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Die schönsten Weihnachtsmärkte der Stadt

Viele zieht es in der Vorweihnachtszeit nach draußen, nicht weil es etwa schön ist oder des Public Viewing zur Wüsten-WM ruft, sondern weil das Treffen mit Freund:innen und Familie auf dem Weihnachtsmarkt einfach dazugehört. Hier kommen zehn Märkte in und um Hamburg, die auch abseits der großen Klassiker einen Besuch wert sind

 

Adventsmesse Koppel 66

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Direkt bei Künstler:innen kaufen und Handwerk erleben, das geht am besten auf der Adventsmesse der Koppel 66 (©Michael Marczock)

Am 25. November ist es wieder so weit: Die Adventsmesse in der Koppel 66 öffnet wieder ihre Türen. An den vier Adventswochenenden präsentieren in diesem Jahr 55 Aussteller:innen jeweils freitags bis sonntags, von 11 bis 19 Uhr, ihre handgefertigten Taschen, Schmuck, Skulpturen, Leuchten, Schuhe, Textilwaren und vieles mehr. Auf drei Stockwerken und in den zwölf Ateliers der Koppel 66 finden die Besucher:innen Inspiration und vielleicht auch das ein oder andere Weihnachtsgeschenk. Zur Eröffnung am 26. November verleiht die Koppel um 15.30 Uhr ihren Förderpreis, mit dem besondere handwerkliche und gestalterische Fähigkeiten der Gastaussteller:innen honoriert werden. 14 Tage später, am 10. Dezember, findet ab 12 Uhr eine Kunst-Design-Tombola statt, zu der ausgewählte Unikate der Aussteller:innen verlost werden. Und jeden Sonntagnachmittag begleitet Livemusik die Besucher:innen über die Messe. Der Eintritt kostet 3 Euro pro Person (Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt)

🎄 Adventsmesse Koppel 66: An den vier Adventswochenenden, Freitag bis Sonntag, jeweils von 11 bis 19 Uhr in der Koppel 66

 

Barmbeker Weihnachtsmarkt

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Ökologisch und voller schöner Schätze: der Öko-Weihnachtsmarkt am Museum der Arbeit (©Markt&Kultur)

Kleiner aber oho, so könnte man den Barmbeker Weihnachtsmarkt beschreiben. Der kleine Markt auf der Piazzetta-Ralph-Giordano unweit des U- und S-Bahnhof Barmbek ist ein echter Nachbarschaftstreff. Hier gibt es klassisch Glühwein und Bratwurst, aber auch der Spanferkelburger macht richtig satt. Dazu kommt allerlei Süßes von Crêpes über Mandeln bis zur klassischen Weihnachtsbäckerei. Wer nicht gerade einen Weihnachtsbaum shoppen geht, kann es sich in einer der beiden behaglichen Scheunen gemütlich machen – einer der kleinen klassischen Weihnachtsmärkte eben.
Ein besonderes Highlight im Stadtteil erwartet die Besucher:innen am ersten Adventswochenende: Gleich um die Ecke, vor dem Museum der Arbeit, ist vom 25. bis 27. November wieder Zeit für den ökologischen Weihnachtsmarkt. Hier gibt es ein großes Angebot an bestem Kunsthandwerk und leckerstem Bio-Essen. Wer nicht darauf warten will, kann ab jetzt bis Weihnachten immer von Freitag bis Sonntag (jeweils 16–21Uhr) Glühwein beim Kleinen Onkel des LüttLiv genießen.

🎄 Barmbeker Weihnachtsmarkt: Piazzetta-Ralph-Giordano, 17. November bis 30. Dezember, Mo–Sa 12–21 und So 12– 20 Uhr 
🎄 Ökologischer Weihnachtsmarkt
: Museum der Arbeit, 25. bis 27. November, Fr. 14–18, Sa 10–19 und So 19–18 Uhr

 

Bergedorfer Weihnachtsmarkt

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Der Bergedorfer Weihnachtsmarkt, das ist skandinavisches Winterfeeling pur (©Bergedorfer Weihnachsmarkt)

Bergedorf ist bei vielen Hamburger:innen völlig zu Unrecht nicht so richtig präsent, dabei hat der Stadtteil im Südosten eine wunderschöne Altstadt und bringt mit einem schönsten Weihnachtsmärkte der Stadt nordisch, kuschliges Feeling in die kalte Adventszeit. Von der Fußgängerzone bis zum Schloss Bergedorf gibt es vom 21. November bis 30. Dezember Lagerfeuer, rote Holzhütten und viel Gemütlichkeit. Denn der Bergedorfer Weihnachtsmarkt verwandelt alles in ein skandinavisches Weihnachtsmärchen. Dabei geht es auch kulinarisch nordisch zu. So gibt es von Lussebulle (weiche Brötchen mit Safran) über Æbleskiver (kleine dänische Lebkuchenpfannkuchen) und Risalamande (dänischer Milchreis mit Mandel) bis hin zu Köttbullar und norwegischem Flammlachs nahezu alles, was das Herz begehrt. Und wer ein bisschen genauer hinschaut, entdeckt versteckt im Tannenwald die Villa Kunterbunt, hier können Kinder basteln, backen und spielen.

🎄 Bergedorfer Weihnachtsmarkt: Von der Alten Holstenstraße bis zum Bergedorfer Schloss, vom 21. November bis 30. Dezember täglich 11–21 Uhr

 

Fleetinselweihnachtsmarkt

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Glühwein zwischen Elbe und Alster, das ist der Fleetinselweihnachtsmarkt (©Fleetinselweihnachtsmarkt)

Viele kennen die Fleetsinsel an der Stadthausbrücke vorm Biertrinken im Rheinischen Hafen oder weil sie mal im Steigenberger Hotel abgestiegen sind. Doch nicht nur zu Weihnachtszeit ist dieser Platz zwischen Alster und Elbe einer der schönsten der Stadt. Vom 21. November bis kurz vor Silvester ist hier der Fleetweihnachtsmarkt zu Hause. Die perfekte Alternative für alle diejenigen, denen die Weihnachtsmärkte am Rathaus oder Jungfernstieg zu trubelig sind. Neben Klassikern wie Glühwein gibt es auf der Fleetinsel auch zwei Segel-Oldtimer aus dem Museumshafen Oevelgönne, die im weihnachtlichen Lichterglanz erstrahlen. Während die Erwachsenen den Anblick der Segler bei einem Becher Glühwein genießen, kommen die Kinder bei einer Fahrt mit dem Kinderkarussell auf ihre Kosten.

🎄 Fleetinselweihnachtsmarkt: Fleetinsel an der Stadthausbrücke, 21. November bis 30. Dezember, Mo–Do 12–21, Fr–Sa 12–22 und So 12–21 Uhr

 

Harburger Weihnachtsmarkt

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Punsch in historisch-malerische Kulisse auf dem Harburger Weihnachtsmarkt (©WAGS Hamburg Events GmbH)

Auch Harburg hat zu Weihnachten eine historisch-malerische Kulisse zu bieten. Direkt vor dem 1892 erbauten Harburger Rathaus gibt es rund um die große Weihnachtstanne einen der größten Weihnachtsmärkte im Süden der Stadt. Hier duftet es nach Punsch, Schmlazgebäck und gebrannten Mandeln. Dazu gibt es täglich ein kleines Konzert, wenn der Sound der Turmbläser allabendlich über Markt schallt. Für die Kleinsten wird er Märchenhaft, wenn am 6. Dezember der Nikolaus vorbeischaut und die „Harburger Märchentanten“ die Kinder mit ihren Geschichten begeistern. Dazu gibt es natürlich auch allerlei Aktionen und verschiedenste Kunsthandwerker:innen und Vereine präsentieren sich auf dem Markt.

🎄 Harburger Weihnachtsmarkt: Auf dem Rathausplatz, 17. November bis 29. Dezember, Mo–Sa 11–21.30 und So 13–21.30 Uhr (Totensonntag 17 bis 21.30 Uhr & am 24./25.12. geschlossen)

 

Niendorfer Weihnachtsmarkt

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Hyggeligkeit am Tibarg: der Niendorfer Weihnachtsmarkt (©unsplash/Roman Kraft)

Wem Bergedorf zu weit ist, der findet in diesem Jahr auch wieder am Tibarg viel Hyggeligkeit. Die zur Weihnachtszeit von roten Holzhütten und skandinavischen Riesen-Tipis gesäumte Fußgängerzone am U-Bahnhof Niendorf-Markt lädt mit allerlei kulinarischen Köstlichkeiten zum Verweilen ein: Es gibt Deftiges, wie Germknödel, herzhafte Buchweizen Crêpes und leckere Bratwurst vom Schwenkgrill. Für die Süßen gibt es Schmalzkuchen, Nüsse und gebrannten Mandeln. Neu im Angebot sind 2022 die Dinkel-Pfannkuchen von „Goldmädchen“. Auch für die Kleinen ist am Tibarg so einiges geboten. Das Highlight ist dabei schon traditionell das nostalgische Kinderkarussell. Doch auch im neuen Wichtelwald gibt es einiges zu entdecken. Weihnachtsgeschenken stöbern können.

🎄 Niendorfer Weihnachtsmarkt: Am Tibarg, 23. November bis 24. Dezember, immer Mo–So 11–21 Uhr

 

Santa Pauli

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Geil, lecker und erotisch, das ist Santa Pauli (©Marius Röer)

St. Pauli ist anders und deswegen ist es auch nur logisch, dass es hier keinen der üblichen Weihnachtsmärkte gibt. Auf Santa Pauli, „Hamburgs geilstem Weihnachtsmarkt“, gibt es nicht nur ein StripZelt und Pornokaraoke. Hier wird auch Süßes mit Namen wie „Rotlicht-Ferkelei“ verkauft, es gibt anzüglichen Naschkram und wer will, kann auch das ein oder andere Spielzeug fürs Schlafzimmer erwerben. Das Highlight ist dabei aber die Atmosphäre selbst: Zwischen Stage Operettenhaus und Davidwache ist der Spielbudenplatz mit Holzspänen ausgelegt, was für warme Füße sorgt und die wohl beste Feuerzangenbowle der Stadt wärmt von innen. Besonders kuschelig wird es Jahr für Jahr auf dem Winterdeck auf der Bühne vorm Operettenhaus. Hier gibt es Glühwein und die traditionellen Apfelpunschsorten „Bordsteinschwalbe“ und „Nussknacker“.

🎄 Santa Pauli: Auf dem Spielbudenplatz, 14. November bis 23. Dezember, Mo–Mi 16–23, Do 16–24, Fr–Sa 13–1 und So 13–23 Uhr

 

Weihnachtsmarkt an der Apostelkirche

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Gemütlich und einfach schön: der Weihnachtsmarkt an der Apostelkirche (©Arne Buchholz & Stephan Bohn)

1894 erbaut, ist die Apostelkriche einer der Fixpunkte für die Menschen in Eimsbüttel. Nicht verwunderlich also, dass man hier zur Weihnachtszeit auch einen der schönsten Weihnachtsmärkte der Stadt finden kann. Hell erleuchtet strahlt die Kirche Abend für Abend im Viertel und lädt täglich ab der Mittagszeit auf seinen kleinen Markt. Hier gibt es neben allerlei Kunsthandwerk auch Musik, Lesungen und natürlich viel zu Essen und zu Trinken. Darunter die Klassiker wie Glühwein und Bratwurst, aber auch Flammkuchen, Waffeln, vegane Spezialitäten, gebrannte Mandeln, Schmalzgebäck und süßen, heißen Punsch. Für die Kinder ist dabei natürlich auch gesorgt.

🎄 Weihnachtsmarkt an der Apostelkirche: 17. November bis 22. Dezember, Mo–Mi 14.30–21, Do–Fr 14.30–22, Sa. 12–22 und So 12–22 Uhr

 

Winter Pride

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Anders und gerade deswegen the place to be: der Winter Pride (©Ahoi-Events)

Weihnachtsmärkte sind bunt und weit mehr als nur Last Christmas! Wer das nicht glaubt, kann sich bei der Winter Pride auf St. Georg überzeugen lassen. Neben einer bunten Glitzerdeko gibt es hier nicht die übliche Weihnachtsmusik, auf der Winter Pride sorgen jeden Freitag- und Samstagabend DJs für beste Weihnachtsstimmung. Dabei präsentieren sich hier viele Vereine und Gruppen aus der lesbisch-schwulen Community. Diese stehen von Montag bis Donnerstag auch für Gespräche bereit. Die größte Besonderheit bei der Winter Pride sind sicherlich die Miethütten. Drei Hütten warten täglich auf den Einzug kleiner und großer Gruppen zwischen 10 und 40 Personen. In diesem Sinne: Cheers!

🎄 Winter Pride: Lange Reihe/Ecke Kirchenallee, 21. November bis 20. Dezember, Mo–Do 12–22, Fr–Sa 12–24 und So 12–22 Uhr

 

Raus aus der Stadt: Weihnachten in Lüneburg

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Authentisch und ein echter Klassiker: der Historische Christmarkt in Lüneburg (©Mathias Schneide)

Auch südlich von Hamburg weihnachtet es. Besonders lohnt sich ein vorweihnachtlicher Ausflug nach Lüneburg. Einer der schönsten Weihnachtsmärkte Norddeutschlands wartet am Lüneburger Rathaus auf die Besucher:innen. In stimmungsvoll-winterlicher Atmosphäre gibt es allerlei Kunsthandwerk, duftende Lebkuchen und leckeren Glühwein. Natürlich dürfen auch Karussells und der Weihnachtsmann nicht fehlen. Ein besonderes Highlight sind die täglichen Weihnachtslieder, die vom Trompeter vom Turm des Alten Rathauses den Platz erfüllen.
Aber Weihnachten in Lüneburg wäre nichts ohne die reiche Historie der Stadt. So lädt der Arbeitskreis Lüneburger Altstadt e.V. auch 2022 am 3. und 4. Dezember wieder zum Historischen Christmarkt rund um die alte St. Michaeliskirche. 200 Mitwirkende in historischen Gewändern entführen die Besucher:innen in das Lüneburg des 16. Jahrhunderts. Fern ab von Lichterflut, Lärm und Kommerz gibt es hier Esskastanien, Schmalzbrot und Renaissance-Bratwurst.

🎄 Lüneburger Weihnachtsmarkt: rund ums Lüneburger Rathaus, 23. November bis 31. Dezember, Mo-Sa 10–20 und sonntags ab 11 Uhr
🎄 Historischer Christmarkt Lüneburg: St. Michaeliskirche zu Lüneburg, 3. Dezember von 12 bis 19 Uhr und 4. Dezember von 11 bis 17 Uhr

 

🎄🎄 PS: Noch mehr Weihnachtsmarkt-Tipps, gibt’s bei unseren Kolleg:innen vom Genuss-Guide Hamburg! 🎄🎄


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Hamburg Umland: Echt schön

Wer heute in die Pfingstferien startet, entdeckt sie jetzt schon: Die schönsten Ziele im Hamburger Umland. Für alle anderen gibt es das 9-Euro-Ticket. Mit diesem kann man von 1. Juni bis 31. August 2022 in ganz Deutschland Regionalbahn und Nahverkehr nutzen, so viel man will. Also auf geht’s ins Hamburger Umland. Wir zeigen die zehn schönsten Ziele, die in zwei Stunden vom Hamburger Hauptbahnhof erreichbar sind

Text: Felix Willeke

Lüneburger Heide: Landschaft mit Schaf

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Die Heidschnucken sind typisch für die Lüneburger Heide (Foto: www.lueneburger-heide.de)

Die Lüneburger Heide kennen vermutlich die meisten, doch ihre Größe überblicken nur die wenigsten. Über 200 Quadratkilometer ist die Naturlandschaft groß und erstreckt sich dabei vom Hamburger Süden bis nach Celle. Wer sie komplett und möglichst naturnah erleben möchte, für den eignet sich der Heidschnuckenweg. Der Wanderweg erstreckt sich über 13 Etappen und 223 Kilometer von Hamburg bis nach Celle. Für diejenigen, die nur einzelnen Abschnitte laufen wollen empfehlen sich die ersten beiden Etappen über insgesamt 41 Kilometer. Mit Start in der Fischbeker Heide (S-Bahn bis Neugraben) geht es über Buchholz in der Nordheide bis nach Handeloh – hier empfiehlt sich eine Rast im „Der Schafstall“ im Büsenbachtal, nur eine Bahnstation vor Handeloh. 

Hin mit der S-Bahn und weg mit der Regionalbahn, Fahrtzeit ab Hauptbahnhof nach Neugraben rund 30 Minuten und zurück von Handeloh rund eine Stunde

Lüneburg: Auf Salz gebaut

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Hier riecht es förmlich noch nach Hanse, am Stint in Lüneburg (Foto: Lüneburg Marketing GmbH)

Es war einmal ein Jäger, der erschoss eine Wildsau, in ihrem Fell entdeckte er Salzkristalle und so begann die Geschichte. Welche Geschichte? Die Geschichte der Stadt Lüneburg als Salzstadt in Norddeutschland. Das „weiße Gold“ verschaffte der Stadt Reichtum und durch die Mitgliedschaft in der Hanse profitierte sie umso mehr. Diesem Umstand verdankt Lüneburg auch seine Altstadt. Die Häuser rund um „Am Sande“ und das Rathaus zeugen von der ruhmreichen Zeit in der Hanse. Besonders vom naheliegenden Kalkberg lässt sich die Altstadt gut überblicken. Auch sonst gibt es in Lüneburg – angetrieben von einer lebhaften Studierendenszene – einiges zu sehen. Sei es per Kanu oder Kayak von der Ilmenau aus, zu Fuß auf den Spuren der Geschichte und bekannter Fernsehserien oder mit dem Rad auf dem Weg zum Schiffshebewerk Lüneburg-Scharnebeck.

Hin und weg mit der Regionalbahn, Fahrtzeit ab Hauptbahnhof nach Lüneburg rund 40 Minuten

Lübeck: Die echte Hanse

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Der Malerwinkel: Einer der schönsten Orte in Lübeck (Foto: LTM/Olaf Malzahn)

Was hat die kleine Stadt an der Trave dem großen Nachbarn Hamburg voraus? Eine richtige Altstadt. Wurde Hamburg im Zweiten Weltkrieg großflächig zerstört und nur zum Teil wieder aufgebaut – ja, der Große Brand spielt hier auch eine Rolle –, sieht es in Lübeck noch aus wie im 13. und 14. Jahrhundert, zur Blütezeit der Hanse. Lübeck war damals als Hauptort der Hanse die wichtigste Handelsstadt in Nordeuropa. Die übrig gebliebenen Gebäude kann man auf der kleinen Insel in der Trave bis heute bewundern. Dazu gibt es bestes Marzipan und eine Brise Meeresluft von der Ostsee. 

Hin und weg mit der Regionalbahn, Fahrtzeit ab Hauptbahnhof nach Lübeck rund 45 Minuten

Das Alte Land: Der Apfel ruft

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Im Alten Land stehen noch viele traditionelle Höfe, die modernen Obstanbau betreiben (Foto: Andreas Garbrecht)

Im Frühjahr blüht es von Buxtehude bis Stade und im Herbst wird geerntet. Dazwischen lässt sich der Sommer im Alten Land genießen. Die weiten Apfelbaumreihen reichen hier bis zum Horizont. Dazwischen immer wieder kleine Höfe, die zum Einkehren und Übernachten einladen. Dazu gibt es das Ganze direkt vor der Haustür Hamburgs. Zwischen Buxtehude und Stade ist es fast egal, wo man aussteigt, oft sind es nur wenige Meter bis zu den ersten Apfelbäumen. Und wer ein bisschen mehr Zeit mitbringt, schwingt sich aufs Rad. Es gibt kaum eine bessere Variante, als das Alte Land auf zwei Rädern zu erfahren. So sind es vom S-Bahnhof Neukloster nur knappe 30 Minuten bis nach Jork, der heimlichen kleinen Hauptstadt des Alten Landes.

Hin und weg mit der S-Bahn, Fahrtzeit ab Hauptbahnhof nach Neukloster rund 45 Minuten

Bremen: gemütlich

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In Bremen gibt es viele schön kühle Gassen zu entdecken (Foto: Ingrid Krause/BTZ Bremer Touristik-Zentrale)

Warum Bremen? Ganz einfach: Weil es sich lohnt! Bremen ist zwar das kleinste Bundesland und wird häufig übersehen, allerdings völlig zu Unrecht. Von Hamburg aus eignet sich die Stadt an der Weser perfekt für einen Tagesausflug. Vom Bahnhof geht es durch die Parkanlagen am Wall schnurstracks an die Weserpromenade. Wer diesen Weg zwischen dem 13. und 17. Juli 2022 wählt, landet direkt im Trubel, denn dann ist Breminale, das fünftägige Open-Air-Kulturfestival am Osterdeich. Eben diesen Osterdeich geht es jetzt gen Süden. Nur ein paar hundert Meter flussaufwärts an der Weser entlang und man erreicht „Das Viertel“, Bremens wohl schönstes und ursprünglichstes Quartier. Hier lässt es sich bestens beim Kaffee entspannen oder durch die kühlen Gassen schlendern und wer dann noch einen Absacker braucht, lässt sich im „Wohnzimmer“ direkt um die Ecke in eines der gemütlichen Sofas fallen. 

Hin und weg mit der Regionalbahn, Fahrtzeit ab Hauptbahnhof nach Bremen rund 70 Minuten

Kiel: Die Unterschätzte

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Die Füße im Sand am Falckensteiner Strand in Kiel (Foto: Marketing/Jens Koenig)

Kiel, das ist Waschbeton und einmal im Jahr die Kieler Woche. Damit wären die Klischees abgehakt, kommen wir zur Wahrheit: Kiel ist eine Großstadt direkt am Meer und wirklich schön. Selbstverständlich ist die Kieler Woche (18. bis 26. Juni 2022) ein großes Highlight im Jahr, doch auch sonst gibt es viel zu erleben und zu sehen. Sei es ein Konzert in der Freilichtbühne Krusenkoppel oder die Fahrt mit der Hafenfähre an die Strände von Laboe und Friedrichsort – die Fährfahrt ist im 9-Euro-Ticket enthalten. Besonders empfehlenswert ist ein Spaziergang an der östlichen Fördeseite. Mit der Fähre geht es nach Mönkeberg, die Sonne im Gesicht und das Wasser im Blick führt der Weg bis nach Laboe. Auf den knapp zehn Kilometern lässt es sich auch bestens einkehren, wie im Strandrestaurant „Kiek ut“ und zum Schluss gibt es bei der Mobilen Fischräucherei in Laboe die wohl besten Fischbrötchen der Region. Aber Vorsicht, den Möwen schmecken sie auch! 

Hin und weg mit der Regionalbahn, Fahrtzeit ab Hauptbahnhof nach Kiel rund 75 Minuten

Brodtner Ufer: Meer sehen

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Vom Brodtner Ufer schaut man in die Weite der Lübecker Bucht (Foto: Felix Willeke) 

Lübeck-Travemünde und Timmendorfer Strand kennen vermutlich viele. Zwei Orte an der Ostsee, die in der Sommerzeit von Touristen überlaufen sind. Dazwischen liegt jedoch eine echte Ruheoase: das Brodtner Ufer. Natürlich sind hier, besonders am Wochenende, auch viele Menschen unterwegs. Wer aber die Steilküste erst mal erklommen hat, wird vom Blick entschädigt. Vor einem liegt die weiter der Lübecker Bucht. Bei gutem Wetter kann man problemlos Grömitz und den Hansa-Park im Westen und das Schlossgut Gross Schwansee im Osten sehen. Mit ein bisschen Glück lässt sich sogar die Fehmarnsundbrücke erahnen. Wer vom Bahnhof Timmendorf Strand startet, läuft bis zur Haltestelle in Travemünde Strand rund zwölf Kilometer. Auf der gesamten Strecke laden Cafés und Buden zur Pause ein. 

Hin und weg mit der Regionalbahn über Lübeck, Fahrtzeit ab Hauptbahnhof rund 80 Minuten

Schwerin: Geschichte und Gegenwart

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Der Schweriner Schlossgarten ist eine wahre Oase (Foto: Volker Koehn/erlebnis-mv.de)

Die zweitgrößte Stadt in Mecklenburg-Vorpommern ist zugleich die Landeshauptstadt. In Schwerin sitzt der Landtag nämlich nicht irgendwo, sondern im „Neuschwanstein des Nordens“, dem Schweriner Schloss. Das Gebäude aus dem 16. Jahrhundert – in der heutigen Form existiert es seit 1857 und nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es umfassend restauriert – ist das wohl bekannteste in Schwerin. Im Sommer finden hier direkt am See die Schlossfestspiele statt und nicht weit entfernt gibt es auf der Freilichtbühne im Schlossgarten Jahr für Jahr große Konzerte. Auch darüber hinaus zeigt Schwerin sich im Sommer von der besten Seite. Von Wasser umgeben lässt es sich herrlich durch Gassen schlendern und das Residenzensemble Schwerin bewundern, dass sich um den Status als UNESCO-Welterbe bewirbt. 

Hin und weg mit der Regionalbahn, Fahrtzeit ab Hauptbahnhof nach Schwerin rund 90 Minuten

Plöner See: Ein bisschen Kanada

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Fast wie in Kanada: der Plöner See (Foto: unsplash/Lisa Fecker)

Wasser kann der Norden und mit dem Schweriner See, Ratzeburger See oder Lütjensee gibt es auch im Inland viel kühles Nass. Aber wohl nirgendwo ist es so schön wie am Plöner See. Der sechstgrößte See Deutschlands liegt in der Mitte der Holsteinischen Schweiz und umgeben von Hügelland und Wald wird diese Region auch von einigen Klein-Kanada genannt. Das mag vielleicht ein wenig zu hoch gegriffen sein, doch hat der Plöner See für jeden etwas zu bieten: Vom Paddeln, über Angeln, Segeln, Schwimmen und Tauchen ist hier fast alles möglich. Außerdem ist Plön einer der Spielstätten des Schleswig-Holstein Musik Festival. Wen es hingegen mehr in die Natur zieht, für den sind die Campingplätze rund um den See ein ideales Ziel. Oft kann man hier auch Boote mieten und damit auf Erkundungstour gehen. Wer sich dann in der Mitte des Sees in Richtung eines Waldstücks dreht und die Augen schließt hört nur das Wasser, den Wind und fühlt sich vielleicht sogar ein bisschen wie in Kanada. 

Hin und weg mit der Regionalbahn über Lübeck, Fahrtzeit ab Hauptbahnhof nach Plön rund 100 Minuten

Cuxhaven und Neuwerk: Watt? Nordsee!

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Ein einzigartiges Erlebnis: eine Wattwanderung zwischen Cuxhaven und Neuwerk (Foto: Mediaserver Hamburg/Ingo Boelter)

Auch wenn das kleine Cuxhaven ein eher industriell geprägter Ort ist, kann man hier bestens verweilen. Vom Bahnhof gelangt man direkt zum Hafen, von wo aus die Fähren unter anderem nach Helgoland ablegen. Nur ein paar Kilometer weiter steht die Kugelbarke. Sie markiert die Mündung der Elbe in die Nordsee und ist zugleich der Beginn des kilometerlangen Sandstrandes der Stadt. Über fast fünf Kilometer gibt es hier Sand, Strandkörbe und vor allem Watt. Cuxhaven ist einer der Orte, an dem die Gezeiten am besten zu beobachten sind. Wenn das Meer sich einmal am Tag zurückzieht, legt es eine riesige Fläche Watt frei. Für die Sportlichen ist dies die Gelegenheit eine richtig lange Wattwanderung zu machen. In drei bis dreieinhalb Stunden erreicht man von hier aus die Nordseeinsel Neuwerk, die zu Hamburg gehört – zurück geht es dann nur noch mit der Fähre. Bei dieser Wanderung empfiehlt es sich allerdings, sie geführt zu machen und auf die Erfahrung eines Guides zu vertrauen, denn das Meer kommt manchmal schnell als man denkt

Hin und weg mit der Regionalbahn, Fahrtzeit ab Hauptbahnhof nach Cuxhaven rund 1:45 Stunden

Sylt: Für die mit mehr Zeit (und Geld)

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Ein Morgen im Sommer in Sylt: Die Ruhe genießen (Foto: unsplash/Michael Kleinjohann)

Welch Panik: Mit dem 9-Euro-Ticket kommen die Billigurlauber nach Sylt und machen die schöne Insel kaputt! So hieß es eine Zeit lang, doch was soll man auf Sylt kaputt machen? Einer Insel, auf der es wegen der hohen Preise kaum noch einheimisches Leben gibt, die mit Sandaufspülungen am Leben gehalten werden muss und bei der man für die Anreise mit der Bahn traditionell fast immer Verspätungen einrechnen muss… Aber trotzdem ist Sylt wunderschön. Sei es das Rote Kliff in der Abendsonne, die Surfer die vor Westerland über die Wellen flitzen oder der Ausblick von der Uwe-Düne an einem Sonnentag, Sylt hat auch außerhalb der teuren Orte wie Kampen oder Keitum echt viel zu bieten. 

Hin und weg mit der Regionalbahn, Fahrtzeit ab Altona nach Sylt rund 3,5 Stunden

Das 9-Euro-Ticket

Das 9-Euro-Ticket ist ab dem 23. Mai 2022 in ganz Deutschland erhältlich. Für neun Euro pro Monat kann man damit vom 1. Juni bis 31. August 2022 den gesamten Nahverkehr sowie die Regionalbahnen nutzen. Ausgenommen sind Fernzüge und einige Privatbahnen. Erhältlich ist das 9-Euro-Ticket an allen Automaten und in der HVV-App. Menschen, die eine Monatskarte oder ein Semesterticket haben, brauchen sich jedoch nicht um das Ticket bemühen. So gelten beispielsweise Semestertickets automatisch als 9-Euro-Ticket und kosten in diesem Zeitraum auch nur 9 Euro pro Monat – der Differenzbetrag soll später erstattet werden. Damit steht einem Sommer im Hamburger Umland nichts mehr im Wege (außer Verspätungen natürlich).


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Mathias: „Ich will aus Ideen Realität werden lassen“

Tagein, tagaus wirbeln knapp zwei Millionen Menschen durch Hamburg. Wir fischen sie für einen Moment aus ihrem Alltag und lauschen ihren Geschichten. Diese Woche sind wir Mathias begegnet.

Protokoll: Rosa Krohn

„Ich habe in Lüneburg studiert. Erst Angewandte Kulturwissenschaften und dann Umweltwissenschaften. Schon im Studium habe ich angefangen, viel nebenbei zu machen: 1994 haben wir zum Beispiel die Kaserne in Lüneburg besetzt. Zwei Monate später sind wir mit 60 Leuten eingezogen. Daraufhin hat das Land gesagt: ‚Na gut, wenn die Studierenden schon mal dort sind, dann zieht die Uni da halt auch hin.‘ Seitdem weiß ich: Man braucht ’ne lustige Idee zur richtigen Zeit, ein paar Leute – noch nicht einmal Geld – und dann kann man schon ’ne ganze Menge machen. 

„Wilhelmsburg – da geht was!“

Anfang 2000 kam ich dann nach Hamburg. Die Stadt hat mich schon immer gereizt. Ich habe damals auf die Karte geschaut und dachte sofort: ‚Wilhelmsburg ist das Spannendste überhaupt: Dieses Gebiet zwischen Norder- und Süderelbe – da geht was!‘ Ich habe aber auch sofort das Problem gesehen: Zu wenig Wohnfläche und dadurch auch zu wenig Menschen. So kam es, dass ich mich nach und nach in der Regionalentwicklung engagiert habe. Denn es war klar, es braucht Wohnraum. Anfang der 2000er-Jahre stieß ich auf eine Studie, die gezeigt hat, dass eine Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße viel Platz schaffen würde. Da bin ich aktiv geworden und habe mit ein paar Leuten der Stadt unsere Wunschvorstellung von Wilhelmsburg präsentiert. Mittlerweile ist das Ganze Realität geworden.

„Ich brauche keine Reichtümer“

Über die Jahre war ich an vielen weiteren Projekten beteiligt. Aktuell versuchen wir mit 20 Haushalten und 40 Leuten eine Baugemeinschaft zu gründen. Damit wollen wir besonders denen helfen, die von Altersarmut betroffen sein werden. Das Projekt ist für mich ein Ansporn immer weiterzumachen: Vor über 20 Jahren habe ich gesehen, wie viel Potenzial Wilhelmsburg hat und jetzt die Früchte zu ernten, das ist schon toll. Ich habe keine Kinder, ich brauche keine Reichtümer, ich muss nichts vererben. Ich will weiter mit vielen lustigen Menschen experimentieren und aus Ideen Realität werden lassen. Denn damit kann man viele Menschen beglücken.“


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Bestes Restaurant in Lüneburg: To Huus

Lüneburgs modernste Gastwirtschaft: Das To Huus ist Testsieger in der Kategorie Lüneburg

Text: Lynn Hoefer

 

Lange hat Lüneburg gewartet, im Februar war es endlich soweit: In der Schröderstraße 5a/b hat endlich wieder ein neues Restaurant eröffnet. Die Räumlichkeiten in der beliebten Einkaufsmeile standen jahrelang leer, mit dem To Huus ist nun ein tolles Konzept eingezogen.

Beim Betreten merkt man sofort, dass hier viel Wert auf Design und gleichzeitig Gemütlichkeit gelegt wurde. Große Holztische unterstreichen den Wirtshaus-Charakter, die schwarz-gestrichenen Balken und dunklen Lampen schaffen ein modernes Industrial-Flair. Laut eigener Aussage steht das To Huus für Regionalität und Qualität, es gibt Gerichte für Vegetarier und Veganer und Fleisch aus artgerechter Haltung.

Die Karte ist drei Tage nach Eröffnung noch sehr überschaubar und enthält einen Hinweis, dass das Restaurant erst einmal den Geschmack seiner Gäste kennenlernen möchte. Unser Geschmack wird an dem Abend definitiv getroffen. Die vegane Pastinakencremesuppe mit Kräuteröl (5 Euro) ist himmlisch cremig und aromatisch. Beim gratinierten Ziegenkäse an Feldsalat (9,50 Euro) überrascht uns besonders das Birnenkompott, das perfekt ausbalanciert ist und sogar eine leichte Ingwernote enthält. Ich entscheide mich für Dreierlei von der Beete mit Feldsalat und Radicchio mit Laugencroutons (12,50 Euro), dessen Bier-Senf-Vinaigrette ein Highlight ist. Meine Begleitung bestellt das sous vide gegarte, regionale Rind (25,50 Euro), das durch perfekte Garzeit und Würze überzeugt.

Insgesamt gelingt es dem To Huus eine Karte anzubieten, die sowohl modern als auch bodenständig ist. Man bekommt hier sowohl eine vegane Roulade als auch ein Ratsherrenfrühstück mit Bratkartoffeln – eine für Lüneburg bisher unbekannte Mischung. Natürlich gibt es auch eine große Auswahl an regionalen Bieren, sowohl vom Fass als auch in der Flasche, weshalb sich das To Huus sicher bald als Lüneburgs modernste Gastwirtschaft etablieren wird.

To Huus: Schröderstraße 5a/b (Lüneburg), Telefon 04131408 12 83, So–Do 11.30–23 Uhr


Der Gastro-Guide SZENE HAMBURG ESSEN+TRINKEN ist seit April 2020 für 10,80 Euro im Handel und im Online-Shop erhältlich!


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