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Umbau in Altona: Vivo, lebst du noch?

Das Altonaer Vivo Center ist für viele bloß ein toter Betonklotz. Für den einstigen St. Pauli- und HSV-Kicker sowie Ex-Altona 93-Trainer Berkan Algan ist es seit 17 Jahren das Zuhause seiner Sportsbar – ein Nachbarschaftstreffpunkt, der nun zur Stadtteilschule umgebaut werden soll

Interview: Laura Lück

 

Geister-Center, „Flop-Zentrum“, „Millionengrab“: In der Presse pflegt das Vivo Center an der Bahrenfelder Straße ein wenig schmeichelhaftes Image und gilt als eines der größten gescheiterten Bauprojekte der Stadt. Vor knapp zwanzig Jahren hatte hier, im Herzen Ottensens, das größte Bio-Einkaufszentrum des Landes entstehen sollen. Stattdessen zogen unter anderem ein Fitnessstudio, Behörden-Zweigstellen und die Sportsbar Vivo ein.

Nun hat die Stadt neue Pläne für den 20.000 Quadratmeter großen Gebäudekomplex: Er soll zur Stadtteilschule umgebaut werden. Die Mieter müssen mit der Kündigung bis spätestens Dezember 2024 rechnen. Sportsbar-Betreiber Berkan Algan, den die Hiobsbotschaft nur kurz nach dem Corona-Shutdown erreichte und der zu allem Übel noch zeitgleich seinen Trainerjob bei Altona 93 verlor, ist schockiert. Im Gespräch erklärt er, warum das Vivo Center mehr ist, als sein Shopping-Wüsten-Ruf ihm nachsagt und wie seine Sportsbar sich in den letzten 17 Jahren zum sozialen Treffpunkt für Ottenser Nachbarschaft und Fußballfans entwickelt hat.

 

“Das ist einfach falsch”: Berkan Algan über das Vivo-Image (Foto: Erik Brand-Höge)

SZENE HAMBURG: Berkan, deine Sportsbar liegt inmitten der Eingangshalle eines Einkaufszentrums – welche Klientel trifft sich im Vivo?

Der Fußballstar schaut hier neben dem Ottenser Nachbarn zusammen Fußi. Es gab aber auch schon politische Veranstaltungen im Vivo. Olaf Scholz hat hier mal eine Rede gehalten, aber auch die Linke, die Grünen oder die FDP waren schon zu Besuch. Khedira war auch mal da, Rafa oder Zlatan Bajramović. Auch viele Freunde aus meiner Zeit als Spieler. Bei schlechtem Wetter kommen Familien gerne her. Die Räumlichkeiten können Kinder super zum Spielen nutzen, während die Eltern Kaffee trinken. Meine Kinder sind hier auch groß geworden. Ich bin selbst um die Ecke zur Schule gegangen. Mein Schulleiter guckt immer noch St. Pauli-Spiele bei mir. Die Jungs von Bambule drüben kommen Schalke oder Gladbach gucken. Hier ist wirklich alles dabei.

Nun soll das Vivo zur Stadtteilschule werden. Gibt es inzwischen offizielle Neuigkeiten? 

Ich hatte schon vor Monaten gehört, dass aus dem Vivo eine Schule werden soll. Ernst genommen habe ich das aber nicht. Konkrete Neuigkeiten oder eine schriftliche Kündigung gibt es bisher keine. Ich muss das jetzt erst mal sacken lassen, immerhin bin ich seit fast zwanzig Jahren hier, in denen die Bar zur Anlaufstelle für unterschiedlichste Zielgruppen geworden ist.

Gibt’s da auch mal Ärger zwischen den verschiedenen Fan-Fronten?

Nein, hier laufen parallel HSV- und St. Pauli-Spiele auf den Leinwänden und geht total harmonisch und sportlich, wie es sich gehört. Die Stimmung hier ist superfamiliär. Die Leute kommen mit ihren Kindern zum Fußballgucken. Das ist wunderschön! Deshalb wünsche ich mir, dass die aktuellen Pläne für den Schulbau noch einmal überdacht werden.

Fußball als Mittel gegen den steigenden Rechtsdruck

 

Fußball hat also vielmehr das Potenzial, Menschen näher zusammenzubringen?

Definitiv. Außerdem kann er ein wirksames Mittel gegen den steigenden Rechtsdruck sein. Bei der WM 2006 war die Lage noch ganz anders. Deutsche und Türken haben hier friedlich miteinander die Spiele geschaut. Nachdem das deutsche Team die Türkei geschlagen hatte, haben Türken für die Deutschen mitgefiebert und schwarz-rotgoldene Flaggen geschwenkt. Das war so schön, aber leider ist von diesem Gefühl nur noch wenig übrig. Die Gesellschaft hat eine solche Distanz aufgebaut. Damals auf dem Heiligengeistfeld und auch hier bei mir in der Bar war etwas ganz Besonderes spürbar: Diese Einheit, Deutsche mit afrikanischen Trikots und Türken oder Portugiesen mit deutschen.

Sind die vielen Trikots, die hier von der Decke hängen, auch mit solchen Erinnerungen verknüpft?

Klar, die sind alle von Freunden, teilweise stammen sie vom Trikottausch, andere sind Geschenke. Ich habe noch unzählige mehr. Alle erzählen ihre eigenen Geschichten.

Welche zum Beispiel?

Dortmund gegen Real Madrid 2003 war schon was Besonderes. Ich war damals als Zuschauer dabei. Mein Freund Otto Addo war zu der Zeit dort Spieler und hat uns das ermöglicht. Da spielte noch das damalige Starensemble, „die Galaktischen“, also Beckham, Zidane, Figo und Co. Daran erinnere ich mich, wenn ich die Dortmund-Trikots sehe. Mit den St. Pauli- und HSV-Trikots verbinde ich auch schöne Erinnerungen, weil ich dort selbst gespielt habe. Ich habe schon viel Fußballgeschichte miterleben dürfen.

Rund 300 Leute arbeiten im Vivo Center

 

Fußballfan bist du demnach auch schon ewig?

Ja, ich hatte im Elternhaus schon Tele 10 und diverse Pay-TV-Sender. Bundesliga gab’s nur samstags und da sind meine Jungs dann immer zu mir gekommen. Ich war damals so fußballverrückt, dass ich mir jedes Spiel angeguckt habe. Selbst Eindhoven wollte ich sehen. Ich habe mir aber auch gern Michael Jordan angeguckt und Schumacher bei der Formel 1 verfolgt.

Und daraus hat sich dann der Traum von der eigenen Sportsbar entwickelt?

Ursprünglich wollte ich hier eine Pasta-Bar eröffnen. Das Vivo sollte ein Öko-Zentrum werden, aber das hat sich schnell zerschlagen. Ich habe dann noch mal umgedacht. Ein Sportsbar gab es hier damals noch nicht. So kam die Idee Sportevents zu übertragen. Das wurde ziemlich schnell gut angenommen, viele Gäste kannten mich auch vom Fußball. So hat sich eine Stammkundschaft entwickelt, die sich hier wohlfühlt, Fußi guckt, Billard, Darts und Kicker spielt.

… inmitten eines verlassenen Einkaufcenters. Eine Location, die man in der Form sicher nicht so schnell wiederfindet.

Das Center hat tatsächlich nicht viel Publikumsverkehr. Der Anschein, dass es tot sei, wird von Medien und Verantwortlichen aber falsch interpretiert. Ein Freund betreibt hier ein Fitnessstudio, dessen Kunden auch meine sind. Die Kasse Hamburg, das Fundbüro und das Gesundheitsamt haben hier ihren Sitz. Rund 300 Leute arbeiten in den Büros, keine Fläche ist mehr frei im Center. Das Vivo wird ständig als verlassener Ort dargestellt, der dauerhaft rote Zahlen schreibt – das ist einfach falsch.

„Der Schulden-Rucksack wird vielen Kollegen inzwischen zu schwer“

 

Der Corona-Shutdown und die Umbaupläne waren diesen Frühling nicht die einzigen schlechten Nachrichten. Ende April wurde auch dein Trainervertrag bei Altona 93 vorzeitig beendet. In der Krise hat es dich quasi doppelt getroffen.

Mit Kindern war es nicht nur doppelt, sondern dreifach hart. Keine Schule mehr, kein Sport, und besorgte Eltern, um die ich mich kümmern musste. Dass dann zeitgleich die Entlassung von Altona 93 kam, war natürlich das i-Tüpfelchen in einer ohnehin schwierigen Situation. Ich hätte es eigentlich nie erwartet, habe aber im Vorwege schon latent gespürt, dass sich bei den Verantwortlichen der Wind gedreht hat. Wenn man dann Flecken auf einer weißen Weste sucht, findet man eben auch welche.

Willst du zukünftig wieder als Trainer arbeiten oder bist du jetzt Vollzeitgastronom?

Die Gastronomie bringt unwahrscheinlich viel Spaß, aber ich werde sicherlich auch meine Trainerkarriere weiterführen. Ich will mein Wissen weitergeben und mich selbst als Trainer weiterentwickeln. Die Gastronomie allein füllt mich nicht aus. Der Trainerjob erlaubt es mir, mich intellektuell ganz anders herauszufordern. Ich glaube auch, dass mir der Beruf liegt und bin mächtig stolz drauf, was wir mit Altona 93 erreicht haben. Wo die Reise genau hingeht steht aber noch nicht fest.

Bist du optimistisch, dass du die Bar gut durch die Krise bringen kannst?

Einen finanziellen Schaden habe ich aus dieser Nummer schon behalten. Die Stundungen sind trotz Soforthilfe noch da und müssen natürlich beglichen werden. Ich hoffe und glaube aber fest, dass es ein weiteres Hilfspaket für Gastro- und Hotelbranche geben wird, sodass nicht die Hälfte aller Betriebe schließen muss. Die Angst ist groß, der Schulden-Rucksack wird vielen Kollegen inzwischen zu schwer, das höre ich überall.

Sollte aus dem Vivo Center tatsächlich eine Schule werden, wird die Vivo Bar dann an einem neuen Standort wieder aufleben?

Damit will ich mich noch nicht beschäftigen, weil ich hoffe, dass es nicht dazu kommt. Dafür werde ich alles tun.

Altonaer Vivo Center


 SZENE HAMBURG Stadtmagazin, August 2020. Das Magazin ist seit dem 30. Juli 2020 im Handel und  auch im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 

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Altona 93 vs. FIFA – Bürokratie behindert Integration

Eine Regel des Fußball-Weltverbandes FIFA behindert die Integrationsarbeit des Hamburger Kultvereins Altona 93.

Text: Mirko Schneider
Foto (o.): Frank Molter

Zum Auftakt der Rückserie der Oberliga Hamburg demonstrierte Fußballclub Altona 93 seine große Klasse. 4:1 siegte der AFC bei Titelverteidiger TuS Dassendorf und setzte sich an die Ligaspitze. Der Wiederaufstieg in die Regionalliga Nord am Saisonende ist eine sehr realistische Option. „Dort wollen wir Altona 93 etablieren, da ist unser Ziel“, sagt Altonas Trainer Berkan Algan immer wieder.

Dieses Ziel findet auch Altonas Integrationsbeauftragter Wladimir Bondarenko (54) gut. Er ist ein großer Fan der ersten Herrenmannschaft, die vor bis zu 1.000 Zuschauern spielt „Ich freue mich sehr über jeden Sieg“, sagt er. Dann legen sich ernste Sorgenfalten auf Bondarenkos Stirn: „Aber ich sage all meinen Jugendtrainern, sie sollen Kinder mit Migrationshintergrund bis spätestens Juni anmelden. Klappt bei den Herren der Aufstieg, ist es sonst vielleicht zu spät.“

 

 

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Um die aktuelle Betriebsamkeit in Altonas Fußball Jugendabteilung – mit 600 Kindern eine der Größten in Hamburg – zu verstehen, ist ein Blick in die Regularien des Fußball-Weltverbandes FIFA hilfreich. Auf Seite 22 findet sich dort unter Artikel 19 folgende Bestimmung: „Ein Spieler darf nur international transferiert werden, wenn er mindestens 18 Jahre alt ist.“ Der Regel, das sieht auch Bondarenko so, liegt ein durchaus sinnvolles Anliegen zugrunde. Im durchkommerzialisierten Profi-Business Fußball boten Anfang der Jahrtausendwende Weltclubs wie zum Beispiel der FC Barcelona Millionensummen für Kinderfußballer, um die Talente zu einem Wechsel zu bewegen.

Die FIFA deklarierte dieses Gebaren als unzulässigen Menschenhandel mit Minderjährigen, dem ein Riegel vorzuschieben sei. Nur setzte der Weltverband auf einen groben Klotz einen groben Keil, denn sein Artikel 19 bezieht sich auf die ersten vier Spielklassen. Dort verfährt man nach Auskunft des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), der die Regel über seine Landesverbände in Deutschland umsetzen muss, „deutlich restriktiver“.

Und so hatte im Sommer 2017 die Jugendabteilung von Altona 93 den Salat. Der Hamburger Amateurfußball-Kultclub, der von gigantischen Umsätzen nationaler Topclubs wie Barcelona, Manchester City oder Bayern München nur träumen darf, durfte nach dem damals gelungenen Aufstieg der Herrenmannschaft in die viertklassige Regionalliga Nord plötzlich keine Kinder mit Migrationshintergrund mehr aufnehmen. Außer, diese besaßen die deutsche Staatsbürgerschaft oder lebten seit mindestens fünf Jahren ununterbrochen in Deutschland.

 

„Nach dem Abstieg war die Anmeldung kein Problem“

 

An zwei Kinder erinnert sich Wladimir Bondarenko, selbst 1995 aus Kasachstan nach Hamburg eingewandert, besonders gut. „Bei uns spielte seit zwei Monaten ein geflüchteter syrischer Junge in der C-Jugend, die ich trainiere. Im August 2017 brachte er einen ebenfalls geflüchteten Freund mit“, wie er erzählt, „Nur war unsere erste Mannschaft eben gerade in die Regionalliga Nord aufgestiegen. Ich konnte den Freund unseres Spielers nicht anmelden, auch wenn ich es die ganze Saison versucht habe.“

Die Jungs hätten oft Tränen in den Augen. Sie verständen nicht, warum der eine bei uns spielen durfte und der andere nicht. Mittlerweile kicken beide gemeinsam in der B-Jugend des Vereins, da Altona 93 in der letzten Saison aus der Regionalliga Nord in die Oberliga Hamburg abstieg. Bondarenko: „Nach dem Abstieg war die Anmeldung des zweiten Jungen ja kein Problem mehr und ging ganz schnell.“

Ohne viel zu spätes Happy End blieb die Geschichte eines niederländischen Jungen, dessen Eltern aus beruflichen Gründen nach Hamburg zogen. Er fiel eigentlich unter die leichteste der sonst schwierig zu erfüllenden Ausnahmebedingungen des FIFA-Artikels 19: „Die Eltern des Spielers nehmen aus Gründen, die nichts mit dem Fußballsport zu tun haben, Wohnsitz im Land des neuen Vereins (…)“, heißt es dort. Das war eindeutig der Fall. „Trotzdem hat die Anmeldung nicht geklappt“, erklärt Bondarenko. „Der Junge hätte bei uns nur trainieren und nicht in Punktspielen mitmachen dürfen. Er ist traurig wieder gegangen.“
Ähnliche Fälle drohen dem Verein nun ab Sommer bei einem Aufstieg der ersten Mannschaft wieder.

 

„Die Integrationskraft des Fußballs darf man nicht unterschätzen“

 

Dabei ist es geradezu paradox, dass es ausgerechnet Altona 93 trifft. Die Integrationsarbeit des Vereins gilt als vorbildlich. Der Verein ist durch die unermüdliche Arbeit von Menschen wie Wladimir Bondarenko und seinen Mitstreitern in seinem Multikulti-Stadtteil bestens vernetzt, Kinder aus 40 Nationen kicken hier. Über ein Drittel der Kids besitzen einen Migrationshintergrund. Aktionen wie Mini-Weltmeisterschaften oder die sogenannten Länderpaten im Verein, die aufgrund ihrer Biografie als Mitglied einer entsprechenden Community als Ansprechpartner für Kinder aus demselben Kulturkreis im Verein da sind, sorgten sogar bundesweit für Aufmerksamkeit. Im März 2018 gewann Altona 93 trotz der starken Konkurrenz von 111 Mitbewerbern den mit 45.000 Euro dotierten DFB-Integrationspreis.

„Die Integrationskraft des Fußballs darf man auf gar keinen Fall unterschätzen. Es ist so viel wert, wenn Kinder aus verschiedenen Nationen in einer Mannschaft gemeinsam auf dem Feld stehen“, sagt Bondarenko. Der frühere kasachische Zweitligaspieler spricht dabei aus tiefster Erfahrung. „Durch den Fußball habe ich in Deutschland meine ersten Kontakte bekommen, habe die Sprache gelernt, Anerkennung erhalten“, sagt er, „diese FIFA-Regel muss so geändert werden, dass sie nicht mehr zulasten der Kinder geht.“

 

„Wir erhalten Zustimmung und Verständnis“

 

Hoffnung gibt es immerhin. Viele betroffene Amateurvereine der insgesamt fünf Regionalligen in Deutschland haben sich an die Landesverbände in ihrem Bundesland und den DFB gewandt. Dieser versucht nun, seinen Einfluss in der FIFA zu nutzen, damit die Regel nicht mehr die Integration von Kindern torpediert. „Ich habe das Gefühl, das Problem wird nun ernst genommen“, sagt Bondarenko, „Wir erhalten Zustimmung und Verständnis vom Hamburger Fußball-Verband und vom DFB.“

Was aber, wenn Altonas erste Mannschaft es im Sommer nicht in die Regionalliga Nord schafft? Dann verschiebt sich das Problem wohl nur um 800 Meter Luftlinie zum Stadtteilrivalen Teutonia 05, der mit Altona in der Spitzengruppe der Oberliga Hamburg um den Aufstieg kämpft. Und dessen Jugend- und Integrationsarbeit ebenfalls einen sehr guten Ruf hat. Es ist also Eile geboten. Damit die Herren Tore schießen können, ohne ungewollt den Kindern im Verein zu schaden.

www.altona93.de


 Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG Stadtmagazin, März 2019. Das Magazin ist seit dem 28. Februar 2019 im Handel und zeitlos im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


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