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„Brave New Woman“: Leslie Clio über Feminismus in der Musikbranche

Ein neues Album und ein neues Ich. Mit „Brave New Woman“ präsentiert Leslie Clio ihre wiedergefundene Stärke. Die selbsternannte „Ultra-Feministin“ hat ihr eigenes Label mit einem ausschliesslich weiblichen Kernteam gegründet und spricht im Interview über ihren Neuanfang

Interview: Henry Lührs

SZENE HAMBURG: Leslie, Self-Care steht für dich an erster Stelle. Was machst du während Corona, um bei dir zu bleiben?

Leslie Clio: An allererster Stelle steht für mich die Kreativität. Ich glaube, ich habe aus der gesamten Corona-Zeit das Beste gemacht. Ich konnte sogar noch kreativer sein, da es so wenig Ablenkung und Neues gab. Gerade als Musikerin bin ich sonst viel unterwegs – jetzt konnte ich Zeit am Klavier und im Studio verbringen. Das hat mich als Produzentin wachsen lassen. 

Du hast dein eigenes Musiklabel gegründet und arbeitest mit einem ausschließlich weiblichen Team zusammen. Warum?

Ich finde es hart, dass Frauen in der Musikindustrie immer noch benachteiligt sind. Durch die Gründung eines eigenen Labels, habe ich mich das erste Mal in der Position gesehen, das Problem aktiv angehen und ein rein weibliches Team besetzen zu können.

Ich bin eine Ultra-Feministin. Ich gucke nach Frauen, die mich inspirieren und mit denen ich zusammenarbeiten möchte. Ich freue mich, damit ein Statement setzen zu können.

Inwiefern hat die Musikindustrie ein Problem mit patriarchalen Strukturen? 

Alles, was ich als Künstlerin darstellen will, ist der ‘Mut zur Kante‘. In der Musikindustrie gibt es nicht besonders viel Diversität. Es ist ein sehr einseitiges Frauenbild, und ein super einheitlicher Typ Frau hat in der Branche Erfolg. Das entspricht aber nicht der Realität, denn es gibt alle möglichen Arten von Frauen.

Ich glaube, der Grund dafür, dass es nur klassische Frauenbilder an die Spitze schaffen, sind Männer, die die Entscheidungen über Erfolg treffen.

Neuanfang

Bei deinem Albumtitel „Brave New Woman“ denkt man unweigerlich an den Romanklassiker von Aldous Huxley…

Der Titel ist auf jeden Fall daran angelehnt. Im Buch und auf meinem Album geht es um die Geschichte eines beendeten Lebensabschnittes und um Neuanfang.

Im Song „Good Trouble” heißt es „I gotta get out“. Das Video hast du auf YouTube damit angekündigt, radikaler sein zu wollen. Was meinst du damit konkret?

Die Zeile ist vom Lockdown und all dem, was seit zwei Jahren die neue Realität ist, geprägt. Aus dem Stand heraus soll das aber auch ein progressiverer Song als andere sein. Man geht los und reißt alles ab. Reißt die Mauern ein, die einen einsperren. Quasi die Trennung von allem, was nicht mehr gebraucht wird und einem nicht gut tut.

Es gibt diese – von Stereotypen überladene – Floskel „Die Waffen einer Frau“. Dein Song „Girl with a Gun“ erzählt aber eher eine Geschichte der Selbstfindung …

Es ist, glaube ich, eine Mischung aus beidem. Was sind die Waffen einer Frau? Die Waffen einer Frau sind nicht ihr Dekolleté, sondern die gleichen Waffen, die Männer auch haben. Auf sich selbst zu setzen, Durchsetzungsvermögen, Treue und das eigene Ding machen. 

Der Song war für mich eine Art Realisation im Sinne von: Ich habe lange im Schatten gestanden, mich verwirren lassen und war angeschossen. Ich habe aber überlebt und ‚I stick to my guns’. Das ist eine Momentaufnahme, in der ich beschlossen habe, auf meine Stärken zu setzen.

„Die Idee entscheidet, wo ich hingehe“ 

Du reist normalerweise viel in der Welt umher und schreibst deine Songtexte überwiegend in den USA. Wo und von wem hast du dich während Corona inspirieren lassen?

Der Vorteil Künstlerin zu sein ist es, dass man das eigene Album nie zum ersten Mal hört. Daher weiß ich auch gar nicht genau, was sich verändert hat. Ich habe einfach das gemacht, was sich gut für mich angefühlt hat. 

Ich gehe da nicht intellektuell ran und sage: ‘Das ändere ich jetzt’. Ich vertrete oft die Meinung, dass man Sachen auch einfach in die Welt setzt und die Leute können das interpretieren, wie sie wollen. Mit wem ich zusammengearbeitet habe oder wo ich Songs geschrieben habe, hat wenig damit zu tun, wie das Album klingt. Alben sind eigentlich immer Lebensabschnittsgefährten. Als Künstlerin folge ich dabei einfach meinen Impulsen. 

Ich habe kein Interesse daran, etwas nochmal zu machen, nur weil es kommerziell funktioniert hat. Ich habe bewusst entschieden, so nicht weiterzumachen. Die Idee entscheidet, wo ich hingehe.

„Die Prinzessin ist ein eigener Held“

„Brave New World“ ist bissiger und experimenteller. Es ist kein musikalischer Mittelfinger geworden, aber ein Song heißt zumindest „Abcdef*ck Off”. Traust du dich mittlerweile, wütender zu sein?

Da sind wir wieder bei dem Thema, dass man als Frau auch Kante zeigen darf. Es gibt jetzt eine Pink oder vielleicht in den 90ern eine Alanis Morissette – aber grundsätzlich sind Wut und Aggressionen Gefühle, die Frauen nicht gestattet werden. Wut ist ein wahnsinnig kräftiges Gefühl und ein Leitthema bei meinen Sachen. In der Zukunft möchte ich da noch viel mehr reingehen. 

Es gestaltet sich allerdings schwerer als gedacht, wütende Songs zu schreiben. Es gibt nicht viele Beispiele von wütenden Frauen in der Musikkultur. Niemand möchte eine wütende Frau sehen. Ich finde es aber schön wütend sein zu können. Wütend sein motiviert. In Zukunft möchte ich Frauen zeigen, dass sie das dürfen. Wut sollte man nie unterdrücken, die kommt immer woanders raus.

Du hast letztes Jahr den offiziellen Song der Disney Prinzessin – Kampagne gesungen. Der Micky-Maus-Konzern wird oft für sein Rollen- und besonders sein Frauenbild kritisiert. Wie passt die Rolle der Disney Prinzessin zur Brave New Woman?

Ich bin der absolut größte Ultra-Hardcore-Disney-Fan. Das nur am Rande. Ich sehe das nicht so. Wenn du dir den Song anhörst, dann wird eigentlich relativ schnell klar, dass es ein selbstbestimmtes, mutiges, starkes Mädchen ist, was da singt: „Das Mädchen, das ich sehe, wenn ich in den Spiegel schaue hat keine Angst, denn sie will hoch hinaus, weiß, wo es lang geht, und sie zeigt mir den Weg“, heißt es zum Beispiel.

Die Story von Disney ist auch vom Branding her schon Jahre nicht mehr: ‚Ich brauche einen Prinzen und warte hier in einem Glaskasten, bis er kommt und mich rettet‘. Jede Disney-Prinzessin der letzten Jahre, aber auch schon Pocahontas, setzt immer auf sich selbst. 

Die Prinzessin ist ein eigener Held. Ich habe den Song aus dem Englischen übersetzt. Das ist alles Aktivismus und Bestärkung von jungen Mädchen. Deswegen passt das auch total in meine Geschichte. Es ist eine andere Zielgruppe, aber es bleibt dieselbe Message. 

Sind Geschlechterrollen aber nicht weiterhin ein Problem von Disney? Es wird beispielsweise fast immer die klassisch hübsche, schlanke, junge Frau mit großen Augen und langen Wimpern gezeichnet…

Die Revolution liegt doch immer im Kleinen. Ich bin so froh, diesen Song gemacht zu haben. Meine Patenkinder stehen vorm Spiegel und singen ‚Ich flieg’ los‘ und haben das größte Selbstbewusstsein. Das ist doch viel wichtiger, als dass die gezeichnete Prinzessin dick ist. Das ist alles richtig, was du sagst, aber man muss auch die kleinen Dinge feiern. 

Hamburg im Herzen

Deine Tour startet Ende März 2022. Am 4. April spielst du ein Konzert im Hamburger Mojo. Was bedeutet es für dich in deiner Heimatstadt zu spielen?

Hamburg ist mein treuester Fan, hier verkaufen sich die Tickets auch am schnellsten! Ich komme immer gerne wieder zurück – bin der Stadt im Herzen treu geblieben. Für das, was ich beruflich vor hatte, war Hamburg mir einfach ein bisschen zu klein und daher war es die beste Wahl dafür nach Berlin zu gehen.

Die erste Single „Good Trouble“ vom Album „Brave New Woman“ als Acoustic Version:


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Hamburgerin des Monats – Navina Nicke von Safe Night

Laute Musik, Nebel, eine ungewollte Hand am Hintern – bei Übergriffen im Nachtleben sind Betroffene oft hilflos. Akute Unterstützung bei Gewalt-Erfahrung bietet in einigen Clubs der Verein Safe Night. Die Mitinitiatorin und Türsteherin Navina Nicke über stereotypische Erwartungen und wie harmlose Momente ganz schnell kippen können.

Interview: Hedda Bültmann
Beitragsbild: Jakob Börner

SZENE HAMBURG: Navina, wer steht hinter Safe Night?

Navina Nicke: Das ist ein Zusammenschluss aus vier Clubs und einigen Freien, wie ich. Mit dabei sind das Uebel & Gefährlich, Moloch, Hafen- klang und Kulturelles Neuland e. V., die den Südpol betreiben. Den Verein haben wir Mitte 2017 gegründet und wir vom Club-Plenum arbeiten seit zweieinhalb Jahren ehrenamtlich.

Warum nur vier?

Das sind die, die sich anfangs zusammengetan haben und Lust dazu hatten. Mittlerweile gibt es auch Anfragen von anderen Clubs, aber wir können momentan leider strukturell nicht noch mehr Clubs aufnehmen.

Wo hakt es?

Die Mitarbeiter der Clubs würden dann mit im Plenum sitzen, das sich re- gelmäßig tri , um zu besprechen, wie wir weiterarbeiten können. Das wäre ein noch größerer Orga-Aufwand. Und diese Clubs würden auch das Aware- ness-Team für seine Partys buchen. Außerdem würden wir auch die Mitarbeiter der Clubs schulen wollen zum Umgang mit sexualisierter Gewalt oder Handlungsstrategien bei Verdacht auf K.O.-Tropfen. Dafür haben wir aber zurzeit keine Kapazitäten.

 

„Ich weiß nicht, wie oft ich verfickte Feministin genannt wurde.“

 

Wofür ist das Awareness-Team auf Partys zuständig?

Das ist eine Dienstleistung, die wir anbieten und die ein Club buchen kann. Das Team ist verkürzt gesagt der Gegenpol zur Tür. Wenn in einem Club etwas passiert, gibt es eine gewaltausübende Person, die von der Tür rausgeschmissen wird. Aber es gibt ja auch eine betroffene Person, um die sich niemand im Club kümmern kann. Dafür ist das Awareness-Team da. Sie unterstützen Betroffene, wenn diese das möchten.

Wer ist das Awareness-Team?

Mittlerweile haben wir einen Pool von über 20 Leuten, die ausgebildet wurden in Krisenintervention und Gesprächsführung und die sich viel untereinander austauschen, wie sie Betroffene in Clubs unterstützen können.

 

„Wir helfen nicht nur Frauen.“

 

Wie kann man sich das vor Ort vorstellen?

Wenn das Team für eine Party gebucht wird, haben sie dort einen festen Stand. Dort können sie angesprochen werden, auch, wenn sich jemand generell für die Arbeit interessiert. Aber sie laufen im Club rum und sind durch ein leuchtendes A auf der Kleidung gekennzeichnet. Allerdings greifen sie nicht in akuten Situationen ein, sondern vermitteln den Leuten, dass sie da sind, wenn Unterstützung gewünscht wird. Es sind zweier Teams, die alle sechs Stunden wechseln.

Und welche Rolle spielt dabei Safe Night?

Der Verein kümmert sich zum einen um die Awareness-Teams und zum anderen veranstalten wir zukünftig Schulungen für Mitarbeiter der Clubs. Damit Leute vor Ort sind, die im Ernstfall vorbereitet sind. Die Bar zum Beispiel sieht am meisten, da sie am dichtesten am Dancefloor ist. Die Tür ist am weitesten weg, ist aber eigentlich dafür da, als erstes zu intervenieren, wenn etwas passiert. Deshalb ist es total wichtig, die Mitarbeiter zu schulen, wie sie bei Konflikten unterstützen können.

 

„Leider ist Gewalt schon lange normalisiert, auch im Kontext einer Party.“

 

Es scheint immer wichtiger zu werden, Frauen zu unterstützen …

Wir helfen nicht nur Frauen, es gibt auch Gewalt beispielsweise gegenüber Queers und Transmenschen. Viel Gewalt findet im Nachtleben statt, aber das war schon immer so. Nur wird das Bewusstsein dafür größer, Betroffene werden lauter und die öffentliche Aufmerksamkeit ist da. Dadurch werden dringend notwendige Diskussionen angestoßen. In der Vergangenheit wurde darüber einfach nicht geredet.

Aber im Nachtleben scheint es eine besondere Dringlichkeit zu haben …

Partys sind ein sehr spezieller Raum, der sich unkontrollierbar anfühlt. Dort ist viel Nebel, laute Musik, die Leute sind berauscht und für manche ist es ein Freibrief, um an anderen Gewalt auszuüben. Die ist oft so normalisiert ist, dass sie nicht wahrgenommen wird, wie zum Beispiel die Hand am Hintern. Oft ist es ein vermeintlich geregelter Ablauf, man geht in eine Bar, trinkt, fängt an zu knutschen und dann versucht man mit irgendjemand nach Hause zu gehen. Das ist ein großer Teil von dem, was Leute vom Feiern wollen. Was aber auch zur Katastrophe führen kann.

Da es ab einem gewissen Punkt ausartet?

Leider ist Gewalt schon lange normalisiert, auch im Kontext einer Party. Es liegt an der weit verbreiteten stereotypen Vorstellung, wie es abzulaufen hat und die nicht auf Konsens ausgelegt ist. Männern wird vermittelt, wenn sie sich auf eine bestimmte Weise verhalten, dann passt das schon bei der Frau. Wenn nicht, dann ist sie eine Spaßbremse. Wir leben in einer Gesellschaft, die Männern jederzeit ermöglicht, Gewalt auszuüben, ohne dass dies irgendeine Form von Sanktionierung erfährt.

Scheitert das Finden eines Konsenses oft am Alkohol?

Es scheitert an den nicht gestarteten Versuchen. Es ist ein allgemeines gesellschaftliches Problem, dass in bestimmten Situationen vorausgesetzt wird, dass beide Parteien einverstanden sind und beide dasselbe wollen. Und klar,ab einem bestimmten Pegel ist es nicht mehr möglich, eine bewusste Entscheidung zu treffen.

Stimmt der äußere Eindruck, dass meist Männer auffällig werden?

Wenn es um sexualisierte Gewalt geht, ja, dann sind es meistens Männer, die gegenüber Nicht-Männern gewalttätig werden.

Wie reagieren Männer, wenn du, als weibliche Türsteherin, sie aus einer sexuell übergriffigen Situation raus aus dem Club ziehst?

Ich weiß nicht, wie oft ich allein gestern Nacht während meiner Schicht an der Tür, verfickte Feministin genannt wurde. Ich bekomme keine einzige Beleidigung ab, die nicht darauf abzielt, dass ich eine Frau bin. Letztens wurde ich Punkerfotze genannt und fand das mal eine Abwechslung (lacht).

 

„Die Tür ist das Medium, worüber der Club vermittelt, was für ein Ort er sein will.“

 

Wie wirkt sich die Türpolitik auf das Geschehen im Club aus?

Ich bemühe mich immer sehr, eine Anti-Rassistische und Feministische Türpolitik zu fahren und gucke, wie die Leute auf bestimmte Fragen von mir reagieren, wie sie überhaupt drauf sind, oder ob schon extrem betrunken. Die Tür ist das Medium, worüber die Kommunikation zwischen Club und Publikum stattfindet, wo der Club vermittelt, was für ein Ort er sein will. Einer, an dem sich alle Menschen wohlfühlen können, an dem darauf geachtet wird, dass alle miteinander respektvoll umgehen. Somit kann ich auch Einfluss darauf nehmen, welches Publikum im Laden ist oder aber auch als Argumentation, wenn ich jemanden rauswerfe.

Gibt es noch viele Türen, die anders handeln und denken als du?

Ich glaube, es gibt viele Orte, die sich dringend mit diesem Thema befassen sollten und das überhaupt nicht auf dem Radar haben, weil es einfach nicht Teil ihrer Philosophie ist.

Es muss also an beiden Seiten gearbeitet werden, die Einstellung der Gäste und der Clubs?

Genau. Die Philosophie der Clubs zeigt sich dann aber an vielen Stellen, wie beispielweise die Frauen-Männer- Quote beim Line-up. Das sind ganz viele Faktoren, die auf das gleiche abzielen aber sehr unterschiedlichen Einfluss auf die faktische Party haben.

Hat eure Arbeit in den Clubs schon etwas merklich bewirkt?

Ja. Vor allem erlebe ich es in dem Club, wo ich an der Tür stehe, und das Awareness-Team regelmäßig arbeitet. In dem letzten halben Jahr hat sich viel verändert. Anfangs war seitens der Gäste viel Neugierde da, aber auch ein kleiner Schock nach dem Motto: „Ist es hier so schlimm, dass ihr das braucht?“ Was nicht der Fall war, aber die Betreiber und die Mitarbeiter wollen, dass es den Gästen gutgeht und sie einfach eine gute Zeit haben können. Es ist eher wie ein Goodie obendrauf. Die Gäste haben es dann sehr schnell angenommen und mittlerweile es auch oft ein Kriterium für die Leute geworden, ob sie in den Club gehen oder nicht.

Safe Night e.V.


 Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Februar 2019. Das Magazin ist seit dem 26. Januar 2019 im Handel und zeitlos im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


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