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Hamburgs Klassiker: Das Stadtpark Open Air ist zurück

Im Stadtpark liegt wieder Musik in der Luft. Ab dem 21. Juli 2021 gibt es wieder Open Air Konzerte im Hamburger Stadtpark

Text: Andreas Daebeler

 

Ohne Open Air im Stadtpark geht nicht. Nicht mal im für die Live-Musik so frustrierenden Corona-Jahr 2020. Trotz Pandemie schafften es die Orga­nisatoren um Veranstalter Karsten Jahnke, eine Handvoll ­kleiner Gigs an den Start zu bringen. Johannes Oerding ­hatte gleich eine ganze Reihe von Auftritten absolviert. In diesem Jahr ist auf der legen­dären Freilicht­bühne an der Saarlandstraße wieder musikalische Vielfalt angesagt. Dank eines mit den Behörden abgestimmten Sicherheitskonzepts.

Mit reduzierter Kapazität und festen Sitzplätzen sollen dabei die aktuell gültigen Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Zudem gibt’s klare Wegeregelungen und keine Tageskasse. Die online bestellten Tickets sind ­personalisiert, um bei Infektionen eine Nachverfolgung zu gewährleisten. Rein kommt nur, wer eine Maske trägt. Auf den Plätzen darf die dann abgenommen werden.

 

Volles Programm

 

Das Programm startet am 21. Juli mit einem Auftritt der schwedischen Songwriterin Anna Ternheim. Es gibt in ­diesem Jahr auch Poetry Slams, Comedy und Lesungen. Mit Element Of Crime, Fury in The Slaughterhouse, Philipp Poisel und natürlich Lotto King Karl sind gern gesehene Stamm­gäste mit von der Partie, bevor Olli Schulz und Deine Freunde Anfang September die Schluss­akkorde setzen. Trotz ­Corona wird die Food Lane rund um die Freilichtbühne im Stadtpark geöffnet sein. Auf den Tellern landet modernes, mit Liebe ­gemachtes Streetfood – frisch zubereitet und serviert aus umgebauten Seecontainern.

stadtparkopenair.de


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Stadtpark Open Air – frischer Saisonstart in der Gastro

Stadtpark Open Air 2019: Hamburgs grünste Konzert-Location startet mit einem neuen Gastro-Bereich in die Saison. Ein Gespräch mit Björn Hansen, der das Food-Konzept erneuert hat.

Interview: Erik Brandt-Hoege
Foto (o.): Lukas Lau

Element Of Crime, First Aid Kit, Weezer, The National: Die Buchungen für die neue Saison, die am 19. Mai startet, können sich sehen lassen. Neben der Live-Musik wird ein Highlight auch die neue Food Lane rund um die Freilichtbühne sein. An fünf Containern kriegen Konzertbesucher einiges geboten, von Bio-Currywurst über Süßkartoffelpommes bis zu Burritos. Zuständig für den Gastro-Bereich ist Björn Hansen, Geschäftsführer von Stereolicious.

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Björn Hansen hat das Food-Programm im Stadtpark runderneuert. Foto: Sophia Herzog

SZENE HAMBURG: Björn Hansen, der Gastro-Bereich des Stadtpark Open Airs wurde runderneuert. Was passierte im ersten Schritt?

Björn Hansen: Am Anfang war ein leeres Blatt Papier, wir haben buchstäblich bei null angefangen. Das hieß auch, dass wir uns von allem, was dort in den vergangenen 45 Jahren stattgefunden hatte, vollkommen frei machen wollten. Und die erste Idee, die wir dann hatten, war es mit Seecontainern zu arbeiten. So stellen wir den Bezug zum Tor der Welt her und schaffen robuste und einheitliche Verkaufsstände. Außerdem ist das Anthrazit ein schöner Kontrast zum satten Grün drum herum.

Du hast ja reichlich Erfahrung mit großen Musikveranstaltungen, hast unter anderem schon auf dem Hurricane- und dem Melt!-Festival gearbeitet. Konntest du bereits funktionierende Konzepte auf die Stadtpark-Container anwenden?

Wir haben nichts von anderswo adaptiert. Hamburg hat ja eine sehr gute Streetfood-Szene, in der wir wildern und einfach mal gucken konnten, mit wem wir zusammenpassen. Wir hatten dabei alle Gelüste im Blick, die nach Fleisch ebenso wie die nach Vegetarischem und Veganem. Was ich aber tatsächlich schon immer verfolgt und natürlich auch mit in den Stadtpark gebracht habe, ist mein Nachhaltigkeitsanspruch.

Was bedeutete das konkret für das Areal rund um die Freilichtbühne?

Vor allem bedeutet das Müllvermeidung. Ab sofort wird es zum Beispiel Mehrwegbecher geben und allgemein kein Plastik mehr. Und beim Essen setzen wir nicht nur auf konventionelle Küche, sondern auch auf Biogerichte und haben bei allem die Regionalität und die Saisonalität der Zutaten im Blick.

 

Aber bitte mit Sahne!

 

Welche Speisen der Food Lane werden denn mit diesen Zutaten zubereitet?

Unter anderm bieten wir eine Bio-Currywurst an, klassische Burger und Süßkartoffelpommes vom Dock 3 Beach Club, Sandwichspezialitäten von Frau Dr. Schneider’s Grilled Cheese Wonderland und Burritos sowie Suppen und Obstsalate von Monkey Business. Wir werden auch einen süßen Container haben, also einen, an dem es Eis von der Eismanufaktur Kalte Schnauze gibt sowie Crêpes. Wir gucken natürlich immer auf die jeweils anstehende Veranstaltung und das Wetter, wenn wir das Food-Programm machen und setzen auf das Musikprogramm abgestimmte Akzente.

Heißt das, bei Erobiques Großer Gartenparty wird es ein anderes Angebot geben als etwa bei Take That und Dieter Thomas Kuhn, zum Beispiel bei den Getränken?

Ja. Bei Erobique werden wir uns z. B. Gedanken zum Thema Gin Tonic machen. Wir gehen davon aus, dass das der Drink dieses Tages sein wird. Bei Take That sehe ich eher Aperol Spritz im Vordergrund. Und bei Dieter Thomas Kuhn sagen wir: Aber bitte mit Sahne! Vielleicht bieten wir dazu auch noch eine Bowle an.

www.stadtparkopenair.de

www.morgenwelt.de


 Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG Stadtmagazin, April 2019. Das Magazin ist seit dem 28. März 2019 im Handel und zeitlos im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


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