(12.3.) Party: Hai Live mit Leon Licht & Co., Fundbureau, 23 Uhr

Elektronische Fische

Gerade wenn man in einem schwachen Moment glaubt, die Auszeichnung scheppernder Kalauer mit der Blechmedaille für den Wortwitz des Monats könne ausgesetzt werden, kommt ein echtes Prachtstück ums Eck. Auf der Homepage des Fundbureau findet sich noch eine ganze Mär zum kleinen Hai, der Techno für Buschtrommeln hält (oder so), wir gucken hingegen schnell noch aufs Line-up, in dem sich mit Leon Licht aus dem Sisyphos, Ferdinand Dreyssig (Get Physical) und Ahoi & Cheers (Who Else Music) gleich drei dicke Fische aus Berlin tummeln. (FR)

Fundbureau
Stresemannstrasse 114
12.3., 23 Uhr

Foto: David Ulrich

(12.3.) Soliparty: Die Insel hilft, Honigfabrik, 20 Uhr

Eine unkomplizierte Versorgung und Integration von Zuwanderern, die nach ihrer Flucht in Wilhelmsburg leben, ist das Ziel des Vereins „Die Insel Hilft“. Ehrenamtliche HelferInnen begleiten bei Behördengängen, verteilen Kleiderspenden und fördern den kulturellen Austausch. Weil sie auf Spenden angewiesen sind, wird bei einer Party auf der Elbinsel für den guten Zweck gefeiert – mit Reggae-Livemusik, dem Duo Karin & Joaquim; und das SoulSistas Soundsystem legt Soul, Funk und Balkanbeatz auf.

Honigfabrik
Industriestraße 125
12.3., 20 Uhr

(11.3.) Nachtleben: Kollektiv Turmstraße, Gruenspan, 24 Uhr

Wismar, deine Straßen

Unter dem Straßenschild der Turmstraße in Wismar prangt neuerdings der Hinweis: „Gründungsstätte des Musikprojektes Kollektiv Turmstraße“. Absolut berechtigt, hat das Produzentenduo, das seit der Gründung 1999 unter anderem auf Kompakt, Ostwind und Diynamic veröffentlichte, die Elektronische Tanzmusik der Norddeutschen Nuller doch maßgeblich mitgeprägt, mit äußerst clubtauglichem Techhouse, genau wie mit ihrem zweiten entschleunigten Album „Rebellion der Träumer“. Im Gruenspan widmen sie sich jedoch sicher ihrer tanzbaren Seite! (MME)

Gruenspan
Große Freiheit 58 (St. Pauli)
11.3., 24 Uhr
Eintritt: es gibt noch Tickets an der Tür

(11.3.) Nachtleben: Neosignal & Hoch10, Uebel & Gefährlich, 23 Uhr

Kinder, wie die Zeit vergeht. 16 Jahre gibt es nun schon die Drum’n’Bass-Partyreihe Hoch10! Es lässt sich also sagen: Wer die Party bereits in seinen besten Jahren besucht hat, der ist jetzt nicht mehr der Jüngste. Gemeinsam mit dem Label Neosignal Recordings wird das stattliche Jubiläum nun ausgiebig gefeiert und zwar mit einem würdigen Line-up. Auf zwei Floors tummeln sich internationale und nationale Bassliebhaber wie The Upbeats (Foto) aus Neuseeland, Alix Perez aus England und selbstverständlich auch die Neosignal Labelväter Phace & Misanthrop. Bitte tanzen Sie jetzt! (DAK)

Uebel & Gefährlich
Feldstraße 66
11.3., 23 Uhr

(5.3.) Party: Monaberry Labelnacht, MS Stubnitz, 23 Uhr

Aus Halle an der Saale kommen: Georg Friedrich Händel, Hans-Dietrich Genscher und das Label Monaberry. Die beiden Erstgenannten dürften der housigen Bassmusik eher abgeneigt sein, Monaberry hingegen fährt auf der Stubi ganz geschmeidiges Besteck auf: Die Label-Größen Super Flu, Bebetta (Foto) und Martin Waslewski zum Beispiel. Zusätzlich am Brett: Gregor Welz, Filtertÿpen, David Lenk, Maik Rankin und Just2Mates. Gute Laune, Hihat-Feuerwerk und zwingende Tanzerei sind vorprogrammiert. Warum dagegen wehren? Hinter der Baakenhafenbrücke beginnt schließlich der elektronische Strand. (MF)

Foto: Ina Peters

MS Stubnitz
Kirchenpauerkai 26
5.3., 23 Uhr

(5.3.) Nachtleben: Lost Places, Komet, 23 Uhr

“Der Komet – ein echtes Juwel alternativer Kiezkultur und Ort, an dem man in bester Gesellschaft kickern und ein gepflegtes Feierabendgetränk genießen kann” – und das in der Regel bei rockig-souligen Vinylklängen. Bis auf heute! Denn an diesem Samstag heißt es zumindest im Basement des Kometen: GET LOST! Für einen Fünfer könnt ihr euch bei der beliebten Partyreihe Lost Places so richtig schön zu Minimal, Synth und Dark Wave, Angst Pop und Electroclash gehen lassen und tanzen, bis euch die Sohlen brennen. (IV)

Komet
Erichstraße 11
5.3., 23 Uhr
Eintritt: 5 Euro

(5.3.) Party: BEAT’aholix, Kosmos St. Liederlich, 22.30 Uhr

Wer das Wochenende eigentlich am liebsten im Wohnzimmer verbringt, sein eigenes aber mit der Zeit zu langweilig findet, dem sei das Kosmos Sankt Liederlich in der Paul-Roosen-Straße 7 wärmstens empfohlen. In unmittelbarer Nähe zum Kiez sitzt man ganz gemütlich zwischen bunt zusammengewürfelter Einrichtung und angenehm entspannten Leuten. Heute haut die BEAT’aholix-Crew aka Supreme Frost, Bliss und Deep M bei ihrer ersten Indoor Session fetten Sound und ordentlich Bass auf die Plattenteller, sodass man sich nicht ganz wie auf dem heimischen Sofa fühlt. (KF)

Kosmos St. Liederlich
Paul-Roosen-Straße 7
5.3., 22.30 Uhr

(18.7.) Aftershowparty: WEIRD Boat, Docks, 22.30 Uhr

WEIRD-Boat #3 ist ausverkauft – zumindest Part 1 auf dem Wasser. Wenn das Boot zum dritten Mal, noch im Viervierteltakt schwankend, an den Landungsbrücken andockt, geht es unmittelbar im Docks weiter. Die Bootscrew, bestehend aus Miyagi und Manuel Meyer aka Zusammenklang, die zuletzt ihr zweites Album Different Places auf Oliver Schories Label SOSO veröffentlicht haben, sorgt im Club für entspannt-melodiösen Electro, während Bambi und Mikah sich in musikalisch deepen Gewässern tummeln.

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Docks
Spielbudenplatz 19 (St. Pauli)
18.7., 22.30 Uhr