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Top 6: Orte zum Chillen und Grillen in Hamburg

Mitten in der Stadt, am Wasser oder im Park: Plätze zum Chillen und Grillen gibt es reichlich in Hamburg

 

Steganlage Dove Elbe

 

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Vom Steg ins Wasser zu springen, ist wohl die effektivste Art sich abzukühlen. Am Allermöher Deich liegt die Dove Elbe. Von dort geht ein Holzsteg vom Strand direkt ins Wasser. Die Dove Elbe ist ein 18 Kilometer langer Nebenarm der Elbe. Sie fängt am Deich an und verläuft dann durch die Hamburger Vierlande. Der Platz an der Steganlage ist wegen seinen Möglichkeite sehr beliebt. Denn: Man kann nicht nur picknicken oder baden, sondern auch die „Tauben“- Elbe aus einem Kajak heraus entdecken. Das Beste daran? Die Strecke von der Hamburger Innenstadt dorthin ist eine hervorragende Fahrradtour mit toller Szenerie. So hat man es sich nach der Radtour mehr als verdient, am Ziel einfach mal zu faulenzen.

Steganleger Dove Elbe: Allermöher Deich 36 (Allermöhe)

 

Jenischpark

 

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Ein Beitrag geteilt von jocl9319 (@jocl9319) am

Kein Wunder, dass der Jenischpark zu den bedeutendsten Landschaftsgärten Norddeutschlands gehört. In der grünen Perle an der Elbe ist es so naturbelassen, dass man völlig vergisst, inmitten einer Millionenstadt zu sein. In der Nähe von Teufelsbrück betritt man den Park durch ein prachtvolles neobarockes Eingangstor. Von dort geht es auf die hügeligen Rasenflächen. Auf den Grasplätzen und in den Waldstücken tummeln sich Zwei- und Vierbeiner gleichermaßen. Der Park besticht vor allem durch seine Ahorn- und Kastanienbäume, den Sommerblumen und den (Achtung!) 150 Jahre alten Ginkgo-Baum. Das Herzstück des Parks ist das „Jenisch Haus“. Es gehört zu einem von drei Museen, die in dem Park ihren Platz haben. Tipp: Ein Besuch im 200 Jahre alten Gewächshaus lohnt sich! Dort befindet sich unter anderem eine Sammlung von 875 Orchideen.

Jenischpark: Baron-Voght-Straße 50 (Othmarschen)

 

Altonaer Volkspark

 

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Ein Beitrag geteilt von Silke Osterburg (@silkehh_1970) am

Die 205 Hektar große Grünanlage in Bahrenfeld ist Hamburgs größter öffentlicher Park. In ihm befinden sich diverse Rasenflächen, eine Minigolfanlage, ein Heckentheater und mehrere Aussichtspunkte. Eines der wichtigsten Merkmale dieser grünen Lunge ist Europas ältester Dahliengarten mit 40.000 Pflanzen, der seit diesem Jahr satte 100 Jahre existiert. Tutenberg, der Erbauer des Parks, wollte dem Volk einen erholsamen Ort widmen, in dem man zusätzlich etwas über die Flora lernen kann. So ist es nicht verwunderlich, dass es zusätzlich einen Schul-, Stauden- und Rosengarten gibt. Vogelbeobachter aufgepasst! Durch die Größe des Volksparks leben hier viele unterschiedliche Vogelarten, wie Habicht, Grünspecht und der seltene Baumfalke.

Altonaer Volkspark: August-Kirch-Straße 19 (Bahrenfeld)

 

Michelwiese

 

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Ein Beitrag geteilt von Mimi (@msmiwi) am

Die Kirche St. Michaelis – stadtbekannt nur als der Michel – ist ein beliebter Touristenort. Von der Aussichtsplattform, nahe dem Glockenturm, hat man einen malerischen Blick über Hamburg. Direkt unterhalb der Kirche liegt die Michelwiese. Dieser kleine Ruheort inmitten des Großstadtgetümmels stellt seit 2013 für alle Grillfans eine Elektrogrillstation bereit. Das Einzige, was man braucht sind zwei Euro, Holzkohle und Verpflegung – je nach Geschmack. Schon geht es los: Würstchen, Nackensteaks, gefüllte Champignons und alles, was das kulinarische Herz begehrt kommen auf den Grill.

Michelwiese (Neustadt)

 

Alsterwiese Schwanenwik

 

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Ein Beitrag geteilt von A N.J A. W E. (@an_hcsidnew) am

Einer der beliebtesten Orte, die zum Entspannen und Grillen einladen, ist definitiv die Alsterwiese Schwanenwik. Mit Blick auf die Außenalster bietet die Grünfläche jede Menge Platz, um sich auszubreiten, Fußball zu spielen oder einfach nur um in der Sonne rumzuliegen. Für alle Fotofreaks: Die Wiese ist ein super Fotospot. Besonders während der Kirschblütenzeit lassen sich farbenfrohe Schnappschüsse einfangen. Direkt am Alsterufer an der Wiese Schwanenwik steht außerdem die Statue „Drei Männer im Boot“ von Edwin Scharff.

Alsterwiese Schwanenwik: Schwanenwik 20 (Hohenfelde)

 

Elbpark Entenwerder

 

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Ein Beitrag geteilt von Florian Wegmann (@johnhirsch1995) am

Auf der Halbinsel in Entenwerder entspannen Eltern auf den Rasenflächen, Kinder toben auf dem Spielplatz und Hunde tollen auf der Hundewiese herum. Der etwa 16 Hektar große Park bietet viel Platz und ist erreichbar über den Alexandra-Stieg. Auf einem Ponton befindet sich der goldene Pavillon. Es ist das Werk des Architekten Jan Kampshoff, das der Modeunternehmer Thomas Friese und seine Tochter von Münster nach Hamburg holten. Kleine Erfrischung gefällig? Direkt am Pavillon befindet sich das Café Entenwerder 1. Hier gibt es kleine Köstlichkeiten, guten Kaffee oder spritzigen Sekt.

Elbpark Entenwerder: Entenwerder (Rothenburgsort)

 


 SZENE HAMBURG Stadt, Land, Sommer 2020/2021. Das Magazin ist seit dem 4. Juli 2020 im Handel und  auch im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 

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Jenischpark: Fotografien und Videoinstallationen

Im Jenischpark sind gleich zwei spannende Ausstellungen zu sehen. Die perfekte Kombination aus Freiluft und Kunstvergnügen

Foto: © Nachlass Leonore Mau, S. Fischer Stiftung

Selbstporträt © Nachlass Leonore Mau, S. Fischer Stiftung

„Von Hamburg in die Welt“ hat es die Fotografin Leonore Mau (1916–2013) ihr Leben lang gezogen – in die Favelas von Rio de Janeiro, auf Hundefriedhöfe in Miami, zu religiösen Ritualen in Venezuela und Grenada, in die Psychiatrien Afrikas und die Arbeiter- und Künstlerviertel von New York.

Zu sehen war das in Stern, Spiegel oder Geo.

Doch in der Hamburger Heimat erforschte sie die Geschehnisse, die Entwicklung der Stadt, das Leben in St. Pauli und die Literaten, Freunde und Verleger rund um ihren Lebensgefährten Hubert Fichte.

Foto: © Nachlass Leonore Mau, S. Fischer Stiftung

Foto: © Nachlass Leonore Mau, S. Fischer Stiftung

Am 22. September wäre Leonore Mau 100 Jahre alt geworden und aus diesem Anlass zeigt das Jenisch Haus mehr als 130 ihrer Arbeiten, die durch die Hansestadt und zum Palais d’amour der 1970er Jahre auf der Reeperbahn führen, auf vier Kontinente und in ihr eigenes Leben hinein, das in vier Fotofilmen von Mau und Fichte zu sehen ist.

Nachlass Leonore Mau,

Foto: © Nachlass Leonore Mau, S. Fischer Stiftung

Ein paar Schritte weiter im Ernst Barlach Haus hingegen taucht man in Hochaktuelles ein – in Videos und eine Audioinstallation der Künstlerin Ute Friederike Jürß. Bekannt und gleichzeitig irritierend anders wirken die Bilder ihrer Videoinstallation „Die Zeit hält den Atem an“, in der eine Gruppe Menschen in Decken gehüllt in einer Halle kauert. Ein unbekanntes Ereignis brachte sie zu einer Notgemeinschaft zusammen, in der die Individualität der einzelnen Personen sich auflöst und sie, einförmig und zur Passivität gezwungen, zu einer Einheit werden lässt.

Foto: Ute Friederike Jürss

Foto: Ute Friederike Jürss

Bereits 2005 ist das Video entstanden, heute aber legen sich intuitiv Bilder von Geflüchteten darüber. Die Filmarbeit „Der Denuziant“ hingegen beobachtet, wie in einer Gruppe von Anzugträgern Interessen und Machtstrukturen das Umgehen miteinander prägen, nimmt dabei die Perspektive einer Überwachungskamera ein oder friert Szenen zu Stills ein.

Foto: Ute Friederike Jürss

Foto: Ute Friederike Jürss

Doch nicht nur visuell, sondern auch akustisch eröffnet Ute Friederike Jürß Räume. Im Artrium des Barlach Hauses kann man sie per Kopfhörer betreten: in fiktiven Texten, geschrieben und gesprochen von dem Schriftsteller Feridun Zaimoglu. / SD / Foto oben: Leonore Mau, o.T., Haiti, 1973, © Nachlass Leonore Mau, S. Fischer Stiftung

 Leonore Mau: Von Hamburg in die Welt hinaus, Jenisch Haus, bis 23.4.17; Ute Friederike Jürß: Die Zeit hält den Atem an, Ernst Barlach Haus, bis 19.2.17