(26.3.) Party: Keep Techno Ultrà lll, Uebel & Gefährlich, 24 Uhr

Unglaubliche fünf Jahre ist es her, seit Ultrà Sankt Pauli zuletzt zum Tanz geladen hat. Unglaublich groß ist demnach auch die Vorfreude der Anhänger, dass endlich wieder die Nacht durchgetanzt wird. Die Mauern des Bunkers werden ganz sicher zum Beben gebracht. Davon waren alle schon überzeugt, als das Line Up noch gar nicht stand. Jetzt ist die musikalische Erschütterung garantiert: Krink, Patlac, Ralf Köster, Henning Renken, Pelle Buys, Christian Weber, Frieder&Pepe und noch einmal genauso viele DJs werden uns eine ordentliche Portion Techno, Minimal und Co. um die Ohren hauen. Der Electro-Mob gibt sich definitiv die Ehre und alle Einnahmen werden für die gute Sache eingesetzt. Keep Techno Ultrà! (KF)

Uebel & Gefährlich
Feldstraße 66
26.3., 24 Uhr

(26.3.) Lesung: “Bodentiefe Fenster” von Anke Stelling, Buchhandlung Lüders, 18 Uhr

Ganz altmodisch in einen Buchladen gehen und ein Buch von einem unabhängigen Verlag kaufen – darum geht’s beim Indiebookday. Vor vier Jahren wurde er ins Leben gerufen und am Samstag ist es wieder so weit. Wer nicht nur die Independet-Verlage unterstützen, sondern gleich noch einer Lesung beiwohnen möchte, der ist in der Buchhandlung Lüders an der richtigen Adresse. Zur Feier des Tages liest die Hotlist-Preisträgerin 2015 Anke Stelling dort aus ihrem Roman „Bodentiefe Fenster“.

Buchhandlung Lüders
Heussweg 33
26.3., 18 Uhr

Foto: Nane Diehl

(26.3.) Kino: “Das Fenster zum Hof”, Metropolis, 17 Uhr

Hat Lars Thorwald seine Frau nun zerstückelt und im Koffer entsorgt oder nicht? Sein Nachbar Jeff zumindest erhebt die schweren Vorwürfe gegen ihn. Jeff ist eigentlich Fotojournalist, aber wegen eines Gipsbeins an den Rollstuhl gefesselt. Und da sitzt er nun zum Zeitvertreib und beobachtet die Bewohner im Haus gegenüber – darunter Thorwald, dessen bettlägerige Ehefrau plötzlich verschwunden ist. Die Polizei schenkt Jeffs Verdacht aber keinen Glauben und deshalb ermittelt er mit seiner Freundin Lisa und Pflegerin Stella auf eigene Faust. War es wirklich Mord? Die Antwort auf die Frage wissen wir schon seit 1954. Da kam der Hitchcock-Klassiker „Das Fenster zum Hof“ in die Kinos und Grace Kelly glänzte als Jeffs Freundin. Einen Klassiker wie diesen kann man aber immer wieder schauen – am Samstag im Metropolis zum Beispiel im englischen Original. (MAS)

Metropolis
Kleine Theaterstraße 10
26.3., 17 Uhr

Foto: John Irving/Flickr

(25.3.) Live: Reggaeville Easter Special 2016 mit Patrice, Fabrik, 20 Uhr

Die ganz großen Zeiten von Reggae, Ragga und Dancehall sind leider vorbei, einige Künstler aus der Hochphase Anfang bis Mitte der Nullerjahre aber immer noch da. Einer von ihnen ist Patrice (Foto), der Kölner Off-Beat-Star mit der Schmusestimme. Beim „Reggaeville Easter Special 2016“ ist er logischerweise der Haupt-Act, unterstützt von Reggae-Nachwuchs Iba Mahr und – vor und nach den Sets der beiden – Silly Walks, einer weiteren gebliebenen Größe aus der besten Phase des Genres. (EBH)

Fabrik
Barnerstraße 36
25.3., 20 Uhr

Foto: Joy Ceilg

(25.3.) Nachtleben: Sinnbus Nacht, Häkken, 21 Uhr

Nach einer Reihe von (noch mit Kompagnons produzierten) EPs bringt Antonio de Spirt alias La Boum Fatale mit „Holygram“ nun sein Langspieldebüt auf dem Bodi-Bill-Label Sinnbus in Startposition. Eine Reihe von Tracks kursieren bereits seit einiger Zeit durchs Netz und machen mit präzisem Sound und dichter Atmosphäre schon gewaltig Lust auf mehr. Zart elektropoppender Support kommt von Lokalhelden KiRRiN iSLAND, ehe Thomallas (bekannt aus der Live-Band von The/Das) und Candy die Saalbeschallung übernehmen. (FR)

Häkken
Spielbudenplatz 21
25.3., 21 Uhr

(24.3.) Kino: Gefahrengebiete & andere Hamburgensien, Metropolis, 21.15 Uhr

Doku über Hamburger Demos

Nix mit Stille Nacht: Vor Weihnachten 2013 war die Stimmung in Hamburg aufgeheizt, es gab Auseinandersetzungen um die Rote Flora, um das Bleiberecht der Lampedusa-Flüchtlinge und um die Rettung der Esso-Häuser. Die Polizei erklärte daraufhin im Januar 2014 die Stadtteile St. Pauli, Sternschanze und große Bereiche Altonas zum „Gefahrengebiet“. Eine Maßnahme, die hoch umstritten war und zu weiteren bunten Protesten führte. Rasmus Gerlach hat die Demonstrationen mit seiner Kamera begleitet und die Auseinandersetzungen in einem 74-minütigen Film dokumentiert. Bei der Vorführung ist der Regisseur anwesend. (MAS)

Metropolis Kino
Kleine Theaterstraße 10
24.3., 21.15 Uhr

(24.3.) Party: 6 Jahre No F**ing Day Can Destroy My Love, Fundbureau, 23 Uhr

For the love of House haben sich um die Jahrzehnt-Wende eine handvoll junger Enthusiasten der elektronischen Musik zusammengetan, um ihre Liebe ganz öffentlich zu teilen. Mit allen. Des Nächtens. Im Club. Die Partyreihe „No F**ing Day Can Destroy My Love“ war geboren und ist bis heute quicklebendig. Zum Sechsjährigen feiern die Liebhaber deshalb auch mit einem üppigen Line-Up von Deo und Z-Man über Sutsche sowie Robert und Maes. Sie selbst dürfen als Residents natürlich auch nicht fehlen und beweisen: Am Ende siegt immer die Liebe! (AW)

Fundbureau
Stresemannstr. 114
24.3., 23 Uhr

(23.3.) Live: Vimes, Häkken, 21 Uhr

Es war eine Frage der Zeit – und die drängte langsam. Azhar und Julian, die Freunde hinter Vimes, haben endlich ihr Debütalbum fertig. „Nights in Limbo“ heißt es und ist seit Mitte Februar auf dem Markt. Für die Kölner folgt jetzt der freudige Next Step: Das Album will live präsentiert werden und das natürlich auch in Hamburg. Es erwartet uns ein Mix aus elektronischem bis absraktem Pop, detailverliebt arrangiertem Listening-Techno und dezentem House – mal experimentell, mal zugänglich. „Nights in Limbo“ lebt von der atmosphärischen Stimmung und Azhars elegant-geheimnisvollem Gesang. Und Vimes leben davon, dass ihr mit ihnen am Mittwoch im Häkken mitschwelgt. (AW)

Häkken
Spielbudenplatz 21
23.3., 21 Uhr
Ticket: 13,60 Euro

(22.3.) Nachtleben: Beem live, Fabrique im Gängeviertel, 21 Uhr

Das Gängeviertel hat sein Exil verlassen, die Pudel-Partys ihr neues gefunden. Die Skweee-Nacht feiert am Dienstag in der frisch wiedereröffneten Fabrique. Skweee – für alle, die es nicht kennen – ist ein Genre der elektronischen Musik, das Synth-Loops, Bass-Lines mit Funk, R’n’B oder Soul vereint. Entstanden ist der Stil in Schweden und Finnland, wo auch die Stars des Abends herkommen. Die bärtigen Schweden Fredrik Mjelle und Peder Fjällström alias Beem spielen sich mit üppigen Harmonien, aufreizenden Synth‐Hooklines und mechanischen Funk‐Grooves in unser Ohr. 2013 wurden Beem im Pudel schon einmal vom Publikum gefeiert. Jetzt soll das wiederholt werden – im Übergangs-Zuhause. Die Resident DJs Andi Otto und Digital Norman sind außerdem am Start. (AW)

Fabrique
Valentinskamp 34a (Zugang von der Speckstraße)
22.3., 21 Uhr

(22.3.) Theater: Yasmina Rhezas’ “Kunst”, St. Pauli Theater, 19.30 Uhr

Yasmina Rhezas Stück „Kunst“ dreht sich um das „Nichts“: Serge (Stephan Schad) hat ein Bild gekauft: 1,60 x 1,20 Meter weiße Fläche mit kleinen weißen Streifen. Sein Freund Marc (Peter Jordan) hält Serge für einen Snob, weil er für „diese Scheiße“, wie er es nennt, so viel Geld ausgegeben hat. Der dritte im Bunde, Yvan (Hans Löw) will heiraten und ist mit den Vorbereitungen beschäftigt. Jetzt soll der von Natur aus Konfliktscheue im Kunststreit den Schiedsrichter spielen. Boshafte Pointen und begnadete Schauspieler machen diese Zerreißprobe dreier Freunde zu einem Erfolgsstück. (HB)

St. Pauli Theater
Spielbudenplatz 29 – 30
22.3., 19.30 Uhr

Foto: Christian Enger