Verlosungen von Tickets für Konzerte, Theaterstücke, Partys und mehr

Verlosung: Gewinnt Tickets für Moses Pelham

Er ist das, was man gemeinhin eine lebende Legende nennt: erfolgreicher Rapper, Produzent, A&R, Traumverwirklicher. Moses Pelham ist ein Vollblutkünstler, der seit mehr als drei Dekaden sein Innerstes nach außen kehrt und auf Platten packt. Das tut er auch auf seinem neuen Album „Emuna“, mit dem er Halt in Hamburg macht. Ein Gespräch über Pelhams große Liebe HipHop im Wandel der Zeit

Interview: Daniel Schieferdecker

 

SZENE HAMBURG: Moses, wie alt warst du, als du Rap für dich entdeckt hast?

Moses Pelham: Das muss 1983 gewesen sein, da war ich zwölf. Ich war im Amerikaurlaub mit meinen Eltern, spielte mit meinen Cousins und irgendwelchen fremden Kindern auf der Straße, als mich einer von denen fragte, welche Rhymes ich könnte. Ich nur: „Häh?“ (lacht)

Meine Cousins erklärten mir dann, dass sie Raps aus dem Radio aufnähmen, die auswendig lernen und sich gegenseitig vorsagen. Als sie mir dann „Rapper’s Delight“ von der Sugarhill Gang vorspielten, dachte ich direkt: „Das ist jetzt aber net schlecht.“ Von da an hat HipHop mich nicht mehr losgelassen.

 

 

Das ist jetzt 37 Jahre her.

Klingt schlimm, oder? Ich empfinde aber eine ungemeine Dankbarkeit darüber, was ich in dieser Zeit alles erleben durfte. Mittlerweile geht das mit einer ungemeinen Ungeduld einher, denn ich habe die Hälfte meines Lebens nun hinter mir. Und ich habe keine Lust, die zweite Hälfte mit Scheiße zu verschwenden.

Im Song „Wunder“ rappst du: „Ich hab keine Peilung, was die Kids grad fragen/meinst du, die meinen, was ich meine, wenn die HipHop sagen?“ Hast du mittlerweile eine Antwort darauf?

Das ist eine rhetorische Frage, denn verändert hat es sich zweifellos. Für mich war Rappen anfangs nur ein Betätigungsfeld von vielen – aber das einzige, das bis heute geblieben ist. Früher ging es ja nur darum, zu sagen: „Mich gibt’s!“

 

 

Ein Umdenken erfolgte 2012 bei meiner Arbeit am Album „Geteiltes Leid III“. Da stand ich vor der Wahl: Mime ich jetzt weiterhin künstlerisch den, der ich mal war, obwohl ich mich persönlich ganz woanders hin entwickelt habe? Oder gelingt es mir, meine Kunst meinem Leben anzupassen? Und es macht mich bis heute glücklich, dass mir das gelang. Auch das ist ein Grund dafür, dass ich für HipHop bis heute diese Faszination empfinde. Das ist immer noch ein Mysterium. Magie. Ein Geschenk.

Markthalle: Klosterwall 11 (Hammerbrook), Moses Pelham: 27.3.2020, 20 Uhr


 Wir verlosen 2×2 Tickets!

Wie könnt Ihr mitmachen? Na so:

  • Mail senden an verlosung@vkfmi.de
  • Betreff: „Moses“
  • Einsendeschluss: 23.03.20 
  • Bitte gebt für die Teilnahme euren vollständigen Namen an

Szene-Cover-März-2020 SZENE HAMBURG Stadtmagazin, März 2020. Das Magazin ist seit dem 27. Februar 2020 im Handel und  auch im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


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Verlosung: Gewinnt Tickets für Mädness

Der aus Darmstadt stammende Mädness ist einer der versiertesten Rapper des Landes. Nach Support-Slots für Fatoni, Fettes Brot und seinen Bruder Döll spielt er nun mal wieder eine Soloshow in Hamburg

Interview: Daniel Schieferdecker

 

SZENE HAMBURG: Mädness, dein aktuelles Album trägt den Titel „OG“, was im HipHop für „Original Gangster“ steht. Was bedeutet das in deinem konkreten Fall?

Mädness: Ein OG ist für mich jemand, der eine gewisse Erfahrung mit sich bringt, weil er bestimmte Dinge schon durchgespielt hat. Ich wollte mich durch den Begriff nicht erhöhen, sondern meinen Status markieren, da ich Rap eben schon etwas länger mache.

 

 

Wie hat sich das, was HipHop für dich ist, im Laufe dieser Zeit verändert?

HipHop ist breiter geworden. Es gibt nicht mehr nur eine Szene, sondern verschiedene Untergenres und Auffassungen. Man kann nicht mehr von HipHop im Ganzen sprechen, da der Sound und die Inhalte unter den Untergruppen so stark variiert. Für mich bedeutet rappen aber nach wie vor: Das ausdrücken zu können, was man denkt – so plump das auch klingt.

Du bist vor über drei Jahren nach Berlin gezogen, hast alles auf die Karte Musik gesetzt und noch mal komplett neu angefangen. Dein Resümee dieser Entscheidung?

Ich bin bis heute nicht obdachlos und habe zu essen, insofern: Es war die richtige Entscheidung. Ich habe mit meinem Bruder zwei erfolgreiche Touren gespielt, gehe im Februar auf Solo-Tour … der zweite Frühling ist real.

Terrace Hill
18.2.2020, 20 Uhr


 Wir verlosen 2×2 Tickets!

Wie könnt Ihr mitmachen? Na so:

  • Mail senden an verlosung@vkfmi.de
  • Betreff: „Mädness“
  • Einsendeschluss: 14.02.20 
  • Bitte gebt für die Teilnahme euren vollständigen Namen an

Szene_Hamburg_Februar_2020_Cover SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Februar 2020. Das Magazin ist seit dem 30. Januar 2020 im Handel und  auch im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


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