Beiträge

Jannes Woche 17 07: Medienmetropole

Montag. Ich muss etwas gestehen. Ich liebe die Hamburger Medienlandschaft.

Nicht nur, dass hier Spiegel, Stern, Zeit und Südd… ach nee. Also nicht nur, dass hier insgesamt tolle Medien sitzen, ich bin auch großer Fan der lokalen Presse. Also vor allem auch Häusern wie Nachbarn on air oder Tide oder Hamburg 1 mit seinen spleenigen Sendungen oder NDR-Formaten wie »Hamburg Journal«.

Ich mag es einfach, dass sich diese Sender die Zeit gönnen und nehmen und lassen, über Hamburger zu berichten und nicht »nur« über die Elbphilharmonie, Scholz’ Rolle in der Bundespolitik oder den dusseligen Trump-Gipfel. Eben genau wie unsere Tageszeitungen. Oder viele tolle Blogs hier, allen voran Geheimtipp Hamburg, Mit Vergnügen oder Heute in Hamburg. Oder natürlich die Szene online und am Kiosk. 

Alle genannten schaffen es eben auch, die globale Politik und Hamburger Begebenheiten miteinander zu vermischen. Einige mit Meinung, einige mit Gifs. Hamburg als Tor zur Welt. Hamburg als Medienmetropole. 

Wir lesen uns Montag wieder, Jannes

 Foto: Andreas Homann


Who the fuck is… Jannes Vahl*?

Jannes Kolumne SZENE HAMBURGSeine Vision von und für Hamburg 
Kein Schwarz und Weiß, Kreativität Tag und Nacht, Natur grün und blau. 
Sein Rezept zum Runterkommen bei zu hohem Lebenstempo 
Meditation. Basketball. Radfahren. 
Sein Karma-Cocktail für ein korrektes Leben 
Rumcola. Und jeden Tag versuchen, ein besserer Mensch zu sein.  ?

 

*Jannes Vahl ist Clubkinder-Gründer und Inhaber der Agentur Polycore. Und gibt jede Woche bei uns seine persönliche Sicht auf seine Woche. 

Jannes Woche 17 06: Radeln in Hamburg

Seid nett zueinander. Auch im Straßenverkehr

Petrus scheint gerade täglich zu würfeln, ob er den Himmel grau oder strahlend blau, das Wetter hanseatisch niesig oder hanseatisch sonnig-kalt, die Temperaturen eher bei 9 oder eher bei minus 1 Grad haben möchte. Weiß man weder, was man zu kleiden, noch, was man zu fahren hat. Gerade, wenn man da gerne flexibel auf die Witterung am Tag eingehen kann und möchte.

Umso mehr fordere ich an dieser Stelle einmal Rücksicht aller möglichen Verkehrsteilnehmer auf alle möglichen Verkehrsteilnehmer.

Fußgänger, die beim Besteigen des Busses erst einen Blick nach hinten auf den Radweg werfen. Radfahrer, die nicht rücksichtslos durch diese Menschenmenge nageln. Autos, die langsam an einem Bus vorbeifahren, weil davor vielleicht ja Passanten über die Straße wollen. Etwa, um zur nächsten Hoch- oder Tiefbahn zu sprinten. Natürlich auch nicht die feine Hamburgische Art dem Straßenverkehr gegenüber.

Überhaupt und wie gesagt: Jeder ist mal stärkerer oder schwächerer Verkehrsteilnehmer.

Jeder ist mal gestresst, schlecht gelaunt oder wirklich spät dran. Nur: In den seltensten Fällen können da die anderen 1,8 Millionen Hamburger etwas für. Geschweige denn Gäste mit fremden Kennzeichen. Oder Mütter mit Kinderwägen. Passt schön auf Euch auf.

Wir lesen uns Montag wieder, 

Jannes

Foto: Julia Schwendner


 

Who the fuck is… Jannes Vahl*?

Jannes Kolumne SZENE HAMBURGSeine Vision von und für Hamburg 
Kein Schwarz und Weiß, Kreativität Tag und Nacht, Natur grün und blau. 
Sein Rezept zum Runterkommen bei zu hohem Lebenstempo 
Meditation. Basketball. Radfahren. 
Sein Karma-Cocktail für ein korrektes Leben 
Rumcola. Und jeden Tag versuchen, ein besserer Mensch zu sein.  ?

 

*Jannes Vahl ist Clubkinder-Gründer und Inhaber der Agentur Polycore. Und gibt jede Woche bei uns seine persönliche Sicht auf seine Woche. 

Jannes Woche 17 05: Wir schaffen das

Wir haben einen neuen US-Präsidenten. Der ist zwar verdammt weit weg, aber seine Einflüsse sind auch verdammt nah spürbar.

Zum Beispiel muss unsere Bundeskanzlerin dem ollen Trumpeltier in einem 45-minütigen Telefonat beibringen, wie die Gesetzgebung das Thema Einreise im Allgemeinen und im Speziellen hinsichtlich Geflüchteter sieht.

 Trump mag keine Mexikaner mehr haben, aber zum Gipfel in die Schanze kommen. Trump mag keine »Muslime« mehr, aber alle Mitarbeiter von Apple, Google und Co. muss er wohl mögen. Mal abgesehen davon, dass die amerikanischen Ureinwohner ganz sicher auch keinen gelben Trump wollten.

Wir stehen hier kurz vor den Wahlen. Da macht sich ein neuer Sozialdemokrat auf, bei dem die beiden Wortbestandteile tatsächlich wieder zum Tragen kommen könnten. Und eine Christdemokratin, die zumindest immer wieder in Fragen bezüglich Geflüchteter punkten kann. Wir hier in Hamburg merken gerade, dass das Interesse bei diesem Thema droht, sich bequem über den Atlantik zu verkrümeln. Trump ist wichtig und unbedingt im Blick zu behalten.

Dass die geflüchteten Menschen hier in Hamburg und im Rest des Landes wieder in ihrer Kultur leben, wieder ihren Hobbys, Leidenschaften und Berufen nachgehen können, aber auch. Wir schaffen das.

 

Wir lesen uns Montag wieder, Jannes

Foto: Julia Schwendner

 


Who the fuck is… Jannes Vahl*?

Jannes Kolumne SZENE HAMBURGSeine Vision von und für Hamburg 
Kein Schwarz und Weiß, Kreativität Tag und Nacht, Natur grün und blau. 
Sein Rezept zum Runterkommen bei zu hohem Lebenstempo 
Meditation. Basketball. Radfahren. 
Sein Karma-Cocktail für ein korrektes Leben 
Rumcola. Und jeden Tag versuchen, ein besserer Mensch zu sein.  ?

 

*Jannes Vahl ist Clubkinder-Gründer und Inhaber der Agentur Polycore. Und gibt jede Woche bei uns seine persönliche Sicht auf seine Woche.

Jannes Woche 17 04: Eventzusage

Alternative Fakten? Fuck off. Eine schlechte Party ist und bleibt… eine schlechte Party!

Donald Trump poltert seit einigen Tagen durch das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. Durch unsere Timelines und die Nachrichten ja leider schon deutlich länger. Man muss abwarten, was dieser Dussel nun anstellt, aber zum Start haut er schon einmal ordentlich in die Fettnäpfen.

 Er löscht die „Menschenrecht“ und den „Klimawandel“ von der offiziellen Regierungsseite. Präsentiert sich von seiner schlechtesten Seite, was Manieren, Stil und Zitate angeht (gut, das ist jetzt auch nichts Neues). Und lässt von seinem Pressesprecher Sean Spicer und seiner Sprecherin Kellyanne Conway „alternative Fakten“ präsentieren.

Sein Thema: Zu seiner Amtseinführung hätten die Medien falsche Zahlen, Daten, Fakten und Bilder veröffentlicht.

Quasi: Zur Flatrate-Party in einem Flatrate-Club auf der Großen Freiheit haben beim facebook-Event 15.000 Gäste zugesagt. Gekommen sind aber lediglich ein Bruchteil davon. Die Presse hat die Party fotografiert, der Clubbetreiber sagt nun aber, dass der Fotograf eine halbe Stunde zu früh gekommen sei. Oder einfach alte Partyfotos oder so gezeigt hat. Egal, wie man es nun dreht: Die Party war scheiße.

Und scheiße bleibt scheiße bleibt scheiße. Bleibt zu hoffen, dass er die Wahrheit nicht noch weiter verfälscht, sondern einsieht. 

Wir lesen uns Montag wieder, 

Jannes

 Foto: Julia Schwendner

 


Who the fuck is… Jannes Vahl*?

Jannes Kolumne SZENE HAMBURGSeine Vision von und für Hamburg 
Kein Schwarz und Weiß, Kreativität Tag und Nacht, Natur grün und blau. 
Sein Rezept zum Runterkommen bei zu hohem Lebenstempo 
Meditation. Basketball. Radfahren. 
Sein Karma-Cocktail für ein korrektes Leben 
Rumcola. Und jeden Tag versuchen, ein besserer Mensch zu sein.  ?

 

*Jannes Vahl ist Clubkinder-Gründer und Inhaber der Agentur Polycore. Und gibt jede Woche bei uns seine persönliche Sicht auf seine Woche.

 


Letzte Woche 

Jannes Woche 17 02: Achtsamkeit

Hamburger, seid achtsam! Respekt ist das, was zählt. Jannes Vahls Woche 2 im neuen Jahr

Für einige Gastronomen, Taxifahrer oder Feuerwehrleute begann das Jahr um Mitternacht an Silvester. Einige Hamburger haben vergangenen Montag wieder angefangen zu arbeiten. Andere haben heute ihren ersten Tag nach einem langen Weihnachtsurlaub – zumindest sah das heute Morgen auf den Straßen und in den Gefährten des HVV so aus.

Traditionell auch noch Zeit der guten Vorsätze, der Fitnessstudios, des freiwilligen Alkoholentzugs auf Zeit und der guten Wünsche: Ich wünsche mir einfach nur, dass die Menschen – gerade in Großstädten – etwas achtsamer werden. Also mehr für ihre Mitmenschen als für ihre Taschencomputer. Aufstehen, wenn eine ältere oder gebrechliche Person den Bus oder die Bahn betritt. Mitbürger beim Bäcker vorlassen, die es offensichtlich aus wichtigen Gründen eilig haben. Oder über Leute lächeln, die schlecht gelaunt zu einer Bahn rennen, von der die nächste in vier Minuten kommt. Sich über kleine oder schöne Dinge freuen.

Oder einfach nur mal so jemanden an- oder lächeln. Das tolle daran ist nämlich auch, dass das beiden den Tag ein wenig schöner macht.

Was ich auch empfehlen kann: Meditation, die den Blick auf Achtsamkeit schärft. Kann man beim Yoga, in speziellen Übungen wo auch immer oder beispielsweise im buddhistischen Zentrum in der Thadenstraße machen. Die Übungen gehen übrigens auch vom Smartphone aus. Hauptsache, man macht überhaupt etwas.

Wir lesen uns Montag wieder,

Jannes

Foto: Julia Schwendner


Who the fuck is… Jannes Vahl*?

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Foto: Julia Schwendner

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Kein Schwarz und Weiß, Kreativität Tag und Nacht, Natur grün und blau. 
Sein Rezept zum Runterkommen bei zu hohem Lebenstempo 
Meditation. Basketball. Radfahren. 
Sein Karma-Cocktail für ein korrektes Leben 
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*Jannes Vahl ist Clubkinder-Gründer und Inhaber der Agentur Polycore.Und gibt jede Woche bei uns seine persönliche Sicht auf seine Woche.

 


Mehr von Jannes

Jannes Woche 17 01 – Neujahr

2017. Alles auf Neu? Geht leider nicht immer. Aber gemeinsam weitermachen. Und es besser machen. Das geht!

Früher war Alles irgendwie mehr »weiter weg«.

Da haben wir aus Hollywood gelernt, dass Chinesen oder Russen oder Mexikaner immer die Bösewichte (von den Amis), aber auch einige witzige Überläufer unter ihnen sind, die den vermeintlichen Superhelden leicht paddelig beiseite stehen. Besondere Gattung der Bösewichte waren und sind natürlich die Nazis. Darum leider, aber leider zurecht auch keine paddeligen Helfer.

Heute ist das eher willkürlicher Hass, globaler Terror und zahlreiche einzelne Wahnsinnige. Genau, was »die« wollen also. Hamburg sperrt drei Mal die Große Freiheit wegen Überfüllung. Berlin macht die Party um 22 Uhr gleich wegen Überfüllung ganz dicht. Köln lässt 600-1000 »nordafrikanisch aussehende« Gäste gar nicht erst rein. Und dann kommt die Meldung um 00:41 Uhr aus Istanbul. Aus einem ganz besonderen Nachtclub. 

Das »Reina« liegt in Ortaköy, im Bezirk Besiktas, direkt am Wasser des Bosporus, in einer Reihe mit dem Hotel Kempinski, dem Radisson und dem Four Seasons. Viele Touristen feiern im »Reina«, einem Treffpunkt der säkularen Schönen und Reichen der Stadt. Fatalerweise also ein potentielles Ziel für eben diese Wahnsinnigen. 

Hamburg. Berlin. Köln. Istanbul. Ist alles vier natürlich nicht vergleichbar, aber das ist es ja eben auch nicht. Man wird etwas ahnungs- und ratlos. Und bleibt irgendwie stark gegen diese verdammten Fragezeichen.

Lasst uns alle gemeinsam stark bleiben und 2017 das Leben nicht weniger feiern als sonst. Auch wenn jetzt nicht mal mehr Horst Schimanski oder Paul Stoever aufräumen können mit dem Gesindel.

Auf ein friedliches und gutes neues Jahr! 

Wir lesen uns Montag wieder, Jannes

Foto: Julia Schwendner


Who the fuck is… Jannes Vahl*?

Jannes Kolumne SZENE HAMBURG

Foto: Julia Schwendner

Seine Vision von und für Hamburg 
Kein Schwarz und Weiß, Kreativität Tag und Nacht, Natur grün und blau. 
Sein Rezept zum Runterkommen bei zu hohem Lebenstempo 
Meditation. Basketball. Radfahren. 
Sein Karma-Cocktail für ein korrektes Leben 
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*Jannes Vahl ist Clubkinder-Gründer und Inhaber der Agentur Polycore.Und gibt jede Woche bei uns seine persönliche Sicht auf seine Woche.

 

 


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