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Jannes Woche 17 10: Kinowelten

Irgendwie haben wir da noch nie so richtig drüber gesprochen, aber ich liebe ja Kino.

Und zwar gerade die Vielfalt der hiesigen Lichtspielhäuser. Lustig moderierte Sneak Previews im zeise – manchmal geht man halt nach zehn Minuten irgendwo was trinken, meistens nicht. Die absolut großartige Idee »Eine Stadt sieht einen Film«, wo in diesem Jahr die grandiose Wahl auf den jungen Hamburger Klassiker »Fraktus« fiel.

Und gerne aber auch große Kinotempel. Jedem das seine, aber gigantische Filme wie »Kong« oder »Alien« schaue ich nun einmal gerne mit gigantischer Technik an. Bietet sich für mich zum Beispiel das Cinemaxx Dammtor an. Unter anderem, weil es nah an meinem Zuhause und auf dem Weg zwischen Büro und Bett liegt. Was zum Beispiel schlecht ist, wenn ich »Blair Witch«, »Rings« oder »Lights Out« in der Vorstellung gegen Mitternacht sehe.

Genau dafür ist Kino doch gemacht: große Emotionen. Ob die durch Horror-, Popcorn- oder Arthouse-Filme hervorgerufen werden, darf sich ja jeder selber aussuchen. Von mir aus: immer gerne und viel. Mein nächster Termin ist übrigens »Rammstein: Paris«. Schauen wir mal…

Wir lesen uns Montag wieder, Jannes

Foto: Julia Schwendner / Fraktus


Who the fuck is… Jannes Vahl*?

Jannes Kolumne SZENE HAMBURGVision von und für Hamburg 
Kein Schwarz und Weiß, Kreativität Tag und Nacht, Natur grün und blau. 
 Rezept zum Runterkommen bei zu hohem Lebenstempo 
Meditation. Basketball. Radfahren. 
Karma-Cocktail für ein korrektes Leben 
Rumcola. Und jeden Tag versuchen, ein besserer Mensch zu sein.  ?

*Jannes Vahl ist Clubkinder-Gründer und Inhaber der Agentur Polycore. Und gibt jede Woche bei uns seine persönliche Sicht auf seine Woche. 

Jannes Woche 17 09: Magazinerleben

Ich bin riesiger Fan von Print. Print über Hamburg. Print aus Hamburg. Print egal was, Hauptsache gut gemacht

Also in erster Linie spannend. Und spannend finde ich neben Special Interest Events wie der Indiecon einfach immer wieder, wie Magazine oder Zeitungen heutzutage ihre Marke auch außerhalb des Kioskes oder der heimischen Wohnstube erlebbar machen.

Vergangene Woche konnten sich die Hamburger gleich von zwei Konzepten überzeugen lassen: Die Szene Hamburg feierte die erste Ausgabe ihres Kieztalks »SO ODER SO« zum Thema »Gagen, Gigs und Kohle. Wer verdient eigentlich an Konzerten? Bands, Booker oder Veranstalter?« im Kukuun. Das Enorm Magazin aus dem Social Publish Verlag wiederum feierte ihr erstes »Enorm Magazin Launch-Event« mit dem Titelthema »Europa first! Vielfalt statt Nationalismus: Wie junge Europäer sich für offene Grenzen, freies Denken und eine Kultur des Miteinanders stark machen«*. Ebenfalls hochinteressant!

Genau wie unsere nächsten zwei Ideen: Wir feiern bei uns Unterm Strich (nach der Business Punk und dem Playboy) ab diesen Freitag mit dem NEON Magazin und demnächst leider die letzte Ausgabe vom Stadtlichh Magazin, das in unseren Räumen entsteht. Trotzdem und gerade deswegen: Print lebt!

Wir lesen uns Montag wieder, 

Jannes

Foto: Julia Schwendner


Who the fuck is… Jannes Vahl*?

Jannes Kolumne SZENE HAMBURGVision von und für Hamburg 
Kein Schwarz und Weiß, Kreativität Tag und Nacht, Natur grün und blau. 
 Rezept zum Runterkommen bei zu hohem Lebenstempo 
Meditation. Basketball. Radfahren. 
Karma-Cocktail für ein korrektes Leben 
Rumcola. Und jeden Tag versuchen, ein besserer Mensch zu sein.  ?

 

*Jannes Vahl ist Clubkinder-Gründer und Inhaber der Agentur Polycore. Und gibt jede Woche bei uns seine persönliche Sicht auf seine Woche. 

Jannes Wochenrückblick Vol. 78: Fertig

Jannes Vahl und die Elbphilharmonie. Bisschen Freude. Und abwarten

Da steht das Ding nun. Ja, einerseits, es hat zu viel gekostet. Viel zu viel. Und zu lange gedauert. Viel zu lange. Und alle haben gelacht. Ja, andererseits, es wird auch ein monumentales Denkmal für die Stadt Hamburg sein. Ein Bauwerk für die Ewigkeit. Ein Konzertsaal, der sowohl in New York oder in Sydney keine Fragen offen lässt. Ein Wahrzeichen für die Welt.

Ein Wahrzeichen, in das nicht jeder gehen muss. Wohl aber jeder gehen darf, der will. Das schuldet die Stadt uns. Dafür, dass wir sie trotz der Elbphilharmonie immer verteidigt haben. „Fertig“ und Jung von Matt hin oder her. Und in das auch deutlich mehr Hamburger gehen werden – mit ihren Freunden, ihren Partnern, ihren Eltern – und vom Dach Selfies machen. Sich markieren und verlinken. Ein Ort für große Kunst, in dem auch Handyvideos von Konzerten gemacht werden. Wie in einer Barbarabar.

Es stimmt, dass ein Fenster der süßen Elphi mehr kostet als ein Undergroundclub zum Überleben braucht. Hinken wird der Vergleich trotzdem immer, denn das meiste des Geldes für diesen überdimensionalen Konzertsaal hätte es ohne diesen Konzertsaal eben nie gegeben. Viele Künstler wollen jetzt natürlich hier spielen. Aufmerksamkeit, tolle Akustik diesdas.

Aber auch das ist Hamburg: Zur Eröffnung werden 1000 Gäste kommen, die entweder in einem Losverfahren gewonnen haben. Oder zur hiesigen Prominenz zählen – aus Politik oder Musik. Mal sehen, ob es eine Elbphilharmonie der Hamburger wird. Oder einiger Hamburger.

Ich kann zu dieser Diskussion hier noch nicht wirklich Sinnvolles beisteuern. Aber gespannt sein. Und mich ein wenig wundern. Und ein wenig freuen.

Habt einen schönen Start in die Woche, wir lesen uns Montag wieder,

Jannes

Foto: Maxim Schulz / Elbphilharmonie

 

Who the fuck is… Jannes Vahl*?

Jannes Kolumne SZENE HAMBURG

Foto: Julia Schwendner

Seine Vision von und für Hamburg 
Kein Schwarz und Weiß, Kreativität Tag und Nacht, Natur grün und blau. 
Sein Rezept zum Runterkommen bei zu hohem Lebenstempo 
Meditation. Basketball. Radfahren. 
Sein Karma-Cocktail für ein korrektes Leben 
Rumcola. Und jeden Tag versuchen, ein besserer Mensch zu sein.  ?

 

*Jannes Vahl ist Clubkinder-Gründer und Inhaber der Agentur Polycore.Und gibt jede Woche bei uns seine persönliche Sicht auf seine Woche.