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Entspannen: Das Coffee to Fly

Der Stress und die Anstrengungen des vergangenen Jahres sind noch deutlich spürbar, da braucht es zu Beginn von 2023 nicht noch mehr davon. Deswegen präsentiert SZENE HAMBURG in den ersten drei Wochen des Jahres immer montags und freitags Orte, an denen es sich gut entspannen lässt. Heute: Das Coffee to Fly

Text: Markus Gölzer

 

Tage, die eigentlich Nächte sind. Menschen, die selten lachen und niemals singen. Schockfrost als Gemütszustand. Der Januar in Hamburg ist eine düstere Angelegenheit. Da hilft nur eine Traum-Traumreise. Nichts wie ab Richtung Flughafen. Dann abgebogen gen Nordosten, schon ist man im Coffee to Fly. Das Ausflugslokal liegt direkt am Flughafengelände, von seiner Aussichtsplattform genießt man einen spektakulären Blick auf die Runways 15 und 33. In Griffweite starten Flugzeuge unter dramatischem Getöse, nehmen einen mit auf einen inneren Kurztrip an exotische Strände oder wo immer man sich hinträumen will. Dazu einen Toast Hawaii. Fast hat man Mitleid mit den Menschen hinter den kleinen Kabinenfenstern. Müssen sie doch die beengten Strapazen einer Fernreise auf sich nehmen, während man sich selbst warm eingepackt an frischer Winterluft auf der Holzterrasse breitmacht. Eigentlich bedauerlich, dass in acht Wochen schon wieder Frühlingsanfang ist. Aber nur eigentlich.

Entspannung im Januar


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A380 – in Hamburg sagt man Tschüss

Am 16. Dezember 2021 geht in Hamburg eine Ära zu Ende. Airbus liefert seinen letzten A380-Flieger aus

Text: Felix Willeke

 

Die Saga begann Ende der 1990er-Jahre. Die Stadt Hamburg beschloss, Teile des Mühlenberger Lochs bei Finkenwerder zuzuschütten. Die Begründung: „Der Alpha-Vogel“ kommt, wie Spiegel Online 2005 schrieb. Airbus plante schon länger den Bau des bis dato größten kommerziellen Passagierflugzeugs, auch bekannt als Airbus A380. Ein Teil der Fertigung und Auslieferung sollte auch am Werk in Hamburg-Finkenwerder passieren und dafür brauchte es mehr Platz – unter anderem für eine verlängerte Start- und Landebahn.

 

Der Trend geht zu kleineren Flugzeugen

 

2005 war es dann so weit, der Flieger mit der Kennung F-WWOW flog am 27. August 2005 erstmals über die Hansestadt. 2007 wurde dann der erste Flieger an Singapore Airlines als erste Fluggesellschaft übergeben. Mittlerweile sind die ersten dieser Flieger bereits auf dem Schrottplatz. Der Grund ist einfach: Ein Flugzeug mit bis zu 600 Plätzen – darunter teilweise Privatsuiten – ist nicht wirtschaftlich genug. Besonders im Zuge der Corona-Pandemie ist bei vielen Fluggesellschaften der Entschluss gereift, eher kleinere und sparsamere Maschinen einzusetzen. Airbus geht diesen Trend mit und lässt am 16. Dezember den letzten A380 ausliefern – an Emirates. Von Hamburg wird der Flieger voraussichtlich über die Nordsee in Richtung Großbritannien starten und dann sein Ziel ansteuern: Dubai.


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