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add art Award für Nachwuchskunst

Der add art Award für Nachwuchskunst wird vergeben und ihr könnt mitbestimmen, wer ihn bekommt

Corona macht auch vor add art 2020 keinen Halt. Die Veranstaltung, bei der Unternehmen ihre Türen öffnen und Kunst zeigen, wird als Live-Veranstaltung ins Frühjahr 2021 verschoben (voraussichtlich Ende April/Anfang Mai, ein konkreter Termin wird Anfang des Jahres bekanntgegeben).

Ein bisschen add art gibt es 2020 aber noch, nämlich die Vergabe des add art Award für Nachwuchskunst, der in diesem Jahr erstmals geteilt wird, und zwar in einen Jurypreis (dotiert mit 2.000 Euro) und einen Publikumspreis (dotiert mit 1.000 Euro). Für letzteren kann noch bis zum 30. November auf https://www.addart.de/hamburg/nachwuchskunst-voting/ abgestimmt werden.

19 künstlerische Positionen stehen zur Auswahl. Und die Stimmabgabe lohnt sich – denn unter allen Abstimmenden werden tipptopp Preise verlost, darunter ein Jahresabo von SZENE HAMBURG. / EBH

addart.de

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Anfachen Award -Toleranz auf St. Pauli

Der Plakatwettbewerb „Anfachen Award“ widmet sich in diesem Jahr dem Thema Toleranz in der Gesellschaft. Gewinnermotive des Plakatwettbewerbs sind bis zum 8. Februar 2018 auf St. Pauli zu sehen.

Der Plakatwettbewerb „Anfachen Award“ widmet sich in diesem Jahr dem Thema Toleranz in der Gesellschaft. Die 25 Gewinnermotive stehen an öffentlichen Orten in Hamburg. Sie deuten die thematische Vorgabe individuell und wollen auf ästhetische Weise zum Nachdenken anregen. Die Plakate stellen die Frage: Sind wir nur so lange tolerant, bis die eigene Komfortzone berührt wird?

Bis zum 8.2.2018 sind die Plakate rund am Nobistor, am Millerntorplatz 1 und am Millerntor-Stadion zu sehen. Darüber hinaus sind sie an weiteren Orten ausgestellt: Mönckebergstraße 1; Hachmannplatz; Kirchenallee; Kennedybrücke; Jungfernstieg; Ballindamm/Lombardsbrücke; und vor der Kunsthalle Hamburg (hier nur bis zum 23.01.).

Keine Toleranz für Toleranz-Wettbewerb?

Einige Plakate scheinen bereits herausgefordert zu haben. Ein Motiv, das vermeintlich einen „Schwarzen Block“ zeigt, wurde innerhalb von wenigen Tagen bereits zweimal zerstört. An anderer Stelle gab es aber auch emotionale Zustimmung durch abgelegte Rosen. Eine der Gewinnerinnen, Katharina Gschwendtner, kommentiert die Stimmung in Hamburg und die Wirkung der Kunstaktion: „Das Anfachen-Projekt stößt auf Interesse und Begeisterung. Es ist einfach schön, an den oft erst zu entschlüsselnden Motiven hängenzubleiben. Und es macht Spaß, die Poster-Ideen zu vergleichen, die Facetten des Toleranzgedankens zu erleben.“

Ein Plakat, das vermeintlich den Schwarzen Block darstellt, wurde an mehreren Orten mehrfach zerstört.

Der Anfachen Award

Der internationale Plakatwettbewerb „Anfachen Award“ des gemeinnützigen Vereins Frappant will Emotionen und Gedanken entfachen, für wichtige Themen sensibilisieren und zum Handeln bewegen. Er findet bereits zum zweiten Mal in Hamburg statt.

Die Jury des Wettbewerbs bildeten Suze Barrett, Hamburg; Mieke Gerritzen, Amsterdam; Dennis Koot, Den Haag; Prof. Yang Liu, Berlin und Dr. Reinhold Wittig, Göttingen. Die Schirmherrschaft übernahmen Prof. Klaus Staeck, Heidelberg und Tom Geismar, New York.

Text: Melina Seiler

www.anfachenaward.de

St. Pauli
Bis 8.2.18