Beiträge

Zehn Tipps fürs lange Halloween-Wochenende

Eine langes Halloween-Wochenede steht an. Höchste Zeit für ein bisschen Kultur und vielleicht auch den ein oder anderen Gruselmoment

 

28.10. || The Libertines live

the_libertines_hires-c-Primary Talent International-klein

The Libertines kommen am 28. Oktober in die edel-optics.de Arena (©Primary Talent International)

Mehrere Anklagen wegen Drogenbesitz, das ein oder andere Konzert im Vollrausch und auch einige abgesagte Gigs. Das war Peter Doherty früher. 2014 folgte für den 43-jährigen Briten der Entzug und heute ist er laut eigenen Angaben seit Jahren frei von harten Drogen. Zur Freude vieler konzentriert sich Doherty jetzt auch wieder voll auf die Musik und das vor allem mit The Libertines, die sich nach seinem Entzug wiedervereinigten. 2022 kommt die Band für vier Konzerte nach Deutschland. Am 28. Oktober sind sie um 20 Uhr in der edel-optics.de Arena in Wilhelmsburg zu Gast. Tickets gibt’s für rund 50 Euro.

 

28.10. || Happy Halloween Wochenende in Pinneberg

halloween-c-lukasz-niescioruk-unsplash-klein

Ab dem 28. Oktober: Happy Halloween Wochenende in Pinneberg (©unsplash/lukasz niescioruk)

In Pinneberg dreht sich am Wochenende alles um die Nacht vor Allerheiligen, kurz: Um Halloween. Vom 28. bis 30. Oktober gibt es in der Pinneberger Innenstadt Karussells, Food Trucks, Walking Acts und eine Fotobox. Außerdem treiben Gespenster ihr Unwesen: Mehr als 40 Geistergestalten sind in den Schaufenstern der Pinneberger Geschäfte versteckt. Außerdem haben am Sonntag die Pinneberger Einzelhändler und die Rathauspassage geöffnet.

 

29.10. || Woyzeck

1_Woyzeck-c-Thomas Aurin-klein

Woyzeck, am 28. Oktober im Deutschen Schauspielhaus (©Thomas Aurin)

„’s ist Zeit Marie“, sagt Woyzeck und tötet seine Freundin. Franz Woyzeck ist unehelicher Vater, Versuchsobjekt der Medizin, Opfer, Täter und trotzdem auch ein guter Mensch. Georg Büchner geht in seinem Stück der Frage nach, unter welchen Bedingungen Gewalt entsteht. Und so greift Woyzeck, verfolgt von seinen Dämonen, am Ende zum Messer. Am 29. Oktober um 19.30 Uhr feiert die Adaption von Lucia Bihler und Mats Süthoff Premiere im Deutschen Schauspielhaus. Dabei ist Bihler eine von mehreren jungen Regiseur:innen, die 2022 von Intendantin Karin Beier nach Hamburg geholt wurden. Tickets für die Premiere gibt es ab 26 Euro. Weitere Termine: 31. Oktober, 3. & 4. November und mehr.

 

29.10. || Burlesque

halloween Burlesque-c-unsplas-raphael-lovaski-klein

Burlesque, am 29. Oktober im Indra auf St. Pauli (©unsplash/raphael lovaski)

Burlesque ist Kunst. Wer das nicht glaubt, der war noch nie bei einer der Shows von Home of Burlesque & Velvet Witches Productions im legendären Indra auf der Großen Freiheit. Die Shows sind selten, doch wenn Sissy von Schmooze einlädt, kommen die Stars der Szene aus aller Welt. Für die Halloween Burlesque Show am 29. Oktober um 21 Uhr haben sich neben Ruby Champagne aus den USA auch Pepper Potemkin aus Schweden und die Frankfurterin Mia la Muse angesagt. Tickets gibt es für 39 Euro und mit Abholung an der Abendkasse.

 

30.10. || III Heavy Hamburg Halloween

heavy_metal-c-sam-moghadam-khamseh-unsplash-klein

Bester Heavy Metal bei III Heavy Hamburg Halloween in der Markthalle (© unsplash/Sam Moghadam Khamseh)

Für alle, die es etwas lauter und brachialer mögen, geht es am 29. Oktober in die Markthalle. Beim dritten Heavy Hamburg Halloween Spektakel sind verschiedene internationale Metal Bands zu Gast, darunter die Iren von Primordial, die zu den bekannteren Vertretern des Pagan Metal gehören und die Kalifornier von Night Demon. Los geht‘s am 29. Oktober um 17 Uhr, Tickets gibt‘s für rund 50 Euro.

 

30.10. || Richard the Kid & the King

halloween 6_richard-the-kid-and-the-king-c-monika_rittershaus-klein

Lina Beckmann in „Richard the Kid & the King“, am 30. Oktober im Deutschen Schauspielhaus (©Monika Rittershaus)

Wenn jemand mit dem NESTROY-Theaterpreis ausgezeichnet und dem mit Gertrud-Eysoldt-Ring geehrt wird, hat das in der Theaterwelt Gewicht. Lina Beckmann wurde diese Ehre zu Teil, weil sie Richard in „Richard the Kid & the King“ „getrieben von einer geradezu anarchischen Energie“ spiele, wie es die Jury des Gertrud-Eysoldt-Rings betonte. Jetzt ist das Ensemblemitglied des Deutschen Schauspielhauses auch noch als Beste Schauspieler:in für den Deutschen Theaterpreis nominiert. Das alles sind Gründe, warum man sich Lina Beckmanns Richard unbedingt anschauen sollte. Die nächste Gelegenheit gibt es am 30. Oktober um 18 Uhr im Deutschen Schauspielhaus, danach erst wieder am 30 November. Tickets gibt’s ab 15 Euro.

 

31.10. || Dracula

halloween Theater Kritik 220811_Fantitsch_Imperial_Dracula243-c-Oliver Fatitsch-klein

Am 31. Oktober gibt es „Dracula“ im Imperial Theater (©Oliver Fatitsch)

Es ist der 31. Oktober, neben dem Reformationstag wird auch Halloween gefeiert. Grund genug, sich heute ein bisschen mit Vampiren zu beschäftigen. Nirgendwo geht das zur Zeit so gut wie im Imperial Theater bei Bram Strokes „Dracula“. Theaterleiter Frank Thannhäuser führt selbst Regie und hat einen Dracula mit Biss auf die Bühne gebracht, meint SZENE HAMBURG Theaterkritiker Sören Ingwersen in der September-Ausgabe der SZENE HAMBURG. Vorstellungen gibt es nach dem 31. Oktober um 20 Uhr immer von Donnerstag bis Samstag sowie etliche Zusatzvorstellungen. Tickets gibt’s ab 21 Euro.

 

31.10. || Einfach mal ins Kino oder ins Museum

Kinosaal

Ein langes Wochenende, mal wieder Zeit fürs Kino oder fürs Museum(©unsplash/Kilyan Sockalingum)

Es ist dieser eine Tag im Jahr, an dem ab spätestens 16 Uhr Kinder von Haus zu Haus ziehen. Die einen fragen dabei nach Süßigkeiten und die anderen werfen Eier gegen die Fenster. Um diesem Spuk zu entgehen, kann man auch einfach mal wieder im Kino vorbei schauen. Zu sehen gibt es einiges.

Nur wenige Tage nach dem offiziellen Kinostart läuft „Rheingold“ an diesem langen Wochenende in mehr als zehn Hamburger Kinos. Daneben hat das Halloween-Wochenende auch noch Platz für Horrorfilme. Der von der Kritik wenig gelobte, aber für Trashfans sicherlich lohnenswerte 13. Teil der Halloween-Reihe („Halloween Ends“) läuft unter anderem im Hansa Filmstudio und im Original auch im Savoy Kino. Wem hingegen eher nach einer romantischen Komödie abseits der Heteronorm zu Mute ist, der schaut sich „Bros“ in einem der UCI oder Cinemaxx-Kinos an. Und wer Lust auf eine Überraschung hat: Im Passage Kino ist am 31. Oktober um 20.30 Uhr Zeit für die Sneak Preview und wer weiß, vielleicht gibt hier auch noch etwas zum Gruseln.

Während unzählige Filme ins Kino locken, gilt für den 31. Oktober auch #seeforfree: In über 30 Hamburger Museen ist der Eintritt am Reformationstag frei.

 

Oder soll’s zu Halloween doch eine Party sein?

Hier kommt ein bisschen Trash und ein echter Halloweeen-Klassiker:

30.10. || GlitterGewitter

glitter-c-jack-van-hel-unsplash-klein

Trash vom Feinsten, gibt’s beim GlitterGewitter, am 30.10. im Stellwerk Hamburg (©unsplash/jack van hel)

Mehr Trash als bei GlitterGewitter? Geht nicht! Die Halloweeen-Parties im Stellwerk Hamburg sind legendär und das völlig zurecht. Am 30. Oktober gibt’s ab 23 Uhr wieder Musik aus den 80ern, 90ern und den 2000ern. Dazu legen die DJs auch noch ordentlich Herzschmerzmusik auf sowie das Beste, was der Rock zu bieten hat. Natürlich ist beim GlitterGewitter eine Verkleidung ausdrücklich erwünscht. Tickets gibt’s für 7 Euro (Abendkasse 10 Euro).

30.10. || Zombie Ball

Stadtleben Molotow 01 Foto Erik Brandt-Höge-klein

Der „Zombie Ball“ im Molotow ist ein echter Klassiker am letzten Oktober-Wochenende (©Erik Brandt-Höge)

Wenn die Untoten aus der S-Bahn Reeperbahn stolpern, haben sie ein Ziel: das Molotow. Hier wird es am 30. Oktober ab 23 Uhr schaurig, schrecklich, schön! Denn der Zombie Ball ist der Tanzabend für alle Untoten der Stadt. Getanzt wird zu Hits aus Indie, Oldies und Hip-Hop, aufgelegt von DJ Mary Eleni + DJ Axelmania. Und das Beste: Wer verkleidet kommt, zahlt keinen Eintritt! Für alle anderen gilt: 5 Euro, bitte.

 

PS: Zeitumstellung nicht vergessen

Für alle, die vor lauter Kultur am langen Wochenende die Zeit vergessen gilt: Obacht, in der Nacht vom 29. auf 30. Oktober wird die Zeit umgestellt. Die Uhr wird in der Nacht von Samstag auf Sonntag von 3 Uhr auf 2 Uhr zurückgestellt. Es wird also am Morgen früher hell, dafür ist es am Abend früher dunkel.


#wasistlosinhamburg? Für mehr Stories und Tipps aus Hamburg folge uns auf Facebook, Twitter und Instagram.


Lust auf mehr Geschichten aus Hamburg?

Imperial Theater: Von der Musical- zur Krimi-Bühne

Vor 25 Jahren startete Intendant Frank Thannhäuser seine künstlerische Vision in den Räumen eines ehemaligen Pornokinos. So war’s und so wird’s beim Imperial Theater

Interview: Karin Jirsak
Fotos: delovska.de

 

SZENE HAMBURG: Frank, ein Vierteljahrhundert Theater auf dem Kiez – da darf man schon mal ein bisschen nostalgisch werden. Erzähl doch mal ein bisschen über die Anfangstage. 

frank-thannhäuser-c-freelens-pool-malzkorn

Im Premieren- und Jubiläumsfieber: Frank Thannhäuser (Foto: Freelens Pool Malzkorn)

Frank Thannhäuser: An­fang der 1990er Jahre spielten wir als deutsche Erstaufführung „Grease“ in der ehemaligen Bowlingbahn am Anfang der Reeperbahn, wo heute die Tanzenden Türme stehen. Dort war auch der Mojo Club und der „Quatsch Comedy Club“ beheimatet. Als der Abriss kurz bevor stand, mussten wir neue Räumlich­keiten suchen und wurden gleich auf der anderen Stra­ßenseite fündig: Hamburgs größtes Pornokino war schon seit Monaten geschlossen, die Rollos waren unten.

Ich bin dann zu der Besitzerin des Hotels gestiefelt und hab sie gefragt, ob ich da mal rein­gucken darf. Die hat sich wohl auch gedacht: „Was kommt denn da jetzt auf mich zu?“ Trotzdem ist sie dann mit mir runtergegangen, und da war alles ganz heruntergekom­men, grottig und braun, so wie man es in den 70er Jahren gern hatte. Wir haben dann aber beschlossen, die Spiel­stätte anzumieten und zum Musiktheater umzubauen.

Wir spielten „Grease“ weiter und später auch weitere Mu­sicals wie „Kleiner Horror­ laden“ oder „Rocky Horror Show“. Doch Ende der 90er Jahre wurde es wegen der hohen Produktionskosten finanziell sehr eng für uns als kleines Musiktheater. Wir brauchten also etwas Neues. Dann kamen wir auf die Idee, spannende Krimis auf die Bühne zu bringen und waren dann nicht mehr ein Musiktheater unter vielen, son­dern Hamburgs einziges Kri­mi-­Theater. Das hat uns allen sehr gut getan.

Sieht man. Ist denn aus den alten Pornokino-Tagen noch irgendetwas hier erhalten geblieben an Interieur?

Man könnte denken, un­sere original 50er­-Jahre­-Sput­nik­-Lampen – aber die haben wir einem Schuhladen in Remscheid abgekauft. Tat­sächlich mussten wir hier sozusagen jeden Stein umdrehen. Auch die Stühle wurde gegen eine gebrauchte Thea­terbestuhlung aus dem Plane­tarium Jena getauscht …

 

Imperial-theater1-c-delovska.de

Imperial Theater: Früher Pornokino – jetzt Krimitheater

 

25 Jahre auf der Reeperbahn, gab’s da nicht mal Stress?

Bis auf die Sprengung des Nachbarhauses in unserem Gründungsjahr 1994, tatsäch­lich gar nicht! Wir sind ja hier ziemlich am Anfang von der Reeperbahn, da haben wir das gute Ende von der Wurst erwischt.

Stichwort Jubiläumsinszenierung: Warum habt ihr euch für „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ entschieden?

„M“ war schon länger ein Wunschkind. Der Stoff ist zeitlos, finde ich. So lange es Kinder gibt, sorgt man sich um sie und gerät aus der Fas­sung, wenn irgendetwas pas­siert. Im Kern geht es um das Menschliche. Wozu sind Leu­te in Extremsituationen fähig? Um das zu erzählen, helfen auch die Songs im Stück: Es funktioniert besser, über in­nere Abläufe zu singen, als da­rüber zu reden. Nebenbei war das auch unser Wunsch fürs Jubiläum: die Anfänge des Musiktheaters mit dem Krimi zusammenzubringen.

Wann und wo spielt das Stück?

In den 20ern, wie der Fritz­-Lang-­Film. Wir benutzen zu 70 Prozent das Originaldreh­buch. Den Stoff in die heutige Zeit zu übertragen, da hätte es zu viele Stolpersteine gegeben. Die Kommunikation funktio­nierte ja ganz anders – keine Handys, kein Internet – und die gesellschaftlichen Hie­rarchien waren andere.

Den Schauplatz haben wir aller­dings von Berlin nach Ham­burg verlegt. Hier hätte so was ja genauso gut passieren können, da muss man nicht so tun, als wäre man in Berlin.

 

„Tornado in Beige“

 

Wie sieht das dann hier auf der Bühne so aus?

Wir befinden uns in ei­ner alten Fabrikhalle. Überall ist Gebälk und hinten auf die Wand ist eine alte Reklame gemalt. Es ist überall Mauer­stein zu sehen. Es gibt ver­schiebbare Treppen … Alles ist gebraucht, alt und knarzig. Die Kostüme sind tatsächlich alle im 20er­-, 30er-­Jahre-­Stil gehalten. Die Kulisse ist eher bräunlich­gräulich. Die Kostüme sind die Farbkleckse darin, die sind sehr poppig.

Du zeichnest ja auch für die Kostüme verantwortlich. Gab es da eins, das Du als Erstes im Kopf hattest?

Es gibt dieses nervig-­ko­mische Ehepaar, die Kubitzkes. Die sind Denunzianten und wollen unbedingt die hohe Belohnung einstreichen, die für die Ergreifung des Mörders ausgesetzt ist. Beide sind im Partnerlook und tragen ein beiges Karo. „Tornado in Beige“, nennt meine Kollegin die beiden immer.

Gab es in 25 Jahren so was wie ein Lieblingskostüm, oder auch mal eins, das besonders schwierig war?

Die Schurken sind immer eine Herausforderung. Das ist eine echte Gratwanderung: Sieht das jetzt gefährlich aus oder albern? Gerade bei Edgar Wallace zum Beispiel, wo man Figuren hat wie „Der Frosch mit der Maske“.

Der hatte bei uns eine Gasmaske auf und einen bodenlangen Kroko­-Imitat-­Ledermantel. Der glänzte und schwang so richtig schön – das sah toll aus in den Kampfszenen! Dazu gab es einen Gürtel mit dem Froschlogo vorne drauf, da­ran hingen Glaskolben mit Flüssigkeiten und ein Verzerr­-Lautsprecher. Fast wie aus einem Marvel-­Comic.

Wie geht’s nach dem Jubiläum weiter?

Nach „M“ kommt ab Herbst unser erster Edgar­-Al­lan­-Poe-­Klassiker „Der Unter­gang des Hauses Usher“ und ab Frühjahr 2020 „Die Tür mit den sieben Schlössern“ von Edgar Wallace. Im Herbst 2021 will ich mir einen alten Traum erfüllen und „Dracula“ machen. Das ist mal was ganz anderes, aber das wird auch sehr schön werden.

Ihr gehört ja zu den Erstunterzeichnern der Hamburger „Erklärung der Vielen“, die sich gegen rechtspopulistische Einflussnahme auf den Kulturbetrieb ausspricht. Was hat euch dazu bewogen?

Ich bin kein politischer Mensch und wir machen hier „nur“ Unterhaltung. Aber für mich ist es grundsätzlich un­vorstellbar, dass mir jemand sagt, das und das darfst du jetzt nicht mehr zeigen. Bei uns ist es zwar noch nicht so, es schadet aber auch nicht, hier ein bisschen übervor­sichtig zu sein. Das Theater muss ein Feld für freie Mei­nungsäußerung bleiben, und das müssen wir schützen.

Als „M“ geschrieben wurde, stan­den wir an einer Schwelle, an der wir heute vielleicht wieder stehen. „M“ führt ja auch sehr deutlich vor Augen, was pas­siert, wenn Leute mit Populismus konfrontiert werden, wie schnell sich Strömungen bilden, die dann nicht mehr auf­zuhalten sind. Da muss man sich einfach positionieren und dagegen rudern.

Imperial Theater: Reeperbahn 5 (St. Pauli)


Szene-Hamburg-August-2019-TitelDieser Text stammt aus SZENE HAMBURG, August 2019. Titelthema: Wie sozial ist Hamburg? Das Magazin ist seit dem 27. Juli 2019 im Handel und zeitlos im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


#wasistlosinhamburg? Für mehr Stories aus Hamburg folge uns auf Facebook und Instagram.


Lust auf mehr Geschichten aus Hamburg?