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Bahn-brechend: Hamburger Freibäder öffnen

Nach langer Corona-bedingten Schließung, öffnen ab dem 29. Mai neun Hamburger Freibäder wieder ihre Pforten. Tickets gibt’s im Vorverkauf

Text: Isabel Rauhut

 

Petrus schenkt Hamburg für das letzte Maiwochenende 19 Grad und Sonnenschein – Anlass für die Freibäder vom Bäderland ihre Türen zu öffnen! Vier Kombi-Freibäder (Finkenwerder, Bondenwald, Billstedt, das Kaifu-Bad), das Ganzjahresfreibad in Rahlstedt sowie die vier Sommerfreibäder Marienhöhe, Osdorfer Born, Neugraben und das Naturbad Stadtparksee freuen sich ab Samstag wieder auf belebte Schwimmbecken. Wann die übrigen Bäder nachziehen, steht noch nicht fest.

Ein Besuch im kühlen Nass ist – natürlich – an Maßnahmen geknüpft: Beim Einlass muss eine Impfbescheinigung oder ein offizieller Corona-Test vorgelegt werden. PCR-Tests dürfen maximal 48 Stunden alt sein, Schnelltests maximal zwölf Stunden. Der Vorverkauf für Tickets beginnt am heutigen Donnerstag um 12 Uhr.


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Top 6: Orte zum Paddeln und Schwimmen in Hamburg

Egal, ob auf dem Wasser, daneben oder mittendrin. Hauptsache umgeben vom kühlen Nass! Hamburg bietet einige Möglichkeiten – nicht nur Elbe und Alster

 

Paddeln

Zum Anleger

Wilhelmsburger Idylle. Direkt am Kanal befindet sich der Biergarten Zum Anleger. Mitten im Grünen mit einem frisch gezapften kühlen Bier in der Hand ist dieses Plätzchen ausgezeichnet, um die Seele baumeln zu lassen. Doch nicht nur am Wasser: auch auf dem Wasser. Denn Zum Anleger vermietet auch Kanus und Tretboote. Oder man schnappt sich ein Stand Up Paddling Board, um Wilhelmsburg auf dem Wasserweg zu erkunden. Vom Biergarten geht’s dann ab zu der Willi Villa, einer kleinen, vom Wasser umringten Oase im Inselpark. Hier gibt es Snacks und Getränke zur Stärkung für den Rückweg. Wieder angekommen im Zum Anleger kann der Tag bei Gegrilltem und dem ein oder anderem Bier zu Ende gehen.

Zum Anleger: Vogelhüttendeich 123 (Wilhelmsburg)

Bodos Bootsteg

Direkt an der Außenalster im Stadtteil Harvestehude wird auf Bodos Bootssteg gerne ein Kaffee getrunken oder der Ausleihservice beansprucht. In dem rustikalen Café gibt es Snacks und Erfrischungen für den kleinen Hunger und Durst. Kein empfehlenswerter Stop für alle, die sich ein feines Essen wünschen, aber ein klasse Platz, um sich den Blick auf die Außenalster mit einem Bier noch zu versüßen. Dann geht es los für eine Runde auf der Alster mit dem Kanu oder Tretboot. Auf dem See im Herzen Hamburgs gibt es immer viel zu sehen: Jogger, die im Park ihre Strecken ablaufen, Sänger, die am Alsterufer ein Liedchen trellern oder die Seebewohner wie Schwäne und Enten, die der Alster das Leben einhauchen.

Bodos Bootsteg: Harvestehuder Weg 1b (Harvestehude)

Bootsvermietung am Stadtparksee

Direkt auf der Liebesinsel im Stadtparksee ist auch die kleine Bootsvermietung. Das rote Ausleihhäuschen hat mit dem See vor der Tür einen romantischen Charme. Besonders für einen kürzeren Seeausflug ist der Stadtpark die richtige Anlaufstelle. Es ist der perfekte Ort, um sich einfach treiben zu lassen. Vom Stadtpark aus werden allerdings auch weitere Touren unternommen! Unter der Brücke durch, geht es auf den Goldbekkanal. Von dort aus führt der Wasserweg zur Außenalster oder durch die weiteren Kanäle in Hamburg. Und nicht zu vergessen, der Stadtpark bietet sich für einen anschließenden Spaziergang an. Der Rosengarten oder der Pinguinbrunnen in direkter Seenähe sind dafür ideale Zielorte.

Stadtparksee: Südring A5 (Winterhude)

 

Schwimmen

Boberger See

In dem Naturschutzgebiet Boberger Niederung befindet sich auch der circa 7,9 Hektar große See. Es gibt zwei Möglichkeiten, um sein Auto abzustellen: der Parkplatz am Flugplatz des Hamburger Aero-Clubs oder der am Friedhof Billwerder. Die nächste Station der öffentlichen Verkehrsmittel ist die Bushaltestelle Billwerder Kirche. Der See wird durch das Grundwasser gespeist und verfügt dadurch über ausgezeichnete Wasserqualität. Am nordöstlichen Ufer befindet sich der 16 Meter lange Strand. Aufgepasst: Wer nicht von nackten Personen überrascht werden möchte, der läuft besser nicht am Südufer entlang. Wichtig: sich selbst Verpflegung mitzubringen, denn in der naturbelassenen Landschaft gibt es keine Einkaufsmöglichkeiten.

Boberger Niederung (Billwerder)

Sommerfreibad Aschberg

In diesem Freibad tobt das Leben! In Hamm an der Bushaltestelle Braune Brücke liegt wohl das spaßigste Freibad der Hansestadt. Das Herzstück dieser Poolanlage ist eine 111 Meter lange Rutsche. Die flach absteigende Rutsche ist nicht nur für große Kids, sondern auch für die kleineren geeignet. Wer sich traut, springt von einem der Sprungtürme ins Wasser. Das ist aber noch nicht alles! Zudem gibt es ein 50-Meter-Mehrzweckbecken und für alle Sportbegeisterten ein Volleyball- und Basketballfeld. Die kleinen Planscher können sich in einem großzügigen Nichtschwimmerbereich und auf einem Spielplatz austoben. Nach so viel Toben ein Eis in die Hand und ab auf die Liegewiese. So lässt es sich aushalten!

Sommerfreibad Aschberg: Rückersweg (Hamm)

Bäderland Finkenwerder

Dieses Freibadparadies hat ganz klar einen Vorteil: der direkte Ausblick auf die Elbe. Auf die andere Elbseite geht es am einfachsten mit der Fähre – kleine Hafenrundfahrt inklusive. Das Freibad bietet alles, was ein entspannter Tag mit der Familie braucht. Wer es sportlich mag, kann im 50-Meter-Becken seine Bahnen ziehen. Für noch mehr Action gibt es eine Fußballwiese, eine Tischtennisplatte, ein Beachvolleyballfeld und einen Basketballkorb. Nicht zu vergessen: der Sprungturm und der Wasserspielplatz. Bei so viel Bewegung darf man auch hinterher auf der Liegewiese faulenzen. Für eine kleine Stärkung sorgt der Kiosk mit leckeren Pommes rot/weiß – im Freibad schmecken sie eh am besten.

Bäderland Finkenwerder: Finksweg 82 (Finkenwerder)


 SZENE HAMBURG Stadt, Land, Sommer 2020/2021. Das Magazin ist seit dem 4. Juli 2020 im Handel und  auch im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 

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Hamburger des Monats – Schwimm-Meister Frank Dobirr

Seit 40 Jahren sorgt Frank Dobirr in Hamburgs Schwimmbädern für Sicherheit. Sein Wunsch: Lasst uns mehr Rücksicht aufeinander nehmen – unser Hamburger des Monats Juli

Text und Interview: Ulrich Thiele
Foto (o.): Jakob Börner

SZENE HAMBURG: Herr Dobirr, sind Sie Schwimmmeister oder Bademeister?

Ich bin Schwimm­meister – und zusätzlich noch Saunameister.

Was ist der Unterschied?

Bademeister ist ein medizinischer Beruf. Das geht in Richtung Masseure und hat viel mit Wannen­ und Wasser­anwendung zu tun. Ein Schwimm­meister kümmert sich um die Wasser­aufbereitung, die Sicherheit, Verfah­renstechniken, die angewendet werden, um die Wasserqualität sicherzustellen, Schwimmunterricht, Kindergeburts­tage und Animation, Sauna, Kasse, Per­sonal. Im Alltagsgebrauch wird aber auch der Schwimmmeister als Bade­meister bezeichnet.

Warum wollten Sie Bade-, pardon: Schwimmmeister werden?

Ursprünglich wollte ich Masseur werden. Aber auf die 40 Ausbildungs­stellen kamen über 1.000 Bewerber, da habe ich mir nicht so viele Chan­cen ausgerechnet. Da ich aus dem Schwimmsport kam, haben mir Bekannte meiner Eltern die Hamburger Wasserwerke empfohlen, die damals für die Schwimmbäder zuständig waren. Also habe ich mich da beworben – zum Glück.

Von den 40 Jahren als Schwimm­meister haben mir 39,5 Jahre richtig Spaß gemacht. Ich liebe meinen Beruf, die Herausforderung, die Abwechslung. Das Arbeiten mit den Kunden und Kollegen ist sehr vielschichtig, was ich damals gar nicht so erwartet hatte. Letztendlich besteht der Beruf aus 15 verschiedenen Berufsfeldern.

 

„Wir müssen den menschlichen Körper kennen“

 

Und zwar?

Wir Schwimmmeister müssen uns mit Reinigungstechniken auskennen, mit dem Kassenwesen, mit Verwaltungs­aufgaben, dem Wassergehalt, der Auf­sicht, der Sauna. Wir können auch handwerkliche Aufgaben übernehmen.

Wir müssen die Physiologie des menschlichen Körpers kennen, wie die Lage der Organe oder die Funktion der Leberwerte und welche Symptome ein Herzinfarkt hat, damit wir entsprechend reagieren können. Meine Frau ist Krankenschwester, als ich meinen Meister gemacht habe, hat sie nur gestaunt, was ich alles lernen musste.

Wie sieht ein typischer Tagesablauf aus bei so vielen Aufgaben?

Das kommt darauf an, ob ich Früh-­ oder Spätschicht habe …

Sagen wir Frühschicht …

Meine Frühschicht fängt in der Wo­che um halb sechs an. Zuerst teile ich das Personal ein. Dann geht es mit den Reinigungsarbeiten los: Ich messe die Wasserparameter, überprüfe, ob die Temperaturen überall stimmen und ob die Betriebssicherheit gegeben ist. Dann reinige ich das Schwimmbad und gegen halb sieben kommen die ersten Gäste – ab dann machen wir zu zweit Aufsicht. Zwischendurch kommt die Ablösung und ich springe derweil in anderen Bereichen ein: Kassenablösung, Sauna­aufgüsse. Nachmittags um halb drei kommt die Spätschicht zur Übergabe.

 

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Die Freibadsaison ist eröffnet! (Foto: Joe Pizzio)

 

Was sind die häufigsten Zwischenfälle?

Es gibt immer mal wieder Unfälle, wenn Gäste barfuß am Beckenrand zu schnell laufen und ausrutschen. Oder wenn ein Gast rückwärts schwimmt und mit einem anderen zusammenstößt – dann gibt es mal eine Beule. Manch­mal gibt es auch Meinungsverschieden­heiten zwischen Badegästen.

Hören die Gäste auf Sie?

Wenn ich dem Gast in einer sach­lichen Sprache erkläre, warum das, was er macht, jetzt gerade nicht angesagt ist, dann hört er in der Regel auf mich. In den seltensten Fällen muss ich mir mal Unterstützung bei den Kolle­gen in Uniform holen. Ich bin jetzt fast 40 Jahre dabei. Wenn unsere Badegäste in die Halle kommen, erkenne ich schon, wen ich im Auge behalten muss.

Woran erkennen Sie das?

Das ist einfach ein Bauchgefühl, erfahrungsbedingt. Mit der Zeit habe ich gelernt, Menschen anhand ihrer Körpersprache zu beurteilen.

Was ist die auffälligste Veränderung in den 40 Jahren?

Handys. Die Smartphone-­Zombies laufen nicht nur auf der Straße herum. Eltern kommen mit ihren Kindern zu uns, scrollen dabei permanent auf ih­ren Smartphones. Manchmal sehe ich, wie Kleinkinder mit Windeln unbeauf­sichtigt am Beckenrand herumlaufen oder sich über das Wasser beugen – da müssen sie nur das Gleichgewicht ver­lieren, um kopfüber ins Wasser zu fallen. Dieser sorglose Umgang mit dem Leben der Kinder ist schon auffällig.

Wie reagieren Sie in so einem Fall?

Wenn wir feststellen, dass ein vier­jähriges Kind allein herumläuft, spre­chen wir es an und fragen, wo seine Eltern sind. Die stellen wir dann zur Rede: „Sie haben Ihre Aufsicht vernach­lässigt. Wenn was passiert, werden Sie Ihres Lebens nicht mehr froh.“ Meist kommen die Eltern ganz schön ins Schwitzen, wenn man ihnen die Kon­sequenzen klar aufzeigt.

Es ist nicht so, dass wir keine Lust haben, auf die Kinder aufzupassen – aber das ist die Verantwortung der Eltern.

Sind die Eltern überhaupt einsichtig?

Viele reagieren empfindlich, des­wegen muss ich mit viel Fingerspitzen­gefühl das Gespräch versachlichen. Dann zeigen sich die meisten Eltern auch einsichtig. Es gibt aber auch sol­che, die das nicht einsehen, nach dem Motto: „Wir haben Sie ja schließlich be­zahlt.“ Wir sind aber keine Kita. Und im Schwimmbad müssen kleine Kin­der einfach besonders gut beaufsichtigt werden, vor allem wenn sie noch nicht schwimmen können.

 

„Es dauert nicht lange, bis ein Kind ertrunken ist“

 

Mussten Sie schon rettend eingreifen?

Einmal ist ein zwölfjähriges Mäd­chen auf der Beckenkante abgerutscht und ins Wasser gefallen. Zum Glück konnte ich schnell eingreifen. Das Mäd­chen hatte einen Stimmritzenkrampf, deswegen ist kein Wasser in die Lunge gekommen. Aber ihr Gesicht war schon taubengrau. Das ist ein schrecklicher Anblick.

Es dauert nicht lange, bis ein Kind ertrunken ist, und genau deswe­gen ist die Aufsichtspflicht der Eltern so wichtig. In diesem Fall haben die Eltern allerdings ihre Aufsichtspflicht nicht verletzt, da das Mädchen schon zwölf und allein im Schwimmbad war.

Was ging in dem Moment in Ihnen vor?

In solch einem Moment kippt ein Schalter um – klack – und dann gilt nur noch: Reagieren. Machen. In dem Mo­ment war ich ganz klar und der Erste­-Hilfe­-Film lief wie automatisiert vor meinen Augen ab. Alle Sinne liefen auf Hochtouren. Entspannen konnte ich mich erst wieder, als die Entwarnung aus dem Krankenhaus kam. Leider be­kommen wir nicht immer eine Info, wie es den Gästen nach einer Rettung geht. Das ist dann sehr heftig für meine Kol­legen und mich, weil wir ja keine Ent­warnung erhalten.

Wie haben die Eltern reagiert?

Ich meine mich zu erinnern, dass die Eltern sich bei mir gemeldet und bedankt haben. Aber früher kam öfter, auch mal nach kleineren Unfällen, ein Dankeschön. Heute wird das immer seltener.

Woran liegt das?

In dem Hollywood­-Film „Avatar“ gibt es einen Schlüsselsatz, der die Ent­wicklung ganz gut verdeutlicht. Die Figuren in dem Film sagen dort: „Ich sehe dich als Wesen.“ Das verschwindet in unserer Gesellschaft. Es wird nicht mehr die Person gesehen, sondern nur noch der Nutzen, der Vorteil, der aus ihr gezogen werden kann. Und was man an die Person abgeben, damit man sich selbst aus der Verantwortung ziehen kann.

Die Zwischenmenschlichkeit, die Wärme, das Miteinander­nett­umge­hen – das wird leider immer weniger. Und seien es nur kleine Gesten im All­tag, wie auch einem Fremden die Tür aufzuhalten.

 

„Ich hole sie aus ihrem Alltag heraus“

 

Was tun Sie dagegen?

Wenn ich an der Kasse sitze, mache ich mir oft einen Spaß mit den Leuten. Wenn eine Familie kommt und 13,70 Euro bezahlen muss, sage ich 1370 Cent. Sie gucken dann erst mal erschrocken, weil die Summe so riesig ist, ehe es ih­nen klar wird. Ich hole sie erst mal aus ihrem Alltag heraus. Die Menschen sind oft im Kopf noch ganz woanders, sodass sie völlig hektisch hier herein­ kommen und sofort in die Sauna stür­men wollen. Ich sage ihnen dann: „Kommen Sie erst einmal an, die Sauna ist ein Bereich der Ruhe.“

Das Leben ist so schnell, was auch wieder mit den Smartphones und der permanenten Errreichbarkeit zu tun hat, dass die Leute sich überhaupt nicht mehr erholen.

Was geben Sie den Hamburgern mit auf den Weg ins Bad?

Nehmt Rücksicht auf die anderen. Alle sollen Spaß haben. Aber es gibt Spielregeln. Wer von der Kante ins Was­ser springt, sollte vorher nachsehen, ob da auch niemand im Wasser ist. Er­wachsene sollten ein positives Vorbild für die Kinder sein. Und hört bitte auf die Anweisungen des Personals. Wir wollen nur sichergehen, dass jeder wie­der heil nach Hause kommt.

Bäderland.de


Szene-Hamburg-Juli-2019-CoverDieser Text stammt aus SZENE HAMBURG, Juli 2019. Titelthema: Schmelztiegel St. Georg.
Das Magazin ist seit dem 27. Juni 2019 im Handel und zeitlos im 
Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


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Wieder geöffnet: Top 5 Freibäder in Hamburg

Endlich wieder Plantschen: Nach der langen Corona-bedingten Schließung, öffnen insgesamt neun Freibäder in Hamburg am 29. Mai wieder ihre Türen. Hier sind die fünf Favoriten der SZENE HAMBURG

Texte: Jenny V. Wirschky & Natalia Sodovnik

 

Für Hamburg ist wieder besseres Wetter angesagt – Anlass für die Freibäder vom Bäderland nach langer Corona-bedingter Schließung ihre Türen zu öffnen! Vier Kombi-Freibäder (Finkenwerder, Bondenwald, Billstedt, das Kaifu-Bad), das Ganzjahresfreibad in Rahlstedt sowie die vier Sommerfreibäder Marienhöhe, Osdorfer Born, Neugraben und das Naturbad Stadtparksee freuen sich ab Samstag, 29. Mai,  wieder auf belebte Schwimmbecken. Im Vorfeld der großen Plantscherei muss hier ein Online-Ticket gekauft werden.

 

Kaifu-Bad

Mit über 100 Jahren auf den Fliesen ist dies Hamburgs ältestes Bad! Den stadtweiten Kultstatus hat das Kaifu seinem vielfältigen Angebot zu verdanken: Schwimmbad, ganzjähriger Außenpool, Freibad mit 50-Meter-Pool und 10-Meter-Sprunganlage, Kleinkinderbereich, Sonnenwiese und Saunalandschaft. Letztere liegt in der Hohen Weide und erstreckt sich auf zwei Etagen über 600 Quadratmeter.

Kaifu-Bad: Hohe Weide 15 (Eimsbüttel)

 

Freizeitbad Finkenwerder

Aus dem Badebecken schaut man ins Schiffsbecken – und danach gibt’s Ballsport vom Feinsten. In Finkenwerder kann man nicht nur mit Elbblick sporteln, tauchen und Delphinsprünge üben: Das Freibad in Hamburgs Süden hat alles, was man für ein Freundschaftsspiel im Tischtennis, Fuß-, Beachvolley- und Basketball braucht. Das große Mehrzweckbecken steht auch für professionelles Training, Frühschwimmen, Aqua-Fitness und Schwimmschulen zur Verfügung.

Freizeitbad Finkenwerder: Finksweg 82 (Finkenwerder)

 

Freizeitbad Billstedt

Arschbomben-Alarm! Vom Ein-, Drei- oder Fünf-Meter-Turm wird hier ins kühle Freibadwasser gesprungen. Gediegenere Badegäste ziehen gesittet 50-Meter-Bahnen. Für Familien mit Kindern gibt es außerdem ein Nichtschwimmerbecken mit entspannten 32 Grad C und einen weiteren Nichtschwimmer-Pool. Den etwas größeren Kiddies dürften die Waterclimbing-Wand und eine Reifen- und Turborutsche gefallen.

Freizeitbad Billstedt: Archenholzstraße 50a (Billstedt)

 

Naturbad Stadtparksee

Ein Naturgewässer mitten in der Stadt – und das schon seit Jahrzehnten. Das große Mehrzweckbecken hat eine sportliche Temperatur von 20,5 Grad C – perfekt, um sommerliche Gemüter zu kühlen. Für die Kiddies gibt’s außerdem eine Plattform mit Rutsche und einen Spielplatz. Für urbane Entspannung sorgt die schwimmende Sonnenplattform.

Naturbad Stadtparksee: Südring 5b (Winterhude)

 

Freibad Marienhöhe

Wiese so weit das Auge reicht – auf über 26 Hektar lässt es sich besonders chillig bräunen, lesen und toben. Für allzu bewegungsfreudige Badegäste bietet das Freibad Marienhöhe ein großes Beachvolleyball-Feld. Während Sportskanonen sich auf dem sandigen Platz verausgaben, tummeln sich die ganz Kleinen im Planschbecken.

Freibad Marienhöhe: Luzerneweg 1–3 (Sülldorf)


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