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Easterfield Festival: Aus Liebe zur Kultur

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Drei Tage Film, Performances, Talks, Livemusik und Kunst aus Hamburg für Hamburg beim Easterfield Festival

 

Das erste Easterfield Festival 2021 war ein voller Erfolg – deswegen starten die Veranstalter dieses Jahr in eine zweite Runde. Vom 8. bis zum 10. September 2022 wird die Kulturszene der Stadt wieder auf dem Außengelände der Osterfeldstraße 6 gefeiert.

Auf dem Festival trifft sich die Hamburger Kulturszene und alle, denen die Kultur der Stadt am Herzen liegt. Besucher:innen können sich auf ein abwechslungsreiches Programm aus Musik, Installationen und Skuplturen, Performance, Film und Talks freuen. Ergänzt wird das künstlerische Programm mit sorgsam ausgesuchtem Streetfood und einem Getränkeangebot Hamburger Brands.

 

Programm-Highlights

 

Musikalisch bietet das Easterfield Festival die perfekte Begleitung für ausgelassene Sommerabende.Für das Line-Up mit Indie-Pop und Singer-Songwriter-Sounds konntendie Kurator:innen unter anderem den Hamburger Liedermacher Pohlmann und den Kopf der Band Selig, Jan Plewka, gewinnen. Viele weitere Musiker:innen aus der Hansestadt runden das Programm ab.

Besonders gespannt sein darf man auch auf die Performances, zum Beispiel von der Künstlerin TinTin Patrone. Björn Beneditz überträgt zudem Teile seiner Performance-Show aus dem Delphi Theater „Learning All Night Long, die Akademie der Nacht mit Drinks und Dozenten“ auf das Außengelände. Eine sorgsam kuratierte Filmauswahl wird dank Kopfhörern zum Silent Kino und sorgt für eine besondere Atmosphäre. Abgerundet wird das Festival-Programm von einem Skulpturengarten, dessen aufwändige Installationen von 11 Künstler:innen gestaltet wurden

 

Auf zum Easterfield Campus!

 

Alle künstlerischen Beiträge werden sorgfältig von einem namhaften Kurator:innen-Team aus der Hamburger Kunst- und Kulturszene ausgewählt. Das Team bestseht unter anderem aus Timm Weber, Kreativer Vorstand des MK&G, Felix Grassmann vom Abaton und Marie Kuhn vom Kunstverein Harburg.

Das Festival ist auf 400 Besucher:innen pro Tag beschränkt. Diese 400 Besucher können dann von Donnerstag, 8. September, bis Samstag, 10. September, täglich ab 17 Uhr das bunte Programm auf dem Easterfield Campus genießen. Tagestickets liegen bei 14 Euro, ermäßigt bei 10 Euro. Ein Drei-Tagesticket kostet regulär 35 Euro, ermäßigt 25.

Mehr Infos zum Easterfield Festival


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Easterfield Festival: Stelldichein der Kunstszene

In den Gärten der ehemaligen Galerie Levy in Eppendorf treffen beim Festival im Festival Kunst und Kreativwirtschaft der Hansestadt aufeinander. Das interdisziplinäre Programm vereint verschiedene Formen und hochkarätige Protagonisten der hiesigen Szene und dient als Status Quo-Bestimmung in Post-Lockdown-Zeiten

Text: Kevin Goonewardena
Fotos: Jérome Gerull

 

Nicht in die üblichen Viertel, sondern an die Nahtstelle der Stadtteile Eppendorf und Lokstedt lädt der Hamburger Kunstverein, unter dessen Schirmherrschaft die Veranstaltung steht, zum erstmals ausgetragenen Easterfield Festival. Der Name leitet sich von der Osterfeldstraße ab, an der sich der Festivalort, das Gelände der ehemaligen Galerie Levy, befindet. 

Nicht nur einen Querschnitt durch das in der Lockdown-Zeit entstandene Schaffen Hamburger Künstler:innen wolle man abbilden, lässt sich dem Programm entnehmen, sondern vielmehr auch die Richtung zeigen, in die die Hamburger Kunst- und Kreativwirtschaft nun steuern könnte.Easterfield_Festival_Kultursommer_Foto_Team_Szene-2

Am Donnerstagabend, 5. August, fanden sich aus diesem Grund Timo Blunck (u.a. Musiker Palais Schaumburg, Autor), Sabine Cole (u.a. Art Directors Club Deutschland), Fabian Frese (Werber) und Birgit Gebhardt (Trendforscherin) auf der Bühne im Hof des etwa 6000 Quadratmeter großen Geländes wieder und diskutierten unter dem Motto Ideas anyone? den Wert der Idee, dessen Veränderung und die dafür verantwortlichen Ursachen, bevor die Hamburger Band Miu um die gleichnamige Sängerin die Bühne betrat. 

 

Qualität vor und hinter den Kulissen

 

Verantwortlich für die einzelnen Schwerpunkte des Easterfield Festivals (Performance, Skulptur, Kino, Musik und Diskurs) der sechstägigen Veranstaltung sind jeweils einzelne Teams bestehend aus Kulturschaffenden der Stadt. Im Filmprogramm beispielsweise werden unter anderem Arbeiten von Katharina Duve und dem bisher zweifach für Preise bei der Berlinale nominierten US-Amerikaners Ricky D’Ambrose gezeigt. Konzipiert wurde diese Sparte unter Beteiligung des Abaton Kinos und des Kurzfilmfestivals.Easterfield_Festival_Kultursommer_Foto_Team_Szene-11

Die Auswahl der Teilnehmer:innen aber auch Verantwortlichen hinter den Kulissen, weist dabei durchweg eine hohe Qualität auf. Interessante Köpfe mit spannenden Vitas treffen sich – auch über die Disziplinen hinweg. Akteur:innen von Rang kommen mit Nachwuchs-Künstler:innen zusammen, kleine Vereine arbeiten Hand in Hand mit großen Firmen. 

 

Hochkultur trifft Subkultur

 

Die Macher:innen des Easterfield-Festivals und ihre Partner:innen – etwa die Millerntor Gallery, der Kunstverein Harburger Bahnhof, die HFBK oder auch die avantgardistische Rapgruppe Deichkind – haben ein Festival konzipiert, dessen Veranstaltungen durch interessante Themen, Gäste und Kombinationen besticht. Genau dieser Umstand sorgt dafür, dass mehrere Tagesbesuche lohnenswert sind.

Zu den Auftretenden und Ausstellenden bis Mitte August gehörten und gehören neben anderen etwa: Andreas Dorau, Axel Loytved, Henning Besser (Deichkind), Schauspieler Paul Behren, Bestseller-Autorin Kübra Gümüşay, die Multimedia-Künstlerin, Michaela Melián (Künstlerin, Mitglied der Avantgarde-Band F.S.K. und Professorin an der HFBK), Melissa Logan (Chicks On Speed), Hoda Tawakol, Paul Spengemann, Melanie Jame Wolf, Dr. Katja Wolframm, (Hamburg Kreativ Gesellschaft) und Prof. Dr. Gesa Ziemer (Hafen City Universität)

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Programmpunkte finden noch am 06., 11. und 12. August statt. Der Skulpturengarten auf dem Gelände ist auch unabhängig von Veranstaltungen für Besucher:innen zugänglich.

Easterfield Festival: 30. Juli – 15. August 2021, Osterfeldstraße 6 (Eppendorf)


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Kulturelle Erweckung: Das Easterfield Festival

Unter dem Motto „Eine Stadt wacht wieder auf. Aber wie? Und wohin?“ bietet der Kunstverein Hamburg beim Easterfield Festival in der Osterfeldstraße in Eppendorf vom 30. Juli bis zum 15. August 2021 eine bunte Mischung aus Open-Air-Kino, Performances, Musik, Kunst und Talks

Text: Marco Arellano Gomes

 

Nein, das christliche Fest der Wiederauferstehung Christi wird nicht nachgeholt. Mit einer gewissen Wieder­auferstehung hat das Eas­terfield Festival hingegen schon zu tun: der Wiederauferstehung der Kul­tur – und zwar in all ihren schillernden Facetten. Die Kultur ist wieder da. Der Hamburger Kul­tursommer wurde ausgerufen – und der soll in der ganzen Stadt stattfinden. Das heißt eben auch in der Osterfeldstraße (nicht zu verwechseln mir der Osterstraße) – jener Verlängerung des Lok­stedter Weges, die nördlich von Eppendorf ver­läuft und den noblen Stadtteil mit dem etwas pragmatischeren Lokstedt verbindet.

Der Auftritt der Hamburger Erfolgssängerin Miu ist einer der Top Acts auf dem Festiva; Foto: Elena Zaucke

Die Hamburger Erfolgssängerin Miu tritt am 5. August auf dem Festival auf; Foto: Elena Zaucke

Von diesem Straßennamen leitet sich auch schon der Titel des Festivals ab, das sechs Tage lang – vom 30. Juli bis zum 15. August – in den Gärten der Osterfeldstraße 6 stattfindet. Auf dem ehemali­ gen Gelände der Galerie Levy gibt es somit nach dem pandemischen Winterschlaf ein kulturelles Erweckungserlebnis – ganz unreligiös, aber kul­turell wertvoll und abwechslungsreich. „Es geht darum, die Künste der Stadt Hamburg zu zele­brieren und ihre Vielfalt nach über einem Jahr Lockdown als gemeinsame Anstrengung zu feiern und wieder an die breite Öffentlichkeit zu bringen“, sagt die verantwortliche Intendantin Bettina Steinbrügge vom Kunstverein in Ham­burg.

Steinbrügge hat in Kooperation mit Donkey Products und &MYLK ein buntes Programm vorbereitet. „Aus Hamburg für Hamburg. Aus Liebe zur Kultur“, wie es im Programmheft heißt. Dass das nicht nur ein Spruch ist, erkennt man allein schon daran, dass alle Überschüsse „zurück in die Ham­burger Kultur“ fließen sollen.

 

Fünf Schwerpunkte

 

Eröffnung ist am 30. Juli, um 18 Uhr. Weitere Ver­anstaltungstermine sind am 1., 5., 6., 11. und 12. August, jeweils ab 18 Uhr. Das Festival hat fünf kulturthemati­sche Schwerpunkte: Kino, , Performance, Musik, Skulp­tur und Gespräch. Jede der Kulturdisziplinen wird von Kuratoren und Team verantwortet. Eingeladen werden vorrangig Hamburger Künstler und Künstlerinnen. Die Hamburger Kulturszenen sollen so zusammenfinden und sich gegenseitig befruchten. Das sollte bei einer Fläche im Freien von etwa 6.660 Quadratmetern auch pandemiekonform gelingen.

Während der gesamten Festivallaufzeit ist der Skulp­turenpark tagsüber für Besucher und Besucherinnen kostenlos zugänglich. Für die Abendveranstaltungen mit Performances, Filmen, Vorträgen und Konzerten wird hingegen ein Eintrittspreis erhoben, dessen Erlös wie bereits erwähnt der weiteren Unterstützung der Hamburger Kunstszene dient. Fürs Essen ist selbstver­ständlich gesorgt: Mehrere Foodtrucks werden vor Ort ihre Speisen anbieten. Und wer weiß, vielleicht ist ja auch das eine oder andere Osterei dabei.

 

Kino

 

Im Bereich Kino wird es fünf Filmabende geben. Lie­bevoll zusammengestellt von Felix Grassmann (Abaton Kino), Maike Mia Höhne (Kurzfilmfestival Hamburg) und Marlene Denningmann von Veto Film.

Der Kurzfilm „Riot not diet“ (2018) von Julia Fuhrmann; Foto: Julia Fuhrmann

Der Kurzfilm „Riot not diet“ (2018) von Julia Fuhrmann; Foto: Julia Fuhrmann

 

Performance

 

Im Bereich Performances haben sich Tobias Peper (Kunstverein Harburger Bahnhof), Gabriel Schim­meroth (MARKK) und Sam Gora (HfbK) zusammen­getan, um ein Programm auf die Beine zu stellen. Vier Performances warten darauf, betrachtet zu werden.

 

Musik

 

Für die fünf Musik-­Acts verantwortlich sind die Kura­toren Björn Beneditz (Deichkind), Lars Meier (Gute Leude Fabrik) und Sebastian Tim (Koralle Blau).

 

Skulptur

 

Die knapp 20 Skulpturen werden durchgehend zu se­hen sein. Kuratiert wurden diese von Florian Berger (Donkey Products / &MYLK), Dr. Esther Ruelfs (MK&G Hamburg), Arne Vogler (Millerntor Gallery), Katha­rina Bittel (Neue Kunst in Hamburg) und Nicholas Tam­mens (Kunstverein in Hamburg).

Die Kunst-Skulpturen im Park sind tagsüber kostenlos zu sehen; Foto: Iris Helena Hamers

Die Kunst-Skulpturen im Park sind tagsüber kostenlos zu sehen; Foto: Iris Helena Hamers

 

Gespräch

 

Debatten sind ebenfalls eine kulturelle Errungenschaft und wollen gepflegt werden. Fünf Gespräche sind ge­plant, kuratiert von Dilara Kubitzki (Kunstverein in Hamburg), Christoph Twickel (Journalist & Autor), Timm Weber (Kunstverein in Hamburg), Luísa Telles und Luzia Cruz (beide HfbK).

Easterfield Festival: 30. Juli – 15. August


 SZENE HAMBURG Stadtmagazin, August 2021. Das Magazin ist seit dem 29. Juli 2021 im Handel und auch im Online Shop oder als ePaper erhältlich!

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