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Shopping: 5 nachhaltige Adressen in der Sternschanze

Besonders in der Sternschanze gibt es einige Läden, die sich einem ökologisch-nachhaltigen Lebensstil verschrieben haben. Einen Mix aus fünf klimaschonenden Adressen hat SZENE HAMBURG hier gesammelt:

 

GLORE HAMBURG

 

Im bunten und vielfältigen Karoviertel findet sich seit Mai 2010 die Hamburger Filiale von Glore, einem Unternehmen, das sich auf Bio- und Fairtrade-Mode spezialisiert hat. Das Sortiment richtet sich sowohl an Frauen und Männer und wird nach hohen ethischen Ansprüchen ausgesucht.

Jedes Kleidungsstück wurde fair gehandelt und ökologisch nachhaltig produziert, einen Extrastempel gibt es noch für Stücke die vegan sind, also keinerlei tierische Bestandteile beinhalten.

Glore Hamburg
Marktstraße 31

 

LOCKENGELÖT

 

Schränke und Kommoden aus Ölfässern, Leuchten aus LPs, Eierbecher aus Skateboards und Kleiderleisten aus Büchern – Lockengelöt praktiziert Upcycling in seiner schönsten Form. Die Teile sehen nicht nur extrem stylish aus, sondern schenken Dingen, die sonst auf dem Müll gelandet wären, ein neues Leben.

Lockengelöt
Marktstraße 114

 

MERIJULA STORE

 

Merijula ist eine moderne und nachhaltige Lifestylemarke aus Hamburg. Kleidung und Accessories sind fair und nachhaltig produziert und leben von ihrem bunten und ungewöhnlichen Look.

Die einzelnen Buchstaben des Namens stehen für Werte, für die die beiden Founder Sarah und Julian einstehen: Magic, Education, Respect, Independence, Justice, Unity, Love, Art.

Merijula Store
Wohlwillstraße 24

 

GRÜNE FLORA

 

Das Team der grünen Flora macht sich regelmäßig auf die Suche nach neuen, ungewöhnlichen Pflanzen und verkauft nur regionale Blumen, die gerade Saison haben. Schön und nachhaltig!

Grüne Flora
Schulterblatt 79

 

MIMULUS NATURKOSMETIK

 

Eine besondere Auswahl an Naturkosmetik findet man in diesem stilvollen kleinen Laden mitten in der Schanzenstraße. Nicht nur die großen Marken, sondern auch kleine weniger bekannte Label und andere Schätze werden in das Sortiment aufgenommen, wie zum Beispiel plastikfreie Bio-Zopfgummis oder recycelbare Zahnbürsten für Kinder.

Nicht nur sind die Produkte biozertifiziert, aus nachhaltigem Handel und/oder vegan, man macht sich auch viele Gedanken um die Vermeidung von Plastikmüll und die Schonung von Tier und Umwelt. So ist unter einigen Produkten ein kleines Schild an das Regal geklebt, „No bad waste“, damit sofort ersichtlich ist, dass diese keinen oder nur recycelbaren Müll produzieren. Unbedingt mal reinschauen, sich beraten lassen oder einen Gutschein für eine besondere Person erstehen (die übrigens sehr niedlich bedruckt sind).

Mimulus Naturkosmetik
Schanzenstraße 39a


SZENE HAMBURG KAUFT EIN 2020 SZENE HAMBURG KAUFT EIN! 2020. Das Magazin ist seit dem 19. November 2020 im Handel und auch im Online Shop erhältlich! 

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Neues Pfandsystem – Baumrettung to go

Recup ist der neue Pfandbecher für Coffee-to-go. In fast 20 Cafés ist es möglich, der Koffeinsucht in Einklang mit Mutter Erde zu frönen.

Bäume zu retten, ist zeitaufwendig – wer hat heutzutage schon die Muße, sich jahrelang an einem Baumhaus festzuketten? Außerdem gibt’s da nicht mal Kaffee! Recup hat die alltagstaugliche Lösung für ökologisches Engagement: Ein Pfandsystem für To-go-Becher. Recup löst die „Refill it!“-Becher ab, die 2016 von der sozial engagierten Kaffeerösterei El Rojito in die Hamburger Cafés gebracht wurden. Denn zwei Pfandsysteme gleichzeitig, das führt zu nichts. Und auf Dauer kann die kleine Kaffeerösterei das große Aufkommen nicht bewältigen. „Wir überlassen Recup das Feld“, sagt Roman Witt von El Rojito. Das Start-up Recup ist bereits in 23 deutschen Städten mit seinem Pfandsystem am Start. Einen Euro Pfand kostet ein Becher, der in allen teilnehmenden Läden zurückgegeben werden kann. Unter den Teilnehmern sind bereits das Café Koppel in St. Georg, die Biokonditorei Eichel in der Osterstraße und viele andere.

Etwa 43.000 Bäume gehen drauf, um zu den etwa 2,8 Mrd. To-go-Bechern verarbeitet zu werden, die in Deutschland jährlich befüllt werden. Ihre Pappe ist von einer feinen Kunststoffhülle überzogen, die das Recycling unmöglich macht. Im besten Fall überfüllen die Pappbecher die Mülleimer in den Innenstädten – manche landen auch auf Grünflächen oder in den Bahnen. Die Städte, die dafür zuständig sind, die Abfälle zu entsorgen, sind von dem Problem zunehmend belastet. „Es ist wichtig, dass sich jeder Kaffeetrinker und -anbieter fragt, was die Müllproblematik für ihn bedeutet“, sagt Johanna Perret, die bei Recup für Design und Kommunikation zuständig ist. Allerdings stellt sie auch klar: „Coffee to go ist ein Lebensgefühl, das wir nicht negativ behaften wollen.“ Roman Witt von El Rojito sieht eher die Stadt Hamburg in der Verantwortung: „Ich würde mir wünschen, dass die Stadt ein Zeichen setzt und Betriebe unterstützt.“ Bis dahin heißt es wohl: Immer schön Recup trinken oder den Kaffee ganz entspannt im Sitzen genießen!

Text: Sabrina Pohlmann

www.recup.de


 Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Mai 2018. Das Magazin ist seit dem 28. April 2018 im Handel und zeitlos in unserem Online Shop oder als ePaper erhältlich!