Beiträge

Verlosung: Stella Sommer in der Elphi

Anzeige

Mit der Haspa Musik Stiftung in die Elbphilharmonie: Wir verlosen 2×2 Tickets für das Konzert von Stella Sommer im Kleinen Saal am Donnerstag, 2. Juni 2022 um 20.30 Uhr

Foto: Gloria de Oliveira

Das Nachwuchsformat „Made in Hamburg“ in der Elbphilharmonie zeigt, was in Hamburg musikalisch alles los ist. Auf der Bühne des großen Konzerthauses stehen experimentierfreudige Künstler:innen, die sonst vor allem in Clubs, Kneipen, Off-Locations und Proberäumen am Sound der Zukunft feilen. Am 2. Juni 2022 erwartet die Besucher:innen das Konzert von Stella Sommer. 

Orchestraler Pop

Vor über zehn Jahren gründete die norddeutsche Musikerin ihre Band „Die Heiterkeit“, mit der sie seither mehrere erfolgreiche Alben veröffentlichte. Stets in wechselnder Besetzung erregt die Gruppe mit ihren emotionalen und intimen Songs inzwischen sogar internationale Aufmerksamkeit.

Am 2. Juni steht Stella Sommer mit ihren ihren Songs irgendwo zwischen Folk, Chanson und orchestralen Pop auf der Bühne des Kleinen Saals in der Elbphilharmonie.

Die Haspa Musik Stiftung unterstützt den Hamburger Musiknachwuchs und ist darum auch Partner der Konzertreihe „Made in Hamburg“.

Haspa Musik Stiftung | Mehr Infos


Wir verlosen 2×2 Tickets für das Konzert von Stella Sommer am 2. Juni 2022 in der Elphi!

Wie ihr mitmachen könnt? Na so:

Bitte gebt für die Teilnahme euren vollständigen Namen an.

Samy Deluxe & Haspa Musikstiftung: „Eine super Synergie“

Zig aufstrebende Künstler haben bereits von der Förderung der Haspa Musikstiftung profitiert, u. a. die Mitglieder des DeluxeKidz e. V., der Kindern und Jugendlichen die Welt des HipHop näherbringt. Zum zehnten Geburtstag der Stiftung: Ein Gespräch mit DeluxeKidz-Gründer Samy Deluxe.

SZENE HAMBURG: Samy, erinnerst du dich an deinen ersten Förderer?

Samy Deluxe: Als Siebtklässler war ich ein halbes Jahr in England, dort hatte ich einen Privatlehrer, der einmal in der Woche Zeit mit mir verbracht hat. Ein derbe flashiger Dude, der schon die ganze Welt bereist hatte. In seinem Haus standen bestimmt hundert Instrumente, von Mandolinen bis zu den krassesten Riesentrommeln aus dem afrikanischen Dschungel. Mit ihm habe ich Musik gemacht und die Natur an der Küste bei Cornwall erkundet. Ich war damals ein kleiner Trouble-Jugendlicher. Dieser Typ hat Kreativität mehr geschätzt als Disziplin und es geschafft, dass ich viele Dinge für mich entdecken konnte, u. a. das Texten, Malen, Graffiti und einiges mehr.

Und was denkst du ist generell das Wichtigste bei der Unterstützung junger Künstler?

Erst mal sollte es um Spaß und Ausdruck gehen. Wenn ich als Mentor die Karriere von Nachwuchskünstlern mit zu verantworten habe, ist es mir allerdings auch wichtig, mein Wissen weiterzugeben. Leidenschaft ist gut, aber man kann keine Karriere starten, ohne zumindest die Eckpfeiler des Business zu kennen.

Du betreust seit 2013 die DeluxeKidz, pushst viele aufstrebende Talente. Was steckt hinter dieser Arbeit: innerer Drang? Pflichtbewusstsein?

Es war vor gut zehn Jahren, als ich mir Gedanken über meinen bisherigen Weg gemacht habe. Darüber, wofür ich stehe, und ob ich bisher mehr Gutes oder mehr Schlechtes in die Welt gebracht habe. Ich hatte dann tatsächlich einen großen Drang nach so einem Hands-on-Aktivismus und habe einen ersten Verein gegründet, der inhaltlich ähnlich lief wie die DeluxeKidz jetzt, der also auf HipHop-Workshops basierte. Zu der Zeit ging ich teilweise dreimal die Woche mehrere Stunden an Schulen. Meine Arbeit wurde später von Freunden weitergeführt. Es war also ein Win-win-Konstrukt.

Für die DeluxeKidz bekommst du auch von anderen Seiten Förderung, etwa von der Haspa Musikstiftung. Wie wichtig ist das für deine Arbeit?

Es ist eine super Synergie. Die Stiftung ermöglicht uns den Start in ein neues Theaterprojekt, in dem die Kidz mit Unterstützung unserer Coaches ihre Themen mit Tanz, Gesang, Rap, DJing, Beatbox und Graffiti auf die Bühne bringen werden. Es ist ja so: Um junge Leute zusammenzubringen und zu motivieren, etwas auf die Beine zu stellen, sind Sport und Musik die größten Schnittstellen. Beim Fußball braucht man nur einen Ball, Tore baut man sich schon irgendwie zusammen. Aber in der Musik braucht man eben mehr: Turntables, Mikrofone und so weiter. Und auch unsere Coaches müssen bezahlt werden. Das wäre ohne Unterstützer nicht möglich. Es ist deshalb cool, was die Stiftung für den Nachwuchs macht.

Interview: Erik Brandt-Höge
Beitragsbild: Romanus Fuhrmann

www.haspa-musik-stiftung.de


 Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Juli 2018. Das Magazin ist seit dem 29. Juni 2018 im Handel und zeitlos in unserem Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


Du willst mehr Stories aus Hamburg? Folge SZENE HAMBURG auf Facebook und Instagram!