, 10. Juli 2021

In Hamburg wurden 38 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 10,1 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 33 Menschen stationär behandelt.

 

Freitag, 09. Juli 2021

In Hamburg wurden 29 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 9,3 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 32 Menschen stationär behandelt.

 

Donnerstag, 08. Juli 2021

In Hamburg wurden 38 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 9,7 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 32 Menschen stationär behandelt.

Ab heute werden im Impfzentrum auch 16–18jährige geimpft. Termine gibt es unter 116 117 sowie online unter www.impfterminservice.de .

 

Mittwoch, 07. Juli 2021

In Hamburg wurden 28 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 9,1 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 32 Menschen stationär behandelt.

Am gestrigen Montag wurden über 20.000 neue Impftermine im Impfzentrum freigegeben. Die Impfprioisierung ist seit dem 28. Juni 2021 aufgehoben, somit können sich alle volljährigen Hamburger:innen telefonisch unter 116 117 sowie online unter www.impfterminservice.de um einen Impftermin bemühen. Diesmal sind laut Wissenschaftsbehörde besonders Studierende aufgerufen, sich Impfen zu lassen. Das gilt ausdrücklich auch für Internationale Studierende, sowie für die, die einen Semesterwohnsitz in Hamburg haben.

 

Dienstag, 06. Juli 2021

In Hamburg wurden 38 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 9,1 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 34 Menschen stationär behandelt.

 

Montag, 05. Juli 2021

In Hamburg wurden 11 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 8,6 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 34 Menschen stationär behandelt.

 

Sonntag, 04. Juli 2021

In Hamburg wurden 11 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 8,8 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 34 Menschen stationär behandelt.

 

Samstag, 03. Juli 2021

In Hamburg wurden 22 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 8,8 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 34 Menschen stationär behandelt.

 

Freitag, 02. Juli 2021

In Hamburg wurden 37 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 9,5 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 37 Menschen stationär behandelt.

Ab heute gelten die Lockerungen des sechsten Öffnungsschritts des Senats.

Außerdem gilt ab heute an Freitagen und Samstagen ab 21 Uhr ein Alkoholverbot für den Stadtpark. Damit ist das Mitführen wie auch das Konsumieren von Alkohol zu dieser Zeit verboten.

Aktuell gibt es keine neuen Termine im Hamburger Impfzentrum. Nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission: Für Personen, die mit AstraZeneca erstgeimpft wurden, bei der zweiten Dosis einen m-RNA-Impfstoff zu verwenden (Moderna oder Biontech), vergibt das Impfzentrum der Hansestadt aktuell keine neuen Termine. Die nächsten Termine soll es voraussichtlich in zwei Wochen geben. Für Menschen, die bereits einen Termin zu Erst- oder Zweitimpfung haben, ändert sich nichts.

 

Donnerstag, 01. Juli 2021

In Hamburg wurden 27 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 8,5 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 39 Menschen stationär behandelt.

Wurden das Eppendorfer Landstraßenfest und das Uhlenhorster Stadtteilfest erst noch von Juni auf August verlegt, hat der Veranstalter heute erklärt, dass diese Feste für 2021 komplett abgesagt werden müssen. Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, wird auch das Osterstraßenfest in 2021 nicht stattfinden. Als Gründe für die Absagen werden die unsichere Corona-Lage und nicht zu erfüllende Hygieneauflagen – wie Einlasskontrollen – genannt.

Es gibt auch positive Nachrichten, nämlich ein Jubiläum: Vor genau 225 Jahren bewies der englische Landarzt Edward Jenner die Wirksamkeit einer Impfung. Dem achtjährigen James Phipps wurden einige Wochen zuvor Kuhpockenviren verabreicht. Am 1. Juli 1796 infizierte ihn Jenner schließlich mit Pockenviren und Phipps erwies sich als immun.

 

Mittwoch, 30. Juni 2021

In Hamburg wurden 28 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 8,3 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 39 Menschen stationär behandelt.

Am gestrigen Dienstag hat die Sozialbehörde 41.000 neue Impftermine im Impfzentrum freigegeben. Die Impfprioisierung ist seit dem 28. Juni 2021 aufgehoben, somit können sich sich alle volljährigen Hamburger:innen telefonisch unter 116 117 sowie online unter www.impfterminservice.de um einen Impftermin bemühen.

Das zentrale Impfzentrum in den Messehallen soll zudem im August geschlossen und laut Sozial- und Gesundheitssenatorin Melanie Leonhard (SPD) durch ein Folgekonzept an dezentralen Standorten ersetzt werden.

 

Dienstag, 29. Juni 2021

In Hamburg wurden 27 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 9,8 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 36 Menschen stationär behandelt.

Das Corona-Infektionsgeschehen in Hamburg geht weiter zurück. Daher hat der Senat als sechsten Öffnungsschritt, der am Freitag, den 2. Juli 2021 in Kraft treten wird, folgende Maßnahmen beschlossen:

  • Tanzveranstaltungen im Freien sind mit bis zu 250 Personen unter Auflagen möglich. Dabei muss ein gilt ein Hygiene- und Schutzkonzept vorliegen, es gilt eine Testpflicht, die Veranstaltungen dürfen zudem nur mit Voranmeldung und Kontaktverfolgung stattfinden
  • die Gültigkeit von Antigenschnelltests wird von 24 auf 48 Stunden erweitert
  • das Boarding von Kreuzfahrtschiffen ist jetzt auch mit Antigenschnelltests möglich
  • Bei Sportveranstaltungen dürfen die Sitzplätze künftig auch im Schachbrettmuster angeordnet werden. Bei Stehplätze bleibt die Vorgabe des Abstands von 1,5 Meter zueinander
  • Mannschaftssport und Kontaktsport ist unabhängig von der Personenzahl im Freien und in geschlossenen Räumen zulässig. In geschlossenen Räumen ist die Personenzahl abhängig von der Raumgröße begrenzt (eine Person je zehn Quadratmeter Fläche). Die bisherigen Auflagen wie die Testpflicht in geschlossenen Räumen, bleiben bestehen.

Zudem reagiert der Senat auf die Ereignisse im Stadtpark und hat für diesen Bereich ein Alkoholverbot verfügt. Dieses gilt an Freitagen und Samstagen ab 21 Uhr. Dieses Verbot bezieht sich auf das Mitführen wie auch das Konsumieren von Alkohol und gilt bis zum nächsten Morgen um 6 Uhr.

 

Montag, 28. Juni 2021

In Hamburg wurden 15 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 9,4 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 36 Menschen stationär behandelt.

Nachdem nicht alle freien Termine im Impfzentrum für die Prio-Gruppen eins bis drei abgerufen wurden, hat der Hamburger Senat heute die Impfpriorisierung aufgehoben. Das bedeutet: Ab sofort können sich alle volljährigen Hamburger:innen telefonisch unter 116 117 sowie online unter www.impfterminservice.de um einen Impftermin bemühen. Aktuell sind rund 10.000 Termine verfügbar.

 

Sonntag, 27. Juni 2021

In Hamburg wurden 11 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 9,3 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 36 Menschen stationär behandelt.

 

Samstag, 26. Juni 2021

In Hamburg wurden 35 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 10,0 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 36 Menschen stationär behandelt.

 

Freitag, 25. Juni 2021

In Hamburg wurden 18 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 9,9 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 41 Menschen stationär behandelt.

 

Donnerstag, 24. Juni 2021

In Hamburg wurden 24 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 10,5 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 49 Menschen stationär behandelt.

 

Mittwoch, 23. Juni 2021

In Hamburg wurden 57 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 10,3 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 49 Menschen stationär behandelt.

 

Dienstag, 22. Juni 2021

In Hamburg wurden 19 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 10,0 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 46 Menschen stationär behandelt.

 

Montag, 21. Juni 2021

In Hamburg wurden 14 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 11,0 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 46 Menschen stationär behandelt.

Das Corona-Infektionsgeschehen in Hamburg geht weiter zurück. Daher hat der Senat als fünften Öffnungsschritt, der am morgigen Dienstag, den 22. Juni 2021 in Kraft treten wird, folgende Maßnahmen beschlossen:

  • private Zusammenkünfte sind mit bis zu zehn Personen in geschlossenen Räumen und unter freiem Himmel unabhängig von der Zahl der beteiligten Haushalte möglich
  • private Feierlichkeiten werden ermöglicht. Wenn mehr als zehn Personen an einer privaten Feierlichkeit teilnehmen, müssen die Vorgaben für allgemeine Veranstaltungen angewendet werden (Abstandsregeln, Maskenpflicht sowie eine Testpflicht im Innenbereich, Hochzeiten und andere private Feierlichkeiten gelten als Veranstaltungen ohne feste Sitzplätze)
  • Veranstaltungen im Freien mit festen Sitzplätzen sind mit bis zu 500 Teilnehmer zulässig, ohne feste Sitzplätze dürfen bis zu 250 Personen teilnehmen. In geschlossenen Räumen mit festen Sitzplätzen können bis zu 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer anwesend sein, in geschlossenen Räumen ohne feste Sitzplätze reduziert sich die Zahl auf 50 Personen
  • Gemeindegesang in Kirchen ist unter Auflagen zulässig (entweder Maskenpflicht oder unter Berücksichtigung der Vorgaben für Chöre wie Testpflicht, (digitale) Kontaktnachverfolgung, Abstand 2,5 Meter)
  • in Einzelhandelsgeschäften mit einer Betriebsfläche von mehr als 800 Quadratmetern kann nun ein Kunden je 10 Quadratmeter eingelassen werden
  • in gastronomischen Betrieben (Bars, Kneipen) ist der Verzehr von Speisen und Getränken nun auch an Stehplätzen unter Auflagen  (Testpflicht, (digitale) Kontaktnachverfolgung, Abstandsregeln) zulässig
  • im Bereich des Indoor-Sports dürfen bis zu zehn Personen gemeinsam Kontaktsportarten ausüben
  • bei Hafen- und Stadtrundfahrten wird die Testpflicht aufgehoben und die FFP2-Maskenpflicht ersetzt durch eine Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske

 

Sonntag, 20. Juni 2021

In Hamburg wurden 24 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 12,4 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 46 Menschen stationär behandelt.

 

Samstag, 19. Juni 2021

In Hamburg wurden 33 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 11,6 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 46 Menschen stationär behandelt.

 

Freitag, 18. Juni 2021

In Hamburg wurden 28 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 12,4 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 48 Menschen stationär behandelt.

 

Donnerstag, 17. Juni 2021

In Hamburg wurden 21 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 12,7 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 51 Menschen stationär behandelt.

Das Corona-Infektionsgeschehen in Hamburg sei “weiterhin auf niedrigem Niveau stabil”, sagte der Senat am vergangenen Dienstag. Deshalb wird die Maskenpflicht im Außenbereich zum kommenden Wochenende aufgehoben. Die Pflicht zum Tragen einer Maske gilt aber weiterhin auf Wochenmärkten, in Innenräumen und überall dort, wo es besonders eng ist – wie auf der Mönckebergstraße bei viel Andrang. In Bussen und Bahnen muss zudem ab dem Wochenende keine FFP2-Maske mehr getragen werden, eine einfache OP-Maske reicht aus.

 

Mittwoch, 16. Juni 2021

In Hamburg wurden 52 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 14,6 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 51 Menschen stationär behandelt.

 

Dienstag, 15. Juni 2021

In Hamburg wurden 37 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 15,1 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 53 Menschen stationär behandelt.

 

Montag, 14. Juni 2021

In Hamburg wurden 42 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 15,9 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 56 Menschen stationär behandelt.

 

Sonntag, 13. Juni 2021

In Hamburg wurden 7 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 15,1 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 56 Menschen stationär behandelt.

 

Samstag, 12. Juni 2021

In Hamburg wurden 49 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 15,8 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 56 Menschen stationär behandelt.

 

Freitag, 11. Juni 2021

In Hamburg wurden 33 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 17,1 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 58 Menschen stationär behandelt.

 

Donnerstag, 10. Juni 2021

In Hamburg wurden 58 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 17,4 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 61 Menschen stationär behandelt.

 

Mittwoch, 09. Juni 2021

In Hamburg wurden 61 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 18,4 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 65 Menschen stationär behandelt.

 

Dienstag, 08. Juni 2021

In Hamburg wurden 53 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 17,8 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 70 Menschen stationär behandelt.

Das Corona-Infektionsgeschehen in Hamburg geht weiter zurück. Daher hat der Senat als vierten Öffnungsschritt, der am Freitag, den 11. Juni 2021 in Kraft treten wird, folgende Maßnahmen beschlossen:

  • die Kontaktbeschränkung wird so angepasst, dass private Zusammenkünfte wieder mit bis zu fünf Personen in Innenräumen und mit bis zu zehn Personen unter freiem Himmel unabhängig von der Zahl der beteiligten Haushalte möglich sind. Kinder unter 14 Jahren, vollständig Geimpfte und Genesene werden dabei nicht mitgerechnet.
  • Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen, Campingplätze oder vergleichbare Beherbergungseinrichtungen dürfen unter Auflagen bis zu 100 Prozent ihrer zulässigen Kapazität öffnen.
  • Sport ist mit bis zu 30 Erwachsenen unter freiem Himmel und kontaktfrei mit bis zu 10 Erwachsenen im Innenbereich unter Auflagen (u.a. (digitale) Kontaktnachverfolgung, Testpflicht) möglich.
  • Sportveranstaltungen unter freiem Himmel und in Hallen können je nach Veranstaltungsort und nach erfolgter Einzelfallprüfung auch mit mehr als 650 Zuschauer:innen stattfinden.
  • Veranstaltungen unter freiem Himmel sind unter Auflagen (Testpflicht, fester Sitzplatz, (digitale) Kontaktnachverfolgung, medizinische Maskenpflicht) mit bis zu 500 Personen möglich. 
  • Sonstige Veranstaltungen in Innenräumen sind mit bis zu 100 Personen möglich (Auflagen: Testpflicht, fester Sitzplatz, (digitale) Kontaktnachverfolgung, medizinische Maskenpflicht), soweit es in der Eindämmungsverordnung nicht eine besondere Regelung für diese Veranstaltungsart gibt.
  • Kultureinrichtungen dürfen feste Sitzplätze jetzt auch „Schachbrettmuster“ vergeben. Zwischen allen besetzten Sitzplätzen muss rechts, links, davor und dahinter jeweils ein Platz frei sein.
  • Volksfeste wie der Dom sind unter Auflagen (wie einem spezifischen Schutzkonzept) möglich.
  • Chorproben dürfen im Freien stattfinden. Dabei gilt, wie auch für Blasmusik-Ensembles ein Mindestabstand von 2,5 Metern zwischen den Musiker:innen. Bei Proben in Innenräumen gilt weiter eine Testpflicht. 
  • Hafen- und Stadtrundfahrten dürfen jetzt unter Einhaltung der Abstandsregeln mit voller Auslastung stattfinden, die bestehende Testpflicht entfällt, wenn die Rundfahrten in offenen Fahrzeugen durchgeführt werden. Bei Durchführung im Innenraum und bei gemischten Angeboten (Rundfahrtbusse mit offenem Oberdeck) bleibt die Testpflicht bestehen.  
  • Touristische Gästeführungen sind im Außenbereich mit Gruppen bis zu 20 Personen, im Innenbereich mit Gruppen bis zu zehn Personen zulässig.
  • Im Bereich der körpernahen Dienstleistungen gilt anstatt einer FFP2-Maskenpflicht eine Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske.
  • Saunen, Dampfbäder und Wellnessangebote dürfen unter Auflagen (u.a. Testpflicht, Abstands- und Kontaktregeln) geöffnet werden.
  • Prostitutionsangebote, die nach dem Prostituiertenschutzgesetz angemeldet und geprüft sind, dürfen unter Auflagen öffnen. Diese Auflagen beinhalten unter anderem ein Alkoholverbot, eine vorherige Anmeldung, einen negativen Coronatest sowie die medizinische Maskenpflicht.

 

Montag, 07. Juni 2021

In Hamburg wurden 26 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 20,7 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 78 Menschen stationär behandelt.

 

Sonntag, 06. Juni 2021

In Hamburg wurden 21 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 20,4 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 78 Menschen stationär behandelt.

 

Samstag, 05. Juni 2021

In Hamburg wurden 73 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 21,5 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 78 Menschen stationär behandelt.

 

Freitag, 04. Juni 2021

In Hamburg wurden 39 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 21,3 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 83 Menschen stationär behandelt.

 

Donnerstag, 03. Juni 2021

In Hamburg wurden 78 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 23,7 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 86 Menschen stationär behandelt.

 

Mittwoch, 02. Juni 2021

In Hamburg wurden 49 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 23,7 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 92 Menschen stationär behandelt.

 

Dienstag, 01. Juni 2021

In Hamburg wurden 108 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 25,2 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 95 Menschen stationär behandelt.

 

Montag, 31. Mai 2021

In Hamburg wurden 21 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 21,5 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 102 Menschen stationär behandelt.

 

Sonntag, 30. Mai 2021

In Hamburg wurden 42 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 24,0 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 102 Menschen stationär behandelt.

 

Samstag, 29. Mai 2021

In Hamburg wurden 68 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 26,2 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 102 Menschen stationär behandelt.

 

Freitag, 28. Mai 2021

In Hamburg wurden 85 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 27,1 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 111 Menschen stationär behandelt.

Das Corona-Infektionsgeschehen in Hamburg geht weiter zurück. Daher hat der Senat als dritten Öffnungsschritt, der am Dienstag, den 1. Juni 2021 in Kraft treten wird, folgende Maßnahmen beschlossen:

  • die Kontaktbeschränkung wird so angepasst, dass private Zusammenkünfte wieder mit bis zu fünf Personen unabhängig von der Zahl der beteiligten Haushalte möglich sind. Kinder unter 14 Jahren werden dabei weiterhin nicht mitgerechnet
  • Präsenzunterricht für alle Klassenstufen an Hamburgs allgemeinbildenden Schulen wird am 31. Mai 2021 starten
  • Kindertageseinrichtungen starten ab dem 7. Juni in den Regelbetrieb
  • an den Hochschulen können ab sofort mehr Formate in Präsenz stattfinden, insbesondere Prüfungsvorbereitungen, Prüfungsleistungen sowie Forschungs- und Lehrtätigkeiten in Laboren und Werkstätten.
  • die Maskenpflicht entfällt in den Straßenzügen, die die Außenalster umschließen
  • Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen, Campingplätze oder vergleichbare Beherbergungseinrichtungen dürfen unter Auflagen bis zu 60 Prozent ihrer zulässigen Kapazität öffnen. Die Gäste müssen vor dem Beginn der Beherbergung sowie hiernach alle 72 Stunden einen negativen Coronatest vorlegen und ihre Daten für die (digitale) Kontaktnachverfolgung hinterlegen. Darüber hinaus gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske überall abseits des persönlichen Gästebereiches sowie der Restaurant- und Speisebereiche
  • Sport ist mit bis zu 20 Erwachsenen unter freiem Himmel und kontaktfrei mit bis zu 10 Erwachsenen im Innenbereich unter Auflagen (u.a. (digitale) Kontaktnachverfolgung, Testpflicht) möglich
  • Fitness-, Sport- und Yogastudios dürfen unter entsprechenden Auflagen ihre Innenbereiche öffnen. Voraussetzung ist unter anderem eine Testpflicht, die (digitale) Kontaktnachverfolgung sowie eine Begrenzung des Zugangs von einer Person je 10 qm Fläche. Die Geräte bzw. der individuelle Bewegungsbereich – beispielsweise um die Yogamatte herum – müssen 2,5 m Abstand zueinander haben.
  • Sportveranstaltungen unter freiem Himmel und in Hallen dürfen unter Auflagen mit bis zu 650 Zuschauerinnen und Zuschauern stattfinden (Auflagen: Testpflicht, fester Sitzplatz, (digitale) Kontaktnachverfolgung, medizinische Maskenpflicht).
  • Sonstige Veranstaltungen in Innenräumen sind mit bis zu 50 Personen möglich (Auflagen: Testpflicht, fester Sitzplatz, (digitale) Kontaktnachverfolgung, medizinische Maskenpflicht), soweit es in der Eindämmungsverordnung nicht eine besondere Regelung für diese Veranstaltungsart gibt.
  • Angebote von Freizeitaktivitäten im Außen- und Innenbereich dürfen mit einer Begrenzung der Personenzahl in geschlossenen Räumen (analog zum Einzelhandel: 1 Person pro 10 qm Fläche), Maskenpflicht, Vorlage eines Nachweises über einen negativen Coronatest, (digitale) Kontaktnachverfolgung und Einhaltung der Kontaktregeln, angeboten werden (zum Beispiel Kletterseilgärten, Escape-Rooms, Skateparks, etc.)
  • Chorproben dürfen im Freien stattfinden.
  • Zoologische und botanische Gärten dürfen jetzt auch wieder ihre Innenbereiche öffnen. Auch hier gilt als Zugangsvoraussetzung unter anderem die Vorlage eines Nachweises über einen negativen Coronatest, die (digitale) Kontaktnachverfolgung sowie die Maskenpflicht
  • Hafen- und Stadtrundfahrten sowie touristische Gästeführungen sind im Außenbereich mit Gruppen bis zu 20 Personen, im Innenbereich mit Gruppen bis zu zehn Personen zulässig. Im Innenbereich gilt als Zugangsvoraussetzung die Vorlage eines Nachweises über einen negativen Coronatest, die (digitale) Kontaktnachverfolgung sowie eine Maskenpflicht (in Fahrzeugen eine FFP-Maskenpflicht wie im ÖPNV). Geschlossene Fahrzeuge (auch Schiffe) dürfen mit maximal sechzig Prozent ihrer Kapazitäten ausgelastet sein

 

Donnerstag, 27. Mai 2021

In Hamburg wurden 79 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 27,9 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 124 Menschen stationär behandelt.

 

Mittwoch, 26. Mai 2021

In Hamburg wurden 76 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 31,3 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 129 Menschen stationär behandelt.

 

Dienstag, 25. Mai 2021

In Hamburg wurden 39 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 37,3 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 126 Menschen stationär behandelt.

  • Theatern, Konzerte und vergleichbare Veranstaltungen sollen ab 28. Mai wieder ermöglicht werden, wenn Abstandsregeln, Testpflicht, (digitale) Kontaktnachverfolgung und Maskenpflicht (auch am Platz) ermöglicht werden

 

Montag, 24. Mai 2021

In Hamburg wurden 68 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 38,3 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 126 Menschen stationär behandelt.

 

Alle Corona-Entwicklungen zur Gastro-Szene in Hamburg gibt’s hier:

 

Sonntag, 23. Mai 2021

In Hamburg wurden 84 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 39,9 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 126 Menschen stationär behandelt.

Samstag, 22. Mai 2021

In Hamburg wurden 86 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 40,8 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 126 Menschen stationär behandelt.

  • beim Einlass in Museen, Gedenkstätten und Ausstellungshäuser entfällt seit heute die Testpflicht, da die Sieben-Tage-Inzidenz stabil unter 50 liegt
  • die Außengastronomie darf öffnen (Voraussetzung ist, dass sich höchstens fünf Personen aus maximal zwei Haushalten an einen Tisch setzen, die (digitale) Kontaktnachverfolgung geboten ist), ein Schnelltest ist nicht erforderlich
  • Einzelhandel darf öffnen, mit einer Personenzahlbegrenzung, die sich an der Verkaufsfläche orientiert (es gelten Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen, das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes bleibt Pflicht auch vor den Geschäften. Zudem ist eine (digitale) Kontaktnachverfolgung nötig. Ein tagesaktueller Schnelltest ist nicht erforderlich, solange die Sieben-Tage-Inzidenz stabil unter 50 liegt)
  • es dürfen sich fünf Personen aus zwei Haushalten privat treffen, Kinder bis 14 Jahre werden nicht mitgezählt
  • Veranstaltungen im Freien sind mit bis zu 250 Personen erlaubt (es gelten die Hygienevorgaben, eine Pflicht, den Termin im Vorhinein zu buchen, eine Testpflicht, zudem muss eine (digitale) Kontaktnachverfolgung möglich sein und feste Sitz- oder Stehplätze müssen eingehalten werden
  • kontaktfreier Sport in Gruppen im Freien und auf Sportanlagen wieder mit bis zu zehn Erwachsenen wieder möglich. Kinder dürfen im Freien wird mit bis zu 20 Kindern Sport treiben
  • Freibäder können seit dem 22. Mai wieder öffnen (es besteht die Pflicht, einen negativen Test vorzulegen, sowie die (digitale) Kontaktnachverfolgung zu ermöglichen)
  • Angebote der körpernahen Dienstleistungen können wieder in Anspruch genommen werden (Voraussetzung ist ein negativer tagesaktueller Test und die (digitale) Kontaktnachverfolgung, auch Personal muss sich weiterhin testen)

 

Freitag, 21. Mai 2021

In Hamburg wurden 99 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 39,7 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 133 Menschen stationär behandelt.

 

Donnerstag, 20. Mai 2021

In Hamburg wurden 145 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 42,7 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 146 Menschen stationär behandelt.

 

Mittwoch, 19. Mai 2021

In Hamburg wurden 190 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 44,2 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 166 Menschen stationär behandelt.

 

Dienstag, 18. Mai 2021

In Hamburg wurden 58 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 43,5 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 172 Menschen stationär behandelt.

  • Museen, Galerien und Gedenkstätten dürfen heute mit Testpflicht und Kontaktnachverfolgung wieder ihre Türen öffnen

 

Montag, 17. Mai 2021

In Hamburg wurden 95 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 48,1 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 189 Menschen stationär behandelt.

  • Kitas wechseln ab heute wieder in den eingeschränkten Regelbetrieb. Für Hamburgs Eltern oder Erziehungsberechtigte bedeutet das: Die Kitas sind grundsätzlich wieder geöffnet, alle Kinder können mindestens 20 Stunden pro Woche in den Kitas betreut werden. Den vollen Umfang an Stunden können allerdings nur Alleinerziehende, Eltern in sogenannten systemrelevanten Berufen sowie Familien in Not in Anspruch nehmen.
  • Hamburgs Schulen haben für einzelne Klassenstufen wieder geöffnet
  • die Kontaktbeschränkung wird wieder auf fünf Personen aus zwei Haushalten erweitert, wobei Kinder bis 14 Jahre nicht mitgerechnet werden

 

Sonntag, 16. Mai 2021

In Hamburg wurden 102 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 53,2 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 189 Menschen stationär behandelt.

 

Samstag, 15. Mai 2021

In Hamburg wurden 65 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 55,7 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 189 Menschen stationär behandelt.

 

Freitag, 14. Mai 2021

In Hamburg wurden 155 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 63,1 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 197 Menschen stationär behandelt.

 

Donnerstag, 13. Mai 2021

In Hamburg wurden 174 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 70,3 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 197 Menschen stationär behandelt.

 

Mittwoch, 12. Mai 2021

In Hamburg wurden 178 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 75,9 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 199 Menschen stationär behandelt.

Der Hamburger Senat hat aufgrund niedrig bleibenden Inzidenzen die Corona-Notbremse aufgehoben:

  • die nächtliche Ausgangsbeschränkung entfällt – damit darf die Wohnung nun auch nachts wieder verlassen werden
  • Museen, Galerien und Gedenkstätten sind bis 17. Mai geschlossen und dürfen dann mit Testpflicht und Kontaktnachverfolgung ab dem 18. Mai wieder öffnen
  • Kitas wechseln ab dem 17. Mai wieder in den eingeschränkten Regelbetrieb. Für Hamburgs Eltern oder Erziehungsberechtigte bedeutet das: Die Kitas sind grundsätzlich wieder geöffnet, alle Kinder können mindestens 20 Stunden pro Woche in den Kitas betreut werden. Den vollen Umfang an Stunden können allerdings nur Alleinerziehende, Eltern in sogenannten systemrelevanten Berufen sowie Familien in Not in Anspruch nehmen.
  • Hamburgs Schulen haben für einzelne Klassenstufen wieder geöffnet
  • ab 17. Mai soll die Kontaktbeschränkung wieder auf fünf Personen aus zwei Haushalten erweitert werden, wobei Kinder bis 14 Jahre nicht mitgerechnet werden.

 

Dienstag, 11. Mai 2021

In Hamburg wurden 145 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 78,2 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 214 Menschen stationär behandelt.

 

Montag, 10. Mai 2021

In Hamburg wurden 192 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 83,9 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 206 Menschen stationär behandelt.

Sonntag, 09. Mai 2021

In Hamburg wurden 148 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 83,8 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 206 Menschen stationär behandelt.

Samstag, 08. Mai 2021

In Hamburg wurden 206 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 86,7 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 206 Menschen stationär behandelt.

 

Freitag, 07. Mai 2021

In Hamburg wurden 292 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 92,3 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 228 Menschen stationär behandelt.

Hamburgs rot-grüner Senat will die Schulen der Hansestadt nach Ende der Mai-Ferien wieder für alle Schüler öffnen. Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen sollen vom 17. Mai an wieder im Wechselunterricht in die Schule dürfen. Voraussetzung sei jedoch, dass die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen fünf Werktage hintereinander unter 100 bleibe. Auch Kitas sollen wieder in den eingeschränkten Regelbetrieb übergeben. Zusätzlich soll unter anderem der Kindersport im Freien mit bis zu zehn Kindern möglich sein und auch der Wechselunterricht in allen Klassenstufen soll wieder eingeführt werden.

 

Donnerstag, 06. Mai 2021

In Hamburg wurden 280 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 89,5 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 232 Menschen stationär behandelt.

 

Mittwoch, 05. Mai 2021

In Hamburg wurden 223 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 95,8 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 224 Menschen stationär behandelt.

 

Dienstag, 04. Mai 2021

In Hamburg wurden 253 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 100,9 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 247 Menschen stationär behandelt.

 

Montag, 03. Mai 2021

In Hamburg wurden 190 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 98,6 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 270 Menschen stationär behandelt.

 

Sonntag, 02. Mai 2021

In Hamburg wurden 203 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 100,8 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 270 Menschen stationär behandelt.

 

Samstag 01. Mai 2021

In Hamburg wurden 312 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 106,7 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 270 Menschen stationär behandelt.

 

Freitag, 30. April 2021

In Hamburg wurden 238 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 102,8 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 275 Menschen stationär behandelt.

 

Donnerstag, 29. April 2021

In Hamburg wurden 401 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 109,3 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 280 Menschen stationär behandelt.

 

Mittwoch, 28. April 2021

In Hamburg wurden 319 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 110,0 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 304 Menschen stationär behandelt.

 

Dienstag, 27. April 2021

In Hamburg wurden 210 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 114,3 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 306 Menschen stationär behandelt.

 

Montag, 26. April 2021

In Hamburg wurden 232 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 115,2 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 295 Menschen stationär behandelt.

 

Sonntag, 25. April 2021

In Hamburg wurden 314 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 117,2 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 295 Menschen stationär behandelt.

 

Samstag, 24. April 2021

In Hamburg wurden 238 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 116,3 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 295 Menschen stationär behandelt.

 

Freitag, 23. April 2021

In Hamburg wurden 361 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 124,9 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 298 Menschen stationär behandelt.

 

Donnerstag, 22. April 2021

In Hamburg wurden 416 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 128,1 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 304 Menschen stationär behandelt.

 

Mittwoch, 21. April 2021

In Hamburg wurden 400 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 130,3 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 308 Menschen stationär behandelt.

 

Dienstag, 20. April 2021

In Hamburg wurden 227 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 134,4 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 311 Menschen stationär behandelt.

 

Montag, 19. April 2021

In Hamburg wurden 270 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 136,6 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 281 Menschen stationär behandelt.

 

Sonntag, 18. April 2021

In Hamburg wurden 297 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 138,7 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 281 Menschen stationär behandelt.

 

Samstag, 17. April 2021

In Hamburg wurden 402 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 141,0 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 281 Menschen stationär behandelt..

 

Freitag, 16. April 2021

In Hamburg wurden 420 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 146,0 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 301 Menschen stationär behandelt.

 

Donnerstag, 15. April 2021

In Hamburg wurden 458 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 147,4 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 312 Menschen stationär behandelt.

 

Mittwoch, 14. April 2021

In Hamburg wurden 479 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 150,0 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 316 Menschen stationär behandelt.

Dienstag, 13. April 2021

In Hamburg wurden 269 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 140,9 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 321 Menschen stationär behandelt.

 

Montag, 12. April 2021

In Hamburg wurden 309 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 142,7 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 297 Menschen stationär behandelt.

 

Sonntag, 11. April 2021

In Hamburg wurden 340 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 139,9 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 297 Menschen stationär behandelt.

 

Samstag, 10. April 2021

In Hamburg wurden 498 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 132,9 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 297 Menschen stationär behandelt.

 

Freitag, 09. April 2021

In Hamburg wurden 447 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 131,0 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 290 Menschen stationär behandelt.

 

Donnerstag, 08. April 2021

In Hamburg wurden 506 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 132,8 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 304 Menschen stationär behandelt.

 

Mittwoch, 07. April 2021

In Hamburg wurden 306 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 134,7 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 305 Menschen stationär behandelt.

 

Dienstag, 06. April 2021

In Hamburg wurden 304 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 149,7 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 259 Menschen stationär behandelt

Als Folge der am 31. März vom Hamburger Senat beschlossenen Ausgangsbeschränkungen werden die Nachtfahrten von Bussen und Bahnen ab der Nacht von Donnerstag, 8. April, auf Freitag, 9. April, zunächst bis zur Nacht vom 17. auf den 18. April weitgehend ausgesetzt. Dies gilt sowohl für das Hamburger Gebiet als auch für die Fahrten in das Umland. Menschen, die aus beruflichen oder anderen zwingenden Gründen während der Nacht auf ein öffentliches Verkehrsangebot angewiesen sind, können mit einem gültigen HVV-Ticket MOIAS im gesamten Stadtgebiet oder Fahrzeuge von ioki Hamburg in deren Hamburger Geschäftsgebiet ohne Zusatzkosten buchen. Taxifahrten können von HVV-Nutzerinnen und -Nutzern zu stark vergünstigten Konditionen gebucht werden.

 

Montag, 05. April 2021

In Hamburg wurden 255 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 150,9 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 259 Menschen stationär behandelt.

 

Sonntag, 04. April 2021

In Hamburg wurden 208 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 156,4 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 259 Menschen stationär behandelt.

 

Samstag, 03. April 2021

In Hamburg wurden 461 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 158,8 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 281 Menschen stationär behandelt.

 

Freitag, 02. April 2021

In Hamburg wurden 483 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 160,1 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 281 Menschen stationär behandelt.

 

Donnerstag, 01. April 2021

In Hamburg wurden 541 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 163,3 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 277 Menschen stationär behandelt.

 

Mittwoch, 31. März 2021

In Hamburg wurden 590 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 163,7 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 288 Menschen stationär behandelt.

Der Hamburger Senat hat auf Grund der steigenden Corona-Zahlen eine nächtliche Ausgangssperre beschlossen. Von Karfreitag bis 18. April, dürfen die Bürger:innen zwischen 21 und 5 Uhr ihre Wohnung nur noch mit einem triftigen Grund verlassen – dazu zählen etwa Berufstätigkeit oder die Pflege von Angehörigen. Ausnahmen gelten zudem für Einzelpersonen, um abendliche Spaziergänge oder Joggingrunden nahe der eigenen Wohnung machen zu können.

Körpernahe Dienstleistungen dürfen ab 2. April nicht mehr durchgeführt werden. Ausgenommen sind Friseure und die medizinische Fußpflege. Kunden müssen für diese Dienstleistungen jedoch ab kommender Woche einen tagesaktuellen Corona-Test vorlegen.

Bezüglich der Öffnung von Schulen und Kitas entschied sich der Hamburger Senat, wieder zu einer erweiterten Kita-Betreuung zurück zu kehren. An den Schulen werden Selbsttests künftig zur Pflicht. Es gebe jedoch keine Anwesenheitspflicht. Die neuen Maßnahmen gelten vorerst bis 18. April. Zurückgenommen könnten sie erst, wenn die Inzidenz wieder unter 100 liege. Ab 8. April werde in 16 Hamburger Kitas ein Selbsttest-Modellversuch durchgeführt, der von Kinderärzten begleitet wird.

 

Dienstag, 30. März 2021

In Hamburg wurden 328 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 153,7 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 285 Menschen stationär behandelt.

 

Montag, 29. März 2021

In Hamburg wurden 360 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 152,1 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 274  Menschen stationär behandelt.

 

Sonntag, 28. März 2021

In Hamburg wurden 252 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 148,4 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 274 Menschen stationär behandelt.

 

Samstag, 27. März 2021

In Hamburg wurden 487 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 144,1 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 274 Menschen stationär behandelt.

 

Freitag, 26. März 2021

In Hamburg wurden 543 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 136,1 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 252 Menschen stationär behandelt.

 

Donnerstag, 25. März 2021

In Hamburg wurden 549 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 128,6 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 253 Menschen stationär behandelt.

 

Mittwoch, 24. März 2021

In Hamburg wurden 400 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 120,2 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 242 Menschen stationär behandelt.

 

Dienstag, 23. März 2021

In Hamburg wurden 297 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 119,8 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 237 Menschen stationär behandelt.

Bundeskanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten haben sich beim heutigen Corona-Gipfel auf folgende Maßnahmen zum ab sofort bis 18. April verlängerten Lockdown geeinigt:

  • zu Ostern: Treffen mit weiterem Haushalt möglich, maximal jedoch fünf Personen, Gründonnerstag und Karfreitag werden einmalig als Ruhetage definiert, vom 1. bis zum 5. April sollen bis auf Lebensmittelgeschäfte am Karsamstag alle übrigen Läden und Betriebe geschlossen bleiben, Kirchen und Religionsgemeinschaft werden gebeten, an Ostern nur Online-Angebote für die Gläubigen anzubieten
  • mehr Test in Schulen und Kitas: Personal und Schüler sollen zweimal pro Woche gestestet werden
  • generelle Testpflicht bei Einreise: vor Rückkehr wird Test für Einreise nach Deutschland vorausgesetzt

Bürgermeister Peter Tschentscher verspricht sich von einem verschärften Lockdown über die eigentlichen Feiertage hinaus einen “richtig starken Bremseffekt”.

 

Montag, 22. März 2021

In Hamburg wurden 290 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 115,2 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 241 Menschen stationär behandelt.

 

Sonntag, 21. März 2021

In Hamburg wurden 170 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 114,0 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 241 Menschen stationär behandelt.

 

Samstag, 20. März 2021

In Hamburg wurden 336 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 115,3 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 241 Menschen stationär behandelt.

 

Freitag, 19. März 2021

In Hamburg wurden 400 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 108,6 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 250 Menschen stationär behandelt.

Die Zahl der Neuinfektionen in Hamburg steigt weiter. Seit Mittwoch liegt der Inzidenzwert bei über 100. Darum zieht der Senat heute die Notbremse: Ab 20. März 2021 ist nur noch „Click and Collect“ statt „Collect and Meet“ im Einzelhandel möglich.

Auch private Kontakte müssen wieder eingeschränkt werden. Sie beschränken sich wieder auf eine Person außerhalb des eigenen Haushalts. Sport im Freien ist für Erwachsene nur noch unter diesen Kontaktbeschränkungen möglich.

Museen, Ausstellungen und Zoos dürfen ebenfalls nicht mehr öffnen und müssen nach nur einer Woche in den Lockdown zurück.

 

Donnerstag, 18. März 2021

In Hamburg wurden 389 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 105,4 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 250 Menschen stationär behandelt.

 

Mittwoch, 17. März 2021

In Hamburg wurden 393 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 100,9 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 260 Menschen stationär behandelt.

Der Hamburger Senat hat beschlossen auch in diesem Jahr nur private Osterfeuer auf eigenem Grundstück zu erlauben. Wegen der Corona-Pandemie sind alle öffentlichen und nichtöffentlichen Veranstaltungen unabhängig von der Teilnehmerzahl untersagt.

Angesichts weiter steigender Neuinfektionen bereitet der Senat Hamburg auf die drohende Rücknahme der jüngsten Lockerungen vor. Private Kontakte müssen sich wieder auf eine Person außerhalb des eigenen Hausstandes beschränken, Kinder bis 14 Jahre würden dabei nicht mitgezählt. Auch Sport im Freien sei dann nur unter dieser Kontaktbeschränkung möglich. Liege die Inzidenz an drei aufeinander folgenden Tagen über 100, greife die Regelung der Bund-Länder-Vereinbarung zur sogenannten Notbremse. Ohne Trendumkehr würde die Notbremsen-Regel am Freitag ausgelöst.

 

Dienstag, 16. März 2021

In Hamburg wurden 209 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 90,9 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 262 Menschen stationär behandelt.

 

Montag, 15. März 2021

In Hamburg wurden 268 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 90,6 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 241 Menschen stationär behandelt.

 

Sonntag, 14. März 2021

In Hamburg wurden 194 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 86,8 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 233 Menschen stationär behandelt.

 

Samstag, 13. März 2021

In Hamburg wurden 210 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 85,5 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 233 Menschen stationär behandelt.

 

Freitag, 12. März 2021

In Hamburg wurden 339 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 86,7 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 237 Menschen stationär behandelt.

 

Donnerstag, 11. März 2021

In Hamburg wurden 303 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 80,6 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 261 Menschen stationär behandelt.

 

Mittwoch, 10. März 2021

In Hamburg wurden 203 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 78,7 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 248 Menschen stationär behandelt.

 

Dienstag, 09. März 2021

In Hamburg wurden 203 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 80,4 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 259 Menschen stationär behandelt.

 

Montag, 08. März 2021

In Hamburg wurden 196 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 79,3 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 243 Menschen stationär behandelt.

 

Sonntag, 07. März 2021

In Hamburg wurden 170 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 82,6 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 243 Menschen stationär behandelt.

 

Samstag, 06. März 2021

In Hamburg wurden 232 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 80,2 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 243 Menschen stationär behandelt.

 

Freitag, 05. März 2021

In Hamburg wurden 223 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 78,7 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 241 Menschen stationär behandelt.

 

Donnerstag, 04. März 2021

In Hamburg wurden 268 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 76,9 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 259 Menschen stationär behandelt.

 

Mittwoch, 03. März 2021

In Hamburg wurden 234 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 80,8 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 257 Menschen stationär behandelt.

Bundeskanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten haben sich beim heutigen Corona-Gipfel auf folgende Maßnahmen zum ab sofort bis 28. März verlängerten Lockdown geeinigt:

  • Buchhandlungen, Blumengeschäfte und Gartenmärkte können ab kommenden Montag bei Einhaltung von Hygieneauflagen wieder öffnen. Sie werden dem Einzelhandel des täglichen Bedarfs zugerechnet. Auch Betriebe für körpernahe Dienstleistungen sowie Fahr- und Flugschulen können wieder loslegen – dafür ist ein Testkonzept Voraussetzung
  • weitere Öffnungen erfolgen anhand eines Stufenkonzepts: Bund und Länder haben weitere stufenweise Lockerungen der Corona-Beschränkungen bei guten Infektionszahlen beschlossen. So könnten schon bei einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz von unter 100 neuen Fällen je 100.000 Einwohner Läden (“Click-and-Meet”), Museen, Zoos, botanische Gärten und Gedenkstätten unter Auflagen (Anmeldung und Kontaknachverfolgung) wieder öffnen. Unterhalb einer 50er-Inzidenz soll dies deutlich leichter gehen. Dann sollen auch die Geschäfte des Einzelhandels wieder regulär öffnen können. Die zugelassenen Kundenzahlen werden an die Größe der Verkaufsfläche angepasst. Auch kontaktfreier Sport darf in Gruppen mit bis zu zehn Personen dann wieder im Freien stattfinden
  • Außengastronomie, Kinos, Theater, Konzert- und Opernhäuser können frühestens ab dem 22. März bei einer stabilen Inzidenz unter 50 wieder öffnen. Kann man einen tagesaktuellen negativen Schnell- oder Selbst-Test vorweisen, ist allerdings bereits bei einer stabilen oder sinkenden Sieben-Tage-Inzidenz von unter 100 einiges möglich, etwa mit Terminbuchung in der Außengastronomie mit Personen aus mehreren Haushalten an einem Tisch zu sitzen
  • die Corona-bedingte Aufhebung der Präsenzpflicht an Schulen ist bis 28. März verlängert
  • Kitas gehen am 15. März vom Notbetrieb in den eingeschränkten Regelbetrieb über
  • die geltenden Maßnahmen im Privaten werden ab dem 8. März gelockert: Vom kommenden Montag an sind wieder private Zusammenkünfte des eigenen Haushalts mit einem weiteren Haushalt möglich, jedoch beschränkt auf maximal fünf Personen plus Kinder bis 14 Jahre. Bei niedrigen Infektionszahlen sind auch noch mehr Kontakte erlaubt: Treffen von drei Haushalten mit maximal insgesamt zehn Personen werden bei Inzidenzwerten von unter 35 pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen möglich sein
  • Bürger erhalten ab kommender Woche einen kostenlosen Schnelltest pro Woche, der Bund übernimmt die Kosten. Die lokalen Testzentren stellen nach den aktuellen Planungen die erforderliche Infrastruktur zur Verfügung
  • ⁠die Bundeskanzlerin und die Regierungschefs der Länder wollen am 22. März über weitere Schritte beraten

 

Dienstag, 02. März 2021

In Hamburg wurden 183 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 81,5 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 269 Menschen stationär behandelt.

Montag, 01. März 2021

In Hamburg wurden 258 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 80,3 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 282 Menschen stationär behandelt.

 

Sonntag, 28. Februar 2021

In Hamburg wurden 126 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 78,2 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 282 Menschen stationär behandelt.

 

Samstag, 27. Februar 2021

In Hamburg wurden 203 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 77,6 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 282 Menschen stationär behandelt.

Ab heute gilt in Hamburg zu festgelegten Zeiten (10 bis 18 Uhr) die erweiterte Maskenpflicht auf bestimmten besonders belebten Straßen und in Parks. Demnach müssen Menschen an Wochenenden und Feiertagen etwa rund um die Alster, an der Elbe, den Landungsbrücken und im Stadtpark auch draußen eine Maske tragen.

 

Freitag, 26. Februar 2021

In Hamburg wurden 188 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 81,5 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 287 Menschen stationär behandelt.

 

Donnerstag, 25. Februar 2021

In Hamburg wurden 343 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 79,7 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 290 Menschen stationär behandelt.

 

Mittwoch, 24. Februar 2021

In Hamburg wurden 246 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 71,9 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 311 Menschen stationär behandelt.

 

Dienstag, 23. Februar 2021

In Hamburg wurden 161 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 71,4 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 310 Menschen stationär behandelt.

Der Senat hat angekündigt, die Maskenpflicht zu verschärfen. Ab dem kommenden Wochenende sollen Menschen rund um die Alster, an der Elbe, den Landungsbrücken und im Stadtpark auch draußen eine Maske tragen müssen. Diese Regelung soll auch für Eltern auf Spielplätzen gelten. Details werden noch bekannt gegeben.

 

Montag, 22. Februar 2021

In Hamburg wurden 219 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 70,9 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 306 Menschen stationär behandelt.

 

Sonntag, 21. Februar 2021

In Hamburg wurden 113 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 69,2 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 306 Menschen stationär behandelt.

 

Samstag, 20. Februar 2021

In Hamburg wurden 277 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 69,5 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 306 Menschen stationär behandelt.

 

Freitag, 19. Februar 2021

In Hamburg wurden 154 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 64,2 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 319 Menschen stationär behandelt.

 

Donnerstag, 18. Februar 2021

In Hamburg wurden 195 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 68,1 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 322 Menschen stationär behandelt.

 

Mittwoch, 17. Februar 2021

In Hamburg wurden 237 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 68,1 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 330 Menschen stationär behandelt.

 

Dienstag, 16. Februar 2021

In Hamburg wurden 151 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 67,1 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 327 Menschen stationär behandelt.

 

Montag, 15. Februar 2021

In Hamburg wurden 187 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 67,7 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 328 Menschen stationär behandelt.

 

Sonntag, 14. Februar 2021

In Hamburg wurden 118 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 67,7 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 328 Menschen stationär behandelt.

 

Samstag, 13. Februar 2021

In Hamburg wurden 178 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 67,6 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 328 Menschen stationär behandelt.

 

Freitag, 12. Februar 2021

In Hamburg wurden 228 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 67,1 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 322 Menschen stationär behandelt.

 

Donnerstag, 11. Februar 2021

In Hamburg wurden 194 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 66,8 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 334 Menschen stationär behandelt.

 

Mittwoch, 10. Februar 2021

In Hamburg wurden 209 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 68,4 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 338 Menschen stationär behandelt.

Bundeskanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten haben sich beim heutigen Corona-Gipfel auf folgende Maßnahmen zum ab sofort verlängerten Lockdown geeinigt:

  • der Einzelhandel, die Gastronomie und Kulturbetriebe bleiben bis 7. März 2021 geschlossen – ausgenommen sind Lebensmittelgeschäfte, Drogerien sowie Banken und Sparkassen; Frisöre dürfen ab dem 1. März wieder öffnen
  • die Corona-bedingte Aufhebung der Präsenzpflicht an Schulen und Kitas ist bis 7. März verlängert
  • die geltenden Maßnahmen im Privaten werden zur Eindämmung der Corona-Pandemie bis zum 7. März fortgeführt
  • Bund und Länder sehen die Möglichkeit für weitergehende Öffnungsschritte in der Corona-Pandemie erst bei einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz von höchstens 35 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner
  • ⁠die Bundeskanzlerin und die Regierungschefs der Länder wollen am 3. März über weitere Schritte beraten

 

Dienstag, 09. Februar 2021

In Hamburg wurden 162 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 67,6 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 353 Menschen stationär behandelt.

 

Montag, 08. Februar 2021

In Hamburg wurden 186 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 70,0 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 370 Menschen stationär behandelt.

 

Sonntag, 07. Februar 2021

In Hamburg wurden 116 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 68,4 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 370 Menschen stationär behandelt.

 

Samstag, 06. Februar 2021

In Hamburg wurden 170 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 69,4 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 370 Menschen stationär behandelt.

 

Freitag, 05. Februar 2021

In Hamburg wurden 221 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 73,6 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 397 Menschen stationär behandelt.

 

Donnerstag, 04. Februar 2021

In Hamburg wurden 225 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 74,2 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 405 Menschen stationär behandelt.

 

Mittwoch, 03. Februar 2021

In Hamburg wurden 203 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 75,3 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 413 Menschen stationär behandelt.

 

Dienstag, 02. Februar 2021

In Hamburg wurden 209 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 86,3 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 417 Menschen stationär behandelt.

 

Montag, 01. Februar 2021

In Hamburg wurden 155 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 86,1 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 416 Menschen stationär behandelt.

 

Sonntag, 31. Januar 2021

In Hamburg wurden 135 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 88,6 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 416 Menschen stationär behandelt.

 

Samstag, 30. Januar 2021

In Hamburg wurden 249 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 95,4 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 416 Menschen stationär behandelt.

 

Freitag, 29. Januar 2021

In Hamburg wurden 234 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 93,0 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 419 Menschen stationär behandelt.

 

Donnerstag, 28. Januar 2021

In Hamburg wurden 246 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 98,1 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 437 Menschen stationär behandelt.

 

Mittwoch, 27. Januar 2021

In Hamburg wurden 411 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 101,3 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 447 Menschen stationär behandelt.

 

Dienstag, 26. Januar 2021

In Hamburg wurden 206 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 94,6 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 459 Menschen stationär behandelt.

 

Montag, 25. Januar 2021

In Hamburg wurden 201 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 97,0 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 455 Menschen stationär behandelt.

Der Senat bezuschusst den Kauf medizinischer Masken für Leistungsempfänger. Im Februar 2021 soll die Einmalzahlung in Höhe von 20 Euro für die Monate Februar und März gewährt werden.

 

Sonntag, 24. Januar 2021

In Hamburg wurden 265 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 97,2 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 455 Menschen stationär behandelt.

 

Samstag, 23. Januar 2021

In Hamburg wurden 204 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 90,9 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 455 Menschen stationär behandelt.

 

Freitag, 22. Januar 2021

In Hamburg wurden 330 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 100,1 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 483 Menschen stationär behandelt.

Ab heute, 22. Januar 2021, gilt die neue Corona-Verordnung vom Dienstag, 19. Januar 2021. Bei Verstößen gegen die erweiterte Maskenpflicht wird während einer Übergangsphase bis zum 31. Januar 2021 von einem Bußgeld abgesehen.

Für alle Hamburgerinnen und Hamburger ab 14 Jahren Pflicht ist es Pflicht, in öffentlichen Verkehrsmitteln und Geschäften sogenannte OP-Masken oder Mund-Nase-Bedeckungen unter anderem mit den Standards KN95 oder FFP2 zu tragen.

Auch in Büros und Betrieben sollen sie getragen werden. Erst am Arbeitsplatz dürfen die Masken abgenommen werden, bei mindestens 1,50 Meter Abstand zum/zur nächsten Kollegen/in. Dort wo auf Hamburger Straßen eine Maskenpflicht gilt, reichen auch noch einfache Stoffmasken.

 

Donnerstag, 21. Januar 2021

In Hamburg wurden 306 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 97,4 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 489 Menschen stationär behandelt.

 

Mittwoch, 20. Januar 2021

In Hamburg wurden 285 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 98,4 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 506 Menschen stationär behandelt.

 

Dienstag, 19. Januar 2021

In Hamburg wurden 251 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 104,2 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 514 Menschen stationär behandelt.

Bundeskanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten haben sich beim heutigen Corona-Gipfel auf folgende Maßnahmen zum ab sofort verlängerten Lockdown geeinigt:

  • der Einzelhandel (auch Betriebe der Körperpflege (beispielsweise Friseure)) bleiben bis 14. Februar 2021 geschlossen. Ausgenommen sind Lebensmittelgeschäfte, Drogerien sowie Banken und Sparkassen
  • die Corona-bedingte Aufhebung der Präsenzpflicht an Schulen und Kitas ist bis 14. Februar verlängert
  • private Zusammenkünfte werden – wie schon im Frühjahr 2020– auf nur eine weitere nicht im Haushalt lebende Person reduziert
  • Maskenpflicht verschärft: In öffentlichen Verkehrsmitteln und Geschäften müssen künftig OP-Masken oder Mund-Nase-Bedeckungen mit den Standards KN95/N95 oder FFP2 getragen werden
  • Arbeitgeber/innen müssen ihren Beschäftigten künftig das Arbeiten im Homeoffice überall dort ermöglichen, wo es die Tätigkeiten zulassen. Ist die Präsenz im Betrieb unabdingbar, sollen den Mitarbeitenden medizinische Masken zur Verfügung gestellt werden
  • Bewegungsradius: In Regionen mit einer Inzidenz von mehr als 200 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche wird der Aufenthalt auf ein Umfeld von 15 Kilometern um den Wohnort reduziert
  • bei Einreisen aus Corona-Risikogebieten wird die Testpflicht verschärft. Es wird generell ein Pflichttest direkt bei Einreise nach Deutschland verlangt. Dieser soll wahlweise innerhalb von 48 Stunden vor der Anreise oder direkt bei Einreise erfolgen. Die zehntägige Quarantänepflicht gilt dann weiter, kann aber auch weiterhin durch ein negatives Ergebnis eines weiteren, frühestens am fünften Tag nach der Einreise vorgenommenen Tests verkürzt werden

 

Montag, 18. Januar 2021

In Hamburg wurden 205 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 111,5 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 523 Menschen stationär behandelt.

 

Sonntag, 17. Januar 2021

In Hamburg wurden 146 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 115,1 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 523 Menschen stationär behandelt.

 

Samstag, 16. Januar 2021

In Hamburg wurden 378 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 118,5 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 523 Menschen stationär behandelt.

 

Freitag, 15. Januar 2021

In Hamburg wurden 279 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 117,2 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 539 Menschen stationär behandelt.

 

Donnerstag, 14. Januar 2021

In Hamburg wurden 324 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 130,8 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 549 Menschen stationär behandelt.

 

Mittwoch, 13. Januar 2021

In Hamburg wurden 396 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 136,5 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 570 Menschen stationär behandelt.

 

Dienstag, 12. Januar 2021

In Hamburg wurden 390 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 146,2 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 571 Menschen stationär behandelt.

 

Montag, 11. Januar 2021

In Hamburg wurden 273 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 162,3 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 555 Menschen stationär behandelt.

 

Sonntag, 10. Januar 2021

In Hamburg wurden 211 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 154,6 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 555 Menschen stationär behandelt.

 

Samstag, 09. Januar 2021

In Hamburg wurden 353 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 154,6 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 555 Menschen stationär behandelt.

 

Freitag, 08. Januar 2021

In Hamburg wurden 537 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 149,1 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 566 Menschen stationär behandelt.

 

Donnerstag, 07. Januar 2021

In Hamburg wurden 433 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 137,1 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 592 Menschen stationär behandelt.

 

Mittwoch, 06. Januar 2021

In Hamburg wurden 579 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 144,2 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 618 Menschen stationär behandelt.

 

Dienstag, 05. Januar 2021

In Hamburg wurden 697 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 138,4 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 607 Menschen stationär behandelt.

Im Impfzentrum in den Messehallen starten die Impfungen gegen das Coronavirus.

Bundeskanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten haben sich beim heutigen Corona-Gipfel auf folgende Maßnahmen zum ab sofort verlängerten Lockdown geeinigt:

  • der Einzelhandel (auch Betriebe der Körperpflege (beispielsweise Friseure)) bleiben bis 31. Januar 2021 geschlossen. Ausgenommen sind Lebensmittelgeschäfte, Drogerien sowie Banken und Sparkassen
  • die coronabedingte Aufhebung der Präsenzpflicht an Schulen und Kitas ist bis Ende des Monats verlängert. Eltern sollen sich in diesem Jahr doppelt so lange für Kinder krankschreiben lassen dürfen wie üblich. Das sogenannte Kinderkrankengeld pro Elternteil wird wegen der Corona-Pandemie von 10 auf 20 Tage erhöht. Alleinerziehende können es demnach für 40 statt 20 Tage erhalten
  • private Zusammenkünfte werden – wie schon im Frühjahr 2020– auf nur eine weitere nicht im Haushalt lebende Person reduziert
  • Bewegungsradius: In Regionen mit einer Inzidenz von mehr als 200 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche wird der Aufenthalt auf ein Umfeld von 15 Kilometern um den Wohnort reduziert
  • bei Einreisen aus Corona-Risikogebieten wird die Testpflicht verschärft. Es wird generell ein Pflichttest direkt bei Einreise nach Deutschland verlangt. Dieser soll wahlweise innerhalb von 48 Stunden vor der Anreise oder direkt bei Einreise erfolgen. Die zehntägige Quarantänepflicht gilt dann weiter, kann aber auch weiterhin durch ein negatives Ergebnis eines weiteren, frühestens am fünften Tag nach der Einreise vorgenommenen Tests verkürzt werden
  • Betriebskantinen sollen nur noch Speisen ausgeben, wenn die Arbeitsabläufe dies ermöglichen

Montag, 04. Januar 2021

In Hamburg wurden 132 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 126,1 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 569 Menschen stationär behandelt.

 

Montag, 28. Dezember 2020

In Hamburg wurden 153 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 145,3 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 531 Menschen stationär behandelt.

 

Sonntag, 27. Dezember 2020

In Hamburg wurden 221 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 153,1 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 516 Menschen stationär behandelt.

Als erste Hamburgerin hat Karin Sievers die Schutzimpfung gegen Corona erhalten. Die 84-jährige lebt im Hospital zum Heiligen Geist in Poppenbüttel. 

 

Montag, 21. Dezember 2020

In Hamburg wurden 301 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 158,8 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 485 Menschen stationär behandelt.

 

Freitag, 18. Dezember 2020

In Hamburg wurden 547 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 156,4 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 491 Menschen stationär behandelt.

 

Donnerstag, 17. Dezember 2020

In Hamburg wurden 485 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 149,6 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 474 Menschen stationär behandelt.

 

Mittwoch, 16. Dezember 2020

In Hamburg wurden 569 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 150,8 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 459 Menschen stationär behandelt.

 

Dienstag, 15. Dezember 2020

In Hamburg wurden 279 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 138,3 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 441 Menschen stationär behandelt.

 

Montag, 14. Dezember 2020

In Hamburg wurden 303 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 138,4 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 419 Menschen stationär behandelt.

 

Sonntag, 13. Dezember 2020

In Hamburg wurden 515 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 132,4 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 419 Menschen stationär behandelt. (Stand: Samstag 12.12.2020)

Bundeskanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten haben sich beim heutigen Corona-Gipfel auf folgende Maßnahmen zum harten Lockdown ab Mittwoch, 16. Dezember 2020 geeinigt

  • der Einzelhandel (auch Betriebe der Körperpflege (beispielsweise Friseure)) wird vom 16. Dezmber 2020 bis zum 10. Januar 2021 geschlossen. Ausgenommen sind Lebensmittelgeschäfte, Drogerien sowie Banken und Sparkassen
  • Schulen und Kitas sollen im Zeitraum vom 16. Dezember 2020 bis 10. Januar 2021 schließen – Hamburg plant Aufhebung der Anwesenheitspflicht aber keine Schließung der Schulen und Notfallbetreung bei offenen Kitas
  • es gibt ein An- und Versammlungsverbot zu Silvester und ein Verbot des Verkaufs von Pyrotechnik vor Silvester
  • deutschlandweite Obergrenze der privaten Kontakte (fünf Personen über 14 Jahren aus maximal zwei Haushalten) – vom 24. bis 26. Dezember, also an den Weihnachtsfeiertagen, seien Ausnahmen mit maximal zehn Personen aus mehr Haushalten erlaubt (Voraussetzung sei, dass diese in einem direkten Verwandtschaftsverhältnis stehen)
  • der Verzehr von alkoholischen Getränken im öffentlichen Raum ist vom 16. Dezember bis zum 10. Januar 2021 untersagt und Verstöße werden mit einem Bußgeld belegt

 

Freitag, 11. Dezember 2020

In Hamburg wurden 418 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 123,6 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 402 Menschen stationär behandelt.

 

Donnerstag, 10. Dezember 2020

In Hamburg wurden 506 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 127,7 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 391 Menschen stationär behandelt.

 

Mittwoch, 09. Dezember 2020

In Hamburg wurden 333 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 117,2 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 401 Menschen stationär behandelt.

 

Dienstag, 08. Dezember 2020

In Hamburg wurden 281 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 116,8 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 386 Menschen stationär behandelt.

  • Hamburg schränkt den Außerhausverkauf alkoholischer Heißgetränke in den Bezirken Altona und Hamburg-Nord ein. Das gilt ab 8. Dezember täglich von 16:00 bis 22:00 Uhr. Die Maßnahmen gelten zunächst bis einschließlich 5. Januar 2021. Eine Übersicht über die Gebiete, in denen die Maßnahmen gelten und weitere Infos gibt es hier: http://t.hh.de/14719372

 

Montag, 07. Dezember 2020

In Hamburg wurden 231 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 117,2 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 354 Menschen stationär behandelt.

 

Freitag, 04. Dezember 2020

In Hamburg wurden 496 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 103,8 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 333 Menschen stationär behandelt.

 

Mittwoch, 02. Dezember 2020

In Hamburg wurden 326 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 93,8 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 329 Menschen stationär behandelt.

 

Dienstag, 01. Dezember 2020

In Hamburg wurden 289 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 95,7 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 320 Menschen stationär behandelt.

 

Montag, 30. November 2020

In Hamburg wurden 150 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 101,1 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 312 Menschen stationär behandelt.

 

Freitag, 27. November 2020

In Hamburg wurden 252 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 116,3 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 309 Menschen stationär behandelt.

 

Donnerstag, 26. November 2020

In Hamburg wurden 360 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 122,1 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 314 Menschen stationär behandelt.

 

Mittwoch, 25. November 2020

In Hamburg wurden 363 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 137,9 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 312 Menschen stationär behandelt.

Bundeskanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten haben sich beim Corona-Gipfel auf folgende Maßnahmen geeinigt:

  • Kneipen, Restaurants, Kultur- und Freizeiteinrichtungen sollen zunächst bis zum 20. Dezember geschlossen bleiben
  • Der Groß- und Einzelhandel bleibt geöffnet, allerdings mit Maskenpflicht vor Einzelhandelsgeschäften und auf Parkplätzen
  • In Geschäften mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern soll sich höchstens eine Person je 10 Quadratmeter Verkaufsfläche aufhalten. Bei Geschäften, die größer sind, darf auf die zusätzliche Fläche dann höchstens eine Person pro 20 Quadratmeter Verkaufsfläche kommen.
  • Private Zusammenkünfte sind auf den eigenen und einen weiteren Haushalt und in jedem Fall auf fünf Personen zu beschränken
  • Das Silvesterfeuerwerk auf belebten Plätzen und Straßen wird untersagt
  • Maskenpflicht im Unterricht ab der 7. Klasse, abhängig von den regionalen Corona-Zahlen

 

Dienstag, 24. November 2020

In Hamburg wurden 392 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 131,7 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 311 Menschen stationär behandelt.

 

Montag, 23. November 2020

In Hamburg wurden 237 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 133,4 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 320 Menschen stationär behandelt.

 

Freitag, 20. November 2020

In Hamburg wurden 362 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 139,4 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 315 Menschen stationär behandelt.

 

Donnerstag, 19. November 2020

In Hamburg wurden 659 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 148,5 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 310 Menschen stationär behandelt.

 

Mittwoch, 18. November 2020

In Hamburg wurden 246 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 148,5 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 311 Menschen stationär behandelt.

 

Dienstag, 17. November 2020

In Hamburg wurden 424 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 156,4 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 306 Menschen stationär behandelt.

  • In Hamburg gelten die Kontaktbeschränkungen von maximal zehn Menschen aus zwei Haushalten nun auch explizit in Fahrzeugen. Bei Versammlungen ab 100 Teilnehmenden müssen Masken getragen werden.

 

Montag, 16. November 2020

In Hamburg wurden 185 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 156,3 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 273 Menschen stationär behandelt.

 

Freitag, 13. November 2020

In Hamburg wurden 535 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 167,9 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 282 Menschen stationär behandelt.

 

Donnerstag, 12. November 2020

In Hamburg wurden 660 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 165,3 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 292 Menschen stationär behandelt.

  • Der Hafengeburtstag 2021 ist abgesagt. Das teilte Wirtschaftssenator Michael Westhagemann heute mit. Die Pandemieentwicklung sei zu unklar, um ein Event mit einer Million Besuchern durchzuführen.

 

Mittwoch, 11. November 2020

In Hamburg wurden 396 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 164,5 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 283 Menschen stationär behandelt.

 

Dienstag, 10. November 2020

In Hamburg wurden 422 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 164,1 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 264 Menschen stationär behandelt.

  • In der heutigen Landespressekonferenz gab Sozialsenatorin Melanie Leonhard bekannt, dass zur Entlastung der Gesundheitsämter eine “Task Force” aufgebaut werde. In der neuen Zentrale in Wandsbek sollen langfristig bis zu 250 Mitarbeiter an der Kontaktnachverfolgung arbeiten.

 

Montag, 09. November 2020

In Hamburg wurden 298 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 165,9 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 240 Menschen stationär behandelt.

 

Freitag, 06. November 2020

In Hamburg wurden 485 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 153,0 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 235 Menschen stationär behandelt.

 

Donnerstag, 05. November 2020

In Hamburg wurden 647 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 149,1 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 227 Menschen stationär behandelt.

 

Mittwoch, 04. November 2020

In Hamburg wurden 388 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 135,5 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 222 Menschen stationär behandelt.

 

Dienstag, 03. November 2020

In Hamburg wurden 456 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 136,4 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 204 Menschen stationär behandelt.

  • Die öffentliche Maskenpflicht wurde auf weitere Plätze und Straßen ausgeweitet. Diese 15 Orte sind dazugekommen: Ottenser Hauptstraße, Muharrem-Acar-Brücke (ZOB), das Umfeld des Bahnhofs Altona, Kirchenallee, Heidi-Kabel-Platz, Hachmannplatz, Steintordamm, Steintorwall, Mönckebergstraße, Spitalerstraße, Straße Barkhof, Gerhard-Hauptmann-Platz, Ida-Ehre-Platz, Lange Mühren, BergstraßeMehr Infos zu Maskenpflicht an öffentlichen Plätzen findet ihr unter hamburg.de/coronavirus/aktuelles

 

Montag, 02. November 2020

In Hamburg wurden 251 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 128,2 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 163 Menschen stationär behandelt.

 

Freitag, 30. Oktober 2020

In Hamburg wurden 410 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 121,8 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 150 Menschen stationär behandelt. Ab 13:00 Uhr informiert Senat in einer Pressekonferenz über die aktuelle Lage:

 

Donnerstag, 29. Oktober 2020

Die Zahl der Neuinfektionen ist leicht gesunken, die Inzidenz allerdings gestiegen: In Hamburg wurden 390 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 119,2 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 148 Menschen stationär behandelt.

 

Mittwoch, 28. Oktober 2020

In Hamburg wurden 404 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 113,2 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 149 Menschen stationär behandelt.

Nach der heutigen Bund-Länder-Konferenz hat Bundeskanzlerin Angela Merkel die neuen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie verkündet. Ab Montag, 02.11. gelten bundesweit folgende Beschränkungen:

  • Gastronomie, Bars und Clubs müssen schließen
  • Freizeit-Veranstaltungen werden abgesagt.
    Auch Theater, Opern oder Konzerthäuser müssen schließen
  • Es dürfen sich maximal 10 Personen aus zwei Hausständen treffen
  • Schulen und Kitas sollen offen bleiben
  • Freizeit- und Amateursportbetriebe müssen schließen
  • Profisport soll ohne Zuschauer stattfinden. Das gilt auch für die Fußballbundesliga
  • Die Regeln sollen ab Dezember wieder gelockert werden

 

Dienstag, 27. Oktober 2020

In Hamburg wurden 300 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 102,5 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 140 Menschen stationär behandelt.

 

Montag, 26. Oktober 2020

In Hamburg wurden 339 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 97,5 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 105 Menschen stationär behandelt.

 

Freitag, 23.10.2020

Die Zahl der Corona-Infektionen hat erneut einen Rekord erreicht: In Hamburg wurden 360 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 75,1 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 92 Menschen stationär behandelt. In einer Pressekonferenz informierte der Senat über folgende Beschlüsse:

  • Der Winterdom ist abgesagt
  • Ab Montag gilt eine Begrenzung von privaten Feierlichkeiten auf 10 Personen und 2 Haushalte (Für Patchwork-Familien gilt eine Ausnahmeregelung)
  • Nach wie vor gilt die Sperrstunde von 23 bis 5 Uhr in allen gastronomischen Betrieben. Hinzu kommt ab Montag ein Alkoholausschankverbot von 5 bis 10.00 Uhr, um „Frühclubs“ zu verhindern.

Die gesamte Pressekonferenz könnt ihr hier sehen:

 

Donnerstag, 22.10.2020

Die Zahl der Corona-Infektionen hat einen neuen Rekord erreicht: In Hamburg wurden 276 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz beträgt 64,6 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Zur Zeit werden 79 Menschen stationär behandelt.

 

Mittwoch, 21.10.2020

Die Zahl der Corona-Infektionen ist in Hamburg ähnlich hoch wie gestern: Heute wurden 201 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt damit bei 58,9 Fällen pro 100.000 Einwohner (in 7 Tagen). Zur Zeit werden 72 Menschen stationär behandelt.

  • Gesundheitsminister Jens Spahn ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der CDU-Politiker begibt sich in Quarantäne.

 

Dienstag, 20.10.2020

Die Zahl der Corona-Infektionen ist erneut stark angestiegen: Heute wurden 204 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt nun bei 55,4 Fällen pro 100.000 Einwohner.

In einer Pressekonferenz informieren Bürgermeister Peter Tschentscher, Gesundheitssenatorin Melanie Leonhard und Innensenator Andy Grote über die aktuelle Lage:

 

Montag, 19.10.2020

Hamburg überschreitet 50er-Warnwert: Die Gesundheitsbehörde meldet 93 Neuinfizierte. Damit steigt die Anzahl der Neuinfektionen auf 50,6 Fälle pro 100.000 Einwohnerin den letzten sieben Tagen. Bund und Länder hatten letzte Woche beschlossen, dass schärfere Regeln greifen müssen, wenn dieser Grenzwert in Regionen überschritten wird. Dazu gehört, dass privaten Feiern auf maximal zehn Teilnehmer aus höchstens zwei Hausstände begrenzt werden. Eine Sperrstunde für die Gastronomie gilt in Hamburg bereits seit Samstag.

 

Sonntag, 18.10.2020

Heute wurden 162 Neuinfektionen gemeldet. Der Inzidenzwert (Infektionen pro 100.000 Einwohner in 7 Tagen) liegt somit bei 49,8. Ab einem Inzidenzwert von 50 sollen schärfere Regelungen greifen (siehe unten).

 

Freitag, 16.10.2020

  • In Hamburg gilt ab morgen (Samstag, 17.10.2020) zwischen 23 und 5 Uhr eine Sperrstunde für Gaststätten sowie ein Alkoholverkaufsverbot.
  • Auf privaten Feiern, die drinnen stattfinden, sind bis zu 15 Personen erlaubt. Außerhalb der eigenen Wohnung sind Treffen mit bis zu 25 Menschen erlaubt.
  • Veranstaltungen ohne feste Sitzplätze sind im Freien mit bis zu 100 Teilnehmern und in geschlossenen Räumen mit bis zu 50 Teilnehmern zulässig.

Zusätzlich wird empfohlen, körperliche Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren. Seit gestern wurden 160 weitere Neuinfektionen in Hamburg gemeldet. Damit gibt es in Hamburg 42,2 Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Ab 50 Infektionen pro 100.000 Einwohnern gelten stärkere Beschränkungen (siehe unten).

Aktuelle Zahlen im Überblick findet ihr unter hamburg.de/corona-zahlen

 

Donnerstag, 15.10.2020

Bund und Länder haben sich auf einheitlichere Regelungen im Umgang mit der Corona-Pandemie geeinigt. Je nachdem, wie hoch das Infektionsgeschehen ist, greifen unterschiedliche Regelungen:

  • In einer Region mit mehr als 35 Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche soll die Maskenpflicht auch im öffentlichen Raum gelten, wenn Menschen eng beisammen sind. In Hamburg wurde dies bereits am Montag umgesetzt.
  • Bei mehr als 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner könnte es eine weitere Ausweitung der Maskenpflicht geben. Außerdem soll dann eine verbindliche Sperrstunde ab 23 Uhr gelten. Private Feiern sollen auf maximal zehn Teilnehmer und zwei Hausstände begrenzt werden.

Außerdem gilt ab sofort auch in Hamburg eine neue Test-Verordnung:

  • Kontaktpersonen ersten Grades können sich kostenlos testen lassen
  • Das Personal stationärer Pflege-Einrichtungen soll regelmäßig wöchentlich getestet werden
  • Schnelltests sollen eingeführt werden für regelmäßige Reihentestungen in Pflege-Einrichtungen, Krankenhäusern und (Zahn-)Arztpraxen

Weitere Informationen zu Corona-Tests findet ihr unter hamburg.de/faq-tests

 

Montag, 12.10.2020

Ab heute, Montag den 12.10.2020, gilt in Hamburg eine erweiterte Maskenpflicht. Grund hierfür sind die steigenden Infektionszahlen. Auch unter freiem Himmel muss auf folgenden Straßen und Plätzen zu bestimmten Uhrzeiten eine Maske getragen werden:

  • Alma-Wartenberg-Platz und umliegende Straßen (Fr+Sa 19-03 Uhr)
  • Schulterblatt und umliegende Straßen (Fr+Sa+Feiertags 20-00 Uhr)
  • Reeperbahn / Hans-Albers-Platz und umliegende Straßen (Fr+Sa+Feiertags 18-04 Uhr)
  • Landungsbrücken (Mo-Fr 06-18 Uhr, Sa+So 11-18 Uhr)
  • Mühlenkamp (täglich 12-01 Uhr)
  • Steindamm / Strahlsunder Straße / Steintorplatz 8 (täglich 12-22 Uhr)
  • Ballindamm 40 /täglich 15-18 Uhr)

Weitere Infos und Spezifikationen findet ihr unter hamburg.de/coronavirus

 

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Elbphilharmonie: Meute ganz oben

Die Elbphilharmonie Sessions sind legendär. Doch noch nie fand eine auf dem Dach des Konzerthauses statt, bis Meute kam. Das Video der neusten Session hat am 17. September um 17 Uhr Premiere.

Text: Felix Willeke

 

Meute auf dem Dach der Elbphilharmonie. Nach Tamás Pálfalvi im Parkhaus oder Elbtonal Percussions auf der Plaza, sind die Elbphilharmonie Sessions schon legendär. Seit 2020 bringen sie Künstler:innen an die verschiedensten Orte des Konzerthauses. Jetzt ist ihnen Meute aufs Dach gestiegen. Die Hamburger „Techno Marching Band“ spielt die neuste Session in über 100 Metern Höhe. Sie liefern eine gewohnt großartige Show, inklusive zwei neuer Songs.

 

Premiere am 17. September um 17 Uhr

 

Die Session wurde, wie alle anderen zuvor, natürlich festgehalten. Das Video von Meute hat am 17. September 2021 um 17 Uhr Premiere auf YouTube und unter #sessions auf der Homepage der Elbphilharmonie.

Keine Lust zu klicken, hier gibts die Premiere der Elbphilharmonie Session von Meute:


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StrassenWahl: Die Stimme der Obdachlosen

Der Hamburger Verein StrassenBLUES e.V. setzt für die Belange von obdach- und wohnungslosen Menschen ein. Vor der Bundestagswahl haben sie Fragen von Obdachlosen gesammelt und die Politik antwortet

Text: Felix Willeke

 

Obdachlose Menschen haben kaum eine Lobby. Obwohl sie auch ohne Personalausweis und ohne festen Wohnsitz wählen gehen dürfe, erreichen ihre Anliegen nur selten die Politik. Deswegen hat es sich der Hamburger Verein StrassenBLUES e.V. zur Aufgabe gemacht, die Stimme der obdach- und wohnungslosen Menschen hörbar und sichtbar zu machen. In sechs Videos stellen sie der Politik Fragen und die Parteien antworten.

 

„StrassenWAHL – deine Stimme zählt“

 

Unter dem Motto „StrassenWAHL – deine Stimme zählt“ haben Martina, Jürgen, Andy, Martin und Peter ihre Fragen an die CDU, SPD, GRÜNEN, LINKE und FDP gestellt. Bis zur Bundestagswahl werden die Videos mit den Fragen und Antworten auf dem dem Vimeo-Kanal des Vereins StrassenBLUES e.V. hochgeladen.

Nikolas Migut, Vereinsvorsitzender von StrassenBLUES e.V. sagt: „Wir geben obdachlosen Menschen eine Stimme in diesem Wahlkampf und ermöglichen durch unsere StrassenWAHL-Aktion einen Austausch auf Augenhöhe. Viel zu oft werden wohnungs- und obdachlose Menschen ausgegrenzt. Wir möchten sie teilhaben lassen und ihnen zeigen – deine Stimme zählt!”.


 SZENE HAMBURG Stadtmagazin, September 2021. Das Magazin ist seit dem 28. August 2021 im Handel und auch im Online Shop oder als ePaper erhältlich!

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Methoden der Neuen Rechten im Kino: „Je suis Karl“

„Je suis Karl“ ist ein Beängstigendes Drama um die manipulativen Methoden der Neuen Rechten, jetzt im Kino

Text: Daniel Schieferdecker

 

Ende des Monats ist Bundestagswahl. Aufdringlich designte Wahlplakate verschandeln schon seit Wochen die Städte. Auch die hässliche Fratze der AfD buhlt mit bewährt provokanten Hetzparolen um die Gunst von DemokratieFeinden und solchen, die es werden wollen. Selbst dem linkesten Realitätsverweigerer wird damit tag­täglich vor Augen geführt: Die Rechte ist unter uns.

Der charismatische Student Karl (Jannis Niewöhner) verführt und überzeugt; Foto: Pandora Film

Der charismatische Student Karl (Jannis Niewöhner) verführt und überzeugt; Foto: Pandora Film

Und davon erzählt Christian Schwochows neuer Film „Je suis Karl“. Im Zentrum des Dramas steht ein Terroranschlag, bei dem eine Bombe in einer Wohnung detoniert. Maxi (Luna Wedler) verliert dabei ihre Mutter und ihre beiden Brüder. Schwere Vorwürfe macht sich ihr Vater Alex (Milan Peschel), denn der nahm die Bombe von einem falschen, vermeintlich islamistischen Paketboten an. Beide, Maxi und ihr Vater, sind zerrissen von ihrer Trauer, von ihrer Wut, von Schuldgefühlen. Doch während Alex den Kampf gegen den Schmerz vor allem in seinem Inneren führt, sucht Maxi ein Ventil – und da kommt ihr der charismatische Student Karl (Jannis Niewöhner) zur Hilfe.

 

Der Lockruf der Rechten

 

Der lockt Maxi zu einer Veranstaltung der Re/Generation Europe. Doch was auf den ersten Blick wie eine Feier der europäischen Idee anmutet, entpuppt sich als Bootcamp der Identitären Bewegung. Ungeschönt und mit voller Wucht nimmt Christian Schwochow sein Publikum in „Je suis Karl“ mit ins verstörende Paralleluniversum der Neuen Rechten. Er zeigt, wie schnell man im überbordenden Gefühlschaos, ausgelöst durch eine initiierte Extremsituation, von seinen Idealen abrücken kann. Er macht das Unsichtbare sichtbar, indem er die modern und aufgeschlossen wirkende Jugendgruppierung um Karl als manipulative rechte Bewegung enttarnt. „Je suis Karl“ ist beängstigend und verstörend. Denn indem Schwochow erzählerisch bisweilen ähnlich radikal vorgeht wie seine charismatische Hauptfigur, wird einem durch das fiktive, aber eben doch sehr realitätsnahe Drama einmal mehr bewusst: Die Rechte ist unter uns.

 „Je suis Karl“, Regie: Christian Schwochow. Mit Luna Wedler, Jannis Niewöhner, Milan Peschel. 126 Min. Seit dem 16.9. im Kino

Hier gibts den Trailer zu „Je suis Karl“:


 SZENE HAMBURG Stadtmagazin, September 2021. Das Magazin ist seit dem 28. August 2021 im Handel und auch im Online Shop oder als ePaper erhältlich!

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Mit Schirm, Charme & Tradition

Wenn es draußen Herbst wird, kommen Regen und Sturm. Die perfekte Zeit für einen Besuch bei Schirm & Co.

Interview: Mirko Schneider

 

Über diesige Schietwettertage freut sich Carola Vertein besonders. „Unser Weihnachtsgeschenk wächst mit jedem Regen- tropfen“, sagt sie. Vertein ist Inhaberin von „Schirm & Co“, einem farbenfrohen Geschäft in der Innenstadt. Und sie ist ein bisschen sauer auf Journalisten. „Wir fertigen nur 250 Schirme im Jahr, die meisten reparieren wir. Aber ständig wird geschrieben, ich sei Schirmmacherin.“ Diese Kritik äußert sie mit ihrer robusten Stimme so herzlich, als wolle sie einem gleich Kaffee und Kuchen anbieten.

 

Schirme seit über 25 Jahren

 

Das Fachgeschäft bei Schietwetter:„Schirm & Co“; Foto: Jérome Gerull

Das Fachgeschäft bei Schietwetter:„Schirm & Co“; Foto: Jérome Gerull

1984 stieg Vertein in das seit 1876 bestehende, damals als „Schirm Eggers“ gegründete Familienunternehmen ein. Bis zu 20 Schirme bringt sie gemeinsam mit Meike Vertein pro Tag wieder in Form. Ob Griff, Stoff, Stahlstange oder Gestell – das Duo hat für fast jedes Problem die richtige Lösung. Ihre Stoffe bezieht sie aus Italien oder aus Fernost. Feingewebter Polyester ist Trumpf. Wer tatsächlich einen ganz neuen handgemachten Schirm möchte, kann diesen bedrucken lassen. Wohnmobil oder Eistüte sind nur zwei von unendlich vielen möglichen Motiven, die sich die Kunden ausdenken. Konkurrenz hat Carola Vertein in Hamburg gar keine und in Deutschland kaum. Nur eine Handvoll solcher Läden verteilen sich übers Land.

 

Regen muss genossen werden

 

Spricht Carola Vertein über Schirme, kommt einem unweigerlich der Titel der Filmromanze mit Hugh Grant in den Sinn: „Tatsächlich… Liebe“. Vertein rief schon beim Radio an, um sich über das Gejammere vom Schietwetter zu beschweren. Regen, sagt sie, könne der genießen, der aus seiner Konditionierung ausbreche und nicht scheu vor ihm flüchte. Erst recht mit einem guten Schirm. Die Sache mit den Schirmen ist also mehr Mission als bloßer Job.

Sorgt seit 1984 im Fachgeschäft „Schirm & Co“ dafür, dass die Hamburger bei Schietwetter trocken bleiben: Schirmherrin Carola Vertein; Foto: Jérome Gerull

Schirmherrin Carola Vertein; Foto: Jérome Gerull

Die Regenanbeterin fing sogar schon mal auf der Mönckebergstraße Passanten ab, um diesen ihre rote Visitenkarte in die Hand zu drücken. „Ihr Schirm ist kaputt. Hier ist unsere rote Karte. Kommen Sie doch zu uns“, sagte sie zu den verdutzten Spaziergängern.

Ein Schirm soll vor Regen und Wind schützen. Aber er ist auch ein Accessoire. Vom Boden bis zum Handgelenk müsse er bei locker hängenden Armen reichen. Dann passe er zum Träger. Das sei eine Frage des Stils, erklärt die Fachfrau.

Die galanten Männer, die früher mit einem solchen Schirm in der Hand eine Frau höflich fragten, ob sie eine Begleitung wünsche, vermisst Carola Vertein: „Bei einem tollen Schirm knistert so ein schönes Geräusch in der Luft, da springt der Funke über. Die Frau dachte dann: ‚Was für ein toller Mann‘. Dabei lag es nur am Schirm.“

 

Ein Accessoire das bleibt

 

So ein Accessoire macht also durchaus Eindruck. Und bleibt im Gedächtnis. Mit einer Kundin, die nach 35 Jahren in einem Harzer Friseursalon den in Kindertagen vergessenen Regenschirm wiederfand, kann sie noch heute mitfühlen. Liebevoll bearbeitete Vertein den vom Zahn der Zeit abgeschabten Griff, sodass die Kundin den Schirm ihrer Enkelin schenken konnte.

Das Wichtigste für Carola Vertein, deren Lieblingsmodell der „Sturmtrotz“ mit Hamburger Schottenmuster ist: Es gibt Hoffnung auf eine Welt jenseits des Konsumkreislaufs. „Viele Menschen haben eine sehr emotionale Bindung zu ihrem Schirm. Er soll mindestens 40 Jahre halten. Sie möchten sich behütet und sicher fühlen.“ Einen Tipp für Schietwetter hat sie natürlich auch: Man könne den Regenabweiser einfach umfunktionieren. Zum Sonnenschirm. „Die haben ja alle UV- Schutz.“

schirmundco.de


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Karin Beier: „Wir verlernen, andere Perspektiven einzunehmen“

„Kindeswohl“: Mit der deutschsprachigen Erstaufführung von Ian McEwans „The Children Act“ lotet Karin Beier die Grenzen unserer Freiheitsrechte aus

Interview: Sören Ingwersen

 

SZENE HAMBURG: Frau Beier, warum haben Sie sich entschieden, Ian McEwans Roman „The Children Act“ auf die Bühne zu bringen?

Karin Beier: Ich finde diesen Roman brandaktuell. Es werden darin verschiedene Themen verhandelt, die mich seit Langem beschäftigen und die gerade jetzt in der Pandemie wieder mitten ins Zentrum unserer gesellschaftlichen und politischen Debatten gerückt sind. Zum Beispiel der Konflikt unserer Grundwerte, mit dem wir akut zu kämpfen haben: Ist der unbedingte Schutz des Lebens höher anzusetzen als die Würde des Menschen? Wie viel Eingriff von Seiten des Staates in unsere demokratisch garantierten Freiheitsrechte, wozu beispielsweise auch die Religionsfreiheit oder das Recht auf Selbsttötung gehören, sind wir als Gesellschaft bereit zu akzeptieren? Und wer ist wie und für welche Konsequenzen verantwortlich zu machen? Das sind nicht nur juristische, sondern vor allem auch ethische Fragestellungen. Und nicht zufällig ist „Kindeswohl“ der Begriff der Stunde im Zusammenhang mit den staatlichen Schutzmaßnahmen gegen die Corona-Krise, weil es vor allem immer wieder die Kinder sind, die einen hohen Preis für unsere politischen und zivilgesellschaftlichen Entscheidungen bezahlen.

 

Ein eigener Zugang

 

Der Autor Ian McEwan hat auf Grundlage seines Romans ein Drehbuch für die Verfilmung des Stoffs mit Hauptdarstellerin Emma Thompson geschrieben. Nutzen Sie auch diese Vorlage oder wählen Sie und Dramaturgin Sybille Meier einen ganz eigenen Zugang? Und wie sieht dieser aus?

Wir haben natürlich auch die Verfilmung des Romans wahrgenommen, aber auf Grundlage des Romans eine eigene Theateradaption erarbeitet. Dabei war es wichtig, eine Form für diesen Stoff zu finden, der einerseits komplexe psychologische Figuren zeigt und andererseits sehr spannende diskursive Passagen enthält. Wir haben dabei bestimmte Aspekte herausgearbeitet, unter anderem die Frage nach dem Sinn des Leidens, nach unseren Wertvorstellungen und unserem Verhältnis zum Tod.

Im Roman „The Children Act“ ordnet Familienrichterin Fiona Maye eine lebensrettende Bluttransfusion für den 17-jährigen, an Leukämie erkrankten Adam an. Er und seine Eltern haben sich dieser Maßnahme widersetzt, weil sie als Zeugen Jehovas Gottes Wille bedingungslos gehorchen. Wie kommt es, dass Adam schließlich doch die Entscheidung der Richterin akzeptiert?

Zunächst muss sich Adam ja dem Urteil von Fiona Maye und damit dem Gesetz beugen. Emotional und psychisch kommt er da nicht hinterher, er findet die Vorstellung im wahrsten Sinne des Wortes zum Kotzen, dass sich fremdes Blut mit seinem eigenen vermischt. Es fühlt sich für ihn an, als habe er den Speichel eines anderen Menschen getrunken. Doch durch die Begegnung mit Fiona gelingt es ihm, eine Fremdperspektive auf seine eigene Religion einzunehmen, und er kann die Begrenztheit dieses Weltbildes zumindest rational erkennen. Nur leider ist Fiona nicht bereit, die emotionale Lücke zu schließen, die sein Ausschluss aus seiner bisherigen Lebensgemeinschaft bei ihm hinterlässt.

 

Gibt es Fehler?

 

Juristisch handelt Fiona korrekt, indem sie das Kindeswohl über das Recht auf Selbstbestimmung stellt. Später wird ihr klar, dass ihre Entscheidung dem jungen Mann alles andere als geholfen hat. Was hat sie falsch gemacht?

Sie hat vielleicht gar nichts falsch gemacht, sondern einfach nur sehr menschlich gehandelt und damit zwangsläufig ein paar juristische Grenzen überschritten. In dem Moment, in dem sie ihr professionelles Umfeld, also den Gerichtssaal, verlässt, um Adam persönlich im Krankenhaus aufzusuchen, nähert sie sich ihm als Mensch oder, besser gesagt, als Frau und eben nicht als distanzierte Richterin. Sie geht eine Beziehung zu ihm ein, die sie dann aber nicht einlösen will. Das kann Adam eigentlich nur missverstehen. Und gerade dieser Aspekt interessiert mich besonders: das Verhältnis von Verantwortung, Gesetz und Individuum. Durch ihr Urteil reißt Fiona Adam aus seiner bisherigen Welt heraus, lehnt aber gleichzeitig eine persönliche Verantwortung ab. Dieser Widerspruch führt Adam letztlich in die Katastrophe.

Für welche Figur im Roman haben Sie die größte Sympathie? Und warum?

Ich möchte gar nicht einseitig für eine Figur Partei ergreifen. Ich habe versucht, allen Charakteren eine gleichwertige, eine plausible Stimme zu geben. Dramaturgisch interessant wird der Konflikt ja erst, wenn ich jede Position nachvollziehen kann, also auch diejenige, die in meinem Leben erst einmal die am weitesten entfernte ist. Das scheinen wir in unserer modernen Welt ja zu verlernen, also was es heißt, auch einmal eine andere Perspektive einzunehmen, die nicht unserer eigenen Vorstellungswelt entspricht. Ich muss ja nicht zwangsläufig am Ende meine Meinung ändern, aber ich muss mein Gegenüber verstehen wollen!

 

Die Wichtigkeit von Musik

 

Ein Schlüsselmoment im Roman ist das gemeinsame Musizieren von Fiona und Adam, bei dem sie sich menschlich näherkommen. Welche Rolle spielt die Musik in Ihrer Inszenierung?

Die Musik ist eine ganz wichtige Ebene in meiner Inszenierung. Auf einer Probe haben wir die Arbeit einmal ein „rhetorisches Kammermusikspiel“ genannt, und ich glaube, das trifft es ganz gut. Die Musik ist wie eine zweite Erzählebene über die Emotionen und Zustände der Figuren, die sie nicht verbal miteinander zu kommunizieren imstande sind.

„Kindeswohl“, Deutsches Schauspielhaus, 18.9. (Premiere), 21., 22., 28., 30.9. und weitere Termine; schauspielhaus.de


 SZENE HAMBURG Stadtmagazin, September 2021. Das Magazin ist seit dem 28. August 2021 im Handel und auch im Online Shop oder als ePaper erhältlich!

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Kultur auf der Straße: STAMP ist zurück

STAMP ist wieder da. Das Internationale Festival der Straßenkünste feiert vom 17. bis 19. September 2021 seine zehnte Ausgabe

Text: Felix Willeke

 

Vom 17. bis 19. September 2021 geht es wieder rund auf Altonas Straßen. Mit STAMP kehrt das Internationale Festival der Straßenkünste zu seiner zehnten Ausgabe zurück. Zum Abschluss der altonale liegt ein Schwerpunkt des Festivals auf dem EU-Projekt Liberty für Künstler:innen zwischen 18 und 30 Jahren. Das Projekt ist dabei der Rahmen für verschiedenste internationale Künstler:innen wie die Libertikons. Sie zeigen ihre eigene Definition des Freiheitsbegriffs in Foto und Video. Dafür gibt es über das ganze Wochenende hinweg Projektionen 360° Projektionen auf aufblasbaren Kugeln im Park rund um den Platz der Republik.

Danube´s Banks, live immer ein Erlebnis; Foto: Konstanze Habermann

Danube´s Banks, live immer ein Erlebnis; Foto: Konstanze Habermann

 

Danube´s Banks und viel mehr Theater

 

Eines der großen Highlights bei STAMP 2021 ist sicherlich das Auftaktkonzert. Am Freitagabend um 20.30 Uhr geben sich Danube´s Banks die Ehre. Dann darf vor und auf der Bühne am Festivalzentrum getanzt werden. Doch STAMP wäre natürlich nichts ohne sein Theater im öffentlichen Raum. In diesem Jahr sind hierfür Claudia Janke mit ihrer Performance Wavelength Europe, der Seiltänzer Oliver Zimmermann oder der Spanier Pere Hosta mit seinem Programm Sinopsi zu Gast.

Pere Hosta geht mit seiner Tür auf Reisen; Foto: atonale

Pere Hosta geht mit seiner Tür auf Reisen; Foto: atonale

 

Die Nacht der jungen Lyrik

 

Am Sonntagabend wartet dann noch eine Premiere auf die Besucherinnen: Die Nacht der jungen Lyrik. Bei diesem Wettbewerb treten junge Lyriker:innen in die Fußstapfen von Wolf Biermann und anderen bekannten Dichter:innen aus Ottensen. Lyriker:innen bis 30 Jahre konnten sich mit Gedichten zum Thema „Nähe“ für die Nacht der jungen Lyrik bewerben. Eine Jury zeichnet die Gewinner:innen noch am Abend mit Preisen von insgesamt 3.000 Euro aus.

 

altonale.de/stamp-festival


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Chris: „Hamburg macht ein Bewusstsein für Genuss und Geschmack aus“

Tagein, tagaus wirbeln knapp zwei Millionen Menschen durch Hamburg. Begleitet von hvv switch fischen wir sie für einen Moment aus ihrem Alltag und lauschen ihren Geschichten. Diese Woche sind wir Chris begegnet.

Protokoll: Kevin Goonewardena

 

„Ich bin vor sechs Jahren aus Berlin hergezogen, nachdem ich eine Ausbildung zum Friseur abgeschlossen und dann das Angebot bekommen habe am Standort der Firma in der Nähe des Jungfernstieg zu arbeiten. Viele meiner Freunde haben mir abgeraten. „Was willst du denn da?“ haben sie gesagt und gemeint in Hamburg sei alles so grau und hässlich. Das erste Mal in der Stadt war ich dann zur Vertragsunterzeichnung, stand am Jungfernstieg und war beeindruckt. Ich komme aus Ost-Berlin und habe schnell feststellen müssen, dass in Hamburg alles viel teurer ist, auch die einfachsten Dinge wie Brötchen und so. Ich weiß noch, wie ich meine Kollegen gefragt habe, ob sie vielleicht jemanden kennen, der ein WG-Zimmer frei hat. Da haben sie gefragt, was ich denn ausgeben könne. „Ja, so 350 Euro“, habe ich gesagt. Da haben sie natürlich gelacht und gesagt ich könne am Stadtrand gucken.

Ich habe dann tatsächlich was in Eppendorf gefunden. Das erste mal als ich in Eppendorf ausgestiegen bin, dachte ich, wow, das ist ja hier komplett wie im Prenzlauer Berg. Alles war so schick: die WG, die Mitbewohnerin, die hat für Chanel gearbeitet. Nach sechs Monaten bin ich trotzdem mit wehenden Fahnen und gepackten Koffern von Eppendorf auf den Kiez gezogen und fand das alles sofort noch besser. Es war alles viel rauer, mehr Berlin.

Der erste Laden, der mich richtig beeindruckt hat, war der Bunker. Da war ich ganz viel. Und Katja Ruge hat mich mit ihrer Party „Can Love Be Synth?“ im Golem irgendwann 2017 voll abgeholt.

In Hamburg habe ich neue Leute durch das Tanzen, Hiphop, kennengelernt. Ich habe ein paar Sachen auf meinem Instagram-Kanal hochgeladen und da schrieb mich jemand an, ob ich nicht Lust habe in einem Musikvideo zu tanzen. Das habe ich dann gemacht. So kam eins zum anderen: 2019 bin ich für ein Semester an die Schauspielschule hier in Hamburg gegangen, habe das abgebrochen und mich an der HfbK beworben. Seitdem mache ich immer mal wieder kleinere Tanzproduktionen oder choreografiere was für ein Theaterstück, mache bei Performances mit. 

 

„Hamburg hat die Qualität“

 

Anfangs habe ich mich vor allem am Jungfernstieg, dem Neuen Wall, oder Eppendorf aufgehalten, dann eher in St. Pauli und der Schanze, bis ich gemerkt habe dass das, was dazwischen ist, viel interessanter ist: Ich bin super gerne am Grünen Jäger, in der Wohlwillstraße. Auch in der Süderstraße hänge ich gerne ab, dem Südpol oder im Kraftwerk Bille. Das Gängeviertel ist auch super faszinierend. Das ist ein Ort an dem ich total gerne bin, weil man da immer etwas erleben kann und jedes Mal was ganz anderes.

Für mich macht Hamburg so ein Bewusstsein für Genuss und Geschmack aus. Wenn man in Hamburg sagt „Komm wir gehen mal einen Trinken”, dann landet man immer in einer netten Bar, hat einen netten Drink. Ich weiß nicht, ob du noch das Gil kennst, ehemals unten am Hein-Köllisch-Platz, spanisch-portugiesischer Tapas-Laden – der war für mich immer der Inbegriff von Genuss. Wenn wir da bis drei Uhr morgens saßen, der Küchenchef rauskam und meinte „Hey Leute, ich hab’ hier noch drei Desserts, die müssen weg“ und wir irgendwie mit gefühlten sieben Promille eine Orangencreme mit was-weiß-ich-flambiertem Schieß-mich-tot gegessen haben.

Ich finde, in Hamburg sitzt man nicht mit einem Plastikbecher an einer Kreuzung. Klar, das gibt es, kann auch nett sein. Aber das Grundgefühl ist für mich hier ein anderes. In Berlin kannst du jeden Tag feiern gehen und es gibt immer krasse Performance-Sachen. In Hamburg weiß man schon an welchem tag welcher Club wann auf hat. Bei der Reduktion aber da ist dann auch immer ne geile Party und geile Mucke. Bei uns war es ganz lange Ritual das wir Dienstags immer in die Pocca-Bar gegangen sind, weil da der Freund einer Freundin aufgelegt hat. Und jeden Dienstagabend war das so geil, auch wenn da nur wenig Leute waren. Aber immer nur die Leute die man aus der Szene kannte und die alle wussten, Dienstag hat nichts offen, aber hier wird coole Mucke gespielt.  Ich finde, auch auf die Kunst bezogen, Hamburg hat die Qualität und Berlin die Quantität”.


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